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Alt 05.04.2008, 15:33     #11
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BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Qualifikation

Wetter: trocken, 27-29°C Luft, 39-45°C Asphalt

Sakhir (BH). Der Pole steht auf Pole - das BMW Sauber F1 Team feiert seine erste Qualifying-Bestzeit. Robert Kubica war Schnellster im Abschlusstraining zum Großen Preis von Bahrain. Es ist der 38. Grand Prix für das Team und der 25. für Kubica. Teamkollege Nick Heidfeld belegte in Sakhir Platz sechs.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 1., 1.33,096 min (3. Training: 7., 1.33,024 min)
„Ich freue mich unheimlich. In Australien habe ich die Poleposition verpasst, diesmal hat es geklappt. Meine erste Runde im Top-Ten-Qualifying war gut, aber ich habe in der ersten Kurve einen kleinen Fehler gemacht. Die zweite Runde war schneller, obwohl ich in Kurve neun auch wieder einen Schnitzer gemacht habe. Wir wussten vor der Saison aufgrund der Simulations- und Windkanaldaten, dass das Auto gut sein würde. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir monatelang ohne Unterlass hart weiter gearbeitet haben. Dafür möchte ich mich beim gesamten Team bedanken. Jetzt bereiten wir uns auf ein hartes Rennen vor.“


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
Qualifying 6., 1.33,737 min (3. Training: 20., 1.34,074 min)
„Erstmal möchte ich Robert gratulieren. Die erste Poleposition für unser Team ist ein toller Erfolg, es ist phantastisch, dass wir ein Auto haben, mit dem wir das können. Als Sechster kann ich da im Vergleich natürlich nicht zufrieden sein. Aber nachdem ich in den freien Trainings echte Schwierigkeiten hatte, auf einer einzelnen Runde das Potenzial der Reifen auszunutzen und richtig Grip zu finden, hätte es heute auch noch viel schlimmer kommen können. Wir haben seit Freitag einiges an der Balance verändert, und mein Auto ist viel besser geworden. Auf den Longruns war es ohnehin von Anfang an in Ordnung, von daher habe ich keinen Grund, vor dem Rennen den Kopf in den Sand zu stecken.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das ist ein phantastischer Tag für Robert und unser immer noch junges Team. Mit der Poleposition haben wir wirklich nicht gerechnet. Wir befinden uns in unserem dritten Jahr und stehen zum ersten Mal ganz vorne in der Startaufstellung. Damit haben wir den nächsten Schritt auf der Leiter geschafft. Am Kommandostand hat mir ein Sauber-Kämpe gesagt, dass dies für ihn 256 Rennen gedauert hat. Robert ist wirklich eine perfekte Runde gelungen. Nick hingegen war hier bisher nicht ganz zufrieden, doch in der dritten Startreihe hat auch er noch eine gute Ausgangsposition.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Für uns ist dies ein ganz besonderer Tag, weil wir als Team erstmals überhaupt die Poleposition erreicht haben. Und diese haben wir uns auf der Strecke erkämpft. Riesenkompliment an Robert – nicht nur für seine letzte Runde, denn seit dem ersten Freien Training am Freitag ist er hervorragend unterwegs. Aber auch Nick liegt als Sechster noch gut im Rennen. Bei dieser Ausgangsposition freuen wir uns natürlich sehr auf den morgigen Grand Prix.“
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Alt 06.04.2008, 17:03     #12
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Bahrain - Rennen.

Großer Preis von Bahrain – Rennen, Sonntag – 06.04.08

Wetter: trocken, 28-29°C Luft, 36-38°C Asphalt


Sakhir (BH). Das BMW Sauber F1 Team kommt nach den ersten drei Grands Prix als WM-Führender nach Europa zurück. Robert Kubica, der am Samstag die erste Poleposition für das Team geholt hatte, und Nick Heidfeld belegten beim Großen Preis von Bahrain die Plätze drei und vier. Damit freute sich das Team über den dritten Podiumsplatz in Folge und hat zum ersten Mal in seiner jungen Geschichte die Tabellenspitze übernommen, wenngleich nur mit einem einzigen Punkt Vorsprung.


