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Alt 28.02.2011, 20:33     #1
das war's   das war's ist offline
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TÜV Versager

Bin neue hier und stinks...

Bin mit meinem 118 i durch die erste TÜV-Prüfung gefallen, weil vorne links 27 % Bremskraftunterschied gemesssen wurden. Erklärung: Bremsscheibe sei verrostet, das passiere schon mal, wenn der Wagen lange steht. Der Wagen stand nach zwei längeren Autobahnfahrten aber nur drei Wochen am Straßenrand als Deutschland im Dezember im Schneechaos versank. Ich habe das Auto fast eine Stunde aus der Schneewehe wieder ausgegraben, bevor ich mit Müh und Not aus der Parklücke kam. TÜV und BMW-Werkstatt sagten, ich solle versuchen, die Scheibe wieder freizubremsen.

Heute, exakt am dritten Geburtstag seiner Erst-Zulassung mussten neue Scheiben und Klötze eingebaut werden, damit ich durch den TÜV komme, das Freibremsen war nicht erfolgreich. Kulanz von BMW: 0,0 Prozent.


Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Und ich frag mich echt, ob die bei BMW noch alle Sinne beisammen haben? Für mich war das ganz klar das letzte Fahrzeug aus München. Ein Neuwagen, der schon nach einem Jahr zwei Mal in der Werkstatt musste, weil die Motorwarnleuchte auf der Autobahn leuchtete (das macht echt auch keinen Spaß, dann gab es erst die Kerzen neu, dann wurde die Motorsteuerung ausgetauscht) fällt jetzt durch den TÜV, weil er im Winter mal drei Wochen nicht gefahren wird.

Viele Grüße, ein angehender Ex-BMW-Fahrer
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Alt 28.02.2011, 22:05     #2
Fox323   Fox323 ist offline
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Registriert seit: 09/2003
Beiträge: 8.314

Aktuelles Fahrzeug:
E92 325i, MR2, A4 Avant
Willkommen (wenn auch nur kurz )

Bist du denn nach der Standzeit direkt zum TÜV? Wenn du zwischen durch schon gefahren bist dann müsste die Scheibe ja wieder ok sein wenn sie ok wäre

Ansonsten kann ich mir kaum vorstellen dass aus diesem Grund auch nach mehreren km die Scheibe immernoch nicht frei ist. Da muss was anderes (gewesen) sein.

Und mein Standard-Satz: Passieren kann dir das mit jeder Möhre. Aber nein, ein BMW ist vermutlich nicht besser als ein Audi, Mercedes oder Ford. Von diesem Gedanken haben sich schon viele verabschiedet. Egal welche Marke, mann muss einfach nur Glück haben Meine nüchterne Meinung.
__________________
> welcher ist mein nächster...? >
Userpage von Fox323
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Alt 28.02.2011, 22:47     #3
Miracoli   Miracoli ist offline
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Beiträge: 3.820

Aktuelles Fahrzeug:
520d Kombi, 120d Cabrio, V-Strom
Das mit den Bremsscheiben hatte ich auch schon bei meiner C-Klasse nach nur 2 Wochen Standzeit in einem Streusalz-Winter .

Ein Motorsteuergerät sollte allerdings länger halten
Spritmonitor von Miracoli
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Alt 01.03.2011, 08:45     #4
Touring-Jörsch   Touring-Jörsch ist offline
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E61 530i Touring
Also die Sache mit den Bremsen ist ein chemischer Prozess, wenn Salz+Wasser auf ungeschützen Stahl lange einwirken. Das wäre jedem anderen Auto (außer evtl. bei einer Keramikbremsanlage) auch passiert.

Mit dem Steuergerät ist natürlich ärgerlich, sollte es BMW aber anstandslos auf Kulanz getauscht haben, ist das ja auch verschmerzbar, oder?
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Alt 01.03.2011, 08:47     #5
Feuerwehr520i   Feuerwehr520i ist offline
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Beiträge: 43.754

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Opel Zafira

A-PS xxx
Es gab ja eben keine Kulanz.
__________________
Meine wahrscheinliche Todesursache wird Sarkasmus zum falschen Zeitpunkt sein...
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Alt 01.03.2011, 09:02     #6
Martin   Martin ist offline
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Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Zitat:
Zitat von Touring-Jörsch Beitrag anzeigen
Also die Sache mit den Bremsen ist ein chemischer Prozess, wenn Salz+Wasser auf ungeschützen Stahl lange einwirken.
Je nach Belag- und Scheibenmaterial reicht auch reines Waschwasser. Meine Scheiben rosten schon an, wenn der Wetterbericht Regen in zwei Tagen voraussagt. Ist aber offenbar Porsche-typisch Die absolute Härte ist aber, dass nach massiver Wassereinwirkung ohne Trockenbremsen die Beläge nach kurzer Zeit festkleben. Das dürften billigste Beläge sein, die mir das PZ bei Übergabe da eingebaut hat, die werden auch die Scheiben schneller verschleissen lassen. Seither bremse ich immer gründlich trocken. Und überlege mir gerade noch, ob ich die wechsle.

