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Alt 01.08.2007, 20:11     #1
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BMW Group liegt im zweiten Quartal im Plan

Ergebnis- und Absatzziele für Gesamtjahr bestätigt - Belastungen durch Währungseffekte und Anlaufkosten

Die BMW Group im Überblick (PDF)

München. Die BMW Group liegt im zweiten Quartal trotz anhaltender Währungsbelastungen sowie Markteinführungs- und Anlaufkosten für neue Modelle auf Kurs. Die Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce legten im Vergleich zum Vorjahr um 8,6% auf die neue Bestmarke von 397.009 (Vj. 365.547) Fahrzeuge zu. Der Konzernumsatz stieg auf 14.683 (Vj. 13.193) Mio. Euro, was einem Plus von 11,3% entspricht.

Die Ergebnisentwicklung des Unternehmens wurde im Zeitraum April bis Juni durch die anhaltende Schwäche des US-Dollar und des japanischen Yen sowie höhere Rohstoffkosten stärker als erwartet gebremst. Hinzu kommen Launchkosten für neue Modelle sowie umfangreiche Aufwendungen für die Entwicklung noch sparsamerer und effizienterer Antriebe. „Dank der eingeführten EfficientDynamics-Maßnahmen liegt bereits ab Herbst rund 40 Prozent des Absatzes der Marken BMW und MINI in Europa bei maximal 140 Gramm CO2/km“, sagte der Vorsitzende des Vorstandes der BMW AG, Norbert Reithofer, am Mittwoch in München. Das Ergebnis vor Steuern ging um 13,6% auf 1.065 (Vj. 1.232) Mio. Euro zurück. Der Quartalsüberschuss lag bei 753 (Vj.: 787/-4,3%) Mio. Euro und das Ergebnis je Stammaktie bei 1,15 (Vj.: 1,20) Euro.

Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Umsatz um 7,3% auf 26.634 (Vj. 24.811) Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 1.917 (Vj. 2.528/-24,2%) Mio. Euro, wobei im Vorjahr ein Buchgewinn von 375 Mio. Euro aus der teilweisen Abwicklung einer Umtauschanleihe auf Anteile am britischen Triebwerkhersteller Rolls-Royce plc, London, verbucht worden ist. Ohne diesen Sondereffekt wäre das Ergebnis lediglich um 13,4% gesunken.

Währungsbelastungen im Geschäftsjahr 2007 höher als erwartet

Die BMW Group geht davon aus, dass sich ungeachtet der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten weiterhin positiv entwickeln wird. Insbesondere aus negativen Währungseffekten ergeben sich im laufenden Geschäftsjahr entgegen den bisherigen Erwartungen höhere Belastungen auf das Ergebnis. Nach Einschätzung der BMW Group werden die Währungsbelastungen das Niveau des Vorjahres aber nicht übersteigen.

Reithofer bestätigte den Ausblick des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr: „Wir streben weiterhin ein Vorsteuerergebnis an, das bereinigt um den Sondereffekt aus der Rolls-Royce Umtauschanleihe über dem Rekordwert des Vorjahres liegt. Das Unternehmen steuert zudem einen Absatzzuwachs im höheren einstelligen Prozentbereich auf über 1,4 Mio. Fahrzeuge an“, fügte er hinzu. Dabei sollen bei allen drei Marken neue Absatzhöchstwerte erreicht werden.

Zahl der Mitarbeiter leicht gestiegen

Zum Ende des zweiten Quartals 2007 beschäftigte das Unternehmen weltweit 107.079 Mitarbeiter, das sind 0,9% mehr als zum entsprechenden Stichtag des Vorjahres (106.150 Mitarbeiter).

Modellpalette erweitert

Mit dem BMW M5 Touring und der dreitürigen Version des BMW 1er hat das Unternehmen zwischen April und Juni zwei weitere neue Modelle auf den Markt gebracht. Das bereits angekündigte 1er Coupé wird ab Herbst die 1er Modellreihe weiter verstärken. Im September geht zudem die vierte Generation des BMW M3 an den Start. Bei der Marke MINI sind der MINI One und der MINI Cooper D seit April verfügbar. Die Markteinführung des MINI Clubman wird im Herbst erfolgen.

