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Alt 10.01.2006, 14:10     #1
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MINI Concept Detroit. North American International Auto Show 2006 (Pressemappe)

Inhaltsverzeichnis.

1. MINI Concept Detroit. Kurzversion.
2. MINI Concept Detroit. Sportlich individuell am Beginn des 21. Jahrhunderts.
2.1 Typisches Design, aber jeder Inch ist neu. MINI Concept Detroit Exterieur.
2.2 Floating Elements. MINI Concept Detroit Interieur.
3. Mini Traveller 1960. Ausdruck eines neuen, mobilen und aktiven Lebensstils.
4. Happy Birthday, Sir Alec. 2006 im Zeichen des 100sten Geburtstags von Mini Erfinder Alec Issigonis.

Geändert von Albert (10.01.2006 um 14:19 Uhr)
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Alt 10.01.2006, 14:11     #2
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1. MINI Concept Detroit. Kurzversion.

„Go sports!“ – eine clevere Idee neu interpretiert.


Sportliche Motorleistung und sportliches Ambiente im Innenraum werden bei MINI Concept Detroit kombiniert mit flexibler, cleverer Raumnutzung. Freunde sind an Bord immer willkommen, Platz für Sportgeräte ist allemal vorhanden und innovative Dachträger und Boxensysteme schaffen zusätzlichen Stauraum. Zu Beginn des Jahres 2006, dem Jahr des 100sten Geburtstags des „Mini Erfinders“ Sir Alec Issigonis, präsentiert MINI auf der NAIAS mit MINI Concept Detroit eine Designstudie, die die Kernidee des Mini Traveller am Beginn des 21. Jahrhunderts unter der Devise „Go sports!“ zeitgemäß interpretiert.

Coupé-artiger Auftritt ohne B-Säule.

Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Detroit ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie Radkästen, Schulterlinie und Powerdome markant ausgearbeitet. MINI Concept Detroit ist ein klares Statement, das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant. Durch den Entfall der B-Säule vermittelt MINI Concept Detroit einen besonders großzügigen Eindruck, wie er sonst nur von Coupés und Cabrios bekannt ist.

MINI typische Cleverness für das Fahrzeugkonzept.

Einfaches „Begehen und Beladen“ möglich zu machen, war ein Leitgedanke bei der Entwicklung von MINI Concept Detroit. Für Fahrer-/ Beifahrer- und Hecktüren kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz; sie schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster öffnen elektrisch.

Cargobox im Laderaum, Ladeluke im Dach.

Der Laderaum von MINI Concept Detroit verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Der hintere Teil des Daches lässt sich öffnen und zum Einladen nutzen.

Sports Utility Box und Roof Box als Wechsel-Staufächer.

Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches Wechsel-Staufach, das im geöffneten hinteren Seitenfenster eingeklinkt wird. An der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be- und Entladen der Box sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie das praktische Durchreichen von Gegenständen. Mit der Roof Box bietet MINI Concept Detroit auch für die Ladeluke im Dach ein solch praktisches System.

Satellite Silver Metallic-Lack und Neopren-Kontur.

MINI Concept Detroit präsentiert sich im Licht strahlend silbern, jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Akzente in Rot und Blau geben der Studie einen besonders dynamischen Auftritt. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren verwendet.

„Floating Elements“ prägen Interieur-Design. Drehbare Sitze erleichtern das Einsteigen nach hinten.

Das „Floating-Elements-Concept“ überrascht beim Einsteigen mit einem großzügigen und offenen Eindruck. Die Sitze sind am Mitteltunnel „schwebend“ aufgehängt, auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem „Center Speedo“ als drehbares Zentralinstrument mit digitaler und analoger Anzeige unterstützt den Eindruck von Geräumigkeit. Vier Personen können im MINI Concept Detroit bequem Platz nehmen, das Einsteigen nach hinten wird durch Drehen der Vordersitze erleichtert. Nach dem Umklappen bilden die Rücksitzlehnen eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden.

Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Materialien.

Weißes Leder in verschiedenen Oberflächen unterstreicht im Interieur den Eindruck von Modernität des großzügig vorhandenen Raumes und vermittelt edles Design und Ambiente. Aluminiumbeschichtetes Glasfaser-Geflecht ziert die Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser-Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht in der Akzentfarbe Blau, das sich auch in den Sitzeinsätzen und Armauflagen wieder findet.

46 Jahre Mini Traveller.

Premiere hatte der viersitzige Mini mit erweitertem Stauraum im September 1960 als Austin Seven Countryman bzw. als Morris Mini Traveller. Die Bezeichnung „Traveller“ zeigte an, dass man bei diesem Mini Modell schon damals auch an eine aktive Zielgruppe dachte. Über 400 000 Einheiten wurden zwischen 1960 und 1982 insgesamt verkauft, dazu gehörte ab 1969 auch eine Variante des Mini Clubman.

2006: der 100ste Geburtstag von Mini Erfinder Alec Issigonis.

Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 als Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in der heutigen Türkei geboren. Für Schulausbildung und Technik-Studium kam er nach London, wo er später einer der erfolgreichsten englischen Autokonstrukteure wurde.
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Alt 10.01.2006, 14:12     #3
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2. MINI Concept Detroit. Sportlich individuell am Beginn des 21. Jahrhunderts.

