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Alt 23.02.2006, 12:18     #11
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10. Die Karosserie des neuen BMW Z4 M Roadsters: Leicht und sicher.

Der BMW Z4 M Roadster besitzt die mit 14 500 Nm/Grad Torsionssteifigkeit verwindungssteifste Karosserie im Wettbewerb. Gleichzeitig ist diese extrem leicht. Beides zusammen löst brillant den Zielkonflikt zwischen Schwingungskomfort und dynamischer, sportlicher Fahrwerksabstimmung.

Die Rohkarosserie zeichnet sich durch so genannte Y-Träger aus, denn die Motorträger gabeln sich vor der Stirnwand in je einen Schweller- und einen Tunnel-Ast. Die Torsionssteifigkeit wird zusätzlich durch Versteifungsstreben und Schubfelder im Unterboden, an den Federbeindomen und im Windlauf erhöht.

Sein gewichtsoptimiertes Konzept mit zielgerichtetem Leichtbau umfasst eine Motorhaube aus Aluminium, einen in die Rohbaustruktur integrierten Überrollschutz und die Verwendung hochfester Stähle. Fertigungsverfahren wie das Innen-Hochdruck-Umformverfahren ermöglicht eine form- und gewichtsoptimierte Gestaltung des Windlaufes ohne störende Schweißflansche. Ausstattungsabhängig bringt der Z4 M Roadster ein DIN-Leergewicht von nur 1410 Kilogramm auf die Waage – hier liegt neben der hohen Motorleistung das „Geheimnis“ des sensationellen Leistungsgewichts von 4,1 Kilogramm je PS.

Hohe Sicherheit für die Passagiere.

Fahrer und Beifahrer genießen im Z4 M Roadster die optimale passive Sicherheit. In die als Überrollbügel ausgebildete A-Säule sind hochfeste Stahlrohre integriert, die im A-Säulenknoten durch eine massive Schalenkonstruktion verankert sind. Durch diese Rohre werden A-Säulen und Dachrahmen wirksam verstärkt. Hinter den Kopfstützen sind zwei Überrollbügel aus Edelstahl mit dem sehr belastbaren Karosserie-Querträger in der Trennwand verschweißt und damit ideal an die Karosserie angebunden. Crashoptimierte Fußaufstandsflächen minimieren Intrusionen in den Fahrgastraum. An den vorderen Längsträgern sind vergleichsweise lange Deformationselemente in Stahl-Schalenbauweise angeschraubt, an denen wiederum das Stoßfängersystem befestigt ist. So nimmt die Karosserie bei leichten Remplern keinen Schaden und die Kosten bleiben niedrig.

Abgestimmte Schutzsysteme.

Insgesamt vier Front- und Seitenairbags werden von den Advanced Safety Electronics (ASE) über Lichtwellenleiter gesteuert. Ihre Satelliten steuern individuell die Auslösung der Airbags und der Gurtstrammer. Diese Module messen und rechnen selbständig, reagieren unabhängig und überwachen sich gegenseitig. Gegebenenfalls veranlasst die ASE auch die Trennung der Sicherheits-Batterieklemme, die Abschaltung von Generator und Kraftstoffpumpe, die Öffnung der Zentralverriegelung sowie das Einschalten von Innenlicht und Warnblinkanlage. In Verbindung mit einem Autotelefon und dem Navigationssystem „Professional“ oder „Business“ werden über den Telematikdienst „BMW Assist“ ein Notruf ausgelöst, der Standort übertragen sowie eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale aufgebaut.

Z4 M Roadster und Z4 Roadster unterscheiden sich sehr subtil.

Wichtige Details unterscheiden den Z4 M Roadster vom Basisfahrzeug. So ist der Unterboden aerodynamisch optimiert. Die damit erreichte spezielle Luftführung sorgt für die Kühlung von Getriebe und Hinterachse. Der Heckdiffusor erfüllt eine zentrale Funktion in der Unterbodenluftführung: Er verbessert die Strömungsverhältnisse, was zusammen mit der Heckschürze und dem glatt verkleideten Unterboden zu einer ausgewogenen Aerodynamik führt. Außerdem unterstützt der Diffusor die Ableitung der Abluft vom Hinterachsgetriebe. Schließlich erfordert die durchgängig zweiflutige Abgasanlage Detailänderungen am Unterboden.
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Alt 23.02.2006, 12:19     #12
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11. Der neue BMW Z4 M Roadster: Voll aufs Fahren konzentriert.

Der BMW Z4 M Roadster ist ein reinrassiger Sportwagen, ein Fahrzeug, bei dem sich sämtliche Anforderungen einer Prämisse zu unterwerfen haben: dem puren Fahrspaß.

Genussvolles Fahren beginnt mit dem Sitzen: Im BMW Z4 M Roadster sitzen Fahrer und Beifahrer Roadster-typisch tief und weit hinter dem Schwer- und Drehpunkt des Fahrzeugs. Fahrzeugbewegungen werden so direkt wahrgenommen und enge Kurven zu einem ganz speziellen Erlebnis. Die M Sportsitze bieten ausgezeichneten Seitenhalt. Ihre perfekten Verstellmöglichkeiten ergänzen die in Länge und Neigung einstellbare Lenksäule.

Die Insassen umgibt klassisches Roadster-Design in sehr hochwertiger Premium-Umsetzung: pur und authentisch. Zwei Lederumfänge stehen zur Wahl. Während die Serienausstattung Walknappaleder für die Sitze, Türspiegel und die Armauflage vorsieht, sind bei der Sonderausstattung „Vollleder“ die gesamte Tür, der Frontscheibenrahmen und die Sonnenblenden, die Überrollbügel, sowie die Mittelkonsole inklusive der hinteren Ablagebox mit Leder bezogen. Exklusive und handwerklich perfekt ausgeführte Nahtbilder vollenden den gelungenen Eindruck beider Lederausstattungen.

