BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > Motorsport > BMW Motorsport News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 11.05.2009, 09:04     #21
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
GP Spanien - Rennen


Wetter: trocken und sonnig, 24°C Luft, 38-43°C Asphalt



Barcelona (ES). Das BMW Sauber F1 Team holte am Sonntag beim Großen Preis von Spanien zwei WM-Punkte für Platz sieben durch Nick Heidfeld. Während Heidfeld beim Start Positionen gutmachte, verlor sein Teamkollege zu diesem frühen Zeitpunkt an Boden und blieb später im Rennen im Verkehr stecken. Er wurde Elfter in Barcelona. Das neue Aerodynamik-Paket des F1.09 hat sich eindeutig als Fortschritt erwiesen.

Nick Heidfeld: 7.
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.23,878 min in Rd. 29 (zehntschnellste insgesamt)
„Es war ein hartes Rennen, aber ich denke, eines von meinen besseren. Ich hatte mir Punkte zum Geburtstag gewünscht, aber ehrlich gesagt nicht so wirklich daran geglaubt, weil ich ja nur als 13. gestartet bin. Der Start war die entscheidende Situation, da habe ich vier Plätze gutgemacht. In der ersten Kurve habe ich einen Schlag von hinten bekommen, aber mein Auto war zum Glück nicht beschädigt. Es war nicht leicht, meine Position gegen Kimi (Räikkönen) zu verteidigen, und der Kampf hat mich langsam gemacht, deshalb habe ich den Anschluss nach vorn verloren. Unsere Boxenmannschaft hat fantastisch gearbeitet und mich beim zweiten Stopp noch an Nico (Rosberg) vorbeigebracht. Es ist ein klasse Ergebnis für uns, und das Tempo im Rennen hat bewiesen, dass das neue Aero-Paket ein klarer Fortschritt ist. Das sind gute Nachrichten für die weitere Saison.“

Robert Kubica: 11.
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.24,078 min in Rd. 26 (elftschnellste insgesamt)
„Am Start habe ich wegen eines Kupplungsproblems gleich mehrere Positionen verloren. Aber das war nur der Anfang eines sehr schwierigen Rennens. Nach der Safety-Car-Phase hatte mein Auto überhaupt keinen Grip. Ich konnte absolut nicht attackieren, der Wagen rutschte nur herum. Bis gestern in Q3 lief alles bestens, die Performance des Autos war sehr gut, aber heute konnte ich definitiv nichts ausrichten. Wir müssen genau analysieren, was los war.”

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wir haben uns beim Europa-Auftakt der Formel 1 zurückgemeldet, obwohl die Ausgangsbasis nach der ersten Runde nicht die beste war. Robert wurde beim Start eingeklemmt, verlor gleich fünf Positionen und konnte soeben noch dem frühen Unfall entgehen. Nick konnte hingegen auf der Außenseite deutlich Boden gutmachen. Anschließend hat vor allem unsere Boxenmannschaft hervorragend gearbeitet und Nick bei jedem Stopp an einem Kontrahenten vorbeimanövriert. Zwei Punkte für den siebten Platz sind zwar keine Riesenausbeute, aber sie demonstrieren die gestiegene Performance des Autos nach dem umfangreichen Entwicklungspaket. Darauf können wir aufbauen.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Die umfangreichen Änderungen am F1.09 haben uns einen Schritt nach vorn gebracht. Nach dem Startunfall ist Nick vom 13. auf den 9. Platz vorgefahren und hat danach im Rennen zwei weitere Positionen gutgemacht. Einen Riesenanteil daran hatte die Boxenmannschaft mit zwei exzellenten Stopps. Robert hingegen wurde beim Start eingeklemmt und fiel aussichtslos zurück. Während des Rennens hat er kaum sein Tempo fahren können, weil er meist im Verkehr steckte. Jetzt geht es darum, die nächsten Entwicklungen möglichst schnell und Ziel führend ans Auto zu bringen.“
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 15.05.2009, 12:33     #22
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Großer Preis von Monaco - Vorschau

21. – 24. Mai 2009

6. von 17 WM-Läufen



München/Hinwil, 15. Mai 2009. Der Große Preis von Monaco ist ebenso Relikt wie Saisonhöhepunkt im Formel-1-Kalender. In den engen Straßen des Fürstentums wollen Gäste und Teams vom 21. bis 24. Mai eine gute Figur abgeben.

Nirgendwo werden so viele Runden gefahren (78), und doch ist die Grand-Prix-Distanz nirgendwo kürzer als beim Rennen in Monaco. Aufgrund der Enge werden Fahrfehler gnadenlos mit Unfällen bestraft, ein gelungenes Überholmanöver kommt einem Ritterschlag gleich. Ein guter Startplatz ist vorentscheidend, die Anspannung im Qualifying entsprechend.

Die Marschrichtung für das BMW Sauber F1 Team ist klar: Nach einem enttäuschenden Saisonstart zeichnete sich beim Großen Preis von Spanien dank der umfangreichen Verbesserungen am F1.09 ein Aufwärtstrend ab. Im Handstreich zur Spitze aufzuschließen, ist in der Formel 1 kein realistisches Ziel. Doch der positive Trend soll fortgesetzt werden. Die Streckencharakteristik in Monaco stellt in der Saison einzigartige Ansprüche, was die Frage nach der Leistungsfähigkeit zusätzlich spannend macht.


