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Alt 19.06.2009, 18:33     #31
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Großbritannien - Training

Wetter: trocken, bedeckt, 14-17°C Luft, 20-34°C Asphalt


Silverstone (GB). Das BMW Sauber F1 Team erlebte einen durchwachsenen ersten Trainingstag zum Britischen Grand Prix in Silverstone. Während Nick Heidfeld in beiden 90-Minuten-Trainings sein geplantes Programm abarbeiten und den neuen Frontflügel ausprobieren konnte, hatte Robert Kubica technische Probleme. In der zweiten Session kam er wenig zum Fahren: Nach erkennbarem Leistungsabfall holte ihn das Team in die Box und tauschte binnen 35 Minuten den Motor, der nahezu das Ende seiner regulären Laufzeit erreicht hatte.

Robert Kubica :
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
1. Training: 20., 1.21,801 min / 2. Training: 11., 1.20,622 min
„Das war ein schwieriger Tag für mich. Am Morgen trat an meinem Auto ein Elektronik-Problem auf, so dass ich nicht ein einziges problemloses Outing hatte. Am Nachmittag verlor der Motor gleich zu Beginn Leistung. Ein großes Dankeschön an die Mechaniker, die einen tollen Job machten und den Motor in sehr kurzer Zeit wechselten. So konnte ich anschließend immerhin noch ein wenig Zeit nutzen, um an der Abstimmung zu arbeiten.“

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
1. Training: 13., 1.21,103 min / 2. Training: 15., 1.20,932 min
“Für mich war es ein recht normaler Freitag. Ich habe den Reifenvergleich und die Abstimmungsarbeit wie geplant erledigen können. Die Strecke war sehr staubig, dreckiger als sonst, deshalb hat sie sich während des Trainings recht schnell verändert und verbessert. Das macht die Beurteilung der Änderungen und des Frontflügels schwierig, aber ich denke schon, dass er eine Verbesserung ist und uns mehr Abtrieb gibt.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wir sind mit einem erst heute angelieferten neuen Frontflügel ins Rennwochenende gestartet. Der erste Eindruck war positiv. Wir haben uns heute ausschließlich auf die Abstimmung konzentriert. Nick hat das Pensum wie geplant abgespult und dabei am Nachmittag auch einen Dauerlauf für die Rennabstimmung absolviert. Robert hingegen hat aus verschiedenen Gründen Zeit verloren. Im ersten freien Training gab es an seinem Fahrzeug Elektronik-Aussetzer. Die entsprechenden Komponenten wurden getauscht. Am Nachmittag hat Robert einen Leistungsverlust gemeldet. Wir haben ihn daraufhin sofort reingeholt, um das Risiko zu vermeiden, dass sein Auto auf der Strecke liegen bleibt. Der Motor wurde in der Rekordzeit von 35 Minuten getauscht, sodass Robert noch einen Teil seines Programms erledigen konnte.“
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Alt 20.06.2009, 16:31     #32
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Großbritannien - Qualifikation

Wetter: trocken, bedeckt, 13-16°C Luft, 15-26°C Asphalt


Silverstone (GB). Die BMW Sauber F1 Team Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld belegten lediglich die Plätze zwölf und 15 im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Qualifying 12., 1.19,308 min in Q2 (3. Training: 20., 1.21,039 min)
„Das war für mich bisher ein sehr schwieriges Wochenende. Gestern hatte ich technische Probleme in beiden Trainings und dann heute morgen erneut. In den drei freien Trainings hatte ich insgesamt gerade einmal etwa zehn problemfreie Runden, was ganz einfach nicht genügte. So war es auch keine Überraschung, dass die Fahrzeugabstimmung im Qualifying nicht passte. Position zwölf war das Maximum, was ich unter diesen Umständen erreichen konnte.“

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Qualifying 15., 1.19,448 min in Q2 (3. Training: 18., 1.20,696 min)
„Startplatz 15 ist natürlich enttäuschend, obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht mit allzu hohen Erwartungen hierher gekommen bin. Wir haben einen neuen Frontflügel zu diesem Rennen mitgebracht, aber offenbar haben andere Teams größere Neuerungen an ihren Autos. Es wird schwierig, von unseren Startplätzen aus Punkte zu holen – zumindest, wenn es trocken bleibt, worauf man sich hier in Silverstone ja nie verlassen sollte. Für die kommenden Rennen haben wir weitere neue Teile, wir werden weiter arbeiten und sicher nicht aufgeben.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Mit dem Qualifying-Ergebnis sind wir nicht zufrieden. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, in die Top-Ten zu fahren. Robert hat es natürlich nicht geholfen, dass er in jedem freien Training technische Probleme hatte und damit kein vernünftiges Abstimmungsprogramm fahren konnte.”

