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Alt 30.10.2005, 14:10     #2
Albert   Albert ist offline
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1. Der neue BMW Z4 Roadster. Der neue BMW Z4 M Roadster. (Kurzfassung)

Wie kein zweiter Sportwagen auf der Welt verkörpert er den typischen Roadster: Der BMW Z4 Roadster begeistert die Autowelt. Das liegt an seiner faszinierenden, sportlichen Dynamik, die durch die Synthese von leistungsfähigen Motoren, einem hervorragenden Fahrwerk und innovativen Features entsteht. Und es liegt nicht zuletzt am gelungenen Design, das ihn einzigartig, packend und begehrenswert macht. Vier Jahre nach seiner Weltpremiere erstrahlt der BMW Z4 Roadster mit neuen Motoren in neuem Glanz.

Auf der Autoshow in Detroit im Januar 2006 feiert gleichzeitig der einzige puristische High-Performance-Roadster seine Weltpremiere. Mit dem BMW Z4 M Roadster tritt die von vielen Kunden sehnsüchtig erwartete, sportlichste Ausprägung des Z4 Roadsters an und erweitert die BMW Roadster-Familie nach oben. Dieses Fahrzeug führt die Tradition in einem von BMW M begründeten Segment fort: Mit dem BMW Z3 M Roadster stellte die Marke 1997 den ersten Serien-High-Performance-Roadster auf die Räder. Bis 2002 wurde er über 15 000 Mal verkauft und damit zum Bestseller in seiner Klasse und führend in Dynamik, Agilität und Sportlichkeit.

Z4 M Roadster: respekteinflößende Performance.

Mit dem M Reihensechszylinder krönt ein Hochleistungsmotor, wie es keinen zweiten gibt, das Motorenangebot für den Roadster: Zum fünften Mal in Folge wurde diesem Motor 2005 der weltweit anerkannte „Engine of the Year Award“ verliehen, eine einzigartige Serie. Durch sein Hochdrehzahlkonzept und die dazu optimierte Getriebeübersetzung generiert er in allen Drehzahlbereichen enorme Schubkraft. Die Leistungsdaten: sechs Zylinder, 3 246 cm³ Hubraum, 252 kW/343 PS bei 7 900 min–1, 365 Newtonmeter Drehmoment bei 4 900 min–1, Höchstdrehzahl 8 000 min–1.

Zwei andere Daten sagen noch mehr über seine Performance aus: seine Literleistung von 106 PS/Liter und sein Leistungsgewicht von 4,1 Kilogramm/PS. Auf der Straße bedeuten diese Zahlen: Der Z4 M Roadster spurtet in 5,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang braucht er nur 5,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Sechsfaches Schaltvergnügen.

Das Konzept eines Hochdrehzahl-Motors ist für Sportwagen optimal in Kombination mit einer kurzen Gesamtübersetzung, weil das verfügbare Motormoment so in optimale Schubkraft an den Hinterrädern umgesetzt werden kann. Die Kombination von M Hinterachsgetriebe und Handschaltgetriebe mit sechs Gängen erfüllt diese Anforderungen in hervorragender Weise. Kurze, knackige Schaltwege, hohe Laufruhe sowie eine präzise Führung des Schalthebels mit sensiblem Feedback, dass der Gang richtig eingerastet ist, sind typisch für dieses Getriebe.

Variable M Differenzialsperre für absolute Kurvenpower.

Ausgestattet ist der Z4 M Roadster mit der aus dem M3 bekannten drehzahlfühlenden variablen M Differenzialsperre. Sie verleiht ihm sowohl hohe Fahrstabilität als auch optimale Traktion vor allem aus Kurven heraus. Bei sehr sportlicher Fahrweise und auf Straßen mit höheren Reibwerten hilft sie dem Routinier, die positiven Eigenschaften des Heckantriebs zu verstärken. Bei unwirtlichen äußeren Bedingungen, etwa bei unterschiedlichen Reibwerten von Straßenrand zu Straßenmitte, wie sie vor allem im Winter häufig vorkommen, macht das System den Z4 M Roadster sehr traktionsstark.

Neue Sechszylinder-Motoren für den Z4 Roadster.

Die im BMW Z4 Roadster eingesetzten Sechs- und Vierzylinder reichen zwar nicht an die Leistung des M Motors heran, dennoch sind sie alles andere als temperamentlos. Der neue 3,0 Liter-Sechszylinder im BMW Z4 Roadster 3.0si setzt als das derzeit innovativste Triebwerk seiner Klasse den Maßstab in punkto Laufkultur und Dynamik. Hinzu kommen hohe Literleistung, sehr gutes Leistungsgewicht und niedrigster spezifischer Verbrauch. Der Motor leistet 195 kW/265 PS bei 6 600 min–1, er dreht bis maximal 7 000 min?1, das höchste Drehmoment von 315 Newtonmeter liegt konstant von 2 500 min–1 bis 4 000 min–1 an. Mit Abgaswerten nach EU4 und ULEV II verhält sich der Motor auch unter Umweltaspekten vorbildlich.

Auffälligstes Merkmal aus Kundensicht gegenüber dem bisherigen Motor: das sportliche, spontane Ansprechverhalten in Verbindung mit einem begeisternden Sound, wenn Leistung abverlangt wird, aber auch mit hoher Laufkultur beim so genannten Cruisen oder entspannten Dahingleiten.

Hohe Leistung und geringes Gewicht wirken sich spürbar auf Fahrleistungen und Effizienz aus. Der Z4 Roadster 3.0si beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden, die Elastizitätsmessung von 80 auf 120 km/h im vierten Gang absolviert er in 5,5 Sekunden. Auch der Z4 Roadster 3.0si wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der Spritverbrauch beträgt nur 8,6 Liter Super Plus je 100 Kilometer im EU-Testzyklus.

Alles andere als Mittelmaß: die beiden 2,5 Liter-Sechszylinder.

Zwei Motoren mit 2,5 Liter Hubraum komplettieren die Sechszylinder-Offerte: Der BMW Z4 Roadster 2.5si gehört mit 160 kW/218 PS zu den leistungsstärksten im Wettbewerb. Sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter liegt konstant zwischen 2 750 und 4 250 min–1 an und lässt ihn in nur 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Hohe Durchzugskraft belegt der Elastizitätswert von 80 auf 120 km/h im vierten Gang in ebenfalls 6,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h, der Verbrauch 8,4 Liter Super Plus pro 100 Kilometer. Die Abgaswerte gemäß EU4 und ULEV II werden erfüllt.

In einer weiteren Ausführung mit 2,5 Liter-Motor wird der Z4 Roadster 2.5i mit 130 kW/177 PS und 230 Newtonmeter maximalem Drehmoment angeboten. Er löst den bisherigen BMW Z4 Roadster 2.2i ab. Der Kunde profitiert vom hubraumstärkeren Motor durch mehr Leistung und Drehmoment, was sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen auszahlt. Seine Leistungsdaten: 0 auf 100 km/h in 7,1 Sekunden, Elastizität (80– 120 km/h im 4. Gang) in 7,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 229 km/h, der Verbrauch 8,2 Liter Super Plus je 100 Kilometer. Die Abgasnormen EU4 und ULEV II werden auch hier erfüllt.

Alle Reihensechszylinder begeistern BMW typisch mit klassenbester Dynamik und exzellenter Laufruhe. Sie verfügen über ein Kurbelgehäuse aus einem Aluminium-Magnesium-Verbund, ein Bedplate und eine Zylinderkopfhaube aus Magnesium, die vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC, die stufenlose Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS und Vierventiltechnik.

BMW Z4 Roadster 2.0i – der Einstieg ins echte Roadster-Feeling.

Der 2 Liter-Vierzylinder-Motor im BMW Z4 Roadster 2.0i rundet die Motorenpalette für die Roadster-Familie ab. Mit 110 kW/150 PS bei 6 200 min–1 und einem maximalen Drehmoment von 200 Newtonmeter bei 3 600 min–1 verspricht auch der Reihenvierzylinder rassige Dynamik und unverfälschten Roadsterspaß: Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert nur 8,2 Sekunden und ist damit genau so schnell erledigt wie der Zwischenspurt von Tempo 80 auf 120 im vierten Gang. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt souveräne 220 km/h.

Mit einem Kraftstoffverbrauch von 7,5 Litern Super Plus je 100 Kilometer erweist sich der Vierzylinder als überaus sparsam, und durch Einhaltung der Abgasnormen EU4 und ULEV II auch als umweltfreundlich. Der Motor ist ebenfalls mit den BMW Innovationen VALVETRONIC und Doppel-VANOS ausgestattet. Zusätzlich wird die Sauganlage DISA eingesetzt – eine Technologie, die es ermöglicht, die Schwingrohrlänge abhängig vom Lastzustand des Motors umzuschalten. Im Zusammenwirken mit der Motorsteuerung bewirkt diese Technik beim Gasgeben eine Spontaneität, wie sie bisher nur von Sportmotoren mit Einzeldrosselklappen bekannt war.

Sechs Gänge für alle Modelle.

Alle neuen BMW Z4 Roadster sind mit einem Sechsgang-Getriebe ausgestattet. Kurze, knackige Schaltwege, hohe Laufruhe sowie eine präzise Führung des Mittelschalthebels mit stets gleich bleibenden Betätigungskräften sind typisch für dieses. Durch die insgesamt enge Abstufung der sechs Gänge sowie eine große Getriebespreizung zwischen kleinstem und größtem Gang kann der Fahrer auch bei sehr sportlicher Fahrweise den jeweils idealen Gang schnell und sicher einlegen.

Erstmals bei BMW: die neue Sport-Automatic.

Als Highlight wird das Automatikgetriebe im Z4 Roadster 3.0si und 2.5si mit Schaltpaddles am Lenkrad angeboten. In Verbindung mit einer Neuabstimmung wird damit die Sportlichkeit des Z4 Roadsters auch für Automatik-Kunden noch stärker erlebbar, ohne dass sie auf den Komfort eines Automatikgetriebes verzichten müssten.

Höchste Karosseriesteifigkeit sichert vier Sterne im EuroNCAP-Crashtest.

Von Anfang an als Roadster konstruiert, entspricht die Karosserie des BMW Z4 Roadsters auch in punkto Gewicht und Steifigkeit dem Ideal: Mit 14 500 Nm/Grad statischer Torsionssteifigkeit ist er der Spitzenreiter im Wettbewerb.

Eine direkte Folge daraus ist neben der begeisternden Kurvendynamik das hervorragende Abschneiden des Roadsters in den anspruchsvollen EuroNCAP-Crashtests: Für einen offenen Zweisitzer sind die dort erreichten vier von fünf möglichen Sternen eine alles andere als selbstverständliche Auszeichnung. Mehr noch: Beim EuroNCAP-Test 2004 erzielte der Z4 Roadster von jeweils 16 möglichen Punkten mit 15,64 Punkten für den Front- und 16 Punkten für den Seitencrash die besten jemals in einem Roadster an den Dummies gemessenen Werte und erhielt dafür den „EuroNCAP-Best-In-Class-Award“. Der Z4 Roadster schützt damit seine Insassen besser als alle bisher untersuchten Fahrzeuge in dieser Klasse. Die Insassenbelastung ist sogar geringer als in den meisten Fahrzeugen mit festem Dach.

Das Fahrwerk: der Kurvenstar.

Der BMW Z4 Roadster bietet seinem Fahrer ein perfekt auf sportliches Fahren abgestimmtes Fahrwerk, das ihm Fahrspaß bis ans Limit erlaubt. Selbst für den Fall, dass die Freude am Fahren physikalische Grenzen tangiert, gewährleisten Regelsysteme ein Höchstmaß an aktiver Sicherheit. Das Fahrwerk ist in der Feder- und Dämpferabstimmung sowie in Kinematik und Elastokinematik konsequent auf Dynamik, Agilität und Handling ausgelegt. Im weltweiten Wettbewerb ist der BMW Z4 Roadster in allen seinen Varianten damit der wohl agilste und dynamischste Roadster überhaupt. Wer es noch sportlicher mag, erhält optional ein um 15 Millimeter tiefergelegtes Sportfahrwerk. Die serienmäßigen Runflat-Reifen sind speziell für den sportlichen Charakter des BMW Z4 Roadsters entwickelt worden und besitzen nun ein etwas komfortableres Federungsverhalten, ohne die Agilität des Fahrzeugs zu verändern.

Z4 M Roadster: der ultimative Fahrspaß.

Das Fahrwerk des Z4 M Roadsters ist eine konsequente Weiterentwicklung des Z4 Roadster-Fahrwerks. Es bietet noch mehr Fahrspaß, ohne jedoch die Alltagstauglichkeit und Komfortanforderungen zu beeinträchtigen.

Das neue DSC setzt Maßstäbe bei den Fahrwerkregelsystemen.

Fahrwerkregelsysteme dienen BMW typisch weder beim Z4 Roadster noch beim Z4 M Roadster als Fahrwerkhilfsmittel, sondern tragen dazu bei, kritische Fahrsituationen im Grenzbereich zu meistern. Tatsächlich liegen die Sicherheitsreserven des Roadster-Fahrwerks sehr hoch. Das hat BMW aber nicht davon abgehalten, zusätzlich weitere kundenwerte Zusatzfunktionen wie Berganfahrhilfe, Trockenbremsen etc. neu zu implementieren.

Mit der integrierten Funktion Dynamic Traction Control (DTC) für die BMW Z4 Roadster-Modelle kann der Fahrer auf Strecken mit niedrigem Reibwert, zum Beispiel auf Schnee, per Tastendruck die Traktion und damit auch den Vortrieb verbessern. Außerdem kann er das Fahrverhalten des BMW Z4 höheren fahrdynamischen Ansprüchen anpassen und so dessen sportlichen Charakter noch besser nutzen. So lässt die DTC etwa adaptiv erhöhten Schlupf an den Hinterrädern zu.

Viele interessante Zusatzfunktionen.

Das neue DSC bietet folgende Zusatzfunktionen: Der Anfahrassistent am Berg agiert durch kurzzeitige automatische Betätigung der Bremse. So kann das Auto an Steigungen nicht mehr ungewollt zurückrollen, das Anfahren mit gezogener Handbremse gehört der Vergangenheit an. Weiter erhöht wird die Sicherheit durch die automatische Fading-Kompensation sowie die Funktion Bremsbereitschaft mit automatischem Voranlegen der Bremsbeläge.

Das automatische Trockenbremsen der Bremsscheiben bei regennasser Fahrbahn dient der Verbesserung des Ansprechverhaltens der Betriebsbremse.

Der Z4 M Roadster verwendet das so genannte variable M Sperrdifferenzial in Kombination mit einer dafür abgestimmten DSC-Auslegung.