Robert Kubica: 3.
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.33,775 min in Rd. 55 (fünftschnellste insgesamt)
„Ich freue mich über das Ergebnis. Ich habe zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium gestanden, und das Team führt in der Weltmeisterschaft. Allerdings hatte ich beim Start massiv durchdrehende Räder und bin in der ersten Kurve der zweiten Runde über irgendetwas drüber gefahren. Als ich dann durch das Öl fuhr, dachte ich erst, ich hätte ein Reifenproblem. Ich wusste noch nicht, dass dort Öl lag. Dies war ein großer Tag für das Team. Jetzt freue ich mich auf Barcelona.“


Nick Heidfeld: 4.
BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.33,565 min in Rd. 48 (zweitschnellste insgesamt)
„Ich bin jetzt nach dem Rennen deutlich zufriedener als gestern, Platz vier ist ein versöhnliches Ergebnis nach einem für mich schwierigen Wochenende. Die Fahrzeugbalance war auf dieser Strecke einfach nicht so, wie ich sie gerne gehabt hätte. Ich hoffe, das passiert mir nicht so schnell wieder. Im Rennen dann nur einen Platz hinter meinem Teamkollegen anzukommen, der von der Poleposition gestartet ist, während ich Sechster war, ist ein gutes Ergebnis. Jarno Trulli und Heikki Kovalainen zu überholen, hat Spaß gemacht. Bei uns lief wieder alles reibungslos.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Drittes Rennen, zum dritten Mal auf dem Podium: Das war wirklich ein Saisonauftakt nach Maß für unser Team. Die Plätze drei und vier in Bahrain durch Robert und Nick sind eine sehr gute Ausbeute. Die gezeigten Leistungen geben allen einen großen Motivationsschub für die kommenden Wochen. Beide Fahrer haben am Start Positionen verloren, die Ursache dürfte technischer Art sein und muss noch geprüft werden. Danach waren beide ausgezeichnet unterwegs, die Boxenstopps haben perfekt funktioniert, so dass am Ende nur ein erfreulich kleiner Abstand zu Ferrari zu Buche stand. Wir haben noch Potenzial im Auto und werden weiterhin sorgfältig einen Schritt nach dem anderen machen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das Rennen ist abgelaufen wie erwartet. Wir haben gewusst, dass das Tempo von Ferrari hier höher ist und haben unsere Strategie entsprechend ausgelegt. Die Plätze drei und vier haben Robert und Nick sicher eingefahren und das Optimum herausgeholt. Der Abstand zur Spitze war am Ende erfreulich gering, und nach hinten hatten wir etwas Luft. Nach drei Podiumsplätzen in drei Rennen gehen wir gestärkt in die kurze Pause und werden hoch motiviert daran arbeiten, den Abstand zur Spitze weiter zu verringern.“
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Alt 18.04.2008, 11:28     #13
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Großer Preis von Spanien. 25. – 27. April 2008

Großer Preis von Spanien. 25. – 27. April 2008

4. von 18 WM-Läufen Vorschau.

München/Hinwil, 18. April 2008. Das BMW Sauber F1 Team steht gerade am Beginn seiner dritten Saison und reist erstmals als Spitzenreiter der Konstrukteursweltmeisterschaft zu einem Formel-1-Grand-Prix. Bei den ersten drei WM-Läufen 2008 hatte das Team jeweils einen Podestplatz erzielt (zwei zweite Plätze und ein dritter Platz), seine erste Poleposition (Robert Kubica/Bahrain) sowie die erste schnellste Rennrunde (Nick Heidfeld/Malaysia) verbucht. Mit 30 Punkten hat das BMW Sauber F1 Team einen Zähler Vorsprung auf Ferrari und zwei auf McLaren Mercedes. In der kurzen Frühjahrspause haben alle für den Europaauftakt am 27. April in Barcelona nachgerüstet. Der Große Preis von Spanien auf dem ebenso anspruchsvollen wie repräsentativen Circuit de Catalunya könnte eine neue Standortbestimmung bringen.


Nick Heidfeld: „Der Große Preis von Spanien hat eine spezielle Atmosphäre, weil die Tribünen mittlerweile regelmäßig komplett besetzt sind. Die Zuschauer sorgen für eine phantastische Stimmung, von der auch wir Fahrer einiges mitbekommen. Obwohl ich auf dem Circuit de Catalunya schon hunderte von Runden bei Rennen und Testfahrten absolviert habe, kommt da keine Langeweile auf. Es ist schon sehr häufig vorgekommen, dass ein beim Testen ermitteltes Set-up am Rennwochenende nicht mehr passte. Das kann am Wetter liegen, aber auch am Zustand der Strecke, auf der sich während eines Grand-Prix-Wochenendes natürlich mehr Gummiabrieb sammelt als während der Testfahrten. Die spannendste Frage dieses Mal lautet: Wie gut funktionieren die neuen Komponenten, mit denen wir den BMW Sauber F1.08 seit den Übersee-Rennen zu Saisonbeginn modifiziert haben? Außerdem bin ich gespannt, ob wir mit den Neuentwicklungen einen größeren Fortschritt erzielt haben als die Konkurrenz. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass wir genauso stark sein werden wie in Australien, Malaysia und Bahrain.“


