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Alt 30.09.2007, 10:54     #61
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Großer Preis von Japan - Rennen, Sonntag - 30.09.07


Wetter: Starker Regen, 17-18°C Luft, 22-23°C Asphalt.


Fuji (JPN). Der erste Grand Prix nach 30 Jahren auf dem Fuji Speedway wird als spektakulär mund ereignisreich in Erinnerung bleiben. Die BMW Sauber F1 Team Fahrer hatten kein leichtes Rennen: Robert Kubica kam als Siebter ins Ziel. Nick Heidfeld wurde als 14. gewertet, nachdem er in der vorletzten Runde an Position sechs fahrend ausgefallen war.


Robert Kubica: 7.
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
Schnellste Runde: 1.29,021 min in Rd. 32 (viertschnellste insgesamt)
„Der Beginn des Rennens war sehr riskant, und meines Erachtens wurde die Entscheidung zur Freigabe etwas zu früh getroffen, man konnte kaum 50 Meter weit sehen. Wir hatten ein mProblem damit, dass Wasser in den Luftfilter und in den Motor eindrang. Ich habe beim Start einen Platz verloren, weil ich in dem Moment nicht genug Leistung hatte. Mit höheren Drehzahlen erledigte sich das Problem, und ich konnte die beiden Renault überholen. Ich war gut unterwegs, hatte aber leider die Berührung mit Lewis Hamilton. Dann folgte mein Boxenstopp und anschließend die Durchfahrtsstrafe, über die ich mich gewundert habe. Ich war viel schneller als Lewis, und er hat in Kurve 13 oder 14 einen Fehler gemacht oder eine komplett andere Linie gewählt. Er war weit außen. Ich blieb innen. Er zog am Scheitelpunkt rein, und da war ich, so haben wir uns leider getroffen. Ich denke, das war ein Rennunfall. Bei der Freigabe nach der zweiten Safety-Car-Phase hatte ich wieder die Probleme mit den Fehlzündungen wegen des Wassers und steckte hinter Rubens Barrichello. Das Finale war dann der Kampf mit Felipe Massa, der etwas riskant war. Er hat mich vor der Kurve sechs überholt, dann überholte ich ihn. Wenn ich in die Kurve zehn normal eingelenkt hätte, hätte er mich getroffen, und ich wollte das Rennen beenden. Er hat mich rausgedrückt, ich habe versucht, ihn in der letzten Kurve zu überholen, aber er fuhr einen großen Bogen, und neben der Strecke war mehr Grip. So hat er den Platz bekommen. Wir haben ordentlich etwas geboten und konnten am Ende darüber lachen."

Nick Heidfeld: 14.
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.29,084 min in Rd. 28 (sechstschnellste insgesamt)
„Ich denke, man hätte das Rennen bei diesem Wetter gar nicht freigeben sollen. Für mich war es eine extrem schwierige Situation, als das Safety-Car nach 19 Runden in die Box fuhr. Mein Funk hat nicht funktioniert, und ich hatte Fehlzündungen. Weil während der laufenden Runde entschieden wird, dass das Safety-Car am Ende reinkommt, konnte das Team mir das auch nicht an die Boxentafel schreiben. Ich habe also immer versucht, das Safety-Car zu sehen. Zum Glück habe ich erkannt, dass es die Lichter ausgemacht hatte und folglich gleich einscheren würde. Wegen der Fehlzündungen war ich auf der Geraden nur im sechsten Gang, also vergleichsweise langsam unterwegs. Das ist sehr gefährlich. Die Fahrer hinter mir konnten mich ja auch kaum sehen. Ich habe mir für den Start eine Linie gesucht, auf der ich mmöglichst sicher bin. Deshalb ist Kimi Räikkönen links an mir vorbeigefahren. Da war ich meinfach froh, dass es nicht gekracht hat. Dann ist mir leider Jenson Button ins Auto gefahren. Danach war es krumm. Ich wollte erst an die Box fahren, habe dann aber gemerkt, dass ich trotzdem über die Runden kommen kann. Im Grunde war mein Rennen mit dem Unfall ruiniert. Zum Schluss hätte ich dann doch noch Sechster werden können, aber dann blieb mein Auto liegen."



Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Wie die meisten Regenrennen war auch dieses sehr dramatisch. Unsere Fahrer blieben dabei nicht verschont. Nick verlor schon in der ersten Runde nach der Freigabe durch eine Kollision die Chance auf einen vorderen Platz. Auch Robert hatte danach eine Kollision und wurde durch eine Durchfahrtsstrafe zurückgeworfen. Beide Fahrer haben sich jedoch wieder in die Punkteränge vorgearbeitet. In der vorletzten Runde fiel Nick dann mit einem technischen Defekt aus, den wir noch untersuchen. Für unser Team war es damit ein Rennen zum Abhaken. Gratulation an Lewis Hamilton, der an der Spitze unbeeindruckt sein Rennen nach Hause gefahren und damit einen Riesenschritt in Richtung WM-Titel gemacht
hat."

Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war ein extrem enttäuschendes Rennen. Wir haben unsere guten Startpositionen sofort verloren, als das Safety-Car die Strecke verließ. Nick wurde gerammt, Robert musste ihm ausweichen. Dennoch haben sich beide nach vorn gekämpft und einige Plätze gutgemacht. Kurz vor Schluss dieses turbulenten Rennens lagen wir auf den Positionen sechs und sieben, bis Nick durch einen technischen Defekt gestoppt wurde. Auf den letzten Metern musste Robert dann noch Felipe Massa nach einem harten Kampf ziehen lassen."
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Geändert von Martin (02.10.2007 um 12:35 Uhr)
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Alt 30.09.2007, 15:04     #62
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Großer Preis von China 5.-7. Oktober 2007 16. von 17 WM-Läufen


Vorschau.

München/Hinwil, 30. September 2007. Nur wenige Tage und die Entfernung von gut drei Flugstunden liegen zwischen dem soeben beendeten Großen Preis von Japan und dem vorletzten WM-Lauf der Saison, der am kommenden Sonntag in Shanghai ausgetragen wird. Von der Idylle am Fuße des Mount Fuji reist die Formel 1 jetzt in eine boomende Metropole.



Nick Heidfeld:
„Die Kurven eins, zwei und drei gehören zu meinen Lieblingspassagen des Rennkalenders. Man kommt mit hohem Tempo an der ersten Kurve an, der Eingang geht auch noch mit Vollgas, aber dann macht der Bogen immer weiter zu. Man muss bis in den zweiten Gang runterschalten. Da ordentlich hinauszukommen, wird im kommenden Jahr noch interessanter, wenn wir wieder ohne Traktionskontrolle fahren. Der Kurs gefällt mir insgesamt recht gut. Obwohl er so neu ist, wirkt die Streckenführung natürlich und hat Charakter. Das Fahrerlager und die Tribünen sind auch unverwechselbar und in ihren Ausmaßen einfach gigantisch.

Für einige Bauten in der Innenstadt Shanghais gilt das genauso, aber die hypermodernen Wolkenkratzer, die Hotels und die Restaurants am Bund sind nur ein Teil des Bildes. In vielen Vierteln und im Umland gibt es bittere Armut. In diesem Jahr begleitet mich meine Familie auf der Asien-Reise, und ich hoffe, dass wir ein wenig Zeit finden, um uns gemeinsam die schönen Seiten der Stadt anzusehen."


Robert Kubica:
„Wir reisen von Fuji direkt nach Shanghai. Der Große Preis von China war für mich im vergangenen Jahr ein ziemlich interessantes Rennen - das Qualifying war auf nasser Strecke, und dann hatte ich kurz nach dem Start eine Kollision mit Robert Doornbos. Ich habe viele Plätze wieder gutmachen können, aber als die Strecke begann abzutrocknen, haben wir zu früh auf Trockenreifen gewechselt. Der Kurs ist recht schön und hat eine lange Gerade. Überholen könnte am Ende der langen Gegengeraden möglich sein. Die ist wirklich lang, aber die Sache ist trotzdem nicht ganz einfach, weil direkt davor eine richtig schnelle Rechtskurve ist, in der es schwierig ist, sehr dicht hinter jemandem herzufahren."


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Nach dem Rennen in Fuji geht es sofort weiter mit dem Großen Preis von China in Shanghai. Ein Doppelpack ist für alle im Team immer eine besondere Belastung - das gilt umso mehr, wenn beide Rennen hintereinander in Asien stattfinden. Vor allem die Logistiker sind gefordert. Wir freuen uns auf das vorletzte Saisonrennen.



