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Alt 01.03.2006, 07:59     #2
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Mobilität – eine Einführung.

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis, eine wirtschaftliche Notwendigkeit für arbeitsteilige Volkswirtschaften, gesellschaftlich gewollt und damit ein Schlüssel für Zukunftssicherung und das Gedeihen moderner Gesellschaften. Soziale Subsysteme wie Wirtschaft oder Kultur sind nicht mehr denkbar ohne die Fähigkeit zu raschem, weitgreifendem Transport. So legt jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich mehr als 10 000 Kilometer zurück – zu Fuß, mit dem Rad, im Auto, Flugzeug oder Schiff. Eine gewaltige Strecke: in vier Jahren immerhin einmal um die Erde.

Allerdings bringt diese Notwendigkeit zur Bewegung nicht nur Vorteile: Die wachsende Mobilität führt unser Verkehrssystem an die Grenzen seiner Kapazitäten. Verkehrswege und Parkräume können nicht beliebig erweitert werden und der heutige Treibstoff der Mobilität – Erdöl – steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Außerdem verursachen, nach aktuellen Untersuchungen der BMW Group, schon heute in Deutschland Verkehrsstörungen jährlich volkswirtschaftliche Kosten von über 100 Milliarden Euro. Der durchschnittliche deutsche Autofahrer verbringt rund 70 Stunden pro Jahr im Stau. Addiert man die nicht geleistete Arbeit, die Gewinneinbußen und die höheren Kosten auf, so verliert ein durchschnittlicher Arbeitnehmer mehr als ein Bruttomonatsgehalt im Jahr durch Staus.

Die BMW Group hat es sich deshalb seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, Mobilität für die Zukunft abzusichern. Das bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und mit seiner Kompetenz Antworten zum komplexen System Verkehr zu entwickeln und zu geben. „Als Automobilhersteller hat die BMW Group ein vitales Interesse daran, Mobilität auch in Zukunft zu erhalten“, so Prof. Dr. Dr. E. h. Burkhard Göschel, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung und Einkauf. „Bei aller Vielfalt und Verschiedenartigkeit haben die Maßnahmen der BMW Group letztendlich ein Ziel: Dafür zu sorgen, dass Mobilität auch in Zukunft ein Motor für Wachstum und Entwicklung bleibt – und dass ‚Freude am Fahren‘ auch unter den Kriterien der Nachhaltigkeit weiterhin erlebt werden kann.“
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Alt 01.03.2006, 08:00     #3
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Verkehr – Straßen effizient nutzen.

Das Auto kann nur für individuelle Mobilität stehen, wenn das Verkehrsumfeld funktioniert. Um Autofahrer also schnell und bequem vom Ausgangs- zum Bestimmungsort zu bringen wird sowohl eine leistungsfähige Infrastruktur als auch eine effiziente Organisation der Verkehrsabläufe benötigt. Daher liegt ein Schwerpunkt des BMW Engagements zur Erhaltung von Mobilität im Bereich des Verkehrsmanagements. Ein zentraler Punkt: die Organisation der Verkehrswege.

Verkehr und Wirtschaftswachstum stehen in engem Zusammenhang. Wenn – besonders zur Ferienzeit – die Autokolonnen auf den Fernstraßen auf bis zu 100 Kilometern anwachsen, kostet das den Autofahrer nicht nur Zeit und Nerven. Vor allem wird auch volkswirtschaftliches Wachstum gebremst und messbare Schäden entstehen.

Die BMW Group setzt sich aktiv für ein funktionierendes Verkehrssystem ein. Im Fokus stehen dabei vor allem die sich stetig verschärfenden Verkehrsprobleme in Ballungsräumen und auf Autobahnen sowie der knapper werdende Parkraum an Wohn- und Zielorten. Im Mittelpunkt der BMW Forschung stehen dabei eine konsequente Erweiterung der Datenbasis für Verkehrslageerfassung, management und -information, eine intelligente Lenkung des Verkehrs sowie die effiziente Nutzung vorhandener Verkehrssysteme.
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Alt 01.03.2006, 08:01     #4
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Intelligente Stauforschung: Verstehen, was auf der Straße passiert.