„Go sports!“ – Sport und Spaß mit Speed.

Sportlich den Trend vorgeben, das ist heute ständige Bereitschaft für Neues, schnelle Reaktionen und spontane Entscheidungen. MINI Concept Detroit ist dafür das ideale Fahrzeug: Sportliche Motorleistung und sportliches Ambiente im Innenraum werden kombiniert mit flexibler, cleverer Raumnutzung. Freunde sind an Bord immer willkommen, Platz für Sportgeräte ist allemal vorhanden. MINI Concept Detroit bietet Platz für vier Personen und ihr Equipment. Outdoor-Spaß im Schnee beim winterlichen Freeriding ist damit genauso garantiert wie tolle Sommertage an der Küste beim Kite-Surfen. Innovative Dachträger und Boxensysteme schaffen zusätzlichen Stauraum, und auf der Rückfahrt lassen sich selbst nasse Kleidung und Schuhe bestens unterbringen.

Innovatives Ambiente und sportlicher Stil neu interpretiert.

Ungewöhnlich, wendig, clever – Mini war vom ersten Tag an der ideale Begleiter für Trendsetter. Zur feinen Lebensart gesellten sich Anfang der 1960er auch sportliche Outdoor-Aktivitäten, die Fahrt mit Freunden aufs Land und ein schöner Tag am Strand. Der Mini Traveller mit verlängertem Radstand, leicht angehobener Dachlinie und praktischen Hecktüren war dafür genau der richtige Begleiter. Er vereinte den einzigartigen Chic des Mini mit einem erweiterten Raumangebot, und so war man mit dem Mini Traveller immer stilvoll unterwegs. Zum Beginn des Jahres 2006, in dem der 100ste Geburtstag des Mini Erfinders, Sir Alec Issigonis, begangen wird, präsentiert MINI auf der NAIAS mit MINI Concept Detroit eine Designstudie, die die Kernidee des MINI als agiles Raumwunder am Beginn des 21. Jahrhunderts unter der Devise „Go sports!“ zeitgemäß interpretiert.

Vieles ist vertraut, und doch ist alles neu: Typisch MINI sind der einzigartige Gesamt-Auftritt, Front, Seitenansicht und zahlreiche zu Ikonen gewordene Design-Details. Typisch MINI sind aber auch die Innovationen für innen und außen: Weit öffnende Türen mit intelligenter Parallelogramm-Kinematik gehören hier genauso dazu wie der coupé-artige Auftritt ohne B-Säule. Die Studie glänzt zudem in einer neuen Silber-Metallic-Lackierung und mit exquisiten Materialien im Innenraum. Schließlich zitiert MINI Concept Detroit seinen Ahnherrn u. a. mit einem eleganten Estate-Design, mit einer symmetrisch geteilten Doppeltür am Heck und mit geteilten Seitenscheiben für die Passagiere der zweiten Sitzreihe.

Insgesamt zeichnet sich MINI Concept Detroit dadurch aus, dass alle präsentierten Funktionen mit definierten Nutzen-Überlegungen hinterlegt sind und dass die Design-Features bis ins Detail ausgearbeitet sind. Gleichzeitig ist der Name Programm: MINI hat seine Wurzeln im urbanen Geschehen, jede Ausgabe des MINI International Magazins ist aus diesem Grund einer aufregenden Stadt gewidmet. MINI Concept Detroit ist zudem eine Hommage an die Gastgeber und an die Stadt der NAIAS. Nicht zuletzt hatte hier in Detroit 2004 auch das gerade in den USA sehr beliebte MINI Cabrio seine Weltpremiere.

Go sports! Immer individuell und perfekt gestylt unterwegs. Neue Oberflächen und Materialien für MINI Concept Detroit.

Satellite Silver als silbern und grau changierende Mehrschicht-Außenlackierung, weißes Leder mit unterschiedlichen Oberflächen und unterschiedlicher Haptik, innovative Glasfasergewebe für die Innenverkleidungen der Türen und metallische Carbon-Optik im Fußraum kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht in der Akzentfarbe Blau, das sich auch in den Sitzeinsätzen und Armauflagen wieder findet – all das macht deutlich, was sportliche Individualität für MINI am Beginn des 21. Jahrhunderts bedeutet. „Go sports!“ – das ist außergewöhnliches Ambiente und clevere Raumnutzung, von MINI authentisch als MINI Concept Detroit präsentiert.

Wie schon der klassische Mini Traveller ist auch die MINI Konzeptstudie auf der NAIAS 2006 so ausgelegt, dass bis zu vier Personen Richtung Sport und Freizeit großzügig und luxuriös-stilvoll unterwegs sind. Basis dafür sind neue Ideen für die Raumnutzung, die von der Cargobox im Laderaum bis zu den frei schwebend aufgehängten Fahrer- und Beifahrersitzen reichen.
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Alt 10.01.2006, 14:14     #4
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2.1 Typisches Design, aber jeder Inch ist neu. MINI Concept Detroit Exterieur.

Unverkennbar: MINI, wie man ihn liebt.