Die Dimensionen der Anlage in Shanghai sind unübertroffen, und die Streckenführung ist anspruchsvoll. Aus Sicht von BMW als Automobilhersteller und all unserer Partner ist der Große Preis von China kommerziell von größtem Interesse. Dieser Markt hat enormes Wachstumspotenzial. 2006 hat BMW über 40 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. BMW verfügt in China auch über eine eigene Produktionsstätte, in der BMW 3er und BMW 5er Modelle hergestellt werden."
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Geändert von Martin (09.10.2007 um 10:41 Uhr)
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Alt 05.10.2007, 16:33     #63
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von China - Training, Freitag - 05.10.07


Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 28-31°C Luft, 38-46°C Asphalt.

Shanghai (CHN). Der Auftakt zum Großen Preis von China verlief enttäuschend für das BMW Sauber F1 Team. Robert Kubica belegte am Freitag die Plätze sechs und 14 und war unzufrieden mit dem Fahrverhalten seines Autos. Nick Heidfeld konnte in den beiden 90-minütigen Trainings auf dem Shanghai International Circuit insgesamt nur 29 Runden zurücklegen. An seinem F1.07 musste am Freitag zwei Mal das Getriebe gewechselt werden. Heidfeld belegte die Plätze 10 und 15.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
1. Training: 6., 1.38,055 min / 2. Training: 14., 1.38,379 min
"Bei mir lief es besser als bei Nick, ich hatte weniger Probleme. Aber das Fahrverhalten meines Autos war etwas enttäuschend, wir müssen noch hart arbeiten, um die Abstimmung und die Balance zu verbessern. Immerhin war mein Topspeed in der zweiten Session gut, das war morgens auch noch anders."

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
1. Training: 10., 1.38,445 min / 2. Training: 15., 1.38,388 min
"Ich bin natürlich enttäuscht, weil ich heute kaum zum Fahren kam. In beiden Trainings gab es ein Hydraulik-Leck und einen Getriebewechsel. Die Mechaniker haben zwar wahnsinnig schnell gearbeitet, aber die Streckenbedingungen haben sich unterdessen natürlich auch verändert, sodass ich keine vernünftigen Vergleiche anstellen konnte."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
"Wir haben uns auf die Rennabstimmung konzentriert, mussten das Programm aber mit nur einem Auto durchführen, weil bei Nick zwei Mal das Getriebe wegen eines Hydraulikdefekts gewechselt werden musste. Entsprechend arbeitsreich war der Tag für die Mechaniker. Es ist ihnen jeweils gelungen, das Auto noch während der Session wieder fahrbereit zu machen. Jetzt geht es darum, die Daten auszuwerten und die Abstimmung zu optimieren. Denn wir stehen noch nicht dort, wo wir sein wollen."
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Geändert von Martin (09.10.2007 um 10:42 Uhr)
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Alt 06.10.2007, 14:47     #64
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Großer Preis von China - Qualifikation, Samstag - 06.10.07


Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 30°C Luft, 42-46°C Asphalt.

Shanghai (CHN). Die BMW Sauber F1 Team Piloten haben sich für den Großen Preis von China in Shanghai für die Startplätze acht und neun qualifiziert. Nick Heidfeld, der am Freitag viel Trainingszeit verloren hatte, war knapp zwei Hundertstelsekunden schneller als Robert Kubica. Mit Spannung wird die Wetterentwicklung beobachtet: Taifun Krosa nähert sich der chinesischen Küste, Shanghai könnte morgen heftige Regenfälle abbekommen.



Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
Qualifying 8., 1.38,455 min (3. Training: 9., 1.37,176 ,min)
„Ich will nicht meckern, mein Auto war okay. Trotzdem hat es sich heute bemerkbar gemacht, dass mir am Freitag viel Trainingszeit verloren ging. Erst in Q2 bin ich halbwegs ans Limit gekommen, aber nicht in jeder Kurve. In Q3 war die Balance mit dem Gewicht durch den Sprit nicht mehr ganz so gut. Unsere Vorhersage für morgen ist Regen. Es ist ein Taifun in der Nähe, der allerdings auch noch abdrehen könnte, das ist noch nicht klar."

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Qualifying 9., 1.38,472 min (3. Training: 7., 1.37,024 min)
„Offen gestanden habe ich mir mehr erwartet. Am Vormittag war ich viel zufriedener mit meinem Auto und hatte das Gefühl, dass wir mit der Abstimmung in die richtige Richtung arbeiten. Aber das Qualifying lief einfach nicht gut für mich. Ich muss mich jetzt auf das Rennen konzentrieren und hoffe, dass mir meine Rennstrategie hilft, von diesem enttäuschenden Platz aus nach vorn zu kommen."


