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Alt 02.05.2005, 21:11     #1
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24-Stunden-Rennen Nürburgring 2005 - Vorschau - Rennergebnisse

=> Ausführliche Informationen zum 24h-Rennen findet Ihr hier in der Pressemappe. <=

24-Stunden-Rennen Nürburgring 2005 - Vorschau


Es ist wieder Zeit für eines der traditionsreichsten Langstreckenrennen der Welt: Am kommenden Wochenende messen sich 230 Teilnehmer beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. BMW tritt ein letztes Mal mit zwei BMW M3 GTR in der "Grünen Hölle" an. Die 500 PS starken GT-Sportwagen verhalfen dem Team BMW Motorsport im vergangenen Jahr zu einem Doppelsieg auf der legendären Nordschleife. Es war der 17. Gesamtsieg von BMW bei diesem Marathon.

Auch 2005 setzt BMW auf die erfahrene Einsatzmannschaft von Schnitzer Motorsport unter der Leitung von Teammanager Charly Lamm (Freilassing) gemeinsam mit den BMW Ingenieuren. Durch die veränderte Streckenführung und die daraus resultierende Verlängerung einer Runde auf 25,378 Kilometer wird der Stratege Lamm neu planen müssen.

"2004 haben sowohl wir Fahrer als auch das Team eine fehlerfreie Vorstellung geboten", sagt Hans-Joachim Stuck (Ellmau), der zum 55. Mal bei einem 24-Stunden-Rennen antritt: "Allerdings hatten wir auch das Quäntchen Glück, das man braucht, um bei einem solchen Rennen erfolgreich zu sein. Es hat einfach alles perfekt gepasst. Somit wird es schwer, den Doppelsieg zu wiederholen. Aber wir werden natürlich nichts unversucht lassen."

Die Vorjahres-Sieger Stuck, Dirk Müller (Burbach) und Jörg Müller (Hückelhoven) sind auch in diesem Jahr wieder mit von Partie und gehen mit der Startnummer 1 ins Rennen. Im Cockpit der Startnummer 2 sitzen Pedro Lamy (PRT), Boris Said (USA) und Duncan Huisman (NLD), die 2004 den zweiten Platz belegten. Außerdem stößt der amtierende Tourenwagen-Europameister Andy Priaulx (GBR) zum Team, der im vergangenen Jahr beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps Erfahrung mit dem BMW M3 GTR sammeln konnte. Als offizieller Partner vom Team BMW Motorsport ist auch der Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft, ARAL, 2005 auf der Nordschleife vertreten.

Die Konkurrenz für die sieben Piloten vom Team BMW Motorsport ist groß. Erfahrene Nordschleifen-Asse wie Uwe und Jürgen Alzen, Klaus Ludwig oder Peter Zakowski brennen darauf, BMW 2005 zu entthronen. Auch Streckenarchitekt Hermann Tilke sitzt am Wochenende im Auto und bestreitet sein 20. 24-Stunden-Rennen. Aus der Feder des Aacheners stammen viele moderne Formel-1-Rennstrecken. Dennoch, so ist zumindest Stuck überzeugt, übertrifft die Nordschleife die neuen Kurse noch immer um Längen. "Hermann wird mir verzeihen, aber es wird definitiv nirgendwo auf der Welt jemals wieder eine so schöne und anspruchsvolle Rennstrecke geben wie die Nordschleife", meint der 54-Jährige.

Insgesamt treten 63 BMW Fahrzeuge bei der 33. Auflage des Langstrecken-Klassikers an. Damit ist BMW einmal mehr die am stärksten vertretene Marke bei dieser Veranstaltung. Geht es für die beiden BMW M3 GTR um den Gesamtsieg, wollen sich andere Starter mit der Teilnahme ihren Traum erfüllen. Wie etwa das "Projekt 24h": Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und der Fachhochschule Kaiserslautern starten mit einem BMW 120d, den sie zuvor im Rahmen einer Projektarbeit renntauglich gemacht haben.
Unter anderem berichtet der Fernsehsender DSF rund zehn Stunden vom 24-Stunden-Rennen, das am Samstag, den 7. Mai 2005, um 15.00 Uhr gestartet wird.