Ein Blick genügt: MINI ist auch unter den Vorgaben der Konzeptstudie ein Auto „so klein wie möglich und so groß wie nötig“. Gerade das aber war die besondere Herausforderung an das MINI Design Team, denn MINI Concept Detroit ist ein eigenständiges Fahrzeug, vom charakteristischen Hexagon-Grill bis zum überaus funktionalen Split-Door-Heck.

Elemente, durch die das MINI Design über Jahrzehnte zum Markenzeichen geworden ist, finden sich auch im MINI Concept Detroit wieder: Dazu gehören die geradlinig verlaufenden Schulter- und Dachlinien, wobei die Schulterlinie leicht nach hinten ansteigt – das erzeugt die spannungsvolle Keilform eines echten MINI, die hier durch das Mehr an Länge noch besonders betont wird. Die weit außen sitzenden Räder, eine im Verhältnis zur Fahrzeuglänge sehr große (hier über 160 cm lange) Fahrer- bzw. Beifahrertür und der charakteristische Fugenverlauf rund um den Seitenblinker zeigen die weiterentwickelte Designsprache des MINI Concept Detroit. Die Diagonalfuge zwischen Seitenblinker und Seitentür ist eine gewachsene Ikone, die ihren Ursprung in der Schweißnaht des klassischen Mini hat. Das Dach wirkt durch das vollständig umlaufende Fensterband und den Wegfall der B-Säule „freitragend“, es ist ebenso wie die MINI typischen Türgriffe unverkennbares Stilelement der Konzeptstudie.

Straff, sportlich, maskulin.

Vieles ist vertraut – und doch ist alles anders. Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Detroit ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie die Radkästen, die Schulterlinie und der Powerdome markant ausgearbeitet. MINI Concept Detroit ist ein klares Statement, das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant. Unterstützt wird dies durch die hinter Klarglas steiler stehenden Scheinwerfer und durch den in einem Stück gestalteten, hexagonalen Grill. Sie geben der Studie einen besonders wachen und leistungsbereiten, gleichzeitig sympathisch-charmanten Ausdruck.

Vorne angeschlagene Motorhaube.

Der sportliche Auftritt wird durch die vorne angeschlagene Motorhaube weiter verstärkt, wobei Kotflügel und Kühlergrill mit der Motorhaube ein homogenes, fugenloses Bauteil bilden. Wie bei einem klassischen Sportwagen schwenkt es beim Öffnen nach vorne und oben, dabei bleiben aber die Scheinwerfer unverändert in ihrer Position und der Motorraum ist optimal zugänglich. Edles Design und hochwertige Materialien bestimmen das Bild auch unter der Haube: Kotflügel und das sichtbare Umfeld des Motors sind durchgängig in der Außenfarbe Satellite Silver lackiert, das Triebwerk präsentiert sich nahezu wie in einer Vitrine.

Damit schon der Weg zum Sport ordentlich Spaß macht, ist MINI Concept Detroit mit einem MINI Cooper S Triebwerk ausgestattet, wie das auch der zusätzliche Lufteinlass auf der Motorhaube und der Doppelrohr-Auspuff klar signalisieren. Ideale Voraussetzungen für MINI typisches Gokart-Feeling sind zudem mit dem langen Radstand, der breiten Spur und den kurzen Überhängen gegeben.

Zu Beginn des Jahres 2006 erinnert ein Signet im Kühlergrill daran, dass der Erfinder des Mini vor 100 Jahren geboren wurde.

MINI Concept Detroit öffnet sich nach links, rechts, hinten und oben. Alle Türen mit Parallelogramm-Kinematik.

Mehr Platz im Innenraum muss von außen auch gut zugänglich sein. „Begehen und Beladen“ so einfach wie möglich zu machen, diente daher als einer der Leitgedanken bei der Gestaltung von MINI Concept Detroit. Für Fahrer- und Beifahrertür und für die beiden Hecktüren stellt MINI eine Idee zur Diskussion, die das Ein-/Aussteigen und das Be-/Entladen auch unter beengten Verhältnissen stark verbessert: An allen vier Türen kommen intelligente Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz. Dabei schwenken die Türen in einer einzigen Bewegung gleichzeitig minimal zur Seite und maximal nach vorne. Der Platzbedarf rund um das Fahrzeug zum Öffnen der Türen ist dadurch deutlich geringer, trotzdem eröffnet sich dem Nutzer ein großzügiger Zugang zum Fahrzeug-Innenraum.

Coupé-artiger Auftritt unterstützt gute Zugänglichkeit.

Lange Seitentüren, Entfall der B-Säule, geteilte Seitenfenster hinten.


Die Parallelogramm-Kinematik verkehrt so den gelegentlich geringeren Öffnungswinkel langer Coupé-Türen in einen konzeptbedingten Vorteil. Dies umso mehr, als die Seitentüren bei dieser Designstudie über 160 Zentimeter lang sind. Wichtig an dieser Stelle: Auch sie verfügen, wie jeder MINI, über rahmenlose Scheiben.

Auch sonst nimmt der kosmopolite Sportler Elemente zweitüriger Coupés auf, wobei er damit gleichzeitig das einfache Begehen und Beladen unterstützt. So ist der Entfall der B-Säule zunächst ein optischer Blickfang, der aber nochmals den dynamischen Gesamteindruck von MINI Concept Detroit betont. Die beiden hinteren Seitenfenster sind geteilt, sie schließen vorne nahtlos an die Seitenscheiben an. Zum Öffnen wird der vordere Teil elektrisch unter den hinteren Teil geschoben. Das Prinzip der geteilten hinteren Seitenscheiben ist vom klassischen Traveller bekannt und wurde in dieser Form neu interpretiert.