Wie fließt der Verkehr? Um diese Frage zu beantworten, setzt BMW seit Jahren verschiedene Methoden und Sensoren zur Verkehrsdatenerhebung ein. So liefern klassische stationäre Messstellen Informationen über den Verkehrsfluss auf Autobahnen und Hauptstraßen; Systeme mit automatischer Fahrzeugerkennung stellen erstmals echte Reisezeiten bereit und die moderne Datenerfassung aus der Luft kann als ortsungebundene und direkte Methode zur flächigen Erfassung des Verkehrs herangezogen werden. Neueste Errungenschaft sind die so genannten „Floating Cars“. Diese Fahrzeuge erfassen flächendeckend den Verkehrs- und Straßenzustand sowie Wetterdaten. Alle Informationen werden anschließend über Funk verarbeitet und netzweit verbreitet. Die Ziele der Datenaufbereitung sind eine qualitativ hochwertige Verkehrsinformation, die Entwicklung neuer Prognoseverfahren sowie Tests bestehender Messverfahren. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, Stauursachen zu erkennen und zu verstehen, Staus zu vermeiden und dem Autofahrer damit mehr Mobilität zu ermöglichen.

Wie Staus entstehen, wie sie sich auf Straßen ausbreiten und wie sie sich wieder auflösen – das sind die Themen, mit denen sich die Stauforschung der BMW Group befasst. Um internationale Vergleiche anstellen zu können, arbeitet sie mit Experten in den USA zusammen. Und die Ergebnisse sind überraschend: So ist Stau nicht gleich Stau. Ursachen sind zwar häufig so genannte „aktive Engpässe“, zum Beispiel durch den Übergang von einer dreispurigen in eine zweispurige Autobahn oder durch langsame Lkw auf der Überholspur. Im Gegensatz zu den USA gibt es jedoch in Deutschland oftmals eine stabile Ausbreitung des Staus in Wellen über mehrere Kilometer.

Simulation zum besseren Verständnis.

Neben der Stauforschung auf der Straße betreibt die BMW Group seit Jahren die virtuelle Darstellung von Verkehrsprozessen. Unter dem Motto „Von der Straße direkt in den Rechner“ wird der Verkehr in Simulationsprogrammen realistisch abgebildet. Ziel ist die Bewertung und Optimierung von Verkehrsmanagement- und Fahrerassistenzsystemen. Dafür werden Verfahren zur Stauerkennung und Reisezeitschätzung aus simulierten Verkehrsdaten entwickelt und Fahrerassistenzsysteme am Computer nachgebildet. So bildet beispielsweise das Simulationsprogramm PELOPS, das die BMW Group zusammen mit dem Institut für Kraftfahrwesen in Aachen entwickelt hat, die Komponenten Fahrer, Fahrzeug und Verkehr sowie deren Interaktionen nach.

Daneben arbeiten die Spezialisten an einer stetigen Verbesserung der automatischen Störungserkennung. Denn die Qualität von Verkehrsinformationsdiensten ist in hohem Maße abhängig von der Erfassung aktueller und zuverlässiger Verkehrs- und Wetterdaten. Diese Voraussetzung ist jedoch in weiten Teilen des Verkehrsnetzes bisher nicht zufrieden stellend erfüllt. Verkehrsstörungen werden häufig zu spät entdeckt, ungenau lokalisiert und zeitlich unpräzise erfasst. Ergebnis: Oft erhält der Fahrer die Informationen nicht rechtzeitig und inhaltlich veraltet.

Automobile als Sensoren nutzen.

Die BMW Group Lösung: Floating Car Data (FCD). Floating Cars sind im Verkehr „mitschwimmende“ Fahrzeuge, die als mobile Sensoren dienen. Diese Autos verfügen über einen GPS-Empfänger und ein Mobilfunkmodul zur Positionsbestimmung des Fahrzeugs. Mit dessen Hilfe werden zum Beispiel Standort und Reisezeiten anonym an eine Verkehrszentrale geschickt, die die erhaltenen Daten mit anderen Fahrzeugen abgleicht, um einen Stau zu erkennen. FCD ist bereits in Serie – mehr als 40 000 Fahrzeuge sind schon heute auf deutschen Straßen unterwegs. Die BMW Group arbeitet hier mit anderen Herstellern zusammen, um in Zukunft eine flächendeckende Datenerfassung zu erreichen. Rund zehn Prozent aller Fahrzeuge sind dafür mindestens notwendig.
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Alt 01.03.2006, 08:03     #5
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Datenerfassung in der Zukunft – Fahrzeuge im Dialog.