Position als weltweit führender Premiumhersteller behauptet

Die BMW Group hat sowohl aus Quartals- als auch aus Halbjahressicht zuletzt mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor und damit ihre Position als weltweit führender Premiumhersteller bestätigt. In den ersten sechs Monaten stiegen die Auslieferungen um 4,6% auf insgesamt 730.285 (Vj. 698.470) Automobile, womit erstmals mehr als 700.000 Fahrzeuge in einem Halbjahr ausgeliefert wurden.

Bei der Marke BMW erhöhte sich die Zahl der Verkäufe per Ende Juni um 4,2% auf 622.415 (Vj.: 597.120) Einheiten, im Zeitraum April bis Juni stieg der Absatz um 7,1% auf 336.230 (Vj. 313.823) Automobile. Haupttreiber dieses Wachstums war unter anderem erneut die BMW 3er Modellreihe mit einem Zuwachs von 13,3% auf 288.256 (Vj. 254.338) Automobile.

Erfreulich entwickelten sich auch die Auslieferungen der Marke MINI mit einem Plus von 17,6% im zweiten Quartal auf 60.598 (Vj. 51.544) Einheiten, was einem neuen Höchstwert in einem Quartal entspricht. Im ersten Halbjahr erhöhten sich die Verkäufe um 6,4% auf 107.576 (Vj. 101.063) Fahrzeuge. Der neue MINI ist seit März auf allen wichtigen Märkten verfügbar, der Modellmix der Marke ist weiterhin sehr hochwertig. Für einen MINI One entschieden sich etwa 12,5% der Käufer, auf den MINI Cooper entfielen 56,8% und auf den MINI Cooper S 30,7% der Verkäufe.

Der Absatz der Marke Rolls-Royce hat per Juni mit der Auslieferung von 294 Exemplaren des Phantom etwa das Niveau des Vorjahreszeitraums (287/+2,4%) erreicht.

Segment Automobile von Währungseffekten belastet

Die Absatzentwicklung im Automobilgeschäft hat sich im zweiten Quartal beschleunigt. Das Segmentergebnis wurde erneut von den bereits erwähnten Währungseffekten sowie gestiegenen Rohstoffpreisen belastet. Hinzu kommen Anlauf- und Markteinführungskosten für neue Modelle, höhere Abschreibungen sowie gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten. Der Umsatz im Segment Automobile stieg von April bis Juni um 10,2% auf 14.257 (Vj. 12.943) Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern ging um 15,4% auf 801 (Vj.: 947) Mio. Euro zurück.

Ergebnis im Segment Motorrad unverändert

Im Segment Motorräder gingen die Auslieferungen zwischen April und Juni um 2,3% auf 36.201 (Vj. 37.052) Einheiten zurück, was insbesondere auf die wegen des milden Winterwetters vorgezogenen Käufe zu Beginn des Jahres zurückzuführen ist. In der Halbjahresbetrachtung ergibt sich ein Plus von 5,6% auf die neue Bestmarke von 59.230 (Vj. 56.103) Maschinen. Im zweiten Quartal ging der Segmentumsatz um 5,5% auf 396 (Vj.: 419) Mio. Euro zurück, während das Ergebnis vor Steuern mit 56 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert blieb.

