BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 19.06.2008, 19:03     #1
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Museum

Inhaltsverzeichnis.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:55 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 19.06.2008, 19:04     #2
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Museum: Die ganze Faszination von BMW erleben.

Das BMW Museum begeistert wieder mit einer innovativen Ausstellungskonzeption und Gestaltung.


Das BMW Museum öffnet am 21. Juni 2008 für das Publikum wieder seine Pforten an seinem angestammten Platz neben der Unternehmenszentrale in München. Die Besucher erwartet eine innovative Synthese von Architektur, Ausstellungsgestaltung und kommunikativen Medien. Im Mittelpunkt stehen 125 Originalexponate in 25 Ausstellungsbereichen. Entwicklungslinien zeigen die Dynamik und Innovationskraft der Marke BMW in ihrer über 90-jährigen Geschichte. Nach der Eröffnung erwartet das BMW Museum jährlich 400.000 Besucher. „Wir sind glücklich, dass uns nach der Eröffnung 1973 erneut ein innovatives und modernes Museumskonzept gelungen ist und dass wir mit der Verbindung von BMW Hochhaus, BMW Werk, BMW Welt und BMW Museum ein weltweit einzigartiges Markenerlebnis am Stammsitz geschaffen haben“, so Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender BMW AG.

Seit der Eröffnung 1973 ist die sogenannte „Museumsschüssel“ nicht nur die Heimat des BMW Museums, sondern auch architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Im Zuge der Neukonzeption wurde zur „Museumsschüssel“ der daran direkt angrenzende Flachbau der BMW Unternehmenszentrale, des sogenannten „Vierzylinders“ hinzugewonnen. Die Ausstellungsfläche konnte damit auf 5.000 m2 verfünffacht werden. Die neue Ausstellungskonzeption setzt den Schwerpunkt nicht auf die Historie als abgeschlossene Chronologie, sondern entwickelt Themen in Form von Entwicklungslinien, die in der Ver-gangenheit beginnen, in die Gegenwart führen und Prognosen erlauben. Medien und Inszenierungen zeigen diese Entwicklungslinien auf und machen sie sinnlich erlebbar.


Die Straße ins Innere.

Das BMW Museum grenzt seine direkte urbane Umgebung nicht aus, sondern führt sie im Inneren symbolisch weiter. Ein dynamisch in den Raum greifendes, schwerelos wirkendes Rampensystem verbindet sich mit offenen und geschlossenen Ausstellungskörpern. Moderne Fassaden, vernetzte Wege und faszinierende Blickachsen schaffen eine belebte, großstädtische Situation. Das Museum versteht sich als urbanes „Verkehrsbauwerk“, komponiert aus den Bestandteilen des durch Mobilität geprägten Lebensraumes: Straßen, Plätze, Brücken und Häuser. Dieses Konzept wird im wahrsten Sinne des Wortes untermauert mit dem Bitumenterrazzo-Boden, der durch das Museum führt. Dieser aufwändig geschliffene Asphalt betont die Anmutung der Straße. Inhalte und Funktion sind eng miteinander verknüpft. „Uns kam es darauf an, dass die architektonische Struktur langfristig überzeugen und ihre Formen-sprache aus den Inhalten heraus begründen kann“, so Professor Uwe R. Brückner, Architekt des neuen BMW Museums. Damit gelingt es dem neuen BMW Museum, den Bogen zu spannen zwischen der nach wie vor zeitlos modernen Architektur der „Museumsschüssel“ aus den 1970er-Jahren und der medialen Architektur des 21. Jahrhunderts im Inneren des BMW Museums.

Das Rampensystem verbindet 25 Ausstellungsbereiche aus sieben über-greifenden Themenblöcken. Dadurch erhält der Besucher immer wieder einen vertiefenden Einblick zu einem bestimmten Thema. Er wird in die Lage versetzt, bereits gewonnene Informationen aus anderen Themenbereichen mit den Aspekten des neuen Raumes aktiv in Beziehung zu setzen. Die innenarchitektonische Gestaltung erlaubt sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Organisation der Ausstellungen. Der hinzugewonnene Flach- bau beheimatet in den unterschiedlichen Häusern und Räumen auf 4.000 m2 die Dauerausstellungen des BMW Museums, während im Inneren der „Museumsschüssel“ die Wechselausstellungen zu bestimmten Themen gezeigt werden.

Der Weg ist das Ziel.

Das museumsdidaktische Konzept ermöglicht es dem Besucher, sich interaktiv mit der Entwicklung von Unternehmen und Marke BMW auseinander zu setzen und sich dadurch selbstständig und authentisch die Kompetenzen des Unternehmens zu erschließen. Abwechslungsreiche Ausstellungen summieren sich zu einer Raumabfolge einzigartiger Stimmungsbilder. Dabei ergänzen sich Fahrzeuge, Inhalte, Architektur, Gestaltung und Mediendesign zu einer neuartigen Ausstellungskomposition.


Ein zentraler Parcours führt die Besucher durch Zeit und Raum und weist den Weg zu den einzelnen Ausstellungen. Er zwingt jedoch niemanden, einer bestimmten Reihenfolge zu folgen, sondern lässt genügend Raum, damit die Besucher ihren individuellen Weg durch das Museum selbst gestalten. Den übergeordneten Themen Design, Technik, Baureihen, Unternehmens-geschichte, Motorsport, Motorradgeschichte und Marke sind jeweils eigene Häuser gewidmet. Die Häuser wiederum bestehen aus mehreren Räumen auf unterschiedlichen Ebenen, die verschiedene Aspekte eines Themas beleuchten. So ist beispielsweise das „Haus der Technik“ aufgeteilt in die Räume „Motoren“, „Leichtbau“ und „Aerodynamik“. Jedes Haus besitzt eine eigene Identität, die durch ein eigenes gestalterisches Erscheinungsbild zusätzlich hervorgehoben wird.

Ausstellungsinszenierung und „Mediatektur“.

Besondere Ausstrahlung geht von den Medien aus, die im Rahmen einer umfassenden „Mediatektur“ die BMW Fahrzeuge ins Rampenlicht rücken und gleichzeitig selbst unmittelbarer Bestandteil der Architektur geworden sind. Dafür wird eine Schicht LEDs mit der Glasschicht verbunden, um zusammen die Ausstellungshäuser zu erleuchten. Die Fassaden bestehen aus über 700 m2 LED-Fläche und insgesamt 1,765 Millionen Leuchtdioden. Sie sind die zentrale Lichtquelle für das Museum und rücken die Ausstellung ins rechte Licht. Die Teile der Fassaden, die den zentralen Platz im Museum, den BMW Platz, umsäumen, werden aktiv bespielt. Diese mediale Bespielung der Fassaden entmaterialisiert und dynamisiert die statischen Elemente.

Zusätzlich schafft ein sogenanntes „Acousmonium“ einen einzigartigen Klangraum, der durch seine gleichbleibende Akustik die visuellen Eindrücke der Ausstellung untermalt. Interaktive Elemente bieten unterschiedliche Informationsebenen und beziehen den Besucher aktiv in das Ausstellungs-geschehen ein. Neben der Anwendung touchsensitiver Oberflächen kommen beispielsweise im „Haus des Unternehmens“ überdimensional große Bilder-bücher zum Einsatz. Beim Betrachten der Fotos und beim Blättern in den Büchern hören die Besucher einen Text, der die Ereignisse auf den jeweiligen Fotos und Seiten erklärt und Hintergrundinformationen gibt. Ein weiteres Novum beim Einsatz audiovisueller Medien eröffnet sich den Besuchern am Ende ihrer Museumstour: Im oberen Rund der „Museumsschüssel“ wird eine außergewöhnliche Panoramaprojektion auf der Innenwand der Schale gezeigt. In diesem Raum ohne Stützen mit einer Wandfläche von 120 Metern Länge und bis zu sechs Metern Höhe ermöglichen Hochleistungsbeamer eine eindrucksvolle 360-Grad-Panorama-Filmprojektion.


Persönliche Zeitreise mit Stilikonen.

Die Entwicklungslinien der Marke und des Unternehmens werden durch die stilprägenden Fahrzeuge, die BMW in den letzten 90 Jahren gebaut hat, anschaulich demonstriert. Die BMW Originalexponate rufen bei vielen Besuchern besondere Erinnerungen hervor. Zu den großen Publikums-lieblingen, die im neuen BMW Museum zu sehen sind, zählen unter anderen die Isetta, der BMW 2002, das Motorrad R32, der BMW 328 oder der 507, aber auch das Rekordfahrzeug H2R. Automobile, Motorräder, Rennfahrzeuge, Motoren und Bauteile demonstrieren die Produktvielfalt, Kontinuität und Innovationskraft der Marke. Alle Exponate wurden umfangreich, liebevoll und originalgetreu restauriert.

