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Alt 20.01.2009, 11:24     #1
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BMW Sauber F1 Team 2009

Inhaltsverzeichnis.

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Alt 20.01.2009, 11:25     #2
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2009 um die Spitze kämpfen.

Das BMW Sauber F1 Team will in den Titelkampf eingreifen.

Selten waren Prognosen so schwierig. Doch obwohl sich in der Formel 1 zur Saison 2009 viele Parameter grundlegend ändern, hält das BMW Sauber F1 Team an seinem ehrgeizigen Ziel fest: In der vierten Saison will die Mannschaft in der Lage sein, um den Titel mitzukämpfen.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen bekräftigt: „Wir haben den Anspruch, uns im Verhältnis zur Konkurrenz weiter zu steigern. Mit dem Doppelsieg in Kanada und insgesamt elf Podestplätzen haben wir 2008 Zeichen gesetzt. 2009 wollen wir unsere erstklassige Zuverlässigkeit beibehalten und parallel unsere Leistungsfähigkeit steigern, um konstant an der Spitze mitfahren zu können. Ferrari und McLaren haben extrem viel Erfahrung und bewegen sich seit Jahren auf höchstem Niveau. Da will unsere motivierte Mannschaft hin - mit harter, effizienter Arbeit und unserer analytischen, unaufgeregten Herangehensweise."

Die Aufgabe ist riesig: Wegen eines grundlegend neuen Reglements mussten jede Menge Erfahrungswerte über Bord geworfen werden. Die Entwicklung des fundamental anderen Rennwagens wurde noch früher als sonst in Angriff genommen. Bereits im Februar 2008 begann die Konzeptphase für den BMW Sauber F1.09. Er gibt ein völlig anderes Bild als alle seine Vorgänger ab: Die Fahrzeugnase ist höher und viel breiter. Der riesige, aus drei Elementen bestehende Frontflügel geht über die gesamte Fahrzeugbreite. Der Heckflügel dagegen ist reglementbedingt erheblich schmaler und steht ungewohnt hoch im Wind. Feine Aerodynamik-Accessoires wie Luftleitbleche und Kühlluft¬öffnungen wurden auf ein Minimum reduziert. Augenfällig sind auch die vorn höheren Seitenkästen.

Profillose Slicks feiern 2009 ihr Formel-1 -Comeback. Dadurch wächst speziell die Haftung der Vorderreifen, was eine Gewichtsverlagerung Richtung Nase wünschenswert macht. Dem entgegen wirkt allerdings ein anderes Novum: Der optionale Einsatz von KERS (Kinetic Energy Recovery System), dessen Elemente für Mehrgewicht im hinteren Wagenbereich sorgen. Neben der Aerodynamik war die Integration des KERS eine ebenso zentrale Aufgabe wie die optimale Nutzung der neuen Slicks. Hierfür erfuhr die Vorderachse Änderungen, die Hinterachse ist eine Neukonstruktion.

Willy Rampf zeichnet für das Konzept des F1.09 verantwortlich und wird dessen Einsätze an der Rennstrecke als Technischer Koordinator betreuen. Walter Riedl führt als Managing Director der BMW Sauber AG auch die Technikabteilung am Schweizer Standort Hinwil und ist für die Entwicklung des Fahrzeugs zuständig.

Während das Chassis in Hinwil entstand, wurde das KERS in München entwickelt. Dort musste die Mannschaft um Markus Duesmann (Leiter Antrieb) auch den BMW V8-Motor fit machen für die ebenfalls per Reglement vorgeschriebene Erhöhung der Laufleistung von zwei auf drei Grand-Prix-Wochenenden, wobei das Team - inklusive Testfahrten - nur noch 20 Motoren in der Saison verwenden darf.

In der Technik des Autos ist kein Stein auf dem anderen geblieben, aber die Akteure am Lenkrad sind dieselben wie 2008. Das BMW Sauber F1 Team tritt erneut mit dem Polen Robert Kubica (24) und dem Deutschen Nick Heidfeld (31) an. Und auch der im Vorjahr an Bord genommene Test- und Ersatzfahrer Christian Klien bleibt im Boot. Der Österreicher wird im Februar 26 Jahre alt.
Beide Einsatzpiloten bestachen 2008 durch hohe Zuverlässigkeit. Die meisten Punkte für das Team sammelte Kubica. In Kanada trug er sich in die Siegerliste der Formel 1 ein, holte in Bahrain die erste Poleposition für das Team und stand zudem drei Mal als Zweiter und drei Mal als Dritter auf dem Podium. Für 2009 wünscht sich der Krakauer: „Dass wir zu Saisonbeginn so stark sind wie 2008 und diese Performance bis zum Finale halten können."