Zeitplan:
Freitag, 6. Mai 2005
10.00 - 12.00 Uhr 1. Zeittraining
19.00 - 23.00 Uhr 2. Zeittraining
Samstag, 7. Mai 2005
12.30 - 14.30 Uhr Startaufstellung
15.00 Uhr Start 24-Stunden-Rennen
Sonntag, 8. Mai 2005
15.00 Uhr Zieldurchfahrt 24-Stunden-Rennen
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Alt 08.05.2005, 20:54     #2
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24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 1 (07.05.2005)

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring läuft. Bei nassen Bedingungen hat sich das Feld mit den beiden BMW M3 GTR vom Team BMW Motorsport auf die erste Rennrunde begeben. Allerdings verzögerte sich der Start des Langstreckenklassikers. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse beschloss die Rennleitung, zwei Einführungsrunden fahren zu lassen. Diese Entscheidung erwies sich als richtig: Die anfänglichen Regen- und Hagelschauer ließen nach, so dass sich die Verhältnisse binnen weniger Minuten verbesserten.

Die ersten Kilometer des Eifel-Marathons hatten es in sich. Am Steuer des GT-Sportwagens mit der Startnummer 2 erwischte Duncan Huisman (NLD) einen guten Start und verbesserte sich vom vierten auf den zweiten Platz. Auch Jörg Müller (Hückelhoven) im zweiten BMW M3 GTR mit der Startnummer 1 erlebte einen problemlosen Auftakt und verteidigte seinen dritten Startrang. Beide Piloten profitierten von einem Dreher Peter Zakowskis (Dodge Viper GTS-R), der am Start die Führung übernommen hatte. Damit rückten die BMW M3 GTR auf die Plätze eins und zwei vor.

Das Duo festigte in den folgenden Runden die Doppelführung und fuhr im Paarflug über die Nordschleife. Im sechsten Umlauf änderte sich diese Reihenfolge jedoch, als Huisman beim Überrunden mit einem langsameren Fahrzeug kollidierte und sich drehte. Dabei trug der BMW M3 GTR einen Reifenschaden am rechten Hinterrad davon. Huisman steuerte mit verminderter Geschwindigkeit die Box an. Jörg Müller erbte den ersten Platz von seinem Teamkollegen.

Während des Reparaturstopps übernahm Pedro Lamy (PRT) das Steuer der Startnummer 2. Der BMW M3 GTR liegt derzeit auf dem 28. Platz. In der siebten Runde tauschte auch Jörg Müller seinen Platz im Cockpit der Startnummer 1 mit Dirk Müller (Burbach), der das Rennen weiterhin anführt. In der zwölften Runde gelang dem 29-Jährigen in 9:04,798 Minuten die bis dato schnellste Rundenzeit aller Piloten. Im Verlauf des Rennens werden auch Hans-Joachim Stuck (Ellmau) auf der Startnummer 1 sowie Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) im zweiten GT-Coupé zum Einsatz kommen.

Charly Lamm (Teammanager, Team BMW Motorsport): "Wir haben nicht erwartet, hier von Beginn an in Führung zu liegen. Allerdings ist es schade, die Doppelführung wegen einer Unaufmerksamkeit von Duncan verloren zu haben. Das Rennen hatte so gut für uns begonnen, aber wir haben ja noch gut 22 Stunden vor uns."

Die Fahrerwechsel im Überblick:


Rd. BMW M3 GTR Nr. 1Stuck/J.Müller/D.Müller/Lamy
01 Startfahrer: Jörg Müller
Reifen: Regen
08 Fahrerwechsel auf: Dirk Müller
Reifen: Slicks

Rd. BMW M3 GTR Nr. 2Lamy/Said/Huisman/Priaulx
01 Startfahrer: Duncan Huisman
Reifen: Regen
07 Fahrerwechsel auf: Pedro Lamy
Reifen: Slicks
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Alt 08.05.2005, 20:55     #3
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24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 2 (07.05.2005)

Die beiden BMW M3 GTR vom Team BMW Motorsport kämpfen sich beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wieder zurück auf die vorderen Plätze. Nach guten Starts in der Eifel waren die Autos mit den Startnummern 1 und 2 aufgrund von unfallbedingten Boxenstopps zurückgefallen. Momentan fährt das Auto der Vorjahressieger Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau) auf dem dritten Platz. Startnummer 2 von Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) liegt nach fünf Stunden auf der vierten Position.

