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Alt 09.07.2005, 18:30     #51
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GP von Großbritannien - Qualifikation (09.07.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 20-21°C Luft, 30-31°C Asphalt

Silverstone (GBR). Obwohl das BMW WilliamsF1 Team seit dem GP Frankreich messbare Erkenntnisse bezüglich des neuen Aerodynamik-Paketes gewonnen hat, wird es noch Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen, ehe diese Früchte tragen. Das Qualifying zum GP von Großbritannien war für beide Piloten schwierig, sie konnten sich nicht unter den Top-Ten platzieren.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
12. Platz (1.21,997 min)
Nick und ich sind immer noch nicht schnell genug. Wir müssen unbedingt mehr Grip finden. Wir wollen während des Wochenendes weitere Untersuchungen anstellen und haben entschieden, die beiden Autos in unterschiedlichen Konfigurationen zu fahren, um die Daten vergleichen zu können. Wir hoffen, dass wir unsere Schwierigkeiten bis zum Rennen in Hockenheim aussortiert haben. Wir müssen hart arbeiten, und die Aufgabe ist nicht leicht.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
14. Platz (1.22,117 min)
Wir haben entschieden, dass ich hier mit dem alten Aerodynamik-Paket fahre. Wir haben gestern verschiedene Dinge ausprobiert, und am Ende habe ich gesagt, dass ich es versuchen möchte, damit wir sehen können, wie es mit der alten Konfiguration läuft. Heute waren die Autos mit den unterschiedlichen Set-ups etwa gleich schnell. Natürlich haben die anderen Teams ihre Autos verbessert, während wir ja unser altes Aerodynamik-Paket nicht mehr weiterentwickelt haben. Uns ist bewusst, was für eine drastische Maßnahme es ist, ein Auto während eines GP-Wochenendes derart zu verändern. Aber wir hatten in Frankreich große Probleme und hier am Freitag wieder. Also haben wir Freitagabend diese Entscheidung getroffen.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Das neue, in Magny-Cours vorgestellte Bodywork ist ein Produkt unseres aggressiven Entwicklungsprogramms, das zuvor schon einige spürbare Verbesserungen hervorgebracht hatte. Wenn man sich im Grenzbereich bewegt, kann es Probleme geben. Wir arbeiten weiter in der Fabrik und werden auch im Fahrbetrieb testen. Für das Rennen hier haben die Fahrer verschiedene Wege eingeschlagen. Mark fährt mit der neuen Konfiguration, Nick hat sich für Bewährtes entschieden. Wir haben eine gute Rennstrategie und freuen uns auf den Grand Prix.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Ergebnis des Qualifyings entspricht exakt dem von vor einer Woche in Magny-Cours. Es war zu erwarten, dass ohne Testmöglichkeit kein Sprung nach vorn gelingen würde. Das Paket ist in dieser Form nicht für Plätze im Vorderfeld gut. Aber vielleicht schaffen wir es mit etwas Glück dennoch in die Punkteränge. Motorenseitig gab es keine Probleme.
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Alt 10.07.2005, 17:55     #52
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GP Großbritannien - Rennen (10.07.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 20-21°C Luft, 30-31°C Asphalt

Silverstone (GBR). Trotz reibungslosen Rennverlaufs haben Mark Webber und Nick Heidfeld beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone als Elfter und Zwölfter die Top-Ten verpasst. Bis zum Heimrennen von BMW in 14 Tagen, dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim, wird das BMW WilliamsF1 Team umfangreiche Aerodynamiktests in der Fabrik in Grove und bei Testfahrten in Spanien durchführen.

Mark Webber: 11. Platz
Chassis: FW27 05 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.23,291 min in Rd. 16 (15.-schnellste insg.)
Von Startplatz elf ist ein gutes Ergebnis nur schwer zu erzielen, es sei denn, man hat ein sehr schnelles Auto. Das Rennen heute war mühsam, ähnlich wie in Magny-Cours vor einer Woche. Wir hatten auch hier keine Chance, weil unsere Autos einfach zu langsam waren. Wir müssen unsere Form wieder finden, und zwar schnell.