Robert Kubica: „Ich denke, wir werden ein berechenbareres Rennen erleben als bei den ersten drei Grands Prix in Übersee. Die Voraussetzungen sind dieses Mal völlig anders. Die Rennstrecke von Barcelona kennt jedes Team in- und auswendig, weil wir hier sehr oft testen. Ich gehe deswegen davon aus, dass die Abstände zwischen den Teams deutlich kleiner werden als in den zurückliegenden Rennen. Jeder wird zum ersten Grand Prix des Jahres in Europa in Topform antreten. Wohl alle Teams gehen mit einem verbesserten Auto an den Start. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass auch wir das Maximum aus dem BMW Sauber F1.08 herausholen müssen. Wenn uns das gelingt, und davon bin ich nach den jüngsten Testfahrten in Barcelona fest überzeugt, kann ich wieder ganz vorne mitfahren. Mein Ziel ist es, mit einem guten Ergebnis möglichst viele Punkte für mich und das Team zu sammeln.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Das war ein Saisonstart nach Maß für unser BMW Sauber F1 Team. Wir sind nicht mehr dritte Kraft wie im Vorjahr, sondern haben uns in den drei ersten Rennen unter den drei Top- Teams etabliert. Entsprechend groß sind Freude und Motivation bei den Mitarbeitern in München und Hinwil. Wir haben die dreiwöchige Pause nach dem Übersee-Block genutzt, um uns intensiv auf den Europa-Auftakt in Spanien vorzubereiten. Das Rennen in Barcelona ist fast wie ein zweiter Saisonstart. Denn erstmals in 2008 präsentiert sich die Formel 1 in Spanien mit allem, was sie hat: Trucks und Hospitality-Einrichtungen bilden nicht nur einen imposanten Auftritt, sie sorgen vor allem für eine große Arbeitserleichterung. Der Circuit de Catalunya ist eine Strecke mit vielfältigen Ansprüchen. Von den Teams wird der Kurs für Testfahrten häufig genutzt. Er war schon oft Gradmesser für die generelle Leistungsfähigkeit der Teams. Dort werden alle Teams einen Entwicklungsschritt machen, auch wir. Danach ist eine neue Standortbestimmung angesagt.“


Willy Rampf, Technischer Direktor: „Auf Barcelona bin ich ganz besonders gespannt, denn fast alle Teams haben hier in der vergangenen Woche Verbesserungen an den Autos getestet. Alle haben Fortschritte gemacht, aber die entscheidende Frage ist: Wie viel im Vergleich zur Konkurrenz? Deshalb wird das ein sehr interessantes Rennen, das auch die Richtung für die kommenden Wochen und Monate vorgeben wird. Wir waren mit unseren Fortschritten recht zufrieden, so dass wir weiterhin in der Lage sein sollten, vorne dabei zu sein. Barcelona ist eine Strecke, die die Teams von den vielen Testfahrten in- und auswendig kennen. Dennoch ist sie immer wieder aufs Neue eine Herausforderung, hat doch hier oft der Wind einen großen Einfluss. Deshalb muss man die Abstimmung immer wieder anpassen. Die zahlreichen mittelschnellen und schnellen Kurven verlangen viel Anpressdruck. Entsprechend hoch ist die Belastung für die Reifen, weshalb man hier die härtesten Mischungen verwendet."


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Circuit de Catalunya/27. April 2008 Startzeit (lokal/UTC) 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz 4,655 km/307,104 km (66 Runden)

Kurven 9 Rechts- und 7 Linkskurven

Sieger 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:31.36,230 Stunden

Poleposition 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.21,421 Minuten

Schnellste Runde 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.22,680 Minuten


Daten 2007 (Rennen):

Volllastanteil: 57 %
Topspeed: 308 km/h
Längste Volllastpassage: 16 sec / 1.140 m
Gangwechsel pro Runde: 44
Reifenverschleiß: mittel
Bremsverschleiß: hoch
Abtriebslevel: hoch


Historie und Hintergrund: 2008 wird der Große Preis von Spanien zum 18. Mal auf dem Circuit de Catalunya im Norden von Barcelona ausgetragen. Die ersten beiden GP Spanien seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1 fanden in Pedralbes (1951 und 1954) statt. Spätere Austragungsorte waren Jarama (9 Grands Prix), Montjuich (4) und Jerez (5). Seit 1991 gastiert die Formel 1 in Barcelona. Insgesamt wurden bisher 37 GP Spanien ausgetragen. Die Stadt Barcelona (rund 1,8 Millionen Einwohner) mit ihrem Mittelmeerhafen liegt im Nordosten Spaniens, rund 120 Kilometer südlich der Pyrenäen. Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens.
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Alt 25.04.2008, 19:04     #14
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Großer Preis von Spanien – Training, Freitag – 25.04.08