Seit der 24. Runde sitzt wieder Jörg Müller am Steuer des 500 PS starken GT-Coupés mit der Startnummer 1. In Führung liegend war zuvor Dirk Müller in der 15. Runde bei einsetzendem Platzregen auf Trockenreifen im Streckenabschnitt "Bergwerk" von der Fahrbahn abgekommen, wobei die Radaufhängung des BMW M3 GTR beschädigt wurde. Der Deutsche steuerte daraufhin zur Reparatur die Box an. Nach einer Standzeit von über zehn Minuten nahm Stuck das Rennen wieder auf und arbeitete sich vom neunten auf den dritten Platz nach vorn. Derzeit setzt Jörg Müller diese Aufholjagd auf der 25,378 Kilometer langen Strecke fort.

Der BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 war nach dem Unfall von Huisman in der sechsten Runde bis auf den 55. Rang zurückgefallen. Lamy und Priaulx machten jedoch bei ihren Einsätzen Platz um Platz gut. Nach einem weiteren Fahrerwechsel in Runde 23 liegt Said nun auf dem vierten Rang. Der Rückstand der Startnummer 1 auf die führende Dodge Viper GTS-R von Teamchef Peter Zakowski beträgt im Moment eine Runde.

Andy Priaulx (BMW M3 GTR, Startnummer 2): "Mittlerweile konnten wir wieder einige Plätze im Klassement gutmachen. Das gibt uns Motivation für die verbleibenden Stunden. In meinem Turn war ich jedoch mit meinen Reifen nicht zufrieden."

Hans-Joachim Stuck (BMW M3 GTR, Startnummer 1): "Wieder einmal zeigt sich: Das Wetter an der Nordschleife ist einfach unberechenbar. Wir haben jetzt unseren Rhythmus in diesem Rennen gefunden. So kann es weiter gehen. Wir kämpfen uns stetig nach vorn."
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Alt 08.05.2005, 20:56     #4
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24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 3 (08.05.2005)

Zehn Stunden nach dem Start des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring fahren die beiden BMW M3 GTR auf den Plätzen zwei und vier. Die Vorjahressieger Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau) belegen im Auto mit der Startnummer 1 den zweiten Rang. Derzeit versucht Jörg Müller, den Abstand auf die mit einer Runde führenden Porsche-Werksfahrer zu verkürzen. Der BMW M3 GTR mit der Fahrerbesetzung Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) fährt beim Langstreckenklassiker in der Eifel auf dem vierten Platz.

In der 51. Runde übernahm Priaulx das Steuer der Startnummer 2 von Lamy. Der ehemalige Formel-1-Pilot war zuvor im 50. Umlauf die bis dahin schnellste Zeit des 500 PS starken GT-Sportwagens gefahren. Lamy umrundete die 25,378 Kilometer lange Nordschleife in 9:00,477 Minuten. Drei Runden vorher gelang Stuck, der zum 55. Mal bei einem 24-Stunden-Rennen antritt, in 9:00,132 Minuten die bisher schnellste Zeit des zweiten BMW M3 GTR. Auch in der einbrechenden Nacht kommen die BMW Piloten gut auf der wohl anspruchsvollsten Strecke der Welt zurecht und können sich weiter steigern.

Kurz vor Mitternacht rückte das Auto mit der Startnummer 1 auf den zweiten Platz vor, wenig später zog auch der zweite BMW M3 GTR an der Dodge Viper GTS-R von Teamchef Peter Zakowski vorbei. Nach den erneuten Fahrerwechseln ging Jörg Müller auf dem zweiten Rang wieder auf die Strecke, während sich Priaulx hinter der Viper auf dem vierten Platz einreihte.

Die Wetterbedingungen auf der Nordschleife haben sich in den vergangenen Stunden stabilisiert, und die Strecke ist mittlerweile komplett abgetrocknet. Beide BMW M3 GTR sind daher auf Slicks unterwegs. Allerdings sinkt die Temperatur weiter: Derzeit werden 4 Grad Celsius gemessen.

Pedro Lamy (BMW M3 GTR, Startnummer 2): "Der Verkehr ist schrecklich. Ich habe beim Überrunden sehr viel Zeit verloren. Aber man kann es sich einfach nicht erlauben, zu viel zu riskieren. Das Auto hat sich sehr gut angefühlt."