Für diejenigen, die einen vertiefenden Einblick in die Entwicklungslinien von BMW gewinnen wollen, empfiehlt sich eine Führung. Diese dauert circa 11/2 Stunden und kann bei geschlossenen Gruppen je nach Interessenschwerpunkten auch verkürzt werden. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt immer 15 Personen. Geschlossene Gruppen können für fünf bis 15 Personen Exklusivführungen buchen.


Die selbstführend angelegte Ausstellungskonzeption ermöglicht den Besuchern auch ohne Führung die Gestaltungsbereiche des Museums idealtypisch zu erleben. Der Cicerone-Dienst steht während des Museumsbesuchs als Ansprechpartner zur Verfügung. Und wer zwischendurch Kraft tanken will, der wird im Café M1 des BMW Museums bestens versorgt. Schon allein der Blick von der Terrasse des Café M1 auf die BMW Welt und das benachbarte Olympiagelände lädt zu einer kurzen Pause ein. Im Museumsshop können abschließend Erinnerungen an einen unvergesslichen Tag im BMW Museum erworben werden.

Museumspädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche.

Die aktive Auseinandersetzung mit ausgewählten Exponaten des BMW Museums steht auch im Mittelpunkt des museumspädagogischen Angebots für Kindergruppen von sechs bis 13 Jahren und Jugendgruppen ab 14 Jahren. Durch die Betrachtung der Ausstellungsgegenstände unter verschiedenen Gesichtspunkten werden mehrere bildungsrelevante Wissensbereiche wie Technik, Geschichte und Design berührt. Die Kinder und Jugendlichen erfahren hier die fächerübergreifende, multiperspektivische und vernetzte Betrachtung musealer Objekte. So wird „Unterricht im Museum“ zu „Bildung im Museum“. An den einstündigen Museumsrundgang in Form einer dialogischen Führung, deren Inhalte den Vorkenntnissen und Interessen der Teilnehmer angepasst sind, schließt sich ein gestalterisch-praktisches Arbeiten in der Kreativ-Werkstatt des BMW Museums an. Zur Nachbereitung in der Schule oder privat zu Hause bietet das Heft „Wissensbausteine für Jugendliche“ sowie die „KinderKreativBlätter“ dem Alter entsprechende weiterführende Informationen und Anregungen rund um das Thema „Mobilität“.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:01 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:09     #3
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Die Architektur: Häuser, Brücken, Straßen und Plätze im umbauten Raum.

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit feiert BMW am 19. Juni 2008 die Wiedereröffnung des BMW Museums. Dank der architektonischen und gestalterischen Neukonzeption ist das Museum auf über 5.000 m2 Ausstellungsfläche erweitert worden. Das Wahrzeichen bleibt auch nach der Neukonzeption die sogenannte „Museumsschüssel“ – das weltbekannte und einzigartige Bauwerk des Wiener Architekten Karl Schwanzer aus dem Jahr 1973. Schwanzer hatte das Museum zusammen mit der Konzernzentrale – dem sogenannten Vierzylinder – als ein gemeinsames Ensemble entworfen. Der Anspruch an die Erweiterung und Neugestaltung des Museums war es, an diesen bedeutenden architektonischen Wurf mit einer zeitlos modernen Gestaltung anzuknüpfen. Darüber hinaus galt es, das ursprüngliche Konzept von Schwanzer neu zu interpretieren und in das 21. Jahrhundert zu führen.

Das neue BMW Museum bietet einzigartige, individuelle Lösungen in puncto Gestaltung und Ausstellungstechnologie und zeigt neue Wege sowohl in architektonischer und szenografischer Hinsicht als auch im Bereich der neuen Medien.


Schwanzers architektonischer Anspruch wurde im Rahmen der zukunfts-weisenden Neuausrichtung auf den benachbarten Flachbau übertragen und weiterentwickelt. Das BMW Museum in seiner jetzigen Form ist kein Museumsneubau, sondern setzt sich aus zwei bereits seit 1973 bestehenden Gebäudeteilen zusammen: Die Dauerausstellung ist im nun Flachbau West des BMW Hochhausareals untergebracht, der vor dem Umbau als Besprechungszone, Betriebsrestaurant und Tiefgarage genutzt wurde.

Die Wechselausstellung ist in der bekannten und international renommierten „Museumsschüssel“ untergebracht. Eine der größten Herausforderungen war es, die beiden unterschiedlichen Gebäudeteile optisch in ein Museum zu verwandeln. Dabei galt es, die strengen Richtlinien des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes genau zu beachten. Für die beiden unterschiedlichen Gebäudeteile entwickelte BMW in Zusammenarbeit mit Atelier Brückner ein Konzept, das einerseits Schwanzers Architekturphilosophie von „Straßen und Plätzen im umbauten Raum“ bewahrt und um „Brücken und Häuser“ erweitert. Andererseits berücksichtigt das Konzept die Ansprüche an ein modernes Museum durch Räumlichkeiten für die Ausstellungsvorbereitung, Platz für museumspädagogische Programme sowie ein Café, einen Museumsshop, Besprechungsräume und Büros.


Der Verkehr prägt die Architektur des BMW Museums.

Das Museum ist geprägt von seiner Umgebung: Zwischen BMW Hochhaus, BMW Welt und BMW Werk in direkter Nähe zum Olympiapark – dort, wo Straßentunnel hervortauchen und Straßen und Plätze sich kreuzen. Verkehrs-wege wie Straßen, Brücken, Tunnel und Parkräume sind die Funktionsräume des Automobils. Sie bestimmen nicht nur das Umfeld des BMW Museums, sondern finden im Inneren des Museums als architektonisches Prinzip eine Fortsetzung: „Straßen und Plätze im umbauten Raum“, wie es Schwanzer für die „Museumsschüssel“ festgelegt hatte. Der benachbarte Flachbau interpretiert diese Symbolik der „Museumsschüssel“ neu. Er wurde zunächst vollständig – bis auf die tragenden Elemente – entkernt, um dann eine neue, moderne Architektur entstehen zu lassen: Ein dynamisch in den Raum greifendes, schwerelos wirkendes Rampensystem verbindet sieben Ausstellungskörper, Häuser genannt, miteinander. Auf dem Rampensystem bewegt sich der Besucher wie auf einer Straße vorwärts. Sie leitet ihn zu den Häusern, verbindet die Gebäudeteile und erschließt die Ausstellung.

Die Rampe ist somit das zentrale Motiv für Architektur und Ausstellung. Diese Funktion untermauert im wahrsten Sinne des Wortes den Bitumenterrazzo-Boden, der durch das Museum führt. Bitumenterrazzo ist ein aufwändig geschliffener Asphalt, der die Inszenierung der Straße im Museum unter-streicht. Moderne Fassaden, vernetzte Wege und faszinierende Blickachsen im Inneren des neuen BMW Museums schaffen eine belebte, großstädtische Situation. In jedem Winkel des BMW Museums ist spürbar, dass es sich hier um ein urbanes „Verkehrsbauwerk“ handelt, komponiert aus den Bestand-teilen des automobilen Lebensraumes. Die Museumsarchitektur gibt dabei vor allem der Faszination und Dynamik der Marke BMW eine Gestalt.


In der „Schüssel“, dem Wechselausstellungsbereich, wurde das bestehende Rampensystem um zwei „Umdrehungen“ beziehungsweise Etagen nach unten verlängert. Dadurch entstand auf der untersten Ebene ein nahtloser Übergang zwischen Flachbau und „Museumsschüssel“. Auf der obersten Plattform der „Schüssel“ wurde mit einer 360-Grad-Projektion eine weitere Idee Karl Schwanzers im neuen BMW Museum erstmals umgesetzt.

Äußerlich zeigt sich die „Museumsschüssel“ wieder in ihrer ursprünglichen Gestaltung von 1973. Alle Nachbauten, insbesondere der Kragen um die „Schüssel“ aus den 1980er-Jahren, wurden im Zuge der Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten abgenommen. Was bleibt, ist die ausgeklügelte Statik der „Museumsschüssel“: Die äußere Hülle ist eine relativ dünne Betonschale, die nach dem Prinzip einer selbsttragenden Karosserie errichtet wurde. Auf ihr lastet das Flachdach mit 40 Metern Durchmesser, auf dem aus der Luft das größte BMW Logo der Welt zu sehen ist. Von außen ist dem neuen BMW Museum seine innovative, dynamische Architektur kaum anzumerken.

