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Alt 12.10.2006, 11:49     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Der neue MINI. (Pressemappe)

Alles neu – alles typisch MINI. Das Exterieurdesign.

Mehr Raum, mehr Stil, mehr Sport. Das Interieurdesign.

High-tech für noch mehr Fahrspaß. Die Motoren.

Knackig, präzise und spontan. Die Schalt- und Automatikgetriebe.

Go-Kart-Feeling in einer neuen Dimension. Das Fahrwerk.

Sechs Airbags serienmäßig. Die Sicherheit.

Premium-Niveau in der Kompaktklasse. Die Ausstattung.

Unikate für Individualisten. Das Zubehör.

Tradition und Qualität, made in England. Die Produktion.

Happy Birthday, Sir Alec Issigonis. Die Historie.

Technische Daten.

Leistungs- und Drehmomentdiagramme MINI Cooper und MINI Cooper S.

Außen- und Innenabmessungen MINI Cooper.

Außen- und Innenabmessungen MINI Cooper S.


Evolution eines Originals. Der neue MINI. (Kurzfassung)

Der Go-Kart unter den Kompakten geht in die nächste Runde. Ab November 2006 rollt die zweite Generation des MINI auf die Straße. Der meistverkaufte Kleinwagen im Premium-Segment präsentiert sich mit einem evolutionär weiterentwickelten Karosseriedesign, einem revolutionär überarbeiteten Interieur sowie komplett neu konstruierten Vierzylinder-Motoren. Neue Ausstattungsdetails steigern zudem den Komfort und den Fahrspaß.

Die neue Modellgeneration geht zunächst mit dem 128 kW/175 PS starken MINI Cooper S und dem 88 kW/120 PS leistenden MINI Cooper an den Start. Im ersten Halbjahr 2007 folgt als Basisversion der ebenfalls von Grund auf neue MINI One, der einen 1,4 Liter-Vierzylinder-Motor mit 70 kW/95 PS unter der Haube tragen wird. Darüber hinaus wird dann auch beim neuen MINI modernste Turbodiesel-Technik die Motorenauswahl erweitern.

Der MINI Cooper S wird von einem neuen 1,6 Liter-Turbomotor angetrieben. Seine extrem hohe spezifische Leistung von mehr als 100 PS pro Liter Hubraum ermöglicht den Spurt von null auf 100 km/h in 7,1 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Der innovative Saugmotor des neuen MINI Cooper, Hubraum ebenfalls 1,6 Liter, wartet mit einer vollvariablen Ventilsteuerung auf. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt der agile Zweitürer 9,1 Sekunden, das Höchsttempo beträgt 203 km/h. Obwohl Dynamik und Sportlichkeit spürbar gesteigert wurden, brillieren beide neuen MINI mit sparsamem Verbrauch. Der MINI Cooper S verbraucht im EU-Testzyklus 6,9 Liter je 100 Kilometer, der entsprechende Durchschnittsverbrauch des MINI Cooper beträgt 5,8 Liter.

Mit umfangreichen Optimierungen in den Bereichen Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung und Bremsanlage wurde das für den MINI typische Go-Kart-Feeling weiter gesteigert. Der tiefe Schwerpunkt, die breite Spur und die weit außen an den Fahrzeugecken liegenden Räder sorgen für ein äußerst agiles Fahrverhalten. Gleichzeitig tragen die überarbeitete Karosseriestruktur und die umfangreiche Sicherheitsausstattung dazu bei, dass der neue MINI die internationalen gesetzlichen Vorgaben zum Unfallschutz deutlich übertrifft.

Klare Optik und freundliche Front.

„Vom Original zum Original“ lautete die Maxime für das Karosseriedesign des neuen MINI. Getreu diesem Motto wurde das gesamte Fahrzeug neu gestaltet und in vielen Details geändert. Dennoch bleibt sein Äußeres unverwechselbar. Kühlergrill und große Rundscheinwerfer prägen die Front des neuen MINI und verleihen ihm einen freundlichen Ausdruck. Der neue Hexagon-Kühlergrill bildet – anders als beim Vorgänger – ein geschlossenes, einteiliges Element. Die Blinkleuchten sind beim neuen MINI in die Hauptscheinwerfer integriert. Diese Anordnung verleiht der Fahrzeugfront noch mehr Klarheit, denn statt der bisherigen vier „Beauty-Spots“ dienen nun nur noch zwei als zusätzlicher Blickfang. Es sind dies die unterhalb der Scheinwerfer angeordneten Positionsleuchten-Einheiten, die auch die optional verfügbaren Nebelscheinwerfer aufnehmen.

Obwohl der neue MINI in der Länge zugelegt hat, ist ihm dies äußerlich kaum anzusehen, denn seine Gesamtproportionen wirken überaus stimmig. Mit den gewachsenen Außenmaßen wird nicht nur dem größeren Platzbedarf im Motorraum, sondern vor allem auch zukünftigen Sicherheitsbestimmungen entsprochen. So werden bereits jetzt die Voraussetzungen zur Einhaltung bevorstehender gesetzlicher Vorgaben für den Fußgängerschutz erfüllt. Der neue MINI ist rund 60 Millimeter länger als sein Vorgänger.

Die Front dient auch zur Differenzierung der einzelnen Modellversionen. So unterscheidet sich der MINI Cooper S vom MINI Cooper unter anderem durch seinen kräftiger ausgeprägten Powerdome – die Wölbung der Motorhaube ist 20 Millimeter höher – und den stilisierten Lufteinlass in der Motorhaube.

Straffe Seitenlinie, kraftvolles Heck.

In der Seitenansicht erscheint der neue MINI straff und markant, er steht kraftvoll auf den Rädern – ein Look, der Freunden der Marke unter dem Begriff „Stance on the Wheels“ wohlbekannt ist. Charakteristisch ist die scheinbar ununterbrochene Fensteranordnung, die das Fahrzeug als umlaufendes Band schmückt. Die Brüstungslinie steigt zum Heck hin leicht an – im Bereich der B-Säule liegt sie im Vergleich zum Vorgänger um 18 Millimeter höher. Damit verjüngt sich auch das so genannte Greenhouse, der verglaste Teil der Fahrgastzelle, zum Heck hin stärker als früher. Diese Veränderungen verstärken die Keilform und unterstreichen die betont dynamische Ausrichtung des Fahrzeugs.

Am Heck zeigt sich der neue MINI sportlich und kraftvoll durch eine deutlicher ausgeprägte Schulterpartie, die ein Gegengewicht zum längeren Frontend bildet. Weil die vertrauten Proportionen gewahrt werden, fallen die gewachsenen Karosseriemaße kaum ins Auge. Auffälliger treten dagegen die Premium-Insignien des neuen MINI hervor. Chrom blitzt an Türgriffen, Scheinwerfern, Rückleuchten und Kühlergrill, am Tankverschluss sowie rund um die Brüstungslinie. In seiner eleganten Optik und wohlproportionierten Kompaktheit gleicht der neue MINI einer fahrenden Skulptur.

Überarbeitetes Center Speedo und zusätzliche Toggles.

Das Interieur des neuen MINI wurde grundlegend überarbeitet. Dank des intelligenten Designkonzepts wurde die Zahl der Instrumente auf ein Minimum reduziert. Die in puristisch kreisrunde Formen gekleideten Anzeigen prägen in Kombination mit der straffenden horizontalen Geometrie der Armaturentafel die Formensprache des Cockpits. Zentrales Element ist auch beim neuen MINI das in seiner Größe, aber auch in seiner Funktionalität erweiterten Center Speedo. Es übernimmt deutlich mehr Aufgaben als beim Vorgängermodell. Integriert sind jetzt die Anzeigen und Bedienelemente der Entertainment-Anlage sowie das Display des optional verfügbaren Navigationssystems. Ausgelagert bleibt der Drehzahlmesser, der – wie bei besonders sportlichen Fahrzeugen üblich – hinter dem Lenkrad im direkten Blickfeld des Fahrers liegt.

Die betont schlanke Gestaltung der Mittelkonsole erweitert das Platzangebot im Fußraum auf der Fahrer- und der Beifahrerseite. Nicht nur die Strukturen des Cockpits sind horizontal ausgerichtet, sondern auch die Bedienelemente, die unterhalb des Center Speedo im Center Stack zusammengefasst sind. MINI spezifisch sind darüber hinaus die senkrecht angeordneten Drehschalter der Lüftung, die zwei in den Sockel der Mittelkonsole integrierten Cupholder sowie die dem Motorsport entlehnten Toggles. Beim neuen MINI sind diese charakteristischen Metallkippschalter, die unter anderem zur Aktivierung von Fensterhebern und Zentralverriegelung dienen, größer geworden. Erstmalig sind auch im Dachhimmel Toggles angeordnet.

Die Funktion des Tür- und Zündschlüssels übernimmt ein im MINI Stil gestalteter runder Signalgeber; der Motor wird mit dem Start/Stop-Knopf angelassen und abgeschaltet. Alle Instrumente und Bedienelemente zeichnen sich durch ausgesprochen leichte Betätigung und ergonomisch günstige Platzierung aus.

Hintergrundbeleuchtung in fünf Farbtönen.

Einzigartige Akzente lassen sich mit der neuen ambienten Beleuchtung setzen, die im optionalen Lichtpaket enthalten ist. Typisch MINI: Die Lichtfarbe kann in fünf Stufen zwischen warmem Orange und sportlichem Blau variiert werden. Als dezente „Wasserfallbeleuchtung“ von oben und als indirekte Beleuchtung des Dachhimmels, der Türfächer und der Türgriffschalen schafft sie im Innenraum des neuen MINI eine einzigartige Atmosphäre.

Naturholz, handverarbeitetes Leder und Chrom als Ausstattungsoption.

Mit einem vielfältigen und attraktiven Angebot an Ausstattungsvarianten und Sonderzubehör erfüllt der neue MINI höchste Ansprüche von Individualisten. Das Interieur spricht mit wohlriechenden Werkstoffen wie Naturholz und handverarbeitetem Leder die Sinne der MINI Kunden an. Mit Hilfe unterschiedlicher Dekorflächen und der in verschiedenen Farbtönen angebotenen Colour Line lässt sich das Interieur an den persönlichen Geschmack anpassen.

Serienmäßig werden für den neuen MINI zwölf Karosseriefarben zur Auswahl stehen, acht davon sind Metallic-Lacke. Erweitert werden die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten durch zusätzliche Wahlangebote bei der Dachlackierung. Alternativ zur jeweiligen Wagenfarbe wird sowohl weißer als auch schwarzer Lack fürs Dach angeboten. Optional steht darüber hinaus sowohl für den MINI Cooper S als auch für den MINI Cooper eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst verchromte Einfassungen und beim Cooper eine Chrom-Querspange für den unteren Lufteinlass in der Frontschürze, die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte (MINI Cooper) beziehungsweise den Luftauslass in der Heckschürze (MINI Cooper S) sowie den Griff der Heckklappe (MINI Cooper S).

Neuer Turbomotor für den MINI Cooper S.

Der MINI Cooper S wird von einem neu entwickelten 1,6 Liter-Turbomotor angetrieben, der eine Leistung von 128 kW/175 PS mobilisiert. Die Aufladung erfolgt mittels eines Twin-Scroll-Turboladers, der von den getrennten Abgasströmen aus jeweils zwei Zylindern angetrieben wird. Aufgrund dieser Anordnung nimmt der Turbolader bereits bei niedrigen Drehzahlen nahezu verzögerungsfrei seine leistungsfördernde Wirkung auf. Der Effekt ist deutlich spürbar: Der 1,6 Liter-Vierzylinder des MINI Cooper S entfaltet seine Kraft mit einer für Motoren seiner Größenordnung ungewöhnlichen Vehemenz. Das maximale Drehmoment beträgt 240 Nm und steht im Bereich zwischen 1600 und 5 000 Touren praktisch konstant zur Verfügung. Bei starker Beschleunigung wird das Drehmoment durch kurzfristige Erhöhung des Ladedrucks (Overboost) sogar auf 260 Nm angehoben.