Electric Power Steering optimiert die Lenkung.

Auch im Lenksystem unterscheiden sich Z4 Roadster und Z4 M Roadster: Der BMW Z4 Roadster ist mit der elektromechanischen Servolenkung Electric Power Steering (EPS) ausgestattet, welche die dynamische, agile Abstimmung des Roadsters betont. Sie erlaubt eine sehr hohe Flexibilität in der Lenkcharakteristik, einen optimalen Kompromiss zwischen Lenkungsdämpfung und Rückmeldung sowie geringe Bedienkräfte bei langsamer Fahrt und beim Rangieren. Dazu kommt eine sehr gute Zentrierung, also ein optimaler Rücklauf des Lenkrades in die Nullstellung. Eine Servotronic-Funktion ist serienmäßig.

„Messerscharfe“ Präzision beim Lenken.

Die Lenkung des Z4 M Roadsters wird hingegen von einer hydraulischen Servoanlage unterstützt. Diese ermöglicht unerreicht präzise Lenkmanöver und maximale Rückmeldung über alle Fahrzustände. Sie verfügt über eine Gesamtübersetzung von 47:1, die höhere Lenkgeschwindigkeiten ermöglicht und damit Vorteile bei hochdynamischer Fahrweise bietet.

Leichtbau-Bremsen mit hervorragender Leistung.

Neu ist die 17 Zoll-Bremsanlage vorne beim Z4 Roadster 3.0si. Extreme Verzögerungswerte, eine hohe Standfestigkeit und optimale Langzeiteigenschaften zeichnen die Bremsen aus.

Compound-Hochleistungsbremsen stoppen die M Power.

Der Z4 M Roadster mit seinen noch höheren Fahrleistungen verfügt mit der ursprünglich für den BMW M3 CSL konzipierten, schwimmend gelagerten Compound-Hochleistungsbremsanlage über ein System direkt aus dem Rennsport. Mit ihr sind Verzögerungswerte der Extraklasse möglich: Aus Tempo 100 liegt der Bremsweg bei nur 34 Metern.

Neue Akzente im Design.

Im Design setzen der aktualisierte BMW Z4 Roadster und der neue Z4 M Roadster die charakteristische Formensprache des rassigen BMW Roadsters konsequent fort. Der BMW Z4 Roadster weist moderate Aktualisierungen auf, darunter eine geänderte Frontpartie, die optisch stärker zur Straße gezogen ist. Zusätzlich wurden neue Nebelscheinwerfer und charakteristische Reflektoren entwickelt.

Die Modifikationen am Heck vermitteln dank neuer Rückleuchten mit integrierten Lichtleitern und dank stärker horizontal ausgerichteter Linien einen breiteren, niedrigeren und kraftvolleren Eindruck. Das Interieur wirkt durch noch hochwertigere Materialien und zusätzliche Farben sehr edel, ohne jedoch seinen sportlich-puristischen Charakter einzubüßen.

Z4 M Roadster: Hochleistung schon in der Optik.

Eindeutig ein Z4 Roadster, visualisiert der Z4 M Roadster noch viel stärker seinen überlegenen Hochleistungscharakter. Die funktionalen und technischen Erfordernisse spiegeln sich direkt und authentisch im Design. Zahlreiche Details im Exterieur und Interieur unterscheiden ihn vom Basismodell. Am auffälligsten sind dabei die Frontschürze mit ihrer stark X-förmigen Betonung von Linien und Öffnungen, die gewaltigen Lufteinlässe sowie die tief liegende Niere und zwei markante Präzisionslinien auf der Motorhaube. Exklusiv dem Z4 M Roadster ist das Doppelspeichendesign der 18 Zoll-Alu-Felgen vorbehalten. Auch das Heck ist M typisch gestaltet mit vier markanten Endrohren und einem horizontalen Diffusor.

Das Interieur: sportlich und funktionell zugleich.

Innen zeigt der BMW Z4 M Roadster ein modernes Ambiente in sportlich-puristischer, aber gleichwohl exklusiver Anmutung. Klare Formen und beste Materialien machen den Innenraum aus, den Thrill am sportlichen Fahren. Bei Tachometer und Drehzahlmesser ist auch die Farbgebung M typisch: schwarzes Zifferblatt, weiße Zahlen, rote Zeiger und weiße, permanente Beleuchtung.

Einzigartig ist auch die Darstellung des Drehzahlbandes im Drehzahlmesser wie sie aus anderen M Automobilen bekannt ist: Das gelbe Vorwarnfeld und das rote Warnfeld begrenzen den jeweils zulässigen Motordrehzahlbereich in Abhängigkeit von der momentanen Motoröltemperatur. Mit steigender Motoröltemperatur vergrößert sich der nutzbare Drehzahlbereich. Diese Lösung erleichtert dem Fahrer die intuitive Beachtung der Temperatur.

Lenkrad, Schaltknauf und Einstiegsleisten sind weitere, M spezifische Umfänge, ebenso wie die mit Perlglanzchrom galvanisch veredelten Klimaanlagen- und Frischluftversteller, Türöffner und Türzuziehgriffe.

Drei M exklusive Exterieurfarben und fünf BMW Z4 Roadster-Außenlacke ermöglichen es, dem Z4 M Roadster einen ganz persönlichen Ausdruck zu verleihen. Im Innenraum lässt sich mit vier Farben, zwei Lederausstattungen mit unterschiedlichem Umfang sowie drei exklusiven Dekorflächen die jeweils gewünschten Individualität erzielen.

Genug Platz für zwei.

BMW Z4 Roadster und BMW Z4 M Roadster bieten für Roadster-Verhältnisse viel Stauraum: Handschuhfach, mehrere Ablagefächer sowie eine rund zehn Liter große Box in der hinteren Trennwand erweisen sich als praxisgerecht und durchdacht. Im Bedarfsfall lässt sich der variable Verdeckkasten zusammenklappen. Das Kofferraumvolumen vergrößert sich dann von bereits großzügigen 240 Litern (ausreichend für den Transport von zwei Golfsets) auf 260 Liter – beim Z4 M Roadster wegen der im Kofferraum platzierten Batterie von 200 auf 220 Liter.

Ein Verdeck mit besonderer Faltung.

Alle neuen BMW Z4 Roadster-Modelle verfügen über ein äußerst platzsparend faltbares Verdeck, bei dem das vordere, starre Teil wie ein Deckel über den Stoff gelegt und bündig mit der Karosserie verriegelt wird. Es lässt sich leicht mit einer Hand öffnen und schließen. Die beheizbare Heckscheibe besteht aus kratzfestem Mineralglas. Auf Wunsch ist selbstverständlich auch ein vollautomatisches, elektrisch betätigtes Verdeck erhältlich (bei Z4 M Roadster Serie), das sich auch von außen über die Fernbedienung öffnen und schließen lässt.

Bi-Xenon-Licht für optimale Sicht.

Serienmäßig ist der Z4 Roadster mit Halogen-Doppelscheinwerfern ausgestattet. Auf Wunsch – serienmäßig beim Z4 Roadster 3.0si und Z4 M Roadster – erzeugen statische Bi-Xenon-Scheinwerfer ein maximales Abblend- und Fernlicht. Das Positionslicht wird über zwei Lichtleitringe erzeugt. Damit prägt dieses Markencharakteristikum von BMW nun auch die Roadster-Reihe.

Schutz durch zweistufiges Bremslicht.

Serienmäßig kommt in allen Z4 Roadstern das zweistufige Bremslicht zum Einsatz. Es hilft effizient, Auffahrunfälle zu verhindern: Bei einer starken Bremsung oder wenn das ABS eingreift, vergrößern sich die leuchtenden Flächen in den Heckleuchten. Nachfolgende Autofahrer interpretieren dies intuitiv als Notbremsung, reagieren ihrerseits mit rechtzeitigem Bremsen und gewinnen dadurch wichtigen Anhalteweg.

Wunschprogramm: Audio- und Navi-Systeme der Spitzenklasse.

Neben dem Basissystem sind zwei hervorragende HiFi-Anlagen eigens für den Z4 Roadster entwickelt worden. Ebenso sorgen zwei Navigationssysteme dafür, dass die Roadster-Kunden von der führenden Stellung der Marke BMW in diesem Bereich profitieren. Alle Systeme sind mit nahezu allen aktuellen Telekommunikationsfeatures kombinierbar.
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Alt 30.10.2005, 14:16     #3
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2. Das Design des BMW Z4 Roadsters: Mehr Fahrspaß im neuen Dress.

Modellpflege im Detail:

Exterieur:
  • Seitenmarker in den Radlauf integriert.
  • Neues Felgendesign.
  • Front mit neuen Lichtkanten.
  • Schulterlinie bis in die Frontschürze.
  • Breiterer Lufteinlass mit schmalen, horizontal integrierten Nebelscheinwerfern.
  • V-förmige Betonung der Front.
  • Frontscheinwerfer mit weißen Blinkleuchten serienmäßig, sowie Lichtringen bei Xenon-Licht.
  • Modifizierte Niere.
  • Heck stärker horizontal ausgerichtet und noch dreidimensionaler wirkend.
  • Untere Begrenzung der Heckleuchte modifiziert.
  • Komplett neue Heckleuchten mit horizontalen Lichtleitstäben und modifiziertem „Innenleben“.
  • Zweite Spoilerlippe in der Heckschürze.
  • Endrohre der Abgasanlage voluminöser bzw. verchromt (3.0si).
  • Neue Metallicfarben Monacoblau, Flamencorot, Silbergrau und Tiefgrün.
Interieur:
  • Noch hochwertigere Anmutung.
  • Klimaanlagen- und Frischluftversteller galvanisch veredelt.
  • Stoff-/Lederausstattung in Montegoblau und Schwarz, Vollleder New England in Sattelbraun.
  • Neue Dekorleisten in Aluminium Längsschliff und Aluminium Cirrus sowie Holzleiste in Pappelmaser dunkel.
  • Variantenvielfalt noch erweitert durch BMW Individual-Pakete.
Wie kein zweiter Sportwagen auf der Welt verkörpert er den typischen Roadster: Der BMW Z4 Roadster hat auf Anhieb die Autowelt begeistert. Das liegt an seiner technischen Performance dank leistungsfähiger Motoren, am hervorragenden Fahrwerk und an den innovativen Features. Und nicht zuletzt am gelungenen Design, das ihn einzigartig, packend und begehrenswert macht.

Im Design moderat aktualisiert startet der BMW Z4 Roadster sichtlich erfrischt und erstarkt in sein weiteres Leben – bereit und in der Lage, seine Position als der einzige echte Premium-Roadster zu verteidigen.

Unverkennbar Z4 Roadster.

Der Z4 Roadster verkörpert mit seiner modernen und expressiven Formensprache Roadster-typische Proportionen in Reinkultur und verbindet so visuell Tradition und Zukunftsorientierung. Die extrem lange Motorhaube, der lange Radstand, kurze Karosserieüberhänge und die tiefe, zurückversetzte Sitzposition symbolisieren die pure Freude am Fahren. So sieht und erlebt der Betrachter den Z4 Roadster mit allen Sinnen.

Markantes Spiel der Linien und Flächen.

Markante Linienzüge in der Seitenwand spannen in sich gedrehte, konvex-konkave Flächen auf. Spannungsvoll wechseln Licht und Schatten und erzeugen in jeder Umgebung einen neuen Eindruck. Für den Betrachter inszeniert sich die Seite des Z4 Roadsters daher stets neu.

Drei Linien charakterisieren die Seite: zum einen die unverkennbare Schulterlinie, welche das vordere Radhaus optisch mit dem hinteren verbindet. Zum anderen die stark hervorgehobene, dynamisch ansteigende Türschwellerlinie. Und schließlich die in Spannung dazu stehende, diagonale Linie, die die Neigung der Windschutzscheibe aufnimmt und durch das Kiemenelement mit dem Markenemblem führt. Dieses Element betont den Abstand zwischen Vorderachse und A-Säule und integriert den seitlichen Blinker unter dem Markenzeichen.

Die Seitenansicht steht mit ihrem unverwechselbaren Zusammenspiel aus Linien und Flächen für pure, moderne Sportlichkeit. Sie bildet die formale Grundlage für weitere neue Designakzente in Front und Heck. Neu in der Seitenansicht ist ein in den Radlauf integrierter Seitenmarker auf Höhe der Frontscheinwerfer.

Neues Felgendesign.

Mit vier neuen Felgenvarianten lässt sich der Z4 Roadster noch stärker individualisieren, als dies ohnehin schon der Fall war. Neben dem klassischen Sternspeichen-Styling ist das so genannte Turbinen-Styling im Angebot (beide in der Dimension 8 x 17 Zoll). Aber auch unterschiedliche Größen vorne und hinten sind durch zwei Angebote für Mischbereifung möglich: ein Sternspeichen-Styling (vorne 8 x 17, hinten 8,5 x 17 Zoll) sowie ein Ellipsoid-Speichen-Design in den Größen 8 x 18 Zoll vorne und 8,5 x 18 Zoll hinten.

Von vorn: noch stärker auf die Straße fokussiert.

Wiederkehrende Lichtkanten in der Frontpartie interpretieren die für den BMW Z4 Roadster typische Formensprache neu und fokussieren den sportlich-offensiven Gesamteindruck noch stärker auf die Straße. Während die Fugen der Motorhaube unverändert von den A-Säulen ausgehend nach vorn V-förmig zusammenlaufen und die Innenkante der Frontscheinwerfer bilden, wird die Schulterlinie nun in der Frontschürze fortgeführt. Zusammen mit den äußeren Begrenzungen des breiten Lufteinlasses ergibt sich so ein mehrfaches V. Dieser Effekt zieht die Front optisch zur Straße hin und fasst sie stärker als bisher zu einer optisch geschlossenen Einheit zusammen.

Der Lufteinlass ist breiter geworden und wird durch straffe Kanten definiert. In ihn integriert sind nun die Nebelscheinwerfer, die zudem nicht mehr rund, sondern schmal und horizontal angeordnet sind. Sie greifen damit die Form der Frontscheinwerfer auf. Zusammen mit der eleganten schwarzen Zierleiste auf dem Einlassgitter akzentuieren sie die Breite der Front.

Moderat verändert zeigen sich die Frontscheinwerfer: Waren die Blinkergläser, welche die Scheinwerfer nach unten abschließen, bisher gelb eingefärbt, so sind sie jetzt weiß.

Jeder Stab der Niere ist ein Unikat.