Nick Heidfeld: 12. Platz
Chassis: FW27 06 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.23,360 min in Rd. 58 (16.-schnellste insg.)
Wie erwartet war das Rennen schwierig. Beim Start habe ich keine Position gewonnen. Danach war ich die meiste Zeit damit beschäftigt, mich gegen Coulthard, Klien, Villeneuve und Massa zu verteidigen. Die Balance des Autos war schlecht, entsprechend unkonstant waren die Rundenzeiten. Das alles ist natürlich nicht das, was wir wollen. Wir werden jetzt mit Vollgas weiterarbeiten, um unsere Probleme bis zum nächsten Rennen auszusortieren. Ich werde in der kommenden Woche auch in Jerez testen und dem Team helfen, so gut ich kann.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Beide Fahrer haben das Bestmögliche aus ihren Autos herausgeholt. Wir hatten keinerlei Probleme in Sachen Zuverlässigkeit, die Boxenstopps haben gut funktioniert und die Strategie auch. Jetzt werden wir in der Fabrik weitere Untersuchungen anstellen, wie wir das gesamte Paket und unsere Leistungsfähigkeit verbessern können.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Die Rundenzeiten im Rennen haben die Qualifying-Positionen bestätigt. In einem Rennen fast ohne Ausfälle bedeutet dies, dass man im Bereich der Startpositionen auch ins Ziel kommt. Unter diesen Umständen waren heute die Punkteränge außer Reichweite. Technische Probleme gab es an beiden Fahrzeugen nicht. Wichtig ist nun, dass die kommenden drei Testtage in Jerez gut genutzt werden, damit wir uns in zwei Wochen in Hockenheim wieder nach oben orientieren können.

Test in Jerez: 13.-15. Juli Nico Rosberg, 13./14. Antonio Pizzonia, 14./15. Nick Heidfeld
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Alt 15.07.2005, 18:56     #53
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GP Deutschland - Vorschau

Nachdem die neue MKII-Karosserie auf Herz und Nieren geprüft wurde, wird das BMW WilliamsF1 Team beim Großen Preis von Deutschland am 24. Juli in Hockenheim mit erneut modifizierten FW27 antreten. Das Rennen im Badischen ist der 12. von 19 WM-Läufen 2005 und der vorletzte Einsatz im dicht gefüllten Rennkalender für den Monat Juli.

Nick Heidfeld:
"Ich freue mich natürlich besonders auf das Rennen in Hockenheim, auf den zweiten Heim-Grand-Prix in Deutschland. In den vergangenen beiden Rennen sah es bei uns in Sachen Speed nicht gut aus. Umso mehr hoffe ich, dass wir die Ursachen herausfinden und ich den Fans zu Hause ein gutes Rennen zeigen kann.

Eine Besonderheit ist für mich immer die Atmosphäre in Hockenheim. Der Stadioncharakter im Motodrom ist einzigartig. Die Strecke insgesamt ist in Ordnung, aber ich muss ehrlich sagen, dass mir der alte Kurs deutlich besser gefallen hat. Der alte Hockenheimring mit den langen Waldgeraden und der Schwierigkeit, im Infield mit wenig Anpressdruck klarzukommen, war einmalig. Aber für die Fans und die Sicherheit ist die neue Strecke bestimmt besser."


Mark Webber:
"Natürlich sind im Grunde alle Rennen gleich wichtig, aber für BMW würde ich mich besonders freuen, wenn wir in Deutschland ein gutes Resultat erzielen könnten. Ich war beim Test in Jerez nicht dabei, weil die Brandwunde an meiner Hüfte, die ich mir beim Rennen in Frankreich zugezogen habe, Zeit zum Ausheilen braucht. Aber ich weiß, dass alle im Team hart arbeiten, um die Gründe für unser schlechtes Abschneiden bei den vergangenen beiden Europa-Rennen zu verstehen. Ich hoffe, wir machen am kommenden Rennwochenende mit dem FW27 einen erkennbaren Schritt nach vorn.

Der Kurs in Hockenheim bietet gute Überholmöglichkeiten und von daher gute Aussichten auf ein spannendes Rennen. Die Stimmung unter den deutschen Fans ist immer gut, und als Fahrer bekommt man immer einen tollen Kick, wenn man in das Stadion einbiegt und die vollen Tribünen sieht. Das ist ein besonderes Gefühl."


Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
"Nach dem Rennen in Silverstone haben wir in der Fabrik, im Windkanal und beim Test in Jerez hart gearbeitet, um den FW27 zu verstehen und zu verbessern. Nick, Antonio und Nico haben dazu ihren Beitrag geleistet. Wir haben viele mechanische und aerodynamische Abstimmungsvarianten durchgespielt. Die Tage in Jerez waren der letzte Test vor der Sommerpause, und wir haben Fortschritte gemacht. WilliamsF1 war immer ein Siegerteam, und wir sind zuversichtlich, dass wir schnellstmöglich wieder auf einem höheren Niveau fahren.

Hockenheim ist eine interessante Rennstrecke. Die hauptsächlich langsamen und mittelschnellen Kurven erlauben eine weichere Abstimmung, weil die Anforderungen an ein stabiles Fahrverhalten bei Hochgeschwindigkeit nicht allzu hoch sind. Es gibt viele Stellen, an denen Traktion sehr gefordert ist, deshalb werden die Reifen auf dieser Strecke stark beansprucht. Die Reifenhersteller passen die Mischungen üblicherweise an, um Blasenbildung auszuschließen. Hockenheim bietet großartige Überholmöglichkeiten, wir können gute Manöver erwarten. Bezüglich der Rennstrategie wird man sich zwischen zwei und drei Stopps entscheiden."