Noch Zukunftsmusik, an Prototypen jedoch bereits erforscht, ist die erweiterte, fahrzeuggenerierte Verkehrsdatenerfassung „Extended Floating Car Data“ (XFCD). Sie ermöglicht eine präzisere Verarbeitung der Verkehrsinformationen als FCD. Mit XFCD erkennt das Fahrzeug die Situation selbst. Alle vorhandenen Daten werden direkt im Automobil gemessen und ausgewertet. So können Aussagen sowohl über lokale Gefahren, wie zum Beispiel Glatteis oder Aquaplaning, als auch über die aktuelle Verkehrssituation, wie zum Beispiel die Auflösung eines Staus, gemacht werden. Das Fahrzeug leitet dann die Information an eine Verkehrszentrale weiter und könnte parallel über die Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation andere betroffene Autos im Umfeld warnen, was zu einem noch schnelleren und direkten Informationsfluss beiträgt.

Für das neue Datenerfassungssystem muss keine zusätzliche Hardware im Fahrzeug eingebaut werden. XFCD funktioniert vielmehr auf Basis der bestehenden Fahrzeugarchitektur und wird nur durch Softwareprogramme ergänzt. In einem modernen Automobil liegen neben der Geschwindigkeit auch eine Vielzahl weiterer Daten aus dem Fahrzeugsystem vor. Die Einführung moderner Bordnetze, von Fahrdynamikregelung und Fahrerassistenzsystemen, bietet ein weites Spektrum verfügbarer Daten, die zum Informationsgewinn über die Verkehrslage, zum Straßenzustand und zur aktuellen Wetterlage herangezogen werden können. Dazu zählen beispielsweise Daten von Abblend-, Fern- und Nebellicht, Außenthermometer und Klimaanlage, Bremse, Navigationssystem, Regensensor oder Scheibenwischer.

Der größte Vorteil bei XFCD ist die Möglichkeit, alle Meldungen direkt an ein anderes Fahrzeug zu übertragen. Die Informationen werden schneller verarbeitet und über Ad-hoc-Netze an alle betroffenen Fahrzeuge in der Umgebung weitergegeben. Jedes Fahrzeug übernimmt dabei – je nach Situation – die Rolle des Senders, Empfängers oder Vermittlers. Der Vorteil: Ad-hoc-Netze organisieren sich selbst, sie sind durch das „Multi-Hopping“-Verfahren in ihrer Reichweite prinzipiell unbegrenzt und benötigen keinerlei zusätzliche Infrastruktur.
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Alt 01.03.2006, 08:03     #6
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Teststrecken für modernes Verkehrsmanagement.

Für ein verbessertes Verkehrsmanagement setzt sich die BMW Group zum Beispiel am Standort München ein. So erproben die Spezialisten beispielsweise auf einem Abschnitt der A 92 die Telematik von morgen. Dabei ist modernste Technik im Einsatz. Ein dichtes Netz von Sensoren sorgt für eine lückenlose Verkehrsüberwachung. Die Datenübertragung erfolgt per Breitband zur schnellen Problemidentifikation und aktuellen Verkehrsinformation. Verarbeitet werden die Daten in der BMW Group und der Verkehrsleitzentrale Freimann. Auf diese Weise werden unter anderem Warnsysteme erprobt und Simulationsmodelle für die Stauforschung geeicht. Die ständige Videoerfassung der Strecke beinhaltet außerdem einen schönen Zusatznutzen: Über BMW Online können sich Autofahrer ein genaues Bild vom Verkehr auf der Strecke verschaffen.

Unter dem Motto „In München zeigen, was machbar ist“, beschäftigten sich die MOBINET Experten außerdem mit der Optimierung des Verkehrs im Hauptstraßennetz. Ein Beispiel ist BALANCE, eine Software für die „Grüne Welle“. Intelligente Ampeln mit moderner Steuerung ermitteln dabei den aktuellen Verkehrszustand und wählen automatisch ein geeignetes Signalprogramm. Anhand der Daten mehrerer Kreuzungen optimiert BALANCE die Steuerung in ganzen Straßenzügen in München. Der Vorteil für die Verkehrsteilnehmer: weniger Staus – weniger Wartezeiten. Insgesamt konnten Staulängen und Wartezeiten um bis zu zehn Prozent reduziert werden; die Netzkapazität der Straßen wurde um bis zu 15 Prozent gesteigert. 60 Münchner Ampeln passen sich bereits der Verkehrssituation an. Ein weiterer positiver Effekt: Grüne Wellen sorgen auch für weniger verkehrsbedingte Halte an Ampeln. Das senkt den Treibstoffverbrauch und die Emissionen der Fahrzeuge.
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Alt 01.03.2006, 08:04     #7
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Reise und Erlebnis – Besser informiert sein und schneller ankommen.