Mit besonderer Liebe zum Detail ist schließlich auch der BMW charakterisierende Nierengrill gestaltet: Jeder einzelne Nierenstab wiederholt die positiv-negativ verdrehten Flächen aus der Formensprache des Exterieurs. Damit ist jeder Stab ein Unikat. Durch einen geringeren Abstand zur Karosserie wird die Niere stärker in die Frontgrafik des Z4 Roadsters einbezogen.

Ein neuer Rücken will noch mehr entzücken.

Einen breiteren und niedrigeren Eindruck vermittelt das stärker horizontal ausgerichtete Heck. Die unterhalb des Kofferraumdeckels verlaufende horizontale Linie wird von den seitlichen Heckabschlusskanten überspannt. Diese Überspannungspunkte reflektieren dabei Licht und gliedern so das gesamte Heck neu, wobei speziell die Ausformungen der Radhäuser und die Breite des Hecks betont werden. Durch Linienverläufe auf unterschiedlichen Ebenen wirkt die Heckschürze dreidimensionaler als bisher – sie wird jetzt stärker als Teil der gesamten Fahrzeugskulptur wahrgenommen.

Neu gestaltet ist auch die untere Begrenzung der Heckleuchte, die nun in einem weichen Schwung verläuft und dabei die fließende Form der Spoilerlippe aufnimmt. Die horizontalen Lichtleitstäbe der Leuchten bilden eine optische Einheit mit der dritten Bremsleuchte und betonen vor allem im Nachtdesign die Breite des Hecks.

Wies die Heckschürze bisher in ihrem unteren Bereich eine Spoilerlippe auf, so führt die Modellüberarbeitung hier nun eine zweite Lippe ein, die ebenfalls als Lichtkante wirkt und die breite Spur des Z4 Roadsters visualisiert. Beide verlagern den optischen Schwerpunkt des Hecks weiter nach unten und verstärken so die kraftvolle Sportlichkeit des BMW Z4 Roadsters. Schließlich wuchs der Durchmesser der Abgasendrohre, die beim Z4 Roadster 3.0si verchromt sind.

Ein echter Roadster – auch innen.

Das Interieur des BMW Z4 Roadsters zeigt ein modernes Roadsterambiente in sportlich-puristischer Anmutung. Durch klare Formen und hochwertige Materialien wird der Innenraum bestimmt: der pure Spaß am sportlichen Fahren. Die tunnelförmigen Rundinstrumente symbolisieren die leidenschaftliche Beziehung zwischen Sportwagen und aktivem Fahrer. Durch die tiefe Sitzposition und die klare Horizontalbetonung des Armaturenbretts werden die Proportionen des Z4 besonders hervorgehoben. In seinen gespannten Flächen finden sich die Linien des Exterieurs wieder. Die positiv-negativ gedrehten Flächen des Exterieurs werden in der Türverkleidung, den Türgriffen und Lenkradspeichen aufgegriffen. Viel Liebe zum Detail zeigen sogar die Klimaanlagen- und Frischluftversteller: Sie sind mit Perlglanzruthenium galvanisch veredelt und stellen optisch und haptisch ein Highlight dar. Mit ihnen wurden auch die anderen Bedienelemente in Material und Optik noch besser aufeinander abgestimmt. Die Überrollbügel sind mit einem edlen Überzug aus galvanisiertem Ruthenium verkleidet.

Der BMW Z4 Roadster lässt sich von jedem einzelnen Kunden höchst vielseitig und variabel gestalten und zu einem ganz persönlichen Fahrzeug ausstatten: Vier Ausstattungsvarianten in Leder, Glanzleder, Stoff sowie Stoff/Leder, zehn Außen- und zwölf Innenfarben und fünf Dekorvarianten bieten alle Möglichkeiten zur individuellen Kombination.

Neue Gestaltungsmerkmale.

Eine extrem sportliche Anmutung ermöglicht die neue Außenlackierung in Monacoblau metallic, die harmonisch mit der Stoff-/Lederausstattung in Schwarz oder dem neuen Montegoblau zu kombinieren ist. Den puristischen Charakter des Roadsters unterstreicht die neue Kombination aus Silbergrau metallic im Exterieur und Schwarz im Interieur. Den klassischen Roadster-Charakter unterstreicht die Kombination aus Tiefgrün metallic für die Außenhaut und Sattelbraun im Interieur.

Unter den fünf Dekorleisten aus Holz und Aluminium befinden sich zwei Aluminiumleisten – eine überarbeitete mit einem feinen, hellen Längsschliff und eine neue mit klassischem, rauen Diamantschliff. Beide schaffen eine sportlich-technische Atmosphäre. Zum bisherigen Holzdekor in hell-glänzender Pappelmaser kommt nun noch eine dunkle Pappelmaser hinzu, die einen eleganten Akzent im Innenraum setzt.
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Alt 30.10.2005, 14:20     #4
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3. Der Antrieb des BMW Z4 Roadsters: Noch mehr Kraft und Effizienz.

Modellpflege im Detail:
  • Leichtere, leistungsstärkere und effizientere Reihensechszylinder.
  • Neuer Reihensechszylinder für den BMW Z4 Roadster 2.5si.
  • Neuer 2,0 Liter-Vierzylinder-Motor.
  • Serienmäßig Sechsgang-Getriebe für alle Modelle.
  • Sechsgang-Sport-Automatic mit Schaltpaddles als Sonderausstattung für die Z4 Roadster 3.0si und 2.5si.
Der BMW Z4 Roadster gilt als eines der fahraktivsten Modelle der Marke. Das verdankt er in erster Linie seinen kraftvollen, seidenweichen Motoren. In Verbindung mit dem serienmäßigen Sechsgang-Getriebe und einem überragend agilen Fahrwerk können die Sechs- und Vierzylinder einen besonderen Beitrag zu viel Fahrspaß liefern.

Der weltweit modernste Sechszylinder-Motor im Topmodell.

Topmotorisierung ist der 3,0 Liter-Motor im BMW Z4 Roadster 3.0si. Dieses Aggregat wurde bereits mehrfach mit dem „Engine-of-the-Year-Award“ ausgezeichnet, der unter Motorkonstrukteuren als „Ocsar“ der Branche gilt.

Das Bessere ist des Guten Feind: Gegenüber dem bisherigen 3 Liter-Aggregat stellt der neue Reihensechszylinder eine komplette Neuentwicklung dar. Als das derzeit innovativste Sechszylinder-Triebwerk weltweit setzt es in punkto Laufkultur den Maßstab. Hinzu kommen höchste Literleistung, bestes Leistungsgewicht und niedrigster spezifischer Verbrauch. Das Resultat: Der Abstand zum Wettbewerb ist noch einmal ausgebaut und auf ein bislang nicht da gewesenes Niveau angehoben worden.

Mehr Leistung – weniger Gewicht, Verbrauch und Abgase.

Mit 195 kW/265 PS bei 6 600 min–1 übertrifft der neue Motor seinen Vorgänger um 25 kW/34 PS oder 13 Prozent. Das maximale Drehmoment von 315 Newtonmeter ist 15 Newtonmeter höher als beim Vorgänger (+ 5%) und liegt konstant von 2 500 min–1 bis 4 000 min–1 an. Der Motor erfüllt die europäische Abgasnorm EU4 und die US-amerikanische Norm ULEV II und verhält sich also auch unter Umweltaspekten vorbildlich.

Magnesium ergänzt Aluminium.

Mit nur 161 Kilogramm Gewicht ist der Sechszylinder in seiner Leistungsklasse der leichteste der Welt. Sein Leistungsgewicht beträgt 1,18 Kilowatt je Kilogramm. Um Gewicht zu sparen, wird das Kurbelgehäuse in Aluminium-Magnesium-Verbundbauweise gefertigt. Das Bedplate und die Zylinderkopfhaube sind fast vollständig aus Magnesium, das gegenüber Aluminium um 30 Prozent leichter ist.

VALVETRONIC für eine noch effizientere Verbrennung.

Die VALVETRONIC regelt stufenlos und abhängig von der Gaspedalstellung Öffnungsdauer und Steuerzeit der Einlassventile. Dies minimiert die Ladungswechselarbeit und nutzt so noch effizienter den Kraftstoff. Zudem spricht der Motor besser an. Die VALVETRONIC ist kombiniert mit der stufenlos verstellbaren BMW Doppel-VANOS, der variablen Nockenwellenspreizung für die Ein- und Auslassventile. VANOS-Steller und Kettenrad an der Verstelleinheit bestehen komplett aus Aluminium.

Weitere Innovationen unterstreichen den Leistungs- und Effizienzfortschritt: So arbeitet die elektrische Wasserpumpe unabhängig von der anliegenden Motordrehzahl und wird ausschließlich nach dem tatsächlichen Kühlbedarf des Motors gesteuert. Jede der beiden Leichtbau-Nockenwellen spart 600 Gramm Gewicht ein. Beim Einriementrieb für alle Nebenaggregate führt der Wegfall der zweiten Riementriebebene zu weniger Störungen und weniger Gewicht. Die nun dreistufige Resonanzsauganlage sorgt mit ihren minimalen Strömungsverlusten und der maximalen Zylinderfüllung für noch mehr Drehmoment bei geringerer Drehzahl. Dadurch erweitert sich der Drehzahlbereich, in dem ihr Selbstladeeffekt wirkt.

Sounddesign beim Antrieb.

Sounddesign setzt sich zur Aufgabe, einen marken- und fahrzeugtypischen Klang zu kreieren, der dem Kunden im gesamten verfügbaren Drehzahlbereich Ursprünglichkeit, Kraft und Sportlichkeit vermittelt. Das Konzept des neuen Sechszylinder-Motors ermöglicht eine nochmalige Verbesserung der Laufkultur über einen noch größeren Drehzahlbereich. Daraus ergibt sich eine hervorragende Ausgangsbasis für die Erzeugung eines authentischen Roadsterklangs.

Dieser wird mittels der Peripherieteile Ansaugluftführung und Abgasanlage erzeugt. Die eigens für den neuen Z4 Roadster entwickelten Komponenten führen zu einem sonoren Klangbild, das den Motorsound über den gesamten Drehzahlbereich zu einem akustischen Erlebnis macht. Das präzise und spontane akustische Lastfeedback unterstreicht den agilen Charakter des neuen Z4 Roadsters.

Leistung und Effizienz auf neuem Niveau.

Der Leichtbau wirkt sich spürbar auf Fahrleistungen und Effizienz aus. Hier legt der BMW Z4 Roadster 3.0si die Messlatte ein ganzes Stück höher: Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden und damit um zwei Zehntelsekunden schneller als der Vorgänger. Die Elastizitätsmessung von 80 auf 120 km/h im vierten Gang absolviert er ebenfalls noch zügiger in nur noch 5,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt, der Benzinverbrauch beträgt nur 8,6 Liter Super Plus je 100 Kilometer im EU-Testzyklus.

Alles andere als Mittelmaß: die 2,5 Liter-Sechszylinder.

Der BMW Z4 Roadster 2.5si gehört mit seinem 160 kW/218 PS starken 2,5 Liter-Reihensechszylinder zu den leistungsstärksten offenen Sportwagen im Wettbewerb. Auch sein Motor ist gegenüber dem Vorgängermodell in Leistung und Drehmoment noch stärker geworden. Sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter liegt konstant zwischen 2 750 und 4 250 min–1 an und lässt den Z4 2.5si in nur 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Von hoher Durchzugskraft zeugt der Elastizitätswert von 80 auf 120 km/h in 6,5 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h. Der Verbrauch im EU-Zyklus liegt bei günstigen 8,4 Litern Super Plus je 100 Kilometer. Auch dieser Motor erfüllt die Abgasnormen EU4 und ULEV II.

Mehr Hubraum für den „kleinen“ Sechszylinder.

In einer leistungsreduzierten Variante wird der Sechszylinder-Motor als BMW Z4 Roadster 2.5i mit 130 kW/177 PS und 230 Newtonmeter maximalem Drehmoment angeboten. Diese Motorisierung löst den bisherigen Z4 Roadster 2.2i ab. Der Kunde profitiert vom hubraumstärkeren 2,5 Liter-Motor durch spürbar mehr Leistung und Drehmoment, was sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen bemerkbar macht.

Seine Leistungsdaten versprechen gleichfalls pures Roadsterfeeling: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,1 Sekunden. Den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang bewältigt dieses Auto in nur 7,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 229 km/h. Der Sechszylinder begnügt sich mit 8,2 Litern Super Plus je 100 Kilometer und erfüllt wie die anderen Modellvarianten die Abgasnormen EU4 und ULEV II.

Bei allen Motoren erfolgt übrigens jetzt die Ölkontrolle, ohne dass man sich die Hände schmutzig machen müsste – es genügt ein Tastendruck, und schon wird die im Motor noch vorhandene Ölmenge angezeigt.

Aber auch bei den beiden 2,5 Liter-Maschinen zählt das Fahrerlebnis mehr als der Blick auf bloße Leistungsdaten: Alle Reihensechszylinder begeistern BMW typisch mit klassenbester Dynamik und exzellenter Laufruhe sowie mit Spontaneität beim leichtesten Druck aufs Gaspedal. Sie verfügen über ein Kurbelgehäuse aus einem Aluminium-Magneisum-Verbund, ein Bedplate und eine Zylinderkopfhaube aus Magnesium und darüber hinaus über die BMW Innovationen VALVETRONIC, Doppel-VANOS, Vierventiltechnik, adaptive Klopfregelung, die Resonanzsauganlage.

BMW Z4 Roadster 2.0i – der Einstieg ins echte Zweisitzer-Feeling.

Der 2 Liter-Vierzylinder-Motor im BMW Z4 Roadster 2.0i rundet die Motorenpalette für die Roadster-Familie ab. Mit 110 kW/150 PS Leistung bei 6 200 min–1 und einem maximalen Drehmoment von 200 Newtonmeter bei 3 600 min–1 verspricht auch der Reihenvierzylinder rassige Dynamik und unverfälschten Roadsterspaß, der dem seiner sechszylindrigen Brüder kaum nachsteht: Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert nur 8,2 Sekunden und damit genau so kurz wie der Zwischenspurt von Tempo 80 auf 120 im vierten Gang. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt souveräne 220 km/h. Mit einem Kraftstoffverbrauch von günstigen 7,5 Litern Super Plus je 100 Kilometer erweist sich der Vierzylinder als überaus sparsam. Auch der BMW Z4 Roadster 2.0i erfüllt die Abgasnorm EU4.