Vollvariable Ventilsteuerung im Motor des MINI Cooper.

Im MINI Cooper agiert ein Vierzylinder-Saugmotor mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum, der kraftvolle 88 kW/120 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 160 Nm zur Verfügung stellt. Die Steuerung der Einlassventile, bei der die aufwändige VALVETRONIC Technologie der BMW Group Pate stand, ist vollvariabel. Ventilhub und Öffnungszeiten werden stufenlos und elektronisch gesteuert der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst.

Diese innovative Ventilsteuerung sorgt nicht nur für ein besonders spontanes Ansprechverhalten und eine hohe Laufkultur, sondern auch für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und ein optimiertes Abgasverhalten.

Motoren mit innovativen Details, Sechsganggetriebe serienmäßig.

Beide Motorvarianten des neuen MINI sind vorne quer eingebaut und übertragen ihre Kraft auf die Vorderräder. Zum Leichtbaukonzept der Vollaluminium-Motoren gehören auch gebaute – statt herkömmlich gegossene – Nockenwellen und eine gewichtsoptimierte Kurbelwelle. Der Kraftstoffverbrauch wird darüber hinaus durch eine volumenstromgeregelte Ölpumpe und eine elektronisch zuschaltende Wasserpumpe für den Kühlmittelkreislauf optimiert – zwei konstruktive Details, die bisher nur in höheren Fahrzeugsegmenten zu finden waren.

Der neue MINI Cooper und der neue MINI Cooper S sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Optional ist für beide Modelle ein Automatikgetriebe erhältlich, das ebenfalls über sechs Gänge verfügt. Alle Getriebevarianten setzen auf den jüngsten Stand der Technik und können daher mit verringerten Schaltkräften sowie besonders fließenden und effizienten Gangwechseln aufwarten.

Elektromechanische Servolenkung für erhöhten Fahrspaß.

Auch beim neuen MINI wird das Fahrerlebnis in erster Linie von dem für die Marke typischen Go-Kart-Feeling bestimmt. Mit dem hervorragenden Handling und der gesteigerten Agilität kommt der einzigartige Charakter des MINI nun noch besser zur Geltung. Im Vergleich zum MINI Cooper ist das Fahrwerk des MINI Cooper S sportlicher abgestimmt. Für beide Modelle steht optional ein Sportfahrwerk zur Verfügung, mit dem sich der Fahrspaß weiter steigern lässt.

Einen großen Anteil an der noch einmal verbesserten Wendigkeit des MINI hat die neue elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assisted Steering). Die geschwindigkeitsabhängige Unterstützung gewährleistet niedrige Lenkkräfte beim Einparken ebenso wie präzises Ansprechen bei Autobahntempo. In Verbindung mit dem optionalen Sportschalter verfügt die Servolenkung außerdem über einen Sport-Modus, der durch gezielte Erhöhung der Lenkkräfte ein noch direkteres Fahrgefühl vermittelt.

Vollständige Sicherheitsausrüstung.

Dank seiner soliden Karosseriestruktur weist der neue MINI eine in seinem Segment vorbildliche Crashsicherheit auf. Optimierte Lastpfade innerhalb der Karosseriestruktur führen bei einer Kollision trotz der kurzen Überhänge zu einer wirkungsvollen Ableitung einwirkender Kräfte. Dem Premium-Anspruch des MINI entsprechend, verfügen beide Modellvarianten außerdem über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Serienmäßig gewährleisten sechs Airbags einen umfassenden Insassenschutz auf allen Sitzplätzen.

Für mehr aktive Sicherheit in kritischen Fahrsituationen sorgen das Antiblockiersystem (ABS), die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), die Kurvenbremsregelung Cornering Brake Control (CBC), die beim MINI Cooper S serienmäßige Traktionskontrolle (ASC+T, abschaltbar) sowie optional die Dynamische Stabilitäts Control (DSC). Notbremssituationen erkennt der Bremsassistent des neuen MINI. Er sorgt für einen schnellstmöglichen Aufbau des maximalen Bremsdrucks. Neu ist die Berganfahrhilfe „Hill Assist“ in Verbindung mit der DSC, die beim Anfahren an einer Steigung die Bremsen aktiviert und damit das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.

Der neue MINI knüpft an das Erfolgskonzept des Vorgängermodells an. Dieses wurde bis heute in mehr als 800 000 Exemplaren gebaut und hat die Herzen einer noch immer wachsenden Fangemeinde in der ganzen Welt erobert. Auf der Grundlage der hohen Qualitäts-, Technologie- und Sicherheitsstandards der BMW Group bekräftigt auch der neue MINI den Anspruch auf die Spitzenposition in seinem Fahrzeugsegment.

Premiere zum 100. Geburtstag von Sir Alec Issigonis.

Gefertigt wird der neue MINI im britischen Produktionsdreieck, das von den Werken Oxford, Swindon und Hams Hall gebildet wird. Die BMW Group hat in den letzten Jahren rund 200 Millionen britische Pfund (rund 290 Millionen Euro) in den Ausbau und die Modernisierung dieser integrativen Struktur investiert. Die Aufgaben der Werke in Oxford (Endmontage), Swindon (Presswerk) und Hams Hall (Motorenbau) sind stark an die Bedürfnisse des Marktes angepasst. Alle drei Fabriken zusammen beschäftigen derzeit rund 6 350 Mitarbeiter, mittelfristig wird diese Zahl auf 6 800 ansteigen. Die Produktionskapazität wird dann von derzeit 200 000 auf 240 000 MINI pro Jahr steigen.

Die Markteinführung des neuen MINI in Europa ist für den 18. November 2006 vorgesehen. An diesem Tag jährt sich zugleich zum 100. Mal der Geburtstag von Sir Alec Issigonis, dem Schöpfer des legendären klassischen MINI, dessen Bauart, Charakter und Ausstrahlung auch im neuen MINI fortleben. Im August 1959 war der revolutionäre Kleinwagen erstmals der

Öffentlichkeit vorgestellt worden. Mit Frontantrieb, einem quer eingebauten Frontmotor, den kurzen Karosserieüberhängen, dem langen Radstand und der breiten Spur wurde der MINI zum Vorbild für Generationen von Fahrzeugen seines Segments. Urbaner Chic, klassenlose Attraktivität und Erfolge im Motorsport ließen ihn zu einem Meilenstein der Automobilgeschichte werden. Bis zum Jahr 2000 wurden fast 5,4 Millionen Einheiten des klassischen MINI gebaut. Der Konstrukteur des MINI wurde 1969 von der Queen zum Ritter geschlagen. Sir Alec Issigonis starb 1988 – damals waren schon mehr als vier Millionen MINI produziert – im Alter von fast 82 Jahren.
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"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist

Geändert von Hermann (12.10.2006 um 12:25 Uhr)
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Alt 12.10.2006, 11:51     #2
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Alles neu – alles typisch MINI. Das Exterieurdesign.

Der neue MINI präsentiert sich rundherum umfassend modernisiert – und bleibt sich dennoch treu. Die Karosseriedesigner haben die traditionelle Bauart und die unverwechselbare Formgebung neu interpretiert. Auf diese Weise entstand ein authentisches Design, in dem sich der Charakter des klassischen MINI ebenso widerspiegelt wie die zeitgemäße Attraktivität des Vorgängermodells. Kein einziges Karosseriebauteil blieb von der Neugestaltung unberührt. Dennoch ist der kompakte Zweitürer auch in seiner neuen Ausführung aus jedem Blickwinkel sofort als MINI zu erkennen. Seine Optik erscheint noch edler und konsequenter als beim Vorgängermodell.

So wird nicht nur die Individualität des MINI betont, sondern auch der hohe Anspruch der Kunden an ein Premium-Fahrzeug berücksichtigt. Darüber hinaus lieferten höhere Fahrleistungen und verschärfte Sicherheitsanforderungen zusätzliche Motive für eine gezielte Neuinterpretation der Karosserieformen. Der neue MINI ist rund 60 Millimeter länger als sein Vorgänger. Weil dabei die Proportionen gewahrt blieben, ist der optische Auftritt nach wie vor unverwechselbar und typisch MINI.

Authentisches Design: MINI bleibt MINI.

„Vom Original zum Original“ – so lautete der Grundsatz bei der Gestaltung des Exterieurs. Getreu diesem Motto wurde ein wichtiger Entwicklungsschritt auf einem klar definierten Weg vollzogen. „Beim Außendesign ist der neue MINI eine Evolution seines Vorgängers“, erläutert MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Ziel war es, all jene Erkennungsmerkmale, die nicht nur klassisch, sondern auch typisch für den modernen MINI sind, noch intensiver zur Geltung zu bringen. Schon mit der ersten Generation des modernen MINI war es gelungen, das Konzept des klassischen MINI aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Mit der neuen Modellgeneration wird das Konzept der Kontinuität fortgeführt.

Die sorgsam gepflegte Konstanz in der Formgebung und das konsequente Festhalten an traditionellen Ikonen des Designs verhelfen dem neuen MINI zu seiner einzigartigen optischen Authentizität. Seine individuelle und emotionale Designsprache orientiert sich an vielen elementaren Symbolen aus der Anatomie und Mimik des menschlichen Körpers. Beim neuen MINI treffen diese Symbole in perfekter Harmonie zusammen. Der offene und hellwache Blick prägt die Frontpartie des Fahrzeuges. Kräftige Schultern kennzeichnen die Seitenansicht. Ausgewogen weiche Konturen dominieren unter anderem die Motorhaube.

Die großen Räder und die erhöhte Brüstungslinie lassen die Seitenansicht des neuen MINI straffer und kraftvoller erscheinen. Diese bringt zugleich den maskulinen und gereiften Charakter des neuen MINI zum Ausdruck gebracht. Die dezente seitliche Keilform und die leicht ansteigende Brüstungslinie zeugen von gesteigerter Fahrdynamik.

Traditionelle Designelemente, kraftvoller Auftritt.

Die Frontpartie des neuen MINI ist gegenüber dem Vorgängermodell um 38 Millimeter gewachsen. Größer dimensionierte Motoren brauchen mehr Platz und neue gesetzliche Bestimmungen zum Schutz von Fußgängern erfordern einen größeren Abstand zwischen Motorhaube und der darunter liegenden Technik. Das Gesicht des MINI bleibt dennoch unverwechselbar. Drei Elemente sind dafür ausschlaggebend: die großen Frontleuchten, die in die Schürze eingelassenen Positionsleuchten und der sechseckige Kühlergrill. Die runden Klarglas-Hauptscheinwerfer wurden leicht nach außen gedreht. So bleiben die gewohnten Proportionen der Frontansicht erhalten. In die Scheinwerfereinheiten integriert sind jetzt die zuvor eigenständig positionierten Blinkleuchten. Als einziges so genanntes Inselelement übernehmen nun die Positionsleuchten-Einheiten die Rolle der „Beauty Spots“ im Gesicht des neuen MINI. In den Positionsleuchten sind auch die optionalen Nebelscheinwerfer untergebracht.