Keramikbremsen machen übrigens auch nicht glücklich, wenn man die Erfahrungsberichte im Netz so liest.

@TO: BMW kann eigentlich nix dafür wenn der Wagen 3 Wochen Nass und im Salz steht. Rostige Scheiben können da bei jedem Fahrzeug auftreten. Daher würde ich versuchen, das freizubremsen und danach mal die Scheiben genau ansehen.

Gruß
Martin
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}

Userpage von Martin
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Alt 01.03.2011, 11:08     #7
Touring-Jörsch   Touring-Jörsch ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Touring-Jörsch
 
Registriert seit: 12/2003
Beiträge: 6.506

Aktuelles Fahrzeug:
E61 530i Touring
Zitat:
Zitat von Feuerwehr520i Beitrag anzeigen
Es gab ja eben keine Kulanz.
Kulanz zum Steuergerät gab es doch, oder? Nur nicht zu den Bremsen. Kann ich aber auch nachvollziehen.
Userpage von Touring-Jörsch
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Alt 01.03.2011, 14:15     #8
Bartman   Bartman ist offline
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Registriert seit: 01/2003
Beiträge: 7.339
Zitat:
Zitat von Martin Beitrag anzeigen
Je nach Belag- und Scheibenmaterial reicht auch reines Waschwasser. Meine Scheiben rosten schon an, wenn der Wetterbericht Regen in zwei Tagen voraussagt. Ist aber offenbar Porsche-typisch Die absolute Härte ist aber, dass nach massiver Wassereinwirkung ohne Trockenbremsen die Beläge nach kurzer Zeit festkleben.
Kann ich nicht bestätigen.
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Alt 01.03.2011, 14:44     #9
Henry   Henry ist offline
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Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 29.376

Aktuelles Fahrzeug:
F11 530d | Kawasaki 1400GTR
Zitat:
Zitat von das war's Beitrag anzeigen
fällt jetzt durch den TÜV, weil er im Winter mal drei Wochen nicht gefahren wird.
Hi,
drei Wochen 'artgerecht' abgestellt ist aber was anderes, als drei Wochen im Schnee vergammeln lassen.

Selbst futschneue Bremsscheiben werden zum Transport luftdicht verpackt, häufig liegt sogar ein Silica-Gel Säckchen drin. Damit die Scheiben eben nicht schon vor der Montage vergammeln. Dass Stahl rostet dürfte jedem bekannt sein.

Entweder waren Deine Scheiben schon so weit runtergefahren, dass der verbleibende Grat das Freibremsen verhindert hat - dann hätten die Scheiben aber ohnehin bald getauscht werden müssen. Oder Du hast nicht mit Nachdruck freigebremst. Oder die Scheiben waren schon so übelst vergammelt, dass sie nicht mehr freizubremsen waren - wogegen aber die Aussagen der sachkundigen Leute von TÜV und BMW sprechen.

Das ist kein BMW-Problem, sondern ein Instandhaltungsproblem des Halters.

Gruß
Henry
__________________
Stau ist nur hinten doof, vorne geht's
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Alt 01.03.2011, 19:59     #10
das war's   das war's ist offline
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Threadersteller
 
Registriert seit: 02/2011
Beiträge: 2
Zitat:
Zitat von Henry Beitrag anzeigen
Hi,

Entweder waren Deine Scheiben schon so weit runtergefahren, dass der verbleibende Grat das Freibremsen verhindert hat - dann hätten die Scheiben aber ohnehin bald getauscht werden müssen. Oder Du hast nicht mit Nachdruck freigebremst. Oder die Scheiben waren schon so übelst vergammelt, dass sie nicht mehr freizubremsen waren - wogegen aber die Aussagen der sachkundigen Leute von TÜV und BMW sprechen.

Das ist kein BMW-Problem, sondern ein Instandhaltungsproblem des Halters.
Von "vergammeln lassen" kann gar keine Rede sein. Ich habe die Bremsen nach dem ausbuddeln des KFZ vier Wochen normal genutzt, dann Anfang Februar der TÜV-Versager, dann drei Wochen freigebremst, hat aber nicht geklappt, und es war der erste Besuch beim TÜV mit meinem ehemaligen Neuwagen. Das Fahrzeug ist drei Jahre alt und hat keine 30.000 KM runter. Und sehr geehrter Henry, es tut mir echt leid, wenn ein BMW nicht drei Wochen am Straßenrand übersteht, dann hat die Firma ein Problem und nicht der Halter, der hat nur die Kosten. Eine "Kleinigkeit" hatte ich ohnehin vergessen, der Fahrergurt wird nicht mehr voll eingezogen. Meine Peugeot und Daimler Coupes haben auch bei Matschwetter gestanden und hatten die Bremsen ganz normal erst bei 70 - 80.000 km runter.
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