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
"Nach den beiden enttäuschenden Rennen in Frankreich und England dürfen wir beim Großen Preis von Deutschland keine Wunder erwarten. Die Entwicklungsarbeit läuft auf Hochtouren, sowohl im Windkanal in Grove als auch zuletzt auf der Strecke in Jerez. Es geht darum, die Ursachen für die schwachen Rundenzeiten zu finden und sie schnellstmöglich abzustellen. Wir unterstützen dieses Programm nach Kräften. Wir wollen in der Saison 2005 noch gemeinsam auf den Erfolgsweg zurückfinden.

Die beiden BMW P84/5 Motoren, mit denen Mark und Nick in Hockenheim antreten, werden jene sein, die bereits in Silverstone in den Autos waren. Obwohl die langen Waldgeraden von Hockenheim seit 2002 verschwunden sind, liegen die Anforderungen an die Motoren dort im oberen Drittel. 2004 betrug der Volllastanteil pro Runde 62 Prozent, die längste Volllastpassage am Stück misst 1047 Meter, außerdem müssen wir mit einem Hitzerennen rechnen.

Für die BMW Ingenieure war die Woche nach dem britischen Grand Prix eine besondere, weil wir eine erste Konfiguration des V8-Motors für die Saison 2006 erstmals im Fahrbetrieb getestet haben. Die erste Ausfahrt in Jerez hat Antonio Pizzonia in einem modifizierten FW27 übernommen. Der Test verlief insgesamt positiv, wir liegen weiterhin im Zeitplan."




Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Hockenheimring/24. Juli 2005
Startzeit (lokal/GMT): 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 4,574 km/306,458 km (67 Runden)

Sieger 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro)

Pole 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.13,306 min

Rundenrekord:
Kimi Räikkönen (West McLaren Mercedes),1.13,780 min (2004)

F1-Statistik:
BMW WilliamsF1 Team: 96 Starts, 10 Siege, 17 Polepositions
WilliamsF1 vor 2000: 356 Starts, 103 Siege, 108 Polepositions
BMW vor 2000: 97 Starts, 9 Siege, 15 Polepositions


Historie und Hintergrund:

Die Stadt Hockenheim zählt gut 20.000 Einwohner und liegt in der nordbadischen Rheinebene im Bundesland Baden-Württemberg. Die Stadt verfügt über sehr gute Autobahnanbindungen: Die A6 und die A61 sind direkte Zubringer, die A5 ist ebenfalls gut erreichbar.

Am 29. Mai 1932 wurde als Eröffnungsveranstaltung auf einem nicht asphaltierten Dreieckskurs das erste Motorradrennen in Hockenheim gestartet. 1938 wurde die Strecke zum ovalförmigen "Kurpfalzring" umgebaut. 1957 wurde erneut modernisiert und auch das Motodrom gebaut.

Am 2. August 1970 fand der erste Formel-1-GP statt, es siegte Jochen Rindt. 1977 wurde der Große Preis von Deutschland dauerhaft ins Badische verlegt, lediglich 1985 kehrte er noch einmal auf den Nürburgring zurück.

Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum präsentierte sich die Rennstrecke 2002 in neuer Form und mit neuem Namen: Der "Hockenheimring Baden Württemberg" kommt seither ohne die berühmten langen Waldgeraden aus, an denen kein Platz für Zuschauer war. Wo es früher in den Wald ging, biegt das Feld nun scharf rechts ab in die extrem lang gezogene Highspeed-Kurve Parabolika. Sie mündet in eine Spitzkehre, die mit extremem Lenkradeinschlag im ersten Gang durchfahren wird. Nach der Haarnadel führt eine Rechts-Links-Rechts-Kombination zurück in das stadionartige Motodrom.

WilliamsF1 hat bis dato neun Siege in Hockenheim erzielt. Den ersten im Jahr 1979 mit Alan Jones, den bis dato letzten gemeinsam mit BMW 2003. Damals siegte Juan Pablo Montoya im FW25 von der Poleposition überlegen mit mehr als 65 Sekunden Vorsprung.
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Alt 24.07.2005, 07:41     #54
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GP Deutschland - Training (22.07.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 21-22°C Luft, 28-30°C Asphalt

Hockenheim (DEU). Das BMW WilliamsF1 Team erledigte am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Deutschland in Hockenheim die üblichen Abstimmungsarbeiten und Reifenvergleiche. Dabei beschäftigten sich die Fahrer auch mit Set-ups für verschiedene Wetterbedingungen.