Ohne B-Säule und bei vorne und hinten vollkommen geöffneten Fenstern vermittelt MINI Concept Detroit einen besonders großzügigen Eindruck, wie er sonst nur von Coupés und Cabrios bekannt ist. Durch den Entfall der B-Säule sind auch die hinteren Sitze deutlich bequemer zugänglich.

Größerer Radstand für mehr Innenraum.

MINI Concept Detroit bietet mehr Raum für spontane Entscheidungen. So kann man zum Beispiel schnell das nötige Equipment für seinen Lieblingssport verladen und sich auf den Weg zum Training machen. Der lange Radstand wirkt sich vorteilhaft auf die Platzverhältnisse in der zweiten Reihe aus. Ein wichtiger Beitrag zu den MINI typischen, überragenden Fahreigenschaften ist die Positionierung der Räder nach dem Prinzip „an jeder Ecke eines“. Um nicht an dieser MINI Maxime zu rütteln, hat MINI Concept Detroit hinten einen ähnlich kurzen Karosserie-Überhang wie alle anderen MINI Modelle. Die beiden seitlich angeschlagenen, weit öffnenden Hecktüren machen das Beladen dann ganz einfach.

Cargobox – der Butler im Stauraum.


Hinter diesen Türen nimmt MINI Concept Detroit das Ladegut in zwei Ebenen auf. Möglich wird das durch die in den Laderaumboden versenkte Cargobox, die sich als diensteifriger Butler beim Umgang mit kleinem und großem Gepäck erweist. So lässt sich die Abdeckung der Cargobox auf der Ebene der Ladekante nach hinten ausziehen – Einkaufstaschen einfach draufstellen und sanft in das Heck des Wagens hineingleiten lassen. Die Abdeckung der Cargobox kann aber auch nach oben geschwenkt werden, in dieser Position dient sie als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Mit einem leichten Handgriff lässt sich zudem auch die gesamte Cargobox nach hinten und oben in die Öffnung der Hecktüren herausfahren, um hier etwa nach dem Sport nasse Kleidung und Schuhe bequem zu verstauen.

Komplett versenkbare, ebenfalls rahmenlose Scheiben in den beiden Hecktüren sorgen für zusätzliche Frischluft und machen den Laderaum zugänglich, auch ohne die Türen öffnen zu müssen.

Sports Utility Box: einfach mitnehmen, was gerade auf dem Programm steht.


Skifahren, Eislaufen oder im Sommer Kondition tanken beim Strandlauf – erst das richtige Equipment macht den Spaß mit Freunden perfekt. Für MINI Concept Detroit nichts leichter als das: einfach die passende Sports Utility Box in das geöffnete hintere Seitenfenster einhängen, und schon kann’s losgehen!

Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches Wechsel-Staufach, das aus geprägtem Kunststoff gefertigt ist. Länge und Höhe entsprechen dem hinteren Seitenfenster, hier wird die Sports Utility Box auch befestigt. Dazu wird das vertikal geteilte Fenster geöffnet (der vordere Teil fährt elektrisch zurück) und die Utility Box mit ihrem tieferen Teil in die Fensteröffnung eingehängt. An der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be-/Entladen der Box sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie das praktische Durchreichen von Gegenständen. Der flachere Teil der Box reicht außen am Fahrzeug zurück bis zur C-Säule.

MINI Concept Detroit sieht vor, dass jeweils mehrere Sports Utility Boxes gleichzeitig in Gebrauch sind, die je nach Vorhaben des Nutzers flexibel eingesetzt werden können.

Nach oben für vieles offen: Sonnendach, Ladeluke, Dachträger, Roof Box.

Ein Stimmungsmacher der besonderen Art im MINI Concept Detroit ist das nahezu über die gesamte Dachlänge reichende Sonnendach. Es sorgt bei den Passagieren für ein Gefühl der Weite und Großzügigkeit, wenn die Sonne und die Lichter der Großstadt den Innenraum hell erleuchten lassen.

Und ganz im Sinne des cleveren Nutzenkonzeptes bietet die Designstudie zudem einen Zugang zum Innenraum über das Dach. Denn über der symmetrisch geteilten Doppeltür am Heck lässt sich das Dach öffnen, abgesehen von Frischluft kann man so etwa sein Freeriding-Equipment von oben an Bord bringen. Das sieht nicht nur sehr cool aus, es ist auch praktisch und im Straßenverkehr weniger hinderlich, wenn lange Gegenstände einfach oben aus dem Dach statt aus dem Heck herausragen.