Finanzdienstleistungsgeschäft weiter auf Wachstumskurs

Die Geschäftsentwicklung im Segment Finanzdienstleistungen verlief auch im zweiten Quartal 2007 erfreulich. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 5,0% auf 189 (Vj.: 180) Mio. Euro. Das bilanzielle Geschäftsvolumen des Segments stieg zum 30. Juni 2007 um 17,8% auf 48.811 Mio. Euro. Die Anzahl der betreuten Leasing- und Finanzierungsverträge mit Händlern und Endkunden erhöhte sich zur Jahresmitte um 14,0% auf insgesamt 2.485.450 Verträge. Der Anteil der im ersten Halbjahr über das Segment Finanzdienstleistungen geleasten oder finanzierten Neufahrzeuge belief sich auf 44,0% und lag damit um 1,9 Prozentpunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Der vollständige Zwischenbericht zum 30. Juni 2007 steht unter www.bmwgroup.com/ir als Download zur Verfügung.
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Geändert von Hermann (01.08.2007 um 20:30 Uhr)
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Alt 01.08.2007, 20:19     #2
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Rede von Stefan Krause - Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen,
Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2007
01. August 2007


Meine sehr verehrten Damen und Herren,
wie erwartet hat sich im zweiten Quartal die Absatzentwicklung im Automobilgeschäft beschleunigt. Wir liegen damit im Plan.

Wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt, profitieren wir nun von der erfolgreichen Einführung neuer Modelle und den EfficientDynamics Maßnahmen.

Nachdem wir im ersten Quartal noch einen stabilen Absatz hatten, haben wir im zweiten Quartal bereits ein Absatzwachstum von 8,6% bzw. im ersten Halbjahr von 4,6% erreicht.

Diverse Launch- und Anlaufkosten im Zusammenhang mit den neuen Modellen und Motoren sowie der Produktionsvorlauf in der Markteinführungsphase haben die Ergebnisrechnung jedoch belastet. Ferner waren gestiegene Belastungen aus Währungen und Rohstoffpreisen zu verkraften.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis in den ersten sechs Monaten zufrieden. Im laufenden Geschäftsjahr streben wir unverändert ein Vorsteuerergebnis an, das bereinigt um die Sondereffekte aus der Rolls Royce-Umtauschanleihe über dem Rekordwert des Vorjahres liegt. Wir gehen jedoch nun davon aus, dass wir stärker als ursprünglich erwartet unter den schwachen Währungen leiden werden. Auch aus den gestiegenen Rohstoffpreisen werden wir im Jahresvergleich zusätzliche Belastungen zu verkraften haben.

Nach diesen Eckdaten möchte ich noch einige Details der Geschäftsentwicklung, vor allem der Segmente, hervorheben.

Segment Automobile

• Wie bereits kurz erwähnt, haben wir im Segment Automobile in den ersten sechs Monaten eine erfreuliche Absatz- und Umsatzentwicklung gesehen.

• Der Segmentumsatz des zweiten Quartals 2007 stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 10,2% auf 14,257 Mrd. Euro. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Umsatzanstieg von 6,2% auf 25,675 Mrd. Euro.

• Die Einführung neuer Modelle bzw. die Modellwechsel belasteten aufgrund der Anlauf- und Markteinführungskosten jedoch das Ergebnis im ersten Halbjahr ebenso wie die höheren planmäßigen Abschreibungen und Forschungs- und Entwicklungskosten. Zusätzliche Belastungen haben wir in den ersten beiden Quartalen zudem durch die gestiegenen Rohstoffpreise sowie aus der Schwäche des US-Dollars und des japanischen Yen erfahren.

• Das Ergebnis vor Steuern im Segment Automobile erreichte im zweiten Quartal 801 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 15,4% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Segment Finanzdienstleistungen

Im Geschäft mit Finanzdienstleistungen haben wir im zweiten Quartal wiederum eine dynamische Entwicklung gesehen.

• Das bilanzielle Geschäftsvolumen erhöhte sich im ersten Halbjahr um 17,8% auf rund 48,811 Mrd. Euro.

• In den ersten sechs Monaten stieg die Penetrationsrate, d.h. der Anteil der über das Segment geleasten oder finanzierten Neufahrzeuge von 42,1% im Vorjahr auf 44,0% im laufenden Jahr. Dabei zeigte sich erneut ein stärkeres Wachstum des Leasinggeschäfts im Vergleich zum Kreditfinanzierungsgeschäft.