Robert Kubica:
„Ich bin ein großer Fan von Straßenkursen, deshalb freue ich mich auf das Rennen in Monaco. Ich gehe immer mit sehr guten Gefühlen dorthin und genieße es, zwischen den Leitplanken und den Mauern zu fahren. Es gibt keine Marge für Fehler, das macht es besonders interessant. Natürlich lässt sich im Vorfeld nicht abschätzen, wie sich die 2009er-Autos mit der neuen Aerodynamik und den Slick-Reifen dort anfühlen werden. Am Donnerstag wissen wir mehr.“


Nick Heidfeld:
„Monaco ist ein Saisonhöhepunkt. Es ist verrückt, dass die am wenigsten für die Formel 1 geeignete Strecke die beliebteste ist. Dieser enge Stadtkurs ist genial, nur Macau ist vergleichbar, aber da fährt die Formel 1 ja nicht.

Auch wenn der Rummel etwas nachgelassen hat, ist das Formel-1-Wochenende in Monte Carlo immer noch etwas ganz Besonderes. Alles dreht sich um die Formel 1 und Partys. Es gibt viel Prominenz, im Hafen liegen Yachten dicht and dicht, der Sound der F1-Motoren dröhnt in der Stadt, abends stauen sich die Besucher auf dem Kurs. Das Publikum ist nirgendwo so dicht dabei wie in Monaco. Ich schaue mir das immer wieder gerne an.

Die neuen, großen Frontflügel haben sich nach dem Start schon ein paar Mal als sperrig erwiesen, und in Monte Carlo ist es in der ersten Kurve besonders eng, da ist das Risiko, sich den Frontflügel an einem Konkurrenten abzufahren, besonders groß.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Wir erleben derzeit eine extrem fordernde Phase in der Formel 1. Sowohl als Team auf der Rennstrecke als auch hinter den Kulissen. In beiden Fällen gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Zum Großen Preis von Spanien hatten wir ein umfangreiches Aerodynamik-Paket an den Start gebracht. Das war ein hartes Stück Arbeit und dennoch nur ein erster Schritt auf einem langen Weg. Wir haben zwei Punkte geholt. Das war nach dem Tiefpunkt in Bahrain sehr positiv, genügt aber natürlich nicht unseren Zielen. Wir werden unser Entwicklungstempo steigern. Der Kurs in Monaco stellt bekanntlich sehr spezifische Ansprüche, zum darauf folgenden Rennen in Istanbul ist das nächste Performance-Paket bereits in Vorbereitung.

Monaco ist einer der Grundpfeiler in der Formel 1 und zählt neben dem Nürburgring, Spa, Monza und Silverstone zu jenen Strecken, die die Formel 1 groß gemacht haben. Monaco ist Formel 1 hautnah. Nur bei Stadtrennen wie im Fürstentum kommen Zuschauer so dicht ans Geschehen heran. Kein Grand Prix ist so berühmt wie dieser und keiner so glamourös. Yachten, Partys und die Show drum herum gehören gerade in Monaco zur Formel 1 dazu.

Sportlich zählen dort eine hoch präzise Fahrweise, mechanische Traktion und ein auch im niedrigen Drehzahlbereich gut fahrbarer Motor. Monaco ist der Grand Prix mit der niedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit. Hoher Anpressdruck ist hier wichtiger als niedriger Luftwiderstand. Entsprechend ist die Aerodynamik auf maximalen Abtrieb getrimmt. Die Strecke hat keine langen Geraden, dafür gibt es viele langsame Kurven. Beim Beschleunigen aus diesen Kurven werden die Hinterreifen in besonderem Maße strapaziert. Auch für die Bremsen ist Monaco ein Härtetest: Die Geschwindigkeiten sind zwar niedrig, aber dadurch fehlt es auch an kühlendem Luftstrom.“


Willy Rampf, Head of Engineering:
„Monaco ist die Strecke mit der niedrigsten Durchschnittsgeschwindig¬keit im gesamten Kalender. Deshalb fährt man maximalen Abtrieb. In der Vergangenheit hat das oft dazu geführt, dass hier aerodynamische Konfigurationen zum Einsatz kamen, die man sonst nirgendwo sah. Aus den Autos wuchsen kleine und auch größere Zusatzflügel. Das ist jetzt vorbei, denn das 2009er Reglement lässt solche Modifikationen nicht mehr zu. Das bedeutet, dass das Abtriebsniveau hier ähnlich ist wie am vergangenen Wochenende in Barcelona.

Wegen der vielen engen Kurven kommt in Monaco der Traktion eine besondere Bedeutung zu. Diesem Umstand tragen wir mit einer speziell optimierten Feder- und Dämpferabstimmung Rechnung. Eine besondere Herausforderung stellt auch die Tatsache dar, dass die Strecke jeweils zwischen den Trainingssitzungen für den Verkehr geöffnet wird, was sich negativ auf das Grip-Niveau auswirkt. Deshalb verbessern sich die Verhältnisse und damit die Rundenzeiten während eines Trainings durch den zunehmenden Gummiabrieb innerhalb kurzer Zeit signifikant. Der Strecke angepasst wird der Lenkeinschlag, weil Monaco die engste Kurve aller Formel-1-Kurse hat.“



Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Monaco / 24. Mai 2009
Startzeit (lokal/UTC): 14:00 Uhr / 12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 3,340 km / 260,520 km (78 Runden)
Kurven: 12 Rechts- und 7 Linkskurven

Sieger 2008: Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 2:00.42,742 Stunden
Poleposition 2008: Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.15,787 Minuten
Schnellste Runde 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.16,689 Minuten