Unverkennbar trägt der Vierzylinder die BMW Handschrift: Auch ihm kommen die aktuellen BMW Innovationen zugute, wie die vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC sowie die stufenlose Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS auf der Ein- und Auslassseite. Zusätzlich wird die Sauganlage DISA eingesetzt – eine BMW Technologie, die es ermöglicht, die Schwingrohrlänge abhängig vom Lastzustand des Motors umzuschalten. Im Zusammenwirken mit der Motorsteuerung bewirkt diese Technik beim Gasgeben eine Spontaneität, wie sie bisher nur von Sportmotoren mit Einzeldrosselklappen bekannt war. Gleichzeitig sichern zwei Ausgleichswellen seine vorbildliche Laufruhe.

Mit dem Vierzylinder ist der BMW Z4 Roadster 2.0i maßgeschneidert für eine neue, zusätzliche Zielgruppe, die von den bisherigen Sechszylinder-Modellen in dieser Konsequenz nicht angesprochen wurde: Menschen, die einerseits das unvergleichliche Fahrgefühl eines agilen, offenen Sportwagens wünschen, andererseits auf die mehr als üppige Leistungsperformance eines großvolumigen Sechszylinders nicht in gleichem Maße Wert legen.

FDC – per Tastendruck mehr Fahrdynamik.

Für eingefleischte BMW Fahrer führt kein Weg am BMW Sechszylinder vorbei. Mit der optionalen Fahr Dynamic Control (FDC) freuen sie sich über noch mehr Power: Durch Druck auf die FDC-Taste ruft der Fahrer im Programm „Sport“ die Motorleistung spontaner ab, die Motorsteuerung folgt dann einer noch sportlicheren Gaspedalkennlinie. Gleichzeitig wird die Lenkcharakteristik sportlicher. Ist das Fahrzeug mit Automatik ausgestattet, werden mit der FDC zusätzlich die Gänge höher ausgedreht und die Gänge schneller geschaltet. Selbst weniger geübte Fahrer verwöhnt der BMW Z4 Roadster dann mit sehr sportlichen Qualitäten.

Sechs Gänge für alle Modelle.

Alle BMW Z4 Roadster sind mit einem Sechsgang-Getriebe ausgestattet. Kurze, knackige Schaltwege, hohe Laufruhe sowie eine präzise Führung des Schalthebels mit stets gleich bleibenden Betätigungskräften sind typisch für dieses. Durch die insgesamt enge Abstufung der sechs Gänge sowie eine große Getriebespreizung zwischen kleinstem und größtem Gang kann der Fahrer auch bei sehr sportlicher Fahrweise den jeweils idealen Gang schnell und sicher einlegen. Rasant anfahren, dynamisch beschleunigen und souverän überholen vermittelt den puren Sportwagenkick.

Neue Sport-Automatic jetzt mit Schaltpaddles.

Roadster-Vergnügen mit sportlichem Komfort bietet die neue Sechsgang-Sport-Automatic, die als Sonderausstattung für die Z4 Roadster 2.5si und 3.0si erhältlich ist. Der Z4 Roadster 2.5i bekommt als Sonderausstattung ein neues Sechsgang-Automatikgetriebe, das eher komfortorientiert ausgelegt ist, der Z4 Roadster 2.0i ist nicht mit Automatik zu haben.

Durch die enge Abstufung der sechs Gänge und die große Getriebespreizung erlaubt das Automatikgetriebe eine sehr hohe Dynamik bei günstigen Verbrauchswerten. Besonders zeichnet sich die Automatik durch sehr harmonische Übergänge zwischen den Gängen aus. Im Unterschied zu den Handschaltgetrieben ist der sechste Gang nicht als Schongang ausgelegt. Während dort die Höchstgeschwindigkeit im fünften Gang erreicht wird, erreicht der BMW Z4 Roadster mit Automatikgetriebe seine Endgeschwindigkeit im sechsten Gang.

Die Sport-Automatic erlaubt dem Fahrer, auch mal selbst Hand anzulegen: Die Paddles am Lenkrad erlauben einen extrem schnellen Gangwechsel und den Direkteinstieg in den manuellen Modus. Beim Herunterschalten erfolgt der Gangwechsel mit Zwischengas deutlich schneller als mit dem bisherigen Automatikgetriebe. Mit der integrierten Steptronic-Funktion genügt ein kurzes Antippen des Wählhebels, um den Schaltvorgang manuell auszulösen. Zur Aktivierung der Steptronic braucht der Fahrer den Wählhebel nur in die entsprechende Schaltgasse zu bewegen beziehungsweise die Paddles zu bedienen.
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Alt 30.10.2005, 14:23     #5
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4. Das Fahrwerk des BMW Z4 Roadsters: Ultimativer Fahrspaß.

Modellpflege im Detail:
  • Neueste DSC-Generation mit zusätzlichen Funktionen.
  • Notbremserkennung Dynamische Brems Control (DBC).
  • Neue Abstimmung des Fahrwerks.
Der BMW Z4 Roadster bietet seinem Fahrer ein perfekt auf sportliches Fahren abgestimmtes Fahrwerk, das ihm Fahrspaß bis ans Limit erlaubt. Und für den Fall, dass ein Überschwang der Gefühle an physikalische Grenzen führt, gewährleisten ausgeklügelte Regelsysteme ein Höchstmaß an aktiver Sicherheit.

Optimale Voraussetzungen für ein perfektes Fahrwerk.

Dynamik, Agilität und Sportlichkeit des Z4 Roadsters basieren elementar auf der extrem torsionssteifen und dabei gewichtsoptimierten Karosserie sowie auf dem sportlich abgestimmten Fahrwerk. Dieses stammt im Prinzip vom BMW 3er. Es ist jedoch in der Feder- und Dämpferabstimmung sowie in Kinematik und Elastokinematik modifiziert und noch konsequenter auf Dynamik, Agilität und Handling ausgelegt. Die neue Abstimmung bewirkt mehr Komfort, ohne dass die Agilität des Fahrzeugs beeinträchtigt wird.

Die ausgeglichene Achslastverteilung, ein niedriger Schwerpunkt sowie der Hinterradantrieb, der die Lenkung von Antriebseinflüssen völlig befreit, bieten optimale Voraussetzungen für ein harmonisches Fahrverhalten, beste Traktions- und Fahrwerte sowie einmalig hohe Kurvengeschwindigkeiten. Die im Verhältnis zur Karosserie sehr breite Gesamtspur sowie Stabilisatoren an beiden Achsen wirken sich direkt und für den Fahrer spürbar auf die Fahrstabilität aus: Im weltweiten Wettbewerb ist der BMW Z4 Roadster wohl einer der agilsten und dynamischsten Roadster überhaupt. Gleichzeitig geben die weit nach hinten gerückte, niedrige Sitzposition und das sehr direkte Lenkgefühl dem Piloten ein unmittelbares Feedback über die hervorragenden Fahrleistungen.

Für stets optimalen Kontakt zur Fahrbahn sorgt vorn eine Federbeinachse mit geschmiedetem Aluminium-Querlenker, Zweirohr-Gasdruckdämpfern, Zahnstangenlenkung und Stabilisator. Die hintere Zentrallenkerachse mit Zweirohr-Gasdruckdämpfern und Stabilisator zeichnet sich durch einen optimalen Verbund zwischen Hinterachsträger und Karosserie aus.

Das sorgt für ein sehr sicheres Handling und verhindert ein unkontrolliertes Eigenlenkverhalten. Wer es noch sportlicher möchte, erhält als Sonderausstattung ein um 15 Millimeter tiefergelegtes Sportfahrwerk. Die serienmäßigen Runflat-Reifen sind speziell für den sportlichen Charakter des BMW Z4 Roadsters entwickelt worden.

Mit DSC sicherer Fahrspaß bis in den Grenzbereich.

Die Fahrwerkregelsysteme werden BMW typisch auch beim Z4 Roadster nicht als Fahrwerkshilfsmittel gebraucht, sondern steigern die Fahrfreude oder tragen dazu bei, kritische Fahrsituationen im Grenzbereich zu meistern. Tatsächlich sind die Sicherheitsreserven des Fahrwerks von Haus aus bereits sehr hoch.

Im BMW Z4 Roadster kommt die neueste Generation der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) zum Einsatz. Dieses BMW eigene Regelsystem entwickelt sich immer stärker zu einem Kernsystem für die gesamte Fahrzeugelektronik.

DSC hatte ursprünglich „nur“ die Aufgabe, durch gezieltes Abbremsen der Räder die Fahrsicherheit auf rutschiger Fahrbahn zu erhöhen – beispielsweise bei abrupten Ausweichmanövern oder beginnender Instabilität in Kurven. Heute umfasst seine Funktionalität viel größere Umfänge bezüglich Sportlichkeit, Sicherheit und Komfort. So regelt die integrierte Stabilitätskontrolle ASC den Antriebsschlupf, indem sie das Gas wegnimmt, das durchdrehende Antriebsrad selektiv abbremst und das Fahrzeug so wieder stabilisiert. Eine andere DSC-Funktionalität bietet die Cornering Brake Control (CBC) mit ihrer asymmetrischen Bremsdruckregelung, die beim leichten Bremsen in der Kurve die Eindrehneigung des Fahrzeugs vermindert.

Mehr Vortrieb durch höhere Traktion.

Mit der ebenfalls integrierten Funktion Dynamic Traction Control (DTC) kann der Fahrer nicht nur auf Strecken mit niedrigem Reibwert, zum Beispiel auf Schnee, per Tastendruck die Traktion und damit den Vortrieb verbessern. Die DTC erlaubt es ihm auch – und dies sehr individuell –, das Fahrverhalten des BMW Z4 Roadsters höheren fahrdynamischen Ansprüchen anzupassen, sprich: den sportlichen Charakter des BMW Z4 Roadsters noch besser zu nutzen. So lässt die DTC etwa adaptiv erhöhten Schlupf an den Hinterrädern zu. Die Priorisierung der Traktion durch die DTC erfolgt im unteren bis mittleren Fahrgeschwindigkeitsbereich und dann kontinuierlich abnehmend bis zu einer mittleren Fahrzeug-Querdynamik – etwa bis 70 km/h und/oder rund 0,4 g Querbeschleunigung. Zusätzlich werden die angehobenen Schlupfschwellen anhand weiterer Kenngrößen wie Gierwinkel und Querbeschleunigung des Fahrzeugs, anhand des errechneten Fahrbahnreibwerts und der Radschlupfintegralwerte dem aktuellen Fahrzustand angepasst. Damit ermöglicht die DTC geschwindigkeitsabhängig einen Schwimmwinkel von maximal 20 Grad, wodurch sich der Z4 Roadster so agil wie mit einem Sperrdifferenzial fahren lässt, ohne dass die Sicherheitsfunktion des DSC im Grenzbereich beeinträchtigt wäre.

DSC mit neuen Zusatzfunktionen.

Die jüngste Generation des DSC bietet eine Reihe weiterer nützlicher Funktionen, etwa die kontinuierliche Bremsbelag-Verschleißanzeige, die zugleich die verbleibende Restlaufstrecke kalkuliert und damit dem Fahrer hilft, anfallende Wartungsarbeiten zeitlich besser zu organisieren. Oder die Notbremserkennung Dynamische Brems Control (DBC), welche bei Notbremsungen den Bremsdruck maximiert.

Das neue DSC bietet folgende Zusatzfunktionen: Der Anfahrassistent am Berg agiert durch kurzzeitige automatische Betätigung der Bremse. So kann das Auto an Steigungen nicht mehr ungewollt zurückrollen, das Anfahren mit gezogener Handbremse gehört der Vergangenheit an. Weiter erhöht wird die Sicherheit durch die automatische Fading-Kompensation sowie die Funktion Bremsbereitschaft mit automatischem Voranlegen der Bremsbeläge.

Das automatische Trockenbremsen der Bremsscheiben bei regennasser Fahrbahn dient der Verbesserung des Ansprechverhaltens der Betriebsbremse.

Electric Power Steering optimiert die Lenkung.

Der sportlich-agile BMW Z4 Roadster profitiert in besonderem Maße vom BMW typischen Hinterradantrieb, der die Lenkung jederzeit völlig frei von Antriebseinflüssen lässt. Dem Fahrer garantiert dies eine hervorragende Lenkpräzision und eindeutige Rückmeldung. Doch der BMW Roadster bietet mehr: Er ist mit einer elektromechanischen Servolenkung ausgestattet, die die dynamische, agile Abstimmung des Roadsters noch betont.

Diese Electric Power Steering (EPS) genannte Lenkung besitzt an der Lenksäule einen Elektromotor und ein Schneckenradgetriebe zur Lenkkraftunterstützung. Die Lenkkräfte werden über die Lenkzwischenwelle an ein mechanisches Lenkgetriebe weitergeleitet, das über Spurstangen den Lenkeinschlag bewirkt. Da die Lenkungsabstimmung über Software erfolgt, erlaubt die EPS eine sehr hohe Flexibilität in der Lenkcharakteristik, einen optimalen Kompromiss zwischen Lenkungsdämpfung und Fahrbahnrückmeldung, sowie geringe Bedienkräfte bei langsamer Fahrt und beim Rangieren. Dazu kommt eine sehr gute Zentrierung, also optimale Rückstellung des Lenkrades nach dem Durchfahren einer Kurve. Ist bei der Sonderausstattung FDC der Sportmodus eingeschaltet, reduziert sich die Lenkkraftunterstützung für ein noch sportlicheres Fahrgefühl. Eine Servotronic-Funktion ist serienmäßig.

Mehr Komfort und Sicherheit bei weniger Verbrauch.

Störungen durch Straßenunebenheiten oder Radunwuchten schlagen nicht bis ins Lenkrad durch. Der Fahrer genießt deshalb nicht nur einen hohen Lenkkomfort, sondern profitiert auch auf schlechten Straßen von hoher Lenkpräzision.

Zudem spart die EPS Kraftstoff: Bei Geradeausfahrt ohne Lenkbewegungen benötigt sie keine Energie. In der Praxis ergibt sich dadurch eine Kraftstoffersparnis von bis zu einem Liter auf 400 Kilometer gegenüber einer konventionellen Hydrolenkung.

Bremsen mit optimaler Leistung.

Dem Charakter und den Fahrleistungen des Roadsters wird natürlich auch die Bremsanlage gerecht. Besonderes Augenmerk wurde einerseits auf ein möglichst geringes Gewicht gelegt, um die Agilität des Roadsters zu unterstützen. Andererseits zeichnen sich die Hochleistungsbremsen durch extreme Verzögerungswerte sowie durch eine hohe Standfestigkeit und optimale Langzeiteigenschaften aus. Neu ist die 17 Zoll-Bremsanlage beim Z4 Roadster 3.0si: Seine Bremsscheiben sind vorne und hinten innenbelüftet, bei allen anderen Z4 Roadster-Modellen (außer Z4 M Roadster) sind sie dagegen nur vorne innenbelüftet.

Pannensichere Reifen mit Notlaufeigenschaften.

