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Alt 24.04.2005, 19:57     #21
Hermann   Hermann ist offline
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E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring und Piaggio
GP San Marino - Rennen (24.04.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 19°C Luft, 24-27°C Asphalt
Imola (ITA). Beide Piloten des BMW WilliamsF1 Teams verpassten beim Großen Preis von San Marino knapp die Punkteränge. Nick Heidfeld und Mark Webber belegten in Imola die Plätze neun und zehn.

Nick Heidfeld: 9.
Chassis: FW27 04 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.23,917 min in Rd. 54 (neuntschnellste insg.)
Ich habe gleich beim Start einige Plätze verloren. Wir müssen unsere Starts unbedingt verbessern. Danach hat Jarno Trulli die Gruppe, in der auch ich fuhr, aufgehalten. Gegen Rennende waren meine Rundenzeiten gut genug, um damit Punkte zu holen. Allerdings ist das nicht unsere Zielsetzung. Wir wollen mehr, und dafür müssen wir schneller werden. Einen Platz habe ich an Ralf Schumacher in der Boxengasse verloren, wo ich sehr hart bremsen musste, weil Ralf ausscherte. Hätte ich nicht reagiert, hätte es gekracht. Ich konnte anschließend rasch zu Jarno und Ralf aufschließen, aber auf diesem Kurs ist es nicht einfach, zu überholen.

Mark Webber: 10.
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 Motor: 2. GP
Schnellste Runde: 1.24,419 min in Rd. 17 (vierzehntschnellste insg.)
Jarno Trulli hat mich sofort nach dem Start überholt. Takuma Sato kam gleich hinterher, aber von ihm konnte ich mir den Platz in Tosa zurückholen. Danach saß ich hinter Jarno fest. Unglücklicherweise sind wir in der gleichen Runde zum ersten Boxenstopp gefahren, ich konnte ihn nicht überholen. Meine einzige Chance war in der Variante Alta. Aber als ich es dort versuchte, unterlief mir ein heftiger Fehler, und Jacques Villeneuve schlüpfte vorbei. Die Schlussphase des Rennens war schwierig für mich. Wir haben auch den Motor gedrosselt, der ja schon seinen zweiten Grand Prix bestritt.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Das Ergebnis ist ganz klar eine Enttäuschung. Nach schlechten Starts haben beide Autos praktisch das ganze Rennen über im Verkehr gesteckt. Auch wenn unsere Autos nicht ganz so schlecht sind, wie sie im heutigen Renngeschehen aussahen, müssen wir uns für die Zukunft definitiv verbessern. Wir hatten keinerlei technischen Probleme oder Defekte.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Trotz des Sieges von Fernando Alonso ein großes Kompliment an Michael Schumacher für ein außergewöhnliches Rennen. Für uns hingegen war dies nach einem ordentlichen Qualifying ein enttäuschender Rennverlauf mit einem entsprechenden Ergebnis. Beide Fahrer wurden über weite Strecken im Verkehr aufgehalten, waren aber auch sonst zu keinem Zeitpunkt in der Lage, in den Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen. Technische Probleme gab es keine. Die Zuverlässigkeit war da, das nötige Tempo heute jedoch nicht.

Test: Silverstone, 26.-28. April (Mark Webber, Antonio Pizzonia, Nico Rosberg)
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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Alt 02.05.2005, 20:09     #22
Albert   Albert ist offline
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GP Spanien - Vorschau

Beim fünften Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2005 am 8. Mai in Barcelona erwartet das BMW WilliamsF1 Team ein zwar bekannter, aber gleichwohl besonders schwieriger Grand-Prix-Kurs. Unbeständiges Wetter verändern auf dem Circuit de Catalunya häufig die Streckenbedingungen und damit die Anforderungen an die Fahrzeugabstimmung. Nicht selten beeinträchtigt zudem heftiger Wind die aerodynamische Effizienz.

Das BMW WilliamsF1 Team setzt in Spanien auf die beim Test in Silverstone erzielten Fortschritte und weitere Aerodynamik-Verbesserungen am FW27.


Mark Webber:
In Barcelona erledigen wir über das ganze Jahr viel Testarbeit, von daher kennen alle Teams die Strecke sehr, sehr gut. Ich mag den Kurs und hoffe, dass wir dort ordentlich Punkte sammeln. Weil Fernando Alonso als WM-Führender antritt, wird die Atmosphäre beim Großen Preis von Spanien in diesem Jahr sicher toll. Die Begeisterung seiner Landsleute ist phantastisch für die Formel 1.