Daten 2008:

Volllastanteil: 42 %
Topspeed: 286 km/h
Längste Volllastpassage: 8 sec / 510 m
Gangwechsel pro Runde: 54
Reifenverschleiß: mittel
Bremsverschleiß: hoch
Abtriebslevel: sehr hoch


BMW Sauber F1 Team

Gründung: 01.01.2006
Standorte: München (DE) und Hinwil (CH)
F1-Debüt: 2006, Melbourne
GP gestartet: 57
Polepositions: 1
Siege: 1
Podiumsplätze: 16 (6x3./9x2./1x1.)
Schnellste Runden: 2
WM-Platzierungen:
5. (2006), 36 Punkte
2. (2007), 101 Punkte
3. (2008), 135 Punkte
6. (2009), 6 Punkte nach 5 GP


Historie und Hintergrund:
Zu den vielen Besonderheiten des Monaco-Rennens gehört der Zeitplan: Freitags herrscht für die Formel 1 stets Motorenruhe, daher werden die ersten beiden freien Trainings bereits am Donnerstag ausgetragen.

Seit 1950 wurden in Monaco 55 Grands Prix ausgetragen. Die Streckenlänge variierte zwischen 3,145 km und 3,370 Kilometern. Bei den ersten 14 GP betrug die Renndistanz 100 Runden. Mit sechs Siegen erfolgreichster Starter in Monaco ist bis heute Ayrton Senna.

Erst seit 2004 gibt es in Monaco entlang der Boxengasse auch Garagen für die Fahrzeuge. Zuvor hatten die Teams die Autos zwischen den Trainings und Qualifyings sowie zum Rennen stets zwischen den provisorischen Werkstätten im Fahrerlager oder einer Tiefgarage und der Boxengasse hin- und herschieben müssen.

Monaco ist mit einer Fläche von 1,97 Quadratkilometern nach dem Vatikan der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt und der am dichtesten besiedelte (33.300 Einwohner). Er ist mittlerweile in zehn Bezirke gegliedert: Monte Carlo, La Condamine, Fontvieille, Larvotto, Moneghetti, Saint Michel, Monaco Ville, La Rousse/Saint Roman, La Colle, Les Révoires.
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 17:24     #23
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Monaco - Freies Training

Wetter: trocken und sonnig, 23-26°C Luft, 32-42°C Asphalt


Monaco. Während BMW Sauber F1 Team Fahrer Nick Heidfeld einen relativ normalen Auftakt zum Großen Preis von Monaco 2009 erlebte und den üblichen Reifenvergleich sowie Abstimmungsarbeiten erledigte, verpasste sein Teamkollege Robert Kubica wegen eines Motorschadens das komplette zweite Training.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
1. Training: 16., 1.19,560 min / 2. Training: keine Rundenzeit
„Dieser Tag verlief extrem enttäuschend. Wir sind eindeutig nicht schnell genug, und wegen des Motorschadens habe ich viel zu wenig Trainingszeit gehabt. Mehr gibt es momentan nicht zu sagen.“


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
1. Training: 17., 1.19,579 min / 2. Training: 17., 1.17,109 min
„Nachdem wir am Morgen an beiden Autos Bremsprobleme hatten, lief es im zweiten Training besser. Auf den Longruns hatte ich das Glück, weitgehend freie Fahrt zu haben, aber mit den neuen Reifen bin ich zum Schluss im Verkehr stecken geblieben. Das hat Zeit gekostet, aber nichtsdestotrotz sieht es momentan nicht so aus, als würde unser Auto hier besonders gut liegen. Daran werden wir nun arbeiten.“


Willy Rampf (Head of Engineering):
„Es war ein enttäuschender erster Trainingstag. Die Fahrzeug-Performance liegt deutlich hinter dem, was wir für Monaco erwartet hatten. Mit beiden Autos haben wir wegen technischer Probleme auch noch viel Zeit für die Abstimmung verloren. Roberts Motorschaden ereignete sich beim letzten Einsatz dieses Motors im Freitagstraining, hat also keine Konsequenzen für die Anzahl seiner verfügbaren Motoren für die Saison. Doch hat ihn dies heute natürlich wertvolle Zeit für die Abstimmung gekostet“
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2009, 15:56     #24
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Monaco - Qualifikation

Wetter: trocken und sonnig, 23-24°C Luft, 33-45°C Asphalt


Monaco. Die BMW Sauber F1 Team Piloten Nick Heidfeld und Robert Kubica kamen im Qualifying zum Großen Preis von Monaco nicht über die enttäuschenden Plätze 17 und 18 hinaus.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Qualifying 17., 1.16,264 min in Q1 (3. Training: 19., 1.16,661 min)
„Das ist natürlich extrem enttäuschend. Wir haben nach den Trainings am Donnerstag einige Änderungen vorgenommen und sogar nochmals einiges nach dem Training heute früh umgebaut, obwohl das so kurz vor dem Qualifying ja immer ein bisschen risikoreich ist. Aber wir wussten schon, dass wir nicht viel zu verlieren hatten. Tatsächlich war die Veränderung eher ein Rück- als ein Fortschritt für mich, aber das war jetzt auch nicht mehr entscheidend. Es ist frustrierend, wenn man hier absolut am Limit fährt und in jeder Ecke alles riskiert, was gerade hier extrem ist, und es trotzdem nichts bringt. Wir wissen derzeit nicht, was faul ist. In Barcelona hatten wir einen Schritt nach vorn gemacht, aber hier sind wir meilenweit entfernt von unseren Erwartungen.“