Sein Teamkollege Heidfeld verbuchte vier zweite Plätze und sorgte für die ersten beiden schnellsten Rennrunden des Teams. Vor der neuen Saison sagt er: „Das Team hat die umfangreichen Veränderungen früh in Angriff genommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gut aufgestellt sind und freue mich auf den Auftakt, wenn wir sehen werden, ob sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben."

Das BMW Sauber F1 Team hat sich intensiv auf die Saison 2009 und sein erneut hohes Ziel vorbereitet - frühe Testfahrten mit dem KERS und neuen Aerodynamik-Elementen gehörten dazu. „Wir haben in den drei Jahren des Bestehens des BMW Sauber F1 Teams unsere selbst gesteckten Ziele immer erreicht und sind zuversichtlich, dass uns dies auch im kommenden Jahr gelingen wird", erklärt Theissen. Doch bei aller Motivation und Entwicklungs¬arbeit ist der Vergleich mit der Konkurrenz nie so schwer kalkulierbar gewesen wie vor der vierten Saison der Mannschaft. Theissen weiß: „Man kann die eigene Leistungsfähigkeit planen, nicht aber Resultate."
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Alt 20.01.2009, 11:27     #3
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2006 erfolgreiches Debüt.


Ergebnisse 2006 als PDF


Trotz einer extrem kurzen Startphase - zwischen der Entscheidung zur Übernahme der Mehrheitsanteile an Sauber durch BMW und der Team-Präsentation lag nur ein halbes Jahr-gelangen der jungen Mannschaft in der Debütsaison bereits überraschende Erfolge. 19 Mal schaffte ein Fahrer des BMW Sauber F1 Teams den Sprung ins Top-Ten-Qualifying (10 Mal Heidfeld, 5 Mal Kubica, 4 Mal Jacques Villeneuve). Der beste Startplatz wurde Rang drei in Monza (Heidfeld). 15 Mal fuhr ein Pilot in die Punkteränge (10 Mal Heidfeld, 4 Mal Villeneuve, 1 Mal Kubica). Sogar zwei Pokale eroberte das Team - Heidfeld wurde in Budapest Dritter, Kubica in Monza. Das BMW Sauber F1 Team beendete seine erste Rennsaison mit 36 Punkten auf dem fünften Rang der Konstrukteurs-WM.

Das Team hatte die Saison 2006 mit Heidfeld und Villeneuve als Einsatz¬piloten begonnen. Kubica beeindruckte trotz seiner Unerfahrenheit von Anfang an mit hervorragenden Leistungen bei Testfahrten und in den Trainings an den Freitagen derGP-Wochenenden.

Zum 13. Grand Prix des Jahres erhielt Kubica in Budapest die Chance, den zweiten F1.06 neben Heidfeld im Rennen zu steuern. Unter schwierigsten Bedingungen machte er sein Gesellenstück und kam als Siebter ins Ziel. Er war 51 Runden auf Intermediates gefahren. Der unerwartet hohe Reifenverschleiß führte zusammen mit einem leeren Feuerlöscher, der seine zwei Kilogramm Leichtwasser bei einem Leitplankenkontakt preisgegeben hatte, zu zwei Kilogramm Untergewicht bei der technischen Nachuntersuchung und damit zur Disqualifikation des Polen.

Seine Rennreife indes hatte Kubica bewiesen. Wenige Tage später trennten sich das Team und Villeneuve. Ab dem folgenden GP in der Türkei übernahm Sebastian Vettel die Rolle des Freitagsfahrers. Für 2007 wurde er als Test-und Ersatzfahrer neben Heidfeld und Kubica bestätigt. Timo Glock wurde zweiter Testfahrer.

Das BMW Sauber F1 Team sammelte in seiner ersten Saison 36 WM-Punkte.

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Alt 20.01.2009, 11:29     #4
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2007 schon dritte Kraft.


Ergebnisse 2007 als PDF


In seiner erst zweiten Saison übertraf das BMW Sauber F1 Team alle Erwartungen. Mit 36 Punkten aus der Debütsaison war die Mannschaft als WM-Fünfter mit einem deutlichen Rückstand von 50 Zählern auf das viertplatzierte Team angetreten - und präsentierte sich 2007 vom ersten Grand Prix an als dritte Kraft. Am Ende standen 101 WM-Punkte zu Buche.