Besonders auffällig ist der neue Kühlergrill gestaltet. Er besteht nun aus einem geschlossenen Element. Die bisherige Aufteilung des Grills auf Motorhaube und Frontend entfällt. Der modifizierte Hexagon-Kühlergrill erinnert durch seine Form noch stärker an den Lufteinlass des klassischen MINI. So wird dieses Designmerkmal noch verstärkt. Der horizontal ausgerichtete Kühlergrill betont die Breite der Karosserie. Dadurch erscheint der neue MINI maskuliner.

Eigenständige Optik: Markanter Look für jede Modellvariante.

Die Frontpartien von MINI Cooper und MINI Cooper S unterscheiden sich in Details, deren optische Wirkung beiden Modellvarianten zu einer jeweils eigenständigen Erscheinung verhilft. Beim MINI Cooper zeigen die Ränder des unteren Lufteinlasses einen leichten Aufwärtsschwung. So entsteht der Eindruck, als ziehe der MINI Cooper die Mundwinkel lächelnd nach oben. Der Kühlergrill wird von drei quer verlaufenden verchromten Rippen und einem darunter liegenden Kunststoffgitter gebildet. Die Frontpartie gewinnt damit eine elegante und sympathische Ausstrahlung.

Sportlicher und dominanter wirkt die Front des MINI Cooper S. Die Motorhaube wölbt sich um rund 20 Millimeter stärker in die Höhe. Dies trägt dem zusätzlichen Platzbedarf des Turbomotors Rechnung. „Und es ist ein Beispiel für klassisches „Form-follows-Function-Arbeit“ und typisch für MINI“, erklärt Exterieurdesigner Marcus Syring. „Authentisches Design zeigt, was in ihm steckt. Deshalb haben wir dem MINI Cooper S bewusst eine etwas kräftigere Front verliehen.“

Das Kunststoffgitter des chromeingefassten Kühlergrills betont dessen Größe. Das wabenförmige Gittermuster greift das Hexagon-Motiv des Kühlergrills auf und findet sich auch im unteren Lufteinlass wieder. Beide Lufteinlässe visualisieren die Kraft des dahinter liegenden Turbotriebwerks. Zusätzlich wird auch der neue MINI Cooper S durch die stilisierte Öffnung in der Motorhaube gekennzeichnet.

Die Seitenlinie: Große Räder, kleine Überhänge.

Die präsente Frontpartie setzt sich harmonisch in den Flanken des neuen MINI fort. Er wirkt in der Seitenansicht besonders straff und markant. Große Räder und minimale Karosserieüberhänge im Front- und Heckbereich vermitteln den Eindruck, als würde sich das Fahrzeug auf den Rädern abstützen. Dieser „Stance on the Wheels“-Charakter ist ein seit Jahrzehnten typisches Merkmal – einst schon für den Klassiker und nun erst recht für den modernen MINI.

Ebenfalls eine Reminiszenz an den vor beinahe 50 Jahren präsentierten Urvater des Modells ist die diagonal verlaufende Karosseriefuge zwischen Motorhaube und Seitenblinker – beim klassischen MINI verlief an dieser Stelle eine deutlich sichtbare Schweißnaht. Zu den Design-Ikonen gehören auch die verchromten Türgriffe und die in den vorderen Seitenwänden platzierten Blinkleuchten.

Ein Charakteristikum des modernen MINI ist dagegen der verglaste Teil der Fahrgastzelle, das so genannte Greenhouse. Es wirkt auch beim neuen MINI wie ein dunkles, umlaufendes Band. Weil es die Karosseriesäulen verdeckt, entsteht zugleich der Eindruck als schwebe das Dach frei im Raum. Die sanft ansteigende Gürtellinie verläuft höher als beim Vorgängermodell – im Bereich der B-Säule beträgt der Unterschied 18 Millimeter – und betont auf diese Weise die kraftvolle Statur der Karosserie. Diese ausgeprägte Schulterlinie unterstreicht den dynamischen Charakter des neuen MINI.

Das Heck: Betonung der horizontalen Linien.

Die MINI Designer haben das Wachstum im Bereich der Frontpartie mit einer entsprechend markanten Schulterpartie im Heck ausbalanciert. So konnten sie die unverwechselbaren Proportionen der Karosserie erhalten. Verglichen mit dem Vorgängermodell haben sie dem Heck auch rundere Konturen verliehen. In diesem bereich wird das Fahrzeug von parallel verlaufenden horizontalen Linien gegliedert. Die so entstandenen Segmente bauen aufeinander auf und geben sich gegenseitig Halt. Sie bilden eine sanft fließende Stufenkontur, das charakteristische „Cascading“, das dem neuen MINI auch aus der Rückansicht einen stabilen Stand verleiht.

Als Design-Ikonen blieben die aufrecht stehenden Rückleuchten nahezu unverändert. Sie sind geringfügig größer als beim Vorgängermodell und werden nun von abgesetzten und daher noch kräftiger und hochwertiger wirkenden Chromrahmen eingefasst. Der Abstand der Rückleuchten zum leicht verbreiterten Black Band – der dunklen unteren Umrandung der gesamten Karosserie – wurde dagegen konstant gehalten. Dies verleiht dem Heck des neuen MINI trotz Größenzuwachs ein kompaktes Erscheinungsbild.

Eine zusätzliche Blende im Bereich der C-Säule trägt als vertikale Abrisskante zur Optimierung der Luftströmung am Heck des neuen MINI bei. Der MINI Cooper verfügt darüber hinaus über eine kleine Abrisskante am hinteren Dachende. Sie trägt erheblich dazu bei, die Aerodynamik der Karosserie zu verbessern: Der Luftwiderstandsbeiwert des MINI Cooper beträgt nun 0,33.

Deutlich größer fällt dieser Dachspoiler beim neuen MINI Cooper S aus. So wird ergänzend zum optimierten Strömungsabriss auch der Abtrieb an der Hinterachse gesteigert. Optisch angelehnt an den Rennsport sind auch der mittig platzierte Doppelrohrauspuff, ein großer Luftauslass in der Heckschürze und die zweigeteilte Nebelschlussleuchte. Mit diesen Designdetails signalisiert der starke MINI Cooper S aus jedem Blickwinkel Dynamik pur.

Die Karosseriefarben: Edle Töne für den MINI.

Für den neuen MINI werden 12 Karosseriefarben zur Auswahl stehen. Acht davon sind Metallic-Lacke. Völlig neu im Programm: Die Farbtöne Mellow Yellow und Oxygen Blue. Chili Red und Pepper White gab es als Farben bereits für das Vorgängermodell. In die Metallic-Kategorie fallen die Lackierungen British Racing Green, Pure Silver, Astro Black sowie die neuen Farbtöne Sparkling Silver, Lightning Blue und Nightfire Red.

Exklusiv für den MINI Cooper S haben die Designer die Metallic-Töne Dark Silver und Laser Blue kreiert. Mit der Wahl der Dachlackierung lässt sich die Farbvielfalt zusätzlich erweitern. Alternativ zur Lackierung in der jeweiligen Wagenfarbe können MINI Fans für das Dach auch eine schwarze oder weiße Lackierung bestellen.

Als weiteres Individualisierungsangebot steht optional eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst beim MINI Cooper verchromte Einfassungen und eine Querspange für den unteren Lufteinlass, die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte. Beim MINI Cooper S sind der untere Lufteinlass, die Nebelscheinwerfer, der Luftauslass in der Heckschürze sowie der Griff der Heckklappe in Chrom eingefasst.
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Alt 12.10.2006, 11:54     #3
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Mehr Raum, mehr Stil, mehr Sport. Das Interieurdesign.

Der Innenraum des neuen MINI ist das Ergebnis einer wahren Designrevolution. Alle Bereiche der Interieurgestaltung wurden davon erfasst. Entsprechend umfangreich und vielfältig ist das Ergebnis: erweiterte Ausstattung, optimierte Ergonomie, größeres Platzangebot, hochwertigere Materialien und eine Verarbeitungsqualität, die bis ins kleinste Detail dem Premium-Anspruch des neuen MINI entspricht. „Wir haben uns beim Innenraum für eine Designrevolution entschieden, um den sportlichen und maskulinen Charakter und den technischen Fortschritt des neuen MINI stärker zu betonen“, erläutert MINI Chefdesigner Gert Hildebrand.

Die hohe Schulterlinie der Karosserie erzeugt im Innenraum des neuen MINI eine sportliche Cockpitatmosphäre. Das optische Gesamtbild wurde auf wenige klare Formen konzentriert. Auch damit wird der neue, markantere Charakter des Interieurs betont. Mit weniger Instrumenten werden mehr Funktionalitäten realisiert. Ein klares Plus ist – trotz der nur um rund 60 Millimeter gewachsenen Außenabmessungen – auch beim Raumgefühl im neuen MINI zu verzeichnen. „Die Designentwicklung hatte das Ziel, ein maximales Auto auf minimalem Raum zu entwerfen“, erklärt MINI Interieurdesigner Marc Girard. Mit der schlanken Mittelkonsole wurde zusätzliche Beinfreiheit für Fahrer und Beifahrer gewonnen. Auch die horizontale Gliederung der Armaturentafel unterstreicht die Großzügigkeit des Innenraums. Außerdem betonen die weit außen platzierten runden Belüftungsdüsen die Breite des Armaturenträgers. Sie betonen die horizontale Ausrichtung des Cockpits und schaffen zugleich als Bindeglied einen klaren Übergang zu den Türverkleidungen.

Exzellente Ergonomie und leichte Bedienung.

Bei der Anordnung der Instrumente im Cockpit legten die Entwickler größten Wert auf die einfache und ergonomisch sinnvolle Handhabung. Alle Bedienelemente sind hierarchisch in Abhängigkeit von der Zugriffshäufigkeit und -notwendigkeit angeordnet.

Zentraler Blickpunkt bleibt das kreisrunde „Center Speedo“, das gründlich neu interpretiert daherkommt. Es ist größer geworden, tritt prägnanter hervor und unterstreicht die Cockpitatmosphäre an Bord des neuen MINI. Neben der analogen Geschwindigkeitsanzeige sind im Center Speedo erstmals die Audioanlage sowie die optionalen Entertainment- und Navigationsfunktionen integriert. Einzigartig ist die Tempoanzeige, die alle anderen Funktionen wie ein umlaufender Ring umgibt. Durch die hohe Position der Einheit lassen sich die Funktionstasten ergonomisch optimale bedienen, das Display wurde mittig im Zentralinstrument positioniert.

Einzigartig: Center Speedo und Toggles.

Die horizontal ausgerichtete Struktur des Cockpits findet sich auch in der Anordnung der Bedienelemente wieder, die unterhalb des Center Speedo im Center Stack zusammengefasst sind. MINI spezifisch sind darüber hinaus die senkrecht angeordneten Drehschalter der Lüftung, die zwei in den Sockel der Mittelkonsole integrierten Cupholder sowie die dem Motorsport entlehnten Toggles. Beim neuen MINI sind diese Schalter, die unter anderem zur Aktivierung von Fensterhebern und Zentralverriegelung dienen, größer geworden. Erstmals finden sich auch im Dachhimmel Toggles. So entspricht auch die Schiebedachbetätigung dem MINI typischen Stil.

Ähnlich wie im Motorsport liegt der Drehzahlmesser direkt hinter dem Lenkrad im Blickfeld des Fahrers. Für den schnellen Überblick befinden sich in dessen Display auch eine zusätzliche digitale Geschwindigkeitsanzeige und der Bordcomputer.