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Das Qualifying verlief problemlos. Beide Fahrer konnten wie in allen bisherigen Rennen in den dritten Durchgang vorstoßen und starten diesmal von den Positionen acht und neun. Was diese wert sind, wird das morgige Rennen zeigen, bei dem wir mit Regen rechnen."

Willy Rampf (Technischer Direktor): „Nick und Robert haben problemlos den entscheidenden Qualifying-Durchgang erreicht. Insgeheim haben wir uns etwas mehr als die Plätze acht und neun erwartet. Dennoch sind wir angesichts der sich anbahnenden Witterungsbedingungen gut aufgestellt."
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Geändert von Martin (09.10.2007 um 10:43 Uhr)
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Alt 07.10.2007, 14:06     #65
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Großer Preis von China - Rennen, Sonntag - 07.10.07


Wetter: zeitweise Regen, 29-30°C Luft, 30-32°C Asphalt.

Shanghai (CHN). Das BMW Sauber F1 Team holte zwei Punkte im turbulenten Großen Preis von China. Nick Heidfeld hatte bei unbeständigem Wetter Pech mit dem Zeitpunkt des Wechsels von Regen- auf Trockenreifen und wurde am Ende Siebter. Robert Kubica fiel in der 34. Runde in Führung liegend mit einem Hydraulik-Leck aus.


Nick Heidfeld: 7.
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
Schnellste Runde: 1.39,325 min in Rd. 55 (siebtschnellste insgesamt)
„Ich bin sehr enttäuscht, Platz vier wäre für uns drin gewesen. Im Nachhinein betrachtet war es ein Fehler, nach 28 Runden einen zweiten Satz Regenreifen zu holen. Zu dem Zeitpunkt war der erste Satz aber so hinüber, dass ich bis zu zwölf Sekunden pro Runde verloren habe, und es sah nach weiterem Regen aus. Ich musste dann nach 32 Runden noch einmal zur Box, um Trockenreifen zu holen. Das Rennen hatte gut angefangen: Ich konnte beim Start zwei Positionen gewinnen, fast noch eine dritte. In der vierten Runde habe ich mich vor der Haarnadel verbremst, da ist Vitantonio Liuzzi durchgeschlüpft. Mit ihm hatte ich es dann in der Schlussphase noch einmal zu tun. Da kam ich leider nicht mehr an ihm vorbei. In den Kurven war ich immer dran, aber auf den Geraden hat es nicht gereicht."


Robert Kubica: Ausfall in Runde 34 an Position 1
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.40,926 min in Rd. 32 (18.-schnellste insgesamt)
„Ich bin mit einem Hydraulik-Leck ausgefallen, ich hatte keine Servolenkung und keine Schaltung mehr. Bis dahin sah es für mich ziemlich gut aus. Ich bin mit den Trockenreifen draußen geblieben, als es drei oder vier Runden lang regnete. Das war sehr schwierig, hat sich aber zunächst gelohnt. Am Ende war es nichts wert, weil ich nicht ins Ziel gekommen bin."


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Es war ein extrem schwieriges Wochenende für unser Team. Wir hatten bereits am Freitag und Samstag drei Mal ein Hydraulik-Problem. Im Gegensatz zu einem Europarennen hat man hier keine Chance solch einen Defekt zu analysieren und Abhilfemaßnahmen aus dem Werk ans Auto zu bringen. Wir wussten daher bereits vor dem Rennen um dieses Ausfallrisiko. Trotzdem ist es natürlich bitter für Robert, an der Spitze liegend auszurollen. Bei Nick lief es technisch einwandfrei. Ein kurzer Regenschauer veranlasste uns allerdings zu einem zweiten Reifenwechsel, der Nick am Ende drei Positionen gekostet hat. Wir werden die ausgefallenen Teile im Handgepäck nach München bringen, sodass die Analyse bereits am Montagmorgen beginnen kann. Natürlich haben wir auch mit einem Auge auf die Titelentscheidung geschaut. Es freut mich, dass der Weltmeister erst im letzten Saisonrennen gekrönt wird."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein turbulentes Rennen unter schwierigen Witterungsbedingungen. Beide Fahrzeuge waren auf Regen eingestellt, wir hatten entsprechend lange Stints geplant. Trotzdem war das Timing bei Nicks Boxenstopp nicht optimal. Das hat ihn einige Positionen gekostet. Robert lag bei seinem Ausfall in Führung - umso bitterer war es. Wir werden nun alles tun, um in Brasilien perfekt vorbereitet ins Saisonfinale zu gehen."
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Geändert von Martin (09.10.2007 um 10:51 Uhr)
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Alt 12.10.2007, 15:39     #66
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Brasilien - Vorschau 19.-21. Oktober 2007