Das Cockpit: konzentriert auf den Fahrer.

Das Cockpit ist konsequent auf den Fahrer getrimmt. Alle für ihn unmittelbar wichtigen Funktionen sind ergonomisch richtig am oder um das Lenkrad herum platziert. Die dominierenden Rundinstrumente sind Tachometer und Drehzahlmesser. Ihre Hutzen – eine Hommage an klassische Roadster – verhindern lästige Spiegelungen in der Scheibe.

Drehzahlmesser und Tachometer präsentieren das Zifferblatt in Schwarz mit weißen Zahlen und die Zeiger im traditionellen Rot. Und nur in einem M Automobil zeigt sich das Drehzahlband im Drehzahlmesser dynamisch: Das gelbe Vorwarnfeld und das rote Warnfeld begrenzen den jeweils zulässigen Motordrehzahlbereich abhängig von der momentanen Motoröltemperatur. Mit steigender Motoröltemperatur vergrößert sich der nutzbare Drehzahlbereich. Diese Lösung erleichtert dem Fahrer die intuitive Beachtung der Öltemperatur.

Die LCD-Anzeige des Bordcomputers ist im Tacho integriert, Tankuhr und die Anzeige der Motoröltemperatur befinden sich im Drehzahlmesser. Heizung und Klimaanlage werden über drei Drehregler im Armaturenträger über der Mittelkonsole bedient. Sie sind in hochwertigem Perlglanz-Chrom gehalten. Darüber liegt das Bedienfeld für das Radio oder HiFi-System.

Das griffige M Lederlenkrad gewährleistet mit seinem starken Kranzprofil und den Daumenmulden im Lenkradkranz sicheren Halt und präzises Handling. Multifunktionstasten erleichtern dem Fahrer die Konzentration auf das Fahren, denn Telefon oder Radio kann er über diese Tasten mit Fingerdruck bedienen, ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen.

Platz für mehr als den Boxenstopp.

Der Z4 M Roadster bietet seinen Passagieren mit einem Handschuhfach, zwei festen Türtaschen und einer rund zehn Liter großen Box in der hinteren Trennwand zwischen den Sitzen ausreichend Stauraum. Der Deckel der Box wird von der Zentralverriegelung abgeschlossen, der Öffnungsmechanismus ist ölgedämpft. Rechts und links von der Box befinden sich zwei Fächer mit je 3,7 Liter Volumen in der Trennwand. Bei der Sonderausstattung HiFi sind sie von Subwoofern besetzt. Ein kleines Staufach hinter dem Handbremshebel eignet sich für Parkmünzen oder Ähnliches. Die Cupholder in der Armaturentafel sind ausklappbar und lassen sich mit einem Handgriff an verschiedene Gefäßgrößen anpassen.

Variabler Verdeckkasten schafft Platz im Kofferraum.


Damit der Kofferraum bei geschlossenem Verdeck optimal nutzbar ist, lässt sich der variable Verdeckkasten aus Kunststoff entriegeln und ähnlich einer Faltschachtel zusammenklappen. Das Kofferraumvolumen vergrößert sich dadurch von 200 auf 220 Liter. Um Beschädigungen an Verdeck oder Gepäck zu vermeiden, blockiert beim elektrohydraulischen Verdeck eine Sicherheitsschaltung das Öffnen der Verdeckabdeckung, solange der Verdeckkasten zusammengeklappt ist.

Ein Verdeck mit besonderer Faltung.

Der BMW Z4 M Roadster verfügt über eine besondere Verdeckfaltung. Bei dieser äußerst platzsparenden Faltung wird das vordere Verdeckteil wie ein Deckel über den Stoff gelegt und bündig mit der Karosserie verriegelt. Der Z4 M Roadster benötigt deshalb weder eine Persenning noch eine Verdeckklappe, zudem ist das Windgeräuschniveau sehr niedrig.

Das Gestell aus leichten Magnesium- und Aluminiumteilen spart Gewicht, bietet aber dennoch eine hohe Crash-Sicherheit. Die beheizbare Heckscheibe besteht aus kratzfestem Mineralglas.

Der Z4 M Roadster ist serienmäßig mit einem vollautomatischen Verdeck ausgestattet. Ein Knopfdruck genügt und der komplette Öffnungsvorgang läuft in knapp zehn Sekunden elektromechanisch ab. Eine Elektrohydraulik übernimmt dabei das Zusammenfalten des Verdecks und seine Arretierung. Das Ganze funktioniert selbstverständlich genauso in umgekehrter Richtung beim Schließen des Verdecks. Innengeräusch und Klimakomfort sind optimiert und durch einen zusätzlichen Innenhimmel verbessert.

Zugfrei offen reisen.

Ein optionales Windschott-System verbessert die Zugfreiheit. Es besteht aus zwei Scheiben, die in die Öffnung der beiden Überrollbügel montiert werden und dann dort verbleiben, sowie einem in einen Rahmen gespannten Netz zwischen den Überrollbügeln. Wird das Netz nicht benötigt, lässt es sich in einer speziellen Halterung im Kofferraum verstauen. Ebenfalls als Zubehör gibt es ein Hardtop.

Bi-Xenonlicht für optimale Sicht.