Wetter: trocken, 17-24°C Luft, 22-36°C Asphalt

Barcelona (ES). Im BMW Sauber F1 Team lief am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Spanien alles nach Plan. Die Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld konnten sich auf der Rennstrecke bei Barcelona, auf der in der vergangenen Woche schon ausgiebig getestet worden war, in den beiden 90-minütigen Trainings planmäßig vorbereiten.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 4., 1.21,568 min / 2. Training: 12., 1.22,788 min
„Für mich war es sehr wichtig, so viele Runden zu fahren. Beim Test konnte ich mich nicht auf den Grand Prix vorbereiten, weil ich die Reifen für 2009 getestet habe. Wir haben heute eine Reihe von Abstimmungsänderungen durchgeführt und die Reifen verglichen. Jetzt werden wir die Daten auswerten und uns auf morgen vorbereiten.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
1. Training: 9., 1.22,278 min / 2. Training: 13., 1.23,130 min
„Aus meiner Sicht war das ein passabler erster Trainingstag. Wir hatten keine gravierenden Probleme und konnten alles ausprobieren und abarbeiten, was wir uns vorgenommen hatten. Von der Balance her ist mein Auto noch nicht perfekt, aber ich denke, das können wir bis morgen noch verbessern.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Obwohl wir vergangene Woche hier getestet haben, gibt es immer noch genug zu tun, zumal die Bedingungen heute ideal waren. Wir haben uns wie immer am Freitag ganz auf die Rennvorbereitung konzentriert, insbesondere auf die Performance der Reifen über die Distanz. Die zwei Piloten sind dabei unterschiedliche Programme gefahren. Wir haben eine gute Basis, auf der wir nun weiter aufbauen können.“
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Alt 26.04.2008, 17:31     #15
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Großer Preis von Spanien – Qualifikation, Samstag – 26.04.08

Wetter: trocken, 20-25°C Luft, 30-39°C Asphalt

Barcelona (ES). Die BMW Sauber F1 Team Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld haben sich beim Europaauftakt der Formel 1 in Barcelona für die Plätze vier und neun qualifiziert.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 4., 1.22,065 min (3. Training: 4., 1.21,717 min)
„Das war ein gutes Qualifying für mich. Ich bin sehr glücklich, weil mir sowohl in der zweiten als auch in der dritten Qualifying-Session schnelle Runden gelungen sind. Insbesondere über die zweite Session freue ich mich, denn ich war Zweitschnellster, obwohl ich nur einen Satz Reifen benutzt habe. Ich freue mich sehr auf das Rennen morgen. Ich glaube, dass wir gut dabei sind.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
Qualifying 9., 1.22,542 min (3. Training: 1., 1.21,269 min)
„Ich bin natürlich nicht zufrieden mit Platz neun. Das erste Outing im Top-Ten-Qualifying war noch ganz passabel, aber die letzte Runde habe ich nicht so gut hinbekommen. Dass die Reifen am Ende der Runde gekörnt haben, hat nicht geholfen. Ich hoffe sehr, dass ich morgen beim Start besser wegkomme, als wir das bei den zurückliegenden Rennen in diesem Jahr gesehen haben. Ferrari ist hier erwartet stark, Renault ist stärker als erwartet, auch wenn man vermuten mag, dass Fernando Alonso wenig Benzin an Bord hatte.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Robert hat eine starke Runde hingelegt und das rausgeholt, was drin war. Seinen Startplatz vier schätze ich als sehr gut ein. Nick hat keine perfekte Runde erwischt, ihn hätten wir etwas weiter vorn erwartet. Dennoch: Seit dem Grand Prix in Sao Paulo 2006 sind wir auch hier mit beiden Autos in die Top Ten der Startaufstellung vorgestoßen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir hatten bislang ein Wochenende ohne technische Probleme. Robert hat im Qualifying eine starke Leistung gezeigt und die Position herausgefahren, die wir aufgrund seiner Strategie erwarten konnten. Er hat damit eine sehr gute Ausgangslage fürs Rennen. Nick hat es nicht geschafft, eine Abstimmung zu finden, die auf eine schnelle Runde optimal gepasst hat. Er hat eine gute Strategie für morgen. Dabei wird es jedoch entscheidend sein, dass er einen guten Start hinlegt und nicht allzu viel Zeit im Verkehr verliert."
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Alt 27.04.2008, 18:46     #16
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Spanien - Rennen