Mark Webber:
Chassis: FW27 04 / BMW P84/5 Motor: 2. GP
1. Training: 16. (1.17,689 min)
2. Training: 14. (1.16,879 min)
Ich habe das Gefühl, vor einem weiteren schwierigen Wochenende zu stehen. Mein Trainingstag war nicht so gut. Wir müssen schneller werden. Neben unserem normalen Programm haben wir uns heute auch mit einer Abstimmung für Regen befasst. Insgesamt haben wir viele Informationen gesammelt, die wir später auswerten werden.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 03 (T-Car FW27 06) / BMW P84/5 Motor: 2. GP
1. Training: 15. (1.17,665 min)
2. Training: 15. (1.16,893 min)
Es ist noch ein bisschen früh für ein Urteil, aber ich habe den Eindruck, dass wir im Vergleich zu den vergangenen beiden Rennen einen Schritt nach vorn gemacht haben. Morgens beim ersten Training waren die Außentemperaturen noch ziemlich niedrig, daher hatten wir Probleme, ausreichend Grip aufzubauen. Das erging vielen Fahrern so. Wir haben uns intensiv mit den Reifen auseinandergesetzt. Beide Trainings verliefen störungsfrei. Erst auf meiner letzten Runde hat sich etwas in meinem Auto seltsam angefühlt. Das werden wir später auch noch klären.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Unser Tag war produktiv in Sachen Abstimmungsarbeit und Reifenvergleich. Seit dem Rennen in Silverstone haben wir einige Verbesserungen an der MKII-Karosserie vorgenommen und konnten sie hier heute verifizieren. Jetzt werden wir uns mit der Abstimmung für das morgige Qualifying auseinandersetzen. Es sieht ganz danach aus, als würde es das gesamte Wochenende über eher kühl bleiben.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Technische Defekte gab es an beiden Autos nicht, so dass beide Fahrer das vorgesehene Programm absolvieren konnten. Neben der Reifenauswahl ging es darum, die Änderungen auf der Fahrzeugseite zu verifizieren, die in der vergangenen Woche entstanden sind. Die Abstimmarbeit ist noch nicht abgeschlossen. Wir hoffen, unsere Rundenzeiten noch deutlich verbessern zu können.
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Alt 24.07.2005, 07:42     #55
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GP Deutschland - Qualifikation (23.07.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 22-23°C Luft, 33-40°C Asphalt

Hockenheim (DEU). Ermutigendes Qualifyingergebnis für das BMW WilliamsF1 Team: Nach Problemen in den vergangenen beiden Grands Prix trägt die intensive Arbeit mit der MKII-Karosserie des FW27 erste Früchte. Mark Webber und Nick Heidfeld qualifizierten sich in Hockenheim für die Startplätze sechs und sieben.

Mark Webber:
Chassis: FW27 04 / BMW P84/5 Motor: 2. GP
6. Platz (1.15,070 min)
Meine Runde war nicht schlecht, obwohl ich recht früh auf die Strecke musste. Wir kommen hier besser zurecht, eindeutig besser als zuletzt in Silverstone. Die Strecke hier ist weniger kritisch, und unser Auto reagiert besser. Wir haben eine gute Rennstrategie und müssen morgen das Beste daraus machen. Wir werden sehen, wie sich das Wetter entwickelt. Wenn es regnet, wird es natürlich heikel, vor allem wegen der schlechten Sicht. Regenrennen gehören zu den schwierigeren Aufgaben unseres Jobs, würfeln aber meistens das Feld durcheinander und sind daher interessant für die Fans.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 03 (T-Car FW27 06) / BMW P84/5 Motor: 2. GP
7. Training (1.15,403 min)
Anscheinend ist es uns gelungen, unser Auto zu verbessern. Das ist ermutigend. Meine Runde war in Ordnung. Lediglich im letzten Abschnitt lag das Auto nicht ganz so gut, dort habe ich wahrscheinlich etwas Zeit verloren. Von diesem Startplatz aus sind Punkte ein realistisches Ziel. Das Wochenende ist noch nicht vorbei, aber unsere Situation bessert sich wohl.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):

Das war eine gute Qualifying-Leistung von beiden Fahrern, und wir haben auch kontinuierlich Fortschritte mit dem Auto erzielt. Um an das Team auf der Poleposition heranzukommen, haben wir allerdings noch einige Arbeit vor uns. Aber wir werden nicht locker lassen. Hier nicht und auch bei den kommenden Rennen nicht. Heute Abend werden wir die verschiedenen Szenarien für das Rennen am Sonntag durchspielen. Es besteht noch immer ein Schauerrisiko für morgen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Nach den schwierigen Wochen ist festzustellen, dass das Team einen Schritt nach vorn gemacht hat. Die intensive Arbeit im Windkanal und beim Test in Jerez zeigt Wirkung. Dies war ein erfreuliches Qualifying. Wir hoffen, dass wir von diesen Startpositionen im Rennen mal wieder ein paar Punkte holen können. Motorenseitig gab es keinerlei Probleme.
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Alt 25.07.2005, 20:18     #56
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GP Deutschland - Rennen (24.07.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 24°C Luft, 29-30°C Asphalt

Hockenheim (DEU). Nach einem ermutigenden Qualifying ging das BMW WilliamsF1 Team in Hockenheim doch leer aus. Nick Heidfeld verpasste als Elfter knapp die Top-Ten. Mark Webber fuhr nach einem Unfall und längerem Reparaturstopp chancenlos hinterher.

