BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 17.10.2005, 11:38     #2
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
1. Die Highlights im Überblick.

BMW präsentiert auf der weltgrößten Besuchermesse für Pkw und Motorräder eine breite Palette von Produktneuheiten und Innovationen. So feiert zum Beispiel der neue BMW 3er Touring in Tokyo seine Asien-Premiere. Der vielseitigste 3er aller Zeiten ist eine sportliche Fahrmaschine und gleichzeitig ein komfortabler Kombi mit großzügigem Raumgefühl. Für mehr Individualität und Produktsubstanz sorgen die neuen Sportpakete der BMW M GmbH für den 1er, 3er und X3.

Einen Blick in die nahe Zukunft erlaubt die Konzeptstudie BMW Z4 Coupé. Dieses Fahrzeug unterstreicht in den Disziplinen Design, Technik und Performance eindrucksvoll den Führungsanspruch der Marke BMW.

Die von den Veranstaltern erwarteten rund 1,5 Mio. Messebesucher aus dem In- und Ausland können sich von 19.10. bis 6.11.2005 aber auch ein Bild von der Innovationskraft der BMW Group machen. Mit dem BMW Concept X3 EfficientDynamics zeigt das Unternehmen, wie durch das intelligente Management von Energieströmen neue Potenziale zur Reduzierung von Verbrauch und Emissionen genutzt werden können. Der Technologieträger ist so konzipiert, dass trotz der Einsparpotenziale nicht auf die Vorzüge eines dynamischen Antriebs verzichtet werden muss. Das Antriebskonzept BMW Active Hybrid mit Aktivgetriebe, neuartiger Einspritztechnologie, innovativem Energiemanagement unter anderem zur Rückgewinnung von Bremsenergie sind nur einige der technologischen Highlights dieser Studie.

BMW 3er Touring: Asienpremiere in Tokyo. Der sportlich-elegante Kombi mit dem erstklassigen Fahrwerk bietet noch mehr Platz für Insassen und Gepäck. Die vierte Touring-Generation ist noch vielseitiger geworden und geht als 325i Touring an den Start.

BMW 1er: neues Topmodell und M Sportpaket. Das 1er Topmodell mit 3,0 Liter-Reihensechszylinder ist mit 195 kW/265 PS und 315 Nm der Hecht im Karpfenteich der Kompaktklasse. Ab Herbst gibt es für alle 1er das adaptive Kurvenlicht, neue Telematikfunktionen, das M Sportpaket sowie – bereits jetzt – Partikelfilter für die Dieselmodelle.

M Sportpakete für BMW 1er, 3er Limousine und X3. BMW bietet für die 1er, 3er Limousine und X3 Modelle optional ein neues M Sportpaket an. Das Paket beinhaltet unter anderem ein M Sportfahrwerk, Leichtmetallräder, M Aerodynmaikpaket mit Stoßfängern in Wagenfarbe, Sportsitzen, M Lederlenkrad und M Einstiegsleisten.

Konzeptstudie BMW Z4 Coupé. Die Konzeptstudie BMW Z4 Coupé verkörpert wie kein anderes Exponat faszinierenden Automobilbau. Die Marke BMW setzt damit stilistisch, konzeptionell und technisch neue Trends. Mit ihrer überragenden Performance verkörpert die Studie die klassischen Werte der Marke BMW.

BMW Efficient Dynamics.

High Precision Injection und Brake Energy Regeneration: BMW Technik-Innovationen für deutlich weniger Verbrauch für alle Modelle.

• Die Benzin-Einspritztechnologie „High Precision Injection“, die BMW innerhalb der nächsten Jahre einführen wird, ist die erste großserientaugliche, strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung. Mit ihr gelingt die Ausschöpfung des vollen Verbrauchseinsparungspotenzials, das bisherigen Lösungen im Markt verschlossen blieb.

• Unter der Bezeichnung Brake Energy Regeneration stellt die BMW Group die Rückgewinnung von bislang als Wärme an den Bremsscheiben freiwerdender Energie über eine intelligente Generatorregelung vor sowie eine Motor-Start-Stop-Automatik.

BMW Active Hybrid als Asienpremiere: spontan, stark im Spurt und sparsam.

Für leistungsstarke Modelle entwickelt die BMW Group exemplarisch das Antriebskonzept BMW Active Hybrid, die BMW Interpretation eines Hybridantriebs basierend auf dem Aktivgetriebe und Super Caps.

Geändert von Albert (17.10.2005 um 11:41 Uhr)
Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2005, 11:41     #3
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2. BMW auf der 39. Tokyo Motor Show. (Langfassung)

2.1 BMW 3er Touring: Harmonie zwischen Dynamik, Funktionalität und Komfort.


Auf der 39. Tokyo Motorshow feiert die vierte Generation des erfolgreichen BMW 3er Touring ihre Weltpremiere. Sportlich, variabel und nahezu jeder Transportaufgabe gewachsen, präsentiert er sich als der vielseitigste 3er aller Zeiten. Und zugleich als der offenste Kombi der Welt, denn das riesige Panoramadach lässt schon fast Cabrio-Gefühle aufkommen.

Ein Design für die pure Fahr- und Lebensfreude.


Der 3er Touring mit der langen Motorhaube und den kurzen Überhängen macht Dynamik und Agilität als Zeichen wahrer Fahrfreude sichtbar. Seine Proportionen und seine Oberflächensprache verleihen ihm Eigenständigkeit innerhalb der 3er Familie. Um die dominierenden Fensterflächen des Kombihecks harmonisch mit der dynamischen Ausprägung einer sportlichen Limousine in Einklang zu bringen, fällt die Dachlinie weich zum Schrägheck hin ab, während die Schulterlinie leicht nach hinten ansteigt.

Größer, stärker, vielseitiger und schneller.

Der Touring der vierten Generation wartet mit Innovationen auf, die ihn an der Spitze seiner Klasse bestätigen: Stärkere Motoren, ein „schnelleres“ Fahrwerk für ein Höchstmaß an Fahrspaß, noch mehr Detaillösungen für Insassen und Gepäck sowie mehr Komfort sorgen für ein deutliches Plus an Produktsubstanz.

Ohne die 3er typische Kompaktheit aufzugeben, ist der Touring gegenüber dem Vorgänger in Länge (+ 42 mm), Breite (+ 78 mm), Höhe (+ 9 mm) und Radstand (+ 35 mm) gewachsen. Davon profitieren die Insassen, der Gepäckraum und die passive Sicherheit.

Mehr Laderaum. Bessere Lade-Ideen.

Touring-Freunden kommt es – nicht nur, aber besonders – auf den Laderaum an: Misst man bis zur Oberkante der Rückenlehne, so ist er gegenüber dem Vorgänger um 25 Liter auf 460 Liter gewachsen. Wird die im Verhältnis 60:40 teilbare Lehne umgeklappt, stehen über einem nahezu ebenen Boden sogar 1385 Liter Laderaum zur Verfügung – 40 Liter mehr als beim Vorgänger.