Die „Freude am Fahren“ steht im Mittelpunkt der BMW Philosophie. Als Pionier hat die BMW Group mit dem Projekt BMW ConnectedDrive längst damit begonnen, Informations-, Kommunikations- und Assistenzsysteme innerhalb und außerhalb des Automobils zu vernetzen, um dem Fahrer so individuell und ergonomisch wie möglich, so viele Informationen wie nötig und gewünscht zu liefern – Informationen, die aus Telematik- und Online-Diensten sowie Fahrerassistenzsystemen stammen. Das Unternehmen ist dabei Innovationstreiber für mobile Verkehrsinformationsdienste – damit das Reisen zum Erlebnis wird.
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Alt 01.03.2006, 08:05     #8
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BMW ConnectedDrive – Telematik, die schon jetzt verfügbar ist.

Seit 1999 bietet die BMW Group den Telematikdienst BMW Assist an. Daneben umfasst das Angebot vom BMW ConnectedDrive – je nach Markt und Region – zusätzlich die Produkte BMW Online, BMW Tracking und TeleService. Es handelt sich um Angebote für den Fahrer. Je nach Wunsch kann er die Produkte, die er nutzen möchte, jederzeit und individuell zusammenstellen.

Der Telematikdienst BMW Assist.

Mit dem in allen BMW Modellreihen erhältlichen Telematikdienst BMW Assist stehen dem Fahrer Notruf, Bereitschaftsdienst und topaktuelle Verkehrsinformationen zur Verfügung. Zusätzlich lässt sich über den operatorgestützten BMW Auskunftsdienst eine Vielzahl von ortsbezogenen Informationen abrufen. Die Besonderheiten liegen darin, dass der Standort des Fahrzeugs bei Anruf des BMW Callcenters automatisch übermittelt wird und die Auskunft somit standortbezogen erfolgen kann. Egal ob Kino, Restaurant, Hotel oder Sehenswürdigkeiten, die entsprechenden Kontaktdaten gelangen dann vom BMW Callcenter direkt ins Navigationssystem oder Autotelefon.

Der Verkehrsinformationsdienst V-Info+ von BMW Assist ist seit März noch schneller und präziser: Die Daten der T-Systems Traffic werden über einen verschlüsselten Datenkanal in das Navigationssystem des Fahrzeugs übertragen. Auch bisher war dieser Dienst deutlich schneller und aktueller als TMC, dem frei empfangbaren öffentlich-rechtlichen Dienst. V-Info+ baut auf einer eigenen Erfassungsmethode für Verkehrsstörungen auf. Die Daten liefern im Wesentlichen über 4 000 Sensoren an Autobahnbrücken, die den Verkehrsfluss auf den deutschen Autobahnen überwachen. Daraus lässt sich ein sehr genaues Bild über die Verkehrslage und die Staugefahr ermitteln. Ergänzt werden die Daten durch die Angaben von Verkehrsinformationszentralen, die den Verkehr mittels Induktionsschleifen in der Fahrbahn erfassen, und durch Angaben von Polizeibehörden. Weiterhin fungieren speziell ausgerüstete Fahrzeuge als mobile Sensoren (sog. „Floating Car Data“).

Der persönliche Auskunftsdienst von BMW Assist wurde kürzlich um die Inhalte aus dem Roten und Grünen Michelin-Führer erweitert, so dass neben dem Zugriff auf das komplette Telefon- und Branchenbuch auch über 350 000 so genannte „Points of Interest“ direkt vom Operator im BMW Callcenter ins Navigationssystem oder Autotelefon transferiert werden können.

Das mobile Internetportal BMW Online.

Das im Markt einzigartige und richtungweisende mobile Internetportal BMW Online ermöglicht in BMW 1er, 3er Limousine, 3er Touring, 5er, 6er und 7er den Zugriff auf ein mobiles BMW Internetportal, das den Fahrer mit exklusiven Service- und Mobilitätsleistungen versorgt. BMW Fahrer können sich so zum Beispiel direkt zum nächstliegenden Parkhaus mit noch freien Stellplätzen leiten lassen. Wie bei BMW Assist ist auch bei BMW Online die direkte Verbindung zum Autotelefon und Navigationssystem gegeben, so dass gefundene Adressen direkt übernommen werden können.