Der Z4 M Roadster wird serienmäßig mit statischen Bi-Xenon-Scheinwerfern ausgeliefert, die ein maximales Abblend- und Fernlicht ausstrahlen. Die Abblend- bzw. Fernlichtverteilung wird erzeugt, indem elektromagnetisch eine Blende in den Strahlengang vor die Xenon-Lampe geschwenkt wird. Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, ist das System mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung kombiniert.

Das Positionslicht wird über zwei Lichtleitringe erzeugt. Damit prägt dieses Markencharakteristikum von BMW auch den Z4 M Roadster.

Schutz durch zweistufiges Bremslicht.

Auch von einer weiteren BMW Innovation profitiert der neue Z4 M Roadster: Das zweistufige Bremslicht verbessert die Verkehrssicherheit erheblich. Auffahrunfälle können erheblich reduziert werden, wenn der nachfolgende Verkehrsteilnehmer frühzeitig und eindeutig darüber informiert wird, wie stark sein Vordermann bremst. Genau diese Information signalisiert ihm das zweistufige Bremslicht: Bei einer normalen Bremsung leuchten die Bremsleuchten in der Heckleuchte sowie die hochgesetzte Bremsleuchte auf. Bei einer starken Bremsung oder wenn das ABS eingreift, vergrößern sich die leuchtenden Flächen in der Heckleuchte. Der nachfolgende Autofahrer interpretiert diese Vergrößerung intuitiv als Notbremsung, reagiert seinerseits mit rechtzeitigem Bremsen und gewinnt so wichtigen Anhalteweg.

Frischluftvergnügen für jedes Alter.

Auf dem Beifahrersitz lässt sich ein Kindersitz montieren, die Isofix-Befestigungspunkte sind als Sonderausstattung erhältlich. Ein Schalter mit Warnlampe in der Mittelkonsole ermöglicht es, den Beifahrer-Airbag für diesen Fall abzuschalten. Auch diese Funktion ist in das Sicherheitssystem ASE einbezogen.

Wunschprogramm: HiFi-Anlagen der Spitzenklasse.

Freiluftkonzerte haben ihren besonderen Reiz. Aber offene Räume stellen schwierige Bedingungen für die Audioanlage dar. Neben dem Basissystem offeriert der Z4 M Roadster als Sonderausstattung zwei HiFi-Anlagen, die für hervorragende Brillanz und Leistungsfähigkeit sorgen. Durch Equalizing im Verstärker wurde die Linearität optimiert. Die erste Anlage umfasst einen Zehn-Kanal-Audioverstärker mit vier 40-Watt-Tieftonlautsprechern vorne und hinten sowie sechs 25-Watt-Mittel- und Hochtonlautsprechern vorne oben in der Tür und hinter den Lehnen.

Mit dem HiFi-System „Professional“ steht auch die so genannte Carver-Technologie zur Verfügung. Sie ermöglicht es, aus dem gekoppelten Volumen von rechtem und linkem Subwoofer einen enorm hohen Schalldruck zu erzeugen. Dazu wird ein Tieftonlautsprecher mit einer starken Endstufe kombiniert, die neben der Kombination eines Tieftonlautsprechers mit einer starken Endstufe, die neben der erforderlichen Ausgangsspannung von 30 Volt auch die entsprechende Signalverarbeitung aufweist, um den Lautsprecher vor Selbstzerstörung zu schützen. Das Layout entspricht dem des bekannten HiFi-Lautsprechersystems, allerdings mit einem digitalen Zehn-Kanal-Audioverstärker mit Soundprozessor und 100 Watt Ausgangsleistung für die Subwoofer in der hinteren Trennwand.

Zwei Navigationssysteme mit DVD-Speicher auf Wunsch.

Das in die Armaturentafel integrierte Navigationssystem „Business“ greift auf Daten einer DVD zurück, deren Speicherdichte eine enorme geografische Reichweite erlaubt: Ganz Europa passt auf eine einzige DVD. Kombiniert mit einem schnellen Prozessor ist das Navigationssystem in der Lage, unverzüglich eine neue Streckenführung zu berechnen, wenn beispielsweise der Fahrer die aktuelle Route verlässt. Da es sich bei diesem Radio-Navigationssystem um ein integriertes System handelt, können darüber auch Bordcomputer, Radio und Telefon bedient werden. Der kleine Monochrom-Monitor für die Navigation kann auch SMS-Nachrichten anzeigen. Der CD-Player sowie der CD-Wechsler sind MP3-tauglich.

Das Navigationssystem „Professional“ verfügt darüber hinaus über einen aufklappbaren 16 : 9-Farbmonitor der neuesten Generation in der Mitte der Armaturentafel. Er dreht sich um die eigene Achse und klappt automatisch auf, wenn ein Knopf oder eine Taste am Radio bedient werden beziehungsweise wieder zu, wenn der Fahrer den Zündschlüssel abzieht. Der Monitor lässt sich per Knopfdruck elektrisch oder manuell justieren und bei Bedarf auch ganz einklappen. Durch den Einsatz einer neuen Folientechnik ist das Display nicht nur unter allen Lichtbedingungen hervorragend ablesbar, eine dahinter angebrachte Spezialentspiegelungsfolie verhindert auch Reflexe auf der Frontscheibe. Beide Navigationssysteme sind mit einem ebenfalls als Sonderausstattung lieferbaren, fest eingebauten Telefon kombinierbar.
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Alt 23.02.2006, 12:21     #13
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12. Die Produktion des BMW Z4 Roadsters: Flexibel nach individuellen Kundenwünschen.