Im Autofahrer-Alltag noch spürbarer sind die vielen Detailverbesserungen, mit denen der Touring den praktischen Nutzen für den Kunden erhöht. Als Sonderausstattung ist zum Beispiel ein Gepäckraumpaket erhältlich, das den Touring noch vielseitiger macht. Sein Kernstück ist ein Wendeboden für das Staufach unter dem Ladeboden. An der Rückseite dieses Bodens ist eine abwaschbare Kunststoffplane befestigt, die sich über den Laderaumteppich und den Stoßfänger ziehen lässt, um Verschmutzungen und Kratzer zu vermeiden. An ihm ist auch eine wasserdichte Klappbox angebracht. Bei der Sonderausstattung Skisack kann das Skisack-Modul in der Rücksitzlehne gegen andere Einsätze, wie zum Beispiel eine Kühlbox, ausgetauscht werden.

So wie die wasserdichte Klappbox steigern auch Netze, Regenschirmhalter, Taschenhalter und eine 12 Volt-Steckdose spürbar den Nutzwert. Da der Touring auf pannensicheren Reifen mit Notlaufeigenschaften läuft, steht die herkömmliche Ersatzradmulde unterhalb des Gepäckraumbodens als zusätzliches Staufach zur Verfügung.

Heckscheibe mit Komfortöffnung. Niedrige Ladekante.

Mit der serienmäßig separat zu öffnenden Heckscheibe erleichtert der Touring das Be- und Entladen sowie den Transport langer Güter. Durch die Komfortöffnung der Laderaumabdeckung gleitet das Rollo beim Öffnen der Scheibe nach oben und bietet so einen schnellen Zugang zum Gepäckraum. Damit sich der Laderaum noch bequemer voll packen lässt, weist der Stoßfänger eine tiefe Einbuchtung auf. Die Ladekantenhöhe beträgt dadurch nur 59 Zentimeter.

Interieur: Ausdruck zweier Charaktere.

Der 3er Touring vereint zwei Charaktere: Er ist eine sportliche Fahrmaschine und ein komfortabler Kombi mit großzügigem Raumgefühl. Alle fahrrelevanten Funktionen sind im oder direkt um das Lenkrad integriert; die wesentlichen Fahr- und Komfortinformationen liegen im direkten Blickfeld des Fahrers. Auf die zentral gelegene Komfortzone hat auch der Beifahrer optimalen Zugriff.

iDrive: das überlegene Anzeigen- und Bedienkonzept.

Entscheidet sich der Kunde für ein Navigationssystem, so erhält er auch das überlegene Anzeigen- und Bedienkonzept iDrive. Es unterscheidet sich durch den Controller und den Kontrollmonitor unter der zweiten Hutze von der Basisausstattung. Der Fahrer profitiert so von den ergonomisch perfekt auf ihn ausgerichteten Bedien- und Anzeigefunktionen; alle Informationen und Komfortfunktionen sind auch für den Beifahrer zugänglich.

Starke Sechszylinder für den Touring.

Der neue Reihensechszylinder im 325i Touring ist der leichteste Reihensechszylinder seiner Klasse.

160 kW/218 PS bei 6 500 min–1 (+ 19 kW) und ein maximales Drehmoment von 250 Nm zwischen 2 750 und 4 250 min–1 (+ 5 Nm) katapultieren ihn auf die Pole-Position unter seinen Konkurrenten. Für die Fahrleistungen bedeutet das: 243 km/h Höchstgeschwindigkeit, 0–100 km/h in 7,2 Sekunden, 80–120 km/h im vierten Gang in 7,9 Sekunden.

Der BMW 3er Touring verfügt über ein Sechsgang-Handschaltgetriebe. Auf Wunsch gibt es auch eine Sechsgang-Automatik.

Spitzentechnologie für eine noch bessere Fahrdynamik.

Der neue Touring verfügt über das agilste Fahrwerk seiner Klasse. Mit der Kombination aus längs eingebautem Motor, Hinterradantrieb und ausgeglichener Achslastverteilung baut der Sportkombi seinen Vorsprung erneut aus. Das Fahrwerk des Touring entspricht dem der Limousine; die Abstimmung wurde jedoch an die Anforderungen des Kombi angepasst.

Die neue Doppelgelenk-Vorderachse aus Aluminium sorgt für eine bestmögliche Balance aus Fahrdynamik und Fahrkomfort. Besonders auffallend sind die hohe Spurstabilität und die äußerst geringen Abrollgeräusche. Trotz der Leichtbauweise trägt diese Achse erheblich zur hohen Steifigkeit des Fahrzeuges bei. Für höchste Agilität und sportliches Handling steht auch die Fünflenker-Hinterachse. Sie gewährleistet bei sehr gutem Abrollkomfort eine präzise Radführung.

DSC der neuesten Generation.

Für noch mehr Sicherheit sorgt das Fahrwerkregelsystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control) der neuesten Generation. Für die Sechszylinder- Modelle wurde das DSC zusätzlich mit Funktionalitäten wie Trockenbremsen, Bremsbereitschaft, Anfahrhilfe, Soft-Stop und Anhänger-Stabilisierungskontrolle erweitert.

Aktivlenkung: einzigartig in dieser Klasse.

Unter den Kombilimousinen der Mittelklasse bietet nur der neue BMW 3er Touring ein aktives Lenksystem. Die für alle Sechszylinder-Modelle erhältliche BMW Aktivlenkung verbessert die Agilität des Fahrzeugs und damit den Fahrspaß. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten übersetzt sie direkter, bei höherem Tempo indirekter. Das Fahrzeug lässt sich damit einfacher, sicherer und agiler bewegen. Im Bedarfsfall unterstützt die Aktivlenkung den Fahrer auch durch Korrigieren des Lenkwinkels. Nicht zuletzt erleichtert sie den Fahreralltag durch weniger Lenkradumdrehungen beim Einparken und im Stadtverkehr.

Passive Sicherheit.

Durch intelligenten Leichtbau wurde die Karosserie noch steifer. Ohne gegenüber dem Vorgänger an Gewicht zuzulegen, wurde die Steifigkeit der Karosserie durch weiterentwickelte Stähle und Stahlverformungstechnologien sowie ein Strebenkonzept für die tragende Struktur um 25 Prozent erhöht. Der 3er Touring ist für das bestmögliche Ergebnis in europäischen Crashverfahren ausgelegt.

Das Insassenschutzsystem umfasst neben optimierten Gurtsystemen serienmäßig sechs Airbags: Fahrer-, Beifahrer-, Becken-Thorax- und Curtain-Kopfairbag. Für optimale Kindersicherheit sind der Beifahrersitz und die äußeren Plätze der Rücksitzbank mit Isofix-Verankerungspunkten ausgestattet. Der Beifahrerairbag ist abschaltbar, damit auf dem Beifahrersitz gegebenenfalls eine Babyschale entgegen der Fahrtrichtung angeschnallt werden kann.

Optimaler Heiz- und Klimakomfort.

Im Wettbewerbsvergleich überzeugt die Klimaanlage des Touring mit dem schnellsten Aufheiz- und Abkühlverhalten. Ein Optimum an Klimakomfort bietet die als Sonderausstattung erhältliche Klimaautomatik, denn damit kann das Klima im Fond separat eingestellt werden. Zudem bietet der 3er erstmals in seiner Klasse Sonnenschutzrollos für die hinteren Seitenscheiben.