Den herkömmlichen Zündschlüssel ersetzt im neuen MINI ein kreisrund im MINI Stil gestalteter elektronischer Signalgeber. Sobald er in den Aufnahmeschacht neben dem Lenkrad eingeschoben wird, kann der Motor mit einem Druck auf den Start/Stop-Knopf angelassen werden. Mit dem optionalen Komfortzugang kann der Signalgeber dabei sogar in der Tasche bleiben. Zum Öffnen und Starten muss er sich lediglich am, beziehungsweise im Fahrzeug befinden.

Genuss pur für alle Sinne.

Die Begegnung mit dem neuen MINI ist ein Erlebnis, das nicht allein mit Augen und Ohren wahrgenommen wird. Besonders im Interieur finden sich zahlreiche Elemente, die den Tast- und Geruchssinn ebenso intensiv ansprechen. „Die Haptik, also der Eindruck, der entsteht, wenn man ein Material anfasst, ist extrem wichtig“, bekräftigt MINI Material- und Farbdesignerin Annette Baumeister. Besonders hochwertige Materialien, klare Strukturen sowie die feine Narbung der Kunststoffoberflächen bringen den hohen Qualitätsanspruch zum Ausdruck. Die einzelnen Flächen und Blenden wurden bewusst klein gehalten, Zierringe besonders filigran gestaltet, um die Liebe zum Detail und die Wertigkeit des verwendeten Materials zu unterstreichen.

Auch in den Türverkleidungen zeigt sich die Formensprache der „Circular Elements“ in Kombination mit horizontalen Strukturen. Das elliptische Hauptelement der Verkleidung reicht nun bis in den Fondbereich hinein. Die Ellipse rahmt die leicht wirkende Armauflage, eine Türtasche sowie die runden Türöffner ein.

Die Farbpalette für die Verkleidungen umfasst die Töne Carbon Black, Gotham Grey, Tuscan Beige und Redwood Red zur Wahl, je nach Kundenwunsch in Harmonie oder im spannenden Kontrast zur jeweiligen Karosseriefarbe und Dekorvariante. Die Armaturentafel des neuen MINI besteht aus zwei horizontal gegliederten Sektionen, zwischen denen eine Dekorfläche liegt. Die Kunststoffoberflächen verfügen über eine besonders feine Narbung, mit der die Wertigkeit des Materials hervorgehoben wird.

Authentisch und hochwertig: Materialien in Premium-Qualität.

Mit unterschiedlichen Sitzbezügen wird zwischen MINI Cooper und MINI Cooper S differenziert. Effektgarn-Nähte verstärken beim betont puristisch gehaltenen Basisstoff des MINI Cooper die Lifestyle-Atmosphäre. Bei den Sitzbezügen des MINI Cooper S werden dagegen „Checks“, die Schachbrettmuster der Zielflagge im Rennsport, als graphisches Element eingesetzt. Der dafür verwendete Stoff „Cloth Checkered“ betont die Sportlichkeit des MINI Cooper S. Alternativ steht ein klassischer „Pin-Stripe“-Stoff zur Verfügung, der eine elegante und feine Weboptik mit in vier Farbvarianten erhältlichem Leder auf den Seitenwangen der Sitze kombiniert. Klassische Nadelstreifen-Anzüge lieferten das Vorbild für diesen besonders hochwertigen Stoff.

Die breite Palette von Stoffen, Ledervarianten, Innenraumfarben, Verkleidungen und Dekormaterialien bietet jedem MINI Besitzer die Möglichkeit, sein Fahrzeug ganz nach dem persönlichen Geschmack zu individualisieren. Das Ambiente, das er an Bord seines Fahrzeugs schaffen kann, reicht von hochwertiger Eleganz über betonte Sportlichkeit bis hin zu ausgeprägter Extravaganz. Unabhängig von der bevorzugten Nuancierung kommen Premium-Qualität und Liebe zum Detail in jedem neuen MINI klar zum Ausdruck.

Durch die optionale Colour Line kann das Cockpit sehr individuell gestaltet werden. Farbakzente in den unteren Elementen der Armaturentafel setzen sich bis in die Türverkleidungen fort und können besonders wirkungsvoll mit den für die Dekorfläche angebotenen Materialen kombiniert werden. Die Colour Line ist in den fünf Farbtönen Dark Grey, Cream White, Pacific Blue, Rooster Red und Mellow Yellow verfügbar, für die Dekorfläche stehen neben den für den MINI Cooper und den MINI Cooper S jeweils serienmäßigen Ausführungen vier exklusive Varianten zur Auswahl: glänzend schwarzer Pianolack, dunkelbraun gemasertes Eichenholz, gebürstetes Aluminium sowie eine feine Glanzoberfläche, die von der Struktur flüssigen Metalls inspiriert wurde . Ausdruck des authentischen Premium-Charakters des neuen MINI ist die Verwendung von Naturholz und massivem Aluminium. Auf der Beifahrerseite können auf Wunsch ein geschlossenes Ablagefach oder ein CD-Wechsler in die Dekorfläche integriert werden.
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Alt 12.10.2006, 11:58     #4
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High-tech für noch mehr Fahrspaß. Die Motoren.

Kurvenreiche Strecken sind sein Revier – der neue MINI überzeugt wie schon sein Urahn aus dem Jahr 1959 durch eine Agilität, die den Vergleich zu einem Go-Kart geradezu herausfordert. Einen entscheidenden Beitrag zu den faszinierenden Fahreigenschaften des neuen MINI leisten die kräftigen, durchzugsstarken und spontan auf jede Bewegung des Gaspedals reagierenden Motoren. MINI Cooper S und MINI Cooper werden von komplett neu konstruierten Vierzylinder-Benzinaggregaten angetrieben, die mit zahlreichen innovativen Detaillösungen aufwarten. Beide Antriebseinheiten werden aus Leichtmetall gefertigt und verfügen über einen Hubraum von 1,6 Litern. Sie profitieren vom Know-how aus der Motorenentwicklung der BMW Group und Hightech aus dem Motorsport.

Konstruktiv unterscheiden sich die neuen Triebwerke von MINI Cooper S und MINI Cooper in zahlreichen Details – und im Prinzip der Gemischaufbereitung. Im neuen MINI Cooper S arbeitet 128 kW/175 PS starker Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung. Der Saugmotor des neuen MINI Cooper leistet 88 kW/120 PS und verfügt über eine vollvariable Ventilsteuerung auf Basis der VALVETRONIC Technologie der BMW Group. Beide Vierzylinder garantieren überlegene Fahrleistungen. Sie machen den neuen MINI zu einem leistungsstarken Sportler, der sich im Feld der Kompaktfahrzeuge die Poleposition sichert.

MINI Cooper S: Turbomotor für maximalen Fahrspaß.

Besonders eindrucksvolle Leistungsdaten kann der 1,6 Liter-Turbomotor vorweisen, der im neuen MINI Cooper S zum Einsatz kommt. Eine Höchstleistung von 128 kW/175 PS und eine spezifische Leistung von 80,1 kW/Liter (109,5 PS/Liter) sind Werte, mit denen der aus Leichtmetall gefertigte Vierzylinder Maßstäbe in seiner Klasse setzt.

Seine Höchstleistung erreicht der Antrieb des neuen MINI Cooper S bei einer Motordrehzahl von 5 500 min–1. Das maximale Drehmoment beträgt 240 Nm, es steht im Drehzahlbereich zwischen 1600 und 5 000 Touren praktisch konstant zur Verfügung. Beim Beschleunigen wird das Drehmoment durch kurzfristige Erhöhung des Ladedrucks sogar auf 260 Nm angehoben. Diese Overboost-Funktion verhilft dem neuen MINI Cooper S zu einem noch kraftvolleren Antritt. Sie wirkt sich ausschließlich auf das Drehmoment, nicht jedoch auf die Leistung des Motors aus.

Entsprechend dynamisch zieht der neue MINI Cooper S durch, sobald der Fahrer mit einem Druck aufs Gaspedal das Signal dazu gibt. Den Standardsprint von null auf Tempo 100 erledigt er in 7,1 Sekunden. Die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h, wie sie beispielsweise für einen Überholvorgang benötigt wird, ist in 5,5 Sekunden absolviert. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht der neue MINI Cooper S 225 km/h.

Zu den Qualitäten des neuen Motors gehört es, neben eindrucksvollen Fahrleistungen auch eine hohe Effizienz zu erzielen. So begnügt sich der neue MINI Cooper S beim Durchschnittsverbrauch nach EU-Testzyklus mit moderaten 6,9 Litern pro 100 Kilometer.

MINI Cooper S: Direkteinspritzung nach dem Common-Rail-Prinzip.

Das neue Turbotriebwerk steht – ähnlich wie die Saugmotor-Variante im MINI Cooper – für modernsten Motorenbau. Die vier Ventile pro Zylinder werden von zwei obenliegenden Nockenwellen, reibungsoptimierten Rollenschlepphebeln und hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselementen gesteuert. Die Auslassventile sind mit Natrium gefüllt, um den bei einem Turbomotor höheren Kühlbedarf zu decken. Die Einlassnockenwelle verfügt über eine stufenlose Phasenverstellung, mit der die Ventilsteuerzeiten der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst werden. So wird ein Optimum an Leistung und Drehmoment bei gleichzeitig niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten erreicht.

Den Kraftstoff erhält der Turbo-Vierzylinder über eine Direkteinspritzung nach dem Common-Rail-Prinzip. Die für alle Zylinder gemeinsame Edelstahl-Speicherleitung (englisch: common rail) wird von einer Hochdruckpumpe am hinteren Ende der Einlassnockenwelle mit hohem Druck gefüllt. Seitlich im Zylinderkopf positionierte Einspritzventile befördern den Treibstoff in Bruchteilen von Sekunden exakt dosiert aus dem Speicher direkt in den Brennraum. Vier Ventiltaschen und eine mittig angeordnete Brennraummulde in jedem Kolben sorgen für eine optimale Ladungsschichtung des homogenen Benzin-Luft-Gemischs ( = 1,0). Die Kolben, die in gusseisernen Buchsen laufen und auch durch die für einen Turbomotor vergleichsweise hohe Verdichtung von 10,5 : 1 thermisch stark beansprucht werden, sind spritzölgekühlt.

MINI Cooper S: Turbolader mit Twin-Scroll-Technologie.

Für eine Premiere in seinem Fahrzeugsegment sorgt der neue MINI Cooper S mit dem Twin-Scroll-Turbolader. Sein Bauprinzip ermöglicht einen besonders spontanen Leistungsaufbau. Im Abgaskrümmer und im Turbolader sind die Kanäle von jeweils zwei Zylindern voneinander getrennt. Diese Anordnung führt durch die Reduzierung des Abgasgegendrucks bei niedrigen Drehzahlen dazu, dass die Dynamik der pulsierenden Gassäulen im Krümmer besser genutzt wird. Dieser Effekt begünstigt das Ansprechverhalten des Turboladers. Seine Laderschaufeln kommen schon bei niedrigeren Motordrehzahlen optimal in Schwung.

Der Ladedruck, der über ein Überdruckventil (Wastegate) auf 0,8 bar begrenzt wird, baut sich schon bei einer Drehzahl von 1400 min–1 auf. Das für aufgeladene Motoren herkömmlicher Art typische Turboloch ist daher beim Beschleunigen mit einem MINI Cooper S praktisch nicht mehr zu spüren. Sein 1,6 Liter-Turboantrieb zeigt ein Ansprechverhalten, das an das eines deutlich hubraumstärkeren Saugmotors erinnert. „Das Bestreben, mit kleinen und verbrauchsgünstigen Motoren die Leistungen größerer Triebwerke zu realisieren, wird als Downsizing bezeichnet“, erläutert Erich Sonntag, Projektleiter Antrieb bei der Entwicklung des neuen MINI. „Mit einer spezifischen Leistung von etwa 110 PS pro Liter Hubraum ist der Turbomotor des neuen MINI ein gutes Beispiel dafür.“

MINI Cooper: Kraftvoller und sparsamer Saugmotor.