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Es war bislang ein sehr schwieriges Wochenende für uns, das hat sich auch im Qualifying fortgesetzt. Mit den Startpositionen zwölf und 15 sind wir nicht zufrieden. Ein Hauptproblem war es, die Reifen hier bei dieser kühlen Witterung auf die optimale Betriebstemperatur zu bringen. Das ist uns auch mit dem Aerodynamik-Update nicht gelungen.“
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Alt 21.06.2009, 17:59     #33
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Großbritannien - Rennen

Wetter: trocken, bedeckt, 16°C Luft, 26-30°C Asphalt



Silverstone (GB). Nichts zu holen gab es für das BMW Sauber F1 Team beim Britischen Grand Prix in Silverstone. Robert Kubica belegte am Sonntag Platz 13, sein Teamkollege Nick Heidfeld wurde 15.

Robert Kubica: 13.
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.22,182 min in Rd. 41 (vierzehntschnellste insgesamt)
„Das war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Von Startplatz zwölf aus war klar, dass wir unter normalen Umständen nicht viel ausrichten können. Deshalb gingen wir ein gewisses Risiko ein und entschieden, dass ich mit viel Benzin an Bord und mit den härteren Reifen starte. Das hat sich aber nicht gelohnt, weil ich große Schwierigkeiten hatte, die Reifen auf Temperatur zu bringen. So habe ich gleich zu Beginn Boden verloren. Wir müssen akzeptieren, dass Rang 13 das ist, was heute möglich war.“

Nick Heidfeld: 15.
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.21,956 min in Rd. 59 (dreizehntschnellste insgesamt)
„Nach dem schlechten Qualifying lief das Rennen im Prinzip wie erwartet. Es war nicht viel zu holen. Beim Start habe ich sehr viel riskiert und bin in eine ziemlich kleine Lücke gestochen. Dabei habe ich mir den Frontflügel kaputt gemacht, aber ich konnte froh sein, dass nicht mehr passiert ist. Natürlich hat der Schaden die Aerodynamik stark beeinträchtigt, aber wir haben uns entschieden, mit dem Wechsel auf den regulären Stopp zu warten, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Im zweiten Stint musste ich die härtere Reifenmischung fahren, hier waren die weichen Reifen klar die besseren.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das Ergebnis entspricht der Ausgangsposition aus dem Qualifying. Das Wochenende war damit insgesamt enttäuschend für unser Team. Wir werden unser Entwicklungsprogramm weiter forcieren. Aufregung im Rennen gab es für unser Team heute nur anlässlich Nicks Kollision in der ersten Runde, bei der er sich den Frontflügel beschädigte. Er konnte zwar bis zum geplanten Stopp weiterfahren, hatte dadurch aber viel Boden verloren.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Mit dem Resultat sind wir natürlich nicht zufrieden, aber es hat leider die Leistung aus dem Qualifying reflektiert. Auch im Rennen hatten wir Probleme, die Reifen in den optimalen Arbeitsbereich zu bekommen. Beide Fahrer haben mit den harten Reifen über mangelnden Grip geklagt, mit der weicheren Mischung war die Pace akzeptabel. Doch letztlich war die Leistung des Autos einfach nicht konkurrenzfähig. Am Nürburgring werden wir ein weiteres Aerodynamik-Update bringen.“
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Alt 05.07.2009, 15:16     #34
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Deutschland - Vorschau

10. – 12. Juli 2009

9. von 17 WM-Läufen Vorschau.


München/Hinwil, 3. Juli 2009. Die Liebe zum Heimrennen hält in guten wie in schlechten Zeiten: Das BMW Sauber F1 Team freut sich auf den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring. Viele Erfolgskapitel der BMW Motorsportgeschichte wurden auf dem Ring geschrieben, dort werden Serienfahrzeuge auf Herz und Nieren geprüft, und das Unternehmen hat sich auch bei den umfangreichen Umbauten in der Eifel engagiert.

Robert Kubica:
„Der Nürburgring ist unser Heimrennen. Obwohl die Saison für uns bisher nicht sehr gut verlaufen ist, werden dort viele Fans des BMW Sauber F1 Teams sein, die uns die Daumen drücken. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um eine starke Leistung zu zeigen und ein gutes Resultat einzufahren. Ich muss allerdings gestehen, dass die Strecke selbst nicht zu meinen Lieblingskursen gehört. Aber es gibt sehr unterschiedliche Kurven und auch die Chance zum Überholen. Am besten geht das in der ersten Kurve, wo man unterschiedliche Linien fahren kann. Ich gehe deshalb davon aus, dass wir am Nürburgring wieder mehr Überholmanöver sehen und ein spannendes Rennen erleben werden.“

Nick Heidfeld:
„Die Halbzeitbilanz sieht bei uns natürlich alles andere als positiv aus. Vor allem gemessen daran, was wir uns vor der Saison vorgenommen hatten. Aber ich hoffe natürlich, dass wir uns noch steigern, daran arbeiten alle im Team.