Perfekte Akustik für genussvolles Hören.

Die serienmäßige Stereoanlage im Touring nutzt das Gepäckabteil als Resonanzraum und setzt mit ihrer fein ausbalancierten Performance einmal mehr den Klassenmaßstab. Übertroffen wird die Audioanlage noch von der Sonderausstattung HIFI und dem mit dem LOGIC7-Konzept arbeitenden System HIFI Professional. Diese Anlagen erreichen ein bislang in dieser Fahrzeugklasse nicht realisiertes Klangniveau.
Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2005, 11:43     #4
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.2 BMW 1er: Neues Topmodell 130i und attraktive Extras.

BMW präsentiert in Tokyo das neue Topmodell der 1er Reihe – den 130i –, neue Ausstattungen und das neue M Sportpaket für alle 1er.

BMW 130i: sportliche Fahrleistungen in hochwertigem Outfit.

Fahrfreude jenseits bekannter Dimensionen bringt das neue BMW 1er Topmodell 130i ab Herbst 2005 in die Kompaktklasse. Die Kombination aus bekannt agiler Fahrwerksabstimmung und neuem 3,0 Liter-Sechszylinder-Triebwerk (195 kW/261 PS, 315 Nm) mit Magnesiumgehäuse und VALVETRONIC schafft ein Konzentrat, das seinesgleichen sucht.

Der BMW 130i wendet sich an alle diejenigen Kunden, die auch in der so genannten Golfklasse auf Fahrleistungen der automobilen Oberklasse nicht verzichten wollen. Sie erwarten unauffällige Überlegenheit mit Stil. Die eigens für den 130i entwickelten 17 Zoll-Felgen im V-Speichen-Design, eine BMW Niere mit verchromten Lamellen und ein Doppelauspuff mit verchromten Mündungen zeigen dem Kenner, dass es sich hier um einen besonders potenten BMW 1er handelt.

Der BMW 130i beschleunigt in nur 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt; der Verbrauch beträgt im EU-Testzyklus moderate 9,0 Liter/100 Kilometer.

Neue Optionen für mehr Komfort und Sicherheit.

Neben dem neuen Spitzenmodell bietet BMW ab Herbst auch eine Reihe neuer Ausstattungsoptionen, die jeden BMW 1er zum Unikat machen: So sind dann zum Beispiel das attraktive M Sportpaket, das adaptive Kurvenlicht und – bereits jetzt – der Dieselpartikelfilter verfügbar.

Außerdem wurden der Telematikdienst BMW Assist und das mobile Internetportal BMW Online in die Optionsliste für den BMW 1er aufgenommen. Darüber hinaus ist nun auch das innovative Servicesystem BMW ConnectedService verfügbar, über das sich der BMW 1er per SMS selbstständig für fällige Servicearbeiten in der Werkstatt anmelden kann. Bluetooth-Technik sorgt im 1er für die einfache Anbindung verschiedener Mobiltelefone. Damit zeichnet sich der BMW 1er in der Kompaktklasse nicht nur durch ein einzigartiges Fahrerlebnis aus, sondern übernimmt auch bei den Fahrerassistenzsystemen eine Alleinstellung im Wettbewerb.

Dynamisch, hochwertig, aufregend: das M Sportpaket.


Zum September 2005 bietet BMW für alle 1er Modelle das M Sportpaket an. Entwickelt von BMW M richtet es sich an all jene Kunden, die die sportlich-agile Grundausrichtung ihres BMW 1er weiter verfeinern wollen und das auch optisch unterstreichen möchten.

Das speziell abgestimmte M Sportfahrwerk sorgt in Verbindung mit den M Doppelspeichen-Leichtmetallrädern in 17 oder 18 Zoll-Ausführung und Mischbereifung für optimalen Bodenkontakt. Optisch wird der kraftvolle Auftritt vom M Aerodynamikpaket (in Wagenfarbe lackierte Front- und Heckschürze sowie Seitenschweller) unterstrichen.

Im Innenraum zeugen Sportsitze, ein BMW Individual Dachhimmel in Anthrazit, das Lederlenkrad, die Fußstütze und die Einstiegsleisten im BMW M Design sowie spezielle Aluminium-Dekorleisten von erlesener Sportlichkeit. Hochwertiges Walknappaleder am Handbremshebel und am verkürzten Schalthebel, der noch schnellere und präzisere Gangwechsel erlaubt, dokumentiert den hohen Anspruch an die sicht- und fühlbare Materialqualität.
Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2005, 11:43     #5
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.3 Konzeptstudie BMW Z4 Coupé.

Eine Asienpremiere voller Emotion zeigt BMW auf der 39. Tokyo Motorshow: Die Konzeptstudie BMW Z4 Coupé verkörpert wie kein anderes Exponat faszinierenden Automobilbau. Die Marke BMW setzt damit stilistisch, konzeptionell und technisch neue Trends. Mit ihrer überragenden Performance verkörpert die Studie die klassischen Werte der Marke BMW. Und in Anbetracht des stetig wachsenden Markts für charakterstarke Premium-Sportwagen liegt die Entscheidung, mit einem so emotionalen zweisitzigen Sportcoupé in Serie zu gehen, auf der Hand.

Performance eines reinrassigen Sportwagens.

Die betont lange Motorhaube, das zurückversetzte „Greenhouse“ und die kurzen Überhänge vorn und hinten visualisieren eindrucksvoll klassische BMW Attribute: Unter der Haube arbeitet ein längs eingebauter Reihensechszylinder und überträgt seine Kraft für höchste Fahrdynamik auf die Hinterachse. In Verbindung mit dem langen Radstand und einem weit hinten wahrgenommenen Schwerpunkt vermittelt das Coupé schon im Stand den Eindruck, unaufhaltsam nach vorne zu drängen.

Angetrieben wird die Konzeptstudie vom neuen 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Motor mit 195 kW/265 PS und einem maximalem Drehmoment von 315 Nm. Der Sprint dürfte von 0 auf 100 km/h nur rund 5,7 Sekunden dauern und der Vortrieb erst bei einer Höchstgeschwindigkeit jenseits der für BMW Serienfahrzeuge geltenden 250-km/h-Grenze enden. Ausgestattet mit modernsten Fahrwerkregelsystemen, der elektrischen Servolenkung (EPS) sowie einer Hochleistungsbremsanlage lässt sich die Kraft optimal einsetzen und sicher beherrschen. Die extreme Karosseriesteifigkeit ermöglicht vollendete Fahrdynamik und bietet gleichzeitig eine für Sportwagen überdurchschnittlich hohe Crashsicherheit.

Kontraste statt Kompromisse: Dynamik auch im Design.

Mit kompromisslos sportlicher und leistungsorientierter Technik verschreibt sich das Z4 Coupé der Fahrdynamik. Ebenso kompromisslos haben die Designer seinen Auftritt in optische Dynamik umgesetzt. Kontraste sorgen für Spannung, und Spannung sorgt für Dynamik im Design. Die faszinierende Ästhetik der vorgestellten Konzeptstudie baut auf der expressiven Formensprache des BMW Z4 Roadsters auf. Das Wechselspiel konkaver und konvexer Flächen, die sich in markanten Linien treffen, verleiht der Karosserie nicht nur einen ganz eigenständigen Charakter, sondern auch sichtbare Dynamik schon im Stand. Eine fließende Dachlinie charakterisiert das BMW Z4 Coupé als klassisches Coupé mit einem optisch auf die Hinterachse verlagerten Schwerpunkt. Auch die Vertiefung in der Dachmitte verstärkt die sportliche Ausprägung dieses klassischen Coupés. Die Kombination dieser Elemente führt zu einer vorwärtsgerichteten Dynamik. Es erscheint flach, schnell und zugleich elegant.