„Uns kam es vielmehr darauf an, dass die architektonische Struktur langfristig überzeugen und ihre Formensprache aus den Inhalten heraus begründen kann. Nur wenn Form und Inhalt harmonisch zusammenspielen, kann die Szenografie dem Anspruch eines ‚Gesamtkunstwerks‘ gerecht werden“, so Uwe R. Brückner, Architekt des neuen BMW Museums. Damit gelingt es dem neuen BMW Museum den Bogen zu spannen zwischen der nach wie vor zeitlos modernen „Schüsselarchitektur“ der 1970er-Jahre und der medialen Architektur des 21. Jahrhunderts im Inneren des BMW Museums.


Von außen ist das BMW Museum schon lange zum Wahrzeichen geworden. Die moderne und erweiterte Ausstellungsarchitektur im Inneren des Museums setzt – wie dies bereits die außergewöhnlichen Inszenierungen in der Vergangenheit taten – neue Maßstäbe im Museumserlebnis. Damit nimmt das BMW Museum auch in Zukunft eine herausragende Rolle in der Reihe international renommierter Verkehrs- und Firmenmuseen ein.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:04 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:13     #4
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Die Gestaltung: 125 Exponate, 25 Ausstellungsbereiche, ein Erlebnis.


Ab 21. Juni 2008 (Publikumseröffnung) setzt das BMW Museum mit seinem innovativen Ausstellungskonzept erneut Maßstäbe. Im Mittelpunkt stehen die Exponate. Die Architektur und Ausstellungsgestaltung stehen im Dienst dieser Zeitzeugen. Die Besucher erleben auf über 5.000 m2 Ausstellungsfläche und anhand von 125 Originalexponaten die Innovationskraft von BMW.

Die Entwicklungslinien der über 90-jährigen BMW Geschichte markieren authentisch die Kompetenzen der Marke. Ziel war es, an die bestehende Architektur von Karl Schwanzer mit einer zeitlos modernen Gestaltung anzuknüpfen. Das ursprüngliche Konzept der „Museumsschüssel“ wurde neu interpretiert und in das 21. Jahrhundert geführt. Im BMW Museum liegen Vergangenheit und Zukunft nah beieinander, wenn gezeigt wird, wohin vergangene Wandlungs- und Entwicklungsprozesse weisen. Medien und Inszenierungen werden eingesetzt, um Entwicklungslinien aufzuzeigen. Zuschauer verstehen so die vielfältigen Themen und erleben das Facettenreichtum der Marke BMW.



Inhaltlich interaktiv und räumlich dynamisch.

Im BMW Museum setzt sich der Besucher interaktiv mit der Entwicklung von Unternehmen und Marke BMW auseinander. So erschließt er sich selbstständig und authentisch die Kompetenzen des Unternehmens. Während des etwa zweistündigen Rundgangs sammelt er Informationen und Erfahrungen, sowohl experimentell als auch im Dialog. Abwechslungsreiche Ausstellungen mit außergewöhnlichen Inszenierungen ergänzen sich zu einer Raumabfolge einzigartiger Stimmungsbilder. Fahrzeuge, Inhalte, Architektur, Gestaltung und Mediendesign fügen sich zusammen zu einer eindrucksvollen und neuartigen Ausstellungskomposition.

Ein dynamisch in den Raum greifendes, schwerelos wirkendes Rampensystem verläuft in Form einer Doppelacht nach unten ins Tiefgeschoß. Es verbindet sich mit 25 offenen und geschlossenen Ausstellungsbereichen. Auf diesem Rampensystem bewegt sich der Besucher wie auf einer Straße vorwärts. Sie führt ihn durch Zeit und Raum, bietet Platz für raumübergreifende Inszenierungen und weist den Weg zu den einzelnen Ausstellungen. Neben dem vorgeschlagenen Weg können sich die Besucher ihren Museumsbesuch auch individuell gestalten.


Das Konzept der Themenhäuser.

Insgesamt gibt es sieben Themenhäuser, die sich jeweils über zwei bis drei Ebenen erstrecken und unterschiedliche Schwerpunkte haben: Design, Technik, Baureihen, Unternehmensgeschichte, Motorsport, Motorradgeschichte und Marke. Mehrere Räume eines Hauses beleuchten jeweils verschiedene Aspekte eines Themas. Das „Haus der Technik“ ist beispielsweise aufgeteilt in die Räume „Motoren“, „Leichtbau“ und „Aerodynamik“. Jedes Haus besitzt eine eigene Identität, die durch ein individuelles gestalte-risches Erscheinungsbild zusätzlich hervorgehoben wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Originalexponat, das Ausgangspunkt jedes einzelnen Bereiches ist. Der Fokus liegt entweder auf dem einzelnen Ausstellungs-gegenstand oder auf Exponatgruppen, die Entwicklungslinien präsentieren. Jedes Objekt beziehungsweise jede Objektgruppe wird dem Thema entsprechend inszeniert und entfaltet in der Mitte des Raumes seine Aura.


Das Themenhaus „Design“ beispielsweise vermittelt auf drei Ebenen, welche Stadien bei der Gestaltung von Fahrzeugen durchlaufen werden. Der Aufbau des Hauses gibt dem Besucher die Möglichkeit, diesen Entstehungsprozess von BMW Design als sinnliches Erlebnis zu erfahren. Zunächst gelangt der Besucher in den „Denkraum“, der die Philosophie der Marke als Grundlage für das Design vorstellt. Später erreicht er auf seinem Rundgang das „Atelier“, das die Entwicklungsarbeit – den Designprozess – thematisiert. Zum Schluss kommt der Besucher in die „Schatzkammer“ im Untergeschoss, wo er auf Ikonen von BMW trifft. Sie sind Ergebnis des Designprozesses und zugleich Referenz für neue Entwürfe. Alle drei Ebenen sind durch Blickachsen vertikal verbunden und verdeutlichen somit die Wechselwirkung der einzelnen Bereiche.


Ausstellungsinszenierung durch mediatektonische Gestaltung.

Besondere Ausstrahlung geht von den neuen Medien aus, die im Rahmen einer umfassenden „Mediatektur“ die BMW Fahrzeuge ins Rampenlicht rücken und gleichzeitig selbst unsichtbar in die Architektur integriert sind. Die Gestaltung des neuen BMW Museums bietet mit dem „zentralen BMW Platz“ einen außergewöhnlichen Raum, der von mehreren meterhohen Fassaden eingefasst ist. Die Fassaden sind mit satinierten Glasscheiben bestückt, hinter denen eine reaktive LED-Technik mit über 1,7 Millionen Leuchtdioden zum Einsatz kommt. Durch sie wird der Zentralraum in helles Licht getaucht. Auf 706 m2 Fassadenfläche erscheinen ausgewählte Filmsequenzen und Bilder, die sich thematisch auf die BMW typische „Freude am Fahren“ beziehen.

Durch mediale Bespielung der Fassaden werden die statischen Elemente verändert, die Ausstellung insgesamt wird dynamisiert. Zusätzlich vermittelt ein sogenanntes „Acousmonium“ einen einzigartigen Klangraum, der durch seine dezente, kaum wahrnehmbare Akustik die visuellen Eindrücke der Ausstellungsgestaltung unterstreicht. Interaktive Elemente bieten unterschiedliche Informationsebenen und beziehen den Besucher in das Ausstellungsgeschehen aktiv mit ein. „Im neuen BMW Museum unterstützt intelligente und zielgerichtete Medien die Vermittlung der BMW Themen und Inhalte. Der Einsatz dieser kommunikativen Medien unterstreicht den Anspruch, dem Besucher ein innovatives und facettenreiches Museumserlebnis zu bieten“, so Professor Joachim Sauter von der Firma ART+COM, die für die medialen Inszenierungen im Museum verantwortlich war.


Ein besonderes Beispiel, wie die mediale Inszenierung auf die Inhalte abgestimmt ist, sind die überdimensional großen Bücher im Raum „Aspekte“ im „Haus des Unternehmens“. Beim Betrachten der Fotos und beim Blättern in den Büchern hören die Besucher einen Text, der die Ereignisse auf den jeweiligen Fotos und Seiten erklärt und Hintergrundinformationen liefert. Die räumliche und visuelle Umsetzung der BMW Themen vermittelt dem Besucher auf erzählerische Weise die Inhalte. Damit sind die Themen im Kontext besser verständlich. Grafik und Typografie werden im BMW Museum nicht isoliert in ihrer Funktion als Vermittler von Inhalten betrachtet, sondern als Bestandteil einer vielschichtigen Inszenierung. Szenografie und Grafik verschmelzen zu einem Informationsraum, in dem Grafik und Raumgestaltung eine Einheit bilden. Die Grafik unterstreicht die Logik der Architektur und unterstützt die Erzählstruktur. Raum, Raumbild und Information bilden eine einheitliche visuelle Sprache für das Museum.

