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Alt 28.07.2009, 15:29     #11
Martin   Martin ist offline
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Die Geschichte: BMW 7er mit Zwölfzylinder-Motor – Inbegriff für Souveränität.

• BMW – seit mehr als 70 Jahren in der automobilen Oberklasse.

• 90 Jahre Erfahrung im Bau von Zwölfzylinder-Motoren.

• 1987: BMW präsentiert erstes deutsches Zwölfzylinder-Modell der Nachkriegsgeschichte.

Bereits zum vierten Mal steht ein Zwölfzylinder-Triebwerk an der Spitze des Motorenportfolios, das für die BMW 7er Reihe angeboten wird. Jede neue Generation hat den Stellenwert von BMW als führender Anbieter von Luxuslimousinen weiter gefestigt. Ein BMW 7er mit Zwölfzylinder-Antrieb repräsentiert Exklusivität, Souveränität und nicht zuletzt Innovationskraft. Die Topmotorisierung erfüllt höchste Ansprüche, weil schon bei ihrer Entwicklung maximale Anforderungen gestellt werden.

Die Tradition der Marke BMW in der automobilen Oberklasse reicht weit zurück. Mehr als 70 Jahre sind seit dem ersten Vorstoß in das besonders exklusive Marktumfeld vergangen. Im Jahr 1938 präsentierte BMW auf der Londoner Automobilausstellung einen Prototypen des Modells BMW 335, mit dessen Produktion ein Jahr später begonnen wurde. Die repräsentative Limousine markiert den Einstieg der Marke in die Luxusklasse, zu den Ahnen des aktuellen BMW 7er gehören darüber hinaus auch der „Barockengel“ der 1950er- sowie die „Große Baureihe“ der 1960er- und 1970er-Jahre.



Der BMW 7er – seit 1977 Symbol für Dynamik und Innovation in der Luxusklasse.

Wichtigste Gemeinsamkeit aller jemals von BMW angebotenen Oberklasse-Modelle sind wegweisende Innovationen – entwickelt mit dem Ziel, das Fahren und Reisen im Automobil zu einem besonders intensiven Erlebnis zu machen. Erstmals machte BMW die Ziffer 7 im Jahre 1977 zum Symbol für Fahrdynamik und Innovationen in diesem anspruchsvollen Segment. Der aktuelle BMW 7er setzt als fünfte Generation der Luxuslimousine erneut Maßstäbe für sportliche Eleganz, souveräne Fahrfreude und exklusiven Reisekomfort – insbesondere in Form der beiden Topmodelle BMW 760i und BMW 760Li mit Zwölfzylinder-Motor.

Schon mit ersten Generation des BMW 7er wurden deutliche Akzente für Souveränität und Fahrdynamik gesetzt. Mit den gestreckten Linien der Karosserie, dem fahrerorientierten Cockpit, kraftvollen Motoren und einer fortschrittlichen Fahrwerkstechnik vermittelte der BMW 7er auch in diesem Segment uneingeschränkte Freude am Fahren. Ein ebenso hohes Niveau erreichte die Limousine in den Disziplinen Sicherheit und Komfort. Als Innovationsträger erwies sich die Limousine unter anderem mit dem weltweit ersten elektronischen Tacho, einer drehzahlabhängig agierenden Servolenkung, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln sowie mit der so genannten Check-Control, einer elektronischen Abfrageeinheit zur Überprüfung der Niveaus von Motoröl, Bremsflüssigkeit, Kühlwasser und Scheibenwaschwasser, der Funktionstüchtigkeit von Bremslicht und Rücklicht sowie der Stärke der Bremsbeläge. 1980 wurde zudem der weltweit erste Bordcomputer mit Außentemperaturanzeige im BMW 7er eingeführt.


1987: Premiere für den Zwölfzylinder in der BMW 7er Reihe.

Mit seiner harmonischen Linienführung, seinem sportlichen Fahrverhalten und innovativen Fahrwerkregelsystemen gelang dem BMW 7er der zweiten Generation im Jahr 1986 eine glanzvolle Premiere. An der Fahrzeugfront vermittelte die breite BMW Niere kraftvolle Präsenz, am Heck wurden erstmals L-förmige Rückleuchten als neues Markenzeichen etabliert. Außerdem wurde der BMW 7er nun auch in einer Langversion mit einem um 11,4 cm erweiterten Radstand und entsprechend mehr Komfort im Fond angeboten. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehörte das Schlupfregelsystem ASC mit elektronischem Gaspedal und Schleppmomentregelung.