Wetter: trocken, 23-24°C Luft, 37-40°C Asphalt

Barcelona (ES). Ein turbulenter Großer Preis von Spanien brachte dem BMW Sauber F1 Team Platz vier und fünf WM-Punkte durch Robert Kubica. Das bedeutet den zweiten WM-Platz in der Teamwertung hinter Ferrari und vor McLaren Mercedes, das ein Fahrzeug durch einen schweren Unfall verlor, der ersten Informationen zufolge glimpflich für Heikki Kovalanien ausging. Nick Heidfeld hatte Pech, dass er während der Safety-Car-Phase tanken musste. Eine Zeitstrafe warf ihn von Platz fünf ans Ende des Feldes zurück.


Robert Kubica: 4.
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.22,106 min in Rd. 20 (viertschnellste insgesamt)
„Wir waren heute schnell unterwegs. Leider habe ich beim Start einen Platz verloren, fast wären es sogar zwei gewesen. Am Ende betrug der Rückstand auf die Spitze aber nur fünf Sekunden. Wenn mir das gestern jemand gesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt. Ich hoffe, dass Heikki okay ist. Als ich an der Unfallstelle vorbeifuhr, sah ich das Auto in einer sehr seltsamen Position. Die FIA hat enorm viel für die Sicherheit der Autos getan, dafür müssen wir wirklich dankbar sein.“


Nick Heidfeld: 9.
BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.22,519 min in Rd. 21(siebtschnellste insgesamt)
„Beim Start ist es mir gelungen, die zwei Positionen gutzumachen, die ich mir vorgenommen hatte. Das ist positiv, zumal wir zuletzt weniger gute Starts hatten. Ich lag an fünfter Stelle im Rennen, als ich dann Pech mit dem Timing der Safety-Car-Phase und meinem ersten Boxenstopp hatte. Ich war gerade eben an der Boxeneinfahrt vorbei, als mir das Team sagte, ich solle reinkommen. Dann habe ich versucht, Sprit zu sparen und meinen Stopp hinauszuzögern. Letztlich hatte ich nur die Wahl, entweder ohne Benzin stehen zu bleiben oder eine Zeitstrafe in Kauf zu nehmen.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Zunächst einmal sind wir alle froh, dass Heikki Kovalainen nach seinem Unfall signalisiert hat, dass er offenbar okay ist. Robert hat beim Start eine Position verloren und ist ganz knapp hinter Lewis Hamilton in die erste Kurve eingebogen. Fast genauso knapp hat er am Ende hinter Hamilton die Ziellinie überquert. Nick hat am Start zwei Positionen gewonnen und war sehr gut unterwegs. Die Safety-Car-Phase hat unsere Strategie zunichte gemacht. Es fehlten nur ein paar Sekunden, um Nick rechtzeitig in die Boxengasse zu holen. So musste er während der Safety-Car-Phase nachtanken und hat dafür eine Zehn-Sekunden-Strafe bekommen. Für unser Team war es zwar die geringste Punkteausbeute der laufenden Saison, dennoch war dies am gesamten Wochenende eine gute Vorstellung ohne technische Probleme.“


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Insgesamt hatten wir von diesem Rennen mehr erwartet. Robert verlor bereits beim Start eine Position an Lewis Hamilton, und weil die beiden praktisch gleich schnell und zudem auf der gleichen Boxenstrategie waren, hatte er keine Chance, diesen Platz wieder gutzumachen. Nick hatte das Pech, dass sein erster Boxenstopp genau mit der zweiten Safety-Car-Phase zusammenfiel. Sein Tank war leer, so dass er gezwungen war, bei geschlossener Boxengasse aufzutanken. Die damit verbundene Zehn-Sekunden-Strafe ruinierte sein Rennen.“
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Großer Preis der Türkei. 9. – 11. Mai 2008

5. von 18 WM-Läufen Vorschau.


München/Hinwil, 2. Mai 2008. Auf der nächsten Station der Formel-1-Weltreise pendelt der Tross täglich zwischen zwei Kontinenten: von Hotels und Veranstaltungen auf der europäischen Seite der Millionenmetropole Istanbul zur Rennstrecke auf der asiatischen Seite des Bosporus. Auf dem anspruchsvollen Parcours des 2005 eingeweihten „Istanbul Park“ geht es darum, im Dreikampf der Top-Teams möglichst gut abzuschneiden. In Barcelona war Ferrari klar im Vorteil, das BMW Sauber F1 Team und McLaren Mercedes etwa gleichauf. Testfahrten gab es zwischen dem Rennen in Barcelona und dem Großen Preis der Türkei am 11. Mai keine. Dennoch werden wieder alle Teams mit Detailverbesserungen antreten.