Zum Abschluss des Rundgangs erwartet die Besucher auf der obersten Plattform der „Museumsschüssel“ eine weitere Sythese von Architektur und medialer Inszenierung. Dort wird mit einer Panoramaprojektion die Innenwand der Schale bespielt. In dem außergewöhnlichen, stützenfreien Raum mit einer Wandfläche von 120 Metern Länge und bis zu sechs Metern Höhe können eigens produzierte Filme als ein 360 Grad breites Panorama abgespielt werden.


Persönliche Zeitreise mit Stilikonen.

Die Entwicklungslinien der Marke und des Unternehmens werden durch die stilprägenden Fahrzeuge anschaulich demonstriert, die BMW in den letzten 90 Jahren gebaut hat. 125 BMW Originalexponate rufen bei vielen Besuchern persönliche Erinnerungen hervor. Zu den großen Publikumslieblingen, die im neuen BMW Museum zu sehen sind, zählen unter anderen die Isetta, der BMW 2002, das Motorrad R32, der BMW 328 oder der 507, aber auch das Rekordfahrzeug H2R. Automobile, Motorräder, Rennfahrzeuge, Motoren und Bauteile demonstrieren die Produktvielfalt, Kontinuität und Innovationskraft der Marke. Um dem hohen internationalen Standard des BMW Museums gerecht zu werden, wurden zahlreiche Exponate umfangreich und originalgetreu restauriert.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:17 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:18     #5
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Ein Rundgang.

Im architektonisch und gestalterisch neu konzipierten BMW Museum in München erwartet den Besucher ein besonderes Museumserlebnis. Das Erscheinungsbild des BMW Museums zeichnet sich durch seine helle, offene Atmosphäre aus. Edle, hochwertige Materialien und eine klare, puristische Formensprache sind wesentliche Gestaltungselemente. Sie entwickeln Eleganz, zeitlose Ästhetik, Seriosität, Stärke und Reife. Ein Rundgang durch die 25 Ausstellungsbereiche dauert etwa zwei Stunden. In sieben übergeordneten Themenblöcken werden 125 Exponate gezeigt. Besucher können durch regelmäßig stattfindende Führungen ihr Wissen rund um die Entwicklungslinien der Marke BMW vertiefen.


Konzept der freien Wahl.

Ein zentraler Parcours leitet die Besucher durch Zeit und Raum, bietet Platz für übergreifende Inszenierungen und weist den Weg zu den Ausstellungen. Durch die vertikale Gestaltung der einzelnen Bereiche führt der Parcours die Gäste mehrmals zu den verschiedenen Themenhäusern. Die jeweiligen Räume eines Hauses, die sich auf unterschiedlichen Ebenen befinden, beleuchten verschiedene Aspekte eines Themas. Somit kehrt der Besucher – möchte er dem Parcours idealtypisch folgen – immer wieder zu einem übergeordneten Themenblock zurück. In jedem neuen Raum, den der Besucher kennenlernt, offenbart sich ihm ein neuer Aspekt. Der Parcours ist ein Vorschlag, die Ausstellung zu begehen. Die Besucher können sich ihren Museumsbesuch auch individuell zusammenstellen und Ausstellungs-bereiche nach Belieben auswählen. Das BMW Museum setzt den Schwer-punkt nicht auf die Historie als abgeschlossene Chronologie, sondern entwickelt Themen in Form von Entwicklungslinien. Diese beginnen in der Vergangenheit, führen in die Gegenwart und inspirieren für die Zukunft.



Ein Kilometer horizontales und vertikales Museumserlebnis.

Der Rundgang durch das Museum ist etwa einen Kilometer lang. Er beginnt im hinzugewonnenen Flachbau, in dem sich die Dauerausstellungen befinden. Der Parcours endet im obersten Rund der weltbekannten „Museumsschüssel“. Darin sind Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen untergebracht. Die beiden Eingänge führen am Museumsshop und dem Café M1 vorbei zum Counter, an dem die Besucher ihre Tickets lösen. Bereits an dieser Stelle im Foyer, noch bevor das eigentliche Museumserlebnis beginnt, gewinnen die Besucher einen ersten Eindruck von der innovativen und modernen Ausstellungsgestaltung, die das neue BMW Museum prägt.


An dieser Stelle begegnet der Besucher den knapp 13 Meter hohen Fassaden des „BMW Platzes“. Diese sind mit satinierten Glasscheiben bestückt. Dahinter kommt eine LED-Technik mit über 1,7 Millionen Leuchtdioden zum Einsatz, die diesen zentralen Platz in helles Licht taucht. Außerdem erscheinen auf 706 m2 Fassadenfläche ausgewählte Filmsequenzen und Bilder, die sich thematisch auf die BMW typische „Freude am Fahren“ beziehen und wie ein überdimensio-nales Inhaltsverzeichnis für das gesamte Museum wirken. Daneben öffnet sich ein dynamisch in den Raum greifendes, schwerelos wirkendes Rampensystem, das die Ausstellungskörper miteinander verbindet. Moderne Fassaden, vernetzte Wege und faszinierende Blickachsen schaffen eine belebte, großstädtische Atmosphäre. Hier begreift der Besucher, warum sich das BMW Museum als urbanes „Verkehrsbauwerk“ versteht, das aus den Bestandteilen des auto-mobilen Lebensraumes – Straßen, Plätze, Brücken und Häuser – komponiert ist.



Haus der Gestaltung.

Der Rundgang des Museums startet mit einem Blick in die Zukunft. Folgt der Besucher dem empfohlenen Parcours, betritt er im ersten Ausstellungs-bereich zunächst den Raum „Inspiration. Ideen im Fluss.“ im „Haus der Gestaltung“. Dieser Raum überrascht die Museumsgäste dadurch, dass er die Werte der Marke BMW bewusst skulptural übersetzt und auf wenige Statements konzentriert. Die vertikale Sichtachse verbindet die drei Räume dieses Themenhauses und veranschaulicht den Prozess vom Abstrakten zum Konkreten. Von der Inspiration über den Arbeitsprozess im Raum „Atelier. Design im Dialog.“ bis hin zu den herausragenden Stilikonen von BMW im Raum „Schatzkammer. Erbe als Inspiration.“ nähert sich der Besucher dem „Geheimnis“ BMW Design durch sinnliches Erleben.


Haus des Unternehmens.

Der zweite Raum „Erste Schritte. Womit alles anfing.“ gehört zum „Haus des Unternehmens.“ Hier reicht die Ausstellung von den Anfängen des Unternehmens in der Flugmotorenproduktion 1917 über den Bau des ersten Motorrads 1923 bis hin zum Kauf der Fahrzeugfabrik Eisenach im Jahr 1928, der den Einstieg von BMW in den Automobilbau markiert. Im Raum „Aspekte. Denken und Handeln.“, zu denen der Besucher im Laufe seines Rundgangs gelangt, erhält er Einblicke in die Unternehmenskultur von BMW und die Aspekte, die sie prägen. Hier liegt der Schwerpunkt auf den Menschen, die die Marke zu dem gemacht haben, was sie heute ist.


Haus des Motorrads.

Das „Haus des Motorrads“ erzählt die Entwicklung des Motorradbaus bei BMW. Sie beginnt mit der Produktion von Motoren für verschiedene Hersteller. 1923 stellte BMW mit der R 32 das erste eigene Motorrad vor. Bereits dieses Modell hatte Boxermotor und Kardanwelle, die noch bis heute die Marke charakterisieren, inzwischen aber durch weitere Motoren- und Antriebskonzepte ergänzt werden. BMW Motorrad brachte zahlreiche Innovationen zur Serienreife wie die ersten Zylinderköpfe aus Leichtmetall oder die erste hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel. Die Innovationen an den unterschiedlichen Exponaten werden durch eine besondere Grafik hervorgehoben, so dass die Besucher sofort erkennen, welche Innovationen der Motorradbau bei BMW hervorgebracht hat.


Haus der Technik.

Das Rampensystem führt den Besucher nun zum Raum „Leichtbau.

Weniger ist mehr.“ im „Haus der Technik“.