Die Z4 Roadster 2.5i und 2.0i rollen serienmäßig auf pannensicheren Runflat-Reifen der Größe 225/55 R16, beim Z4 Roadster 3.0si werden Reifen der Dimension 225/45 R17 verwendet. Verstärkte Flanken mit zusätzlichen Einlegestreifen und temperaturfeste Gummimischungen verhindern im Zusammenwirken mit den speziell geformten EH2-Felgen (Extended Hump), dass sich der Reifen im drucklosen Zustand zusammendrückt oder von der Felge springt. Mit maximal 80 km/h und angepasster Fahrweise können mit einem oder mehreren drucklosen Reifen noch bis zu 250 Kilometer zurückgelegt werden. In der Regel wird man also eine Servicestation erreichen, ohne an gefährlichen Stellen anhalten und einen Radwechsel vornehmen zu müssen. Alle Regelsysteme bleiben im Übrigen stets voll funktionsfähig.

Warnung bei Reifendruckverlust.

Kombiniert sind die Runflat-Reifen mit einem ebenfalls serienmäßigen elektronischen Reifendruck-Kontrollsystem, das den Fahrer bei Druckverlust über eine optische Anzeige im Instrumententräger frühzeitig warnt. Das System reagiert bereits nach wenigen Minuten Fahrt beziehungsweise ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h. Durch die frühe Warnung kann der Fahrer den Luftdruck rechtzeitig nachfüllen und so kostspielige Reifenschäden vermeiden. Tatsächlich verlieren nur in 20 Prozent aller Reifenschäden die Pneus schlagartig oder schnell ihre Luft. In 80 Prozent der Fälle verläuft der Druckverlust schleichend. Damit kann der Fahrer aber noch bis zu 2 000 Kilometer fahren.

Im Alltagsbetrieb fahren sich die Runflat-Pneus wie konventionelle Reifen. Auch sind die Felgen des BMW Z4 Roadsters voll kompatibel zu diesen, sodass im Notfall auch ein „normaler“ Reifen montiert werden kann. Sowohl Sommer- wie Winterreifen sind mit Runflat-Technologie verfügbar.
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Alt 30.10.2005, 14:25     #6
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5. Karosserie und passive Sicherheit des BMW Z4 Roadsters: Leicht und herausragend sicher.

Modellpflege im Detail:
  • Ausgezeichnet mit 4 Sternen im EuroNCAP-Crashtest.
  • Ausgezeichnet mit dem „EuroNCAP-Best-In-Class-Award“.
Von Anfang an als Roadster konstruiert, entspricht die Karosserie des BMW Z4 Roadsters auch in punkto Gewicht und Steifigkeit dem Ideal: Mit einer Torsionssteifigkeit von 14 500 Nm/Grad ist er der Spitzenreiter im Wettbewerb. Kein Cabrio und kein anderer Roadster sind derart verwindungssteif.

Hohe Torsionssteifigkeit ist der Schlüssel, um den Zielkonflikt zwischen Schwingungskomfort und dynamischer, sportlicher Fahrwerkabstimmung brillant zu lösen. Für den Fahrer ergibt sich daraus ein intensives Fahrgefühl. Die Rohkarosserie des BMW Z4 Roadsters zeichnet sich durch so genannte Y-Träger aus, denn die Motorträger gabeln sich vor der Stirnwand in je einen Schweller- und einen Tunnel-Ast. Die Torsionssteifigkeit wird durch Versteifungsstreben und Schubfelder im Unterboden, an den Federbeindomen und im Windlauf erhöht. Schwingungstilger oder andere zusätzliche Maßnahmen benötigt der Roadster nicht.

Sein gewichtsoptimiertes Konzept mit zielgerichtetem Leichtbau umfasst eine Motorhaube aus Aluminium, einen in die Rohbaustruktur integrierten Überrollschutz und die Verwendung hochfester Stähle. Moderne Fertigungsverfahren wie das Innen-Hochdruck-Umformverfahren ermöglichen eine form- und gewichtsoptimierte Gestaltung des Windlaufes ohne Schweißflansche. Das DIN-Leergewicht des Z4 Roadsters liegt motor- und ausstattungsabhängig zwischen 1220 (Z4 2.0i) bis 1340 Kilogramm (Z4 3.0si Automatik). Damit ist er ein echtes Leichtgewicht.

Vier Sterne im EuroNCAP-Crashtest.

Dennoch genießen Fahrer und Beifahrer eine optimale passive Sicherheit. Dies belegen nicht zuletzt die anspruchsvollen europäischen NCAP-Crashtests, die der BMW Z4 Roadster bravourös meistert: Für einen offenen Zweisitzer sind die dort erreichten vier von fünf möglichen Sternen eine alles andere als selbstverständliche Auszeichnung. Mehr noch – beim EuroNCAP-Test 2004 erzielte der Z4 Roadster von jeweils maximal 16 möglichen Punkten mit 15,64 Punkten für den Front- und 16 Punkten für den Seitencrash die besten jemals in einem Roadster an den Dummies gemessenen Werte und erhielt dafür den „EuroNCAP-Best-In-Class-Award“.

Der BMW Z4 Roadster schützt damit seine Insassen besser als alle Fahrzeuge, die bisher in diesem Segment untersucht wurden. Im Fall eines Unfalles ist die Insassenbelastung sogar geringer als in den meisten Fahrzeugen mit festem Dach.

Die äußerst stabile Karosseriestruktur beinhaltet unter anderem eine als Überrollbügel ausgebildete A-Säule: Hochfeste Stahlrohre sind im A-Säulenknoten durch eine massive Schalenkonstruktion verankert und verstärken wirksam die A-Säulen und den Dachrahmen. Hinter den Kopfstützen sind zwei Überrollbügel aus Edelstahl mit dem sehr belastbaren Karosserie-Querträger in der Trennwand verschweißt und damit ideal an die Karosserie angebunden. Crashoptimierte Fußaufstandsflächen minimieren Intrusionen in den Fahrgastraum. An den vorderen Längsträgern sind vergleichsweise lange Deformationselemente in Stahl-Schalenbauweise angeschraubt, an denen wiederum das Stoßfängersystem befestigt ist. Bei leichten Remplern nimmt die Karosserie keinen Schaden und die Kosten bleiben niedrig.

Abgestimmte Schutzsysteme.

Im Z4 Roadster wird erstmals die Advanced Safety Electronics (ASE) eingesetzt. Insgesamt vier Front- und Seitenairbags werden von der ASE gesteuert. Ihre Satelliten steuern individuell die Auslösung der Airbags und der Gurtstrammer. Diese Module messen und rechnen selbständig, reagieren unabhängig und überwachen sich gegenseitig. Gegebenenfalls veranlasst die ASE auch die Trennung der Sicherheits-Batterieklemme, die Abschaltung von Generator und Kraftstoffpumpe, die Öffnung der Zentralverriegelung sowie das Einschalten von Innenlicht und Warnblinkanlage. In Verbindung mit einem Autotelefon und dem Navigationssystem „Professional“ oder „Business“ wird über den Telematikdienst „BMW Assist“ ein Notruf ausgelöst, der Standort übertragen sowie eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale aufgebaut.

Die höhenverstellbaren Kopfstützen sind mit einem speziellen Absorptionsschaum gepolstert, der das Verletzungsrisiko insbesondere bei einem Heckaufprall deutlich verringert.
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Alt 30.10.2005, 14:27     #7
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6. Die Ausstattung des BMW Z4 Roadsters: Puristisch und authentisch.

Modellpflege im Detail:
  • Positionslicht mit Lichtleitringen.
  • Zweistufiges Bremslicht.
Gutes Fahren beginnt mit dem Sitzen: Im Z4 Roadster sitzen Fahrer und Beifahrer in idealer Roadster-Position – betont tief und weit hinter dem Schwer- und Drehpunkt des Fahrzeugs. So werden Fahrzeugbewegungen direkt wahrgenommen und die schnelle Fahrt durch enge Kurven wird zu einem ganz speziellen Erlebnis.

Die Sitze sind komfortabel und ergonomisch gestaltet. Sie bieten hervorragenden Seitenhalt und lassen sich individuell einstellen. Selbst sehr große und sehr kleine Menschen finden durch die großzügige Längsverstellung ihre passende Sitzposition. Die Lenksäule kann in Länge und Neigung eingestellt werden. Die große Kopffreiheit tut ein Übriges.

Die Insassen umgibt klassisches Roadster-Design in hochwertiger Premium-Qualität: Einfach, übersichtlich, modern und elegant ist es ganz aufs Offenfahren ausgerichtet – puristisch, funktional und authentisch.

Die dominierenden Instrumente sind Tachometer und Drehzahlmesser. Ihre Hutzen – eine Hommage an klassische Roadster – verhindern Spiegelungen in der Frontscheibe. Die LCD-Anzeige des Bordcomputers ist im Tacho integriert, Tankuhr und die Anzeige der Wassertemperatur befinden sich im Drehzahlmesser. Ganganzeige (bei Automatikgetriebe) und Kontrollleuchten sind zwischen den Rundinstrumenten platziert. Heizung und Klimaanlage werden über drei Drehregler im Armaturenträger über der Mittelkonsole bedient. Darüber liegt das Bedienfeld für Radio oder HiFi-System.

Genug Platz für den Urlaub zu zweit.

Der Z4 Roadster bietet seinen Passagieren ausreichend, für Roadster-Verhältnisse sogar viel Staumöglichkeiten: ein Handschuhfach, zwei feste Türtaschen und eine rund zehn Liter große Box in der hinteren Trennwand zwischen den Sitzen. Ihr Deckel wird mit der Zentralverriegelung abgeschlossen, der Öffnungsmechanismus ist ölgedämpft. Rechts und links von dieser Box befinden sich zwei Fächer mit je 3,7 Liter Volumen in der Trennwand. Bei der Sonderausstattung HiFi sind sie von den Subwoofern besetzt. Ein weiteres kleines Staufach hinter dem Handbremshebel eignet sich für Parkmünzen oder Ähnliches. Die beiden Cupholder in der Armaturentafel sind ausklappbar und lassen sich mit einem Handgriff an verschiedene Gefäßgrößen anpassen.

Variabler Verdeckkasten schafft Platz im Kofferraum.

Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Klappdach bietet der Z4 Roadster auch bei geöffnetem Verdeck noch eine annehmbare Kofferraumgröße. Um bei geschlossenem Verdeck im Kofferraum noch mehr Platz zu schaffen, lässt sich der variable Verdeckkasten aus Kunststoff entriegeln und ähnlich einer Faltschachtel zusammenklappen. Das Kofferraumvolumen vergrößert sich dadurch von 240 auf 260 Liter – Platz genug für zwei Golfbags oder vier Getränkekisten. Um Beschädigungen an Verdeck oder Gepäck zu vermeiden, blockiert beim elektrohydraulischen Verdeck eine Sicherheitsschaltung das Öffnen der Verdeckabdeckung, solange der Verdeckkasten zusammengeklappt ist. Für erweiterte Transportaufgaben, wie etwa für die Mitnahme von Sportgeräten, steht als Sonderzubehör eine Aluminium-Reling für die Heckklappe zur Verfügung.

Ein Verdeck mit besonderer Faltung.

Der BMW Z4 Roadster verfügt über eine besondere Verdeckfaltung. Bei dieser äußerst platzsparenden Faltung wird das vordere Verdeckteil wie ein Deckel über den Stoff gelegt und bündig mit der Karosserie verriegelt. Der Z4 Roadster benötigt deshalb weder eine Persenning noch eine Verdeckklappe. Sowohl beim vollautomatischen als auch beim manuell zu bedienenden Verdeck wurden das Innengeräusch und der Klimakomfort durch einen zusätzlichen Innenhimmel optimiert.

Das manuell zu öffnende Verdeck wird am Windlauf über einen Zentralverschluss verriegelt und lässt sich leicht mit einer Hand öffnen und schließen. Das Gestell aus leichten Magnesium- und Aluminiumteilen spart Gewicht. Die beheizbare Heckscheibe besteht aus kratzfestem Mineralglas.

Auf Wunsch ist der Z4 Roadster mit einem vollautomatischen Verdeck lieferbar. Ein Knopfdruck genügt und der komplette Öffnungsvorgang läuft in knapp zehn Sekunden elektromechanisch ab. Eine Elektrohydraulik übernimmt dabei das Zusammenfalten des Verdecks und seine Arretierung. Das Ganze funktioniert selbstverständlich genauso in umgekehrter Richtung beim Schließen des Verdecks.

Zugfrei offen reisen.

Ein optionales Windschott-System verbessert die Zugfreiheit. Es besteht aus zwei Scheiben, die in die Öffnung der beiden Überrollbügel montiert werden und dann dort verbleiben, sowie einem in einen Rahmen gespannten Netz zwischen den Überrollbügeln. Wird das Netz nicht benötigt, lässt es sich in einer speziellen Halterung im Kofferraum verstauen. Ebenfalls als Zubehör gibt es ein Hardtop.

Bi-Xenonlicht für optimale Sicht.

Serienmäßig ist der BMW Z4 Roadster mit Halogen-Doppelscheinwerfern ausgestattet. Ihre lichtstarken H7-Lampen für Abblend- und Fernlicht leuchten die Fahrbahn homogen aus und tragen dadurch ihren Teil zur aktiven Fahrsicherheit bei.

Auf Wunsch sind statische Bi-Xenon-Scheinwerfer erhältlich, die ein maximales Abblend- und Fernlicht ausstrahlen. Die Abblend- bzw. Fernlichtverteilung wird erzeugt, indem elektromagnetisch eine Blende in den Strahlengang vor die Xenon-Lampe geschwenkt wird. Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, umfasst das System eine automatische Leuchtweitenregulierung.

Das Positionslicht wird über zwei Lichtleitringe erzeugt. Damit prägt dieses Markencharakteristikum nun auch die Roadster-Reihe von BMW.

Schutz durch zweistufiges Bremslicht.

Auch von einer weiteren BMW Innovation profitiert der neue Z4 Roadster: Das zweistufige Bremslicht verbessert die Verkehrssicherheit erheblich. Auffahrunfälle können reduziert werden, wenn der nachfolgende Verkehrsteilnehmer frühzeitig und eindeutig darüber informiert wird, wie stark sein Vordermann bremst. Genau diese Information signalisiert ihm das System: Bei einer normalen Bremsung leuchten die Bremsleuchten in der Heckleuchte sowie die hochgesetzte Bremsleuchte auf. Bei einer starken Bremsung oder wenn das ABS eingreift, vergrößern sich die leuchtenden Flächen in der Heckleuchte. Der nachfolgende Autofahrer interpretiert diese Vergrößerung intuitiv als Notbremsung, reagiert seinerseits mit frühzeitigem Bremsen und gewinnt so wichtigen Anhalteweg.