• In den ersten sechs Monaten verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern im Segment im Jahresvergleich um 5,4% auf 372 Mio. Euro. Im abgelaufenen Quartal wurde ein Ergebnis in Höhe von 189 Mio. Euro erzielt.

Segment Motorräder

Die Einführung neuer Modelle wirkt sich positiv auf Absatz, Umsatz und Ergebnis aus. Die Absatzentwicklung im Segment Motorräder zeigt mit einem Wachstum von 5,6% im ersten Halbjahr einen erfreulichen Trend auf, wenngleich die Absatzentwicklung sich anders als erwartet auf die Quartale verteilt hat.

• Der Umsatz im Motorradgeschäft verbesserte sich in den ersten sechs Monaten um 4,2% auf 763 Mio. Euro. Im zweiten Quartal lag der Umsatz allerdings mit 396 Mio. Euro aufgrund des niedrigeren Absatzes um 5,5% unter dem Vorjahreswert.

• Das Ergebnis vor Steuern war im zweiten Quartal mit 56 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im ersten Halbjahr stieg das Ergebnis im Motorradgeschäft auf 90 Mio. Euro bzw. um 5,9%.

Überleitungen

Im zweiten Quartal 2007 stellte sich in den Überleitungen ein positiver Saldo in Höhe von 19 Mio. Euro gegenüber 49 Mio. Euro im Vorjahresquartal ein.

Aufgrund des hohen Wandlungseffekts aus der Rolls-Royce Umtauschanleihe im ersten Quartal 2006 ergab sich in den Halbjahreszahlen des Vorjahres ebenfalls ein hoher positiver Saldo von 384 Mio. Euro. Im laufenden Jahr ergibt sich in den Überleitungen für das erste Halbjahr ein positiver Saldo von 45 Mio. Euro.

Gewinn- und Verlustrechnung Konzern

Nach der Segmentbetrachtung kommen wir nun zu einigen ausgewählten Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns.

• Im ersten Halbjahr waren höhere Abschreibungen zu verbuchen, da die Abschreibungen auf die Sachanlageinvestitionen und Entwicklungskosten mit dem Produktionsanlauf neuer Modelle beginnen. Für das Gesamtjahr gehen wir von einem deutlichen Anstieg der Abschreibungen aus.

• Dazu kommen die Effekte aus den weiter schwach tendierenden Währungen. Mittlerweile sind wir im laufenden Geschäftsjahr aber in den Hauptwährungen nahezu vollständig gesichert. Wegen der Schwäche der Währungen werden wir trotz der hohen Sicherungsquoten höhere Belastungen aus Währungen als bisher erwartet zu verkraften haben. Die Belastungen aus Währungen werden im laufenden Geschäftsjahr jedoch das Niveau des Vorjahres nicht überschreiten. Lassen Sie mich an dieser Stelle aber auch hervorheben, dass die Währungskurse im Rahmen unserer Sicherungsstrategie, auch in diesem Jahr wiederum deutlich besser als die Kassakurse sein werden.

• Auch die anhaltend hohen bzw. weiter gestiegenen Rohstoffpreise für Stahl, Edelmetalle und andere Materialien haben einen negativen Effekt im Ergebnis des ersten Halbjahres hinterlassen. Die Belastung aus den gestiegenen Rohstoffpreisen wird im Geschäftsjahr 2007 in etwa das Niveau des Vorjahres erreichen.

• Wie bereits erwähnt, haben wir im ersten Halbjahr in den volumenstarken 1er und 5er Baureihen EfficientDynamics Maßnahmen eingeführt. Ferner werden im Herbst 2007 mit der Einführung besonders effizienter Motoren in der 3er Reihe rund 40% aller Neufahrzeuge der BMW Group in Europa bei maximal 140g Co2 pro Kilometer liegen.

Die dafür erforderlichen umfangreichen Entwicklungsaktivitäten zeigen sich in einem deutlichen Anstieg der Forschungs- und Entwicklungskosten in der ersten Jahreshälfte und insbesondere im zweiten Quartal 2007. Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich im zweiten Quartal um 39,6% auf 835 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr beläuft sich der Anstieg immer noch auf 22%.