Mit seinem ebenfalls 1,6 Liter großen Saugmotor bringt der neue MINI Cooper fulminanten Fahrspaß mit vorbildlicher Wirtschaftlichkeit in Einklang. Seine Höchstleistung von 88 kW/120 PS erreicht dieser Antrieb bei 6 000 Touren. Doch schon bei 2 000 min–1 steht ein Drehmoment von 140 Nm zur Verfügung, das Maximum von 160 Nm wird bei 4 250 min–1 erreicht. Durch das breite nutzbare Drehzahlband kombiniert das kompakte Triebwerk temperamentvolle Leistungsentfaltung mit günstigem Verbrauch.

Der neue MINI Cooper beschleunigt in 9,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 203 km/h. Das durchzugskräftige Vierzylinder-Triebwerk ermöglicht die Beschleunigung von 80 bis 120 km/h in 9,4 Sekunden. Im EU-Testzyklus begnügt sich der neue MINI Cooper mit einem Benzinverbrauch von durchschnittlich 5,8 Litern je 100 Kilometer.

MINI Cooper: Variable Ventilsteuerung optimiert Leistungsabgabe.

Zu den innovativen Technikdetails des Vierzylinders gehört die vollvariable Ventilsteuerung, die auf Basis der einzigartigen VALVETRONIC Technologie der BMW Group entwickelt wurde. Bei dieser Ventilsteuerung werden Hub und Öffnungsdauer der Einlassventile in Sekundenbruchteilen der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst. Dazu wirkt die Nockenwelle nicht direkt über einen Schlepphebel auf das Ventil, sondern über einen zusätzlichen Zwischenhebel. Dessen Drehpunkt wird über eine elektromotorisch betriebene Exzenterwelle verstellt. Je nach Stellung dieses Umlenkhebels variiert der Hub der Einlassventile stufenlos zwischen 0,2 und 9,5 Millimeter. Die Umstellung von Minimal- auf Maximalhub dauert nur etwa 300 Millisekunden.

Zusätzlich zur variablen Steuerung des Ventilhubs auf der Einlassseite werden die Steuerzeiten auf Einlass- und Auslassseite drehzahlabhängig gespreizt. Die Verstellung erfolgt ebenfalls stufenlos, auch diese Umstellung erfolgt im Bedarfsfall innerhalb von nur 300 Millisekunden. Diese enorme Reaktionsgeschwindigkeit wird durch einen leistungsfähigen 32-Bit-Prozessor ermöglicht, der Teil der Motorsteuerung ist.

Variabler Ventilhub und drehzahlabhängige Nockenwellensteuerung bewirken gemeinsam eine Optimierung von Drehmomentverlauf und Leistungsabgabe. Bereits im niedertourigen Betriebsbereich stellt der Motor des neuen MINI Cooper ein hohes Drehmoment zur Verfügung und im oberen Drehzahlbereich wird spürbar mehr Leistung erzeugt als bei herkömmlichen Motoren. Darüber hinaus sorgen beide Technologien für einen deutlich reduzierten Kraftstoffverbrauch – je nach Streckenprofil um bis zu 20 Prozent. Im EU-Testzyklus liegt die Einsparung bei rund 16 Prozent beim MINI Cooper und fast 18 Prozent beim MINI Cooper S. Ein weiterer Vorteil ist die von der Kraftstoffqualität unabhängige Funktionsweise. Sie ist ein wichtiges Kriterium für einen weltweit agierenden Hersteller wie MINI.

Neue Triebwerksfamilie mit innovativen Konstruktionsdetails.

Die neuen Motoren von MINI Cooper S und MINI Cooper entstehen im BMW Group Motorenwerk Hams Hall (Großbritannien). Im Vergleich zum Vorgängermodell sind beide um 180 Grad gedreht eingebaut, die Auslass-Seite liegt nun vorne. Im Grundmotor gleichen sich Saug- und Turbobenziner in vielen Bereichen. Beiden Triebwerken gemein sind der Zylinderabstand von 84 Millimetern, die Bohrung von 77 Millimetern, der Hub von 85,5 Millimetern und damit der Hubraum von 1598 Kubikzentimetern.

Die zweiteilige Bedplate-Konstruktion des Kurbelgehäuses stellt eine aus dem Motorsport stammende Technologie dar. Zylinderblock und Lagergehäuse sind aus einer Aluminiumlegierung gegossen. Die Integration des Kettenkastens in das Gehäuse spart Gewicht, verbessert die Akustik und reduziert den Bauteileaufwand.

Die Nockenwellen der beiden Motorvarianten sind gebaut. Im Gegensatz zum konventionellen Gussverfahren werden dabei Nockenringe aus hochfestem Edelstahl auf die eigentliche Welle aufgeschrumpft. Anschließend werden die Nocken mit einer Genauigkeit von 1∕1000 Millimeter feingeschliffen. Auch die Exzenterwelle der Phasenverstellung wird in diesem Verfahren gefertigt, was zur weiteren Gewichtsreduzierung beiträgt.

Kompakte Maße und hohe Effizienz.

Zum Leichtbaukonzept, das bei der Entwicklung der neuen MINI Motoren zur Anwendung kam, gehört auch die Reduzierung der Reibungsverluste. So sind die Kurbelwellen beider Antriebseinheiten gewichtsoptimiert konstruiert und außerdem mit speziellen Lagerschalen und vergleichsweise kleinen Lagerzapfen – Durchmesser 45 Millimeter – versehen. Bei beiden Motoren werden Generator und Klimakompressor von einem einzigen Poly-V-Riemen angetrieben. Den Antrieb der Wasserpumpe übernimmt dagegen ein Reibradgetriebe. Beide Maßnahmen verhelfen den Antriebseinheiten des neuen MINI zu einer besonders kompakten Bauart. Sie gehören zu den kürzesten Vierzylinder-Motoren in ihrer Hubraumklasse.

Eine Neuheit im Segment des MINI ist die Ausstattung der Motoren mit einer volumenstromgeregelten Ölpumpe. Diese über eine Kette angetriebene Pumpe fördert stets nur die Ölmenge, die vom Motor tatsächlich benötigt wird. Der Leistungsbedarf der Nebenaggregate wird so um rund 160 Watt reduziert, bei einer Motordrehzahl von 6 000 min–1 werden rund 1,25 kW gewonnen und der Kraftstoffverbrauch reduziert sich um etwa ein Prozent. Einen ähnlichen Effekt hat die abschaltbare Wasserpumpe des Kühlmittelkreislaufs. Sie wird erst angetrieben, wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Dadurch wird in der Warmlaufphase Treibstoff gespart, außerdem erreicht der Katalysator schneller die für eine optimale Wirkung nötige Temperatur.

Zukunftsmusik: Ein weiterer Benziner und ein Turbodiesel.

Die Einführung der komplett neu konstruierten Benzinmotoren ist für MINI nicht nur der Schlüssel zu gesteigerter Fahrdynamik, sondern auch ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie, bis 2008 die CO2-Emissionen im Flottendurchschnitt auf 140 g/km zu senken. „Mit der neuen Triebwerksfamilie ist es gelungen, anspruchsvolle und technisch aufwändige Motorentechnologie in das Segment der Klein- und Kompaktfahrzeuge zu übertragen“, sagt Antriebsprojektleiter Erich Sonntag. „Unser Kernziel lautete effiziente Dynamik. Mit anderen Worten: verbesserte Fahrleistungen bei gleichzeitig gesenktem Verbrauch.“

Die innovativen Motoren von MINI Cooper S und MINI Cooper sind die ersten Vertreter einer neuen Triebwerksgeneration, die den Faktor Fahrspaß im Charakter des MINI noch weiter verstärken und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit verbessern. Im ersten Halbjahr 2007 wird der MINI One mit einem 70 kW/95 PS starken 1,4 Liter-Motor die Modellpalette ergänzen. Darüber hinaus wird in Zukunft auch beim neuen MINI modernste Turbodiesel-Technik zur Verfügung stehen.
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Alt 12.10.2006, 11:59     #5
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Knackig, präzise und spontan. Die Schalt- und Automatikgetriebe.

Der neue MINI Cooper und der neue MINI Cooper S sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Optional wird für beide Modelle auch ein Automatikgetriebe zur Wahl stehen, das ebenfalls über sechs Fahrstufen verfügt. Die Auslegung mit sechs Gängen in allen Getriebeversionen unterstützt den agilen und sportlichen Charakter des neuen MINI. Die Gangabstufungen sind optimal an die Leistungsentfaltung der Motoren angepasst.

Das Schaltgetriebe wird in zwei unterschiedlichen Konfigurationen verbaut. Im MINI Cooper S sind die ersten beiden Gänge mittels Doppelkegel synchronisiert. Im MINI Cooper kommen Karbonreibbeläge zum Einsatz. In beiden Getriebeversionen sind alle Gangräder schräg verzahnt und alle Gänge – auch der Rückwärtsgang – synchronisiert. Die Reduzierung der Schaltkräfte gewährleistet besonders effiziente Gangwechsel.

Sporttaste: Auf Knopfdruck mehr Schaltdynamik.

Das Automatikgetriebe ermöglicht es dem Fahrer, den Gangwechsel – nach dem Vorbild der Formel 1 – mit Hilfe von Schaltwippen am Lenkrad vorzunehmen. Die Hände können daher auch beim Schalten am Lenkrad bleiben. So ist in jeder Situation die volle Kontrolle über das Fahrzeug gewährleistet. Im Automatikmodus setzt das Getriebe die Schaltbefehle praktisch ohne Zugkraftunterbrechung um. Dazu arbeitet es mit einem Wandler als Anfahrelement und einer Wandlerkupplung, die unmittelbar nach dem Anfahrvorgang schließt. Dieser Modus verbindet hohen Komfort mit sportlich knackigen Schaltvorgängen. Steht dem Fahrer der Sinn nach noch mehr Dynamik, so braucht er nur die optionale Sporttaste zu betätigen. Dann werden die elektronisch gesteuerten Schaltzeiten beim Gangwechsel nochmals verkürzt.

Optional wird für den MINI Cooper S ein mechanisches Sperrdifferenzial verfügbar sein, das beispielsweise auf glattem Untergrund oder bei forcierter Kurvenfahrt ein Durchdrehen der Antriebsräder unterbindet. Zum Ausgleich unterschiedlicher Reibwerte wird damit innerhalb kürzester Zeit ein größerer Teil der Motorkraft auf das Antriebsrad gelenkt, das über die bessere Traktion verfügt.
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Alt 12.10.2006, 12:01     #6
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Go-Kart-Feeling in einer neuen Dimension. Das Fahrwerk.

Nicht nur die neuen Motoren sind ein Garant für gesteigerten Fahrspaß, auch das optimierte Fahrwerk beschert dem neuen MINI einen klaren Fortschritt in dieser Disziplin. Sämtliche Innovationen im Fahrwerksbereich kommen der Weiterentwicklung des bereits legendären Go-Kart-Feelings zugute. Der neue MINI ist mit seinem Frontantrieb, dem tiefen Schwerpunkt und der breiten Spur mehr denn je der Inbegriff für agiles Handling. Der typische Fahreindruck kommt noch intensiver zur Geltung, gleichzeitig lässt sich das sportliche Potenzial des MINI noch komfortabler und sicherer auf die Straße bringen.