Frischluftvergnügen für jedes Alter.

Auf dem Beifahrersitz lässt sich ein Kindersitz montieren. Die Isofix-Befestigungspunkte hält der Z4 Roadster serienmäßig bereit. Ein Schalter mit Warnlampe in der Mittelkonsole ermöglicht es, den Beifahrer-Airbag für diesen Fall abzuschalten. Auch diese Funktion ist in das Sicherheitssystem ASE einbezogen.

Wunschprogramm: HiFi-Anlagen der Spitzenklasse.

Freiluftkonzerte haben ihren besonderen Reiz. Aber offene Räume stellen schwierige Bedingungen für die Audioanlage dar. Neben dem Basissystem offeriert der Z4 als Sonderausstattung zwei HiFi-Anlagen, die eigens für den Roadster entwickelt und optimiert wurden und für hervorragende Brillanz und Leistungsfähigkeit sorgen. Durch Equalizing im Verstärker wurde die Linearität optimiert. Die erste Anlage umfasst einen Zehn-Kanal-Audioverstärker mit vier 40-Watt-Tieftonlautsprechern vorne und hinten sowie sechs 25-Watt-Mittel- und Hochtonlautsprechern in der Tür vorne oben bzw. hinter den Lehnen.

Mit dem HiFi-System „Professional“ steht auch die so genannte Carver-Technologie zur Verfügung. Sie ermöglicht es, aus dem gekoppelten Volumen von rechtem und linkem Subwoofer einen enorm hohen Schalldruck zu erzeugen. Dazu wird ein Tieftonlautsprecher mit einer starken Endstufe kombiniert, die neben der erforderlichen Ausgangsspannung von 30 Volt auch die entsprechende Signalverarbeitung aufweist, um den Lautsprecher vor Selbstzerstörung zu schützen. Das Layout entspricht dem des bekannten HiFi-Lautsprechersystems, allerdings mit einem digitalen Zehn-Kanal-Audioverstärker mit Soundprozessor und 100 Watt Ausgangsleistung für die Subwoofer in der hinteren Trennwand.

Zwei Navigationssysteme mit DVD-Speicher auf Wunsch.

Das in die Armaturentafel integrierte Navigationssystem „Business“ greift auf Daten einer DVD zurück, deren Speicherdichte eine enorme geografische Reichweite erlaubt: Ganz Europa passt auf eine einzige DVD. Kombiniert mit einem schnellen Prozessor ist das Navigationssystem in der Lage, unverzüglich eine neue Streckenführung zu berechnen, wenn beispielsweise der Fahrer die aktuelle Route verlässt. Da es sich bei diesem Radio-Navigationssystem um ein integriertes System handelt, können darüber auch Bordcomputer, Radio und Telefon bedient werden. Der kleine Monochrom-Monitor für die Navigation kann auch SMS-Nachrichten wiedergeben. Der CD-Player sowie der CD-Wechsler sind MP3-tauglich.

Das Navigationssystem „Professional“ verfügt darüber hinaus über einen aufklappbaren 16 : 9-Farbmonitor der neuesten Generation in der Mitte der Armaturentafel. Er dreht sich um die eigene Achse und klappt automatisch auf, wenn ein Knopf oder eine Taste am Radio bedient werden, beziehungsweise wieder zu, wenn der Fahrer den Zündschlüssel abzieht. Der Monitor lässt sich per Knopfdruck elektrisch oder manuell justieren und bei Bedarf auch ganz einklappen. Durch den Einsatz einer neuen Folientechnik ist das Display nicht nur unter allen Lichtbedingungen hervorragend ablesbar, eine dahinter angebrachte Spezialentspiegelungsfolie verhindert auch Reflexe auf der Frontscheibe. Beide Navigationssysteme sind mit einem ebenfalls als Sonderausstattung lieferbaren, fest eingebauten Telefon kombinierbar.
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Alt 30.10.2005, 14:29     #8
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7. Das Design des neuen BMW Z4 M Roadsters: Offene Faszination.

Das Design jedes BMW M Automobils ist durch die visuelle Umsetzung der Hochleistung gekennzeichnet. Die funktionalen und technischen Erfordernisse spiegeln sich direkt und authentisch im Design. Unverkennbar ein Z4 Roadster – aber unverwechselbar ein M Automobil. Obwohl der Z4 M Roadster in Proportionen und Basiskonzept identisch mit dem BMW Z4 Roadster ist, unterscheidet er sich nicht nur unter dem Blechkleid von ihm. Athletisch und kraftvoll liegt der BMW Z4 M Roadster auf der Straße. Er versinnbildlicht die Kernwerte des Roadsterfahrens.

Von vorn: sofort erkennbares M Gesicht.

Von vorn zeigt der Z4 M Roadster ein eigenständiges Gesicht: Zwar fluchten wie beim Basismodell alle Linien der Motorhaube in Richtung Niere. Die von unten auf die Niere zulaufenden Streben der Lufteinlässe stellen sich jedoch energisch in die andere Richtung und leiten den Blick damit auf die breite Spur. Das aus Fluchtlinien und Streben gebildete X strahlt Dynamik aus.

Der Roadster schmiegt sich an die Straße.

Nächste Unterscheidung ist die gleichermaßen funktional wie ästhetisch gestaltete Frontschürze. Sie scheint den Z4 M Roadster förmlich an die Straße zu pressen, so dass er dicht an die Fahrbahn geschmiegt wird. Der zentrale Lufteinlass und die beiden seitlichen Lufteinlässe zeigen deutlich fordernd den Kühlluftbedarf des Motors und der Bremsanlage. Eine ausgeprägte Spoilerlippe begrenzt den zentralen Lufteinlass nach unten und zieht eine Verbindungslinie zwischen den beiden Flaps.

Große Lufteinlässe bringen dem Extremsportler die Luft zum Atmen.

Natürlich zeigt auch dieses M Modell mit der BMW Niere Flagge: hier ist sie sehr tief in den Bug eingebettet. Dadurch wirkt die Motorhaube noch länger als beim Basismodell. Jeder einzelne Nierenstab wiederholt die positiv-negativ verdrehten Flächen aus der Formensprache des Exterieurs. Damit ist jeder der schwarz glänzenden Stäbe ein Unikat. Die Doppelscheinwerfer werden nach unten von geschwungenen, weißen Blinkergläsern begrenzt. Mit dem aus einem Lichtleitring generierten Positionslicht zeigt der Z4 M Roadster das typische Nachtdesign von BMW.

Präzisionslinien lenken den Blick auf die Straße.

Durch zwei markante Präzisionslinien wird die Motorhaube kraftvoll konturiert: Auf Höhe von Fahrer und Beifahrer spannen sie sich aus der Haube heraus und fluchten zur Doppelniere.

Das Design inszeniert sich stets neu.

Ausgehend von Niere und Doppelscheinwerfern zieht sich die Fläche der Motorhaube an der A-Säule entlang über die Tür zu den hinteren Radhäusern und endet über den Heckleuchten. Markante Linienzüge erzeugen in der Seitenwand in sich gedrehte, straffe konvex-konkave Flächen. Spannungsvoll wechseln Licht und Schatten und verändern den Eindruck fortwährend.

Drei Linien charakterisieren die Seite: zum einen die Schulterlinie, welche das vordere Radhaus mit dem hinteren optisch verbindet, zum anderen die stark hervorgehobene, dynamisch ansteigende Türschwellerlinie. Und schließlich die in Spannung dazu stehende, diagonale Linie, die die Neigung der Frontscheibe aufnimmt und durch das Kiemenelement mit dem BMW Logo führt. Dieses Element betont den Abstand zwischen Vorderachse und A-Säule und integriert den seitlichen weißen Blinker unter dem weiß-blauen Markenemblem.

18 Zoll-Räder im typischen M Design.

Stark ausgeprägte Radhäuser betonen das exklusiv für den Z4 M Roadster entwickelte Design der Leichtmetallfelgen. Es leitet sich aus der markanten Formensprache des Roadsters ab: Straffe Flächen spannen sich über präzise Linien und unterstreichen durch ihre Anmutung den Hochleistungscharakter.

Von hinten: schiere Kraft.

Das Heck des Z4 M Roadsters verbindet alle Elemente mit ihren M typischen Charakterzügen zu einer geschlossenen Einheit. Wegen seiner starken horizontalen Betonung und der muskulös erscheinenden Radhäuser wirkt das Heck extrem breit und flach. Seitliche Heckabschlusskanten bilden eine horizontale Linie. Der horizontal verlaufende Diffusor verbindet optisch die beiden lichtreflektierenden Flaps und wiederholt formal Gestaltungselemente der Frontschürze, wie die Spoilerlippe im Lufteinlass oder die Flaps.

Die Heckleuchten sind, wie beim Z4 Roadster, neu gestaltet. Ihre Lichtleitstäbe bilden eine optische Einheit mit der in die Heckklappe integrierten dritten Bremsleuchte, was speziell im Nachtdesign die Breite des Hecks betont.

Der Wettbewerb schaut in vier Rohre.

Markantes Merkmal des Hecks bilden schließlich die verchromten, weit außen stehenden Endrohrpaare, welche auf die Zugehörigkeit zur M Familie verweisen und zusammen mit den Flaps die breite Spur verdeutlichen.

Das Interieur: Lust auf Sportlichkeit.

Das Interieur des BMW Z4 M Roadsters zeigt ein modernes Ambiente in sportlich-puristischer, aber gleichwohl sehr hochwertiger Anmutung. Klare Formen und beste Materialien unterstreichen den leidenschaftlichen Spaß am sportlichen Fahren.

Die ausgeprägte Fahrerorientierung ist in jedem Detail erlebbar. So bringen der M Schaltknauf, das M Lederlenkrad und die M Sportsitze die ganze Leidenschaft für sportliches Autofahren zum Ausdruck. Keine Form ist ohne Funktion: Das M Lederlenkrad gewährleistet beispielsweise mit seinem starken Kranzprofil und den Daumenmulden im Lenkradkranz sicheren Halt und präzises Handling.

Die Instrumente: konzentrierte Technik, pure Sportlichkeit.

Die Rundinstrumente für Tachometer und Drehzahlmesser sind klar und eindeutig ablesbar. M typisch ist die Farbgebung der Instrumente: schwarzes Zifferblatt, weiße Zahlen, rote Zeiger und weiße, permanente Beleuchtung.

Jedes M Automobil, erst recht aber der BMW Z4 M Roadster, charakterisiert seinen Fahrer. Entsprechend umfangreich sind die Möglichkeiten, dieses Auto zu einem ganz persönlichen Sportgerät zu gestalten. Alle Materialien und Farben vermitteln Sportlichkeit und Exklusivität. Das beginnt beim Öffnen der Tür: Auf der Aluminium-Einstiegsleiste begrüßt das M Logo Fahrer und Beifahrer schon beim Einsteigen. Es wiederholt sich in den ledernen Kopfstützen, im Lenkrad und auf dem beleuchteten Schaltknauf.

Neue Farben und Designvarianten.

Drei exklusive M Exterieurfarben – Sepang Bronze metallic, Interlagos Blau metallic, Imola Rot uni – sowie fünf Außenlacke aus dem Z4 Roadster-Programm ermöglichen es, dem Z4 M Roadster einen ganz persönlichen Ausdruck zu verleihen. Im Innenraum lässt sich mit vier Lederfarben, zwei Lederausstattungen mit unterschiedlichem Umfang sowie drei exklusiven Dekorvarianten die jeweils gewünschten Individualität erzielen.

Grundsätzlich wird für das Interieur straff verarbeitetes, hochwertiges Walknappaleder verwendet, das den sportlich-puristischen Charakter des Z4 M Roadsters unterstreicht. Es steht in den vier Farben Schwarz, Imola Rot, Sepang Bronze hell und Sepang Braun zur Auswahl. Die Sonderausstattung Vollleder umfasst zusätzlich zur Leder-Serienausstattung die Belederung nahezu des gesamten Interieurs. Für die Dekorflächen stehen Aluminium „Hexagon“ sowie die Sonderausstattungen Nussbaum Madeira Rotbraun und Leder Carbonstruktur Schwarz zur Verfügung.
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Alt 30.10.2005, 14:32     #9
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8. Der Antrieb des neuen BMW Z4 M Roadsters: Quell purer Leidenschaft.

Kaum ein anderes Fahrzeug verkörpert so authentisch die bedingungslose Leidenschaft am offenen und sportlich-aktiven Fahren. Wer weder bei der Leidenschaft noch beim Offenfahren und erst recht nicht beim Spaß an motorsportlichen Leistungen zu Kompromissen bereit ist, kommt am neuen BMW Z4 M Roadster nicht vorbei.

Mit Hochdrehzahlkonzept an die Spitze.

Der Motor des BMW Z4 M Roadsters macht deutlich, was die Charakterisierung „turbinenartige Kraftentfaltung und Laufruhe“ bedeutet, mit der alle M Motoren belegt werden. Kein anderer Serienmotor dieser Größe entfaltet einen so unwiderstehlichen Vorwärtsdrang.

Das M Hochdrehzahlkonzept generiert enorme Schubkraft aus hohen Drehzahlen, und es bekam dafür schon so manchen Preis – so zum Beispiel den weltweit anerkannten „Engine-of-The-Year-Award“, der den M Sechszylinder-Motor 2005 bereits zum fünften Mal in Folge als besten Motor seiner Hubraumklasse auszeichnet. Entsprechend lesen sich die Leistungsdaten: sechs Zylinder, 3 246 cm³ Hubraum, 252 kW/343 PS Leistung bei 7 900 min–1, 365 Newtonmeter Drehmoment bei 4 900 min–1, Höchstdrehzahl 8 000 min–1. Gleichzeitig bietet der Motor ein großes nutzbares Drehzahlband, das dem Fahrer im Alltag das Leben erleichtert. Bereits bei 2 000 min–1 stehen 80 Prozent des maximalen Drehmoments bereit.

Respekteinflößende Performance.

Zwei andere Daten sagen noch viel mehr über die Performance des BMW Z4 M Roadsters aus: Die Literleistung beträgt 106 PS und überschreitet damit die magische Grenze von 100 PS je Liter Hubraum, was bis vor kurzem nur reinrassigen Rennmotoren gelang. Die Masse, die jede der 343 Pferdestärken tatsächlich zu bewegen hat, liegt bei nur 4,1 Kilogramm.

Umgesetzt in die Praxis bedeuten diese Zahlen: Der BMW Z4 M Roadster beschleunigt in nur 5,0 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang braucht er ebenfalls nur 5,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Bei Hochleistungsmotoren trennt sich die Spreu vom Weizen.