Durch ein effektives Zusammenspiel von Produktion, Logistik und Vertrieb kann jeder BMW Kunde sein individuell gefertigtes Wunschfahrzeug zum fest vereinbarten Zeitpunkt in Empfang nehmen. Die Basis dafür legt der Kunden-Orientierte Vertriebs- und Produktionsprozess (KOVP) der BMW Group, nach wie vor weltweit Benchmark in der Automobilindustrie. KOVP zielt auf maximale Änderungsflexibilität, Schnelligkeit und hohe Termintreue. Dieser Prozess optimiert die gesamte Kette von der Bestellung bis zur Auslieferung von Automobilen und orientiert sich an den individuellen Kundenwünschen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für KOVP sind standardisierte Prozesse im Karosseriebau, eine hohe Fertigungsflexibilität und das 1998 eingeführte Online-Ordering-System. Dabei wird die lackierte Karosserie in der Logistik-Kette als Zulieferteil betrachtet, das „just-in-sequence“ an das Montageband geliefert wird. Nach erfolgter Bestellung im Handelsbetrieb wird umgehend online ein Platz im Produktionsprozess reserviert und die Fertigungslogistik informiert. Damit sorgt KOVP bei internen Netzwerkpartnern und externen Lieferanten für Transparenz und stabile Versorgungs- und Produktionsprozesse.

Kurzfristige Änderungen bis vier Tage vor Produktionsbeginn.

Als Built-to-order-Hersteller bietet BMW jedem Kunden die Möglichkeit, sich sein individuelles Traumauto aus einer Vielzahl von Ausstattungsvarianten zusammenzustellen. Insgesamt steht dem Kunden bei jedem Fahrzeugtyp eine Variantenvielfalt von circa 1030 Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung, so auch beim BMW Z4. Ein wesentlicher Kundennutzen von KOVP ist dabei die hohe Änderungsflexibilität. Änderungswünsche bezüglich Karosserievariante, Motor, Farbe oder Ausstattung können beim BMW Z4 im Werk Spartanburg/USA bis vier Tage vor Montagestart berücksichtigt werden.

Dass der Kunde diese Flexibilität zu schätzen weiß und sie auch nutzt, beweist die eindrucksvolle Zahl von bis zu 140 000 umgesetzten Änderungswünschen pro Monat im gesamten Produktionsnetzwerk der BMW Group – ohne negativen Einfluss auf den fest zugesagten Liefertermin. KOVP wird heute bei allen Modellen der Marken BMW und MINI umgesetzt. Damit konnte die Zeitspanne von der konkreten Einplanung eines Fahrzeugs in die Produktion über den Transport bis hin zur Übergabe an die Händler im selben Land auf zehn Tage reduziert werden. Vor Einführung von KOVP waren es noch bis zu 28 Tage.

South Carolina ist die Heimat des BMW Z4.

Das BMW Werk Spartanburg in South Carolina/USA ist die Heimat des BMW Z4. Rund 4 600 Mitarbeiter fertigen täglich über 500 Fahrzeuge der Modellreihen X5 und Z4 für den Weltmarkt. Folgende Merkmale zeichnen das BMW Werk in South Carolina besonders aus:
  • Schnellster Werksanlauf in der Geschichte der Automobilindustrie – nur 23 Monate zwischen dem Spatenstich 1992 und der Auslieferung des ersten Autos.
  • Erstes volles Produktionswerk der BMW Group außerhalb Deutschlands.
  • Erstes Automobilwerk in den USA mit Einsatz von Wasserbasislacken.
  • Eines der ersten Automobilwerke in den USA mit Zertifizierung nach ISO 14001 aufgrund der Erfüllung internationaler Umweltstandards.
BMW Produktion in den USA – die Produktion folgt dem Markt.

Ein wichtiger Meilenstein der BMW Group Unternehmensgeschichte war 1992 der Entschluss, ein eigenes Produktionswerk in den USA zu errichten. Bis zum Jahr 2004, nur zwölf Jahre nach der Entscheidung für das neue BMW Werk in Spartanburg/South Carolina, konnte das Absatzvolumen in den USA von 50 000 Einheiten auf mehr als 260 000 Fahrzeuge der Marke BMW gesteigert werden. Diese Entwicklung wurde durch die Produktion vor Ort mit unterstützt, denn als „Local Player“ genießt die Marke BMW eine höhere Marktakzeptanz.

Seit der Werkseröffnung Ende 1994 wurde die ursprüngliche maximale Fertigungskapazität im BMW Werk Spartanburg mehr als verdoppelt, sie beträgt nun über 140 000 Einheiten pro Jahr. Mit dem Aufbau eines Werks in den USA und dem damit verbundenen lokalen Markterfolg hat die BMW Group auch zur langfristigen Sicherung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland beigetragen, denn ein Großteil der in den USA verkauften BMW Fahrzeuge stammt aus den deutschen BMW Werken München, Dingolfing und Regensburg.

Die USA sind der Hauptabsatzmarkt für den BMW Z4. Gemäß der Strategie der BMW Group – „Die Produktion folgt dem Markt“ – ist es deshalb konsequent, dass der Z4 in den USA produziert wird. Neben der reinen Fahrzeugfertigung hat die Produktion vor Ort folgende Aufgaben:
  • Natural Hedging: Produktionsstandorte und ein entsprechend hohes Einkaufsvolumen in bedeutenden Absatzregionen mit unterschiedlichen Währungen sorgen für einen Ausgleich der Warenströme sowie der Währungsschwankungen und -risiken.
  • Marktöffnung/Markterschließung: Lokale Produktionsstätten fördern die Marktdurchdringung und erleichtern den Zugang zu neuen Märkten mit langfristigem Wachstumspotenzial.