Nick Heidfeld: 11. Platz
Chassis: FW27 03 / BMW P84/5 Motor: 2. GP
Schnellste Runde: 1.16,607 min in Rd. 10 (13.-schnellste insg.)
Ich hatte einen guten Start und habe mich um zwei Plätze verbessert. Am Anfang lief es nicht schlecht, ich konnte mit Michael Schumacher und Jenson Button mithalten. Nach meinem ersten Stopp lag ich dann unglücklich hinter einer Gruppe, die mit Zwei-Stopp-Strategien unterwegs war. Dort konnte ich nicht mehr mein eigenes Tempo gehen. Das größte Problem war aber wohl, dass sich am Ende meines ersten Stints irgendetwas am Heck des Autos verändert und die Balance beeinträchtigt hat. Ich konnte danach nicht mehr dieselben Rundenzeiten fahren. Gegen Ende des Rennens hatte ich mit Übersteuern zu kämpfen. Wir haben dann auch die Motorleistung zurückgenommen, weil es nichts mehr zu gewinnen gab. Ich bin enttäuscht. Ich dachte, wir könnten heute Punkte holen.

Mark Webber: nicht gewertet
Chassis: FW27 04 / BMW P84/5 Motor: 2. GP
Schnellste Runde: 1.16,803 min in Rd. 46 (15.-schnellste insg.)
Anscheinend habe ich derzeit nicht besonders viel Glück. In der ersten Kurve nach dem Start ist mir Takuma Sato ins Heck gefahren. Danach war die Aufhängung beschädigt. Die Mechaniker haben das Teil schnell ausgetauscht, aber trotzdem hatte ich auf die Spitze einen Rückstand von elf Runden, als ich wieder weiterfuhr. Damit war mein Rennen heute im Grunde gelaufen. Und die Sache hat auch wieder einen negativen Einfluss auf das nächste Qualifying. Ich werde leider früh auf die Strecke müssen.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Mark hatte in der ersten Kurve eine Kollision mit Takuma Sato. Dabei wurde die Radaufhängung hinten rechts beschädigt. Nach einer ziemlich langen Reparatur hat er das Rennen wieder aufgenommen. Dabei ging es im Wesentlichen um seine Ausgangsposition beim nächsten Qualifying. Mit Nicks Auto haben wir am Ende seines ersten Stints nicht genug Zeit herausgeholt. Danach war es schwierig, wieder zu den Punkterängen aufzuschließen. Insgesamt haben wir gegenüber den vergangenen beiden Rennen Fortschritte gemacht, aber noch eine Menge Arbeit vor uns.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Auch unter Berücksichtigung der Drei-Stopp-Strategie war im Qualifying ein Fortschritt gegenüber Silverstone erkennbar. Im Rennen allerdings nicht. Nick war bis zum ersten Tankstopp ordentlich unterwegs, danach ist er nicht mehr auf dieselben Rundenzeiten gekommen. Das ist keine Frage der Rennstrategie, sondern wir sind einfach nach wie vor nicht schnell genug. Mark wurde durch eine Kollision in der ersten Kurve zurückgeworfen.
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Alt 25.07.2005, 20:19     #57
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GP Ungarn - Vorschau

Wenn die Formel 1 am Sonntag, dem 31. Juli 2005, in Budapest zu ihrem 13. Saisonrennen startet, liegt WM-Lauf Nummer sechs gerade einmal zehn Wochen zurück. Am 22. Mai begann in Monte Carlo die heiße Sommerphase der Formel 1 mit acht Rennen binnen zehn Wochen. Die unmittelbar aufeinander folgenden Rennen in Hockenheim und Budapest bilden das vierte GP-Doppelpack. Nach dem Großen Preis von Ungarn auf dem sehr engen Hungaroring erwarten die Teams zwei rennfreie Wochenenden.

Nick Heidfeld:
"Mir gefällt der Hungaroring sehr gut. Es gibt dort jede Menge Kurven und kaum Geraden. Die Streckencharakteristik allein macht das Fahren dort schon anstrengend, zudem ist es um die Jahreszeit in Budapest meistens sehr heiß. Neben der Ideallinie ist die Strecke immer sehr staubig. Das heißt: Man verliert sofort Zeit, wenn man neben die sauber gefahrene Bahn gerät.

Ich habe gute Erinnerungen an den Hungaroring. Ich habe dort nicht nur Rennen gewonnen, sondern 1999 auch die Formel-3000-Meisterschaft."