Sind Freunde mit dabei und wird entsprechend mehr Laderaum benötigt, weiß MINI Concept Detroit mit einem innovativen Dachträger-System zu überzeugen. Es besteht zunächst aus der beidseits aufgesetzten Reling, die jeweils an ihrer Innenseite als Schiene ausgebildet ist. Zwei Querträger dienen als Basis für individuelle Aufnahmen, in denen jedes Sportgerät – Ski im Winter oder im Sommer beispielsweise das Kite-Board – sicher befestigt werden kann. Da die Querträger sich in der Reling über die gesamte Dachlänge frei verschieben lassen, ist die Anpassung an die jeweiligen Transporterfordernisse besonders komfortabel. Werden die beiden Elemente ganz nach hinten geschoben und bündig fixiert, werden sie in Funktion und Design zum Dachheckspoiler und verstärken so den sportlichen Auftritt von MINI Concept Detroit.

Die Idee der Sports Utility Box, durch Einklinken von Wechsel-Staufächern in Fahrzeugöffnungen zusätzlichen Stauraum zu schaffen, findet in der Roof Box ihre konsequente Fortsetzung. Während die Sports Utility Box in den geöffneten Seitenfenstern eingeklinkt wird, ist die Roof Box für die Ladeluke über den Hecktüren vorgesehen. Sie erstreckt sich folglich über die gesamte Dachbreite und reicht außen nach vorne bis zum Sonnendach; im Inneren des Fahrzeugs besetzt sie den oberen Teil des Laderaums. Wie die Sports Utility Boxes ist die Roof Box sowohl vom Innenraum als auch von außen zugänglich. Auch sie ist aus geprägtem Kunststoff gefertigt.

Multifunktionale Felgen in Twin-Colour-Optik.


Ein facettenreiches Rad: Mit den multifunktionalen Felgen präsentiert MINI Concept Detroit dem Autofahrer eine Möglichkeit, Design und Ausdruck des Fahrzeugs zu individualisieren, ohne aufwändig den kompletten Radsatz wechseln zu müssen. Auf der NAIAS zeigt sich die Studie mit Rädern in einem dezenten Grau, das an hochwertige Gussteile erinnert. In die Räder eingesetzt sind fünf blau lackierte, trapezförmige Elemente, die der Studie einen technischen, dynamischen Ausdruck verleihen.

Die multifunktionale Felge von MINI Concept Detroit besteht aus einem Leichtbau-Trägerrad mit Basisfelge und Reifen. Das Trägerrad verfügt über zahlreiche Anschraubpunkte und Auflageflansche, an denen einfach austauschbare, individuelle Gestaltungselemente befestigt werden. Räder sind zentrales Gestaltungselement jedes Automobils. Bei MINI stehen die Teile, um die sich alles dreht, nicht nur durch die Positionierung „an den Ecken“, sondern auch durch ihre Größe besonders im Mittelpunkt.

Puristische Ästhetik mit Chamäleon-Effekt. Die Oberflächen von MINI Concept Detroit.

MINI Concept Detroit geht nicht nur bei technisch-funktionalen Ansätzen neue Wege, auch bei der Gestaltung der Oberflächen hat sich das MINI Design Team einiges einfallen lassen. Insgesamt strahlt der exklusive Mix mit weißen und silbernen Oberflächen moderne Eleganz aus, rote und überwiegend blaue Kontraste vermitteln Aktivität und Sportlichkeit. Insgesamt ein Auftritt, der nie überladen wirkt, sondern sich MINI typisch auf eine Kernaussage konzentriert.

Diese minimalistische Ästhetik wird zweifach verstärkt: einerseits durch die außergewöhnliche Qualität und Neuartigkeit der verwendeten Materialien. Andererseits durch die besondere Außenfarbe, die sich mit dem Blickwinkel des Betrachters ändert und zugleich das Umfeld des Fahrzeuges real widerspiegelt. MINI Concept Detroit wirkt dadurch wie ein Chamäleon: Das Fahrzeug ist gleichzeitig Teil und Highlight jenes bunten Geschehens, mit dem sich MINI vorzugsweise umgibt.

Winterliches Satellite Silver als Außenfarbe.

Die Lackierung der MINI Konzeptstudie bietet eine ganz neue Form der Ästhetik, eine spannende Dualität aus Uni-Lackierung und Metallic-Lack: Satellite Silver wirkt im Licht strahlend silbern, hingegen erscheinen jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, in einem edlen, matten Silberton. MINI erzielt diesen Effekt durch einen in zwei Schichten aufgebrachten Silber-Metallic-Lack, wobei die Farben der beiden Schichten leicht nuancieren.

Fire Red und Sky Blue als aktive Kontrastfarben für Sports Utility Box, Bonnet Streifen und Spiegelkappen.

Mit Kontrastfarben unterstreicht MINI Concept Detroit seine individuelle, sportliche Performance und greift damit ein weiteres MINI typisches Design-Merkmal auf: die Vielzahl an Ausstattungsmöglichkeiten, beim Serienfahrzeug beispielsweise über Streifen auf der Motorhaube, Spiegelkappen oder eine Dachlackierung in Kontrastfarben.

Bei MINI Concept Detroit bildet die Sports Utility Box in Sky Blue auf der Beifahrerseite einen solchen Kontrast. Linien in Blau und einzelne Sterne vermitteln dezente Variationen des Themas „Stars and Stripes“. Sie sind mit dem Material der Box geprägt und dadurch dreidimensional herausgearbeitet, genauso wie die Bonnet Streifen auf der Motorhaube, die – wie ein edles Label – ebenfalls Volumen haben und dadurch besonders hochwertig wirken. Unverzichtbares Detail eines besonders sportlichen MINI sind auch die farblich abgesetzten Spiegelkappen, bei MINI Concept Detroit erfolgt dies wiederum in Sky Blue.