Zu meinem Heimrennen kommen traditionell viele Fans und Fanclub-Mitglieder. Das genieße ich sehr, das ist eine extra Portion Motivation. Ich werde mein Heimrennen auch wieder mit einem speziellen Helmdesign fahren. Das hat diesmal ein Fan auf meiner Website gestaltet, er wird mir den Helm am Freitag vor dem Training übergeben.

Ich verbinde viele schöne Erinnerungen mit dem Nürburgring. Schon als Kind war ich häufig mit meinen Eltern dort, von meiner Heimat Mönchengladbach ist der Ring ja in einer Stunde zu erreichen. Wir sind im Winter auf der Hohen Acht Schlitten gefahren, ich habe am Nürburgring Fahrrad fahren gelernt und auch das erste Mal im Kart gesessen – mit einem Reifen und einer Decke im Rücken, damit ich an die Pedale kam.

Später bin ich dort Formel Ford, Formel 3 und Formel 3000 gefahren und habe in der Eifel viele Siege gefeiert. In der der Formel 1 war mein bestes Nürburgring-Ergebnis 2005: Ich habe die Poleposition geholt und bin im Rennen Zweiter geworden.

Die Nordschleife ist für mich die sensationellste Rennstrecke der Welt. Im April 2007 bin ich dort mit unserem Formel 1 gefahren. Das war einfach genial! Mit dem Auto mutterseelenallein auf dieser riesigen Rennstrecke und vor all den Zuschauern vom Grand-Prix-Kurs auf die Nordschleife abzubiegen, war klasse.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Vor dem Großen Preis von Deutschland können wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Nach drei erfolgreichen Jahren ist diese Phase der erste Rückschlag für unser Team. Den werden wir wegstecken. Schließlich hat dieselbe Mannschaft in München und Hinwil dafür gesorgt, dass wir uns seit Gründung des Teams kontinuierlich gesteigert haben. Wir alle sind fest entschlossen, wieder nach vorne zu kommen, und ich erwarte einen Formanstieg. Es ist zwar nicht einfach, ohne Testmöglichkeit einen Rückstand wett zu machen, dennoch ist das unser Ziel. Zum Rennen in der Eifel bringen wir Verbesserungen im mechanischen Bereich sowie eine weiterentwickelte Version des Doppeldiffusors.

Wir fühlen uns dem Nürburgring besonders verbunden: Jedes BMW Serienfahrzeug wird auf der Nordschleife erprobt. BMW hat in der Eifel große Tourenwagen-Erfolge gefeiert, unterhält dort einen Stützpunkt des Fahrertrainings, die BMW Lounge und das Ring-Taxi für die Nordschleife. Darüber hinaus leihen wir der neu errichteten BMW M Power Tribüne an der Start-Ziel-Geraden unseren Namen.“

Willy Rampf, Head of Engineering:
„Nach unserer enttäuschenden Vorstellung in Silverstone haben wir am Nürburgring etwas gutzumachen. Das sind wir unseren zahlreichen Fans schuldig, die dort immer kommen. Aufgrund der Streckencharakteristik neigen die Autos auf dem Nürburgring zum Untersteuern. Die zentrale Frage lautet also: Wie stimmt man das Auto ab, dass es nicht zu stark über die Vorderräder schiebt? Erreichen kann man das mittels optimaler Aero-Balance in Kombination mit einer entsprechenden mechanischen Abstimmung. Wir bringen am Nürburgring eine modifizierte Version des Doppel-Diffusors an den Start, und wir haben auch Verbesserungen im Bereich der Mechanik umgesetzt. Viel wird zweifellos davon abhängen, wie es uns gelingt, die Reifen zum Arbeiten zu bringen.“

Historie und Hintergrund:
Vor zwei Jahren schützte der Sommermonat Juli nicht vor Eifelregen. Auf einen sonnigen Sonntagmorgen folgte Regenchaos im Rennen. Heidfeld und Kubica hatten sich für die Startplätze vier und fünf qualifiziert. Als unmittelbar nach dem Start ein Wolkenbruch niederging, kam es zu etlichen Unfällen und Karambolagen und schließlich zum Rennabbruch. In der neuen Startaufstellung war Kubica Elfter, Heidfeld 15. Dennoch holten beide Punkte. Heidfeld, der an dem Wochenende zum zweiten mal Vater geworden war, wurde Sechster, Kubica Siebter. Am Ende des extrem ereignisreichen Rennens hatte die Boxencrew insgesamt zehn Stopps abgefertigt.

BMW und der Nürburgring pflegen enge Bande. Viele Erfolgskapitel der BMW Motorsport-Geschichte wurden auf dem Nürburgring geschrieben: Darunter 18 Gesamtsiege (inklusive acht Doppelsiegen) beim 24-Stunden-Rennen und ein Formel-1-Doppelsieg im Jahr 2003.