Dieser Raum zeigt, wie BMW der durch stetig wachsende Ansprüche im Automobil- und Motorradbau ausgelösten Gewichtsspirale durch Konstruktions-, Technologie- und Materialleichtbau erfolgreich entgegenwirkt. Seit 1917 ist Leichtbau ein BMW Konstruktionsprinzip und mitverantwortlich für herausragende Erfolge im Motorrad- und Automobilrennsport.


Der Raum „Aerodynamik. Vom Wind geformt.“ befindet sich auf einer anderen Ebene des Themenhauses Technik und inszeniert bewusst die Anmutung eines Windkanals. Möglichst niedriger Luftwiderstand und ein geringer Auftrieb bei gleichzeitig ausreichender Motor- und Komponentenkühlung zeichnen erfolgreiche Aerodynamik aus. Dieser Raum zeigt dem Besucher, wie wichtig bei der Fahrzeugentwicklung ein enger Austausch zwischen Aero-dynamikern und Designern ist.

Der abschließende Raum im Themenhaus Technik heißt „Motoren. Der Name verpflichtet.“ Motorenbau ist die Kernkompetenz von BMW. Innovationen und eine große Leistungsbandbreite machen BMW auf diesem Gebiet weltweit führend im Technologie- und Leistungsspektrum. Dabei ist der Sechszylindermotor seit Gründung des Unternehmens eines der wichtigsten BMW Triebwerke.



Haus des Motorsports.

Das „Haus des Motorsports“ skizziert die gesamte Rennsportgeschichte von BMW. Seitdem BMW Fahrzeuge fertigt, engagiert sich das Unternehmen im Automobilrennsport. Dieses Themenhaus zeigt die gesamte Bandbreite der technischen Möglichkeiten – vom fast unveränderten Serienfahrzeug bei Renneinsätzen bis zu hoch spezialisierten Tourenwagen oder mit höchstem technischen Aufwand realisierten Formel-1-Fahrzeugen. Der Rennsport nimmt dabei eine Vordenkerrolle im regen technologischen Austausch mit der Serienproduktion ein. Der erste Raum „Siegertypen“ stellt die Erfolgs-geschichte des Seriensportwagens BMW 328 vor, der in der 2-Liter-Klasse innerhalb kürzester Zeit die Szene in Europa dominiert. BMW ist bereits 1980 der erste Hersteller im Motorsport, der die Telemetrie einsetzt, um die Daten der Motorsteuerung besser analysieren zu können und die Weiterentwicklung voranzutreiben. Anfang der 1980er-Jahre steigt BMW als Motorenlieferant für Brabham in die Formel 1 ein. Bereits 1983 stellte das Unternehmen mit Nelson Piquet den Weltmeister. Seit dem Wiedereinstieg in die Formel 1 im Jahr 2000 hat sich BMW im Spitzenfeld der Hersteller etabliert.


Der Raum „Motorrad-Rennsport. Erfolge auf zwei und drei Rädern“ zeigt, wie sich BMW bis Ende der 1930er-Jahre durch Weltrekorde und Renn-sporterfolge zur sportlich erfolgreichsten Marke Europas entwickelt hat. Die lange Rennsporttradition mit Erfolgen in allen Rennsportdisziplinen dokumentiert die Dynamik der Motorradmarke BMW.

Der Raum „Tourenwagen“ repräsentiert mit den Modellen 1800 TI und 2000 TI den klassischen seriennahen Tourenwagen, der sich vom Produkt für den Käufer kaum unterscheidet. Im BMW 3.0 CSL setzt BMW erstmals einen Vierventil-Motor im Motorsport ein und erprobt das ABS bevor es in Serie geht. Auch beim BMW M3 und dem BMW M3 GTR werden gewonnene Erfahrungen für die Weiterentwicklung der entsprechenden Serienfahrzeuge intensiv genutzt. Die Rennmotoren haben in der Galerie gemeinsam mit den Flugmotoren einen eigenen Ausstellungsort erhalten.



Haus der Baureihe.

Mit dem Raum „BMW 7er. Luxus in seiner dynamischsten Form.“ beweist BMW seine Kompetenz in der oberen Premiumklasse. Bereits der älteste Vorläufer der BMW 7er Reihe, der BMW 335 von 1939, setzt Maßstäbe in Kultiviertheit, Technik und Dynamik. Mit seinem 90 PS starken Sechs-zylindermotor ist der BMW 335 die schnellste Limousine ihrer Klasse. Die erste so bezeichnete 7er Reihe erscheint 1977. Mit ihr beginnt bei BMW der Siegeszug der Elektronik im Automobil.


Der Raum „BMW M Modelle. M: der stärkste Buchstabe der Welt.“ veranschaulicht, wie BMW 1978 als weltweit erster Automobilhersteller auf der Basis von Serienfahrzeugen eine besonders sportliche Linie ins Leben ruft. Die BMW M Modelle stellen eine Synthese aus Hochleistung, zuverlässiger Großserientechnik und individuellem Design in exklusiven Kleinserien dar. 1972 wird die BMW Motorsport GmbH, später M GmbH, gegründet, um Rennsportfahrzeuge zu konstruieren. Mit dem Mittelmotor-sportwagen M1 erscheint 1978 das erste BMW Serienmodell, das von dieser Spezialabteilung und mehreren externen Partnern entwickelt wurde.




Haus der Marke.

Der nächste Raum „Werbung. Im Spiegel der Zeit.“ ist im „Haus der Marke“ untergebracht. Dort steht die Kundenkommunikation von BMW im Mittelpunkt. Plakate, Anzeigen und Werbefilme von den Anfängen bis heute spiegeln sowohl die Entwicklung der Marke als auch die der Werbegrafik und Bildsprache wider. Diese Ausstellung zeigt auf, wie sich die Gesellschaft und mit ihr die Ansprüche der Kunden im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei wird deutlich, dass sich die Marke BMW in ihrem Erscheinungsbild und ihren Aussagen durch Kontinuität auszeichnet.

Der Raum „Begegnungen. Erlebnisse und Erfahrungen.“ dokumentiert persönliche Erlebnisse der Kunden mit BMW Automobilen. Im Gegensatz zum Raum „Werbung“ steht hier die Kommunikation der Kunden mit der Marke BMW im Vordergrund. So ragen BMW Isetta und BMW 2002 aufgrund ihrer besonderen Popularität aus der großen Anzahl der BMW Automobile heraus.

Sie sind nicht nur Klassiker der Automobilgeschichte, sondern verkörpern Lebensgefühl und Zeitgeist einer bestimmten Epoche. Eine Fülle an privatem Bildmaterial dokumentiert die Beziehung zwischen den BMW Fahrern und ihren Fahrzeugen.

Der Ausstellungsbereich „Visionen. Wege in die Zukunft.“ beschreibt das Engagement von BMW im Bereich Nachhaltigkeit und Kraftstoffreduzierung bei gleichzeitiger Steigerung von Leistungsfähigkeit sowie Dynamik. Zur Sicherung der individuellen Mobilität in der Zukunft treibt BMW zusammen mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Entwicklung von Infrastrukturen und Technologien rund um Wasserstoff als Energieträger voran. Der Raum zeigt die kurz- bis langfristigen Maßnahmen im Rahmen der BMW EfficientDynamics Strategie. Diese reichen von intelligenten Lösungen für das gesamte Energiemanagement über die Hybridisierung des Antriebs bis hin zur Vision von BMW CleanEnergy, die CO2-Emissionen durch den Einsatz von Wasserstoff komplett vermeidet.



Der Wechselausstellungsbereich in der „Museumsschüssel“.

Beim Übergang vom Dauerausstellungsbereich im Flachbau des Museums in den Wechselausstellungsbereich in der „Museumsschüssel“ trifft der Besucher auf die BMW Art Cars. Die BMW Art Car Collection gilt weltweit als außergewöhnliche Sammlung „rollender Kunstwerke“. Sie umfasst mittlerweile 16 Fahrzeuge, die von folgenden international renommierten Künstlern gestaltet wurden: Alexander Calder, Frank Stella, Roy Lichtenstein,

Andy Warhol, Ernst Fuchs, Robert Rauschenberg, Michael Jagamara Nelson, Ken Done, Matazo Kayama, César Manrique, A. R. Penck, Esther Mahlangu, Sandro Chia, David Hockney, Jenny Holzer und Olafur Eliasson. Ein Fahrzeug der Kollektion ist immer im BMW Museum ausgestellt, die anderen werden in anderen namhaften Museen und Kultureinrichtungen der Welt präsentiert.