Ein charakteristisches MINI Gestaltungselement ist auch der Bereich um die seitlichen Blinker mit Diagonalfuge und Lufteinlass: Hier ziert MINI Concept Detroit ein Segment aus poliertem Aluminium.

Kontur in schwarzem Neopren.

Anzüge aus Neopren werden normalerweise von Surfern und Seglern getragen, um gegen Unterkühlung zu schützen. MINI Concept Detroit verwendet Neopren, um eine neue Haptik auch im Exterieur darzustellen.

Die besonderen Materialeigenschaften von Neopren erzielen dabei mehrfach spannende Effekte. Die edle seidig-matte Oberfläche kontrastiert mit dem hochglänzenden Satellite Silver der Karosserie, eigenwillige Gegensätze gibt es auch zwischen der harten Oberfläche von Türen und Kotflügeln und der Weichschaum-Struktur der Neopren-Kontur. Sie nimmt nach Berührungen selbsttätig wieder die Ausgangsform an. Gleichzeitig bietet Neopren eine einzigartige und im Umfeld von Fahrzeugen bisher nicht gekannte Haptik. Mit der Wahl des eindeutig dem aktiven Outdoor-Sport zugeordneten Materials betont MINI Concept Detroit seinen sportlichen Appeal.

Aluminium vermittelt Leichtigkeit und setzt edle Akzente.

Glänzendes und mattes Aluminium akzentuiert das äußere Erscheinungsbild von MINI Concept Detroit und erzielt dadurch eine ganz spezielle Aussage. Dies gilt vor allem in Bereichen, in denen Design-Merkmale vom klassischen Traveller übernommen werden. So betonen in der Heckansicht die C-Säulen in markantem Aluminium-Look diesen historischen Bezug. Kühlergrill, vordere Lichteinfassungen und die Endrohre des Auspuffs sind in Aluminium gefertigt und strahlen High Performance und Luxus aus.
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2.2 Floating Elements. MINI Concept Detroit Interieur.

MINI für den ganzen Tag und für jede Idee. „Floating Elements“ prägen Interieur-Design.

Vertrautes und Gewohntes in Frage stellen und unkonventionelle Antworten finden – ausgehend von einem hohen konzeptionellen und emotionalen Niveau entspricht MINI Concept Detroit genau dieser Erwartung. Das gilt auch für das Interieur-Design der MINI Konzeptstudie: Dort entfaltet sich ein vollkommen neues Raumgefühl mit cleveren Lösungen für immer neue Ideen, die man jeden Tag gemeinsam mit MINI erleben kann. Das Farb- und Materialkonzept setzt die Aussage des Exterieurs im Innenraum konsequent fort: Sportliche Funktionalität, Raumnutzung und Wertigkeit stehen im Mittelpunkt. MINI, der kleine, sportliche Luxus für den ganzen Tag, der dadurch jedem Tag aber auch das gewisse Etwas verleiht.

Trotz zahlreicher Innovationen bei Funktionalität, Materialien und Formen sind viele Elemente aus dem Innenraum-Design aktueller MINI Serienfahrzeuge in der Studie wieder zu finden. Vom evolutionär weiterentwickelten großen Zentral-Instrument über die MINI typischen Kippschalter bis zu den deutlich größeren, für MINI charakteristischen Türverkleidungen von Fahrer- und Beifahrertür in ihrer elliptischen Form: Der Spaß am Detail kommt nicht zu kurz, immer wieder gibt es etwas zu entdecken.

Sitze für Fahrer und Beifahrer schweben frei im Raum.

Freitragende Aufhängung und integriertes Gurtsystem.


Beim Öffnen von Fahrer- und Beifahrertür überrascht MINI Concept Detroit mit einem großzügigen und offenen Eindruck: Die Sitze für Fahrer und Beifahrer scheinen zu schweben, da sie an ihrer Innenseite über spezielle Tragarme an der vorderen Mittelkonsole verankert sind. Das schafft für die hinten sitzenden Passagiere nicht nur zusätzlichen Fußraum, der freiliegende Bodenraum ist eine insgesamt besonders vorteilhafte Lösung.

Unterstützt wird dieser Eindruck durch die schlanke Konstruktion der Sitze, die im Wesentlichen auf zwei Schalen wie bei einer offenen Muschel reduziert ist. Um den Zugang auch für die Passagiere in der zweiten Sitzreihe möglichst komfortabel zu gestalten, sind die Vordersitze mit einem bislang einzigartigen Easy-Entry-System ausgestattet: Der Sitz fährt durch elektrische Verschiebung nach vorne und rotiert gleichzeitig mit der Sitzfläche nach außen.

Dadurch wird die Fahrer-/Beifahrersitz-Lehne weggedreht (aber nicht umgeklappt) und ermöglicht so einen komfortablen Einstieg in die zweite Reihe. Anschließend wird der Sitz automatisch in die ursprüngliche Position zurückgeführt. Zudem verfügen Fahrer- und Beifahrersitz über ein sitzintegriertes Gurtsystem. Damit sind die Sicherheitsgurte immer optimal zur Hand und stören nicht beim Einstieg nach hinten.