An der Vorderachse sorgen McPherson-Federbeine für eine exzellente Radführung. Die Lenkung bleibt sowohl bei zügiger Kurvenfahrt als auch beim Beschleunigen und Bremsen von Antriebseinflüssen nahezu unberührt. Die Zentrallenker-Hinterachse – eine im Fahrzeugsegment des MINI einzigartige Konstruktion – bietet mit ihrer aufwändigen Kinematik jederzeit die Gewähr für optimalen Fahrbahnkontakt. Bei der Entwicklung der Hinterachse wurde die Fahrwerkskompetenz der BMW Group genutzt. Der Einsatz von Aluminium-Längslenkern führt zu einer Gewichtsersparnis von 6 Kilogramm gegenüber dem Vorgängermodell. Stabilisatoren leisten sowohl beim MINI Cooper S als auch beim MINI Cooper einen zusätzlichen Beitrag zum agilen und sicheren Handling.

Völlig neues Lenkgefühl dank EPAS.

Mit der Markteinführung des neuen MINI ist auch auf dem Gebiet der Lenkungssysteme ein Generationswechsel verbunden. Besondere Beachtung unter den Innovationen für den MINI verdient die neue elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assisted Steering). Sie führt zu einer einzigartigen Kombination aus Fahrkomfort und Fahrdynamik. Die Lenkung agiert sportlich-direkt, die Unterstützung ist geschwindigkeitsabhängig.

In allen Fahrsituationen reduziert die moderne Mechanik der Lenkung sowohl die Massenträgheiten als auch die Reibung innerhalb des Systems. Dadurch erhält der Fahrer noch exaktere Rückmeldungen über Straßenzustand und Fahrsituation.

Das elektromechanische Lenksystem ermöglicht die Programmierung unterschiedlicher Abstimmungen. In der Basiskennung wird für eine ausgewogene Lenkkraftunterstützung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit gesorgt. Das Rangieren und Einparken ist mit geringem Kraftaufwand möglich. Zugunsten von Sicherheit und Präzision müssen dagegen bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend stärkere Lenkkräfte aufgebracht werden. Dank integriertem aktivem Rücklauf kehrt das Lenkrad gleichzeitig in allen Fahrsituationen präzise in die Mittellage zurück.

Mit der Sporttaste, die Einfluss auf die Kennlinie hat, lässt sich das neue elektromechanische Lenksystem außerdem den individuellen Wünschen des Fahrers anpassen. Im Sportmodus wird eine spürbar dynamischere Kennung aktiviert. Sie zeichnet sich durch höhere Lenkmomente sowie durch eine gesteigerte Lenkpräzision aus. Handlingeigenschaften und Lenkgefühl beim Fahren im Grenzbereich werden weiter verbessert.

Der Einsatz der EPAS im neuen MINI entspricht der generellen Entwicklungsstrategie der BMW Group in diesem Bereich. Im Vergleich zu herkömmlichen hydraulischen Systemen führt die neue Lenkung des MINI zu einer erheblichen Gewichtseinsparung. Zudem wird der elektrische Servomotor nur dann aktiviert, wenn eine Lenkunterstützung notwendig beziehungsweise vom Fahrer erwünscht ist. Mit ihrem geringeren Gewicht und der bedarfsgerechten Funktionsweise senkt die neue Lenkung den Verbrauch um rund 0,1 Liter je 100 Kilometer.

Differenzierung bei der Fahrwerksabstimmung.

Die beiden Modellvarianten des neuen MINI unterscheiden sich in der Fahrwerksabstimmung, die grundsätzlich sehr neutral ausgelegt ist. Die bereits sportliche Konfiguration des MINI Cooper wird vom MINI Cooper S noch übertroffen. Beide Modellversionen zeichnen sich durch ein agiles und gleichzeitig komfortables und sehr sicheres Fahrverhalten aus. Auch im Grenzbereich bleiben hohe Sicherheitsreserven erhalten. Besonders sportlich orientierte Kunden können für MINI Cooper S und MINI Cooper optional ein Sportfahrwerk wählen, das sich durch härter abgestimmte Federn, Dämpfer und Stabilisatoren auszeichnet. Derart ausgerüstet kommt der neue MINI dem extrem direkten Fahrverhalten eines Go-Kart noch näher.

Unterstützt wird das sportlich abgestimmte Fahrwerk des neuen MINI durch eine leistungsfähige Bremsanlage. An der Vorderachse kommen innenbelüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 280 Millimetern (294 Millimeter beim MINI Cooper S) zum Einsatz, an der Hinterachse nehmen 259 Millimeter große Scheiben die Bremsenergie auf. Die standfeste Bremsanlage wird in beiden Modellversionen vom Antiblockiersystem (ABS), von der elektronischen Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brakeforce Distribution) und der Kurvenbremsregelung CBC (Cornering Brake Control) unterstützt. Der Bremsassistent des neuen MINI erkennt Notbremssituationen und sorgt im Bedarfsfall unverzüglich für einen maximalen Bremsdruckaufbau. Dadurch wird der Bremsweg so kurz wie möglich gehalten.

Für zusätzliche Sicherheit in kritischen Situationen sorgen die im MINI Cooper S serienmäßige, abschaltbare Traktionskontrolle (ASC+T) sowie die optionale Dynamische Stabilitäts Control (DSC). DSC verhindert durch gezielten Bremseneingriff beziehungsweise durch Reduzierung der Motorleistung ein mögliches Ausbrechen des Fahrzeuges. Ein neues Ausstattungsdetail ist die Berganfahrhilfe „Hill Assist“ (in Verbindung mit DSC), die beim Anfahren an einer Steigung das Bremssystem aktiviert und damit ein ungewolltes Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.

Runflat-Reifen serienmäßig beim MINI Cooper S.

Zur Serienausstattung des MINI Cooper gehören 15 Zoll-Leichtmetallfelgen und Reifen im Format 175/65 R 15. Der MINI Cooper S ist mit 16 Zoll großen Leichtmetallrädern und Reifen in der Dimension 195/65 R 16 ausgestattet. Optional stehen 17 Zoll-Felgen mit Reifen der Größe 205/45 R 17 zur Wahl.

Der neue MINI Cooper S rollt serienmäßig auf Runflat-Reifen, deren Konstruktion in Hinsicht auf die Fahrwerksabstimmung des neuen MINI überarbeitet wurde. Dank ihrer Notlaufeigenschaften kann die Fahrt auch bei völligem Druckverlust fortgesetzt werden. Bei einem Tempo von maximal 80 km/h können noch bis 150 Kilometer zurückgelegt werden. Zusätzlich ist der neue MINI mit einer Reifen-Pannen-Anzeige ausgerüstet, die permanent den Luftdruck kontrolliert und im Notfall den Fahrer informiert. Auch diese Sicherheitseinrichtung entspricht dem Premium-Charakter des neuen MINI.
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Alt 12.10.2006, 12:02     #7
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Sechs Airbags serienmäßig. Die Sicherheit.

Neben dem überzeugenden und souveränen Fahrverhalten bietet der neue MINI auch eine umfassende passive Sicherheit. Selbstverständlich erfüllt er die gesetzlichen Vorschriften sämtlicher Länder, in denen er angeboten wird. Und er besitzt die Voraussetzungen für bestmögliche Bewertungen in allen weltweit relevanten Crashtests. Bei der Zusammenstellung seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung wurden Erkenntnisse aus der praxisorientierten Unfallforschung der BMW Group zugrunde gelegt. Außerdem wurden auch zukünftige Bestimmungen – beispielsweise auf dem Gebiet des Fußgängerschutzes – bereits im Vorwege berücksichtigt.

Sechs Airbags sind serienmäßig an Bord. Das Paket der Auffangsysteme besteht aus Front-, Seiten- sowie Curtain-Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer. Die Frontairbags entfalten sich abhängig von Unfallart und –schwere, die von Sensoren ermittelt und von einem zentralen Rechner kalkulierten werden. Die beiden Seitenairbags sind in die Seitenwangen der vorderen Sitze integriert und schützen Fahrer und Beifahrer wirksam vor Thoraxverletzungen. Die Curtain-Kopfairbags entfalten sich bei Bedarf – ganz wie ihr Name sagt – in Form von großflächigen „Vorhängen“ aus dem Dachhimmel. Sie bieten daher sowohl den Front- als auch den Fondpassagieren größtmöglichen Schutz vor Kopfverletzungen. Dreipunktsicherheitsgurte sind auf allen vier Sitzplätzen vorhanden, vorn sind sie zusätzlich mit Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern und Gurtwarnern ausgerüstet.

Aufprallenergie wird von der Fahrgastzelle ferngehalten.

Der vorn quer eingebaute Motor des neuen MINI bietet ideale Voraussetzungen für ein optimales Crashverhalten. Im Frontbereich der Karosserie konnten groß dimensionierte Deformationszonen definiert werden. Im Falle einer Kollision wird dort ein großer Teil der einwirkenden Kräfte absorbiert. Zusätzlich halten hochstabile Querverbindungen und verstärkte Türstrukturen die Aufprallenergie von der Fahrgastzelle fern. Dazu trägt auch die Vorderachse bei, die ebenfalls Energie aufnimmt und über den Fahrzeugboden ableitet. Die elektrische Kraftstoffpumpe wird bei einem schweren Unfall automatisch abgeschaltet. Außerdem wird die Zentralverriegelung geöffnet und das Innenraum- und Warnblinklicht aktiviert.

Der neue MINI ist nicht nur ein besonders sportliches, sondern auch ein sehr sicheres Auto. Er erfüllt damit in jeder Hinsicht die hohen Ansprüche, die auch im Kleinwagensegment an ein Premium-Fahrzeug gestellt werden.
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Alt 12.10.2006, 12:04     #8
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Premium-Niveau in der Kompaktklasse. Die Ausstattung.

MINI Fahrer legen nicht nur Wert auf ihre eigene Individualität, sondern auch auf eine möglichst individuelle Ausstattung ihres Fahrzeugs. Der neue MINI bietet dafür die besten Voraussetzungen: Allein beim Interieur existieren über 370 Kombinationsmöglichkeiten, hinzu kommen über 300 Varianten beim Fahrzeugäußeren. Neben der je nach Motorvariante unterschiedlichen Serienausstattung reicht die Palette der optional lieferbaren Ausstattungsdetails von der Chromeline für die Karosserie über modernste Entertainment- und Navigationssysteme sowie besonders hochwertige Ledersitze bis hin zu einem Sportfahrwerk und speziellen Leichtmetallrädern.

Handverarbeitetes Leder für den „Touch of Class“.

Bei der Gestaltung des Interieurs haben die Designer besonderen Wert auf eine akribische Detailarbeit gelegt. So stehen den Kunden vielfältige Möglichkeiten zur Individualisierung des neuen MINI zur Verfügung. Ein Set aus 16 verchromten Zierringen – unter anderem für Belüftungsdüsen, Cupholder und Instrumente – lässt das Interieur noch eleganter und hochwertiger wirken. Bei den Lederpolsterungen stehen die Varianten „Leder Punch“ in der Farbe Carbon Black sowie „Leder Gravity“ in der Farbe Tuscan Beige zur Auswahl. Den „Touch of Class“, den der neue MINI seinem britischen Erbe verdankt, verströmt der auf Wunsch lieferbare klassische handverarbeitete Ledersitz „Leder Lounge“, der in zwei Farbvarianten wählbar ist. Er verbindet die traditionellen Werte der Marke mit hochmoderner Formensprache. Dieses exklusive „Piping Leather“ wird handvernäht, seine Anmutung und Qualität wirken auf nahezu alle Sinne.