Nick Heidfeld:

Ich freue mich auf das Rennen in Barcelona. Die Strecke ist technisch und fahrerisch sehr anspruchsvoll und schwierig. Allerdings kennen sich Teams und Fahrer durch die vielen Testfahrten dort gut aus. Über den Winter wurde der Streckenbelag erneuert, was den Kurs stark verändert hat. Bezüglich der Reifen herrschen andere Voraussetzungen als im Vorjahr. Aber ich denke, wir sind ganz gut aufgestellt.


Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):
Beim Test in Silverstone haben wir auf trockener und auf nasser Strecke Fortschritte bei der Abstimmung und bezüglich der Reifen erzielt. Außerdem haben wir viel Zeit in die Verbesserung unserer Starts investiert. In Barcelona ist es oft sehr schwierig, die richtige Fahrzeugbalance zu finden. Die Witterung erfordert ständig Reaktionen. Im Januar wurde der Kurs neu asphaltiert, dadurch hat sich der Reifenverschleiß reduziert. In diesem Jahr wurde nicht ganz so viel wie früher in Barcelona getestet, aber immer noch mehr als auf den anderen GP-Kursen.

Vor allem an der Front des FW27 wird man wieder Aerodynamik-Weiterentwicklungen erkennen können. Michelin stellt uns zwei gute Reifenmischungen zur Verfügung, mit denen wir bereits getestet haben. Die Kombination der Maßnahmen sollte den beiden FW27 diesmal zu besseren Startplätzen verhelfen. Das Qualifying und der Start sind in Barcelona besonders wichtig, weil man dort schwer überholen kann, was außerdem die Rennstrategie besonders interessant macht.


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Die längste Volllastpassage auf dem Circuit de Catalunya misst 982 Meter. Da zahlt sich jedes PS aus, wenngleich Aerodynamik und Luftwiderstand letztlich über die Höchstgeschwindigkeit mitentscheiden. Insgesamt ist die Motorenbelastung mit einem Volllastanteil von 51 Prozent pro Runde in Barcelona eher durchschnittlich.

Mark Webber erhält turnusgemäß einen frischen Motor für den Großen Preis von Spanien, Nick Heidfeld wird den bereits in Imola verwendeten BMW P84/5 weiterfahren. Im Umgang mit dem aktuellen Reglement, das die Verwendung der Motoren an zwei GP-Wochenenden vorschreibt, haben sich bei uns inzwischen einige Eckdaten stabilisiert. Im Allgemeinen nehmen wir die Höchstdrehzahl in den freien Trainings am Freitag um 1000 U/min zurück. Es hat sich bewahrheitet, dass dies die Reifenauswahl nicht nennenswert beeinträchtigt.

Im Rennen können wir mittlerweile zu jedem Zeitpunkt die maximal mögliche Leistung abrufen und entscheiden situationsbedingt. Vereinfacht ausgedrückt: Es ist nicht sinnvoll, einem Motor alles abzuverlangen, wenn der Fahrer im Verkehr feststeckt. Dann hebt man sich Kraftreserven für Erfolg versprechendere Situationen auf. Generell nimmt die maximale Leistung eines jeden Motors während seiner Laufzeit ab. Dieser Verlust bewegt sich allerdings im Bereich von zehn PS und ist damit nicht rennentscheidend.

Wir freuen uns sehr über das enorm gewachsene Formel-1-Interesse der Spanier, das in erster Linie den Erfolgen von Fernando Alonso zu verdanken ist. Die Veranstalter melden für den Rennsonntag ein ausverkauftes Stadion mit 115.000 Zuschauern.


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Circuit de Catalunya/8. Mai 2005

Startzeit (lokal/GMT): 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz: 4,627 km/305,256 km (66 Runden)

Sieger 2004: Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro)

Pole 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.15,022 min

Rundenrekord:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.17,450 min (2004)

F1-Statistik:
BMW WilliamsF1 Team: 89 Starts, 10 Siege, 16 Polepositions
WilliamsF1 vor 2000: 356 Starts, 103 Siege, 108 Polepositions
BMW vor 2000: 97 Starts, 9 Siege, 15 Polepositions


Formel BMW Fahrstunde und Tennis für einen guten Zweck.

Am Mittwoch (4. Mai) vor dem GP Spanien erhalten die Tennis-Asse Arantxa Sanchez-Vicario (33, Spanien, 13 Grand-Slam-Siege) und der von RBS geförderte Andrew Murray (17, Schottland) auf der Rennstrecke von Valencia von 13.00 bis 14.00 Uhr eine Fahrstunde von Nick Heidfeld im Formel BMW.