Die Wechselausstellung in der „Museumsschüssel“ zeigt zur Eröffnung die Concept Cars von BMW. Im obersten Rund der „Schüssel“ erwartet die Besucher eine Panoramaprojektion auf der Innenwand der Gebäudeschale. Der außergewöhnliche, stützenfreie Raum mit einer Wandfläche von 120 Metern Länge und bis zu sechs Metern Höhe erlaubt ein 360 Grad breites Panorama und bietet dem Besucher zum Abschluss seines Rundgangs eine weitere besondere Attraktion.

Über die Rolltreppe der „Museumsschüssel“ kommt der Besucher wieder zurück zum Foyer des Museums. Dort kann er im Museumsshop ein Andenken erwerben oder im Café M1 bei der einmaligen Aussicht auf die BMW Welt und das Olympiagelände die vielen intensiven Eindrücke dieses Museumserlebnisses Revue passieren lassen.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:31 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:20     #6
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Museumspädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche.


Das BMW Museum lädt Schülerinnen und Schüler zum Erkunden und Entdecken ein. Hier können Erkenntnisse und Erfahrungen in unter-schiedlichen Fächern gesammelt werden. Schwerpunkt des museumspädagogischen Angebots „Unterricht mit dem BMW Museum“ sind Programme für Schulen, bestehend aus Themenführung und anschließendem künstlerisch-praktischem Programmteil. Im Mittelpunkt steht die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Hauptanliegen der Museumspädagogik im BMW Museum ist deshalb die aktive Auseinandersetzung mit den Exponaten. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren gilt: Der Weg ist das Ziel. Faktenwissen tritt in den Hintergrund, im Vordergrund stehen die unterschiedlichen Lernprozesse. Darauf basierend bietet das Museum Schulen, Kinder- und Jugendgruppen Führungen und Workshops für 6- bis 13-Jährige sowie 14- bis 18-Jährige an.


Das BMW Museum fördert Schlüsselkompetenzen von Kinder und Jugendlichen.

Im Mittelpunkt museumspädagogisch begleiteter Besuche steht die aktive Betrachtung ausgewählter Exponate, jenseits fachlicher Zusammenhänge. Das Museum ist ein besonders geeigneter Ort, verschiedene Herangehensweisen und Erschließungsstrategien zu erproben, Dinge zu hinterfragen und zu ergründen. Zu den Schlüsselkompetenzen, die die museumspädagogischen Führungen und Workshops fördern, zählen Wahrnehmungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität, vernetztes Denken, Geschichtsbewusst-sein und ästhetische Bildung. Das Museum bietet für Jugendliche ab 14 Jahren begleitete Museumsrundgänge in Form dialogischer Führungen beziehungs-weise Entdeckertouren für Kinder. Die gestalterisch-praktische Arbeit, die sich an die begleiteten Museumsbesuche anschließt, regt zur Umsetzung der gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse in eigener kreativer Tätigkeit an.

Die Jugendlichen betrachten ausgewählte Exponate unter verschiedenen Gesichtspunkten, wobei sie unterschiedliche Themenschwerpunkte wie Technik, Naturwissenschaft, Geschichte und Design diskutieren. Weiteren Gesprächsanlass bieten Texte aus der Anfangszeit des Automobils, die den Exponaten gegenübergestellt werden. Exemplarisch erfahren die Schüler eine fächerübergreifende, multiperspektivische und vernetzte Betrachtung musealer Objekte. „Unterricht im Museum“ wird so zu „Bildung im Museum“. Dabei sind Inhalte und Gesprächsführung grundsätzlich altersspezifisch den Vorkenntnissen und Interessen der Teilnehmer angepasst.

Bei der Entdeckertour für Kinder von sechs bis 13 Jahren stehen neben Betrachten und Erkunden vor allem das Befragen, Weiterdenken und Gestalten im Vordergrund. Die kommunikative Führung ist kindgerecht, teilnehmer-orientiert und methodisch abwechslungsreich. So suchen die Kinder beispiels-weise Exponate anhand von Detailabbildungen, entdecken sie und unter-suchen sie anschließend. Bei der Erkundung und Besprechung der Ausstellungsgegenstände übernehmen die Kinder verschiedene Rollen – zum Beispiel die des Technikers, des Designers oder des Geschichtsexperten. Der Rundgang durch das BMW Museum verdeutlicht den Schülerinnen und Schülern anschaulich, dass technisches Gerät im Ganzen und im Detail das Ergebnis bewusster Gestaltung und zugleich Ausgangspunkt neuer gestalterischer Überlegungen für die Zukunft ist. Ebenso führt der Rundgang vor Augen, dass sich die Gestaltungselemente von ursprünglichen Funktionen herleiten lassen und somit eine Geschichte haben.

An die begleiteten Museumsbesuche für Kinder und Jugendliche schließt sich jeweils die gestalterisch-praktische Arbeit in der Kreativ-Werkstatt des BMW Museums an. Hier wenden die Kinder und Jugendlichen ihre Eindrücke und erworbenen Kenntnisse in eigener gestalterischer und kreativer Tätigkeit an. Damit erhält der Museumsbesuch einen besonderen Erlebnis- und Erkenntniswert. Zur Eröffnung steht zunächst mit Bezug auf die Sammlung der BMW Art Cars das Thema Automobilbemalung auf dem Programm. Schüler im Sekundarstufenalter erfahren Themen wie Ornament, Symbol und Anamorphose. Grundschüler hingegen widmen sich der Gestaltung von diversen Automobilen.

Das pädagogische Angebot im BMW Museum soll für Kinder und Jugendliche sowie ihre Lehrkräfte und Betreuer zur weiteren schöpferischen Beschäf-tigung in der Schule oder Zuhause anregen. Die museumspädagogischen Begleitmedien erhalten die Lehrkräfte bei der Buchung eines der Programme. Aber auch private Besuchergruppen können diese Medien im Museumsshop erwerben, so dass auch sie einen wissens- und erlebnisreichen Aufenthalt – sei es im Rahmen eines Familienbesuches oder eines Kindergeburtstages – genießen können. Dabei dient das Heft „Wissensbausteine für Jugendliche“ sowohl als Leitfaden bei der selbständigen Erkundung als auch zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs. KinderKreativBlätter fördern die Kreativität der jungen Besucher. Aufgrund der bildlichen Vermittlung des Inhaltes am Anfang jedes Arbeitsblattes können die jeweiligen Aufgaben ohne weitere Informationen bearbeitet werden und lassen den nötigen Freiraum, um eigene Ideen zu entwickeln.

Die Angebote in der Kreativ-Werkstatt wechseln regelmäßig und zeigen dadurch immer wieder neue Aspekte, die die kreative Auseinandersetzung mit bestimmten Themen fördern.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:32 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:21     #7
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Veranstaltungsort mit einzigartigem Ambiente.

Mit der Wiedereröffnung des BMW Museums entsteht ein neuer Veranstaltungsort mit einzigartigem Ambiente. Inmitten der außergewöhnlichen Museumsarchitektur und der innovativen Ausstellungsgestaltung bieten verschiedene Räumlichkeiten des neuen BMW Museums einen stimmungsvollen und unverwechselbaren Rahmen für Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Die Kapazität der Räume reicht von Kleingruppen im Café M1 bis zum BMW Platz mit bis zu 340 Personen. Individuelle Expertenführungen durch das Haus machen die Events im Umfeld der Originalexponate zu einem kulturellen Ereignis. Die optimale Verkehrsanbindung sowie Parkmöglichkeiten vor Ort schaffen weitere ideale Voraussetzungen für Festlichkeiten mit besonderem Charakter. Zusätzliche Anreize schafft die enge Anbindung an die im Oktober 2007 eröffnete BMW Welt und das BMW Werk München.

Das neue BMW Museum präsentiert auf innovative und faszinierende Weise die Unternehmens-, Marken- und Produktgeschichte des Münchner Herstellers. Mit einer inhaltlichen Neukonzeption und einer deutlich erweiterten Ausstellungsfläche zeigt es Design- und Motorenkompetenz sowie die Kultiviertheit und Innovationskraft von BMW. Hier verbinden sich Dynamik, Sportlichkeit, Eleganz und Leidenschaft. Damit bietet das BMW Museum mit seinen Veranstaltungsflächen eine einzigartige Plattform für unvergessliche Events. Die Ausstellung ergänzt und bereichert jede Veranstaltung auf besondere Art.



Außergewöhnliche Veranstaltungsflächen für besondere Anlässe und jede Größe.

Am vielfältigsten und eindrucksvollsten nutzbar ist die BMW „Museumsschüssel“. Sie bietet die Möglichkeit, in einem weltweit bekannten Münchner Wahrzeichen Events abzuhalten. Die beiden oberen Ausstellungsflächen innerhalb der „Schüssel“ mit einer Fläche von 652 m2 bieten Raum für Veranstaltungen von bis zu 200 Personen.