Als Partner der Nürburgring GmbH unterhält BMW am Fuße der legendären Nordschleife ein hochmodernes Testcenter für die intensive Erprobung von Serienfahrzeugen. Der wohl bekannteste Stützpunkt des BMW Fahrertrainings mit seinem umfangreichen Angebot für sicheres und sportliches Fahren ist ebenfalls am Nürburgring zu Hause. Im Wortsinne erfahren kann man die Faszination Nordschleife als Passagier der BMW Ring-Taxis. In der bis zum Grand Prix noch nicht fertig gestellten neuen Nürburgring Erlebniswelt „ring°werk“ bei Start und Ziel wird BMW unterhaltsame und lehrreiche Inhalte aus dem Bereich BMW Motorsport präsentieren.

Die erste Streckenvariante des Nürburgrings wurde am 18./19. Juni 1927 eröffnet. Am 29. Juli 1951 gastierte die Formel 1 erstmals zum Großen Preis von Deutschland in der Eifel. Ende der 50er Jahre und in den frühen 70er Jahren zog der GP Deutschland vorübergehend auf die Berliner Avus bzw. nach Hockenheim um. 2009 startet zum 38. Mal ein Formel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Der schwere Feuerunfall Niki Laudas am 1. August 1976 brachte das endgültige Aus für die legendäre Nordschleife als Formel-1-Kurs. Auf dem über 20 Kilometer langen Kurvenband werden heute noch zahlreiche Tourenwagenrennen ausgetragen, an vielen Tagen des Jahres kann man gegen Gebühr im Privatwagen oder mit dem eigenen Motorrad Runden drehen.

Am 12. Mai 1984 wurde der ‚neue’ Nürburgring eröffnet. Seither startete die Formel 1 in der Eifel zwölf Mal zum Großen Preis von Europa, zwei Mal zum GP von Luxemburg (1997 und 1998) und ein Mal (1985) zum Großen Preis von Deutschland.

Von 1999 bis 2001 erfolgte die Modernisierung des Start- und Zielbereiches inklusive eines neuen Boxengebäudes und Pressezentrums. 2002 wurde die Mercedes-Arena fertig gestellt. Der stadionartige Streckenteil verlängerte den Kurs um rund 600 Meter.

Nach dem Auftritt der Formel 1 im Jahr 2007 wurden noch umfangreichere Erweiterungen durchgeführt: Die alte Haupttribüne wurde gesprengt und durch eine neue ersetzt, die den Namen BMW M Power Tribüne trägt und 5000 Sitzplätze bietet. Die Projektliste des Ausbaus ist ehrgeizig und lang: Während der Erlebnispark ring°werk noch nicht fertig ist, werden der ring°boulevard, die ring°arena und ein weiteres Event-Center, zwei Hotels und das „Eifeldorf Grüne Hölle“ mit Erlebnisgastronomie und Diskothek am Donnerstag vor dem Grand-Prix-Wochenende eröffnet.

Der Nürburgring wirbt mit Wochenendtickets ab 60 Euro für den Großen Preis von Deutschland.
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Alt 10.07.2009, 17:52     #35
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Deutschland - Freies Training

Wetter: bedeckt, zwischenzeitlich leichter Regen, 11-13°C Luft, 14-24°C Asphalt

Nürburg (DE).
Bei typisch kühlem Eifelwetter verlief der Auftakt zum Heimrennen auf dem Nürburgring reibungslos für das BMW Sauber F1 Team. Das Team hat Weiterentwicklungen für den F1.09 mitgebracht. Dazu gehören ein anderer Unterboden mit einem weiterentwickelten Doppeldiffusor, eine mechanisch modifizierte Hinterradaufhängung sowie ein optimierter Frontflügel, der am Samstag debütierten wird.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
1. Training: 11., 1.34,221 min / 2. Training: 11., 1.33,012 min
„Für mich ist das Ergebnis des zweiten Trainings rätselhaft. Nachdem die Strecke zu Beginn der Session rasch trocken war, war ich sehr zufrieden mit der Performance. Die Rundenzeit, die letztlich meine beste blieb, war nicht optimal, weil ich aufgehalten wurde und etwa vier Zehntelsekunden hinter einem Ferrari verloren habe. Entsprechend hoch war meine Erwartung für das Finale, in dem ich noch einmal mit einem frischen Satz Reifen rausgegangen bin und zwar auf eine mittlerweile schnellere Strecke. Und dann war ich trotzdem nicht schneller als auf der frühen Runde, in der ich aufgehalten worden war. Das ist sehr seltsam und muss analysiert werden.“