Der verglaste Teil der Fahrgastzelle – das so genannte „Greenhouse“ – mündet mit einem starken Einzug in das Heck. Dadurch werden die hinteren Radläufe optisch betont und erscheinen kraftvoll und muskulös. Der in der Heckklappe ausgeformte Spoiler gewährleistet optimale Aerodynamik-Verhältnisse; die dritte Bremsleuchte ist unterhalb des Spoilers in die Heckklappe integriert. Spoiler und Leuchte betonen zusätzlich die Breite des Hecks.

Die Fuge der Heckklappe verläuft dezent entlang der hinteren Seitenscheiben und geht dann in die Brüstungslinie über. Damit bleibt auch bei geöffneter Heckklappe die sportliche Fenstergrafik der hinteren Seitenfenster mit dem charakteristischen Hofmeisterknick sichtbar. Unter der Heckklappe bietet das Z4 Coupé ein für Sportwagen beachtliches Gepäckraumvolumen.

Die exklusiv für die Studie entwickelte Außenlackierung in „Glacier Silver“ verleiht dem Coupé den seidenmatten Glanz einer Skulptur aus massivem Aluminium. Dreidimensional wirkende und sich im Kontrast zum Außenlack dunkel absetzende 19 Zoll-Aluminiumfelgen unterstreichen den konzentrierten, kraftvollen Gesamteindruck. Sie sind exklusiv für diese Studie in aufwändiger Gusstechnik hergestellt.

Dynamik für die Sinne: das Interieur.

Mit viel Liebe zum Detail haben die Designer aus dem Bereich „Colour and Trim“ ein einzigartiges, maßgeschneidertes Interieur für das BMW Z4 Coupé geschaffen. Hochmoderne Materialien in erstklassiger Qualität wurden exklusiv für diese Konzeptstudie miteinander verbunden und als Unikate für diese Konzeptstudie erstellt. Das edle Interieur weist damit weit in die Zukunft des potenziell möglichen Interieurdesigns.

Wie im Exterieur sorgen auch im Interieur der Konzeptstudie Kontraste statt Kompromisse für Dynamik und Spannung. Die Material- und Farbgestaltung verbindet den technischen und sportlichen Exterieurcharakter der Studie mit weichen und harmonischen Elementen im Interieur und schafft so einen Raum der Ruhe.

Matt und Glanz kontrastieren in den zahlreichen massiven Aluminiumelementen miteinander und lassen die Technik des Fahrzeugs sichtbar bis in den Innenraum reichen. Gleichzeitig strahlen weiche Lederqualitäten in warmen Brauntönen Geborgenheit im Inneren der Fahrmaschine aus. Technisch-kalt und wohnlich-warm – hier ist das kein Gegensatz, sondern eine harmonische Verbindung.

Helle und dunkle Flächen führen ein interessantes Wechselspiel. Schwarze und farbige Flächen grenzen Funktionsebenen voneinander ab. Der Fahrer erlebt die schwarzen Flächen auf Höhe der Brüstungslinie als klare Abgrenzung zum Exterieur, die ihm gleichzeitig Sicherheit vermittelt. Die Kontraste und die Helligkeit des Innenraums signalisieren Offenheit und Größe. Ein Raumeindruck, den die Farbaufteilung an der Instrumententafel sowie die Dekorflächen verstärken.

Glanz- und Flechtleder spiegeln Tradition und Moderne.


Seidiges Glanzleder und klassisch-zeitloses Flechtleder stehen im Kontrast zu samtig wirkendem Nubukleder. Die Aluminium-Pedalerie und der Fußraum sind mit Einlegern aus robustem Kernleder versehen. Die hochwertigen Materialkombinationen finden sich auch in der Gestaltung des Gepäckraums und den darin integrierten Gepäckstücken wieder.

Aluminium wird zum visuellen und haptischen Erlebnis.

Das Interieur ist neben Leder von polierten und gebürsteten Aluminiumteilen geprägt, die durch ihren subtilen Matt-/Glanzkontrast skulpturhaft und technisch wirken. Die dreidimensionalen Ringe um die Rundinstrumente, die Lenkradspeichen, die Öffner für Türen und Ablagefächer und die Blenden am Türzuziehgriff, die Drehsteller für die Klimaanlage, die Pedalerie sowie die Ladekante des Gepäckraums sind aus einem einzigen Aluminiumblock gefräst. Diese massiven Aluminiumteile sind nicht nur visuell, sondern auch haptisch ein Erlebnis.

Concept Car mit guten Marktchancen.

Konsequent auf den sportlich ambitionierten Fahrer und auf das aktive Fahren zugeschnitten vermittelt die BMW Konzeptstudie Z4 Coupé den Insassen direkte Nähe zur Straße und pure Fahrfreude. Gleichzeitig erfüllen hochentwickelte Technologien in Antrieb, Fahrwerk und Fahrsicherheit auch technisch den besonderen Anspruch des Coupé-Kunden. Und für einen sportlichen Zweisitzer bietet sie zugleich ausreichend Platz und jenes Maß an Komfort und Bequemlichkeit, auf das auch der enthusiastische Sportwagenfan heute nicht mehr verzichten möchte.
Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2005, 11:45     #6
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.4. BMW EfficientDynamics.

2.4.1 High Precision Injection als weltweit rste Direkteinspritzung mit großem Verbrauchsvorteil im Praxisbetrieb. Der Verbrennungsmotor bleibt das Fundament.


Benzin- und Dieselmotoren bieten trotz ihrer bereits über 100-jährigen Evolution immer noch großes Entwicklungspotenzial. Das vorrangige Ziel der BMW Ingenieure ist es, dieses Potenzial auszuschöpfen. Deshalb bleibt der Verbrennungsmotor die Basis für BMW. Denn Wirkungsgradverbesserungen am Motor wirken in allen Betriebszuständen, wogegen Zusatzsysteme oft nur Verbesserungen in bestimmten, eng umrissenen Betriebszuständen ermöglichen. Darüber hinaus kann keine andere Antriebsform den Erwartungen der BMW Kundschaft an Faszination und effiziente Dynamik besser gerecht werden als der Verbrennungsmotor.

Heutige BMW Antriebe stehen im Wettbewerb an der Spitze des derzeit Machbaren, wie viele internationale Auszeichnungen jedes Jahr eindrucksvoll beweisen. So gingen im Jahr 2005 mit sechs von zehn möglichen Klassensiegen des renommierten „Engine of The Year Awards“ über die Hälfte aller Preise an BMW, darunter auch der prestigeträchtige „Best Overall Engine of the Year Award“.