An jedem der 17 GP-Wochenenden fuhren beide Fahrer ins Top-Ten-Qualifying und mindestens einer am Sonntag in die Punkteränge.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen zog ein positives Fazit unter eine anstrengende Saison: „Wir haben unsere eigenen Zielvorgaben übertroffen und sind stolz darauf. Dass wir nach dem Urteil gegen McLaren Mercedes auf dem Papier WM-Zweiter wurden, täuscht uns nicht darüber hinweg, dass in der Saison 2007 vier Autos im Feld klar schneller waren als unsere."

Nick Heidfeld fuhr als Zweiter in Kanada und als Dritter in Ungarn zwei Podestplätze ein. Er punktete in 14 von 17 Rennen und erzielte als WM-Fünfter mit 61 Zählern das beste Endergebnis seiner bisherigen Formel-1 -Karriere. Robert Kubica fuhr in elf Grands Prix unter die ersten Acht und belegte mit 39 WM-Punkten als Sechster den Platz hinter seinem Teamkollegen. Nach einem schweren Unfall beim Grand Prix Kanada hatte der Pole das Rennen in den USA auslassen müssen.

Heidfeld und Kubica lagen fast immer gleichauf und bewiesen beide Zweikampfstärke auf der Strecke. Im August wurden beide Fahrer für die Saison 2008 bestätigt. Test- und Ersatzfahrer Sebastian Vettel wechselte zum GP Ungarn in ein Renncockpit der Scuderia Toro Rosso. Timo Glock stand fortan als Ersatzfahrer zur Verfügung.

In dem BMW Sauber F1.07 hatte das Team im zweiten Jahr seiner Aufbauphase den drittbesten Formel-1-Rennwagen gebaut. Im September war der dritte WM-Platz zementiert - von nun an wurde mit ganzer Kraft für die Saison 2008 entwickelt. Die Bedingungen dafür wurden stetig verbessert: Der angestrebte Personalstand von 430 Mitarbeitern in Hinwil war zu Saisonende fast erreicht, der neue Erweiterungsbau bezugsfertig.

Das BMWSauberF1 Team sammelte im zweiten Jahr 101 WM-Punkte.

Geändert von Martin (20.01.2009 um 13:51 Uhr)
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Alt 20.01.2009, 11:31     #5
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2008 hohe Ziele erreicht.


Ergebnisse 2008 als PDF


In einer Formel-1 -Saison voller Überraschungen war das BMW Sauber F1 Team die verlässliche Konstante. Als ob es darum ginge, die Klischees von deutscher Gründlichkeit und Schweizer Präzision zu demonstrieren, leistete sich das Team keinen einzigen technischen Ausfall, fuhr mit Abstand die meisten Rennrunden und absolvierte die schnellsten Boxenstopps.

Und die BMW Sauber F1.08 waren nicht nur zuverlässig, sie waren auch für Bestleistungen gut: Saisonhöhepunkte waren der Doppelsieg in Kanada, als Robert Kubica ein Jahr nach seinem schweren Unfall vor seinem Teamkollegen Nick Heidfeld ins Ziel fuhr, Kubicas Poleposition in Bahrain und zwei schnellste Rennrunden durch Heidfeld (Malaysia und Deutschland). Elf Pokale holten sich die BMW Sauber F1 Team Piloten bei den Siegerehrungen in der dritten Saison der Mannschaft ab. Im Vorjahr waren es zwei gewesen. Zeitweise führte das BMW Sauber F1 Team die Konstrukteurs-WM an, zeitweise lag auch Kubica als erster Pilot des Teams an der Spitze der Fahrerwertung.

Während Kubica durchweg starke Leistungen zeigte, bis zum vorletzten GP sogar noch Außenseiterchancen auf die WM-Krone besaß und letztlich WM-Vierter wurde, hatte Heidfeld phasenweise mit gravierenden Problemen zu kämpfen. Er bekam die Reifen im Qualifying nicht schnell genug auf Betriebstemperatur, entsprechend schlechte Startplätze waren die Folge.

Der BMW Sauber F1.08 wurde bei seiner Präsentation „als erster echter BMW Sauber" gefeiert - die Aufbauphase des Teams war abgeschlossen. Der Ansatz war aggressiv und innovativ. Das war angesichts der Saisonziele, aus dem Zweikampf an der Spitze einen Dreikampf zu machen und den ersten Sieg zu holen, richtig, aber nicht risikolos. Das Auto war beim Roll-out noch weit von seinem Potenzial entfernt. Doch bis zum Saisonauftakt hatte die Mannschaft den F1.08 im Griff und entwickelte ihn über die Saison kontinuierlich weiter. Dabei brachten allerdings gegen Saisonende einige Komponenten auf der Strecke nicht die Fortschritte, die sie im Windkanal versprochen hatten.