Platz zum Sitzen und Laden in der zweiten Reihe.

Durch den langen Radstand gibt es in der zweiten Sitzreihe ausreichend Platz für zwei Personen. Die Lehnen der Rücksitze können einzeln umgeklappt werden und bilden dann eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden. Das erleichtert das Beladen von allen Seiten, sei es durch die Hecktüren oder über die Fahrer-/Beifahrertür; die an Bord genommene Sportausrüstung lässt sich so auch bequem zurechtrücken. Andererseits kann in dem großzügigen, ebenen Laderaum auch größeres Ladegut einfach verstaut werden. Die zwischen den beiden Sitzen liegende Mittelarmlehne ist in die ebene Fläche integriert und bietet ein zusätzliches Staufach.

Die beiden Hecktüren öffnen weit und geben nahezu den vollständigen Innenraum-Querschnitt mit einer besonders niedrigen Ladekante frei. Aber auch wenn beide Rücksitzlehnen aufrecht stehen, haben die Passagiere ein für die Fahrzeuggröße akzeptables Ladevolumen zur Verfügung.

Cupholder: Getränke immer griffbereit und angenehm temperiert.

Zwei Dinge sind es, die zu „Go sports!“ so gar nicht passen würden: lauwarme Coke nach einem heißen Tag am Strand und lauwarmer Tee nach dem Skifahren. Konsequent hat der MINI Concept Detroit „Bord-Service“ auch dafür eine Lösung vorbereitet: Die Ringe rund um die seitlichen Lüftungsausströmer lassen sich herunterklappen und werden so zum Cupholder – am einzig richtigen Platz im Fahrzeug. Denn zum einen sind die Getränke so sehr bequem zu erreichen, und viel Trinken ist ja in jedem Fall wichtig beim Sport. Zum anderen aber bleibt die Coke an heißen Tagen kühl, da Frischluft von der Klimaanlage direkt beim Cupholder ausströmt. An kalten Wintertagen wird so nicht nur die Seitenscheibe von Beschlag befreit, sondern auch gleich der Tee auf Temperatur gehalten.

Drehbarer Center Speedo mit digitaler Anzeige und klassischen Sportinstrumenten.

Das große Zentralinstrument am MINI Instrumententräger hat unter den Design-Ikonen der frechen Flitzer aus England einen Sonderstatus – es ist absoluter Kult. Entsprechend selbstbewusst und im Mittelpunkt des Geschehens präsentiert es sich im MINI Concept Detroit als drehbarer „Center Speedo“ mit Anzeigen auf Vorder- und Rückseite. Die digitale Seite zeigt den „Cruise Mate“ mit Info-Display für das Navigationssystem und einen in der Zukunft vorstellbaren „Tuner“ als zentrales Bedienelement für zahlreiche Funktionen im Fahrzeug.

In der vertikalen Achse um 180 Grad gedreht, informiert der Center Speedo auf der Rückseite mit den bei sportlichen Fahrzeugen geradezu klassischen Anzeigen über Wasser- und Motoröl-Temperatur sowie Motoröldruck. Gedreht wird der Center Speedo über ein Bedienelement auf dem Mitteltunnel.

Zu den bekannten Aufgaben eines Multifunktionslenkrads kommt bei MINI Concept Detroit noch eine weitere hinzu: Eine dritte Lenkradspeiche in „Sechs-Uhr“-Position dient als Aufnahme für einen aufsteckbaren Temperatur-/Höhenmesser mit analoger Anzeige.

Innen nur vom Allerfeinsten. Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Materialien.

Weißes Leder unterstreicht im Innenraum den Eindruck von Modernität des großzügig vorhandenen Raums – und es vermittelt edles Ambiente. Die Farbe Weiß betont auch insgesamt die klaren Linien von MINI Concept Detroit.

Hochwertiges Leder kommt in verschiedenen Oberflächen zum Einsatz. Narbiges Rindsleder wird dabei für die Kopfstützen und für die Innenverkleidung der Seiten- und der Hecktüren verwendet. Das stark strukturierte Leder vermittelt dauerhafte, sportliche Qualität und kontrastiert mit jenem weichen Leder, mit dem die Lehnen der Sitze und das Lenkrad ausgestattet sind. Schließlich wird besonders weiches, das Gefühl von Seide vermittelndes Alcantara im Dachhimmel eingesetzt.

Visuell und taktil besonders interessant ist das am schwebend gestalteten Armaturenträger und bei den Armauflagen in den Seitentüren verwendete samtige Leder, das sich besonders fein und zart anfühlt. Die Armlehnen, Sitze und Fußbodenteppiche sowie die Ringe der Cupholder nehmen die Kontrastfarbe Blau des Exterieurs im Innenraum auf.

Die weichen, natürlichen Oberflächen in reinem Weiß werden durch kühl wirkende, metallische Oberflächen ergänzt. So ziert ein aluminium-beschichtetes Glasfaser-Geflecht die ovalen Verkleidungen an der Türinnenseite, Carbonfaser-Matten im gleichen Look akzentuieren den Fußraum. Die Einsätze im Innenraumboden sind aus Nylongeflecht gefertigt, einem innovativen Material, das bisher nur im Möbelbau verwendet wurde.