Dirk Müller (BMW M3 GTR, Startnummer 1): "Es macht wie immer wahnsinnig Spaß, hier zu fahren. Man muss sich aber verdammt konzentrieren. Es bilden sich immer wieder kleinere Grüppchen auf der Strecke. Das macht das Überholen sehr schwierig. Ich habe noch keine wirklich perfekte Runde erwischt."
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Alt 08.05.2005, 20:57     #5
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24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 4 (08.05.2005)

In der Nacht des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring war das Glück ungleich auf die beiden BMW M3 GTR vom Team BMW Motorsport verteilt. Während der GT-Sportwagen mit den Fahrern Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) den Langstreckenklassiker seit der 90. Runde anführt, mussten sich Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau) nach einem längeren Boxenstopp vom 14. Platz wieder nach vorn arbeiten. Derzeit fahren die Vorjahressieger auf dem vierten Rang.

In der 61. Runde steuerte Jörg Müller auf Position zwei liegend die Boxengasse an. Die Einsatzmannschaft unter der Regie von Teammanager Charly Lamm (Freilassing) hatte zuvor einen Kupplungsdefekt festgestellt, woraufhin der BMW M3 GTR 70 Minuten in der Box verbrachte und sich damit vorerst aus dem Kampf um die Führung verabschiedete. Dirk Müller und anschließend Stuck führten das 500 PS starke Auto jedoch in den vergangenen vier Stunden im Klassement wieder auf den vierten Platz. Im Augenblick sitzt wieder Jörg Müller am Steuer und versucht, den zuvor verlorenen Boden gutzumachen.

Am BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 traten keinerlei technischen Probleme auf. Durch den Reparaturstopp ihrer Teamkollegen rückten Lamy/Huisman/Priaulx/Said zunächst auf den zweiten Platz vor. Als der Porsche 911 GT3-MR mit der Startnummer 46 kurz nach 6 Uhr im Bereich "Bergwerk" ausrollte, übernahm das Quartett die Führung. Zunächst hatten Huisman und Lamy den zweiten Platz mit konstant schnellen Runden gefestigt. Seit dem 89. Umlauf sitzt der amtierende Tourenwagen-Europameister Priaulx am Steuer der führenden Startnummer 2.

Charly Lamm (Teammanager, Team BMW Motorsport): "Es liegt eine turbulente Nacht hinter uns - mit vielen Höhen und Tiefen, wie es im Motorsport üblich ist. Unsere aktuellen Platzierungen sagen noch nicht viel über den Ausgang des Rennens aus. Wir haben noch acht lange Stunden vor uns."
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Alt 08.05.2005, 20:57     #6
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24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 5 (08.05.2005)

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geht in seine entscheidende Phase. Vier Stunden vor dem Ende des Marathons belegen die beiden BMW M3 GTR vom Team BMW Motorsport die Plätze eins und zwei im Gesamtklassement. Seit der 90. Runde führen Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) das Rennen im BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 an. Auf dem zweiten Platz folgt mit sechs Runden Abstand der GT-Sportwagen der Vorjahressieger Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau).

Aktuell sitzt Lamy am Steuer des führenden BMW M3 GTR. In der 115. Runde hatte der 33-Jährige das 500 PS starke Auto von Huisman übernommen. Im Verlauf von dessen Turn bewies die Nordschleife einmal mehr, wie schnell sich die Wetterbedingungen in der Eifel verändern können. Der Niederländer fuhr auf Regenreifen aus der Box, nachdem in einigen Abschnitten der 25,378 Kilometer langen Strecke heftige Schauer niedergegangen waren. Nur zwei Runden später steuerte Huisman die Box ein weiteres Mal an, um auf geschnittene Slicks zu wechseln, da sich die Verhältnisse schlagartig verbesserten. Nur wenige Minuten später begann es zu hageln, so dass die Schnitzer Einsatzmannschaft beim Fahrerwechsel auf Lamy Regenreifen aufzog.

Der zweite BMW M3 GTR wird derzeit von Jörg Müller pilotiert. Der 35-Jährige festigte den zweiten Platz, den die Startnummer 1 in der 90. Runde vom Nissan Skyline GT-R (Startnummer 44) nach dessen Ausscheiden übernommen hatte. Zuvor baute Stuck den Vorsprung auf die drittplatzierte Dodge Viper GTS-R von Teamchef Peter Zakowski aus. Auch Jörg Müller ist nach einem weiteren Boxenstopp in der 109. Runde auf Regenreifen unterwegs.