Anfang Oktober wurden Kubica und Heidfeld als Einsatzpiloten sowie Christian Klien als Test- und Ersatzfahrer für 2009 bestätigt. Von dem jungen Esten Marko Asmer, der 2008 ebenfalls als Testfahrer an Bord war, trennte sich das Team angesichts knapper werdender Testmöglichkeiten zum Jahresende.

Das BMW Sauber F1 Team sammelte im dritten Jahr 135 WM-Punkte.

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Alt 20.01.2009, 11:33     #6
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Chronologie - die wichtigsten Daten.

Chronologie als PDF
  • 22. Juni 2005 Mit einer Pressekonferenz in München wird die Mehrheitsbeteiligung von BMW an der Sauber AG bekanntgegeben.
  • 16. September 2005 BMW gibt die Verpflichtung von Nick Heidfeld bekannt.
  • 14. November 2005 Der Name „BMW Sauber F1 Team“ steht fest.
  • 28. November 2005 Erster Test des Interimschassis Sauber C24B mit dem BMW P86 V8-Motor in Barcelona.
  • 1. Dezember 2005 Jacques Villeneuve wird als Fahrer bestätigt.
  • 20. Dezember 2005 Robert Kubica wird Test- und Ersatzfahrer des Teams.
  • 1. Januar 2006 Vollzug der Anteilsübernahme durch BMW.
  • 16./17. Januar 2006 Das BMW Sauber F1 Team wird in Valencia der Öffentlichkeit vorgestellt. Der BMW Sauber F1.06 erlebt seine erste Ausfahrt.
  • Februar 2006 Bauantrag für den Erweiterungsbau in Hinwil.
  • 12. März 2006 Das BMW Sauber F1 Team startet in Bahrain zu seinem ersten Grand Prix.
  • 19. März 2006 Im zweiten Rennen holt das Team die ersten WM-Punkte. Villeneuve wird in Malaysia Siebter.
  • 2. April 2006 Im dritten GP fahren beide Piloten in die Punkte. In Australien wird Heidfeld Vierter, Villeneuve Sechster.
  • April 2006 Konzeptionsbeginn für den BMW Sauber F1.07.
  • 6. August 2006 Kubica fährt in Budapest sein erstes Formel-1-Rennen. Heidfeld holt im 13. WM-Lauf des Teams den ersten Podiumsplatz.
  • 7. August 2006 Das BMW Sauber F1 Team und Villeneuve trennen sich.
  • 25. August 2006 Sebastian Vettel übernimmt in Istanbul erstmals die Aufgabe des „Freitagsfahrers“ für das Team.
  • September 2006 Die Konstruktionsphase für den BMW Sauber F1.07 beginnt.
  • 10. September 2006 Als Dritter von Monza holt Kubica den zweiten Pokal.
  • Oktober 2006 Der Windkanal in Hinwil läuft im Dreischichtbetrieb. Vor Jahresfrist war es eine Schicht pro Tag.
  • 19. Oktober 2006 Die Fahrer für 2007 werden bekannt gegeben: Heidfeld und Kubica als Stammfahrer, Vettel als Test- und Ersatzfahrer.
  • 22. Oktober 2006 Das BMW Sauber F1 Team beschließt das Debütjahr als Fünfter der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Mittlerweile sind über 100 neue Mitarbeiter am Standort Hinwil eingestellt. Weitere 50 sollen folgen.
  • 28. November 2006 Beginn der Wintertestfahrten in Barcelona.
  • 14. Dezember 2006 Päsentation des neuen Supercomputers Albert².
  • 21. Dezember 2006 Timo Glock wird zweiter Testfahrer des Teams.
  • 16. Januar 2007 Vorstellung des BMW Sauber F1.07 und des BMW Sauber F1 Teams in Valencia.
  • 18. März 2007 Das Team präsentiert sich beim Saisonauftakt in Australien als dritte Kraft.
  • Mai 2007 Konzeptionsbeginn des BMW Sauber F1.08.
  • 10. Juni 2007 Heidfeld wird beim GP Kanada aus eigener Kraft Zweiter. Hinter ihm verunfallt Kubica schwer, bleibt jedoch nahezu unverletzt.