Am Donnerstag (5. Mai) sind die Rollen anders verteilt: Beim Tennis-Turnier zugunsten der Northampton Intensive Care Unit sind Sanchez-Vicario und Murray in ihrem Element. In der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr treten sie im ?Open Club Sanchez-Casal? in Barcelona gegen die BMW WilliamsF1 Team Piloten Heidfeld und Webber sowie gegen Marc Gené, Giancarlo Fisichella, Christian Klien, Felipe Massa, Jacques Villeneuve und Alexander Wurz an.


Historie und Hintergrund:

Für WilliamsF1 stehen insgesamt sechs Siege bei spanischen GP zu Buche. Den ersten erzielte Mansell 1987 in Jerez, den bis dato letzten Jacques Villeneuve (CDN) zehn Jahre später auf dem Circuit de Catalunya.

Das erste Rennen auf dem Circuit de Catalunya gewann am 29. September 1991 auf nasser Strecke Nigel Mansell (GBR) im WilliamsF1-Renault.

Seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1 (ab 1950) wurden 34 Große Preise von Spanien ausgetragen. Die ersten beiden GP Spanien fanden in Pedralbes statt. Spätere Austragungsorte waren Jarama (9), Montjuich (4) und Jerez (5). Seit 1991 startet die Formel 1 alljährlich auf dem Circuit de Catalunya im Norden der Stadt Barcelona, 2005 wird der GP Spanien dort zum 15. Mal ausgetragen.

Die Stadt Barcelona (rund 1,8 Millionen Einwohner) mit ihrem Mittelmeerhafen liegt im Nordosten Spaniens. Sie ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Kataloniens, verfügt über mehrere Universitäten und Hochschulen sowie zahlreiche Museen und Kulturdenkmäler. Zu den berühmtesten Söhnen der Stadt zählt der Jugendstil-Architekt Antonio Gaudí (1852-1926), der unter anderem das bis heute unvollendete Kirchenbauwerk Sagrada Familia hinterließ.
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Alt 06.05.2005, 17:31     #23
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GP Spanien - BMW wechselt Motoren an beiden FW27.

Barcelona (ESP), 6. Mai 2005. Bei der Inspektion von Nick Heidfelds Motor, der in Spanien seinen zweiten Grand Prix hätte bestreiten müssen, haben die BMW Techniker am Donnerstag ein schadhaftes Auslassventil festgestellt. Der für Mark Webber vorgesehene frische BMW P84/5 Motor hat die gleiche Spezifikation.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: "Das fehlerhafte Auslassventil könnte zum Ausfall im Rennen führen. Wir haben uns entschieden, dieses Risiko nicht einzugehen. Derzeit werden in München zwei Motoren nach neuer Spezifikation aufgebaut und anschließend nach Barcelona transportiert. Wir werden sie vor dem dritten freien Training am Samstag einbauen."

In der Konsequenz übernimmt Heidfeld die Abstimmarbeit und Reifenauswahl im freien Training am Freitag alleine. Der Deutsche wird wegen dieses außerplanmäßigen Motorwechsels gemäß Reglement in der Startaufstellung nach hinten versetzt werden.

Webber verzichtet auf das freie Training am Freitag und nimmt mit dem neuen Motor am Samstag das Training auf. Somit vermeidet er einen außerplanmäßigen Motorwechsel.
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Alt 06.05.2005, 17:32     #24
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GP Spanien - FREIES TRAINING (06.05.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 23-25°C Luft, 42-44°C Asphalt

Barcelona (ESP). BMW WilliamsF1 Team Pilot Nick Heidfeld fuhr in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Spanien in Barcelona jeweils die drittbeste Zeit. Heidfeld hat diesmal allein die Abstimmungsarbeit und Reifenauswahl übernommen. Teamkollege Mark Webber blieb am Freitag in der Box.