BMW zündet nun die nächste Technologiestufe: Mit der Einführung einer Technologie zur Benzin-Mager-Direkteinspritzung unter dem Namen High Precision Injection löst BMW innerhalb der nächsten Jahre den Zielkonflikt zwischen sportlichem Leistungsvermögen und geringem Benzinverbrauch in bisher unerreichter Weise auf. Auch gegenüber den schon sehr effizienten BMW Motoren mit VALVETRONIC wird High Precision Injection zusätzlich bis zu 10 Prozent Kraftstoff im europäischen Testzyklus und fahrprofilabhängig 5 bis 15 Prozent im Kundenbetrieb einsparen. Mit der High Precision Injection wird erstmals das volle thermodynamische Potenzial erschließbar, das in der Benzin-Direkteinspritzung steckt.

Bisherige Benzin-Direkteinspritzungen konnten in der Praxis die prognostizierten Verbrauchsvorteile nicht erzielen. Erste ausgeführte Lösungen entsprachen in keiner Weise den Anforderungen der BMW Ingenieure und so brachte BMW im Jahr 2001 eine alternative Technologie für bestmöglichen Verbrauch, die drosselfreie Laststeuerung VALVETRONIC, in Serie. Inzwischen hunderttausendfach bewährt und weltweit in der gesamten BMW Modellpalette im Einsatz, beweist sie die Nachhaltigkeit der damaligen Entscheidung.

Parallel ging jedoch auch bei BMW die Entwicklung der Benzin-Direkteinspritzung intensiv weiter. Unbestritten war immer, dass mit ihr nochmals größere Potenziale erschlossen werden können als mit allen alternativen Verfahren.

Als weltweit erster Hersteller beherrscht BMW nunmehr mit der High Precision Injection eine großserientaugliche Lösung, die auch in der Praxis Verbrauchseinsparungspotenziale erschließt, die anderen Technologien bisher verschlossen blieben.

Neu dabei ist, dass bei dem BMW Verfahren eine gezielte Strömungsführung im Brennraum zur Vermischung von Kraftstoff und Luft nicht mehr notwendig ist. Die erforderliche Aufbereitung des Gemisches erzielten die BMW Ingenieure vielmehr durch eine stabile, kegelförmige Ausbildung des Einspritzstrahls im Brennraum. Die Entzündung erfolgt direkt im Bereich des Einspritzstrahls. Man spricht deshalb auch von der „strahlgeführten“ anstatt von der „luft- oder wandgeführten“ Direkteinspritzung. Die Positionierung des als Piezo-Injektors ausgebildeten Einspritzventils zentral zwischen den Ventilen und der ebenfalls zentral angeordneten Zündkerze stellte eine bisher nicht zu bewältigende Herausforderung dar, da die hohen Temperaturen und Drücke und vor allem die beengte Bauraumsituation im Zylinderkopf nicht beherrschbar waren.

Lohn der Anstrengungen ist ein sehr robustes Brennverfahren, das – anders als frühere Lösungen im Markt – über einen weiten Betriebsbereich funktioniert. So kann der Motor nun vom Leerlauf bis hinauf zu hohen Drehzahlen und Lasten mager, das heißt mit Luftüberschuss, betrieben werden. Entsprechend größer ist der erzielbare Verbrauchsvorteil für den Kunden. Hierin liegt der große Unterschied zu anderen Lösungen im Markt, die nur in einem kleinen Fenster eine magere Betriebsweise ermöglichen. Außerdem verlangt High Precision Injection keinen Kompromiss in der Gestaltung von Zylinderkopf und Kolben zu Lasten von BMW typischen, hohen maximalen Drehmoment- und Leistungswerten.

Mit High Precision Injection beweist BMW einmal mehr Technologieführerschaft auf dem Antriebssektor. Innovationen werden nicht um ihrer selbst Willen eingesetzt, sondern immer nur dann, wenn sie zur Marke passen und damit ein wirklicher Kundenvorteil verbunden ist.

Die High Precision Injection kommt zuerst in den europäischen Märkten zum Einsatz. Mit steigender Verfügbarkeit von schwefelfreiem Kraftstoff, auf den die NOx-Speicherkatalysatoren dieses Motors zwingend angewiesen sind, folgen sukzessive weitere Märkte.
Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2005, 11:46     #7
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.4.2 Brake Energy Regeneration und Auto-Start-Stop: substanzielle Kraftstoffeinsparung ohne Einbuße an BMW typischer Fahrfreude.

High Precision Injection bewirkt als innermotorische Maßnahme den größten Einzelbeitrag zu einer substanziellen Verbrauchsreduzierung. Aber auch weitere Maßnahmen bringen als Paket zusätzliche, nennenswerte Verbrauchseinsparungen: Bis zu 10 Prozent im europäischen Testzyklus und 5 bis 15 Prozent im Praxisverbrauch sind realisierbar.

Gemein ist allen BMW Maßnahmen, dass sie bereits zum Inkrafttreten der ACEA Selbstverpflichtung von 140 g CO2 pro Kilometer im Jahr 2008 in vielen Modellen verfügbar sein werden. Durch ihre Wirkung in der gesamten BMW Flotte können sie einen deutlich größeren Beitrag zur Verbrauchssenkung leisten, als wenn alternativ nur ein Modell mit einem aufwändigeren Technikpaket angeboten würde. Insofern unterscheidet sich die BMW Strategie signifikant von der anderer Hersteller.

Wesentliche Umfänge des Technikpaketes bei BMW sind die Rückgewinnung von Bremsenergie und die Motor-Start-Stop-Automatik. Jede Maßnahme für sich bewirkt einen großen Schritt zu weniger Verbrauch in Situationen, wo bisher Energie ungenutzt verloren ging.

So realisiert BMW unter der Bezeichnung Brake Energy Regeneration die Rückgewinnung von bislang als Wärme an den Bremsscheiben freiwerdender Energie über eine intelligente Generatorregelung. Dabei wird – vereinfacht ausgedrückt – immer dann wenn der Fahrer bremst oder auch nur den Fuß vom Gas nimmt, Bewegungsenergie des Fahrzeugs über den Generator in elektrische Energie gewandelt und in die Batterie eingespeist. Diese gespeicherte Energie steht nun im Fahrbetrieb wieder dem Bordnetz zur Verfügung. Dadurch wird letztlich der Generator und somit der Verbrennungsmotor entlastet und Kraftstoff intelligent gespart. Das geht soweit, dass beim Beschleunigen des Fahrzeugs mehr Drehmoment an den Rädern zur Verfügung steht, weil weniger Kraft zum Antrieb des Generators abgezweigt werden muss.

Für dieses System sind alle wesentlichen Bauteile bereits jetzt in modernen Fahrzeugen vorhanden und müssen nur geringfügig modifiziert werden, um das Potenzial optimal auszunutzen. Schon mit vergleichsweise geringem Aufwand werden so Verbrauchseinsparungen möglich, für die andernorts erheblich aufwändigere Systeme eingesetzt werden. Nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten, sondern auch unter ökonomischen Aspekten stellt die BMW Lösung einen nachhaltigen Weg dar. Und dieser Weg ist umso attraktiver, als nichts von der BMW typischen Fahrfreude verloren geht.