  • 17. Juni 2007 Kubica bekommt von den offiziellen Ärzten in den USA keine Rennfreigabe. Vettel vertritt ihn und holt bei seinem F1-Renndebüt als Achter einen WM-Punkt.
  • 31. Juli 2007 Glock steigt zum Ersatzfahrer auf, nachdem Vettel beim Team Scuderia Toro Rosso ein Renncockpit bekommen hat.
  • 5. August 2007 Heidfeld wird in Ungarn Dritter und holt den zweiten Pokal der Saison für das BMW Sauber F1 Team.
  • 21. August 2007 Heidfeld und Kubica werden für 2008 bestätigt.
  • September 2007 Einstellung der Entwicklungsarbeiten am F1.07 und Konzentration auf 2008.
  • Ab Oktober 2007 Bezug des Erweiterungsbaus in Hinwil. Mittlerweile arbeiten dort 420 Beschäftigte, bei der Übernahme des Teams durch BMW waren es 275.
  • 21. Oktober 2007 Mit den Plätzen fünf und sechs beim Finale in Brasilien unterstreichen Kubica und Heidfeld die Position des Teams als dritte Kraft. Auch in der Fahrer-WM belegen sie die Positionen fünf und sechs, dort liegt allerdings Heidfeld klar vor Kubica. In der Konstrukteurs-WM ist die Mannschaft nach dem Ausschluss von McLaren Mercedes offiziell Zweiter. 101 Punkte stehen zu Buche.
  • 14. Januar 2008 Der BMW Sauber F1.08 wird in der „BMW Welt", dem neuen Auslieferungszentrum in München, vorgestellt und fährt mit Heidfeld am Steuer dort die ersten Meter.
  • 15. Januar 2008 Kubica übernimmt den Roll-out in Valencia. Dieser und die folgenden Testtage bringen nicht die erwarteten Rundenzeiten. Es gibt viel zu tun.
  • 2. Februar 2008 Der Österreicher Christian Klien wird Test- und Ersatzfahrer, auch der Este Marko Asmer wird als Testpilot an Bord genommen.
  • Februar 2008 Beginn der Konzeptphase des BMW Sauber F1.09.
  • 15./16. März 2008 Der Kraftakt ist gelungen, der F1.08 ist beim
    Saisonauftakt in Form. Kubica verpasst im Qualifying nur knapp die Poleposition, Heidfeld wird beim GP von Australien Zweiter.
  • 23. März 2008 Beim GP von Malaysia holt Kubica als Zweiter den nächsten Pokal. Heidfeld erzielt die erste schnellste Rennrunde für das BMW Sauber F1 Team.
  • 5.April 2008 Kubica holt in Bahrain die erste Poleposition.
  • 6.April 2008 Dritter Podestplatz: Kubica, Rang drei. Das Team verlässt Bahrain als Führender der Konstrukteurs-WM.
  • Mai 2008 Supercomputer Albert3 wird in Betrieb genommen.
  • 25. Mai 2008 Kubica wird als Zweiter in der monegassischen
    Fürstenloge geehrt.
  • 8. Juni 2008 Der angepeilte erste Sieg wird ein Doppelerfolg:
    Kubica gewinnt in Kanada vor Heidfeld. Kubica übernimmt die Führung in der Fahrerwertung.
  • 6. Juli 2008 Als Zweiter in Silverstone nimmt Heidfeld den
    siebten Pokal für das Team in Empfang.
  • 15. Juli 2008 Erstmals wird auf der BMW Versuchsstrecke in
    Miramas (FR) ein F1.07 mit KERS getestet.
  • 20. Juli 2008 Heidfeld fährt in Hockenheim zum zweiten Mal die
    schnellste Rennrunde.
  • 24. August 2008 Auf dem Straßenkurs von Valencia wird Kubica Dritter.
  • 7. September 2008 Heidfeld wird in Spa Zweiter.
  • 14. September 2008 Kubica kommt in Monza als Dritter ins Ziel.
  • 12. Oktober 2008 In Fuji wird Kubica Zweiter - es ist der elfte und letzte Podestplatz des Teams 2008. [/B]
  • November 2008 Das Team beschließt die Saison mit 135 Punkten auf Platz drei. Kubica wird WM-Vierter, Heidfeld Sechster.

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Alt 20.01.2009, 11:36     #7
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Who is who.