Typisch MINI: Lichtstimmung in Wunschfarbe für den Innenraum.

Ein besonderer Akzent lässt sich im Innenraum des MINI mit der neuen ambienten Beleuchtung setzen, die im optionalen Lichtpaket enthalten ist. Als dezente „Wasserfallbeleuchtung“ von oben und als indirekte Beleuchtung des Dachhimmels, der Türfächer und der Türgriffschalen verleiht sie dem Innenraum eine einzigartige Atmosphäre. Typisch MINI: Die Lichtfarbe kann jederzeit verändert werden – in fünf Stufen zwischen warmem Orange und sportlichem Blau, ganz nach Stimmungslage der Insassen.

Farbe ins Spiel bringt auch die optionale Colour Line, mit der das Cockpit des neuen MINI sehr individuell gestaltet werden kann. Die Farbakzente in den unteren Elementen der Armaturentafel setzen sich bis in die Türverkleidungen hinein fort und können besonders wirkungsvoll mit den für die Dekorflächen angebotenen Materialien kombiniert werden. Die Colour Line ist in den fünf Farbtönen Dark Grey, Cream White, Pacific Blue, Rooster Red und Mellow Yellow verfügbar. Für die Dekorflächen stehen neben den für den MINI Cooper und den MINI Cooper S jeweils serienmäßigen Ausführungen vier exklusive Varianten zur Auswahl: glänzend schwarzer Pianolack, dunkelbraun gemasertes Eichenholz, gebürstetes Aluminium sowie eine feine Glanzoberfläche, die auf den ersten Blick wie flüssiges Metall schimmert. Ausdruck des authentischen Premium-Charakters des neuen MINI ist die Verwendung von Naturholz und massivem Aluminium. Auf der Beifahrerseite können auf Wunsch ein geschlossenes Ablagefach oder ein CD-Wechsler in die Dekorfläche integriert werden.

Navigationssystem mit Spracheingabe.

Anspruchsvolle Entertainment- und Navigationssysteme unterstreichen die Hochwertigkeit des neuen MINI. Das 6,5 Zoll große TFT-Farbdisplay des optionalen Navigationssystems ist im Center Speedo platziert. Auch hier bewiesen die MINI Designer Ideenreichtum und Sinn für überraschende Details: Die Ecken des Monitors wurden abgerundet und so an die kreisrunde Form des Center Speedo angepasst. Die TFT-Monitortechnik stellt sicher, dass das Display selbst bei einstrahlendem Sonnenlicht kaum blendet. Die Helligkeit des Displays kann individuell geregelt werden. Bei Dunkelheit sorgt die transmissive Hintergrundbeleuchtung für optimale Ablesbarkeit. Die Darstellung der Navigationsgrafiken entspricht in Aufbau und Farbgebung ganz dem individuellen Stil des neuen MINI.

Zum Navigations- und Audiosystem gehört ein CD-Laufwerk. Es ist oberhalb der abnehmbaren Bedienblende platziert, hinter der sich das Laufwerk für die Navigations-DVD verbirgt. Zur Auswahl der im Display angezeigten Funktionen steht ein speziell für den neuen MINI entwickeltes und als Joystick bezeichnetes Bedienelement auf der Mittelkonsole zur Verfügung. Die Funktionen Navigation, Kommunikation, Entertainment und Setup stehen auf dem Display bereit. Zur Aktivierung genügt es, den Joystick zur entsprechenden Funktion zu bewegen. Durch Kippen, Drehen und Drücken des Joysticks kann dann beispielsweise eine im System gespeicherte Adresse oder ein Point of Interest als Zielort aufgerufen werden. Auch das direkte Anwählen eines Zielpunktes auf der im Display dargestellten Karte ist per Joystick möglich. Dazu wird mit dem Joystick ein Cursor auf der Karte zum gewünschten Zielort geführt. Die Bestätigung erfolgt durch Druck auf den Joystick.

Je nach Vorliebe sind unterschiedliche Kartendarstellungen wählbar. Alternativ zur Joystick-Bedienung ist als Option auch eine Spracheingabe verfügbar. Mit seinem technischen Niveau und seiner Bedienerfreundlichkeit setzt das Navigationssystem neue Maßstäbe im Fahrzeugsegment des MINI.

TV-Empfänger mit innovativer Antennentechnik.

Zu den technischen Highlights des Entertainmentsystems gehört ein Hybrid-TV-Empfänger, der in dieser Fahrzeugklasse einzigartig ist. Mit ihm können sowohl Analog-TV- als auch DVB-T-Signale empfangen werden. In Ballungsgebieten ermöglicht dies eine deutlich höhere Programmvielfalt und Bildqualität. Bis zu 30 TV-Sender können empfangen werden. Deutlich verbessert ist die Empfangsqualität durch eine neuartige Antennen-Diversity. Dieses Antennen-System wählt nicht den jeweils stärksten Sender aus, sondern addiert einfach alle erfassten Antennensignale zu einem klaren TV-Bild.

Externe Musikspeicher wie zum Beispiel MP3-Player lassen sich problemlos an die Audioanlage des neuen MINI anschließen und ermöglichen es den Insassen, jederzeit ihr persönliches Musikarchiv auch im MINI zu nutzen. Ein serienmäßiger AUX-Anschluss macht es möglich, die auf dem MP3-Player gespeicherte Musik über das Audiosystem wiederzugeben. Als Zubehör ist darüber hinaus auch ein Adapter für den Apple iPod erhältlich. Mit ihm kann auch die Bedinung des Players komfortabel über das Entertainmentsystem des MINI erfolgen.

Chromeinfassungen und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen setzen Akzente.

Ein betont hochwertiges Äußeres erhalten MINI Cooper und MINI Cooper S durch die optional lieferbare Chromeline. Sie umfasst verchromte Einfassungen und beim MINI Cooper eine Querspange für den unteren Lufteinlass, verchromte Einfassungen für die Positions- und Nebelleuchten sowie die Nebelschlussleuchte (MINI Cooper) beziehungsweise den Luftauslass in der Heckschürze (MINI Cooper S) sowie den Griff der Heckklappe (MINI Cooper S).

Wer die Sportlichkeit seines MINI zusätzlich betonen möchte, findet in den Ausstattungsoptionen für MINI Cooper und MINI Cooper S ein Sportfahrwerk mit härter abgestimmten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren. Das Sportfahrwerk kann durch 16 Zoll- beziehungsweise 17 Zoll-Felgen in unterschiedlichen Designs ergänzt werden.
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Alt 12.10.2006, 12:06     #9
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Unikate für Individualisten. Das Zubehör.

Ergänzend zur Serienausstattung und den ab Werk angebotenen Optionen lässt sich der neue MINI mit hochwertigen Komponenten aus dem Original MINI Zubehörprogramm weiter individualisieren. Alle Teile sind in Material und Optik optimal auf den neuen MINI abgestimmt und erfüllen die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der BMW Group. Außerdem sind sie bereits werksseitig für den neuen MINI freigegeben oder werden mit einem Gutachten bzw. einer Herstellerbescheinigung geliefert.

Sportliches aus dem Programm von John Cooper Works Tuning.

Klassische Rennsporttechnik bringt MINI mit John Cooper Works Komponenten auf die Straße. Das nach dem legendären MINI Tuner benannte Werkszubehörprogramm enthält unter anderem gelochte Bremsscheiben (Durchmesser: 294 mm) für die Vorderachse des MINI Cooper S. Dazu passend liefert John Cooper Works das 18 Zoll-Leichtmetallrad „Double-Spoke“ im Doppelspeichen-Design. Das größte für den MINI freigegebene Rad (Dimension 7J x 18) trägt Niederquerschnittsreifen der Größe 205/40/18 (auf Wunsch mit Runflat-Technologie). Ebenfalls von John Cooper Works kommt ein Dachspoiler mit Carbon-Oberfläche, der für MINI Cooper S und MINI Cooper zugelassen ist.

Alternativ steht ein einteiliger Dachspoiler zur Verfügung, der in Wagenfarbe lackiert werden kann. Ergänzen lassen sich beide Dachspoiler mit dem Aerodynamikpaket aus dem MINI Zubehörprogramm. Es umfasst Front- und Heckschürze sowie Seitenschweller. Die aus hochwertigem Kunststoff gefertigten Komponenten des Aerodynamikpakets sind ebenfalls lackierfähig. Sie verleihen dem neuen MINI einen besonders jugendlich-sportlichen Auftritt, der durch die Verwendung des 17 Zoll-Leichtmetallrades im Mehrspeichen-Design noch gesteigert werden kann. Das für MINI Cooper und MINI Cooper S zugelassene Gussrad „Multi-Spoke“ (7J x 17) wird mit Reifen der Dimension 205/45/17 kombiniert.

Heliport-Markierung auf dem Dach, Exterieurkomponenten aus Kohlefaser.

Traditionell spielen Dachdekore und Spiegelkappen bei der Individualisierung des MINI eine ganz besondere Rolle. Mit der Markteinführung des neuen MINI sind zusätzlich zu den beliebten Motiven „Union Jack“ (britische Flagge) und „Checkered Flag“ (schwarz-weiß-karierte Zielflagge) nun auch der MINI Schriftzug oder sogar die Bodenmarkierung eines Hubschrauberlandeplatzes (Motiv Heliport) verfügbar.

Den britischen Ursprung und die sportlichen Gene des MINI unterstreichen auch Spiegelkappen und Blenden für die Türgriffe in den Motiven „Union Jack“ und „Checkered Flag“. Für den neuen MINI stehen auch attraktive Exterieurkomponenten aus dem John Cooper Works Tuning Programm zur Wahl, die aus kohlefaserverstärktem Kunststoff handgefertigt werden. Dazu gehören Blenden aus dem Formel-1-Hightech-Material für den vorderen Lufteinlass, die Außenspiegel und die Griffleiste der Heckklappe.

Schnittstelle für iPod, beleuchtete Einstiegsleisten.

Transportable Musikspeicher spielen eine immer größere Rolle im Alltag. Der neue MINI unterstützt diesen Trend mit einer Schnittstelle für das bordeigene Audiosystem. Dadurch lässt sich der digitale Kult-Player iPod von Apple problemlos in die höherwertigen Radioanlagen und Navigationssysteme integrieren. Die Bedienung der MP3-Einheit erfolgt über den MINI Joystick, das Multifunktionslenkrad oder die Tastatur des Radios. Die Schnittstelle ist im Handschuhfach platziert. Wer lieber Musik von einer CD hört und seinen MINI mit einem CD-Wechsler ausgestattet hat, findet im Original MINI Zubehör eine praktische Aufbewahrungstasche für sechs CD. Sie wird an der Sonnenblende befestigt.

Einen ganz speziellen optischen Akzent setzen beleuchtete Einstiegsleisten, die für den neuen MINI in fünf Versionen angeboten werden. Neben dem MINI Logo, den Schriftzügen MINI Cooper und MINI Cooper S sowie dem „Union Jack“ steht auch ein frei wählbarer Schriftzug zur Verfügung – er bringt Individualität in ganz persönlicher Form. Die Einstiegsleisten bestehen aus geschliffenem Edelstahl (teilweise auch geschwärzt), die Schriftzüge aus strapazierfähiger Elektrolumineszenz-Folie.

Nützliches für den Alltag.