Nick Heidfeld: „Ich freue mich auf das Rennen in Istanbul, ganz besonders auf die Kurve acht, die größte Besonderheit der Strecke. Sie ist direkt im ersten Grand Prix berühmt geworden, weil sie so schwierig ist und es dort entsprechend viele Ausrutscher und Manöver gab. Das ist eine lang gezogene und sehr schnelle Kurve mit mehreren Scheitelpunkten. Für die lange Gerade mit dem Rechtsknick braucht man einen guten Topspeed. Auch unabhängig von der Rennstrecke freue ich mich auf Istanbul. Die Stadt ist eine riesige internationale Metropole mit einer einzigartigen Lage. Es gibt dort viel mehr zu entdecken, als unser Zeitplan zulässt.“


Robert Kubica: „Ich habe leider nicht die besten Erinnerungen an die Rennen im Istanbul Park, denn sie verliefen weder im vergangenen Jahr noch 2006 besonders erfolgreich für mich. Natürlich hoffe ich, dass es diesmal besser klappt und ich ein starkes Rennen abliefern kann. Die Strecke selbst ist ziemlich interessant. Insbesondere in Kurve acht kämpfen wir mit großen Fliehkräften. Der Istanbul Park ist einer der Kurse, auf denen man die richtige Balance zwischen Hochgeschwindigkeitskurven und langsamen Kurven finden muss.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Unsere Ziele für den Großen Preis der Türkei sind klar: Wir wollen uns weiter in der Spitzengruppe behaupten, in der Ferrari derzeit die Messlatte darstellt. Auch für den fünften Lauf der Saison werden wir wieder Detailverbesserungen am F1.08 vornehmen. Die Streckenführung des hochmodernen Kurses auf der asiatischen Seite von Istanbul ist anspruchsvoll und gelungen. Das Rennen ist aus dem Hochsommer auf diesen frühen Termin gerückt. Damit dürften sich die Anforderungen für Mensch und Material ändern. Im Vorjahr hatten wir am Renntag 36 Grad Lufttemperatur. Eine internationale Großstadt wie Istanbul ist für die Formel-1-Teams und ihre Partner eine hervorragende Bühne. Erstmals in der Saison 2008 haben wir den BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park im Gepäck. Dort können die Fans im Wortsinne begreifen, was sie sonst nur aus der Distanz sehen können. Wir haben den Park noch einmal erheblich erweitert. Er bietet nun noch mehr Besuchern Gelegenheit, sich darin aufzuhalten. Es warten neue High-Tech-Exponate, mit denen sich experimentieren lässt.“


Willy Rampf, Technischer Direktor: „Das Rennen in Barcelona hat gezeigt, dass sich die Reihenfolge an der Spitze nicht verändert hat. Ferrari hat immer noch einen Vorteil, während McLaren Mercedes und das BMW Sauber F1 Team praktisch gleichauf liegen. Es ist so eng, dass die kleinsten Modifikationen das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen können. Deshalb werden wir mit Vollgas weiterentwickeln. Der Istanbul Park wird entgegen dem Uhrzeigersinn befahren und bietet auch sonst Abwechslung pur. Er weist langsame Passagen auf, wo gute Traktion gefragt ist. Aber es gibt auch die spektakuläre, aus vier Abschnitten bestehende Kurve acht, die in einem Zug mit rund 250 km/h gefahren wird. Weil es lange und zum Teil ansteigende Geraden gibt, darf der Luftwiderstand des Autos nicht zu hoch sein. Deswegen wird in Istanbul mit einem um eine Stufe geringeren Abtriebslevel als in Barcelona gefahren."


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Istanbul Park/11. Mai 2008 Startzeit (lokal/UTC) 15:00 Uhr/12:00 Uhr (14:00 MESZ)

Runde/Renndistanz 5,338 km/309,396 km (58 Runden)

Kurven 6 Rechts- und 8 Linkskurven

Sieger 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:26.42,161 Stunden

Poleposition 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.27,329 Minuten

Schnellste Runde 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.27,295 Minuten


Daten 2007 (Rennen):

Volllastanteil: 63 %
Topspeed: 315 km/h
Längste Volllastpassage: 16 sec / 1.200 m
Gangwechsel pro Runde: 42
Reifenverschleiß: mittel bis gering
Bremsverschleiß: mittel
Abtriebslevel: mittel bis hoch