Zweiter wesentlicher Baustein des Technikpaketes von BMW ist eine Motor-Start-Stop-Automatik. Unter dem Namen Auto-Start-Stop schaltet sie künftig in immer mehr Modellen den Motor jeweils dann automatisch ab, wenn das Fahrzeug zum Beispiel an einer Ampel steht. Tritt der Fahrer die Kupplung oder betätigt das Gaspedal, wird unmittelbar wieder gestartet. Gerade im Stadtverkehr und bei Stop-and-Go-Bedingungen kann so erheblich Kraftstoff gespart werden, nach dem Motto „Der Motor soll nur laufen, wenn er wirklich gebraucht wird“. Ähnlich wie bei der intelligenten Generatorregelung für die Bremsenergierückgewinnung basiert auch die Motor-Start-Stop-Automatik im Prinzip auf konventionellen Komponenten. Intelligente Software verknüpft jetzt die verschiedenen beteiligten Sensoren, den Anlasser und den Generatorregler mit dem Ziel, das Abstellen und Starten des Motors so komfortabel und zuverlässig zu gestalten, wie es die Kunden bei BMW erwarten. Das Prinzip des Auto-Start-Stop erweist sich bei konsequenter Anwendung im Aufwand/Nutzen-Verhältnis als eine der effizientesten Maßnahmen überhaupt.
Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2005, 11:48     #8
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.4.3 BMW Active Hybrid.

Die BMW Group stellt mit dem Antriebskonzept BMW Active Hybrid auf der 39. Tokyo Motor Show 2005 eine zukunftsweisende Lösung für effiziente Dynamik auf Basis eines Konzeptfahrzeugs vor. Der BMW Concept X3 EfficientDynamics veranschaulicht intelligente Technologielösungen auf Grundlage von Antriebs-, Getriebe- und Energiespeicher-Komponenten. So geben beispielsweise transparente Schwellerleisten die Sicht auf kupferfarbene elektrische Energiespeicher frei. Sie sind Bestandteil des BMW Active Hybrid Konzeptes. Es steigert sowohl die Spontaneität als auch die Dynamik von Fahrzeugen bei geringerem Verbrauch durch die Rückgewinnung von Energie, die einen zusätzlichen elektrischen Antrieb versorgt.

Der BMW Concept X3 EfficientDynamics ist ein Technologieträger, der eindrucksvoll aufzeigt, wie Freude am Fahren mit hoher Dynamik und geringem Verbrauch zukünftig möglich sein kann.

Energiemanagement à la BMW: viel Dynamik bei bester Kraftstoffnutzung.

Unter Hybridisierung versteht die BMW Group das intelligente Management von Energieströmen im Fahrzeug. Ein Hybridkonzept muss BMW typische Eigenschaften wie Dynamik bei bester Kraftstoffnutzung erfüllen, für alle Einsatzbedingungen geeignet sein und für eine möglichst breite Nutzung in der Modellpalette zur Verfügung stehen. Dieser Philosophie folgt die Technologie des BMW Concept X3 EfficientDynamics, die sich von den derzeit realisierten und konzipierten Hybridsystemen deutlich unterscheidet: Kernelement ist basierend auf der Nutzung der effizientesten Verbrennungskraftmaschine das Aktivgetriebe, das ohne zusätzlichen Platzbedarf Elektromotor einschließlich Elektronik beherbergt, und das primär nicht von einer konventionellen Batterie, sondern von Höchstleistungskondensatoren gespeist wird.

Höhere Fahrleistungen, niedrigere Emissionen.

Wie vorteilhaft sich das BMW Konzept für den Fahrer auswirkt, ergeben Fahrleistungsberechnungen anhand des Technologieträgers BMW Concept X3 EfficientDynamics: Nach diesen beschleunigt das Fahrzeug deutlich schneller als ein vergleichbares Serienfahrzeug mit konventionellem Antrieb. Das Spurtvermögen des Technologieträgers liegt rechnerisch bei etwa 6,7 Sekunden von Null auf Tempo 100 bei einer Spitzengeschwindigkeit von rund 235 km/h. Mit diesen Fahrleistungen geht eine Verminderung des Verbrauchs und der damit verbundenen Emissionen im europäischen Fahrzyklus um rund 20 Prozent einher. Das intelligente Management der Energieströme treibt so die klassischen BMW Tugenden auf eine sparsame Spitze.

Dynamische und wirtschaftliche Basismotorisierung: Sechszylinder mit strahlgeführter Direkteinspritzung.

Verantwortlich für diese Synthese von Ökonomie, Ökologie und Fahrspaß ist die intelligente Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor. Als überwiegende Kraftquelle dient traditionell ein BMW Reihensechszylinder in seiner fortschrittlichsten Ausführung: ein Benzinmotor mit High Precision Injection, einer strahlgeführten Direkteinspritzung, die einen deutlichen Effizienzsprung bei höheren Drehmoment- und Nennleistungswerten gegenüber der aktuellen Generation ermöglichen wird. Die strahlgeführte Direkteinspritzung ist nicht die einzige Besonderheit: Der Sechszylinder wird der erste Motor ohne Keilriemen sein. Nebenaggregate wie Lenkhilfepumpe, Bremsservo und Klimakompressor werden von eigenen Elektromotoren angetrieben. Die Aufgabe des Generators übernimmt die Elektromaschine des Aktivgetriebes.

Vorteil des Elektromotors: hohes Drehmoment ab Stillstand.

Der zusätzliche Einsatz der elektrischen Maschine nutzt deren physikalische Vorteile: Auch wenn rein elektrische Fahrantriebssysteme den verbrennungsmotorischen Antrieben unterlegen sind, zeigt der Elektromotor in Verbindung mit der Verbrennungskraftmaschine dennoch interessante Eigenschaften. Während der Verbrennungsmotor systembedingt erst ab einer Mindestdrehzahl Drehmoment entwickeln kann, gibt der Elektromotor aus dem Stillstand heraus schon sein volles Drehmoment ab. Außerdem haben Elektromotoren auch bei niedrigen Leistungsauslegungen relativ hohe Drehmomente. Durch diese Charakteristik ermöglicht der Elektromotor als Fahrantrieb ein direktes Anfahren, während mit dem Verbrennungsmotor für das Anfahren immer eine Kupplung zur Überbrückung der Drehzahlunterschiede zum zunächst stehenden Rad benötigt wird.

Mit der Erhöhung der Drehzahl steigt die Leistung bei beiden Antriebsarten annähernd linear. Allerdings verlangt der Elektromotor mit steigender Leistung auch einen entsprechend größeren Energiespeicher – das Gewicht der Batterien oder Brennstoffzellen erreicht hier aber schnell die Grenzen des Sinnvollen. Sobald der Elektromotor beim Beschleunigen die maximale Leistung erreicht hat, nimmt das Drehmoment des Elektromotors überproportional ab.

Potente Kombination: Verbrennungsmotor mit Boost.

Für die BMW Entwickler war deshalb von vornherein klar: Der relative Gesamtnutzen eines Elektromotors ist bei niedrigen Drehzahlen am höchsten. In diesem niedrigen Drehzahlbereich liefert der Verbrennungsmotor nur einen Teil seines vollen Drehmomentes. Die Konsequenz: Anstelle aufwändiger Drehmoment-Maßnahmen am Verbrennungsmotor entwickelten die BMW Ingenieure ein Konzept, bei dem ein Elektromotor zum Boosten des Antriebsmomentes dient. Mit anderen Worten: voller Schub direkt aus dem „Drehzahlkeller“.