Bei der routinemäßigen Inspektion von Heidfelds Motor, der in Spanien seinen zweiten Grand Prix hätte bestreiten müssen, hatten die BMW Techniker am Donnerstag ein schadhaftes Auslassventil entdeckt. Der für Webber vorgesehene frische BMW P84/5 Motor hatte die gleiche Spezifikation. Das fehlerhafte Teil könnte im Rennen zum Ausfall führen, dieses Risiko will das Team nicht eingehen. In München werden deshalb zwei Motoren mit neuer Spezifikation vorbereitet, die vor dem dritten freien Training am Samstag in die beiden FW27 eingebaut werden. Heidfeld wird wegen dieses außerplanmäßigen Motorwechsels in der Startaufstellung zurückversetzt werden. Webber verzichtete auf das Training am Freitag und vermeidet somit einen außerplanmäßigen Motorwechsel.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04)
1. Training: 3. (1.17,047 min)
2. Training: 3. (1.16,527 min)
Wir sind gut unterwegs. Am Vormittag war ich noch unzufrieden mit der Balance des Autos, aber nach einigen Änderungen ist es jetzt viel besser. Weil an meinem Auto morgen erneut der Motor gewechselt werden muss, konnte ich wenigstens mehr Runden als sonst fahren, um auch das ursprünglich für Mark vorgesehene Programm mit zu erledigen. Dass ich beim Start zurückgesetzt werde, ist natürlich schade.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05
Es ist gut, dass bei Nick alles funktioniert hat und er die ganze Arbeit erledigen konnte. Ich werde ab morgen alles geben, um das Beste aus Qualifying und Rennen herauszuholen.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):

Das freie Training war produktiv. Wir haben mit Nick unser komplettes Abstimmungsprogramm abgearbeitet und viele Daten für das Rennen gesammelt. Außerdem haben wir die Kühlung für den Motor und die Bremsen überprüft. Nick hatte bereits einige der neuen Aerodynamikkomponenten am Auto. Sie haben gut funktioniert. Morgen werden wir den Rest der neuen Teile montieren, die wir für Barcelona vorbereitet haben. Mark ist bekanntlich wegen des Motorproblems nicht gefahren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das heutige freie Training war eine besondere Situation. Nick hat das für ihn umfangreiche Programm sehr gut bewältigt. Die Hauptarbeit auf der Motorenseite läuft zu diesem Zeitpunkt in München. Die neuen Einsatzmotoren erfahren gerade ihre Prüfstandsabnahme. Dann gehen sie auf die Reise nach Barcelona und werden rechtzeitig zum dritten freien Training in den Autos sein.
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Alt 08.05.2005, 21:01     #25
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GP Spanien - Qualifying Samstag (07.05.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 23-24°C Luft, 41-44°C Asphalt

Barcelona (ESP). Solide Ergebnisse für beide BMW WilliamsF1 Team Piloten im ersten Qualifying zum Großen Preis von Spanien: Nick Heidfeld fuhr am Samstag die fünftbeste Runde, Mark Webber war Sechstschnellster. Im Fall von Heidfeld steht nach zwei außerplanmäßigen Motorwechseln in Barcelona aber bereits fest, dass er vom Ende des Feldes zum fünften WM-Lauf 2005 starten wird.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
5. (1.15,038 min)
Ich bin ganz zufrieden mit meiner Runde von heute. Ich habe nicht das letzte herausgeholt, weil ich ja ohnehin wusste, dass mein Startplatz hinten sein würde. Die Abstimmung meines Autos war im Qualifying viel besser als heute morgen im freien Training. Weil ja eben feststeht, dass ich von hinten starten muss, haben wir uns ganz besonders auf die Rennabstimmung konzentriert. Ich denke, dass wir da eine gute Lösung gefunden haben. Wir werden im Rennen alles versuchen, aber der Weg nach vorn wird nicht einfach.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
6. (1.15,042 min)
Ich hatte eine ziemlich saubere Runde, obwohl es recht windig war. Wind ist auf dieser Strecke immer ein sensibles Thema, aber schließlich kämpfen alle Fahrer mit diesem Problem. Natürlich hätte ich gerne etwas mehr trainiert, um mich auf das Rennen vorzubereiten. Aber wegen unseres Motorproblems konnte ich gestern nicht fahren. Platz sechs ist jedenfalls nicht schlecht. Seit hier neu asphaltiert wurde, ist das eine ganz andere Rennstrecke. Auf dem neuen Belag ist der Reifenverschleiß im Vergleich zu früher viel geringer.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Es war ein gutes Qualifying für unser Team. Die gesamte Mannschaft hat sehr hart gearbeitet, um all die neuen Teile hierher zu bekommen und bis zum freien Training heute morgen einzubauen. Alle neuen Komponenten funktionieren gut. Wegen der Motorwechsel muss Nick am Sonntag von hinten starten, aber wir werden ihn mit einer guten Rennstrategie so gut wie möglich unterstützen. Für Mark kommt es morgen im zweiten Qualifying darauf an, seine Position auch mit höherem Kraftstoffgewicht zu verteidigen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es war ein spannendes erstes Qualifying mit engen Zeitabständen an der Spitze. Unsere Fahrer haben beide eine gute Runde hingelegt. Bei Nick allerdings steht schon fest, dass er wegen Motorwechsels von hinten starten wird. Mark muss versuchen, im morgigen Qualifying trotz mehr Kraftstoff im Auto seinen guten Platz zu halten. Die am Freitag in München aufgebauten Motoren wurden über Nacht in beide Autos eingebaut und liefen seit dem freien Training ohne Probleme.
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Alt 08.05.2005, 21:02     #26
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GP Spanien - 2. Qualifying (08.05.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 19-22°C Luft, 25-32°C Asphalt