Die spektakulärste Innovation folgte im zweiten Produktionsjahr. BMW erweckte den Mythos Zwölfzylinder zu neuem Leben. Der 1987 präsentierte BMW 750iL war die erste deutsche Zwölfzylinder-Limousine seit dem Ende der 30er-Jahre. Sein 5,0 l großer V12-Leichtmetallmotor verfügte über getrennte Einspritz-, Zünd- und Katalysatorsysteme für beide Zylinderbänke. Trotz der überragenden Leistung von 220 kW/300 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm begnügte sich das sportliche Luxusklassefahrzeug mit Normalbenzin. Entsprechend der Vereinbarung der deutschen Automobilhersteller aus demselben Jahr begrenzte BMW die Höchstgeschwindigkeit des BMW 750iL elektronisch auf 250 km/h.


Das Zwölfzylinder-Modell beeindruckte nicht nur mit seinem Leistungsvermögen, sondern vor allem mit unvergleichlicher Laufkultur, einem niedrigen Geräuschniveau sowie mit einem sportlichen Handling und hohem Fahrkomfort. Der BMW 750iL wurde mit Auszeichnungen überhäuft und in der Fachpresse hoch gelobt. Die Zeitschrift „auto, motor und sport“ verlieh ihm den Titel „Bestes Auto der Welt“.


Auch beim Zwölfzylinder: Am Anfang standen Flugzeugmotoren.

Die erste Zwölfzylinder-Limousine aus deutscher Produktion nach rund 50 Jahren wurde weltweit zu einem Verkaufserfolg. Nicht zufällig war gerade BMW als erster deutscher Automobilhersteller in dieses exklusive Segment vorgedrungen. Die herausragende Kompetenz von BMW bei der Entwicklung und Produktion von Zwölfzylinder-Motoren basiert auf einer langen Tradition. Sie reicht bis in das Jahr 1925 zurück, als das Unternehmen erstmals mit der Konstruktion eines Flugzeugmotors dieser Bauart auf sich aufmerksam machte. Damals erzeugte ein V12-Aggregat von BMW die Spitzenleistung von 750 PS, fünf Jahre später trieben zwei BMW Zwölfzylinder-Motoren das Flugboot Dornier Wal bei seinem Rekordflug über den Atlantik an.


Mehr Leistung, weniger Verbrauch: die zweite Generation des V12 im BMW 7er.

Als 1994 die dritte Generation der BMW 7er Reihe eingeführt wurde, stand auch eine tiefgreifende Überarbeitung des V12 an. Durch die Vergrößerung von Bohrung und Hub wuchs der Hubraum von 5,0 auf 5,4 l, die Leistung auf 240 kW/326 PS und das maximale Drehmoment auf 490 Nm. Im Vordergrund standen bei der Weiterentwicklung indes Kraftstoffverbrauch und Emissionsverhalten. Der neue BMW 750i verbrauchte 13 Prozent weniger als sein Vorgänger und war damit das mit Abstand verbrauchsgünstigste Automobil der Zwölfzylinder-Klasse. Der innovative Charakter der Limousine kam auch bei der Komfortausstattung und der Fahrwerkstechnik zum Tragen. Mit dem 750i des Modelljahres 1994 feierte das erste fest eingebaute Navigationssystem mit TV-Bildschirm in einer Luxuslimousine sein Debut. Serienmäßig wurde das Topmodell zudem mit der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) ausgestattet.


In den folgenden Jahren trugen zahlreiche Erfolge im Motorsport zum außergewöhnlichen Renommee der Zwölfzylinder-Motoren der Marke bei. Der BMW V12 LMR konnte bereits bei seinem ersten Einsatz 1999 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring dominieren und holte in der gleichen Saison den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.


Die vierte Generation des BMW 7er: noch mehr Innovationen in der Luxusklasse – und ein neuer Zwölfzylinder-Motor.