Historie und Hintergrund: 2005 debütierte die vom Aachener Architekten Herman Tilke entworfene Berg- und Talbahn im Formel-1-Kalender. Zuvor hatte es keinen Großen Preis der Türkei gegeben. Dank der gelungenen Anlage und den Reizen der Stadt Istanbul erfreute sich der Neuzugang umgehend großer Beliebtheit. Istanbul umschließt den südlichen Bosporus und wird von ihm in ein westlich-europäisches und ein östlich-asiatisches Gebiet geteilt. Das Goldene Horn, eine nach Westen verlaufende BMW Sauber F1Team Bosporusbucht, trennt den europäischen Teil in eine südlich, zwischen Marmarameer und Goldenem Horn liegende Halbinsel mit dem historischen Istanbul und die an das historische Galata anschließenden nördlichen Stadtteile. Das Stadtzentrum des einstigen Konstantinopel ist von Sakralbauten geprägt. Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von1.538,77 Quadratkilometern. Die Metropolregion Istanbul hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl Istanbuls hat die Zehn-Millionen-Grenze überschritten. Das statistische Mittel der Höchsttemperatur im Mai beträgt 21 Grad Celsius. Im August, dem Renntermin der vergangenen Jahre, liegt es um acht Grad höher. Bei der absoluten Höchsttemperatur ist der Unterschied noch größer: 34 Grad im Mai und 49 Grad im August.
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Großer Preis der Türkei – Training, Freitag – 09.05.08

Wetter: trocken und stark bewölkt, 14-16°C Luft, 19-28°C Asphalt


Istanbul (TR). Im unerwartet kühlen Istanbul belegten die BMW Sauber F1 Team Fahrer in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis der Türkei die Plätze zwölf und sechs (Robert Kubica) und sieben und zehn (Nick Heidfeld). Kubica fuhr am Vormittag nur sieben Runden, ein mechanisches Problem an der hinteren Radaufhängung konnte während des Trainings nicht behoben werden.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 12., 1.29,330 min / 2. Training: 6., 1.28,431 min
„Heute Vormittag kam ich wegen eines technischen Problems leider nicht allzu viel zum Fahren. Deshalb mussten wir das Programm für das zweite Training verdichten. Ich hatte nur vier Ausfahrten für den Reifenvergleich und die Abstimmungsarbeit. Wir haben noch ein paar Schwierigkeiten mit der Balance des Autos, haben aber verschiedene Abstimmungsvarianten ausprobiert, die wir nun auswerten. Wir werden die beste Option aussuchen, ich bin zuversichtlich für morgen.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
1. Training: 7., 1.29,024 min / 2. Training: 10., 1.28,817 min
„Mein Problem ist, dass ich die Reifen nicht schnell genug auf Temperatur bringe. Mein Longrun war nicht schlecht. Sobald die Reifen richtig arbeiten, ist es okay, aber das dauert einfach zu lange. Daran müssen wir jetzt arbeiten.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir konnten unser Programm diesmal nicht wie geplant absolvieren. Das lag zum einen an den Witterungsbedingungen, zum anderen hatte Robert in der ersten Trainingssitzung ein mechanisches Problem an der hinteren Radaufhängung. Am Nachmittag funktionierte dann alles reibungslos, und wir haben uns auf den Reifenvergleich für die Rennvorbereitung konzentriert und zudem einige Abstimmungsänderungen durchgeführt. Diese Daten werden wir nun analysieren, um die Abstimmung für diese anspruchsvolle Strecke weiter zu optimieren. Am Samstag und Sonntag soll es trocken bleiben.“
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Alt 10.05.2008, 16:22     #19
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Großer Preis der Türkei – Qualifikation, Samstag – 10.05.08