Um den Innenraum des neuen MINI vor außergewöhnlicher Beanspruchung zu schützen, hält das Original MINI Zubehör eine Fondschutzdecke (beispielsweise bei Mitnahme von Haustieren), hochwertige Textilfußmatten, passgenaue Sonnenschutz-Faltblenden für die Heckscheibe und die hinteren Seitenscheiben sowie eine Gepäckraumwanne bereit. Zu dieser Wanne gehören zwei herausnehmbare Fächer. Außerdem ist sie mit einem Deckel versehen, der zusammen mit den umgeklappten Rücksitzlehnen eine ebene Ladefläche bildet.

Komplettiert wird das Original MINI Zubehör durch eine Reihe Komponenten, mit denen die Funktionalität des neuen MINI erweitert wird. Dazu gehören neben einem Alu-Heckträger für Fahrräder, Ski oder Snowboards, einem Dachträger-Grundsystem (kompatibel mit Ski- und Fahrradaufsätzen sowie Dachboxen) auch eine Diebstahlsicherung für Leichtmetallräder sowie Zusatz-Fernscheinwerfer. Sie verknüpfen modernste Klarglas-Technik mit traditioneller Optik – ihre Form erinnert an die Zusatzscheinwerfer der bei der Rallye Monte Carlo dreimal siegreichen MINI Cooper.
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Alt 12.10.2006, 12:08     #10
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Tradition und Qualität, made in England. Die Produktion.

Die Erfolgsgeschichte des modernen MINI ist auch eine Erfolgsgeschichte der MINI Produktion. Die Planungen des Jahres 2000 von rund 100 000 Einheiten jährlich wurden von Anfang an übertroffen, 2005 überstieg die Jahresproduktion die Marke von 200 000 Einheiten. Eine Steigerung dieser Größenordnung setzt große Leistungsbereitschaft und hohe Flexibilität in den beteiligten Fertigungsstätten und bei den Zulieferern voraus. Der neue MINI entsteht in Teamwork der drei zum Produktionsnetzwerk der BMW Group gehörenden britischen Werke in Oxford, Swindon und Hams Hall.

Diese Fertigungsstätten bilden einen eng aufeinander abgestimmten Produktionsverbund. In den letzten Jahren hat die BMW Group rund 200 Millionen britische Pfund (rund 290 Millionen Euro) in den Ausbau und die Modernisierung dieser integrativen Struktur investiert. Alle drei Werke zusammen beschäftigen derzeit rund 6 350 Mitarbeiter, mittelfristig wird diese Zahl auf 6 800 ansteigen. Die Produktionskapazität wird dann maximal 240 000 MINI pro Jahr betragen.

Die zentralen Aufgaben der BMW Group Werke in Oxford (Endmontage), Swindon (Presswerk) und Hams Hall (Motorenbau) sind perfekt an die Bedürfnisse des Marktes angepasst. Die BMW Group Werke Oxford und Hams Hall haben in Großbritannien Vorbildfunktion auf dem Gebiet flexibler Arbeitszeitmodelle. In bis zu drei Schichten läuft die Fertigung an sieben Tagen pro Woche maximal 140 Stunden. Auf Anpassungen in Oxford können die Produktionen in Swindon und Hams Hall ebenso flexibel reagieren, um stets eine optimale Just-in-time-Anlieferung der einzelnen Komponenten zu gewährleisten.

Fertigung nach den hohen Qualitätsstandards der BMW Group.

Alle drei Werke arbeiten nach den hohen Fertigungs- und Qualitätsstandards der BMW Group und sind außerdem nach ISO 14001 für das Umweltmanagement zertifiziert. Das Quality and Engineering Centre (QEC) in Oxford hat – zusammen mit dem BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in München – eine entscheidende Rolle bei der technischen Entwicklung des neuen MINI gespielt. Darüber hinaus überwacht das QEC mit modernsten Prüfmethoden die Produktionsqualität. Zu den Einrichtungen des QEC gehört neben einer Teststrecke, einer Vier-Stempel-Anlage zum Aufspüren von Materialgeräuschen, einer Regen- und einer Klimakammer (Temperaturbereich – 40 bis + 90 Grad Celsius) auch ein Prüfstand mit rollender Fahrbahn. Dort werden MINI unter Laborbedingungen in voller Fahrt untersucht und geprüft – bei Bedarf auch mit Höchstgeschwindigkeit.

BMW Group Werk Oxford: Endmontage des MINI.

Die Ursprünge des BMW Group Werk Oxford, etwa 100 Kilometer nordwestlich von London, gehen auf die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. William Morris startete dort die Serienfertigung der von ihm entwickelten Automobile. 1994 erwarb die BMW Group die zu diesem Zeitpunkt von der Rover Group genutzte Fabrik und unterzog sie im Zuge der Produktionsvorbereitungen für den modernen MINI von 2000 bis 2001 einer kompletten Modernisierung. Seit 2005 hat die BMW Group mit einer weiteren Investition von rund 100 Millionen Pfund (rund 145 Millionen Euro) die Anlage auf die Endmontage der zweiten Modellgeneration des neuen MINI vorbereitet. Die Produktionskapazität wird dadurch um etwa 20 Prozent auf maximal 240 000 Fahrzeuge jährlich angehoben. Die Zahl der Mitarbeiter wird in naher Zukunft von 4 500 heute auf mittelfristig 4 700 ansteigen.

Der größte Teil der Investitionssumme floss in die Modernisierung und Erweiterung der Karosseriemontage sowie in ein zweites Lackierwerk. Erstmals innerhalb der BMW Group wird hier ein Integrated Painting Process (IPP) genanntes Verfahren angewendet, bei dem Korrosionsschutz und Grundierung nicht mehr in einem jeweils eigenen Arbeitsgang, sondern zusammen mit der ersten Lackschicht aufgetragen werden. Auf diese Weise werden deutliche Einsparungen bei Materialeinsatz, Energie- und Zeitbedarf erzielt. Natürlich werden auch weiterhin die internen Qualitätsstandards der BMW Group eingehalten.

Flexible und kundenorientierte Produktion.

Eine fertigungstechnische Innovation im Bereich des um 15 000 Quadratmeter erweiterten Karosseriewerkes sind von der BMW Group entwickelte Mobile Standard-Fertigungszellen (Mobi-Cells), die flexibel und schnell eine bedarfsorientierte Erhöhung der Produktion ermöglichen. Die Anzahl der Fertigungsroboter in diesem Sektor stieg auf 429, der Automatisierungsgrad liegt bei 95 Prozent.

Damit ist die Fertigung des neuen MINI gemäß den Richtlinien des Kundenorientierten Vertriebs- und Produktionsprozesses (KOVP) der BMW Group hochflexibel angelegt. Änderungen in der Fahrzeugkonfiguration sind noch bis sechs Tage vor Montagebeginn jedes einzelnen Exemplars möglich – ungeachtet der über 370 Wahlmöglichkeiten beim Interieur, der mehr als 300 Varianten beim Fahrzeugäußeren und der rund 2 000 Komponenten, aus denen jeder MINI besteht. Aufwändige Qualitätssicherungsmaßnahmen garantieren außerdem einen gleichbleibend hohen Fertigungsstandard.

BMW Group Werk Swindon: Stahlbleche zu Karosserieteilen.

Seit 1954 werden in Swindon, rund siebzig Kilometer westlich von Oxford, Karosseriebleche gefertigt. Seit 1994 gehört auch dieses Werk zur BMW Group. Neben der Produktion von etwa 280 der insgesamt rund 350 für die Karosserie eines MINI benötigten Blechteile sind die 1100 Mitarbeiter nun auch für die Teilmontage einzelner Karosseriekomponenten zuständig. Dazu wurde das Werk mit einem Investitionsvolumen von rund 60 Millionen britischen Pfund (88 Millionen Euro) für die Produktion des neuen MINI modernisiert.

100 zusätzliche Schweißroboter wurden integriert und die Zahl der vollautomatischen Pressstraßen wurde auf 19 erweitert. Durch diese Erweiterung sowie zusätzliche Maßnahmen wurde der Automatisierungsgrad auf 95 Prozent angehoben und die Produktionskapazität um rund 30 Prozent gesteigert. Ein weiteres Element der Modernisierung war die Umstellung auf Just-in-time-Anlieferung an das BMW Group Werk Oxford. Die Vorlaufzeit für eine Teileanforderung beträgt nur etwa vier Stunden. BMW Group Werk Hams Hall: Motoren für den neuen MINI.

Verglichen mit den beiden anderen Eckpunkten des britischen Produktionsdreiecks der BMW Group hat das Motorenwerk in Hams Hall eine sehr junge Geschichte. Die in der Nähe von Birmingham auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks errichtete Fabrik ist seit 2001 das Kompetenzzentrum der BMW Group für die Fertigung von Vierzylinder-Benzinmotoren mit einem Hubraum bis zu 2,0 Litern. Rund 750 Mitarbeiter produzieren dort Triebwerke mit modernster Technologie. Dazu gehören auch die innovative Ventilsteuerung auf Basis der von der BMW Group entwickelten VALVETRONIC, die im Vierzylinder des neuen MINI Cooper für optimale Kraftentfaltung sorgt, und die Twin-Scroll-Technologie, die das verzögerungsfreie Ansprechverhalten des Turbomotors im neuen MINI Cooper S gewährleistet.

Das mit einer Anfangsinvestition von 400 Millionen britischen Pfund (580 Millionen Euro) gebaute und jüngst mit einem Aufwand von rund 30 Millionen britischen Pfund (44 Millionen Euro) erweiterte Werk hat eine Produktionskapazität von maximal 300 000 Motoren pro Jahr. Bis zu 700 MINI Triebwerke pro Tag werden nach Oxford geliefert – „just in time“ und „just in sequence“, also punktgenau in der für die Endmontage benötigten Reihenfolge. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt je nach aktuellem Bedarf zwischen 30 und 140 Stunden. Das BMW Group Werk Hams Hall ist bereits mehrfach für seine eindrucksvolle Architektur und sein innovatives Umweltmanagement ausgezeichnet worden.

Strenge Qualitätsansprüche an Zulieferer und Entwicklungspartner.

In der Umgebung der BMW Group Werke Oxford, Swindon und Hams Hall haben sich eine Reihe von Zulieferern angesiedelt, die in der Region rund 750 Arbeitsplätze sicherstellen. Die räumliche Nähe der Hersteller beispielsweise von Sitzen und Cockpitmodulen garantiert eine optimale und termingerechte Steuerung der Produktionsprozesse. Alle Zulieferer unterliegen den strengen Qualitätsstandards der BMW Group.

Dies gilt auch für die Entwicklungspartner. Der neue MINI wurde in einem modernen Kooperationsnetzwerk entwickelt. Die Kompetenzen der beteiligten Unternehmen wurden intelligent kombiniert und dadurch Flexibilität und Agilität der Entwicklung auf höchstes Niveau gesteigert. Im Zentrum des Netzwerkes standen die Kernkompetenzfelder der BMW Group. So entstand das Design im MINI Designstudio, das Fahrzeugkonzept, die Antriebs- und Fahrwerksentwicklung und die Fahrwerksabstimmung durch Ingenieure des Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group. Die Firmen Italdesign Giugiaro (IDG) und Magna Steyr Fahrzeugtechnik ergänzten das internationale Entwicklungsteam. IDG deckte dabei den Schwerpunkt der Ingenieurleistungen zur Serienentwicklung sowie den Aufbau von Prototypen ab, während Magna Steyr Fahrzeugtechnik an der Entwicklung von Elektrik und Elektronik beteiligt waren. Über diese Entwicklungspartner hinaus waren in allen Phasen auch die Kernlieferanten direkt in das Entwicklungsteam integriert.
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