Innovationen für mehr Komfort und mehr Sicherheit, gesteigerte Leistung und unübertroffene Fahrfreude – all dies offerierte der neue BMW 7er in gänzlich neuer Form: komfortabler, müheloser und individueller. Der BMW 7er der vierten Generation, der im Jahr 2001 eingeführt wurde, war ein von Grund auf neu konstruiertes Auto und zugleich eine avantgardistische Neuinterpretation der klassischen Produkteigenschaften einer Luxuslimousine. Mit dem neuen Modell setzte BMW in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe und gleichzeitig Impulse für den gesamten Automobilbau. Insbesondere gilt dies für das neuartige Bedienkonzept BMW iDrive sowie für Elemente der modernen BMW Designsprache.

Als Krönung der Baureihe startete im Januar 2003 der BMW 760i. Unter der Haube des neuen Spitzenmodells wirkte ein Zwölfzylinder-Motor, der aus einem Hubraum von 6 l eine Leistung von 327 kW/445 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm mobilisierte. Dieses Triebwerk war der weltweit erste Zwölfzylinder-Motor für Pkw mit Benzin-Direkteinspritzung.



Zukunftsweisend: BMW Zwölfzylinder-Motor im Wasserstoffbetrieb.

Der Zwölfzylinder-Motor im BMW 7er ist nicht nur Inbegriff für Fahrkultur und exklusiven Luxus, sondern bildet auch die Grundlage für eine zukunftsweisende Form der individuellen Mobilität. Als Pionier auf diesem Gebiet stellte der V12-Antrieb schon im Jahr 2000 sein Potenzial als Technologieträger für den Wasserstoffbetrieb unter Beweis. Mit dem saubersten aller möglichen Energieträger als Treibstoff leistete das Triebwerk 150 kW/204 PS und beschleunigte den BMW 750hL in 9,6 s auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 226 km/h.

Das hohe Potenzial des Wasserstoffmotors für den Praxisbetrieb bewies der BMW 750hL erstmals öffentlich während der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover, wo 15 Fahrzeuge im täglichen Shuttlebetrieb eingesetzt wurden. Im Februar des folgenden Jahres startete BMW dann seine Aufsehen erregende „CleanEnergy WorldTour 2001“. Sie führte die Flotte von 15 BMW 750hL über fünf Kontinente und 170.000 km rund um den Globus. Die Tour gilt bis heute als eindrucksvolles Plädoyer für den sauberen Kraftstoff. Mit der Praxisdemonstration lieferte BMW zugleich einen weiteren beeindruckenden Nachweis für die hohe Zuverlässigkeit des Wasserstoffantriebs.

Als weltweit erster Automobilhersteller präsentierte BMW im Herbst 2006 auf Basis des BMW 760Li eine mit Wasserstoff (englisch: Hydrogen) angetriebene Luxuslimousine für die Nutzung durch Kunden im Alltagsverkehr. Der BMW Hydrogen 7 wird von einem bivalenten Zwölfzylinder-Verbrennungsmotor angetrieben, der sowohl mit Wasserstoff als auch mit herkömmlichem Benzin arbeitet. Das Triebwerk erzeugt eine Leistung von 191 kW/260 PS und beschleunigt die Wasserstoff-Limousine in 9,5 s von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 230 km/h limitiert. Die Steuerungstechnologie des Motors gewährleistet ein verzögerungsfreies Umschalten vom Wasserstoff- in den Benzinbetrieb. Im Wasserstoffmodus kann der BMW Hydrogen 7 mehr als 200 km zurücklegen, weitere 500 km fährt die Limousine mit Benzin.

Der BMW Hydrogen 7, der in einer Kleinserie von 100 Einheiten produziert wurde, nachdem er zuvor als erstes Fahrzeug seiner Art den vollständigen Serienentwicklungsprozess durchlaufen hatte, wurde ausgewählten Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Nutzung in der täglichen Fahrpraxis zur Verfügung gestellt. Bis heute haben diese Pioniere mit dem BMW Hydrogen 7 bereits mehr als 2 Millionen Kilometer in Europa, den USA und anderen Regionen der Welt absolviert. Mit der intensiven praxisnahen Nutzung der Wasserstoff-Limousine wird der Beleg dafür erbracht, dass dieses auf schadstofffreie Mobilität ausgerichtete Antriebskonzept den Anforderungen des Alltagsverkehrs gewachsen ist und daher eine realistische Option für die Zukunft darstellt.

Geändert von Martin (28.07.2009 um 18:09 Uhr)
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