    Durch ein Werk vor Ort wird das Unternehmen zu einem „Local Player“, was die Akzeptanz der Produkte im jeweiligen Markt unterstützt. Dass diese Vorgehensweise erfolgreich ist, zeigt die positive Entwicklung der Absatzzahlen in den USA, Südafrika und Großbritannien seit der Inbetriebnahme von vollwertigen Produktionswerken für BMW und MINI Fahrzeuge vor Ort. Die BMW Group fertigt in diesen Ländern Fahrzeuge für den Weltmarkt.

    Darüber hinaus gibt es Marktregionen, die durch hohe Einfuhrzölle den Import von fertigen Automobilen erschweren und damit eine größere Marktdurchdringung verhindern. Das gilt speziell für den asiatischen Raum. Durch so genannte „Completely Knocked Down“-Montagewerke (CKD) vor Ort umgeht man diese Barriere und kann Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten. Im CKD-Verfahren werden in dem jeweiligen Land die Fahrzeuge aus importierten Teilesätzen zusammengebaut und mit lokal produzierten Teilen ergänzt. BMW betreibt ein eigenes CKD-Werk in Thailand sowie mit externen Partnern weitere Montagestätten vor allem in Asien.
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Alt 23.02.2006, 12:22     #14
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13. Die Positionierung des BMW Z4/Z4 M Roadsters: Wie sich die Kunden ähneln.

Bei dem Versuch, den „typischen“ Z4 Roadster-Kunden zu definieren, geben Marktstudien relativ zuverlässig Auskunft. So ist der durchschnittliche Z4 Kunde in Europa 44 Jahre und in den USA 52 Jahre alt, männlich, verheiratet, aber meist ohne Kinder. Neben einer guten Ausbildung und einem dazu passenden Beruf, oft in leitender Position, kennzeichnen ihn die stetige Suche nach größtmöglicher Unabhängigkeit und einem modernen und zeitgemäßen Lebensstil sowie eine große Offenheit gegenüber allem Neuen.

Solche Kunden genießen gerne die schönen Dinge des Lebens, pflegen einen großen Freundeskreis, treiben aktiv Sport (bis hin zu ausgefallenen Sportarten wie Fallschirmspringen oder Extremklettern) und fahren vor allem gerne Auto – und dazu gehört der 100-Kilometer-Trip am Feierabend genauso wie die Wochenendreise.

Von seinem Auto erwartet der Roadsterkunde, der sich selbst als design- und markenbewusst bezeichnet, modernste Technik, hohe Leistungsfähigkeit, ein intensives Fahrerlebnis sowie einen individuellen, markanten Stil. Da wundert es nicht, dass mehr als die Hälfte aller Z4 Kunden dieses Modell in erster Linie wegen seiner Optik und wegen der Freude am offenen Fahren gekauft haben. Übrigens haben diese Kunden neben dem Z4, den sie vorwiegend in der Freizeit nutzen, noch mindestens ein weiteres Auto in ihrer Garage stehen.

Leistung als Forderung an sich selbst – und an das Auto.

Verglichen mit den Z4 Roadster-Kunden werden die Besitzer eines Z4 M Roadsters im Durchschnitt etwas jünger sein (etwa 40–45 Jahre). Der Anteil männlicher Fahrer wird deutlich höher sein und annähernd 90 Prozent erreichen, der soziale Status wird noch höher sein als bei den Z4 Besitzern.

Über den Lebensstil und die Kaufmotive des Z4 Roadster-Kunden hinaus steht bei den Kunden des Z4 M Roadsters vor allem die Forderung nach überlegener Leistung im Vordergrund. Sie sind stark wettbewerbsorientiert und betonen gern und selbstbewusst ihren Lebensstil als moderne, individuelle und sehr dynamische Performer.

Freiheit und Unabhängigkeit sind extrem wichtig für diese Klientel, die Geschwindigkeit in jeder Form liebt: im Beruf, bei ihren Hobbies, beim Autofahren. Diese Kunden suchen Sportlichkeit mit einem hohen Anspruch, viele von ihnen interessieren sich für Motorsport oder betreiben ihn gar aktiv.
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Alt 23.02.2006, 12:24     #15
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14. Die BMW Roadster-Historie.

„Wir sind in der angenehmen Lage“, schrieb BMW an seine Vertreter, „Ihnen heute die Mitteilung zu machen, dass wir, vielen Anregungen folgend, einen Zweisitzer mit besonders leichter Karosserie gebaut haben.“

Es hätte die Einleitung für jeden einzelnen Roadster sein können, den BMW jemals gebaut hat. Das Besondere an dieser ist, dass sie für den allerersten geschrieben wurde: den BMW 3/15 PS DA 3 Wartburg Sport. Und noch eine zukunftsträchtige Feststellung stand in diesem Schreiben vom 8. Mai 1930: „Der Wagen entspricht in seinen Sitzen und sonstigen Abmessungen den Vorschriften des Sportreglements.“ Die offenen BMW Zweisitzer wurden von jeher nur für das entwickelt, was erst Jahrzehnte später zum endgültigen Slogan von BMW werden sollte: für die Freude am Fahren.

Der „Wartburg“ sollte kein Rennwagen sein – und wurde einer der erfolgreichsten.

Für den Zweisitzer hatte die BMW Karosserieabteilung einen schnittigen Anzug entworfen, mit langer Haube und kurzem Heck, spitz zulaufend wie ein Boot – damals der letzte Schrei. Die Außenhaut bestand aus Aluminium, anstelle der Türen gab es nur zwei tiefe Ausschnitte. Für einen Grundpreis von 3100 Mark – damals nicht eben wenig Geld – pochte unter der Haube ein 750 Kubikzentimeter großer Vierzylinder-Motor, der 18 PS an der Hinterachse ablieferte. Weil das ganze Auto gerade mal 400 Kilo wog, konnte dieser Roadster sogar die 100 km/h-Marke knacken und war damit schneller als so mancher repräsentative und stärkere Wagen. Der neue Wartburg sollte zwar kein „Renn- oder Sportwagen, sondern ein serienmäßiger Zweisitzer-Tourenwagen“ sein, dennoch war er in vielen Motorsport-Wettbewerben erfolgreich.