Andy Priaulx (BMW M3 GTR, Startnummer 2): "Für mich ist es das erste 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Ich kann nur sagen: Es ist einfach gigantisch. Nachts sieht man die Fans an ihren Lagerfeuern sitzen und Raketen aufsteigen lassen. Der bewegendste Moment war aber der Sonnenaufgang über dieser wunderschönen Landschaft. Es macht sehr viel Spaß, hier zu fahren. Mit mehreren Runden Vorsprung in Führung zu liegen, macht das Erlebnis natürlich noch schöner."
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Alt 08.05.2005, 20:58     #7
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24-Stunden-Rennen Nürburgring - Rennbericht (08.05.2005)

Das Team BMW Motorsport hat beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit den beiden BMW M3 GTR die Plätze eins und zwei belegt. Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) fuhren im GT-Coupé mit der Startnummer 2 insgesamt 139 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Nordschleife und verwiesen damit ihre Teamkollegen Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau) mit 134 Runden auf den zweiten Platz.

Im vergangenen Jahr hatte BMW ebenfalls einen Doppelsieg in der Eifel erringen können. 2004 stand allerdings das Trio Dirk Müller/Jörg Müller/Stuck ganz oben auf dem Treppchen. Für BMW ist es der 18. Gesamtsieg auf der Nordschleife, zum achten Mal belegen Fahrzeuge von BMW die ersten beiden Plätze. Zum ersten Mal in der Geschichte von BMW konnte ein und dasselbe Team in zwei aufeinander folgenden Jahren einen Doppelerfolg beim 24-Stunden-Rennen feiern.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen verfolgte das packende Rennen via GPS von Barcelona aus, wo an diesem Wochenende der Formel-1-Grand-Prix von Spanien stattfindet. "Ein Riesenkompliment an die ganze Mannschaft", meinte Theissen: "Unter diesen extremen Witterungsbedingungen den Doppelsieg aus dem Vorjahr zu wiederholen, ist eine fantastische Leistung. Damit hat der M3 GTR einen Ehrenplatz im Museum verdient. Wir waren hier bei der Formel 1 in Barcelona permanent über die Situation in der Eifel informiert und haben alle mitgefiebert. Dank auch an die Formel-1-Mechaniker, die den 24-Stunden-Marathon besuchen wollten, aber stattdessen übernacht für Nick und Mark zwei neue Motoren gebaut haben."

Im Verlauf des Wochenendes verfolgten 180.000 Motorsport-Begeisterte den Langstreckenklassiker mit - und sie sollten es nicht bereuen, trotz zum Teil widriger Witterungsverhältnisse an die Strecke gekommen zu sein. Vom Start an zeigten die 217 Starter besten Rennsport, packende Zweikämpfe und spektakuläre Überholmanöver waren im Minutentakt zu sehen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten - Startnummer 2 war in der sechsten Runde in eine Kollision verwickelt, bei der Startnummer 1 musste im 14. Umlauf die Radaufhängung erneuert werden - fand das Team BMW Motorsport schnell zu seinem Rennrhythmus. Auch von einem Kupplungswechsel am BMW M3 GTR des deutschen Fahrertrios und dem folgenden über einstündigen Boxenstopp ließ sich die Mannschaft um Teammanager Charly Lamm (Freilassing) nicht aus der Ruhe bringen.

Beide Fahrerbesetzungen überzeugten mit konstant schnellen Zeiten. Dirk Müller fuhr in der 90. Runde in 8:47,602 Minuten die schnellste Runde des gesamten Rennens. Das belegt eindrucksvoll, wie konkurrenzfähig der 500 PS starke GT-Sportwagen auch bei der 33. Auflage des 24-Stunden-Rennens war. Dabei trotzten die sieben Fahrer vom Team BMW Motorsport den typischen "Eifelbedingungen": Zum Teil binnen weniger Minuten wechselten sich Sonnenschein, Platzregen und Hagelschauer ab.

Schließlich war es Said, der nach einer Gesamtzeit von 23:58:47,179 Stunden bei Sonnenschein als Schlussfahrer der siegreichen Startnummer 2 die Ziellinie überquerte. Stuck, der auf dem Nürburgring bereits drei Mal gewinnen konnte, fuhr den BMW M3 GTR mit der Startnummer 1 auf dem zweiten Rang ins Ziel. Für Said war es der erste Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Gleiches gilt für Huisman und Priaulx, der zum ersten Mal auf der Nordschleife antrat und eine beeindruckende Vorstellung bot. Lamy steigt hingegen mit dem Triumph in die Kategorie der Fahrer auf, die in der "Grünen Hölle" insgesamt vier Mal gewinnen konnten. Zuvor war dem 33-Jährigen dieses Kunststück schon 2001 und 2002 gelungen. 2004 war er ebenfalls als Fahrer auf dem BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 gemeldet.