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Qualifying 18., 1.16,405 min in Q1 (3. Training: 18., 1.16,599 min)
„Wir hatten hier bisher nur Schwierigkeiten – sowohl am Donnerstag als auch heute morgen. Auf meiner Einführungsrunde hatte ich viel Verkehr, das Resultat war, dass meine Reifen stark abkühlten. Aber die Performance von unserem Auto ist insgesamt nicht gut genug. Wir müssen realisieren, dass wir schlecht sind. Wir müssen uns dieser Situation anpassen und jetzt sehr hart arbeiten.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das Resultat im Qualifying dokumentiert die Probleme, die wir schon im Freien Training auf dieser Strecke hatten. Egal mit welcher Fahrzeug-Abstimmung, ob auf harten oder weichen Reifen – beide Fahrzeuge haben nie den nötigen Grip aufgebaut. Die Messwerte zeigen, dass die Reifen nie auf ihre Betriebstemperatur gekommen sind. Die Startpositionen 17 und 18 sind natürlich enttäuschend. Wir haben bis Istanbul eine Menge Arbeit vor uns.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Monaco ist eine spezielle Strecke, auf die man sich speziell vorbereitet. Dennoch haben wir trotz zahlreicher Änderungen an der Abstimmung nie genügend Grip und Fahrzeug-Stabilität gefunden. Das war bislang eine schwache Leistung von uns. Die Fahrer haben alles versucht, waren fehlerfrei unterwegs, aber unsere Autos waren einfach zu langsam. Jetzt gehrt es darum, die Ursachen zu ermitteln und bis Istanbul Abhilfemaßnahmen einzuleiten.“
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2009, 17:29     #25
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Monaco - Rennen

Wetter: trocken und sonnig, 25-26°C Luft, 40-52°C Asphalt


Monaco. Das BMW Sauber F1 Team steht nach dem Großen Preis von Monaco mit leeren Händen da. Nick Heidfeld belegte Platz elf, sein Teamkollege Robert Kubica fiel nach 29 Runden wegen Bremsproblemen aus.

Nick Heidfeld: 11.
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.16,268 min in Rd. 49 (15.-schnellste insgesamt)
„Ich habe versucht, beim Start und in der ersten Runde Boden gutzumachen, aber das hat diesmal leider nicht geklappt, es war einfach zu eng. Dann steckte ich hinter Adrian (Sutil), der anscheinend Probleme mit seinen Reifen hatte. Einmal bin ich ihm sogar ins Heck gefahren. In Kurve eins hat mich Lewis (Hamilton) getroffen, ich hatte Glück, dass ich weiterfahren konnte. Ich war auf einer Einstopp-Strategie und habe die weichen Reifen im zweiten Stint gefahren. Sie haben ziemlich abgebaut. Wir haben heute alles gegeben, aber wir waren hier einfach zu langsam.“

Robert Kubica: Ausfall nach 29 Runden
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.17,558 min in Rd. 25 (17.-schnellste insgesamt)
„Wir hatten über das gesamte Wochenende Schwierigkeiten. Ich hatte ein Problem beim Start und fiel auf den letzten Platz zurück. Dann hatte ich einen Reifenschaden an meinem rechten Hinterrad. Nach dem notwendigen Boxenstopp konnte ich heute mit dem schwer betankten Auto gute Rundenzeiten fahren, wenn man das Potenzial des Autos berücksichtigt. Am Ende hatte ich Probleme mit den Bremsen und musste das Auto abstellen.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Mehr war an diesem Wochenende einfach nicht drin. Unser Auto war hier zu keinem Zeitpunkt in der Lage, um die vorderen Plätze mitzufahren. Entsprechend nehmen wir diesmal keine Punkte aus Monaco mit. Wir müssen das Entwicklungstempo erheblich steigern, um den eigenen Ansprüchen wieder gerecht zu werden. Heute hatte Robert in der zweiten Runde einen Reifenschaden und anschließend Bremsprobleme, die zum vorzeitigen Aus führten. Nick hat nach seinem ersten Stint auf harten Reifen als Erster auf die weichen Reifen gewechselt und damit die längste Distanz absolviert. Seine Reifen haben nach einigen Runden dramatisch abgebaut und sich erst gegen Ende wieder einigermaßen erholt.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Es war nach den Trainings und dem Qualifying klar, dass dies für uns ein schwieriges Rennen werden würde. Nick fuhr ein Rennen ohne besondere Vorkommnisse und war in der Endphase mit den weichen, stark abgenutzten Reifen immerhin in der Lage, seine Position im hinteren Teil des Feldes gegen Hamilton zu verteidigen. Robert hatte früh einen Reifenschaden, war dann mit dem sehr schweren Auto aber überraschend gut unterwegs. Dann haben wir ihn wegen Bremsproblemen vorzeitig reingeholt. Insgesamt war dies natürlich ein enttäuschendes Wochenende. Ziel muss es sein, in Istanbul wieder konkurrenzfähig zu sein. Auf uns wartet viel Arbeit.“
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2009, 12:00     #26
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis der Türkei - Vorschau


München/Hinwil, 29. Mai 2009. Weiter arbeiten statt Wunden lecken: Nach dem schlechten Abschneiden in Monaco bringt das BMW Sauber F1 Team zum Großen Preis der Türkei Weiterentwicklungen für den F1.09 an den Start.