Die Aktivierungsquote der Entwicklungskosten ging im abgelaufenen Quartal von 44,8% im Vorjahr auf 36,4% zurück. Im ersten Halbjahr reduzierte sich die Aktivierungsquote im Jahresvergleich damit ebenfalls von 41,8% auf 38,9%.

• Aufgrund der Vielzahl der Markteinführungen stiegen die Vertriebskosten mit 16% bzw. 167 Mio. Euro auch im zweiten Quartal deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

• Aufgrund der vorgenannten Effekte und Belastungsfaktoren vor allem im Automobilsegment reduzierte sich auch das Ergebnis vor Finanzergebnis des Konzerns im zweiten Quartal um 19,1% auf 1,019 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge des abgelaufenen Quartals beträgt 6,9%. Im ersten Halbjahr wurde ein Ergebnis vor Finanzergebnis von 1,931 Mrd. Euro erreicht, dies entspricht einem Rückgang von 10,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

• Das Finanzergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal 2007 auf 46 Mio. Euro von -28 Mio. Euro im Vorjahresquartal. In der Halbjahresbetrachtung wirkt sich wiederum der Effekt aus der Rolls-Royce Umtauschanleihe aus. Per Ende Juni 2007 ging das Finanzergebnis von 379 Mio. Euro im Vorjahr auf -14 Mio. Euro zurück.

Auf Halbjahresbasis betrug das Ergebnis vor Steuern 1,917 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 24,2% zum Vergleichswert des Vorjahres. Bereinigt man die Sondereffekte aus der Umtauschanleihe wäre das Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr lediglich um 13,4% gesunken.

Konzernüberschuss

Der Überschuss des Konzerns lag mit 1,340 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2007 vor allem aufgrund des hohen Einmaleffekts im Zusammenhang mit der Umtauschanleihe im Vorjahr deutlich unter dem hohen Vergleichswert von 1,735 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal lag der Überschuss mit 753 Mio. Euro bzw. 4,3% nur leicht unter dem Vorjahr.

Die Steuerquote reduzierte sich im zweiten Quartal 2007 von 36,1% im Vorjahr auf 29,3%.

Cashflow
• Der operative Cashflow, d.h. der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Industriegeschäft, betrug im zweiten Quartal des laufenden Jahres 1,5 Mrd. Euro bzw. im ersten Halbjahr 2,8 Mrd. Euro. Der operative Cashflow lag vor allem wegen der Veränderungen im Nettoumlaufvermögen unter dem Vorjahr

• Der Free Cashflow betrug zum Ende des ersten Halbjahres 2007 954 Mio. Euro. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf die gestiegenen Investitionen zurückzuführen. Bedingt durch die Produktionsvorbereitungen für Modellanläufe in den Werken sowie die Bevorratung von Modellen für die Markteinführung fielen in der ersten Jahreshälfte 2007 entsprechend hohe Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie das Nettoumlaufvermögen an.

Meine Damen und Herren,
die Entwicklung in den ersten sechs Monaten entspricht unseren Erwartungen. Wir erwarten für die zweite Jahreshälfte nun eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in allen Segmenten.

Der Automobilabsatz hat sich nach den erfolgreichen Modelleinführungen bereits im zweiten Quartal beschleunigt. In den kommenden Monaten gehen wir von einer dynamischen Entwicklung des Absatzes aus. Daher sind wir zuversichtlich, im Automobilgeschäft für das Gesamtjahr ein Absatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich erreichen zu können.

Im laufenden Geschäftsjahr streben wir unverändert ein Vorsteuerergebnis an, das bereinigt um die Sondereffekte aus der Rolls Royce-Umtauschanleihe in Höhe von 372 Mio. Euro im Jahr 2006 über dem des Vorjahres liegt.

Die noch zu Jahresbeginn genannten Chancen einer weiteren Verbesserung des Konzernergebnisses gegenüber dem bereinigten Stand des Vorjahres werden sich angesichts der jüngsten Entwicklungen der Yen- und Dollar-Kassakurse, sowie der Preisentwicklung wesentlicher Rohstoffe nicht mehr realisieren lassen.