Mit dem Doppelsieg bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring endet die erfolgreiche Karriere des BMW M3 GTR. Der bullige GT-Sportwagen wurde 2001 für den Einsatz in der American LeMans Series (ALMS) entwickelt und bescherte der Marke auf Anhieb sämtliche Titel in der GT-Klasse dieser Meisterschaft. Im vergangenen Jahr konnte das Fahrzeug mit dem Doppelsieg auf der Nordschleife sein Potenzial auch im 24-Stunden-Einsatz unter Beweis stellen.


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Charly Lamm (Teammanager, Team BMW Motorsport): "Ich denke, nun wird der BMW M3 GTR endgültig als Siegerauto in die Geschichte eingehen. Wir sind auch in kniffligen Situationen nicht in Hektik verfallen - und das hat sich einmal mehr ausgezahlt. Den Doppelsieg von 2004 wiederholen zu können, hätte ich vor dem Rennen nicht für möglich gehalten."

Pedro Lamy (Startnummer 2): "Es war ein sehr schwieriges Rennen, in dem wir von Anfang an extrem hart pushen mussten. Jeder steckte in Problemen, dann hat sich aber plötzlich alles geändert. In den letzten Stunden ging es dann nur noch darum, das Auto heil ins Ziel zu bringen. Es ist eine tolle Strecke, und das Rennen ist etwas Besonderes. Das gilt vor allem für die Unterstützung der Fans."
Boris Said (Startnummer 2): "Das Auto über die Ziellinie zu fahren war einfach unbeschreiblich! Ich kann dem Team gar nicht oft genug danken, dass es mir diese Möglichkeit gegeben hat. Ich habe die vergangenen 24 Stunden damit verbracht, ein tolles Auto zu fahren und mit einigen der besten Kollegen in diesem Sport zu arbeiten. Das gilt sowohl für die Menschen im Auto und außerhalb davon."

Andy Priaulx (Startnummer 2): "Ich war bei diesem Rennen der Rookie in unserem Team. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. In meinem letzten Turn wollte ich das Auto einfach nur so an das Team zurückgeben, wie ich es bekommen habe. Es ist eine unglaubliche Veranstaltung und ein unglaubliches Auto. Besonders bei den Bedingungen, die wir an diesem Wochenende hatten, entfaltet sich der volle Reiz des Rennens. Ich werde diese Erfahrung nie vergessen."

Duncan Huisman (Startnummer 2): "Für mich ist es etwas Besonderes, hier dabei gewesen zu sein. Ich bin jedoch traurig, dass es das letzte Rennen für unser Auto war. Mein Start war perfekt, allerdings muss ich den Fehler zu Beginn des Rennens auf meine Kappe nehmen. Anschließend hatten wir ein fantastisches Rennen, das ich vollständig genossen habe. In meinen letzten Runden hat es geschneit. Das habe ich noch bei keinem 24-Stunden-Rennen erlebt."

Endergebnis

1. Lamy / Said / Huisman / Priaulx (BMW M3 GTR) 23:58:47,179 Minuten,
2. D. Müller / J. Müller / Stuck (BMW M3 GTR) +5 Runden,
3. Zakowski / Lechner / Bert (Dodge Viper GTS-R) +7 Runden,
4. Beil / Fischer / Hulverscheid / Althoff (Porsche 911 GT3) +9 Runden,
5. Bermes / Koll / Schornstein / Bovensiepen (Porsche GT3 Cup) +9 Runden,
6. Ickx / Duve / Hemroulle / Lambrecht (Porsche GT3 Cup) +10 Runden,
7. Schmidt /Ney /Bär / Irmgartz (Porsche 911 GT3 RS) +11 Runden,
8. Morin / Morin / Morin / Levin (Porsche 996 GT3 Cup) +11 Runden,
9. Luhr / Bernhard / Collard / Tiemann (Porsche 911 GT3-MR) +12 Runden,
10. Alzen / Alzen / Ludwig / Dumbreck (Porsche 996 Turbo) +13 Runden
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