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
1. Training: 14., 1.34,694 min / 2. Training: 14., 1.33,161 min
„Die Bedingungen heute waren schwierig. Das Wetter war alles andere als gut. Es regnete leicht in beiden Trainingssitzungen, und es war den ganzen Tag lang kalt. Das Wetter macht es schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Es war insbesondere schwierig, die härtere Reifenmischung zum Arbeiten zu bringen. Wir müssen für morgen die Balance des Autos verbessern. Jetzt gilt es, die gesammelten Daten zu analysieren und zu sehen, was wir verändern müssen.“


Willy Rampf (Head of Engineering):
„Für uns war es wichtig, dass wir das umfangreiche Programm mit all den Neuerungen am Auto wie geplant absolvieren konnten. Jetzt geht es darum, die gesammelten Daten zu vergleichen. Die ersten Analysen zeigen, dass wir einen Fortschritt gemacht haben, was die Abtriebswerte angeht. Jedoch müssen wir bei der Fahrzeug-Balance noch eine Verbesserung erreichen. Entsprechend geht es nun darum, das Set-up für Samstag zu optimieren.“
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Alt 11.07.2009, 16:21     #36
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Deutschland - Qualifikation

Wetter: bedeckt und leichter Regen, 12-14°C Luft, 18-24°C Asphalt


Nürburg (DE). Während Nick Heidfeld in einer Regenlotterie den Einzug ins Top-Ten-Qualifying als Elfter nur knapp verpasste, hatte Robert Kubica weiterhin Schwierigkeiten mit seinem Auto und qualifizierte sich nur als 16. für den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Qualifying 11., 1.42,310 min in Q2 (3. Training: 10., 1.31,928 min)
„Es lief nicht schlecht im freien Training, in Q1 war ich Zehnter, und auch in Q2 sah es so aus, als würde es für das Top-Ten-Qualifying reichen, aber dann hatten wir einfach Pech mit der Reifenwahl. Als die Intermediates überhitzten, brauchte ich frische Reifen für den letzten Versuch in Q2. Ich war selbst unsicher, was ich nehmen sollte: noch einen Satz Intermediates oder eben die weicheren Slicks. Ich habe die Entscheidung dem Team überlassen und bekam Slicks. Das werfe ich niemandem vor, hinterher ist es immer einfach zu wissen, was richtig gewesen wäre. Platz elf ist nicht so schlecht, und wir können jetzt die Benzinstrategie frei wählen. Ich hätte nichts einzuwenden gegen ein Regenrennen morgen.“

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Qualifying 16., 1.32,190 min in Q1 (3. Training: 18., 1.32,269 min)
„Wir haben einige neue Teile zum Nürburgring gebracht, und das Auto hat einen Schritt nach vorne gemacht. Leider reagiert mein Auto nicht so, wie es sollte. Es ist schwierig zu fahren. Ich habe bereits im ersten freien Training gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Obwohl die analysierten Daten seltsam aussehen, verstehen wir nicht, was im Detail falsch läuft. Wir müssen das Problem verstehen und dann schnellstmöglich lösen.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Es war ein sehr ungewöhnliches, vom Wetter dominiertes Qualifying. Im ersten Durchgang musste Robert seinen dritten Versuch wegen einsetzenden Regens abbrechen und verpasste damit den Sprung in Q2 um nur sechs Hundertstelsekunden. Im zweiten Durchgang des Qualifyings lief der erste Versuch bei nassen Bedingungen auf Intermediates. Als die Strecke abtrocknete, gaben wir Nick für seinen letzten Versuch dann Trockenreifen. Aber während der Runde setzte wieder Regen ein, so dass auch er schließlich ein Weiterkommen um einen Platz verpasste.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Aufgrund der Resultate in den freien Trainings haben wir uns bei Robert für das Qualifying nicht sehr viel mehr ausgerechnet. Er war mit der Fahrzeug-Balance einfach nicht zufrieden. Nick war in der nassen Phase des Qualifyings gewohnt gut unterwegs. In der entscheidenden Runde sind wir dann aber bei ihm mit Trockenreifen in die nächste Regenphase geraten und haben letztlich Q3 knapp verpasst. Auch morgen kann das Wetter hier in der Eifel zu einem mitbestimmenden Faktor werden.“
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Alt 12.07.2009, 19:40     #37
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Deutschland - Rennen

Wetter: trocken und bedeckt, 18°C Luft, 25-32°C Asphalt



Nürburg (DE). Das BMW Sauber F1 Team hat bei seinem Heimrennen keine Punkte geholt. Nick Heidfeld wurde auf dem Nürburgring Zehnter, Robert Kubica kam als 14. ins Ziel.