Um optimale Leistung zu realisieren, bieten sich im Motorenbau prinzipiell drei Wege an: mehr Hubraum, Aufladung mittels Turbolader beziehungsweise Kompressor oder Erhöhung der Drehzahl mittels Hochdrehzahlkonzept. Bei solchen, physikalisch grundsätzlich anderen Wegen trennt sich die Spreu vom Weizen, selbst unter formal gleich starken Motoren. So leidet ein großvolumiger Motor unter seinem prinzipbedingten Mehrgewicht, dem größeren Platzbedarf, dem wenig sportlichen Charakter und dem höheren Kraftstoffverbrauch. Aufgeladene Motoren überzeugen selten im Kraftstoffverbrauch und noch weniger in der Spontaneität, also der blitzschnellen Reaktion des Motors auf Fahrerwünsche.

Hochdrehzahlkonzept als Königsweg.

Bleibt der dritte Weg: der eines kompakten, hochdrehenden Saugmotors. Für die Ingenieure von BMW M ist dies seit jeher – aus Motorsport-Tradition – der Königsweg: Leistungssteigerung durch Erhöhung der Drehzahl. Das Hochdrehzahlkonzept ist technologisch wesentlich anspruchsvoller und dementsprechend schwieriger umzusetzen.

Hohe Drehzahlen sind sehr anspruchsvoll.

Bei Drehzahlen von 8 000 min–1 erreichen die Kolben des M Motors Geschwindigkeiten von mehr als 24 Metern pro Sekunde. Zum Vergleich: In aktuellen Formel-1-Triebwerken rotiert die Kurbelwelle zwar bis zu über 18 000 Mal pro Minute, jedoch legt jeder der zehn Kolben mit rund 25 Metern pro Sekunde kaum mehr Weg zurück.

Power ist mehr als nur eine große PS-Zahl.

Neben der Leistung kommt es auf die an den Antriebsrädern tatsächlich generierte Schubkraft an. Sie ergibt sich aus dem Motordrehmoment und der Gesamtübersetzung. Das Hochdrehzahlkonzept ermöglicht die optimale Getriebe- und Hinterachsübersetzung für eine beeindruckende Schubkraft.

Ein anschauliches Beispiel: Schaltet ein Radfahrer am Berg zurück, muss er zwar schneller treten, kann aber nahezu jede Steigung bewältigen. Bleibt er im selben Gang oder schaltet er gar hoch, muss er mit mehr Kraft in die Pedale treten oder absteigen. Die gleiche Kraft vorausgesetzt, wird von zwei Radfahrern stets derjenige gewinnen, der schneller tritt.

Leichtbau für mehr Drehfreudigkeit.

Wegen der hohen Drehzahlen und der hohen Verbrennungsdrücke besteht das Kurbelgehäuse aus Perlitguss. Die graphitbeschichteten Alugusskolben mit bearbeiteter Mulde werden durch Ölspritzdüsen gekühlt. Die Pleuel sind geschmiedete Stahlcrackpleuel.

Zylinderkopf mit Gleitschlepphebel und Querstromkühlung.

Der einteilige Vierventilzylinderkopf wird in der BMW Leichtmetallgießerei im Werk Landshut in einer Stahlkokille gegossen und verfügt über integrierte Luftkanäle für die Zusatzlufteinblasung, die für eine schnelle Aufwärmung und optimale Wirkung des Katalysators wichtig ist. Die Ventilsteuerung übernehmen Gleitschlepphebel. Die Ventilspieleinstellung erfolgt nur bei den großen Inspektionen, womit je nach Fahrzeugbeanspruchung Einstellintervalle von bis zu 40 000 Kilometern möglich sind.

Wegen des extremen Kühlbedarfs ist der Zylinderkopf nach dem Prinzip der Querstromkühlung konstruiert. Es minimiert die Druckverluste im Kühlsystem und gewährleistet eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Zylinderkopf beziehungsweise senkt Temperaturspitzen in den kritischen Bereichen ab. Jeder einzelne Zylinder wird gleichmäßig von einer optimalen Flüssigkeitsmenge umspült. Dabei strömt das Kühlmittel vom Kurbelgehäuse über die Auslassseite quer durch den Zylinderkopf und wird auf der Einlassseite über eine Sammelleitung dem Thermostat und Kühler zugeführt.

Optimale Motorsteuerung.

Gesteuert wird der Motor von einem speziell für den Roadster entwickelten Motorsteuergerät. Das Mehrprozessorsytem besitzt einen 32-bit-Micro-Controller mit zwei Timing-Coprozessoren mit hoher Taktfrequenz, um die komplexen Funktionsdaten und vor allem die hohe Maximaldrehzahl des Motors zu beherrschen. Andererseits hilft es, das Abgasverhalten zu verbessern. Die Rechenleistung dieses Systems liegt bei 64 Millionen Berechnungen pro Sekunde – eine unvorstellbare Datenmenge.

Integriert sind die Regelung der ein- und auslassseitig stufenlos verstellbaren Nockenwelle (Doppel-VANOS) mit separater Hochdruck-Ölversorgung, eine ständige Ölniveaukontrolle, eine Wegfahrsperre, die elektronische Drosselklappenregelung, sowie ein aufwendiges Diagnosesystem für die Wartung. Das Steuergerät errechnet zylinderindividuell für jeden Arbeitstakt den Zündzeitpunkt, die Einspritzmenge und den Einspritzzeitpunkt. Synchron dazu wird die optimale Nockenspreizung errechnet und eingestellt.

Hochdruck-Doppel-VANOS für optimalen Gaswechsel.

Die variable Nockenwellensteuerung Doppel-VANOS sorgt im Sechszylinder für einen optimal angepassten Gaswechsel. Damit können extrem kurze Verstellzeiten realisiert werden. In der Praxis heißt das: mehr Leistung, besserer Drehmomentverlauf, optimales Ansprechverhalten, weniger Verbrauch und weniger Emissionen.

Beispielsweise kann im unteren Last- und Drehzahlbereich mit mehr Ventilüberschneidung und damit mehr innerer Abgasrückführung gefahren werden. Hierdurch werden die Ladungswechselverluste reduziert und der Kraftstoffverbrauch verbessert. Abhängig von der Gaspedalstellung und der Motordrehzahl – den Parametern für die Leistungsanforderungen an den Motor – werden die Spreizungen stufenlos und kennfeldgesteuert angepasst. Hierfür ist das über eine Doppelrollenkette mit der Kurbelwelle verbundene Kettenrad durch ein zweistufiges, schräg verzahntes Getriebe mit der Nockenwelle gekoppelt. Wird die Welle axial verschoben, ergibt sich durch die Schrägverzahnung eine radiale Relativbewegung zwischen Nockenwelle und Kettenrad. Dadurch kann der Spreizungswinkel der Einlassnockenwelle um 60 Grad, jener der Auslassnockenwelle um maximal 45 Grad Kurbelwinkel variieren.

Die M Doppel-VANOS erfordert hohe Öldrücke, um die Nockenwellen mit maximaler Geschwindigkeit und Präzision zu verstellen. Das Motoröl wird deshalb durch eine Hochdruckpumpe auf einen Arbeitsdruck von 115 bar gebracht. Die kennfeldgesteuerte Hochdruckverstellung garantiert kurze Verstellzeiten und somit für jeden Betriebspunkt last- und drehzahlabhängig den optimalen Spreizungswinkel synchron zu Zündzeitpunkt und Einspritzmenge.

Sichere Ölversorgung auch in extrem gefahrenen Kurven.

Die Schmierölversorgung des Motors erfolgt über eine Zahnradölpumpe. Ein System mit zwei Quasitrockensümpfen – einer aus dem Rennsport abgeleiteten Technik – stellt die Ölversorgung auch bei extremen Fahrzuständen sicher. Infolge der Sumpfanordnung und des um 30 Grad nach rechts geneigten Motors kann das Öl bei hoher Querbeschleunigung in Linkskurven und bei starkem Bremsen nicht mehr von selbst in den Sumpf zurückfliessen. Deshalb wurden eine Rückförderpumpe, die eine Baueinheit mit der Druckölpumpe bildet, sowie Ölabläufe in Zylinderkopf und Kurbelgehäuse vorgesehen. Bei starkem Bremsen und in schnell gefahrenen Linkskurven saugt die Rückförderpumpe das Öl aus dem vorderen Ölsumpf ab und pumpt es in den hinten liegenden Hauptsumpf.

Strömungsoptimierte Ansaugseite.

Um auch auf der Ansaugseite eine bestmögliche Lösung zu erreichen, besitzt der Z4 M Roadster-Motor einen Luftsammler mit optimierten Saugrohren sowie einen strömungsoptimierten Luftfilter.

Rennsport-typisch verfügt jeder Zylinder über eine eigene Drosselklappe. Damit der Motor bei niedrigen Drehzahlen feinfühlig anspricht, aber auch beim Abrufen hoher Motorleistung unmittelbar reagiert, werden die Drosselklappen vollelektronisch gesteuert. Hierzu wird die Position des Fahrpedals mittels zweier Potentiometer 200 Mal pro Sekunde abgetastet und ausgewertet. Das Motormanagement reagiert auf Veränderungen und veranlasst die entsprechende Verstellung der Drosselklappen. Für deren maximale Öffnung werden nur 120 Millisekunden benötigt. Gleichzeitig lässt die elektronische Drosselklappenbetätigung die Übergänge vom Schub- in den Teillastbetrieb und umgekehrt absolut harmonisch verlaufen.

Zweiflutige Abgasanlage.

Die beiden Rohrfächerkrümmer der Abgasanlage sind auf gleiche Länge und Durchmesser sowie einen möglichst geringen Gegendruck ausgelegt. Die gesamte Abgasanlage führt zweiflutig durch die Schalldämpfer und bis zu den für M Fahrzeuge charakteristischen vier Endrohren. Im Sounddesign legten die BMW M Ingenieure Wert auf einen sehr rennsportlichen Klang.

Jeder Abgasstrang enthält zwei trimetallbeschichtete, strömungsoptimierte Metall-Katalysatoren, die sich durch niedrigen Druckverlust, hohe mechanische Festigkeit sowie kurze Ansprechzeit nach dem Kaltstart auszeichnen. Die Abgaswerte entsprechen selbstverständlich der europäischen EU4-Norm beziehungsweise der US-amerikanischen LEV II.

Durch den guten Gesamtwirkungsgrad des Motors erreicht man nicht nur ein hohes Leistungs- und Drehmomentniveau, sondern auch einen günstigen Kraftstoffverbrauch. Trotz der hohen Fahrleistungen beträgt der Spritverbrauch nur 12,1 Liter Super Plus je 100 Kilometer im EU-Testzyklus.

Auf Tastendruck: mehr Fahrdynamik.

Nach jedem Anlassen des Motors stellt der BMW Z4 M Roadster zunächst eine sportwagentypisch sehr fein dosierbare Gaspedal-Charakteristik zur Verfügung. Über die „Sport“-Taste der elektronischen Drosselklappensteuerung (EDR) kann der Fahrer jedoch jederzeit eine progressivere Kennlinie bezüglich Gaspedalweg zu Drosselklappenöffnung aktivieren. Gleichzeitig werden dann die dynamischen Übergangsfunktionen der elektronischen Motorsteuerung auf eine spontanere Applikation umgeschaltet.

Sechsfaches Schaltvergnügen.

Das Konzept eines Hochdrehzahl-Motors geht dann auf, wenn der Motor mit einem entsprechend übersetzten Getriebe kombiniert wird. Nur so kann das verfügbare Drehmoment mittels kurzer Gesamtübersetzung in optimale Schubkraft umgesetzt werden. Das Schaltgetriebe mit sechs Gängen erfüllt diese Anforderungen in hervorragender Weise. Es wurde gemeinsam mit der Hinterachsübersetzung so ausgelegt, dass über das gesamte Schalt- und Drehzahlspektrum optimale Fahrleistungen erreicht werden. Um das Leistungsangebot des Motors optimal umzusetzen, ist die Hinterachse mit 3,62:1 übersetzt.

Kurze, knackige Schaltwege, hohe Laufruhe sowie eine präzise Führung des Schalthebels sind typisch für das handgeschaltete Sechsgang-Getriebe. Durch die insgesamt enge Abstufung der sechs Gänge sowie eine große Getriebespreizung zwischen kleinstem und größtem Gang kann der Fahrer auch bei sportlicher Fahrweise den jeweils idealen Gang schnell und sicher einlegen.
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Alt 30.10.2005, 14:43     #10
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9. Das Fahrwerk des neuen BMW Z4 M Roadsters: Fahrvergnügen am Limit.

Bietet schon der BMW Z4 Roadster seinem Fahrer ein perfekt auf sportliches Fahren abgestimmtes Fahrwerk, das ihm den Fahrspaß bis ans Limit erlaubt, so gilt das erst recht für den BMW Z4 M Roadster. Denn ein Leitsatz für jedes M Fahrzeug heißt: Das Fahrwerk muss immer schneller sein als der Motor.

Bei allen BMW und BMW M Automobilen gibt es für diesen Leitgedanken sogar eine Messgröße: die Rundenzeit auf der Nordschleife des legendären Nürburgrings, der fahrdynamisch wohl anspruchvollsten Rennstrecke der Welt. Von hier stammt der Begriff des „fahrdynamischen Purismus“.

Wie sich ein Auto „anfühlt“, welche Rückmeldung es über Fahrwerk, Lenkung, Bremsen und Sitze an seinen Fahrer gibt – nirgendwo anders wird das Zusammenspiel sämtlicher Fahrzeugkomponenten in allen Fahrzuständen so deutlich, wie auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife. Dort wird die bekannt gute Rundenzeit des BMW M3 vom Z4 M Roadster spürbar unterboten, was zeigt, dass er im Vergleich zu seinen Wettbewerbern das fahrdynamisch beste Gesamtpaket darstellt.

Optimale Voraussetzungen für ein perfektes Fahrwerk.

Das Fahrwerk des Z4 M Roadsters ist eine konsequente Weiterentwicklung des BMW Z4 Fahrwerks. Dessen Fahreigenschaften gelten als Benchmark im Roadstersegment. Basieren wichtige Elemente des Z4 Fahrwerks auf dem BMW 3er, so steht der BMW M3 Pate für den Z4 M Roadster, beispielsweise bei der Hinterachse mit dem M Sperrdifferenzial. Und die Bremsanlage stammt gar vom Supersportler BMW M3 CSL. Im Ergebnis bedeutet dies: Der Z4 M Roadster hat sämtliche Gene der legendären motorsportlichen Fahrmaschinen der Marke BMW.