Zahlreiche weitere Details des Innenraums sind aus massivem Aluminium gefertigt. Die Rundinstrumente sind mit glänzenden Chromringen versehen. Bei den Sitzen schließlich sind die Tragarme ebenfalls in einer matt gebürsteten Oberfläche ausgeführt.

Driving tomorrow: Schlüssel als multifunktionale Mensch-MINI-Schnittstelle.

Das Inselelement der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen bildet sozusagen das Rückgrat von MINI Concept Detroit: An ihm sind Fahrer- und Beifahrersitz aufgehängt, mit seinen Elementen in weißer Porzellan-Optik setzt es auch visuell einen außergewöhnlichen Akzent. Hier laufen aber auch alle Nerven zusammen: Für MINI Concept Detroit ist es zum Beispiel vorstellbar, eine Start/Stopp-Schlüssel-Einheit mit integrierter Uhr in Form eines „Handschmeichlers“ als multifunktionale Schnittstelle zwischen Nutzer und Fahrzeug einzusetzen. Dieser Schlüssel würde auf ein Element im vorderen Teil der Mittelkonsole gestülpt und könnte so als Druckknopf funktionieren. Vom Start/Stopp des Motors über individuelle Fahrzeugeinstellungen (Sitze, Klimaanlage, Audioanlage) bis zur Bedienung des MP3-Players kann sich das MINI Designteam zahlreiche Funktionen für dieses kleine Genie vorstellen.

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Alt 10.01.2006, 14:16     #6
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3. Mini Traveller 1960. Ausdruck eines neuen, mobilen und aktiven Lebensstils.

Premiere hatte der viersitzige Mini Estate mit erweitertem Stauraum im September 1960 unter den Typenbezeichnungen Austin Seven Countryman und Morris Mini Traveller. Die Bezeichnung des Mini als „Traveller“ lässt darauf schließen, dass man bei diesem Modell auch an eine Zielgruppe dachte, die einen damals neuen, aktiven Lebensstil pflegte. Neben den typischen Mini Design-Elementen und den beiden Hecktüren ist bei diesen Mini Versionen bis heute die Holzverplankung als äußeres Gestaltungselement ab der B-Säule in Erinnerung. Ab 1961 konnte der Morris Mini Traveller außerhalb Großbritanniens auch ohne diese Aufsätze geordert werden, 1962 folgte der Heimmarkt. 1969 löste der Mini Clubman Estate die Modelle Traveller und Countryman ab. Vom Mini Estate wurden unter allen Typenbezeichnung zwischen 1960 und 1982 über 400 000 Einheiten verkauft.

Technisch basierte der Mini Estate auf dem zweisitzigen Mini Van, der bereits im Januar 1960 vorgestellt wurde. Gegenüber dem Mini Saloon (Ur-Mini) wuchs die Außenlänge von 3 050 auf 3 300 Millimeter und der Radstand um 110 Millimeter auf 2140 Millimeter, die Dachlinie wurde um 10 Millimeter angehoben.

Mit verstärktem Fahrwerk und höherer Zuladung entsprach er allen Anforderungen an einen eleganten Transporter, mit seinen gokartähnlichen Fahreigenschaften war er auch mit Abstand der wendigste. Auf der gleichen technischen Basis wurde ab 1961 auch ein Mini Pick-up angeboten.

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4. Happy Birthday, Sir Alec. 2006 im Zeichen des 100sten Geburtstags von Mini Erfinder Alec Issigonis.

47 Jahre nach der Weltpremiere des ersten Mini Modells ist der sportliche Flitzer aus England in knapp 80 Ländern weltweit erfolgreich am Markt. Kosmopolitisch, wie MINI heute ist, war bereits sein Erfinder: Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 als Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in der heutigen Türkei geboren. Für Schulausbildung und Technik-Studium kam er nach London, wo er später einer der erfolgreichsten englischen Auto-Konstrukteure wurde.

Nicht nur die zahlreichen technischen Innovationen, mit denen schon der erste Mini glänzte, zeigten, dass hier jemand das Thema Fortbewegung ganz anders betrachtete, sondern auch sein unwiderstehlicher Auftritt: „Die Mathematik ist der Feind eines wirklich kreativen Menschen“, fasste Alec Issigonis sein Credo einmal zusammen.

So war der Mini vom Start weg vor allem ein emotionales Automobil, chic und urban und obendrein ein begnadeter Kurvenwetzer. Nur sieben Monate brauchte es von den ersten Skizzen bis zum fahrbereiten Prototypen, 1959 hatte der Mini Weltpremiere. Und ganz nebenbei nahm Issigonis’ geniale Konstruktion das Prinzip des Frontantriebs mit quer eingebautem Frontmotor vorweg, das ab den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts zum Standard für kompakte Automobile wurde.

1965 war die erste Million Minis verkauft, waren die Rallye Monte Carlo und auch das Rennen auf dem Green Valley Raceway, Texas, gewonnen. Angesichts dieser Erfolge wurde Alec Issigonis 1969 von der Queen zum Ritter geschlagen. Danach zog sich Sir Alec, wie er sich fortan nennen durfte, schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurück. 1988 – über vier Millionen Mini waren inzwischen gebaut worden – starb Sir Alec im Alter von 82 Jahren.
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