Wetter: trocken, 16-17°C Luft, 24-36°C Asphalt

Istanbul (TR). Auch vor dem Großen Preis der Türkei sind die beiden BMW Sauber F1 Team Piloten ins Top-Ten-Qualifying gefahren – Robert Kubica zum 23. Mal in Folge, Nick Heidfeld schon zum 28. Mal hintereinander. Kubica qualifizierte sich in Istanbul als Fünfter, Heidfeld als Neunter. Somit haben beide vor, im Rennen noch Boden gutzumachen.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 5., 1.28,390 min (3. Training: 16., 1.27,971 min)
„Ich bin recht zufrieden mit meinem Qualifyingergebnis und hoffe auf ein gutes Rennen. Nachdem ich Zweitschnellster im zweiten Qualifyingabschnitt war, hatte ich in Q3 etwas mehr erwartet. Aber nach dem Auftanken war die Balance des Autos in einigen Kurven nicht mehr gut, es war schwer zu fahren. Mit dem hohen Kraftstoffgewicht haben wir uns starkes Untersteuern eingehandelt. Jetzt werden wir die Daten analysieren und versuchen zu verstehen, warum das passiert ist.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Qualifying 9., 1.28,882 min (3. Training: 19., 1.28,655 min)
„Ich bin natürlich nicht zufrieden mit Platz neun, aber ich sehe auch das Positive: Denn im Grunde lief es heute im Qualifying viel besser als zuvor im Training. Die Sonne ist herausgekommen, und das hilft mir dabei, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Meine letzte Runde war richtig gut, aber im letzten Sektor habe ich leider einen Fehler gemacht, der mich wohl drei Zehntelsekunden gekostet hat. Ich denke schon, dass ich im Rennen weiter nach vorn fahren kann.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Mit dem Resultat des Qualifyings sind wir nicht zufrieden. Während Robert im zweiten Durchgang mit wenig Sprit an Bord sehr schnell unterwegs war, hat es bei ihm im entscheidenden dritten Durchgang nicht perfekt gepasst. Nick war auf seiner letzten schnellen Runde in den ersten beiden Sektoren exakt so schnell wie Robert, hat dann aber im letzten Abschnitt entscheidend an Boden verloren. Nach meinem Eindruck haben heute die Reifen eine entscheidende Rolle gespielt. Sowohl über die eine Stunde, die das Qualifying gedauert hat, als auch in Abhängigkeit vom Fahrzeuggewicht haben wir eine sehr unterschiedliche Reifenperformance gesehen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das Positive vorneweg: Uns ist es auch auf dieser anspruchsvollen Strecke wieder gelungen, beide Autos in die Top Ten des Qualifyings zu bekommen. Allerdings haben wir nach den guten Vorstellungen im zweiten Teil des Qualifyings letztlich mehr erwartet. Robert ist jedoch keine perfekte Runde gelungen, und Nick hat im letzten Sektor wohl eine knappe halbe Sekunde eingebüßt. Wir erwarten morgen kein einfaches Rennen.“
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Alt 11.05.2008, 17:12     #20
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Großer Preis der Türkei – Rennen, Sonntag – 11.05.08


Wetter: trocken, 17°C Luft, 27-30°C Asphalt


Istanbul (TR). Das BMW Sauber F1 Team hat beim Großen Preis der Türkei neun Punkte geholt und damit erfolgreich Platz zwei in der Konstrukteurswertung der FIA Formel-1- Weltmeisterschaft verteidigt. Robert Kubica wurde in Istanbul Vierter, Nick Heidfeld folgte ihm im Ziel als Fünfter.


Robert Kubica: 4. BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.26,780 min in Rd. 17 (viertschnellste insgesamt)
„Das Auto war deutlich schneller als in der gestrigen dritten Qualifying-Session, und ich war zufrieden mit der Balance. Ich hatte einen guten Start und war in der Lage, zwei Positionen gut zu machen. Dann kämpfte ich mit Kimi, der jedoch später zum Boxenstopp kam und mich so überholen konnte. Ich war etwas langsamer als die ersten Drei, aber schneller als der Rest des Feldes. Das war heute das Maximum für mich.“


Nick Heidfeld: 5. BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.27,219 min in Rd. 20 (fünftschnellste insgesamt)
„Das ist das Ergebnis, das ich mir von Startplatz neun aus erhofft hatte. Rang fünf war das Maximale, was ich heute erreichen konnte. Beim Start wollte ich an Jarno Trulli vorbei, das hat geklappt, und dann konnten wir anlässlich der Boxenstopps noch zwei Positionen gutmachen. Außer zu Anfang war ich ziemlich allein in diesem Rennen und habe später sogar Motordrehzahl zurückgenommen.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Wenn man von den Positionen fünf und neun ins Rennen geht, kann man mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Beide Fahrer haben am Start Positionen gut gemacht. Kimi Räikkönen konnte beim ersten Stopp an Robert vorbeiziehen, das kam nicht unerwartet. Im Gegensatz dazu hat Nick bei seinem ersten Stopp gleich zwei Positionen gewonnen. Die Plätze vier und fünf und damit neun WM-Punkte bestätigen die bisherigen Leistungen unseres Teams.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir haben neun wichtige WM-Punkte geholt. Das war nicht unbedingt zu erwarten, wenn man von den Startpositionen fünf und neun ins Rennen geht. Entsprechend sind wir mit dem Resultat zufrieden. Beide Fahrer sind ein fehlerfreies Rennen ohne Probleme gefahren. Nun fahren wir zuversichtlich zum nächsten Grand Prix nach Monaco.“
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