Nick Heidfeld: 10.
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.34,559 min in Rd. 42 (zehntschnellste insgesamt)
„Ich bin sehr enttäuscht, denn heute hatten wir das Potenzial, um Punkte zu holen, was ja in diesem Jahr nicht andauernd der Fall ist, aber dann ist im Rennen einiges schief gegangen. Mein Start war auf den ersten Metern gut, und ich habe versucht, Positionen gutzumachen, aber Adrian Sutil hat seine verdammt hart verteidigt. Dann war der erste Stint nicht einfach für mich, weil ich mit sehr hohem Kraftstoffgewicht unterwegs war. Im mittleren Rennabschnitt habe ich dann gut aufgeholt, bis ich hinter langsameren Autos fest hing, darunter war auch Robert, und dann noch Pech beim Boxenstopp hatte. Wir waren längst fertig, aber dann kam ein Renault angerauscht, und wir mussten warten. Ich hatte das Gefühl, es hat Ewigkeiten gedauert, bis der Lollipop hoch ging.“

Robert Kubica: 14.
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.34,537 min in Rd. 47 (neuntschnellste insgesamt)
„Ich hatte einen sehr guten Start und habe in der ersten Runde mehrere Plätze gutgemacht. Obwohl die Reifen stark abbauten, war mein erster Stint ziemlich gut. Nico Rosberg war auf den härteren Prime-Reifen vor mir und wirklich schnell. Ich habe für den zweiten Stint auch auf Prime gewechselt. Nach ein paar Runden war mir klar, dass etwas mit dem Reifendruck nicht stimmte. Dadurch waren meine Rundenzeiten schlecht, und ich hatte noch 20 Runden zu fahren. Alle im Team arbeiten sehr hart, und wir werden jedes Rennen ein bisschen besser, aber es ist noch ein weiter Weg.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

„Das Ergebnis spiegelt unsere Leistung des gesamten Wochenendes wider. Das Rennen verlief für uns ohne Besonderheiten, sieht man vom letzten Boxenstopp bei Nick ab. Weil er nach dem Tankvorgang und Reifenwechsel Nelsinho Piquet vorbei fahren lassen musste, verlor er Zeit und damit wohl letztlich Platz acht und einen Punkt. Technische Probleme gab es keine.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wenn man von den Startpositionen elf und 16 ins Rennen geht und nichts Ungewöhnliches passiert, kann man derzeit bei uns nicht mehr erwarten. Robert hat in der ersten Runde einige Positionen gut gemacht. Diesen Vorteil konnten wir jedoch nicht nutzen, weil Robert im zweiten Stint mit den Prime-Reifen zu wenig Haftung hatte. Nick hingegen hat kurz nach dem Start seine Position verloren, sich dann aber im zweiten Teil des Rennens nach vorn gekämpft. Ein Punkt wäre bei ihm drin gewesen, doch bei seinem zweiten Boxenstopp mussten wir den ankommenden Nelsinho Piquet vorbei fahren lassen und haben damit wohl die entscheidende Sekunde gegen Heikki Kovalainen und Timo Glock verloren.“
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24. – 26. Juli 2009
10. von 17 WM-Läufen



München/Hinwil, 17. Juli 2009. Nach Landpartien in Northampton und der Eifel steht für die Formel 1 jetzt wieder ein Auftritt in Hauptstadtnähe an. Der Große Preis von Ungarn findet vom 24. bis 26. Juli auf dem winkligen Hungaroring vor den Toren Budapests statt.


Robert Kubica:
„Das Rennen in Ungarn ist für mich etwas sehr Besonderes. Dort habe ich 2006 in der Formel 1 debütiert, und zu diesem Grand Prix kommen immer sehr viele polnische Fans, weil Budapest nicht allzu weit weg ist von Polen. Im vergangenen Jahr war die Atmosphäre unglaublich – ich hatte den Eindruck, ich sei in Polen.

Der Hungaroring ist speziell, tückisch und körperlich anstrengend. Auf der Geraden kann man mal kurz entspannen, ansonsten folgt Kurve auf Kurve. Wenn man aus der einen herauskommt, muss man schon die nächste anbremsen und einlenken. Zusätzlich ist es meistens sehr heiß in Ungarn, was die Fahrer und die Reifen zusätzlich beansprucht. Weil viele Kurven sehr uneben sind, ist die Fahrzeugbalance besonders wichtig.“


Nick Heidfeld:
„Ich mag den Hungaroring sehr gern. Die Strecke liegt mir, und ich habe auch einige schöne Erinnerungen an Rennen dort und in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt. 1999 habe ich in Ungarn vorzeitig meinen Formel-3000-Titel geholt, 2006 und 2007 stand ich für das BMW Sauber F1 Team auf dem Podium.