Mark Webber:
"Der Hungaroring war immer ein gutes Pflaster für mich, und ich fahre dort auch gern mit einem Formel 1. Überholen ist dort etwa so schwierig wie in Monte Carlo, obwohl der Hungaroring kein Stadtkurs ist. Es ist meistens sehr heiß, und die Strecke verändert sich stark im Laufe des Wochenendes. Freitags ist sie noch extrem schmutzig, weil dort nicht so viele Rennen stattfinden. Die F1 muss jedes Jahr erstmal die Strecke sauber fahren. Wegen der schlechten Überholmöglichkeiten ist ein gutes Qualifying entscheidend. Außerdem sollte man in der Startaufstellung links stehen, weil die rechte Fahrbahnseite keinen Grip bietet. Budapest hat also einige Besonderheiten. Für die vielen Kurven braucht man sehr guten aerodynamischen Abtrieb und muss die Reifen sehr gut verstehen.

Ich reise gerne nach Budapest, zumal die Formel 1 dort immer herzlich willkommen geheißen wird. Außerdem ist die Stadt sehr schön. Ich würde sie mir auch gerne mal im Winter anschauen, es kann dort sehr kalt werden und sehr viel Schnee geben."


Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
"Der Hungaroring ist ein technischer Kurs. Die Fahrer müssen einen guten Rhythmus finden, weil die Kurven ineinander übergehen. Man fährt mit maximalem Abtrieb. Untersteuerndes Fahrverhalten kann zum Problem werden, das muss man bei der Abstimmung berücksichtigen. Die Strecke verändert sich durch den zunehmenden Gummiabrieb der Formel-1-Reifen im Laufe des Wochenendes stärker als die meisten anderen Kurse.

Wir werden wieder einige Aerodynamik-Verbesserungen für den FW27 parat haben. Wegen der Testpause kommen sie praktisch direkt aus dem Windkanal. Michelin wird uns zwei Sorten Reifen zur Verfügung stellen, die wir vor dem Rennen in Hockenheim in Jerez ausprobiert haben. Wir sind überzeugt von der verbesserten Leistungsfähigkeit unseres Autos, die sich beim GP Deutschland angedeutet hat."


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
"Mit 48 Prozent pro Runde weist der Hungaroring nach Monaco den zweitniedrigsten Volllastanteil der Saison auf. In Budapest sind es die thermischen Bedingungen, welche die Motoren an ihre Belastungsgrenzen treiben. Bei hochsommerlichen Temperaturen, wie wir sie dort schon oft erlebt haben, gibt es in dem Talkessel der Rennstrecke einen regelrechten Hitzestau. Weil außerdem lange Geraden fehlen, droht ein Mangel an Kühlluft. Abhängig von den tatsächlich herrschenden Temperaturen werden die Kühlluftaustrittsöffnungen im freien Training angepasst. Große Öffnungen senken die Motortemperatur, beeinträchtigen jedoch die Aerodynamik. Auf Basis der Messwerte vom Samstag und der Wettervorhersage für Sonntag muss der optimale Kompromiss gefunden werden.

Mit dem Großen Preis von Ungarn geht eine Phase der Formel-1-WM 2005 zu Ende, die den Teams alles abverlangt hat. Das Rennen ist das achte innerhalb von zehn Wochen. Anschließend folgen zwei rennfreie Wochenenden, außerdem herrscht bis Ende August Testverbot - eine von vielen Teammitgliedern ersehnte Verschnaufpause."




Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Hungaroring/31. Juli 2005
Startzeit (lokal/GMT): 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 4,381 km/306,663 km (70 Runden)

Sieger 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro)

Pole 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.19,146 min

Rundenrekord:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.19,071 min (2004)

F1-Statistik
BMW WilliamsF1 Team:
97 Starts, 10 Siege, 17 Polepositions
WilliamsF1 vor 2000:
356 Starts, 103 Siege, 108 Polepositions
BMW vor 2000:
97 Starts, 9 Siege, 15 Polepositions


Historie und Hintergrund:

Der Große Preis von Ungarn wird seit 1986 und somit 2005 zum 20. Mal ausgetragen. Die Strecke wurde wiederholt umgebaut, zuletzt für den GP 2003. Damals verlängerte sich der Kurs von 3,975 Kilometer auf 4,381 Kilometer. Die heutige Variante ist der längste Hungaroring, den es je gab. Selbst die erste Streckenführung (1986 bis 1988) maß nur 4,014 Kilometer. Der Hungaroring liegt etwa 20 Fahrminuten nordöstlich der Innenstadt.

Vor der Zeitrechnung der aktuellen Formel-1-WM wurde 1936 in einem Park an der Stadtgrenze von Budapest ein Rennen ausgetragen. Sieger war Tazio Nuvolari mit einem Alfa Romeo.

WilliamsF1 gewann 1986 mit Nelson Piquet den ersten Grand Prix von Ungarn und siegte bei sieben der 19 dort ausgetragenen GP. Nigel Mansell brachte in Ungarn 1992 seinen Titel unter Dach und Fach. In der Geschichte des BMW WilliamsF1 Team sind zwei dritte Plätze (2002 und 2003) die bislang besten Platzierungen auf dem Hungaroring.