17. WM-Lauf - Finale



München/Hinwil, 12. Oktober 2007. Während sich das Hauptaugenmerk auf den Dreikampf um die Fahrer-Krone in der Formel-1-Weltmeisterschaft konzentriert, hat das BMW Sauber F1 Team längst vor dem Finale in Brasilien seinen zweiten WM-Platz sicher. Nachdem bei den zurückliegenden drei Grands-Prix-Wochenenden der Defektteufel sein Unwesen trieb, will die Mannschaft ihre erfolgreiche zweite Saison mit einer starken Abschlussvorstellung beenden.


Nick Heidfeld:
"Die Rennstrecke in São Paulo ist für mich eine der schönsten überhaupt. Sie ist anspruchsvoll - fahrerisch und körperlich. Es wird entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren, und die Gerade ist eigentlich eine lang gezogene Kurve, die recht hart für die Nackenmuskulatur ist. Hinzu kommt der holprige Belag. Ab Kurve drei kommen die besten Passagen. Die Kurve fünf, eine Doppelrechtskurve bergauf, ist eine meiner Lieblingskurven. 2001 habe ich in Interlagos meinen ersten Podiumsplatz erzielt, damals bin ich Dritter geworden, so etwas vergisst man nicht."


Robert Kubica:
"Wir freuen uns auf das Rennen in Brasilien. Wir wollen dort noch einmal unser Bestes geben, und wenn wir dann zurück in Europa sind, werden wir uns ganz der Arbeit fürs nächste Jahr widmen. Die Strecke in Interlagos ist sehr uneben und hat ihre Tücken. Nach der letzten Kurve folgt eine lange Bergaufpassage, auf der wir im Vorjahr zu langsam waren, vor allem im Rennen. Ich hoffe, dort sind wir jetzt besser. Das Rennen 2006 war nicht schlecht, ich bin Neunter geworden. Aber in diesem Jahr möchte ich beim Finale Punkte holen."


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
"Wie in den Vorjahren findet auch diesmal das Finale in Brasilien statt. 2006 fiel dort im letzten Rennen die Titelentscheidung, auch in diesem Jahr wird erst in Interlagos der Weltmeister gekürt. Bei drei Kandidaten können sich die Zuschauer auf einen Thriller freuen.

Die Strecke ist abwechslungsreich, das Wetter allerdings auch. Die Motorleistung ist auf der nicht nur langen, sondern auch ansteigenden Start- und Zielgeraden nicht unwichtig. Die Steigung macht auch den Start spannend. Eine Besonderheit ist die Höhenlage von São Paulo: Aufgrund der geringeren Luftdichte leisten die Motoren circa acht Prozent weniger als auf Meereshöhe.

Für unser BMW Sauber F1 Team war es eine erfolgreiche Saison. Wir können stolz auf das Erreichte sein - sowohl was die Entwicklung über den Winter, als auch was das Entwicklungstempo während der Saison angeht. Wir haben in den beiden Aufbaujahren jedes Mal unser Ziel erreicht. Wir sind 2007 von WM-Platz fünf gestartet - mit 36 WM-Zählern aus unserem Debütjahr. Platz vier mit deutlich mehr Punkten war Pflicht, Platz drei die Kür. Es war sehr erfreulich, dass wir uns von Anfang an als dritte Kraft präsentiert haben und diese Position praktisch in jedem Rennen unter Beweis stellen konnten. Gelegentlich ist es uns gelungen, in die Phalanx der beiden Top-Teams einzubrechen. Am Grünen Tisch haben wir sogar Platz zwei zugesprochen bekommen. Doch das bedeutet uns nicht wirklich etwas. Denn wir wissen: Es sind noch vier Autos schneller als wir, und die wollen wir auf der Strecke schlagen."