Lassen Sie mich hier noch auf einige weitere Aspekte im Hinblick auf das Gesamtjahr eingehen.

• Aufgrund der aktuellen Entwicklung an den Rohstoffmärkten gehen wir davon aus, dass die dämpfenden Effekte in etwa das Niveau des Vorjahres erreichen werden.

• Wir gehen ferner davon aus, dass wir auch im Gesamtjahr stärker als bisher erwartet von der Währungsentwicklung betroffen sein werden. Die Belastungen aus Währungen werden im laufenden Geschäftsjahr das Niveau des Vorjahres jedoch nicht überschreiten.

• Ferner werden wir im laufenden Jahr höhere Forschungs- und Entwicklungskosten u.a. für EfficientDynamics Maßnahmen sowie höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und aktivierte Entwicklungskosten als im Vorjahr haben.

• Positiv auf das Ergebnis des laufenden Jahres wirken sich hingegen die anhaltenden Effizienzverbesserungen sowie die dynamische Absatzentwicklung aus.

Ich danke für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit.
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Alt 01.08.2007, 20:26     #3
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Rede von Dr. Norbert Reithofer - Vorsitzender des Vorstands der BMW AG
Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2007
01. August 2007


Meine Damen und Herren,

willkommen zur zweiten Telefonkonferenz in diesem Jahr.

Wir werden Ihnen heute den Konzernabschluss für das zweite Quartal 2007 und damit auch für das erste Halbjahr vorstellen.

Kurz zusammengefasst:

• Erstens, die Geschäftsentwicklung der BMW Group liegt in den ersten sechs Monaten im Plan.

• Zweitens, wir blicken zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte und gehen von einer Fortsetzung unserer erfolgreichen Geschäftsentwicklung aus.

• Drittens, vor diesem Hintergrund bestätigen wir unsere Ziele für das Gesamtjahr:

• Beim Absatz erwarten wir auf Group-Ebene einen Zuwachs im höheren einstelligen Prozentbereich auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge.

• Beim Ergebnis vor Steuern streben wir unverändert ein Konzernergebnis an, dass – bereinigt um den Sondereffekt aus der Rolls-Royce-Umtauschanleihe im Jahr 2006 – über dem des Vorjahres liegt.

Und dies tun wir trotz unerwartet hoher zusätzlicher Belastungen durch Währungseffekte und Rohstoffpreise. Denn wir arbeiten selbstverständlich weiterhin intensiv an der Steigerung der Effektivität und Effizienz im Konzern. In der Telefonkonferenz zum ersten Quartal 2007 hatten wir noch von möglichen zusätzlichen Chancen gesprochen, um das Ergebnis weiter zu steigern. Derartige Chancen lassen sich angesichts der jüngsten Entwicklungen an den Währungs- und Rohstoffmärkten nicht mehr realisieren.

Wie verlief die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2007 im Einzelnen?

• Beim Automobilabsatz ist die BMW Group weiterhin weltweit die Nummer 1 unter den Premiumherstellern. Unsere Vertriebszahlen kennen Sie bereits. So wie von uns angekündigt hat sich die Entwicklung im zweiten Quartal beschleunigt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 legte der Absatz auf Group-Ebene um 4,6 Prozent auf über 730.000 Fahrzeuge zu.

• Unser Motorradabsatz erreichte in den ersten sechs Monaten einen neuen Höchstwert mit über 59.000 verkauften Motorrädern. Das sind 5,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

• Im Finanzdienstleistungsgeschäft hat sich der Bestand an betreuten Leasing- und Finanzierungsverträgen mit Endkunden und Händlern um 14 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 erhöht. Er beläuft sich damit auf fast 2,5 Millionen Verträge.

Die BMW Group hat zum 30. Juni 2007 weltweit rund 107.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das sind rund 0,9 Prozent mehr als zum gleichen Stichtag des Vorjahres.