1873 wurden die beiden die Donau säumenden Orte Buda und Pest vereinigt. Die sie verbindende Kettenbrücke (Bauzeit 1839-49) ist ebenso ein Wahrzeichen der Stadt wie das barocke Königsschloss, das auf der Buda-Seite über der Stadt thront. Das enge Burgviertel und die Uferzone wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Städtebaulich großzügiger präsentieren sich klassizistische Prachtbauten, Grünanlagen und Boulevards auf der Seite der Pest-Ebene.

Jeder fünfte Ungar lebt in seiner Hauptstadt, das sind rund zwei Millionen. Vor allem die Donau als Handelsstraße, aber auch zahlreiche heiße Quellen haben zum Aufstieg der Stadt beigetragen. Budapest ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes, besitzt zahlreiche Universitäten und Museen.
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Alt 01.08.2005, 10:31     #58
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GP Ungarn - Training (29.07.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 34-35°C Luft, 49-50°C Asphalt
Budapest (HUN). Im aufgeheizten Talkessel des Hungarorings erledigte das BMW WilliamsF1 Team am Freitag sein Abstimmungsprogramm für den Großen Preis von Ungarn.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 03 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
1. Training: 7. (1.23,384 min)
2. Training: 12. (1.22,861min)
Ich habe das Training genossen, der Hungaroring macht mir immer Spaß. Die Temperaturen sind natürlich sehr hoch, aber das ist bei diesem Grand Prix von Ungarn ja normal. Ich denke, die Michelin-Reifen sollten unter diesen Bedingungen gut sein. Diese Erfahrung haben wir jedenfalls in der Vergangenheit gemacht. Ansonsten haben wir heute unser normales Programm abgearbeitet. Es gab keine Probleme. Ich habe verschiedene Abstimmungen und Reifen gefahren. Ich hoffe, wir treffen die richtige Reifenwahl.

Mark Webber:
Chassis: FW27 04 (T-Car FW27 06) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
1. Training: 13. (1.23,918 min)
2. Training: 15. (1.22,935 min)
Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Ich bin mit der Balance meines Autos noch überhaupt nicht zufrieden. Wir müssen für morgen Verbesserungen finden. Unsere Long-Runs sehen noch nicht gut genug aus.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Wir hatten einen produktiven Trainingstag heute. Wir haben unser gesamtes Programm zur Rennvorbereitung wie geplant erledigt, vor allem hinsichtlich der Reifen, der Kühlung und der Bremsen. Es wird wohl sehr heiß werden am Sonntag. Die Reifenwahl gestaltet sich diesmal schwierig, weil beide Mischungen ihre Stärken haben. Heute Abend werden wir mit Michelin zusammen die Daten durchgehen und uns auch weiter mit der Rennabstimmung beschäftigen. Wir haben einige neue Aerodynamikteile am FW27, die alle gut funktionieren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Die Temperaturen haben uns einen Vorgeschmack auf dieses Wochenende und auf das kommende Rennen in Istanbul gegeben. Die heute frisch eingesetzten Motoren sind für diese beiden Hitzerennen vorgesehen. Die Motortemperaturen waren heute im Grünen Bereich, und auch sonst gab es keine Störungen. So weit sich die Performance am Freitag überhaupt beurteilen lässt, schätzen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit ähnlich ein wie in Hockenheim ? was bei nur vier Tagen Abstand auch zu erwarten ist.
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Alt 01.08.2005, 10:35     #59
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CE-
GP Ungarn - Qualifikation (30.07.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 35°C Luft, 49-50°C Asphalt
Budapest (HUN). Die Fahrer des BMW WiliamsF1 Teams starten von den Plätzen zwölf und 16 zum Großen Preis von Ungarn. Für Sonntag wird ein Hitzerennen erwartet. Die verschiedenen Rennstrategien werden eine entscheidende Rolle spielen, weil Überholvorgänge auf dem engen Hungaroring Seltenheitswert haben.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 03 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
12. Platz (1.22,086 min)
Ich bin zufrieden mit meiner Runde. Die Balance meines Autos war vor allem in der ersten Hälfte der Runde gut, dann bekam ich zwar leichte Schwierigkeiten, aber insgesamt war das Fahrverhalten in Ordnung. Ich habe diese Rennstrecke hier schon immer gemocht und bin zuversichtlich, morgen ein gutes Rennen zu haben und ein paar Punkte mitzunehmen. Unser Auto hat sich dank der vielen neuen Aerodynamik-Komponenten definitiv verbessert. Allerdings war der Rückstand zur Spitze in den vergangenen drei Rennen so groß, dass es mehr Zeit braucht, um diese Lücke zu schließen.