Meistens erwarten uns in Ungarn hohe Außentemperaturen. Das macht mir physisch nichts aus, obwohl die Rennen auf diesem winkligen Kurs immer sehr anstrengend sind, und könnte uns helfen, die Reifen in das Temperaturfenster zu bringen, in dem sie funktionieren. Negativ auf die Haftung wirkt sich vor allem zu Beginn des Wochenendes immer der Staub aus, der vom Umland auf die Strecke weht.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Zum Großen Preis von Ungarn reist unser Team in diesem Jahr mit gedämpften Erwartungen. Unser Auto war bisher einfach nicht schnell genug für vordere Plätze. Dennoch entwickeln wir den F1.09 mit Hochdruck weiter. Aus zwei Gründen: Das in diesem Jahr neue Aerodynamik-Reglement wird sich zur nächsten Saison nicht ändern. Was wir am aktuellen Auto lernen, fließt nahezu 1:1 ins Konzept des F1.10 ein. Außerdem ist unter dem geltenden Testverbot das Rennwochenende die einzige Möglichkeit, neue Erkenntnisse und Komponenten im Fahrbetrieb zu erproben. Diese Chance darf man nicht auslassen.

Darüber hinaus wollen wir natürlich unseren Fans und nicht zuletzt uns selbst beweisen, dass wir auch in der Lage sind, einen Rückstand aufzuholen.“


Willy Rampf, Head of Engineering:
„Der Hungaroring ist nach dem Stadtkurs von Monaco die Strecke mit der zweitniedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit. Die vorwiegend langsamen und mittelschnellen Kurven folgen sehr dicht aufeinander, und die Start-Zielgerade ist relativ kurz. Weil immer wieder Schmutz auf die Strecke weht, ist das Grip-Niveau jeweils zu Beginn der einzelnen Trainingssitzungen entsprechend niedrig. Unter¬steuern kann die Folge sein. Bei der Abstimmung des Autos konzentriert man sich vor allem auf den Mittelsektor, der aus vielfältigen Kurvenkombinationen besteht. Zu berücksichtigen gilt es auch, dass die Hinterreifen im Rennen stark beansprucht werden. In Ungarn sind die Luft- und Asphalttemperaturen traditionell sehr hoch, was der optimalen Nutzung der Reifen entgegenkommen sollte.“


Zahlen und Fakten:
Strecke/Datum: Hungaroring / 26. Juli 2009
Startzeit (lokal/UTC): 14:00 Uhr / 12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 4,381 km / 306,630 km (70 Runden)
Kurven: 8 Rechts- und 6 Linkskurven
Sieger 2008: Heikki Kovalainen, Vodafone McLaren Mercedes, 1:37.27,067 Stunden
Poleposition 2008: Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 1.20,899 min
Schnellste Runde 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.21,195 Minuten

Daten 2008:
Volllastanteil: 58 %
Topspeed: 291 km/h
Längste Volllastpassage: 11 sec / 750 m
Gangwechsel pro Runde: 50
Reifenverschleiß: mittel bis hoch
Bremsverschleiß: hoch
Abtriebslevel: sehr hoch



BMW Sauber F1 Team
Gründung: 01.01.2006
Standorte: München (DE) und Hinwil (CH)
F1-Debüt: 2006, Melbourne
GP gestartet: 62
Polepositions: 1
Siege: 1
Podiumsplätze: 16 (6x3./9x2./1x1.)
Schnellste Runden: 2
WM-Platzierungen:
5. (2006), 36 Punkte
2. (2007), 101 Punkte
3. (2008), 135 Punkte
8. (2009), 8 Punkte nach 9 GP



Historie und Hintergrund:
Auf dem Hungaroring wird 2009 der 24. Große Preis von Ungarn ausgetragen. Die Rennstrecke liegt etwa 20 Fahrminuten nordöstlich der Innenstadt von Budapest. Die Hauptstadt ist gleichzeitig die größte Stadt Ungarns und wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum des Landes. In Budapest leben rund 1,7 Millionen Menschen. Vor allem die Donau als Handelsstraße, aber auch zahlreiche heiße Quellen haben zum Aufstieg der Stadt beigetragen. 1873 wurden die bis dahin eigenständigen Städte Buda, Pest und Óbuda vereinigt. Die Kettenbrücke (Bauzeit 1839-49) zwischen dem hügeligen, westlichen Buda und dem flachen, östlichen Pest ist ebenso ein Wahrzeichen der Stadt wie das barocke Königsschloss auf der Buda-Seite.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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Alt 27.07.2009, 07:43     #39
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Ungarn - Freies Training

Wetter: trocken und sonnig, 24-29°C Luft, 30-43°C Asphalt


Budapest (HU). Bei sommerlich heißen Temperaturen war das BMW Sauber F1 Team in den beiden 90-Minuten-Trainings zum Großen Preis von Ungarn fleißig damit befasst, den neuen Frontflügel zu bewerten und an der Abstimmung der F1.09 zu arbeiten.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
1. Training: 12., 1.23,154 min / 2. Training: 9., 1.22,690 min
„Wir kommen voran, obwohl ich noch nicht zufrieden bin mit der Balance des Autos. Es ist noch nicht so, wie ich es mir wünsche – weder auf einer einzelnen Runde noch auf den Longruns. Man spürt, dass die beiden Reifenmischungen jetzt näher beieinander liegen, als das bei den vergangenen Rennen in diesem Jahr der Fall war, aber richtig gut sind die Reifen deswegen trotzdem nicht. Diesmal hatte ich Glück, was den Verkehr auf der Strecke angeht. Ich hatte weitgehend freie Fahrt.”