BMW Motorsport Direktor: Prof. Dr.-Ing. Mario Theissen

Fahrer Startnummer 5:Robert Kubica

Fahrer Startnummer 6: Nick Heidfeld

Test- und Ersatzfahrer: Christian Klien

Managing Director: Walter Riedl

Technischer Koordinator: Willy Rampf

Leiter Antrieb: Markus Duesmann

Chef Designer: Christoph Zimmermann

Leiter Aerodynamik: Willem Toet

Teammanager: BeatZehnder

Renningenieur Nick Heidfeld: Giampaolo Dali'Ära

Renningenieur Robert Kubica: Antonio Cuquerella

Chefmechaniker Rennteam: Amiel Lindesay

Leitung Sponsoring and Business Relations: Guido Stalmann

Leitung BMW Sportkommunikation: Jörg Kottmeier

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Alt 20.01.2009, 11:37     #8
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Boxenstopp in München.

Das Herz des BMW Motorsports schlägt im Münchner Norden - im Anton-Ditt-Bogen. Markus Duesmann istverantwortlichfürdie Entwicklung, Fertigung, Erprobung und den Renneinsatz aller Formel-1 -Antriebskomponenten. Dazu gehören der Motor, das Getriebe, die Elektrik/Elektronik, das Hydrauliksystem sowie das für 2009 vorgesehene Energie-Rückgewinnungssystem KERS.

Ende 2005 wurde in dem Industriegebiet ein neuer Komplex bezogen, der die jüngste Generation von Prüfständen und Labors für die Antriebsentwicklung sowie die Elektronik-Abteilung beherbergt. Die Formel-1 -Teilefertigung mit eigener Qualitätskontrolle liegt direkt nebenan.

Im Anton-Ditt-Bogen konnten nicht nur die F1 -Aktivitäten, sondern auch alle übrigen Motorsport-Projekte von BMW an einem Standort zusammengeführt werden. Hier liegen alle Büros, darunter jenes von BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Die Abteilung „Sponsoring und Business Relations" ist hier zu Hause, und auch die Logistik wird von hier aus gestemmt.

Die Zugänge sind geschützt, ohne Anmeldung oder elektronischen Mitarbeiter-Pass gelangt hier niemand hinein. Das Ambiente wird von der Farbe Weiß dominiert, die weiteren BMW Motorsport Farben Blau und Rot setzen Akzente. Das moderne Interieur spiegelt den Charakter von BMW Motorsport wider- es ist von hoher Funktionalität und schlichter Eleganz.

Alles in allem verteilen sich die Formel-1-Abteilungen auf sechs Gebäude für Werkstätten, Labors und Büros. Die straffe Zentralisierung und die enge Anbindung an das benachbarte BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) garantieren kurze Wege und hohe Flexibilität-ob bei Abstimmungs-, Entwicklungs- oder Produktionsprozessen. Das FIZ ist die Keimzelle aller BMW Serienfahrzeuge und steht mit seinen Ressourcen und Ingenieurs¬kapazitäten auch den Formel-1-Ingenieuren zur Verfügung. Umgekehrt profitieren die FlZ-Spezialisten von der Nähe zu dem rasenden Forschungs¬projekt Formel 1 - nirgendwo sonst muss Theorie so schnell in Praxis umgesetzt werden. 45 Fahrminuten nordöstlich von München, in Landshut, liegt die Formel-1 -Gießerei. Sie wurde dort an die Serien-Gießerei angegliedert, um auch in dieser Disziplin kürzeste Wege für den Technologie¬transfer zu garantieren.

Die Gründung der Bayerischen Motoren Werke geht auf das Jahr 1916 zurück. Das Unternehmen mit Sitz in München fertigte in den Anfangsjahren Flugzeugmotoren. Mit der Entwicklung von Motorrädern machte sich BMW in den 20er Jahren auch über die Grenzen von Deutschland hinaus einen Namen. In den 30er Jahren begann BMW schließlich mit der Produktion von Automobilen.

Die BMW Group zählt zu den sieben größten Industrieunternehmen in Deutschland. Mit einem Absatz von über 1,5 Mio. Fahrzeugen im Jahr 2007 ist die BMW Group mit den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der erfolgreichste Automobilhersteller im Premiumsegment. Produziert wird an 23 Standorten auf 4 Kontinenten. Das Unternehmen ist in mehr als 140 Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften und Importeuren präsent und beschäftigt über 100.000 Menschen.

Als Vorstand für Entwicklung ist Dr. Klaus Draeger seit dem 1. November 2006 auch für die Motorsport-Projekte des Unternehmens verantwortlich.