BMW Online zeigt beispielsweise am Stand- und Zielort oder an jedem beliebigen Ort bei Bedarf eine Übersicht der jeweiligen Sehenswürdigkeiten, aber auch kulturelle Programme wie temporäre Ausstellungen oder das aktuelle Kinoprogramm an. Die Informationen aus den Sehenswürdigkeiten kommen zum Beispiel aus dem grünen Reiseführer von Michelin. BMW Online informiert auch über nationale und internationale Ausstellungen samt Ort, Öffnungszeiten und Beschreibung, häufig mit Bildvorschau.

Aus dem Roten Michelin-Führer können Kurzbeschreibungen von empfehlenswerten Hotels und Restaurants am Stand- und Zielort oder an jedem beliebigen Ort abgerufen werden. BMW Online findet Hotels und Restaurants in der gewünschten Kategorie. Sie sind nach der bekannten Kategorisierung hinterlegt und können z.B. nach Preis und Ausstattung ausgesucht werden.

Darüber hinaus sind weitere Dienste wie zum Beispiel ein E-Mail Account und Adressmanager sowie Nachrichten aber auch ein Apothekennotdienst mit den jeweiligen Öffnungszeiten verfügbar. Damit ausgewählte Dienste auch außerhalb des Fahrzeugs genutzt werden können, stehen diese auch per Handy und PC zur Verfügung. Zum Beispiel kann der Parkstandort des Fahrzeugs an ein beliebiges Handy geschickt werden. Das Wiederfinden des Fahrzeugs in fremder Umgebung ist somit wesentlich vereinfacht.

BMW Tracking: Damit aus Diebstahl kein Verlust wird.

Das nur in Italien angebotene Produkt BMW Tracking ermöglicht es, entwendete Fahrzeuge wieder aufzufinden und sicherzustellen. Ein verstecktes Modul im Fahrzeug wird nach einem Diebstahl aktiviert und sendet in regelmäßigen Abständen den aktuellen Standort. Zum einen kann der gestohlene BMW schnell wieder aufgefunden werden, zum anderen gewähren italienische Versicherer durch den Einbau eines BMW Tracking Moduls derzeit einen hohen Versicherungsrabatt. In den USA ist Diebstahltracking in BMW Assist als Dienst integriert.

TeleService: Der Service Partner wartet schon auf das Auto.

Mit BMW TeleService erkennt das Fahrzeug den Servicebedarf selbst und übermittelt die notwendigen Daten über SMS an den betreuenden BMW Partnerbetrieb. Dort weiß der Service Berater sofort, welche Wartungsumfänge anstehen – ohne dass er das Kundenfahrzeug zuvor gesehen hat. Mit BMW TeleService kann der Service Partner vorab und sehr präzise den Arbeitsaufwand am Kundenfahrzeug abschätzen sowie eventuell fehlende Teile besorgen. Die Aufenthaltsdauer des Fahrzeugs in der Werkstatt wird dadurch optimiert. Für den Kunden bleibt nur noch, beim Anruf des Servicebetriebes einen Termin für den Werkstattaufenthalt abzustimmen.

Das Forschungsprojekt BMW Routen – Die schönsten Strecken per Knopfdruck abrufen.

Von BMW empfohlene oder vom Kunden im Internet individuell zusammengestellte Routen ins Fahrzeug laden, und sich dann direkt vom Navigationsgerät auf dieser Strecke bis ans Ziel führen lassen – all das wird der Dienst BMW Routen dem Autofahrer künftig ermöglichen. Ob Passstrecke, Küstentour oder Seenrundfahrt – in Zukunft werden BMW Fahrer die schönsten Autorouten der Welt per Knopfdruck über BMW Online direkt in das Navigationssystem des Autos laden können. Der besondere Clou dabei: Individuelle Zwischenstopps an authentischen und außergewöhnlichen Orten entlang der Route werden gleich mitgeliefert. Die Daten werden vor jeder Reise durch die Online-Verbindung aktualisiert. Ist eine bestimmte BMW Route zum Zeitpunkt der Reise nicht oder nur bedingt befahrbar, wird sie dem Fahrer gar nicht erst angeboten. Der Fahrer kann außerdem sicher sein, dass empfohlene Reiseziele wie zum Beispiel Museen oder Restaurants, auch geöffnet haben.