Ein erstes Aerodynamik-Update hatte beim fünften WM-Lauf in Spanien für einen Aufwärtstrend gesorgt – und kam unter den speziellen Anforderungen des monegassischen Parcours nicht zum Tragen. Unterdessen wurde bereits das nächste Paket an Neuerungen für WM-Lauf Nummer sieben auf dem schnellen und modernen Kurs vor den Toren Istanbuls auf Kiel gelegt. Erstmals werden die F1.09 mit einem Doppel-Diffusor fahren.

Robert Kubica:
„Die Rennstrecke in Istanbul ist etwas komplett Anderes als der Kurs in Monaco. In der Türkei erwartet uns eine sehr moderne Anlage mit mehreren Hochgeschwindigkeitskurven. Die berühmteste davon ist die Kurve acht, ein schneller Linksbogen. Natürlich hoffen wir, in Istanbul besser abzuschneiden als in Monaco.“

Nick Heidfeld:
„Ich hoffe, dass unsere schlechte Leistung von Monaco ein Ausreißer bleibt und diese spezielle Strecke unserem Auto eben nicht lag. Zuvor in Spanien hatte sich ja ein Aufwärtstrend abgezeichnet, und für Istanbul haben wir das nächste Update vorbereitet, das dann auch einen Doppel-Diffusor beinhaltet.

Die Strecke in Istanbul hat einige sehr schöne Passagen. Vor allem natürlich die Kurve acht, die recht schwierig ist – sehr lang, schnell und mit mehreren Scheitelpunkten. Für die lange Gerade mit dem Rechtsknick braucht man einen guten Topspeed.

Die Stadt ist riesig, international und interessant. Ich werde am Mittwoch schon dort sein für eine Veranstaltung mit unserem Partner Intel. Ich wohne wieder in einem Hotel auf der europäischen Seite und werde mich jeden Tag mit dem Roller durch den Stau über die Brücke nach Asien arbeiten.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Vor dem Großen Preis der Türkei fällt unsere Bilanz ernüchternd aus. Alle in der Mannschaft haben sich den bisherigen Saisonverlauf ganz anders vorgestellt. Nachdem wir in Spanien einen Schritt nach vorne gemacht hatten, waren wir in Monaco eindeutig zu langsam. Um wieder konkurrenzfähig zu werden, müssen wir unser Entwicklungstempo erheblich steigern. In Istanbul werden wir den nächsten Schritt umsetzen und erstmals einen mehrstufigen Diffusor an den Start bringen.

Nach drei erfolgreichen Jahren ist diese Phase der erste Rückschlag für uns. Den werden wir wegstecken. Schließlich hat dieselbe Mannschaft in München und Hinwil dafür gesorgt, dass wir uns seit Gründung des BMW Sauber F1 Teams kontinuierlich gesteigert haben. Wir alle sind entschlossen, wieder nach vorne zu kommen.“

Willy Rampf, Head of Engineering:
„Wir werden in der Türkei mit einem neuen Entwicklungspaket an den Start gehen, das auch einen Doppel-Diffusor umfasst. Weil das Konzept des F1.09 nicht dafür ausgelegt war, mussten wir im Bereich der Aerodynamik eine ganze Reihe von Anpassungen vornehmen. So erfuhren der Frontflügel, die seitlichen Luftleitbleche, die Felgenabdeckungen sowie der hintere Teil der Motorverkleidung Modifikationen. Davon erwarten wir einen Schritt nach vorne, wenngleich wir uns bewusst sind, dass unsere Konkurrenten nicht stehen bleiben.

Nach dem Rennen in Monte Carlo haben wir uns zudem sehr eingehend mit der Reifenproblematik auseinandergesetzt. Bridgestone liefert für das Rennen in der Türkei die weiche und die harte Mischung, die recht weit auseinander liegen. Insbesondere die härtere der beiden Mischungen wird für die Ingenieure eine Herausforderung darstellen.

Der Istanbul Park wird entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren und bietet Abwechslung pur. Er weist langsame Passagen auf, wo gute Traktion entscheidend ist, aber es gibt auch sehr schnelle Stellen, so etwa die spektakuläre, aus vier Abschnitten bestehende Kurve acht, die in einem Zug mit rund 250 km/h durchfahren wird. Insgesamt stellt die Strecke hohe Anforderungen an die Fahrzeugbalance. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Monte Carlo wollen wir hier ein positives Resultat erzielen.“


Historie und Hintergrund:
Seit 2005 trägt die Formel 1 einen Großen Preis der Türkei aus. Der Istanbul Park ist eine jener Strecken, die der Aachener Architekt Herman Tilke entworfen hat. Die moderne Anlage liegt auf der asiatischen Seite des Bosporus und außerhalb der Stadt.

Istanbul umschließt den südlichen Bosporus und wird von ihm in ein westlich-europäisches und ein östlich-asiatisches Gebiet geteilt. Das Goldene Horn, eine nach Westen verlaufende Bosporusbucht, trennt den europäischen Teil in eine südlich, zwischen Marmarameer und Goldenem Horn liegende Halbinsel mit dem historischen Istanbul und die an das historische Galata anschließenden nördlichen Stadtteile.