Willy Rampf, Technischer Direktor:
"Der wichtigste Sektor in Interlagos ist der mittlere, wo Kurve auf Kurve folgt. Gefragt sind hier viel Abtrieb, eine gute Traktion und eine ebensolche Balance. Im ersten und dritten Sektor ist Topspeed wichtig, wobei vor allem der Anstieg der Start-Ziel-Geraden viel Motorleistung erfordert. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist in Interlagos der Streckenbelag, denn obwohl er mehrfach ausgebessert wurde, ist der Kurs nach wie vor eine ziemliche Buckelpiste. Dies gilt es bei der mechanischen Abstimmung zu berücksichtigen. Nach zwei durchwachsenen Grands Prix wollen wir beim letzten Rennen noch einmal unsere ganzen Möglichkeiten ausschöpfen und hinter die sehr erfolgreiche Saison einen positiven Schlusspunkt setzen."


Durch den Ausschluss des Teams Vodafone McLaren Mercedes aus der Konstrukteurs-WM liegt das BMW Sauber F1 Team nach 16 von 17 WM-Läufen mit 94 Punkten auf Rang zwei der Teamwertung.


Historie und Hintergrund:
Seit 1973 startet die Formel 1 in Brasilien, 2007 wird der 35. Große Preis des Landes ausgetragen. Das Debüt hatte in Interlagos stattgefunden, damals war der Kurs noch 7,96 Kilometer lang und lag vor den Toren der Stadt. Längst ist die bevölkerungsreichste Metropole der südlichen Erdhalbkugel bis an die Rennstrecke herangewuchert. 1978 fand der GP Brasilien erstmals auf der Rennstrecke Jacarepagua in der Nähe von Rio de Janeiro statt, wo insgesamt zehn Mal gefahren wurde. Seit 1990 wird das F1-Rennen auf einer stark verkürzten und immer wieder etwas modernisierten Rennstrecke in Interlagos ausgetragen.

Die 1554 gegründete Stadt São Paulo ist Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates im Süden Brasiliens, des größten industriellen Ballungsraums Lateinamerikas. São Paulo ist Finanz- und Handelszentrum und riesig in seiner Ausdehnung. Elf Millionen Menschen sollen derzeit in der Stadt selbst leben. Krasse soziale Unterschiede, große Armut und steigende Kriminalität bringen die Stadt immer wieder in die Schlagzeilen.

Die Stadt liegt 750 Meter über dem Meeresspiegel, die Rennstrecke etwas außerhalb sogar rund 800 Meter über NN. Die deswegen geringere Luftdichte kostet alle Formel-1-Motoren zirka acht Prozent ihrer möglichen Leistung.
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Alt 20.10.2007, 11:07     #67
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Großer Preis von Brasilien - Training, Freitag - 19.10.07


Wetter: vormittags Regen, nachmittags abtrocknende Strecke, 19°C Luft, 25-26°C Asphalt.

Sao Paulo (BRA). Das BMW Sauber F1 Team hatte einen problemlosen Auftakt zum Saisonfinale in Brasilien. Am Vormittag war die Rennstrecke von Interlagos regennass. Beide Piloten absolvierten nur Installationsrunden, weil die Wettervorhersage für den Nachmittag und die kommenden Tage Besserung versprach. Am Nachmittag war die Strecke tatsächlich trocken. Robert Kubica fuhr die sechstschnellste Runde, Nick Heidfeld die zehntschnellste.



Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 6., 1.13,587 min
„Heute Morgen sind wir wegen des Wetters gar nicht gefahren. Unsere Vorhersage meinte, es gäbe keinen weiteren Regen, und wir haben gehofft, dass die Strecke abtrocknen würde. Das tat sie dann auch, am Ende war sie fast komplett trocken. Wir haben viele Reifenvergleiche gefahren. Sie sind generell recht weich, es ist schwer, etwas gegen das Körnen zu tun. Bei der Neuasphaltierung wurde gute Arbeit geleistet. Es gibt keine Bodenwellen mehr, der Belag ist sehr eben. Meistens bleiben die Bodenwellen, wenn darüber neu geteert wird, aber das ist hier nicht der Fall. Dadurch ist es jetzt leichter, hier zu fahren, die Bodenwellen haben das Auto aus der Balance geworfen. Die Strecke ist aber immer noch eine schöne Herausforderung."