Die Basisgeometrie des BMW Z4 Roadsters behält auch der Z4 M Roadster bei. Die Spurweite beträgt vorn 1475 Millimeter und hinten 1496 Millimeter. Gegenüber dem Basismodell ist das M Fahrwerk um zehn Millimeter tiefergelegt. Die Radführung wird mit stärkerem negativen Sturz den hohen Ansprüchen an die Fahrdynamik sowie den höheren Belastungen gerecht.

Die ausgeglichene Achslastverteilung von nahezu 50 : 50, ein niedriger Schwerpunkt sowie der Hinterradantrieb, der die Lenkung von Antriebseinflüssen völlig frei hält, bieten optimale Voraussetzungen für ein harmonisches Fahrverhalten, beste Traktions- und Fahrwerte sowie einmalig hohe Kurvengeschwindigkeiten. Die im Verhältnis zur Karosserie sehr breite Gesamtspur sowie Stabilisatoren an beiden Achsen wirken sich direkt auf die Fahrstabilität aus: In seiner Klasse ist der BMW Z4 M Roadster weltweit der wohl agilste und fahrdynamischste offene Zweisitzer.

Eigenentwicklung für die Vorderachse.

Die Eingelenk-Vorderachse mit verschraubten McPherson-Federbeinen wurde eigens für den Z4 M Roadster entwickelt. Um die ungefederten Massen zu verringern, ist der Querlenker aus Aluminium geschmiedet.

Die sehr steife und ebenfalls gewichtsoptimierte Anbindung der Fahrwerkkomponenten an die Karosserie erhöht entscheidend die Lenk- und Fahrpräzision. Der Vorderachsträger nimmt Lenkgetriebe, Stabilisator, Querlenker und Zugstrebe auf. Er ist U-förmig ausgebildet und durch ein Schubfeld aus drei Millimeter starkem Aluminium versteift. Das Schubfeld sorgt für eine maximale Quersteifigkeit des Vorderachsträgers. Dies zahlt sich durch ein besonders präzises Ansprechverhalten aus, verbessert die Agilität und leitet sehr wirksam die dynamischen Radkräfte in die Karosserie ein. Dadurch werden die Kräfte bei hoher Querbeschleunigung in erheblichem Maße kompensiert, was Fahrdynamik und Fahrverhalten zusätzlich verbessert.

Das Vorderachs-Stützlager sorgt mit der getrennten Lagerung von Federung und Dämpfung für eine präzise Radführung und filtert sämtliche Fahrbahnunebenheiten aus. Die geometrische Auslegung ermöglicht eine reduzierte Spreizung und einen erhöhten Nachlaufwinkel, woraus der Z4 M Roadster seine Agilität und seine verlässliche Rückmeldung an den Fahrer bezieht, ohne jedoch Komforteigenschaften zu vernachlässigen.

Extrem fahrstabile Hinterachse.

Die Zentrallenker-Hinterachse mit Zweirohr-Gasdruckdämpfern und Stabilisator wird von zwei Quer- und einem Längslenker geführt. Der obere Querlenker besteht aus Aluminium. Der Längslenker ist im Zentralpunkt an der Karosserie gelagert. Eine von der Hinterachse an den Karosserieboden führende V-Strebe wirkt zusätzlich versteifend. Insgesamt sorgt die aufwändige Konstruktion für ein sehr sicheres Handling und verhindert ein unkontrolliertes Eigenlenkverhalten.

Die Federungs- und Dämpfungskomponenten wurden sportlich straff abgestimmt. Geringe Aufbauamplituden und Wankwinkel vermitteln selbst bei Renntempo ein sicheres Fahrgefühl. Seine extreme Gierstabilität nach Lastwechseln bei Kurvenfahrt oder beim Bremsen in der Kurve behält der Z4 M Roadster auch bei hohem Tempo, ohne dass das Fahrwerkregelsystem DSC stabilisierend eingreifen muss. Abrollkomfort und Abrollakustik sind für einen so fahraktiven Roadster überdurchschnittlich gut.

„Messerscharfe“ Präzision beim Lenken.

Im Unterschied zum BMW Z4 Roadster wird beim Z4 M Roadster die Zahnstangenlenkung nicht durch eine elektrische, sondern durch eine hydraulische Servolenkung unterstützt. Die Konstruktion ermöglicht höhere Lenkgeschwindigkeiten und bietet damit Vorteile bei hochdynamischer Fahrweise. Gleichzeitig bietet sie in Kombination mit der M spezifischen Vorderachs-Kinematik eine optimale Rückmeldung an den Fahrer.

Compound-Hochleistungsbremsen verzögern die M Power.

Schnelle Fahrt will gegebenenfalls abrupt verzögert werden. Deshalb bekam der neue Z4 M Roadster eine besonders kraftvoll zupackende Bremse mit auf den Weg, die ursprünglich für den BMW M3 CSL konzipiert war: eine schwimmend gelagerte Compound-Hochleistungsbremsanlage. Der innenbelüftete Reibring der Grauguss-Bremsscheibe ist dabei über eingegossene Edelstahlstifte „schwimmend“ mit dem Bremstopf aus Aluminium verbunden. Die Beanspruchung der Bremsscheibe durch thermische Spannungen wird so deutlich reduziert und damit die Lebensdauer der Bremsscheibe erhöht. Die Perforation des Reibringes reduziert das Gewicht der Bremsscheiben noch einmal um 0,7 Kilogramm pro Vorderrad und um 0,8 Kilogramm pro Hinterrad.

Dank großer Grauguss-Bremsscheiben (Durchmesser/Dicke vorne: 345/28 Millimeter, hinten 328/20 Millimeter) sind Verzögerungswerte der Extraklasse möglich: Unterstützt durch einen 10-Zoll-Booster liegt der Bremsweg des BMW Z4 M Roadsters aus Tempo 100 bei 34 Metern. Damit behauptet sich der Roadster auch in Sachen Bremsleistung eindrucksvoll im Segment der hochkarätigen Sportwagen.

Räder in exklusivem Design.

Hochleistungsreifen mit 18 Zoll Durchmesser sind in den Dimensionen 225/45 ZR18 auf den 8 Zoll breiten Vorderrädern bzw. 255/40 ZR18 auf den 9 Zoll breiten Hinterrädern montiert. Mischungen und Größen sind darauf abgestimmt, das hohe Seiten- und Längskraftniveau auf trockener wie nasser Fahrbahn präzise zu übertragen und dem Fahrer eine klare Rückmeldung über den fahrdynamischen Zustand des Fahrzeuges zu geben.

Das exklusiv für den BMW Z4 M Roadster entwickelte Design der Leichtmetallfelgen zeigt die für M Fahrzeuge charakteristischen Doppelspeichen. Es leitet sich aus der markanten Formensprache des Roadsters ab: Straffe Flächen spannen sich über präzise Linien. Durch ihre leichte Anmutung und den fast freien Durchblick auf die groß dimensionierten Scheibenbremsen unterstreichen auch sie den Hochleistungscharakter des Z4 M Roadsters.

Keine Angst vor Reifenpannen.

Aber die Felgen haben auch wichtige „innere“ Werte: Die Geometrie der Felgenschulter (Extended Hump, EH) verhindert, dass der Reifen bei Druckverlust in das Tiefbett abrutscht und gewährleistet so das bei allen M Fahrzeugen übliche „Safe-Stop“-Prinzip.

Reifendruck-Warnsystem serienmäßig.

Das weiterentwickelte Reifendruckwarnsystem (RDW) überprüft permanent die rollenden Räder und gibt ab einem Druckverlust von mehr als rund 50 Prozent Alarm. Auch bei diesem Füllgrad sitzt der Reifen durch den Extended Hump der Räder noch immer so sicher auf der Felge, dass das Auto problemlos zum Halten gebracht werden kann. Löcher bis zu 6 Millimetern Durchmesser können dann mit dem M Mobility System (MMS) – einem Kleinkompressor und Schnelldichtmittel – abgedichtet werden, und die Fahrt kann ohne Radwechsel bis zum nächsten Fachbetrieb weitergehen. Der dadurch mögliche Verzicht auf ein Ersatz- oder Notrad spart mehr als 20 Kilogramm Gewicht.

Mit DSC sicherer Fahrspaß bis in den Grenzbereich.

Die Fahrwerkregelsysteme werden BMW typisch auch beim Z4 M Roadster nicht als Fahrwerkhilfsmittel gebraucht, sondern tragen dazu bei, kritische Fahrsituationen im Grenzbereich zu meistern. Tatsächlich sind die Sicherheitsreserven des M Fahrwerks von Haus aus schon sehr hoch.

Im BMW Z4 M Roadster kommt die modernste Generation der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) zum Einsatz. Dieses BMW Regelsystem entwickelt sich immer stärker zu einem Kernsystem für die gesamte Fahrzeugelektronik.

DSC mit nützlichen Zusatzfunktionen.

DSC hatte ursprünglich „nur“ die Aufgabe, durch gezieltes Abbremsen der Räder die Fahrsicherheit auf rutschiger Fahrbahn zu erhöhen – beispielsweise bei abrupten Ausweichmanövern oder beginnender Instabilität in Kurven. Heute umfasst seine Funktionalität viel größere Umfänge bezüglich Sportlichkeit, Sicherheit und Komfort. So regelt die integrierte Stabilitätskontrolle ASC den Antriebsschlupf, indem sie das Gas wegnimmt, das durchdrehende Antriebsrad selektiv abbremst und so das Fahrzeug wieder stabilisiert. Eine andere DSC-Funktionalität bietet die Cornering Brake Control (CBC) mit ihrer asymmetrischen Bremsdruckregelung, die beim leichten Bremsen in der Kurve die Eindrehneigung des Fahrzeugs vermindert.

Die jüngste Generation des DSC bietet darüber hinaus eine Reihe weiterer sehr nützlicher Funktionen, beispielsweise die kontinuierliche Bremsbelag-Verschleißanzeige, die zugleich die verbleibende Restlaufstrecke kalkuliert und damit dem Fahrer hilft, anfallende Wartungsarbeiten zeitlich noch besser zu organisieren. Eine andere Funktion ist die Notbremserkennung Dynamische Brems Control (DBC), welche bei Notbremsungen den Bremsdruck maximiert.

DSC abschaltbar.

Für den BMW Z4 M Roadster wurde die Logik des DSC speziell erweitert. So erfordern das spontane Ansprechverhalten des Motors und die kurze Achsübersetzung eine äußerst schnelle und feinfühlige Regelung des Motors und der Radbremsen. Einerseits soll die Gierstabilität auch bei niedrigen Reibwerten sichergestellt werden, andererseits dürfen der zusätzliche Vortrieb durch die variable M Differenzialsperre oder gar die sprichwörtliche Freude am Fahren nicht zu stark eingebremst werden. Will der Fahrer in bestimmten Situationen bewusst auf das DSC verzichten, so kann er es mit einem Tastendruck aber auch ganz ausschalten.

Differenzialsperre ersetzt DTC.

Statt der im Basismodell eingebauten DSC-Unterfunktion Dynamic Traction Control (DTC) verfügt der Fahrer des Z4 M Roadsters über die variable, drehzahlfühlende M Differenzialsperre aus dem M3, um das Fahrverhalten den höheren fahrdynamischen Ansprüchen anzupassen. Sie verleiht dem Roadster sowohl hohe Fahrstabilität als auch optimale Traktion vor allem aus Kurven heraus. Wichtigster Unterschied der M Differenzialsperre zur DTC: Die DTC lässt adaptiv erhöhten Schlupf an den Hinterrädern „nur“ bis zu einer mittleren Fahrzeug-Querdynamik von etwa 70 km/h und/oder rund 0,4 g Querbeschleunigung zu. Das M Sperrdifferenzial baut hingegen bei Bedarf ein Sperrmoment auf. Bei sehr sportlicher Fahrweise und auf Straßen mit durchschnittlichem bis hohem Reibwert hilft dies dem erfahrenen Fahrer, die positiven Eigenschaften des Heckantriebs zu verstärken.

M Differenzialsperre mit Traktionsvorteilen.

Bei „normalen“ drehmomentfühlenden Differenzialsperren richtet sich das insgesamt übertragbare Antriebsmoment nach dem Moment, welches das Rad auf dem niedrigeren Reibwert übertragen kann. Ist der Reibwert jedoch sehr niedrig, beispielsweise auf Schnee, sind die Traktionsvorteile mit diesem herkömmlichen Sperrenkonzept wegen des limitierten, so genannten
Abstützmoments begrenzt. Die variable M Differenzialsperre ist hingegen in der Lage, selbst bei sehr anspruchsvollen Fahrsituationen – also auch bei extrem unterschiedlichen Reibwerten an den Antriebsrädern – einen entscheidenden Traktionsvorteil zu liefern.

Der Vortrieb bleibt in jeder Situation erhalten.

Ein weiterer Vorteil der variablen M Differenzialsperre besteht darin, dass bei steigender Differenzdrehzahl zwischen den Antriebsrädern sofort ein steigendes Sperrmoment aufgebaut wird. Damit kann ein „entlastetes“ Rad, etwa das kurveninnere Rad bei forcierter Passfahrt, nicht mehr dazu führen, dass das Antriebsmoment völlig „einbricht“, der Vortrieb bleibt stets erhalten.

Sperrwirkung bis zu 100 Prozent.

Die variable M Differenzialsperre funktioniert nach folgendem Prinzip: Die Differenzdrehzahl, die zwischen den Antriebsrädern entsteht, wenn ein Antriebsrad entlastet wird oder auf einer sehr glatten Fahrbahn läuft, erzeugt in einer integrierten Scherpumpe spontan Druck. Dieser Druck wird über einen Kolben an eine Lamellenkupplung weitergegeben, wodurch – abhängig von der Drehzahldifferenz – ein Antriebsmoment auf das besser greifende Rad übertragen wird.

Im Extremfall wird das gesamte Antriebsmoment über das Rad mit dem besseren Reibwert übertragen. Nimmt die Differenzdrehzahl zwischen den beiden Rädern wieder ab, reduziert sich zwangsläufig der Pumpendruck und das Sperrmoment lässt entsprechend nach. Dieses selbstregelnde Pumpensystem ist wartungsfrei und mit hochviskosem Siliconöl gefüllt.

Der Vorteil für den Fahrer liegt darin, dass er sein Auto auf einem Untergrund, der sehr unterschiedliche Reibwerte für die beiden Antriebsräder bietet, wesentlich besser anfahren kann, da er nun über mehr Traktion verfügt. Außerdem verbessert die variable M Differenzialsperre auch Handling und Fahrstabilität fühlbar – ein zusätzlicher Gewinn an Sicherheit und Fahrfreude.
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