BMW Know-how pur: Aktivgetriebe.

Die BMW Entwickler untersuchten eine Vielzahl möglicher Kombinationen von Elektro- und Verbrennungsmotor für einen gemeinsamen Fahrantrieb und fanden eine BMW adäquate Lösung: das Aktivgetriebe des BMW Concept X3 EfficientDynamics. Es beherbergt im Gehäuse des serienmäßigen Automatikgetriebes die sechs Fahrstufen, den Elektromotor nebst zwei Kupplungen und die komplette Steuer- und Leistungselektronik. Damit ist es den BMW Entwicklern gelungen, ein Konzept zu entwickeln, das im Bauraum des hydraulischen Drehmomentwandlers und der Überbrückungskupplung den kompletten Zusatzantrieb packageneutral unterbringt.

Um dies zu erreichen, entwickelten die BMW Ingenieure eine extrem kompakte, gewichtsoptimierte Elektromaschine am Getriebeeingang. Der auf 30 kW ausgelegte Elektromotor hat den Vorteil, ohne Mehraufwand für kurze Zeiten eine Spitzenleistung von bis zu 60 kW abgeben zu können. Eine Eigenschaft, die dem Einsatz als Boost sehr entgegen kommt und gleichzeitig kompakte Abmessungen erlaubt. Die Synchron-Elektromaschine arbeitet mit einer Betriebsspannung von 100 bis 200 Volt. Dies entspricht dem Systemspannungsband der integrierten Leistungselektronik.

Elektromotor mit zwei Kupplungen ersetzt Drehmomentwandler.

Obendrein hat die Anordnung im direkten Kraftfluss zwischen Motor und Getriebe einen großen Vorteil: Der Elektromotor kann einerseits ebenfalls die Getriebeübersetzungen nutzen und andererseits eine ganze Reihe von Antriebsfunktionen mit unterschiedlichen Leistungs- und Drehmomentanforderungen übernehmen. Ein Beispiel: Bei den heute üblichen Automatikgetrieben übernimmt ein hydraulischer Drehmomentwandler die Aufgabe der Anfahrkupplung. Auf den ersten Metern erzeugt der Wandler dabei eine Drehmomentüberhöhung, die – vereinfacht gesagt – mehr Kraft an die Räder leitet, als der Motor eigentlich liefert. Genau diesen Effekt kann auch die kompakte Elektromaschine erzeugen.

Platz und Funktion von Drehmomentwandler und Überbrückungskupplung übernimmt beim Aktivgetriebe deshalb der Elektromotor, eingepackt von zwei Ölbad-Kupplungen: Der erste Reibscheibensatz verbindet den Verbrennungsmotor mit dem Elektromotor, der zweite die E-Maschine mit dem Getriebe. Das Ziel: Das gesamte Arrangement – einschließlich Leistungselektronik – passt in Länge und Durchmesser in die Getriebeglocke und kann damit an Stelle eines konventionellen BMW Automatikgetriebes eingebaut werden. Diese kompakte Bauform macht das BMW Aktivgetriebe einzigartig in der weltweiten Entwicklung von Hybridantrieben.

Geballte Energieladung: elektrisch Starten, mit dem Sechszylinder beschleunigen.

Die integrierte Hardware ist freilich nur die eine Hälfte des Konzeptes BMW Active Hybrid. Die andere steckt in dem ausgeklügelten Know-how der Betriebsstrategie. So muss der Fahrer nicht erst den Verbrennungsmotor starten, ein Druck aufs Gaspedal genügt, und das Fahrzeug sprintet los. Im Aktivgetriebe ist jetzt die erste Kupplung zwischen Verbrennungsmotor und Elektromaschine geöffnet, die zweite verbindet dagegen Elektromotor und Getriebe. Das Anfahren erfolgt mit der Elektromaschine – völlig geräuschlos. Sobald das Auto in Bewegung ist, schließt sich sanft die erste Kupplung und der Verbrennungsmotor springt an. Der Elektromotor übernimmt in diesem Moment gleichzeitig die Aufgabe des Anlassers für den Verbrennungsmotor. Die intelligente Betriebsstrategie sorgt dafür, dass dies komfortabel und ruckfrei erfolgt.

Bis zu 600 Newtonmeter: kräftig wie ein Diesel, spontan wie ein Benziner.

Die Energiestrategie des zukunftsweisenden BMW Hybridkonzeptes verbindet damit spontane Leistungsbereitschaft mit optimaler Energienutzung: Bremst der Fahrer bis zum Stillstand ab, wird der Verbrennungsmotor ausgeschaltet. Er verbraucht damit keinen Kraftstoff und verursacht keine Emissionen. Beim ersten Druck aufs Gaspedal wiederholt sich der Startvorgang. Gibt der Fahrer weiter Gas, schiebt zunächst der 400 Newtonmeter starke Elektromotor mit einer Spitzenleistung von bis zu 60 kW kräftig an. Bei moderaten Beschleunigungen wird auf den Verbrennungsmotorbetrieb verzichtet und das Fahrzeug allein vom Elektromotor angetrieben. Erst bei höheren Beschleunigungen oder Fahrgeschwindigkeiten treibt der Verbrennungsmotor das Fahrzeug an.

Für einen schnellen Start ab Stand wird gleichzeitig der Verbrennungsmotor gestartet. Im niedrigen Drehzahlbereich überlagern sich damit die Drehmomente der beiden Maschinen und erreichen unterhalb von 1500 Touren bis zu 600 Newtonmeter. Eine neue Dimension für einen Benzinmotor, denn das übertrifft sogar die Kraftentfaltung des BMW Dreiliter-Dieselmotors.

Bis etwa 3 000/min–1 unterstützt der Elektromotor die Verbrennungsmaschine, dann wird er – abhängig von der Fahrdynamik – entweder stromlos oder auf Ladefunktion geschaltet.

Mehr Kraft in allen sechs Gängen.


Das Konzept des Aktivgetriebes spielt seine Vorteile aber nicht nur beim Anfahren aus. Da der Elektromotor vor dem Getriebe angeordnet ist, kann er jedes Mal, wenn der Verbrennungsmotor mit niedrigen Drehzahlen läuft, als Kraftspritze eingesetzt werden – also in jeder der sechs Fahrstufen des Automatikgetriebes. Durch eine geschickte Aufteilung des Fahrerwunsches auf die beiden Antriebsmaschinen ist sichergestellt, dass die elektromotorische Zusatzleistung auch im normalen Fahrbetrieb ähnlich wie beim Anfahren immer nur für sehr kurze Zeiten wirkt. Rund drei Sekunden – so haben die BMW Entwickler ermittelt – genügen in der überwiegenden Mehrzahl der Lastfälle, um einerseits einen deutlichen Boost-Effekt zu erzielen und dabei andererseits signifikant Kraftstoff einzusparen.

Dynamik pur: schnell beschleunigen, schnell laden.