Zu Umsatz und Ergebnis:

• Die positive Absatzentwicklung spiegelt sich auch im Umsatz wider. Für das erste Halbjahr verzeichnen wir einen Konzern-Umsatz von über 26,6 Milliarden Euro. Er stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 7,3 Prozent.

• Das Ergebnis vor Steuern betrug in den ersten sechs Monaten über 1,9 Milliarden Euro. Das sind 24,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2006. Allerdings hatte unser Halbjahres-Ergebnis 2006 bekannter Maßen von einem Buchgewinn aus der Rolls-Royce Umtauschanleihe profitiert. Bereinigt um diesen Sondereffekt und die Marktwertveränderung der entsprechenden Optionsverpflichtung wäre das Halbjahres-Ergebnis 2007 nur um 13,4 Prozent gesunken.

Meine Damen und Herren,

die BMW Group befindet sich mitten in einer umfassenden Produktoffensive.

Allein im ersten Quartal dieses Jahres haben wir zahlreiche neue Modelle auf den Markt gebracht. Dazu zählen der neue BMW X5, das neue BMW 3er Cabrio, der überarbeitete 1er und 5er.

Hinter unserer Produktoffensive steht ein enormer Aufwand in Form von hohen Forschungs- und Entwicklungskosten sowie überdurchschnittlich hohen Anlauf- und Marketingkosten.

Diesen Kosten begegnen wir immer wieder, indem wir unsere Effektivität und Effizienz im Konzern weiter erhöhen. Dies unterscheidet uns von unseren Wettbewerbern.

Neue Modelle sind wichtig für unser Wachstum!

Mit neuen Modellen investieren wir in das Wachstum unseres Unternehmens!

Diese Kraftanstrengungen zahlen sich aus. Dies macht auch die Absatzentwicklung im zweiten Quartal deutlich. Auf der Bilanzpressekonferenz im März hatte ich Ihnen gesagt: Allein die bis dato neu eingeführten neuen BMW und MINI Modelle werden vom ersten auf das zweite Quartal einen Absatzanstieg von über 50.000 zusätzlich verkauften Fahrzeugen bringen.

Tatsächlich haben wir im zweiten Quartal fast 64.000 Einheiten mehr an unsere Kunden ausgeliefert als im ersten Quartal 2007.

Daran sehen Sie: Die neuen Modelle kommen bei den Kunden bestens an. Und, sie treiben unseren Absatz weiter voran. Das ist die Basis unserer erfolgreichen Geschäftsentwicklung.

Im zweiten Quartal haben wir unsere Produktoffensive fortgesetzt: Bei BMW mit der neuen Variante 1er Dreitürer und dem neuen BMW M5 Touring, bei MINI mit dem neuen MINI One und dem neuen Cooper D.

Nach der IAA führen wir im Herbst das BMW 1er Coupé und das neue BMW M3 Coupé ein. Außerdem bringen wir die Modellüberarbeitung von BMW 6er Coupé und Cabrio auf den Markt. Erstmals statten wir ein Fahrzeug dieses Segments mit einem Dieselmotor aus.

Auch ein völlig neues MINI Modell – der MINI Clubman – folgt noch im Herbst. Bei Rolls-Royce haben im Juli die ersten Phantom Drophead Coupés die Manufaktur Goodwood verlassen.

Diese neuen Modelle werden in den nächsten Monaten unsere Absatzzahlen weiter positiv beeinflussen. Am Jahresende erwarten wir bei allen drei Marken neue Höchstwerte.

Dieser Trend hat sich schon im zweiten Quartal angedeutet. Im Juni haben wir ein Plus von 15 Prozent gegenüber Juni 2006 erzielt. Die Steigerung im Juli dürfte noch höher ausfallen.

Mit den neuen Modellen – und das ist entscheidend – führen wir unser Konzept EfficientDynamics konsequent weiter.

Das heißt: Wir steigern die Leistung und senken gleichzeitig Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Das kostet uns Geld. Sie sehen dies auch an unserer Gewinn- und Verlustrechnung.