Der ideale Sportmotor: BMW Sechszylinder für 315/1 und 319/1.

Das Konzept, bewährte Serientechnik mit einem leistungsgesteigertem Motor, einem tiefem Schwerpunkt und einem angepasstem Fahrwerk zu verfeinern, erwies sich als richtig und erfolgreich. Also konstruierte BMW nach der Entwicklung des ersten eigenen Reihensechszylinder-Motors auch bald einen Roadster. Schließlich war der 1,5 Liter-Motor für ein sportliches Auto wie geschaffen: Leistungsfähig, drehfreudig und leicht besaß er ein hohes Potenzial.

Zunächst entwickelten die BMW Ingenieure 1934 mit dem 315 ein zweisitziges Kabriolett mit sportlicher Linienführung, das aber mit Kurbelfenstern und gefüttertem Verdeck eher auf Komfort getrimmt war. Im Jahr darauf folgte dann der echte BMW Sport-Roadster mit zwei umklappbaren Windschutzscheiben, ausgeschnittenen Türen und Steckverdeck – eine pure Fahrmaschine. Der Sechszylinder dieses Typ 315/1 genannten Wagens lieferte 40 PS, mehr als das Doppelte des Wartburg-Motors. Der Sportwagen kam bei seiner Premiere auf der Berliner Automobilausstellung beim Publikum sehr gut an, und etliche der daraufhin produzierten 230 Exemplare des BMW 315/1 Roadsters wurden zu erfolgreichen Rennsportwagen.

Bei Fahrern und Firma ließen diese Erfolge rasch den Wunsch nach mehr aufkeimen: Ein Auto in der prestigeträchtigen Klasse bis zwei Liter musste her. Ende 1934 folgte bereits eine weitere, noch leistungsstärkere Ausführung des BMW Roadsters mit der Typenbezeichnung 319/1. Äußerlich bis auf die Lüftungsgitter an der Motorhaube mit dem 315/1 identisch, wurde der 319/1 von einem durch Hubraumerweiterung und drei größere Flachstromvergaser auf 55 PS getunten 1,9 Liter-Motor angetrieben.

Diese Maschine hatte mit dem nur 790 Kilogramm leichten Zweisitzer wenig Mühe und beflügelte den Roadster bereits in serienmäßigem Zustand auf rund 135 km/h. Allerdings machte ihn sein Preis von 5 800 Reichsmark gleichzeitig zu einem sehr exklusiven Auto: Zwischen 1934 und 1936 in nur 178 Exemplaren gebaut, sicherte auch der 319/1 zahlreiche Erfolge im Motorsport.

Die Krönung der Vorkriegsära: der BMW 328 Roadster.

Mitte der 30er-Jahre waren sich Serienroadster und Wettbewerbsfahrzeuge technisch noch sehr nahe – noch immer war der Motorsport das ideale Forum, um Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Serienfahrzeuge nachzuweisen. Doch wenn BMW Schritt halten wollte, musste bald noch mehr Leistung angeboten werden. Die Ingenieure suchten daher nach einer Möglichkeit, die Leistung deutlich zu steigern, ohne jedoch den Hubraum zu erhöhen. Das Ergebnis war der M 328, der Motor des legendären 328 Sportwagens von 1936.

Schon bei seinem Debüt auf dem Nürburgring am 14. Juni 1936 deklassierte der neue Roadster selbst die kraftstrotzende Kompressor-Konkurrenz – ein Erfolg der bis heute für BMW Roadster typischen ausgewogenen Kombination aus souveräner Motorisierung und überlegenem Fahrwerk: 80 PS bei nur 830 Kilogramm Gewicht verhalfen der Serienversion des eleganten Roadsters zu einer Kraftentfaltung, die auch heute noch zu beeindrucken vermag.

Ein leichter und stabiler Rohrrahmen mit Kastenquerträgern nahm die Vorderradaufhängung mit unteren Querlenkern und einer oberen Querfeder auf, die starre Hinterachse verfügte über halbelliptische Längsblattfedern. Die Karosserie des neuen BMW 328 Roadsters ähnelte im Heckbereich stark dem Typ 319/1, hatte jedoch eine deutlich längere, von zwei Lederriemen gehaltene Motorhaube und in die Front integrierte Scheinwerfer.

Der ab Mitte 1936 zunächst nur im Rennsport eingesetzte Hochleistungssportwagen blieb jedoch nicht nur den Werksfahrern vorbehalten, denn er eignete sich ebenso gut für den Alltagsbetrieb. Deshalb begann im Frühjahr 1937 die Serienfertigung. Auf der Straße zählte er mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h zu den ganz schnellen. Aber erneut auch zu den ganz seltenen: Nur 464 Exemplare dieses klassischen Roadsters wurden bis 1939 gebaut.

Komfort und Eleganz für alle Zeiten: der BMW 507.

War der 328 der sportliche Wegbereiter von BMW, so setzte Mitte der 50er-Jahre der nächste Sport-Zweisitzer ganz neue Akzente in Design und Eleganz: der BMW 507. Als er 1955 in New York debütierte, waren Fachwelt und Publikum hingerissen: Lange Haube, maßgeschneidertes Fahrerabteil und knappes Heck, gestreckte Seitenlinien und sanft geschwungene Rundungen ergaben ein zeitlos schönes Design. Charakteristisch waren die seitlichen Lufteinlässe hinter den Vorderrädern, in denen das weißblaue BMW Markenzeichen prangte. Der 507 trug ein völlig neues, aber dennoch unverkennbares BMW Gesicht. Die Doppelniere war statt vertikal jetzt horizontal ausgerichtet und schwang sich zwischen den Scheinwerfern elegant über die gesamte Wagenfront.