Diese generell kurzen elektromotorischen Betriebsphasen haben einen weiteren Vorteil: Die Energiemengen, die der elektrische Speicher bereitstellen muss, sind entsprechend klein. Und sie werden unmittelbar nach der Entnahme, noch vor dem nächsten Bedarfsfall, in den Energiespeicher nachgeladen. Dazu wird der Elektromotor vorrangig in Brems- und Schubphasen auf Generatorbetrieb umgeschaltet. Selbstverständlich werden dabei nicht nur die Hochvolt-Energiespeicher geladen, sondern über einen Umwandler auch die konventionelle 12 Volt Bordbatterie. Um Schleppverluste zu vermeiden, öffnet bei diesem Vorgang die Kupplung zwischen Verbrennungsmotor und E-Maschine. Damit ist das Aktivgetriebe in der Lage, kinetische Energie, die bei konventionellen Fahrzeugen in Wärme umgesetzt wird und verloren geht, blitzschnell als elektrische Energie zurückzugewinnen. Die Fachleute nennen diesen Vorgang Rekuperation.

Einzigartig: voller Stromspeicher – bei jedem Tritt aufs Bremspedal.

Ein Beispiel: Tritt der Fahrer im Stop-and-Go-Verkehr in der Beschleunigungsphase aufs Gaspedal, entleeren sich zwar die elektrischen Speicher; beim anschließenden Verzögern werden sie jedoch ebenso schnell wieder nachgeladen. Gerade in solchen dynamischen Fahrsituationen mit starken Lastwechseln steigt der Verbrauch eines Verbrennungsmotors stark an. Der BMW Active Hybrid bietet dem Fahrer insbesondere hier also gleich zwei Vorteile: noch mehr Dynamik bei gleichzeitig deutlich weniger Verbrauch.

Zusätzlich kann der Energiespeicher bei Bedarf durch verbrennungsmotorische Lastpunkterhöhung nachgeladen werden. Die Regelstrategie des BMW Active Hybrid ist konsequent darauf ausgelegt, nie mehr elektrische Energie abzugeben, als auch im ungünstigsten Fall innerhalb kürzester Zeit wieder nachgeladen werden kann. Der Fahrer erlebt also im realen Betrieb nie einen Leistungsverlust als Folge eines leeren elektrischen Speichers. Er kann sich darauf verlassen: Der BMW Active Hybrid fährt sich unter allen Bedingungen gleich.

Optimale Energiespeicher für dynamische Fahrzeuge: Super Caps.


Wenn von elektrischen Energiespeichern die Rede ist, denkt man zunächst unwillkürlich an Batterien. Akkumulatoren sind für das Einsatzprofil des BMW Active Hybrid, das von einer hohen Dynamik mit schnellen Lade- und Entladezeiten geprägt ist, jedoch denkbar ungeeignet. Vielmehr erfordert diese Betriebsweise die Verwendung von Energiespeichern mit höchster Leistungsdichte. Für diese Anwendung sind Doppelschichtkondensatoren, auch Super Caps genannt, im Vergleich zu elektrochemischen Batterien unschlagbar. Ihre spezifische Leistungsdichte liegt bei rund 15 Kilowatt pro Kilogramm Gewicht. Eine Nickel/Metallhydrid-Batterie bringt es auf etwa 1,3 kW/kg. Die Super Caps übertreffen die Akkumulatoren in dieser Disziplin damit um mehr als den Faktor zehn. Im fahrzeugspezifischen Einsatz bleibt dieses Verhältnis erhalten: Hier liegen Super Caps bei über fünf kW/kg, Batterien erreichen nicht einmal 0,5 kW/kg. So summiert sich der Wirkungsgrad von Doppelschichtkondensatoren bei gleichen Werten von Gewicht, Spannung und Entnahmeleistung auf 98 Prozent, NiMH-Batterien erreichen 84 Prozent.

Volle Breitseite: kupferrote Super Caps in den Schwellern.

Beim BMW Concept X3 EfficientDynamics sind die Super Caps nicht zu übersehen: Kupferrot leuchtende Röhren sind in transparenten Seitenschwellern integriert. Dieser Einbauort ist hinsichtlich der Quer- und Hochdynamik des Fahrzeugs sowie unter Raumgesichtspunkten optimal. Gemeinsam mit dem Aktivgetriebe bilden sie die Kernelemente des Konzeptfahrzeuges. Super Caps können ohne nennenswerte Verluste sehr viel elektrische Energie in Sekundenbruchteilen aufnehmen und genauso schnell wieder abgeben. Bisher wurden sie vor allem in Windkraftanlagen als wartungsfreie Energiespeicher mit unbegrenzter Lebensdauer eingesetzt. Die im X3 Demonstrationsfahrzeug eingesetzten Super Caps messen rund 50 Millimeter im Durchmesser und haben eine Gesamtkapazität von 190 kW.

Minimaler Innenwiderstand: verlustloser Wechsel zwischen Laden und Entladen.

Der einzige Nachteil der Kondensatoren gegenüber elektrochemischen Batterien ist die deutlich niedrigere Energiedichte. Dieser Nachteil ist jedoch nur theoretisch gegeben, da die verfügbare Energiedichte elektrochemischer Batterien heute üblicherweise mit Blick auf die Lebensdauer nur zu einem Bruchteil genutzt wird. Rund fünf Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) bei NiMH-Batterien stehen hier etwa vier Wh/kg bei Super Caps gegenüber. Ein weiterer Grund: Batterien haben einen hohen Innenwiderstand, der bei fortgeschrittener Entladung noch dramatisch ansteigt. Ein hoher Innenwiderstand bedeutet hohe Energieverluste beim Aufladen, ein großer Teil der beim Bremsen zurückgewonnenen Energie geht damit verloren und der Ladevorgang dauert länger. Der Innenwiderstand von Super Caps liegt dagegen praktisch bei Null, völlig unabhängig vom Ladezustand. In der Praxis bedeutet das, dass der Zyklus von Laden und Entladen beliebig oft und in kürzester Zeit wiederholt werden kann. Damit bieten die Super Caps optimale Voraussetzungen beispielsweise für den bereits beschriebenen Einsatz im Stop- and-Go-Verkehr.

Die Gesamtkapazität der Super Caps von 190 kW reicht auch für den Einsatz in einem sehr dynamisch bewegten Fahrzeug aus. Der Fahrer kann das Fahrzeug auch rein elektrisch bewegen, zum Beispiel zum Einparken oder Rangieren. Die Super Caps liefern dafür ausreichend Energie.

BMW Hybridfahrzeuge: 15 Jahre Forschung und Entwicklung.

Die BMW Group arbeitet bereits seit Anfang der neunziger Jahre am Hybridantrieb. Insbesondere wurde die Entwicklung einer fahrzeugtauglichen, scheibenförmigen Elektromaschine vorangetrieben, wie sie jetzt im Konzeptfahrzeug eingesetzt ist. Bereits 1991 meldete BMW ein „Elektrisches Getriebe“ zum Patent an. Verschiedene Prototypen wurden gebaut, durch das hohe Gewicht von Batterien und elektrischen Antriebskomponenten konnten die anspruchsvollen BMW Anforderungen an marktfähige Fahrzeugkonzepte jedoch nicht ausreichend erfüllt werden.
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:40 Uhr.