Die Formel-1 -Geschichte von BMW begann 1981 in der Turbo-Ära,
1983 gelang der Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft durch Nelson Piquet (Brabham BMW). Ab der Saison 2000 bis einschließlich 2005 bestand die Partnerschaft des BMW-Williams-F1 Teams. In diesen sechs Jahren wurden zehn GP-Siege und 17 Polepositions erzielt. Die beste WM-Platzierung war Rang zwei 2002 und 2003.

Vor der Saison 2009 stehen für BMW insgesamt 232 Starts, 20 Grand-Prix-Siege und 33 Polepositions zu Buche.

Seit Bestehen des BMW Sauber F1 Teams wurden 15 Podestplätze erzielt -zwei im Debütjahr 2006, zwei in der Saison 2007 und elf 2008. Das beste Einzelresultat war der Doppelsieg beim Großen Preis von Kanada 2008 (Robert Kubica vor Nick Heidfeld). Das BMW Sauber F1 Team erzielte 2008 außerdem eine Poleposition (Kubica) und zwei schnellste Rennrunden (Heidfeld).
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Boxenstopp in Hinwil.

Als die Verantwortlichen entschieden, das Team auszubauen, beinhaltete dieser Beschluss auch die Vergrößerung der bestehenden Fabrik in Hinwil. Es ging darum, Platz für zusätzliche Maschinen und Prüfstände sowie für die neuen Mitarbeiter zu schaffen.

Die Planung des Anbaus begann im Oktober 2005, bereits Anfang Februar erfolgte die Baueingabe. Im Juli 2006 konnte mit den Aushubarbeiten begonnen werden. Ab Herbst 2007 waren die ersten Arbeitsplätze bezugs¬bereit. Der Erweiterungsbau wurde direkt an das seit 1992 bestehende Gebäude angegliedert, wodurch die Fläche von ursprünglich 6.900 Quadrat¬meter auf 15.600 Quadratmeter (ohne Windkanal) wuchs.

Die Konzeption dieses auch optisch attraktiven Baus unterlag streng praktischen Gesichtspunkten. Er ist so ausgelegt, dass kurze Wege und optimale Arbeitsabläufe gewährleistet sind. Effizienz hat Priorität. So verbindet beispielsweise eine geschlossene Brücke den Windkanal mit jenem Bereich, in dem das Konstruktionsbüro untergebracht ist.

Im Erdgeschoss befindet sich die Lastwagen-Halle. Daneben ist Platz für große Produktionsanlagen, wie etwa die Portalfräsmaschine. Ebenfalls hier untergebracht sind die mechanische Fertigung sowie die Autoklaven. Die Erodiermaschinen, die Qualitätskontrolle und das Warenlager befinden sich im ersten Stock.

Optisch interessant ist der zweite Stock gestaltet, in dessen Mitte die Formel-1-Rennwagen gewartet werden. Dieser Teil ist als Atrium ausgebildet, so dass die Rennwagen auch vom dritten Stock aus zu sehen sind. In der zweiten Etage sind zudem die Kohlefaserabteilung, der Fahrzeugaufbau, die Hydraulikabteilung sowie das Rapid Prototyping untergebracht. Darüber befinden sich die Administration, das Konstruktionsbüro sowie die Elektronik¬abteilung.


Der Windkanal: Herr der Lüfte

Direkt neben dem Neubau steht der hochmoderne Windkanal, der im Frühjahr 2004 in Betrieb genommen wurde. Das 65 Meter lange, 50 Meter breite und 17 Meter hohe Gebäude besticht besonders durch seine mit Glas verkleidete Fassade. Hier befinden sich die Arbeitsplätze hoch qualifizierter Spezialisten. Neben den Aerodynamikern sind dies Modelldesigner und Modellbauer, CFD-Ingenieure sowie andere Mitarbeiter der Aerodynamik¬abteilung.

Die Technik der Anlage ist auf dem neuesten Stand. Das bezieht sich auf alle relevanten Faktoren wie Windgeschwindigkeit, Größe der Testsektion und der Modelle, Dimensionen der „Rolling Road", „Model Motion System" sowie die Datenerfassung.

Der Windkanal ist als geschlossener Kreislauf ausgeführt, der eine Gesamt¬länge von 141 Metern und einen maximalen Rohrdurchmesser von 9,4 Metern hat. Das Gewicht aller Stahlelemente beträgt inklusive Ventilatorgehäuse 480 Tonnen. Der einstufige Axialventilator mit Rotorblättern aus Karbon nimmt bei Volllast eine Leistung von 3.000 kW.