Auch unter der Haube hatte der 507 einiges zu bieten: Der V8-Motor bestand aus Aluminium und gilt als erstes in Serie produziertes Leichtmetall-Triebwerk der Welt für Automobile. Der leuchtend rote Verkaufsprospekt für den neuen Achtzylinder-Sportwagen verhieß überlegene Leistungen: 150 PS aus 3,2 Litern Hubraum, gut für eine Spitzengeschwindigkeit von 220 Kilometer pro Stunde. Dafür hatten die Motoreningenieure im Vergleich zur 502 Limousine die Verdichtung der acht Zylinder auf 7,8 : 1 erhöht und ausgesuchte, besonders angepasste Teile eingesetzt. Auf Wunsch bot BMW später zusätzlich eine leistungsgesteigerte Variante mit rund 165 PS an. Sie bezog ihre Mehrleistung aus einer auf 9,0 : 1 angehobenen Verdichtung, einer geänderten Nockenwelle mit größerer Kipphebelübersetzung und größeren Ventildurchmessern. Für die Gemischzufuhr sorgten größere Vergaser.

Nur Wochen nach seinem Debüt in Amerika sorgte der Zweisitzer auch auf der IAA des Jahres 1955 für Furore. Der BMW 507 verkörperte einen mondänen Lebensstil, wie ihn die meisten Deutschen nur aus der Traumwelt der Lichtspieltheater kannten. Schließlich gab es nur einige wenige Straßenautos, die Mitte der 50er-Jahre über 200 km/h fahren konnten. Die Zahl der Roadster, die eine ähnliche Faszination des offenen Fahrens ausübten, war damals gering, vom Sound ganz zu schweigen.

Zwischen 1956 und 1959 fand der exklusive Wagen 251 stolze Besitzer. Und nicht alle wollten mit dem bildschönen Sportwagen nur flanieren: Der Rennfahrer und „Bergkönig“ Hans Stuck setzte einen modifizierten 507 bei Bergrennen in Europa ein und heimste mit dem Achtzylinder-Roadster auch so manchen Sieg ein. Andere Privatfahrer wie der österreichische BMW Generalimporteur Wolfgang Denzel setzten ebenfalls auf den BMW 507 und waren damit erfolgreich.

Ein Technologieträger für die Straße: der BMW Z1.

Nachdem der letzte BMW 507 ausgeliefert war, konzentrierte sich BMW jahrzehntelang auf den Aufbau der Kernprodukte, denn die Nachfrage nach Roadstern blieb lange Zeit auf einen Kreis von Enthusiasten beschränkt. So dauerte es 29 Jahre, bis wieder ein Roadster mit dem weißblauen Emblem auf der Haube auf den Markt kam. 1988 produzierte BMW den ersten Z1, ein Fahrzeug, das bis heute seiner Zeit voraus ist. Selten war fortschrittliche Technologie mit so viel Fahrspaß verbunden wie bei diesem Zweisitzer: Die Karosserie war aus einem feuerverzinkten Stahl-Monocoque aus gepressten und verschweißten Blechteilen mit einem in Sandwichbauweise ausgeführten Kunststoffboden gefertigt. Die gesamte Außenhaut bestand aus angeschraubten Kunststoff-Elementen, die Türen ließen sich auch während der Fahrt in den hohen Seitenschwellern versenken.

Der 170 PS starke 2,5 Liter-Reihensechszylinder stammte aus dem BMW 325i. Er war hinter der Vorderachse eingebaut, was den Z1 zu einem so genannten Frontmittelmotor-Fahrzeug machte. Weniger als 8 Sekunden vergingen für den klassischen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100, der Vortrieb endete erst bei eindrucksvollen 225 km/h. Diese Kraft gelangte über ein Fünfgang-Getriebe an die Hinterachse. Das Fahrwerk mit sportlicher Abstimmung bestand aus einer Federbein-Vorderachse aus der BMW 3er Reihe und einer völlig neu entwickelten, so genannten Z-Hinterachse. Scheibenbremsen an allen vier Rädern waren natürlich Standard.

Diese äußerst harmonische Komposition bescherte den Fahrern einen 1250 Kilogramm leichten Roadster, dessen Steifigkeit, niedriger Schwerpunkt und Kurvenstabilität auch heute noch restlos begeistern können. Ab Januar 1989 wurden die ersten Z1 Roadster, die weitgehend in Handarbeit entstanden, an Kunden ausgeliefert. Ein Grundpreis von 80 000 DM sorgte dabei für bleibende Exklusivität, dazu wurden spezielle Accessoires für Z1 Fahrer entwickelt. Die Produktion endete im Juni 1991. Bis dahin waren 8 000 BMW Z1 gebaut worden.

Freude am Roadsterfahren für ein breiteres Publikum: der BMW Z3.