Das Stadtzentrum des einstigen Konstantinopel ist von Sakralbauten geprägt. Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von 1.538,77 Quadratkilometern. Die Metropolregion Istanbul hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl Istanbuls hat die Zehn-Millionen-Grenze überschritten.
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2009, 17:17     #27
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Großer Preis der Türkei - Freies Training

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 23-27°C Luft, 31-45°C Asphalt


Istanbul (TR). Das BMW Sauber F1 Team tritt in Istanbul mit einem neuen Aerodynamik-Paket an, zu dem auch ein Doppel-Diffusor gehört. Als Folge des Testverbots in der Formel 1 hatte das Team in den beiden 90-minütigen Trainings am Freitag ein großes Programm zu bewältigen.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
1. Training: 16., 1.30,645 min / 2. Training: 3., 1.29,056 min
„Wir haben heute an der Fahrzeugabstimmung gearbeitet und versucht, die beiden Reifenmischungen zu verstehen, die Bridgestone hier nach Istanbul gebracht hat. Zusätzlich haben wir heute erstmals den Doppel-Diffusor an unserem Auto gehabt. Wir haben einiges ausprobiert, um zu verstehen, wie er funktioniert und welche Auswirkungen er auf die Balance des Autos hat. Es ist noch zu früh zu sagen, wie viel er bringt. Der Unterschied zwischen Monaco und Istanbul ist zu groß.“


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
1. Training: 17., 1.30,689 min / 2. Training: 16., 1.29,550 min
„Meine Rundenzeit sieht nicht gut aus, aber ich bin zuversichtlich bezüglich unseres neuen Aerodynamik-Pakets. Die Balance meines Autos war nicht in Ordnung, aber Roberts Rundenzeit ist recht viel versprechend. Das Gute an der schlechten Balance ist, dass sie eindeutig in eine Richtung falsch ist, und daran können wir arbeiten. Wir haben aber heute im Laufe des Nachmittags keine größeren Änderungen mehr gemacht, weil wir einige wichtige Vergleiche zu fahren hatten.“


Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wir sind heute zum ersten Mal mit Doppel-Diffusor gefahren, und es sieht ganz danach aus, als hätten wir einen Schritt nach vorne gemacht. Aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, vor allem deshalb, weil es schwierig ist, sowohl für die weichere als auch für die härtere Reifenmischung die optimale Abstimmung zu finden. In der Mittagspause haben wir die Abstimmung beider Autos ziemlich stark verändert, um das Potenzial des Aero-Paketes besser zu nutzen. Am Nachmittag konzentrierten wir uns vor allem auf die Rennvorbereitung, und da bin ich mit den Rundenzeiten durchaus zufrieden.“
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}

Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2009, 15:47     #28
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Großer Preis der Türkei - Qualifikation

Wetter: trocken und sonnig, 26-30°C Luft, 40-47°C Asphalt


Istanbul (TR). Das BMW Sauber F1 Team zeigte im Qualifying zum Großen Preis der Türkei in Istanbul eine Leistungssteigerung. Die Startplätze zehn und elf für Robert Kubica und Nick Heidfeld sind kein Grund zum Jubeln, aber ein motivierender Trend in die richtige Richtung.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Qualifying 10., 1.29,357 min in Q3 (3. Training: 5., 1.28,320 min)
„Startplatz zehn ist definitiv schon mal besser als Startplatz 18 in Monaco, aber wir sind immer noch zu weit weg von den Top-Autos. Die Strecke hier in Istanbul liegt unserem Auto deutlich besser als der Kurs in Monaco. Trotzdem werden wir morgen sehr zu kämpfen haben. Obwohl in der Rundenzeit gar keine Welten zwischen uns und der Spitze liegen, sind aber eine Menge Autos dazwischen. Es wird schwierig.“

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Qualifying 11., 1.27,521 min in Q2 (3. Training: 14., 1.28,715 min)
„Ich habe gemischte Gefühle nach dem heutigen Qualifying. Auf der einen Seite ist es sehr ärgerlich, so knapp das Top-Ten-Qualifying verpasst zu haben, aber auf der anderen Seite bin ich froh über den Fortschritt, den wir gemacht haben. Das Auto war schnell genug für Q3. Ich war vor meinem letzten Outing in Q2 Siebter und blieb dann im letzten Sektor meiner Einführungsrunde im Verkehr stecken. Bei den Reifen, die wir 2009 haben, reicht so eine Störung, damit sie nicht mehr richtig aufzuwärmen sind und die schnelle Runde ruiniert ist. Unser neues Aerodynamik-Paket mit dem Doppel-Diffusor ist ganz klar ein Schritt nach vorn. Nicht nur im Vergleich zu Monaco, sondern auch im Vergleich zu Barcelona, wo ich von Startplatz 13 aus zwei Punkte holen konnte.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wir haben heute im Qualifying eine solide Leistung gezeigt. Unser Ziel war es natürlich, beide Autos in den dritten Durchgang zu bringen, was nicht ganz geklappt hat. Auch heute lag das Feld extrem eng beisammen. Nick hat Q3 um gerade einmal fünf Hundertstel-Sekunden verpasst. Robert ist auf Position zehn gelandet. Was das wert ist, werden wir anhand der Strategie der Konkurrenz sehen. Erfreulich ist, dass der Rückstand im Q2, in dem alle unter gleichen Bedingungen fahren, lediglich vier Zehntelsekunden betrug. Das beweist, dass das neue Aero-Paket Wirkung zeigt.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Das heutige Ergebnis bestätigt, dass wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben, aber um wirklich ganz vorne mitkämpfen zu können, müssen in den nächsten Rennen weitere Verbesserungen in der gleichen Größenordnung kommen. Der gestrige Tag hat es uns ermöglicht, eine Basisabstimmung für das neue Aerodynamikpaket zu finden. Diese Arbeit war auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Autos wichtig. Für Robert und Nick wird es sicher nicht einfach, im Rennen in die Punkte zu fahren.“
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}

Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2009, 19:51     #29
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Großer Preis der Türkei - Rennen

Wetter: trocken und sonnig, 32°C Luft, 48-49°C Asphalt



Istanbul (TR). Robert Kubica wurde beim Großen Preis der Türkei Siebter und holte zwei weitere WM-Punkte für das BMW Sauber F1 Team. Es sind die ersten Zähler für den Polen in dieser Saison. Teamkollege Nick Heidfeld kam im Istanbul Park als Elfter ins Ziel.