Das Kernstück jedes Windkanals ist die Testsektion. Sowohl deren Querschnitt als auch die Länge der rollenden Straße sind besonders großzügig ausgelegt und bieten damit optimale Voraussetzungen für genaue Resultate. Gearbeitet wird mit60-Prozent-Modellen.

Damit die Testobjekte nicht nur frontal, sondern auch leicht schräg bis zu einem Winkel von maximal zehn Grad angeströmt werden können, lässtsich die gesamte Messplattform drehen. Diese ist mit einem rotierenden Stahlband ausgerüstet, das die Relativbewegung zwischen Fahrzeug und Straße simuliert und synchron mit der Luftströmung läuft. Unter dem Rollband sind Wägezellen angebracht, mit welchen die Radlasten gemessen werden.

Über die Technik hinaus wurde bei der Konzeption des Windkanals auch dem Erscheinungsbild große Beachtung geschenkt. Die mit Glas verkleideten Fassaden unterstreichen seine Einmaligkeit als Kombination von Industriebau und Eventgebäude. Was von außen als homogene Halle erscheint, besteht tatsächlich aus zwei klar abgetrennten Gebäudeelementen: dem eigentlichen Windkanal und einem Trakt mit Arbeitsräumen und einer Eventplattform, wo Partner und Sponsoren Veranstaltungen in einem einzigartigen Ambiente durchführen können. Die Galerie im ersten Stock bietet 150 Personen Platz.

Dieser Bereich ist durch eine Glaswand vom technischen Teil getrennt, so dass der optische Bezug erhalten bleibt, die Lärmemissionen des Windkanals aber wirkungsvoll abgehalten werden.



Supercomputer Albert3.

Im Dezember 2006 hatte das BMW Sauber F1 Team den Supercomputer Albert2 vorgestellt. Bereits diese Anlage für CFD-Berechnungen basierte auf Intel-Technologie (bestehend aus Prozessoren, Hauptplatine, Chipset und Servergehäuse). Das BMW Sauber F1 Team hatte sich aus Effizienzgründen frühzeitig für eine Kombination aus Windkanal und Simulation entschieden und auf den Bau eines weiteren Windkanals verzichtet.

Albert2 verfügte über 256 Knoten mit je zwei lntel®Xeon® 5160 Dualcore Prozessoren (zwei Rechnerkerne pro Prozessor). Daraus ergaben sich total 1.024 Prozessorkerne. Eine Ergänzung um 32 Knoten auf insgesamt 288 Knoten bzw. 1.152 Prozessorkerne erfolgte kurze Zeit später.

Seit Frühjahr 2008 ist nun die jüngste Ausbaustufe, Albert3, in Betrieb. 384 Knoten, ausgerüstet mit lntel®Xeon® E5472 Quadcore Prozessoren (vier Rechnerkerne pro Prozessor) und zugehöriger Intel-Technologie kamen zu der bisherigen Anlage hinzu, sodass Albert3 über insgesamt 4.224 Prozessorkerne verfügt. Der Arbeitsspeicher wuchs auf 8.448 GByte, und die maximale Rechenleistung auf 50,7 TFIops. Das sind 50.700.000.000.000 Rechenoperationen pro Sekunde.

Der Supercomputer wurde, wie seine Vorgänger auch, von der Schweizer Firma Dalco entwickelt. Als CFD-Software wird Ansys-Fluent eingesetzt.

Genutzt werden die technischen Möglichkeiten von Albert3 für Analysen im Bereich der Aerodynamik. Mit seiner Hilfe berechnen die Spezialisten Teile für den Formel-1 -Rennwagen. Dabei werden Gitternetz-Modelle verwendet, die oft aus mehr als 100 Millionen Zellen bestehen. CFD (Computational Fluid Dynamics) spielt insbesondere eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Front- und Heckflügeln sowie auch bei der Motor- und Bremskühlung.

Sowohl in der Weiterentwicklung von Hardware und Software als auch im Einsatz dieser Werkzeuge leistet die Formel 1 Schrittmacherdienste für die Automobilindustrie. Die computergestützte Strömungssimulation steht nicht in Konkurrenz zur Arbeit im Windkanal, sondern ergänzt diese. „Ein großer Vorteil von CFD liegt darin, dass man die Luftströmung visuell darstellen kann und dadurch versteht, warum ein Teil besser ist als ein anderes", erklärt Willem Toet, Leiter Aerodynamik.
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Alt 20.01.2009, 11:42     #10
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Geändert von Martin (20.01.2009 um 13:52 Uhr)
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