Basisfunktionen zur Entlastung des Fahrers.

Zu den Basisfunktionalitäten von BMW ConnectedDrive zählt außerdem, Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und situationsgerecht aufbereitet den Fahrzeugsystemen oder dem Fahrer zu übermitteln, dem Fahrer also zu assistieren. Der Fahrer wird dabei zwar entlastet, aber nicht entmündigt. Ein solches Assistenzsystem, das heute bereits in Serie ist, ist zum Beispiel die Adaptive Cruise Control (ACC). Sie regelt das Tempo abhängig von Geschwindigkeit und Abstand des vorausfahrenden Fahrzeugs und unterstützt so den Fahrer bei der Geschwindigkeits- und Abstandsregelung vorwiegend auf Autobahnen und Schnellstraßen. Die aktuelle ACC ist ab einer Geschwindigkeit von circa 30 km/h nutzbar. Im Rahmen einer Weiterentwicklung wird diese Assistenzfunktion in absehbarer Zeit auch für die Regelung bei niedrigen Geschwindigkeiten eingesetzt werden. Der so genannte Stop & Go-Assistent unterstützt dann den Fahrer auch in Stausituationen und im dichten Stadtverkehr und hilft dadurch, Auffahrunfälle zu vermeiden.

Die Funktionsweisen der in Entwicklung befindlichen Systeme machen deutlich, dass sich BMW ConnectedDrive auf die Basis genauer und zuverlässiger Daten stützt. Mit den neuen Fahrassistenzsystemen BMW Night Vision und Fernlichtassistent können BMW Fahrer beispielsweise bei Nacht und in der Dämmerung noch vorausschauender fahren. Kritische Situationen können früher als bisher erkannt und das Fahrverhalten darauf abgestimmt werden. So bietet BMW Night Vision eine innovative Infrarot-Technologie. Eine Wärmebild-Kamera erfasst einen Bereich bis zu 300 Metern vor dem Fahrzeug. Das daraus erzeugte Bild auf dem zentralen Monitor stellt Objekte umso heller dar, je mehr Wärme von der Kamera registriert wird. Damit sind Menschen und Tiere die hellsten Bereiche des Bildes – und werden so auch in der Nacht erkannt. Mit dem Fernlichtassistenten registriert ein Kamerasensor in der Innenspiegelhalterung das Verkehrsgeschehen und steuert selbstständig das Ein- und Ausschalten des Fernlichts – insgesamt ein weiterer Teil der BMW Initiative für sicheres und entspannteres Fahren bei Nacht.

Zu den Sensoren, die bereits jetzt im Fahrzeug vorhanden sind, kommen in einer Weiterentwicklung zusätzliche hinzu, die insbesondere die nähere Fahrzeugumgebung erfassen. Dazu werden Sensorkonzepte auf Basis von Ultraschall-, Radar-, Laser- und Bildverarbeitungstechnologien entwickelt.
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Alt 01.03.2006, 08:06     #9
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Parken – auch im Stand mobil.

Gerade in Ballungsräumen konkurrieren die unterschiedlichsten Anforderungen an die Nutzung der Verkehrsinfrastruktur. Anwohner, Geschäftsreisende, Besucher, Dienstleister, Lieferanten und Beschäftigte – sie alle stellen unterschiedliche Ansprüche an den städtischen Verkehr. Dabei kollidieren diese Mobilitätsansprüche oftmals mit dem Ziel, die Lebensqualität in einem Stadtgebiet zu erhalten, die mit steigendem Verkehrsaufkommen abnimmt. Diese Interessenskonflikte müssen gelöst werden – ohne dass darunter die Mobilität der Bürger oder die Standortqualität des Wirtschaftsraumes leidet.

Parken ist dabei ein zentraler Aspekt – denn früher oder später muss jeder Autofahrer parken. Jedoch kann die Zeit und Nerven raubende Parkplatzsuche gerade im Innenstadtbereich zu einem Hemmnis der automobilen Mobilität werden. So haben Untersuchungen der BMW Group ergeben, dass der Parksuchverkehr beispielsweise in der Münchner Innenstadt bis zu 44 Prozent der Verkehrsleistung ausmachen kann. Ist endlich ein freier Platz gefunden, zwingen häufig knappe Platzabmessungen den Fahrer zum Rangieren oder gar zum Aufgeben. Selbst Stellplätze sowie enge Zu- und Abfahrten von Parkhäusern stellen Autofahrer immer wieder vor Probleme. Das Konzept der BMW Group zur Lösung und Minderung solcher Probleme umfasst sowohl fahrzeugbezogene Technologien für Kunden als auch kostenfreie gemeinnützige Dienstleistungen für jedermann.
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Alt 01.03.2006, 08:06     #10
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Parken – effizient organisiert.