Ein weiterer Veranstaltungsort im BMW Museum ist zugleich das Herzstück des Museums: der BMW Platz. Der steil aufragende Raum mit einer Höhe von über 12 Metern setzt klare Akzente. Das Zusammenspiel von Medientechnik und Architektur, die sogenannte „Mediatektur“, ermöglicht auf 700 m2 LED-Fläche neue Formen medialer Rauminszenierung und Veranstaltungs-choreografie. Die Gesamtfläche beträgt 407 m2 und ist für bis zu 340 Personen zugelassen.

Für Veranstaltungen wie Empfänge, Feierlichkeiten und Vorträge eignet sich besonders das BMW Museumsfoyer. Dort kreuzen sich alle Besucherwege und wesentliche Servicebereiche. Der Blick in den über 12 Meter hohen BMW Platz mit seiner modernen „Mediatektur“ vermittelt bereits erste Ein-drücke vom innovativen Charakter der neuen Museumsarchitektur. Die Gesamtfläche von 200 m2 ist auf 200 Personen ausgerichtet. Im Foyerbereich befindet sich zudem die Café M1 des BMW Museums. Dieses Café und seine Terrasse mit ihrer einmaligen Aussicht auf die BMW Welt und das benachbarte Olympiagelände können ebenfalls für Veranstaltungen gemietet werden.

Die räumliche Gestaltung der jeweiligen Veranstaltungsfläche ist individuell abstimmbar. Für eine reibungslose Veranstaltung unterstützt das Projekt-management des BMW Museums die Veranstalter kompetent und professionell bei der Planung und Durchführung. Das Catering kann von der M Restaurant GmbH, dem Betreiber des Cafés, durchgeführt werden und reicht vom Sektempfang bis zum exklusiven Dinner. Darüber hinaus stellt das BMW Museum ein breites Angebot von Dienstleistungen und Services zur Verfügung: vom Servicepersonal über den Sicherheitsdienst bis hin zum Medientechniker.

Die Veranstaltungsflächen stehen außerhalb der Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag ab 18 Uhr und am Samstag, Sonntag und Feiertag ab 20 Uhr zur Verfügung. Die Ausstellung kann im Rahmen der Veranstaltung für individuelle Rundgänge geöffnet werden.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:36 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:23     #8
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Historie, Kontinuität und Zukunft.

Das neue BMW Museum setzt mit seiner innovativen und faszinierenden Ausstellungsgestaltung wie schon bei seiner Eröffnung 1973 erneut Maßstäbe. Eine außergewöhnliche Medientechnologie ist im Rahmen der sogenannten „Mediatektur“ so sehr in Architektur und Ausstellung integriert, dass sie selbst integrativer Bestandteil der Ausstellung wird und dadurch den Dialog zwischen Besucher und Ausstellung ermöglicht. Mit seiner Innovationskraft knüpft das BMW Museum unmittelbar an seine über 35-jährige Tradition als international renommiertes Museum an.

Die BMW Geschichte ist unmittelbarer Bestandteil der Gegenwart und der Zukunft der Marke BMW. Tradition und Moderne, Vergangenes und Zukünftiges schließen sich nicht aus, sondern bedingen einander. Sowohl die architektonische als auch die inhaltliche Gestaltung des BMW Museums bleiben dieser Maxime treu. So entstand trotz Verfünffachung der Ausstellungsfläche kein Museumsneubau. Die unter Denkmalschutz stehende „Museumsschüssel“ – selbst ein Wahrzeichen Münchens – wurde mit dem angrenzenden Flachbau der BMW Konzernzentrale verbunden. Damit konnte das Museum an seinem traditionellen Standort zwischen BMW Hochhaus, BMW Werk und der BMW Welt vergrößert werden.


Statt punktuell zu mystifizieren zeigt die Museumsdidaktik Entwicklungslinien auf von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und Zukunft. Die 125 Originalexponate – Automobile, Motorräder, Renn- und Flugmotoren – illustrieren eindrucksvoll die Produktvielfalt, Kontinuität und Innovation sowie den erfolgreichen Weg der Marke von den Anfängen bis heute und wagen einen Ausblick in die Zukunft. Die Entwicklungslinien dokumentieren authentisch die gestalterischen, technischen und unternehmerischen Kompetenzen der Marke BMW in ihrer über 90-jährigen Geschichte.

Mit dem Bau von Flugmotoren fing 1917 alles an. 1923 entschloss sich die BMW Führung zum Bau von Motorrädern, 1928 folgten die ersten BMW Automobile. Es waren vor allem die Zuverlässigkeit der Motoren und die beachtlichen Rennerfolge, die BMW zu einer weltweit bekannten und angesehenen Marke machten.


Kontinuierlich innovativ – das BMW Museum.

Mit der Eröffnung des Museums 1973 war BMW einer der ersten Hersteller, der die Marke mit einem Automobilmuseum in den Kontext von Kultur-, Technik- und Zeitgeschichte setzte. Das unter der Leitung des Architekten Professor Karl Schwanzer errichtete Bauwerk setzte damals neue Maßstäbe für den Umgang mit der eigenen Geschichte, aber auch für eine neue Art der Wahrnehmung von Technik-Exponaten in ihrem sozialen Kontext. In den vergangenen 35 Jahren hat das BMW Museum drei große Dauerausstellungen hervorgebracht, alle besonders und publikumswirksam in Szene gesetzt: „Zeitmotor“, „Zeitsignale“ und „Zeithorizont“, so die Titel der Ausstellungen mit Bezug zu Gesellschaft, Zeitgeist und Kultur. Das Museum hat seit 1973 im Schnitt über 200.000 Besucher pro Jahr registriert und damit nach dem Deutschen Museum in der Münchner Museumslandschaft den zweiten Platz eingenommen.

Das BMW Museum setzt mit seiner Wiedereröffnung und seiner modernen und innovativen Ausstellungsgestaltung rund um die einzigartigen Exponate der BMW Historie seine Erfolgsgeschichte fort. Die Neuausrichtung, Sanierung und Erweiterung des BMW Museums war aus mehreren Gründen erforderlich: Das Unternehmen ist seit 1973 mit großem Erfolg gewachsen und hat weltweit expandiert. BMW verfügt mittlerweile über eine sehr breite Produktpalette, über zahlreiche Innovationen in fast allen Technikbereichen und ist weltweit bekannt für innovatives Design. Die Markengeschichte ist in einem Maße gewachsen, dass die Ende der 1960er-Jahre geplanten räumlichen Dimensionen des Museums angesichts der Produktvielfalt nicht mehr ausreichten. Um dem Anspruch von BMW als Premiumhersteller gerecht zu werden und dem modernen internationalen Museumsstandard zu entsprechen, erstrahlt nun das BMW Museum in neuem Glanz. Mit seiner moderner Gestaltung, neuer Ausstellungskonzeption und dank der faszinierenden Produkte setzt das BMW Museum erneut Maßstäbe und ist damit auch in Zukunft ein wichtiger Beitrag zum Kulturstandort München und touristischer Anziehungspunkt der Stadt. Das neue BMW Museum erwartet jährlich rund 400.000 Besucher.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:39 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:25     #9
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Museum, BMW Welt, BMW Werk: Ein einzigartiges Markenerlebnis.


Mit der Wiedereröffnung des BMW Museums wird eine Idee vollendet, die mit der Konzeption der BMW Welt begann. Die Besucher können mit dem BMW Werk, der BMW Welt und dem BMW Museum alle Facetten der Marke erleben. Diese Themenvielfalt an einem Ort machen das Markenerlebnis weltweit einzigartig. Die Authentizität und Kontinuität, die Markengeschichte und die innovative Produktion und Technik von BMW werden greifbar. Jeder der drei Orte – Museum, Welt und Werk – ermöglicht spezielle Einblicke in die Marke BMW, die faszinieren. Alle drei gemeinsam schaffen ein Gesamtbild, das die Einzigartigkeit von BMW versinnbildlicht.


BMW Museum. Die Herkunft der Zukunft.