Robert Kubica: 7.
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.28,008 min in Rd. 58 (siebtschnellste insgesamt)
„Es ist schön, endlich zu punkten. Ich denke, dass ich heute ein gutes Rennen gefahren bin. Mein Tempo war gut, und ich habe keine Fehler gemacht. Das Rennen war sehr hart, denn ich hatte nahezu die ganze Zeit jemanden hinter mir, der Druck gemacht hat. Der kleinste Fehler hätte eine Position gekostet. Dementsprechend war es hart, die Geschwindigkeit zu halten. Wie dem auch sei, Platz sieben ist ein klarer Schritt. Jetzt müssen wir unsere Entwicklungsgeschwindigkeit beibehalten.“

Nick Heidfeld: 11.
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.28,214 min in Rd. 43 (zehntschnellste insgesamt)
„Für mich war das heutige Rennen enttäuschend, weil ich gleich zu Beginn alle Chancen auf ein gutes Ergebnis verloren habe, als ich ein Problem mit dem Auto hatte. Schon auf der Formationsrunde habe ich bemerkt, dass das Auto zu einer Seite zog, und der linke Vorderreifen absolut keinen Grip hatte. Das Rad stand still, sobald ich die Bremse leicht angetippt habe. Der Start an sich war okay, ich war danach Neunter, aber dann bin ich in den ersten Kurven fast nur geradeaus gerodelt, weil ich diese Probleme hatte. Da sind einige durchgeschlüpft. Im zweiten und im dritten Stint lief es besser, aber da war Hopfen und Malz längst verloren. Nichtsdestotrotz ist es erfreulich, dass unser Auto generell besser geworden ist und wir aus eigener Kraft in die Punkte fahren können.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Es war heute für uns vom Start bis zur letzten Kurve ein sehr spannendes Rennen. Robert hat sich von Startplatz zehn auf Rang sieben vorgearbeitet und die zwei WM-Punkte mit großem Einsatz herausgefahren. Unsere Autos waren in der Anfangsphase nicht schnell genug gegenüber der Konkurrenz, um Boden gutzumachen. Erst ab etwa Runde 40 kamen beide auf die erwarteten Rundenzeiten. Nick hat gleich zu Beginn einige Positionen verloren, womit ein Punkterang für ihn nicht mehr zu erreichen war. Fazit des Wochenendes: Unser Auto war heute schnell genug, um aus eigener Kraft in die Punkte zu fahren. Auf dieser Basis werden wir die nächsten Entwicklungsschritte umsetzen.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Für unser Team war das ein sehr aufregendes Rennen. Unsere Strategie hat sich als richtig erwiesen, und Robert hat das Potenzial des Autos auch umgesetzt. Dafür wurden wir mit zwei WM-Punkten belohnt. Nicks Rennen war schon kurz nach dem Start gelaufen. Trotz unseres positiven Resultats gibt es keinen Grund, nachzulassen. Wir müssen schnell weitere Fortschritte machen, um uns der Spitze weiter zu nähern. Aber heute Abend freuen wir uns erst mal über die zwei gewonnen WM-Zähler.“
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}

Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2009, 13:38     #30
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Großbritannien - Vorschau

19. – 21. Juni 2009 8. von 17 WM-Läufen



München/Hinwil, 12. Juni 2009. Mit dem Ansporn der WM-Punkte aus der Türkei arbeitet das BMW Sauber F1 Team unermüdlich an weiteren Verbesserungen für den F1.09. Beim Britischen Grand Prix in Silverstone soll sich der jüngst vorgestellte Doppel-Diffusor ein weiteres Mal bewähren, unterstützt von weiteren Optimierungen.

Die Zutaten für die spezielle Atmosphäre des britischen Grand Prix klingen wie das Reinheitsgebot für den Motorsport: anspruchsvolle Streckenführung, berühmte Hochgeschwindigkeitskurven, häufig unberechenbares Wetter – und vor allem enthusiastische Fans. Racing pur! Für die vielen mittelschnellen und schnellen Kurven brauchen die Autos vor allem viel Abtrieb und eine gute aerodynamische Balance.

Viele reisen mit einer Träne im Knopfloch nach Silverstone: 2010 ist kein Formel-1-Rennen auf der Traditionsrennstrecke in Northamptonshire geplant, stattdessen soll Donington Park Austragungsort des britischen Grand Prix werden.