Stressfreies Parken und kürzere Suchzeiten durch bessere Informationen – das sind die Ziele der Kooperation beim Parkinformationsdienst parkinfo.com der BMW Group und des ADAC. Als Pionier in der Fahrerinformation hat die BMW Group Anfang 2001 mit dem Konzept von parkinfo.com den ersten deutschlandlandweiten und grenzüberschreitenden Parkinformationsdienst geschaffen. Über das Internet (http://www.parkinfo.com) und WAP-fähige Mobiltelefone (http://wap.parkinfo.com) finden auch Ortsfremde dank nutzerfreundlicher Suchfunktionen schnell und einfach die richtige Parkeinrichtung. Noch einfacher funktioniert die Parkinfo im Fahrzeug in Verbindung mit einem Navigationssystem und BMW Online: Auf Knopfdruck werden die dem Standort oder Wunschziel nächstgelegenen Parkeinrichtungen angezeigt, sofern vorhanden einschließlich einer aktuellen Belegungsinformation. Mit einem weiteren Knopfdruck gelangt die Adresse in das Navigationssystem und die Fahrt kann beginnen.

Bis Ende 2008 soll der Datenbestand allein in Deutschland auf 3 500 Parkeinrichtungen ausgebaut werden, darunter 1500 mit Angaben zu aktuell freien Plätzen. Zu jeder Parkeinrichtung stehen Informationen über Lage, Preise, Öffnungszeiten, Einfahrten und Einfahrtsbeschränkungen und größtenteils Bilder von den Zu- und Einfahrtssituationen zur Verfügung; für einen Teil der Einrichtungen kann darüber hinaus noch die aktuelle Anzahl der freien Plätze und sogar der Trend der weiteren Verfügbarkeit angezeigt werden.

Management des Parkraumes.

Doch in puncto Parken ist parkinfo.com nur eine von vielen Maßnahmen der BMW Group, die allen Verkehrsteilnehmern zu Gute kommt. So übersteigt beispielsweise in vielen Stadtzentren und Wohnvierteln die Nachfrage an Parkplätzen das Angebot. Durch ein verbessertes Parkraummanagement kann der vorhandene öffentliche Parkraum effektiver genutzt und somit den konkurrierenden Ansprüchen gerechter werden. Am Beispiel des Münchner Stadtteils Altschwabing bewiesen die BMW Group Verkehrsforscher, welche positiven Effekte intelligentes Parkplatzmanagement haben kann. Langzeitparker blockierten tagsüber viele Parkplätze. Kurzzeitparker, die einkaufen wollten oder andere schnelle Erledigungen vorhatten, fanden nur unzureichend Parkmöglichkeiten. Die Folgen waren ein starker Parksuchverkehr und Behinderungen des Güterverkehrs. Und der Parkraum für Bewohner, die abends von der Arbeit kamen, war knapp.

Die BMW Group Verkehrsforscher entwickelten ein Konzept, das die Straßenzüge in drei Parkzonen unterteilt: Im Bereich „Bewohnerparken“ dürfen nur lizenzierte Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen; die Zone „Mischnutzung“ teilen sich die Ansässigen mit Besuchern, die Parkgebühren bezahlen müssen. Im Bereich „Kurzzeitparken“ besteht letztlich für alle Parkenden Gebührenpflicht. Alle Einschränkungen gelten an Werktagen zwischen 8 und 22 Uhr, außerhalb dieser Zeit ist das Parken frei. In den Stadtbezirken München-Lehel und München-Schwabing wird dieses Konzept seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert.

Auch die BMW ConnectedDrive Dienste kommen schon heute bei der Parkplatzsuche zum Einsatz. Kunden von BMW Online können sich so zum Beispiel direkt zum nächstliegenden Parkhaus mit noch freien Stellplätzen leiten lassen. Durch eine direkte Verbindung zum Autotelefon und Navigationssystem können gefundene Adressen direkt übernommen werden.
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