In unmittelbarer Nähe zum BMW Hochhaus entstand 1973 das BMW Museum, das jährlich durchschnittlich über 200.000 Besucher registrierte. Das Konzept des neuen BMW Museums, dessen Ausstellungsfläche sich verfünffacht hat, stellt die Faszination der Marke BMW in den Mittelpunkt, die sich durch Dynamik, Sportlichkeit und Leidenschaft auszeichnet. Mit 125 Original-Exponaten, neuen Präsentationstechniken, Dauer- und Wechselausstellungen sowie neuen Medien werden aktuelle Bezüge zur Zeit-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte, Kunst und Kultur hergestellt. Ein zentraler Parcours führt durch Zeit und Raum und bietet ein breites Spektrum an übergreifenden Themen und Einzelaspekten. Vielfältige inhaltliche Perspektiven, überraschende Einsichten und Ausblicke sowie raumgreifende Inszenierungen der Ausstellungen stärken die dramaturgische Qualität des Museums. Durch die dynamische Architektur der sogenannten „Schüssel“, aber auch aufgrund seiner weltweit bekannten inhaltlichen Gestaltung und seiner einzigartigen Vielfalt an Originalexponaten rund um die Marke und ihre Produkte begeistert das BMW Museum Menschen weltweit und ist heute eine beliebte Sehenswürdigkeiten in München.



BMW Welt. The Art of Being BMW.

Die BMW Welt setzt mit ihrer zukunftsweisenden Architektur einen Meilenstein in München. Im Mittelpunkt steht die individuelle Automobilauslieferung an den Kunden. Rund 45.000 Automobile werden jährlich an Abholer aus aller Welt übergeben, seit Oktober 2007 konnte die BMW Welt bereits über eine Million Besucher verzeichnen. Neben der exklusiven Präsentation aller Automobilbaureihen und Motorräder vermitteln Multimedia-Shows und Exponate Einblicke in Forschung, Entwicklung, Design und Produktion und geben so Gelegenheit, die Marke und das Unternehmen BMW ganzheitlich zu erleben. Darüber hinaus verfügt die BMW Welt über ein Veranstaltungsforum mit modernster Technik für Veranstaltungen jeder Art. Das gastronomische Angebot der drei Restaurants sowie des Cafés ist vielseitig ausgerichtet, ebenso wie die Shops. Für 7- bis 13-Jährige sowie für Schüler der 2. bis 7. Jahrgangsstufe gibt es den Junior Campus – einen eigenständigen Erlebnisbereich, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Kinder- und Jugendforschung. Hier entdecken die Schüler spielerisch „Mobilität mit allen Sinnen“. In der BMW Welt vereinen sich das gesell-schaftliche Engagement und Verantwortungsbewusstsein sowie das klare Standortbekenntnis der BMW Group.


BMW Werk. Leidenschaft und Technik.

Das BMW Werk München ist das Stammwerk der BMW Group und verbindet höchste Ingenieurskunst und Innovationskraft mit der Leidenschaft der Mitarbeiter für Marke und Unternehmen. Eingebunden in das weltweite Produktionsnetzwerk entstehen hier täglich über 800 Fahrzeuge der 3er Reihe (Touring und Limousine) sowie über 1.250 Motoren (Reihensechszylinder, Achtzylinder-Benzin- und Dieselmotoren, M Hochleistungsmotoren für M3, M5 und M6 und Zwölfzylinder-Benzin- und Wasserstoffmotoren). Rund 9.000 Mitarbeiter aus über 50 Nationen arbeiten im Münchner Werk, darunter über 700 Auszubildende. Im BMW Werk München sind alle Technologien der Automobilproduktion vertreten: Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Motorenbau und Montage sowie Werkzeugbau, Ausstattungs- und Sitzefertigung und Labor. Es ist Teil des weltweiten Produktionsnetzwerkes mit 23 Werken in 12 Ländern und stellt sich im Rahmen der BMW Welt stellvertretend als „Schaufenster der BMW Produktion“ zur Verfügung. Individuelle Führungen vermitteln einen einzigartigen und authentischen Einblick in die Automobilproduktion.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:41 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 19:31     #10
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.702

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Exponate: Eine Übersicht.

Die BMW Originalexponate stehen im Mittelpunkt der Ausstellungsgestaltung und sind Ausgangspunkt jedes einzelnen Themenbereichs. Den Besucher erwarten 125 Ausstellungsstücke aus über neun Jahrzehnten. Automobile, Motorräder, Rennfahrzeuge, Motoren und Bauteile illustrieren die Produktvielfalt, Kontinuität und Innovationskraft der Marke. Sie stehen für Ereignisse und Ergebnisse, für Entwicklungslinien und Erfolge der über 90-jährigen BMW Geschichte. Um dem hohen internationalen Standard des BMW Museums gerecht zu werden, wurden zahlreiche Exponate umfang-reich, aufwändig und originalgetreu restauriert.

Folgende Exponate sind in den einzelnen Räumen des BMW Museums zu sehen:


Roadster.

BMW 3/15 PS Wartburg

BMW 315/1

BMW 328

BMW 507

BMW Z1

BMW Z3 1.8

BMW Z8


Leichtbau.

Fahrgestell BMW 303


Gitterrahmen BMW 328 Kamm Rennlimousine

Rohkarosserie BMW M6

BMW 500 ccm Kompressormaschine 1949


Erste Schritte.

BMW IV

BMW R 32

BMW 3/15 DA 2 Limousine

Propeller für BMW IV



Motorrad.

Motor M 2 B 15

BMW R 63

BMW R 39

BMW R 2

BMW R 51

BMW R 75 Gespann

BMW R 68

BMW R 25/3 Gespann

BMW R 50/2 Polizei

BMW R 75/5

BMW R 100 RS

BMW R 80 G/S

BMW K 100


BMW K 1

BMW F 650

BMW R 1100 RS

BMW R 1200 C

BMW K 75 RT „Notarzt“

BMW C1 „Family Friend“

BMW R 1100 S

Legende Ernst Henne

Weltrekordmaschine

BMW R 17

BMW R 37




Motorrad-Renngeschichte.

BMW R 51 RS

Gespann Kraus/Huser

Zeller Werksmotorrad 1956

Schauzu Renngespann

BMW R 90 Butler & Smith Daytona

BMW G/S Paris–Dakar 1981

BMW F 650 RR Paris–Dakar

BMW K 1200 R Power Cup


Marke im Spiegel der Zeit.

BMW Isetta 250 Standard

BMW 2002 TI

Sechszylindermotor. M 78a (303)

M 328 (328)

M 30 (E3/E9)

M 20 (323i–E 21)

M 50 (325i–E 36)

N 52 (NG6) (630Ci)



Alternative Antriebe/CleanEnergy.

BMW H2R Rekordfahrzeug


BMW 328. BMW 328 MM Touring Coupé


Tourenwagen.

BMW 2000 TI

BMW 3.0 CSL IMSA

BMW 320 Gruppe 5 (E 21)

BMW M3 Gruppe A (E 30)

BMW M3 GTR (E 46)


F1-Geschichte.


Brabham BT 52

F1 Sauber Saison 2006


M Story.

BMW M1

BMW M3 Sport Evolution

BMW M5 E28

BMW M635CSi

BMW M Roadster

BMW M3 CSL

Motor M 88 (BMW M1 Serie)


Motor S 14 B 23 (BMW M3 1. Generation)

Motor M 88/3 (BMW M5 1. Generation + M635CSi)

Motor S 54 (BMW M3 2. Generation)

Motor S 54 B 32 S (BMW M3 3. Generation)


Modellreihen.

BMW 520 (1. Generation)

BMW 323i (1. Generation)


BMW 745i (1. Generation)

BMW 633Csi (1. Generation)

7er Reihe. BMW 335 Limousine.

BMW 502 3,2 Liter Super

BMW 3.3 Li

BMW 745i (1. Generation)

BMW 750i (2. Generation)

BMW 730d (3. Generation)



Art Car.

BMW 3.0 CSL Alexander Calder

BMW Design. BMW 328 MM Roadster

BMW 3.0 CSi

BMW R 5

BMW R 90 S

BMW Z9 Coupé

BMW K 40 Visionsmodell

Clay-Model Auto-Exterior

Demo-Modell Auto-Interior Farbe und Material

Clay-Model Motorrad


Concept Cars („Museumsschüssel“).

BMW 531 Prototyp


BMW Turbo

BMW Z22

BMW CS1

BMW GINA

BMW X Coupé

BMW Mille Miglia Concept Car 2006



Rennsportmotoren (Galerie Obergeschoss).

M 10 (Brabham BT 7)

M49 (BMW 3.0 CSL)

M12/7 (Formel 2)

M12/13 (Brabham BT 52)

P85 (F1 V19 Williams)


P75 (BMW V12 LMR)

P60/B40 (V8 BMW M3 GTR E46)

P54 (R6 BMW 320i E46)


Preview-Bereich.

BMW 303

BMW 1600-2

BMW 318 (1. Generation)


Aerodynamik.

BMW 327/28 Coupé
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (20.06.2008 um 07:50 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 02:09 Uhr.