Mark Webber:
Chassis: FW27 04 (T-Car FW27 06) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
16. Platz (1.23,495 min)
Als Zweiter zum Qualifying antreten zu müssen, ist gerade auf dieser Strecke ein großer Nachteil. Trotzdem muss ich zugeben, dass die Bedingungen nicht so schlecht wie erwartet waren. Die ersten beiden Abschnitte meiner Runde waren ganz gut, aber im letzten Sektor habe ich Zeit liegenlassen. Das Auto ist besser geworden, das spüre ich. Aber wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Die Verbesserungen, die wir am Auto vorgenommen haben, funktionieren so weit gut. Fraglos liegt noch viel Arbeit vor uns, wir lassen weiterhin nichts unversucht. Man kann auf die Rennstrategien morgen gespannt sein. Die Startaufstellung ist ein interessanter Mix. Die Außentemperaturen werden im Rennen hoch sein, auch das wird ein Thema.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Im Qualifying hat Nick die erwartete Rundenzeit erreicht, während Mark auch unter seiner frühen Startposition gelitten hat. Was die Startplätze wert sind, werden die Tankstopps im Rennen zeigen. Wir hoffen, dass zumindest Nick in der Lage ist, in die Punkte zu fahren. Technische Defekte gab es keine.
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Alt 01.08.2005, 10:38     #60
Albert   Albert ist offline
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GP Ungarn - Rennen (31.07.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 34-35°C Luft, 44-47°C Asphalt
Budapest (HUN). Im Hitzerennen von Budapest machten die BMW WilliamsF1 Team Piloten das Beste aus ihren bescheidenen Startplätzen. Nick Heidfeld fuhr vom zwölften Startplatz auf Rang sechs. Auch Mark Webber, der als 16. losgefahren war, sicherte dem Team mit Platz sieben im Rennen noch Punkte.

Nick Heidfeld: 6. Platz
Chassis: FW27 03 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.22,053 min in Rd. 53 (sechstschnellste insg.)
Der Start an sich war nicht gut. Da sind einige Autos an mir vorbeigezogen. Aber ich habe vor der ersten Kurve sehr spät gebremst. Das hat gepasst, dabei konnte ich Plätze gutmachen. Anschließend hatte ich aber große Probleme. Ich musste bis zum ersten Stopp mit dem schwächsten Motorprogramm fahren, weil ein größeres Trümmerteil den Kühler verstopft hatte. Die Balance des Autos war nicht perfekt, aber ganz ordentlich. Nach meinem zweiten Stopp hatte ich zu Button aufgeschlossen, konnte ihn aber doch nicht überholen. Insgesamt bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis und froh über die Punkte.

Mark Webber: 7. Platz
Chassis: FW27 04 (T-Car FW27 06) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.22,453 min in Rd. 47 (neuntschnellste insg.)
Ich bin auf der schmutzigen Fahrbahnseite gestartet. Das war nicht einfach, aber dann hatte ich ein recht gutes Rennen. Es tut gut, dass wir heute ein paar Punkte gesammelt haben. Das ist auch eine wichtige moralische Unterstützung für die Leute, die in der Fabrik so hart arbeiten und denen wir heute eine anständige Vorstellung geboten haben.

Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Wir machen eindeutig Fortschritte mit dem Auto. Allerdings hatten wir heute nicht die beste Boxenstoppstrategie für unsere Fahrer. Für Nick wären drei Stopps besser gewesen, für Mark waren zwei Stopps wegen seines frühen Starts im Qualifying richtig. Wir sind vor den ersten Stopps länger draußen geblieben als jeder andere, hatten also im Qualifying den meisten Sprit an Bord. An Nicks Auto mussten wir im ersten Rennabschnitt Motorleistung zurücknehmen, weil Trümmerteile den Kühler verstopft hatten und erst beim Tankstopp entfernt werden konnten. Das Tempo unserer Autos ist ermutigend. Wir waren etwa acht Zehntelsekunden langsamer als die Spitze, und das auf diesem Kurs, der maximalen Abtrieb verlangt. Wir waren klar stärker als die Autos um uns herum. Danke an die Mannschaft, die in der Fabrik in Grove so hart arbeitet, um uns Verbesserungen zu bringen. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wenn man von den Positionen zwölf und 16 startet und fünf Punkte holt, kann man zufrieden sein. Der Rennverlauf hat die vermeintlich schwachen Qualifying-Zeiten von gestern relativiert. Unsere Fahrer hatten am meisten Kraftstoff an Bord und konnten sich im Verlauf des Rennens nach vorn kämpfen. Bei Nick hatten wir ein Problem mit der Wassertemperatur des Motors, weil nach der turbulenten ersten Runde ein Trümmerteil den Kühlerschacht teilweise versperrte. Nick musste deshalb bis zur Säuberung beim ersten Stopp mit reduzierter Drehzahl fahren, um die Motortemperatur in Grenzen zu halten. Abgesehen davon waren beide Fahrer störungsfrei unterwegs.
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