Robert Kubica: „Ich freue mich immer auf Rennen in Silverstone. Die britischen Fans sind fantastisch. Diese Strecke hat Motorsport-Historie, und man kann immer eine besondere Rennatmosphäre spüren. Das Wetter ist in der Regel unberechenbar dort. Der Wind spielt eine wichtige Rolle. Vor allem in den schnellen Kurven kann er großen Einfluss auf das Fahrverhalten des Autos haben. Aus Fahrersicht ist der Kurs anspruchsvoll. Der erste Sektor ist sehr schnell und hat ein paar echte Hochgeschwindigkeitskurven. Ich denke, Silverstone könnte unserem Auto liegen.“


Nick Heidfeld: „Ich bin immer sehr gern in Silverstone gefahren und auch schon sehr oft – die ersten Rennen waren mit der Formel 3000, dann folgten viele Kilometer in meinen Anfängen als Formel-1-Testfahrer. Der Kurs hat mir immer Spaß gemacht, aber trotz der vielen Runden ist er irgendwie nie eine meiner Paradestrecken geworden wie Budapest oder Suzuka. Der Grand Prix 2008 war klasse. In dem Wetterchaos haben wir auf die richtigen Reifen gesetzt, und mir sind ein paar gute Überholmanöver gelungen. Am Ende bin ich Zweiter geworden.

Die ganze erste Passage in Silverstone ist fantastisch – sehr schnell, unverwechselbar. Ich würde es sehr bedauern, wenn Silverstone tatsächlich aus dem Kalender fiele. Ich habe die Anlage auch nie als überaltert empfunden. Traditionell ja, überkommen nein. Abgesehen von ein paar wunderschönen Kurven wäre die spezielle Fan-Atmosphäre ein enormer Verlust.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Vor dem Großen Preis von Großbritannien wissen wir: Wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns, können jedoch auf die Leistung von Istanbul aufbauen. Wir setzten in der Türkei erstmals einen Doppel-Diffusor ein, und die Wirkung blieb nicht aus. Unser Auto war schnell genug, um aus eigener Kraft in die Punkte zu fahren. Damit ist bei uns natürlich noch niemand zufrieden, aber auf dieser Basis werden wir die nächsten Schritte umsetzen. Wir haben die Entwicklungsgeschwindigkeit erhöht und werden schon in Silverstone wieder neue Komponenten im Gepäck haben. Ab jetzt werden wir im Abstand von zwei bis drei Rennen signifikante Verbesserungen ans Auto bringen, die auch weiterentwickelte Versionen des Doppel-Diffusors beinhalten. Wir schreiben die Saison 2009 noch lange nicht ab.“


Willy Rampf, Head of Engineering: „Wer in Silverstone schnell sein will, braucht ein Auto mit viel Abtrieb, aber vor allem eines mit einer sehr guten Balance. Die Strecke wird geprägt durch die zahlreichen mittelschnellen und schnellen Kurven, in denen es für die Piloten entscheidend ist, viel Tempo mitzunehmen. Maggots-Becketts-Chapel ist eine der schönsten und anspruchsvollsten Kombinationen, die es im gesamten Kalender gibt. Der Strecken¬belag ist recht rau, was die Reifen entsprechend hoch beansprucht. Bridgestone stellt in Silverstone die gleichen zwei Mischungen bereit, die sich in Istanbul bestens bewährt haben. Wir haben dort erstmals den Doppel-Diffusor eingesetzt und damit einen Schritt nach vorne gemacht. Darüber haben wir uns gefreut, aber zufrieden sind wir deshalb noch lange nicht. Unser Ziel ist es, in kurzen Abständen Verbesserungen ans Auto zu bringen. In Silverstone wird ein weiter entwickelter Frontflügel zum Einsatz gelangen mit dem Ziel, die Fahrzeugbalance zu verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass wir den positiven Trend fortsetzen können.“



Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Silverstone / 21. Juni 2009
Startzeit (lokal/UTC): 13:00 Uhr / 12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 5,141 km / 308,355 km (60 Runden)
Kurven: 10 Rechts- und 7 Linkskurven
Sieger 2008: Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 1:39.09,440 Stunden
Poleposition 2008: Heikki Kovalainen, Vodafone McLaren Mercedes, 1.21,049 Minuten
Schnellste Runde 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.32,150 Minuten

Daten 2008:

Volllastanteil: 64 %
Topspeed: 294 km/h
Längste Volllastpassage: 12 sec / 890 m
Gangwechsel pro Runde: 40
Reifenverschleiß: mittel bis hoch
Bremsverschleiß: gering
Abtriebslevel: hoch


BMW Sauber F1 Team

Gründung: 01.01.2006
Standorte: München (DE) und Hinwil (CH)
F1-Debüt: 2006, Melbourne
GP gestartet: 58
Polepositions: 1
Siege: 1
Podiumsplätze: 16 (6x3./9x2./1x1.)
Schnellste Runden: 2

WM-Platzierungen:
5. (2006), 36 Punkte
2. (2007), 101 Punkte
3. (2008), 135 Punkte
8. (2009), 8 Punkte nach 7 GP


Historie und Hintergrund:

„Welcome to Silverstone – The Home of British Motor Racing“ steht selbstbewusst über dem Haupteingang der Rennstrecke. 2009 wird der Große Preis von Großbritannien zum 43. Mal in Silverstone ausgetragen. Die Strecke liegt in einer ländlichen Region und etwa auf halbem Weg zwischen Birmingham im Norden und Oxford im Süden. Ursprünglich ein Militär-Flugplatz im zweiten Weltkrieg, fand auf dem Gelände am 2. Oktober 1948 das erste Rennen statt. Seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1 (ab 1950) fanden weitere britische Grands Prix in Aintree (fünf) und Brands Hatch (zwölf) statt. Außerdem wurden in England drei Grands Prix von Europa ausgetragen, 1983 und 1985 in Brands Hatch sowie 1993 in Donington Park.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}

Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > Motorsport > BMW Motorsport News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 12:48 Uhr.