Mit dem Z1 war der Bann gebrochen: Das große Interesse an einem offenen BMW Zweisitzer machte einen populären Nachfolger notwendig. So präsentierte BMW 1995 einen Roadster, der im damals neuen Werk Spartanburg/USA in Großserie gebaut wurde. Schnell galt der kompakte Sportler als Inbegriff der klassischen BMW Tugenden: ausgewogene Technik unter einem außergewöhnlichen Design, voll konzentriert auf Fahrspaß. Der Z3 hatte den Motor vorn und den Antrieb im Heck. Langer Radstand und breite Spur sowie ein niedriger Schwerpunkt mit nahezu paritätischer Achslastverteilung machten ihn zu einem wahren Kurvenkünstler: Er bestach durch herausragend präzise Lenkeigenschaften mit gutmütigem Einlenkverhalten, hohe Querbeschleunigungen bei geringer Seitenneigung, leicht untersteuerndes Fahrverhalten im Grenzbereich und gutmütiges Lastwechselverhalten.

Die Innenausstattung des Z3 war mit sportlichen Sitzen und einer BMW typischen Instrumentierung, die sich auf das Wesentliche beschränkte, auf den Roadster-Charakter, also auf Fahren pur ausgerichtet. Die Bedienungselemente waren da, wo sie der Fahrer auf Anhieb vermutete.

Wer die klassische Sportwagen-Linie des BMW Z3 noch weiter kultivieren wollte, dem stand eine Speedster-Abdeckung in Wagenfarbe zur Verkleidung des geöffneten Verdecks zur Verfügung. Zur Verbesserung der Aerodynamik wurde damit die Strömungslinie der Kopfstützen in Form von zwei Höckern weitergeführt. Die Speedster-Abdeckung war zweigeteilt, konnte mit einer Schutzhülle versehen und im Kofferraum untergebracht werden.

Der Roadster war nicht zuletzt so erfolgreich, weil BMW im Laufe seiner Produktionszeit eine ganze Bandbreite an Motorisierungsvarianten anbot, die jedem Anspruch gerecht wurde. So reichte die Palette vom anfänglichen 1,8 Liter-Vierzylinder bis zum 3,2 Liter großen Sechszylinder-Hochleistungsmotor aus dem M3, der im M Roadster schließlich 325 PS leistete und dem kompakten Sportwagen zu furiosen Fahrleistungen verhalf.

Faszinierender Meilenstein der Automobiltechnik: der BMW Z8.

Dennoch stand das Highlight zur Jahrtausendwende noch bevor: der BMW Z8. Mit seinen gestreckten Proportionen, der klassischen Linienführung und dem Faltverdeck war er schon optisch eines der außergewöhnlichsten Fahrzeuge seiner Zeit. 4,40 Meter lang, 1,83 Meter breit und 1,31 Meter hoch, war er eine moderne Interpretation des Themas BMW 507. Wie der Klassiker verkörperte der neue Roadster das Beste an Technik, was im Automobilbau zu diesem Zeitpunkt möglich war. Sichtbare Zeichen dafür waren Innovationen wie die Neonlichttechnologie für Blinker, Schluss- und Bremsleuchten.

Unter der geschraubten Außenhaut bildete ein selbsttragender Aluminium-Rahmen, ein so genannter Spaceframe, die tragende Struktur, deren Zwischenräume mit hochfesten Aluminiumblechen ausgefüllt waren. Mit diesem Konzept wurden bei optimalem Gewicht im Wettbewerbsvergleich offener Sportwagen Bestwerte für die Karosseriesteifigkeit erzielt. Das Ergebnis war ein hervorragend direktes Fahrgefühl ohne die sonst für manche offene Fahrzeuge typischen Zitterschwingungen. Die Konzentration auf das Wesentliche – die Freude am Fahren – drückte sich in jedem konstruktiven Detail des Roadsters aus. Dafür stand beispielsweise die mittige Anordnung der Instrumente, deren Anzeigen sich ausnahmslos auf die wichtigsten Funktionen eines Sportwagens verdichteten, denn der Blick des Fahrers sollte ungehindert und ohne jede Ablenkung nach vorne gehen.

Unter der Motorhaube arbeitete ein Hochleistungs-V8-Sportmotor mit 5 Litern Hubraum und 400 PS Leistung. Dieses imposante Kraftwerk war aus Gründen bester Traktion in nahezu allen Fahrsituationen innerhalb der Karosserie weit hinter der Vorderachse positioniert (Frontmittelmotor) und half so, mit einem Verhältnis von 50 : 50 eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse zu erreichen. Dieses Kraftpaket beeindruckte nicht allein durch seine pure Leistung, sondern auch durch die Art und Weise, wie es sie entfaltete. So erreichte das Z8 Triebwerk seine Maximaldrehzahl erst bei 7 000 Umdrehungen pro Minute. Durch die Kombination mit einem handgeschalteten Sechsgang-Getriebe konnte der Fahrer somit in allen Fahrsituationen aus dem Vollen schöpfen und bei der jeweiligen Geschwindigkeit wesentlich mehr Kräfte in Fahrleistung umsetzen als mit niedriger drehenden Motoren. Das ließ sich auch objektiv messen: Einem versierten Fahrer war es mit dem Z8 immerhin möglich, die gut 20 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife in respektablen 8 : 17 Minuten zu passieren.

In Summe stellte der BMW Z8 eine attraktive Fahrmaschine dar, deren Bestimmung weit über den simplen Transport von Menschen und deren Gepäck hinausging. Wie bei jedem BMW Roadster stand beim Z8 die Freude am Fahren, und insbesondere am Offenfahren, an allererster Stelle. Und daran sollte sich auch beim nächsten BMW Roadster, dem aktuellen Z4 in allen seinen Varianten, nichts ändern.
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Alt 23.02.2006, 12:25     #16
Albert   Albert ist offline
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15. BMW Z4 Roadster/BMW Z4 M Roadster. Technische Daten.

16. Außen- und Innenabmessungen.

17. Leistungs- und Drehmomentdiagramme.


...werden nachgereicht.
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