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 10., 1.13,785 min
„Am Nachmittag bin ich viel gefahren, insgesamt 44 Runden, und das Auto fühlte sich recht gut an. Wir haben viele Vergleiche gefahren und haben jetzt ausreichend Informationen zu den Reifen. Die weichere Mischung neigt zum Körnen. Der neue Streckenbelag ist eindeutig eine Verbesserung."



Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir sind im ersten freien Training während des Regens nicht rausgefahren, weil wir für den Rest des Wochenendes trockene Bedingungen erwarten. Vor diesem Hintergrund hat es keinen Sinn ergeben, die Fahrzeuge auf die Strecke zu schicken. In der zweiten Sitzung am Nachmittag haben wir dann den Reifenvergleich mit beiden Fahrzeugen durchgeführt. Jetzt werden wir die gesammelten Daten auswerten, um die Reifenwahl für Qualifying und Rennen treffen zu können. Die Rundenzeiten haben sich durch die sich dauernd ändernden Streckenbedingungen permanent verbessert, entsprechend interessant wird der Datenvergleich. Technische Probleme gab es keine."
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Geändert von Martin (21.10.2007 um 10:36 Uhr)
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Alt 21.10.2007, 09:38     #68
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Großer Preis von Brasilien - Qualifikation, Samstag - 20.10.07


Wetter: trocken und sonnig, 29-32°C Luft, 53-60°C Asphalt.

São Paulo (BRA). Bei plötzlich hochsommerlichen Temperaturen am Samstag qualifizierten sich die BMW Sauber F1 Team Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica für die Startplätze sechs und sieben beim Großen Preis von Brasilien in Interlagos. Damit hat das Team in seiner zweiten Saison bei allen 17 WM-Läufen beide Autos ins Top-Ten-Qualifying gebracht. Kubica hatte im dritten freien Training am Vormittag Pech: Nach 14 Runden hatte sein F1.07 kein Gas mehr angenommen und war ausgerollt. Für das Qualifying wurden die entsprechenden Elektrikkomponenten ausgetauscht.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7
Qualifying 6., 1.13,081 min (3. Training: 7., 1.12,579 min)
„Ich bin extrem zufrieden. Meine vorletzte Runde war schon nicht schlecht, und die letzte hat einfach super gepasst. Und dabei hätte ich es vorher fast nicht ins Top-Ten-Qualifying geschafft. Das war so knapp, weil ich in Kurve sechs komplett quer stand, ich hätte mich fast gedreht. Aber dann hat es doch noch gereicht. Bis zum letzten Teil des Qualifyings hatte ich heute das Gefühl, wir hätten beim Set-up ausnahmsweise mal in die falsche Richtung gearbeitet. Normalerweise sind wir da sehr gut. Am Schluss hat sich das Auto aber wieder besser angefühlt. Da kamen uns auch die Streckenbedingungen entgegen. Ich freue mich riesig auf das Finale!"

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
Qualifying 7., 1.13,129 min (3. Training: 20., 1.13,525 min)
„Es hätte etwas besser laufen können, aber auf meiner letzten Runde hatte ich unglücklicherweise Fernando Alonso vor mir. Er hat mich vorbeigelassen, aber ich musste von der Ideallinie runter, und die Reifen haben Dreck aufgesammelt. In der letzten Kurve war ich schneller als auf meinen vorherigen Runden, aber beim Bremsen haben die Vorderräder blockiert, ich bin ein Stück geradeaus gefahren und habe viel Zeit verloren. Das Rennen wird auf jeden Fall hart für die Reifen."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wie in allen Rennen der Saison haben wir auch hier beide Autos in die Top Ten im Qualifying gebracht. Das ist eine starke und konstante Leistung. Mit dem heutigen Resultat sind wir dennoch nicht ganz zufrieden. Nick hatte in den beiden ersten Qualifying-Durchgängen keine optimalen Runden und hat es gerade so in den entscheidenden dritten Durchgang geschafft. Dort hat er mit seiner letzten Runde dann aber einen sehr guten sechsten Platz belegt. Bei Robert lief es genau umgekehrt: Er war in Q1 und Q2 ständig vorne dabei, hat dann aber in der entscheidenden Runde in Kurve zwölf sieben Zehntelsekunden verloren und damit auch zwei Startplätze eingebüßt."