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9
1. Training: 11., 1.23,146 min / 2. Training: 14., 1.22,870 min
„Es war heute sehr heiß. Das Auto hat sich im Vormittagstraining von Anfang an gut angefühlt, vor allem bei meiner ersten Ausfahrt. Als dann etwas mehr Gummi auf der Strecke war, haben wir einige neue Teile und einen neuen Frontflügel getestet. Am Nachmittag war ich nicht so glücklich mit dem Auto. Wir müssen jetzt die Daten der beiden Trainings vergleichen und die richtige Balance finden.“


Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wir haben hier einige neue Teile eingesetzt, die wir bisher nur im Windkanal getestet hatten. Deshalb legten wir heute viel Wert darauf, eine gute Basisabstimmung zu erarbeiten. Ich denke, dass wir damit einen kleinen Schritt nach vorne gemacht haben. Im Vergleich zu den vergangenen beiden Rennen sind hier die Temperaturen deutlich höher, was die Abstimmungsarbeit erleichtert. Beide Fahrer haben heute am Nachmittag auch Longruns absolviert, um entsprechende Erkenntnisse über die Reifen zu gewinnen.“
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Alt 27.07.2009, 07:45     #40
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Ungarn - Qualifikation

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, ca. 20-24°C Luft, ca. 34-43°C Asphalt


Budapest (HU). Die freien Trainings hatten auf mehr hoffen lassen, doch das BMW Sauber F1 Team erlebte ein enttäuschendes Qualifying zum Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring. Nick Heidfeld und Robert Kubica schieden bereits im ersten Qualifying-Segment aus. Das Qualifying wurde überschattet vom Unfall des Ferrari-Piloten Felipe Massa. Das gesamte BMW Sauber F1 Team hofft, dass sich der Brasilianer nicht ernsthaft verletzt hat.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Qualifying 16., 1.21,738 min in Q1 (3. Training: 2., 1.21,408 min)
„Dieses Ergebnis heute ist eine große Enttäuschung. Ich hatte auf einen Platz unter den Top Ten gehofft. Der zweite Platz am Vormittag im freien Training war zwar als Platzierung nicht der Maßstab, aber er zeigte eben schon, dass es insgesamt recht gut lief. Mein erstes Outing im Qualifying hat das ja auch bestätigt, ich war zu diesem Zeitpunkt Sechster. Bei der zweiten Ausfahrt kam dann aber einiges zusammen. Ich hatte keine freie Fahrt auf der Einführungsrunde, deshalb wurde die erste fliegende Runde nichts. Auf der zweiten hatte ich dann Kazuki Nakajima vor mir, konnte mich aber nicht zurückfallen lassen, weil Rubens Barrichello hinter mir war. Dann bin ich in Kurve elf auch noch zu weit nach außen geraten, und das war es dann. So hat es noch nicht einmal für Q2 gereicht.“

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9
Qualifying 19., 1.21,901 min in Q1 (3. Training: 11., 1.22,076 min)
„Das Qualifying lief unglücklich bei uns. Auf der ersten fliegenden Runde bei meinem zweiten Outing gab es gelbe Flaggen, und auf der zweiten Runde waren zwei Autos vor mir. Sie sind zwar von der Ideallinie weggegangen, haben aber trotzdem Luftverwirbelungen verursacht. Dadurch rutschte mein Auto, und ich habe Zeit verloren. Dieses Ergebnis ist sehr enttäuschend. Ich werde morgen im Rennen mein Bestes versuchen, aber das wird hart.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das war ein enttäuschendes Qualifying. Gemessen an der starken Leistung am Vormittag im freien Training waren heute Plätze in den Top Ten möglich. Aufgrund von Vorgängen auf der Strecke ist es beiden Piloten nicht gelungen, das Potenzial des Autos auszuschöpfen. Natürlich hoffen wir alle, dass sich Felipe Massa bei seinem Unfall nicht ernsthaft verletzt hat.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Natürlich sind wir über dieses Resultat alle sehr enttäuscht. Nick war auf seiner besten Runde schneller unterwegs als heute morgen, machte dann aber einen Fehler. Sonst hätte er den Sprung ins zweite Qualifying sicher geschafft. Robert hatte keine freie Runde. Das war’s.“
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