Es liegt jedoch klar auf der Hand: Wir investieren jetzt in die Zukunft – unseres Unternehmens und unserer Gesellschaft!

Wir halten unser Versprechen. Wir setzen die verschiedenen Maßnahmen von EfficientDynamics schrittweise in der gesamten Flotte ein. Nur dies bringt wirklich spürbare, positive Effekte für die Umwelt. Nischenmodelle mit Ökosiegel helfen der Umwelt nicht.

Nach dem BMW 1er und der 5er Reihe bieten wir ab Herbst auch die BMW 3er Reihe mit unseren neuen, besonders effizienten Motoren und anderen Bausteinen von EfficientDynamics an. Dann werden 40 Prozent aller Neufahrzeuge der BMW Group in Europa maximal 140 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren.

Wir setzen unsere CO2- Maßnahmen in der Breite um. Das ist eine große Aufgabe. Sie führt in Verbindung mit der Einführung der erwähnten neuen Modelle im Jahr 2007 zu einer komplexen Multi-Anlauf-Situation.

Allein im ersten Halbjahr haben wir insgesamt 8 neue Modelle auf die Straße gebracht. Weitere 6 Modelle haben wir für dieses Jahr bereits angekündigt. Das sind 14 neue Modelle innerhalb eines Jahres.

Dies belastet die Prozesskette – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb – in erheblichem Maße.

Wir sind jedoch fest davon überzeugt: Es lohnt sich. Mit EfficientDynamics sind wir heute dort, wo die anderen Automobilhersteller hinwollen!

Kein anderer Wettbewerber kann seinen Kunden derzeit ein vergleichbares Technologiepaket in einer solchen Breite anbieten. Unser Wettbewerbsvorsprung durch EfficientDynamics wird auch von unabhängigen Fachmagazinen bestätigt.

Mit leistungsfähigen und umweltschonenden Premium-Fahrzeugen steigern wir den Wert unseres Unternehmens.

Dazu dient auch unsere intensive Strategiediskussion im Konzern. Im Herbst werden wir mit konkreten Ergebnissen auf Sie zukommen. Allerdings werden wir noch keine Aussagen zur Strategie auf der IAA tätigen.

Sie können sicher nachvollziehen, dass wir auf der weltgrößten Automobilmesse unsere neuen Produkte in den Vordergrund stellen möchten. Ich kann Ihnen versichern, dass wir die eine oder andere Überraschung im Köcher haben.

Überrascht haben wir Sie vielleicht auch mit der Ankündigung, dass BMW Motorrad den italienischen Motorradhersteller Husqvarna Motorcycles übernimmt.

Dadurch erweitern wir unser Angebot auf den gesamten Offroad- und Supermoto-Bereich. Zudem können wir auf ein weltweites Vertriebsnetzwerk im Offroad-Segment zugreifen. Wir erschließen junge Kundengruppen für BMW Motorrad und stärken dieses Geschäftsfeld.

Außerdem haben wir angekündigt, unser Werk in den USA auf eine Kapazität von über 200.000 Einheiten pro Jahr auszubauen. Die Planungen sind angelaufen.

Sowohl der Kauf von Husqvarna Motorcycles als auch die Erweiterung von Spartanburg sind bereits Elemente unseres Strategieprozesses. Darüber werden wir Sie, wie gesagt, im Herbst umfassend informieren.


Meine Damen und Herren,

unsere Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2007 haben wir klar definiert. Wir steuern sie weiter konsequent an:

• Einen neuen Höchstwert beim Automobilabsatz bei BMW, MINI und Rolls-Royce. Insgesamt erwarten wir einen Zuwachs im höheren einstelligen Prozent-Bereich.

• Trotz der unerwartet hohen Belastungen streben wir – bereinigt um den Sondereffekt aus der Rolls-Royce Umtauschanleihe im Jahr 2006 – ein Konzernergebnis vor Steuern an, das über dem Vorjahreswert liegt.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit!
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