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir sind sehr zufrieden, dass es uns auch im 17. und letzten Saisonrennen gelungen ist, unsere beiden Fahrzeuge unter die besten Zehn des Qualifyings zu bringen. Die Streckenbedingungen am Nachmittag waren mit denen am Vormittag nicht vergleichbar - vor allem was den Grip-Level und die Balance angeht. Nick hat sich in Q1 und Q2 zunächst schwer getan, ehe er im entscheidenden Durchgang dann die richtige Balance gefunden hat und sich Startplatz sechs sicherte. Robert hatte ein starkes Q1 und Q2. Auch im dritten Durchgang war er in den beiden ersten Sektoren gut unterwegs gewesen, ehe er in Kurve zwölf bei einem Überholvorgang die entscheidenden Zehntelsekunden liegen gelassen hat. Wie dem auch sei: Die Qualifyingplätze sechs und sieben geben uns eine gute Ausgangsposition für das Rennen."
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Alt 22.10.2007, 06:45     #69
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BL-
Großer Preis von Brasilien - Rennen, Sonntag - 21.10.07


Wetter: trocken und sonnig, 36-37°C Luft, 57-64°C Asphalt.

São Paulo (BRA). Das BMW Sauber F1 Team hat die Saison 2007 mit einem Hoch abgeschlossen: Robert Kubica und Nick Heidfeld kamen in Interlagos auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel. Damit hat das Team in jedem der 17 WM-Läufe Zähler geholt und im Finale auch noch die Hundert-Punkte- Marke überschritten. In seiner erst zweiten Saison sammelte das Team 101 Punkte.

Robert Kubica: 5.
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7 (T-Car F1.07-04)
Schnellste Runde: 1.12,686 min in Rd. 61 (viertschnellste insgesamt)
„Das Rennen lief von Anfang an prima, nachdem ich ja im Qualifying nicht so viel Glück hatte. Ich musste heute immer alles geben, damit meine Drei-Stopp-Strategie aufgehen konnte. Alles war perfekt, bis ich die Motordrehzahl zurücknehmen musste, weil die Temperaturen sehr hoch waren. So habe ich hinter Nico Rosberg viel Zeit verloren. In den letzten zehn Runden hatte ich große Schwierigkeiten mit den Reifen und habe nur noch versucht, das Auto auf der Strecke zu halten. Diese Saison war für unser Team wirklich gut."

Nick Heidfeld: 6.
BMW Sauber F1.07-08 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.13,452 min in Rd. 53 (zehntschnellste insgesamt)
„Wir haben die 100-Punkte-Marke doch noch geknackt. Es war eine phantastische Saison. Beim Start konnte mich Robert überholen, er hatte den Vorteil eines leichteren Autos und startete von der sauberen Seite. Im Rennen körnten sowohl die vorderen als auch die hinteren Reifen, das war schwierig und ging wahrscheinlich den meisten so, und deshalb habe ich auch ein paar Schnitzer gemacht. Im letzten Stint war ich dann trotzdem Vierter, aber dann hat sich Nico Rosberg an mir vorbeigebremst. Das Manöver war hart am Limit. Wenn ich nicht aufgemacht hätte, hätte es gekracht. Wir kamen beide etwas in den Dreck, so konnte Robert vorbeischlüpfen. Es ist unglaublich, dass Kimi Räikkönen die WM gewonnen hat."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Zunächst einmal Glückwunsch an Kimi Räikkönen, der sich in einem echten Thriller den WM-Titel gesichert hat. Für unser Team war es ein sehr gelungener Abschluss einer ganz starken Saison. Mit den Plätzen fünf und sechs im Rennen haben wir die 100-Punkte-Marke im Finale geknackt und damit fast die dreifache Punktzahl vom Vorjahr eingefahren. Ich danke den Fahrern und dem gesamten Team - nicht nur hier, sondern vor allem zuhause in München und Hinwil. Wir haben uns damit eine gute Basis für die kommende Saison geschaffen."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war für unser Team ein sehr schöner Saisonabschluss, der uns in unserem zweiten gemeinsamen Jahr bereits 101 Punkte beschert hat. Wir sind mit unterschiedlichen Strategien ins Finale gegangen - Robert mit einer aggressiven Drei-Stopp-Strategie, Nick mit einem Stopp weniger. Beides hat sich ausgezahlt. Kompliment an die ganze Mannschaft für die hervorragende Leistung während der gesamten Saison. Glückwunsch an Kimi Räikkönen, der sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale die WM-Krone geholt hat."
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Geändert von Martin (23.10.2007 um 07:00 Uhr)
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