Barcelona (ESP). BMW WilliamsF1 Team Pilot Mark Webber startet zum Großen Preis von Spanien aus der ersten Reihe. Er ist Zweitschnellster hinter Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes) und vor Lokalmatador Fernando Alonso (Renault). Nick Heidfeld trat im zweiten Qualifying nicht an. Er wird aufgrund der Motorwechsel ohnehin als Letzter starten.


Fahrer Qualifying Samstag Qualifying Sonntag Gesamt: Position / Zeit
M. Webber 6. / 1.15,042 min 2. / 1.16,626 min 2. / 2.31.668 min
N. Heidfeld 5. / 1.15,038 min nicht angetreten 17.


Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Nachdem wir zwei Mal den Motor an meinem Auto gewechselt haben, muss ich ja ohnehin von hinten starten. Deshalb bin ich m zweiten Qualifying nicht gefahren. Es freut mich, dass Mark in der ersten Reihe steht. Das zeigt auch, welche Fortschritte unser Auto gemacht hat.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Es war ein sehr gutes Qualifying für mich heute Morgen. Wir haben auch an unseren Starts gearbeitet, das sollte gut funktionieren. Ich habe gute Chancen auf ein Rennen, in dem ich frei fahren kann, ohne im Pulk aufgehalten zu werden. Renault und McLaren sind sehr stark. Aber ich hoffe, dass wir von hier Punkte mitnehmen.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Das war eine großartige Qualifyingrunde von Mark. Er ist jetzt in einer starken Position für das Rennen heute Nachmittag. Wir hoffen auf einen guten Kampf an der Spitze. Nachdem Nick wegen der Motorwechsel ohnehin als Letzter starten muss, ist er im zweiten Qualifying nicht angetreten.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Mark ist mit einer sehr guten Runde in die erste Startreihe vorgefahren. Nick hat das zweite Qualifying ebenso wie Rubens Barrichello in Folge der Platzierungsstrafen wegen Motorwechsel ausgelassen. Probleme technischer Art gab es heute nicht.
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Alt 08.05.2005, 21:04     #27
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GP Spanien - Rennen (08.05.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 24-25°C Luft, 45-46°C Asphalt

Barcelona (ESP). Mit Platz sechs für Mark Webber sammelte das BMW WilliamsF1 Team beim Großen Preis von Spanien drei weitere WM-Punkte. Teamkollege Nick Heidfeld kämpfte sich vom 17. Startplatz auf Rang zehn vor.

Mark Webber: 6.
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.16,761 min in Rd. 62 (neuntschnellste insg.)
Der Start war schwierig. Ich stand auf der schmutzigen Fahrbahnseite und habe auf Anhieb einen Platz verloren. Als mich dann Ralf Schumacher in der ersten Kurve angriff, wollte ich nicht zu viel riskieren. Anschließend hing ich dann aber hinter Ralf und Fernando Alonso fest. Das war ein Jammer, ich war ja deutlich leichter als die beiden. Dann haben wir meine Rennstrategie geändert. Nach dem ersten Stopp hatte ich dann ein sehr schweres Auto, was hart war für die Reifen. Sie haben abgebaut, und in der Folge hatte ich ziemlich starke Vibrationen. Immerhin haben wir heute noch ein paar Punkte geholt.

Nick Heidfeld: 10.
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Schnellste Runde: 1.16,519 min in Rd. 60 (siebtschnellste insg.)
Mein Start war erst ganz gut, aber dann hat ein Minardi vor mir den Motor abgewürgt, und ich musste ausweichen. Das war sehr knapp und hat mich auch Zeit gekostet. Dann habe ich ein paar Autos überholt, was gut geklappt hat. Anschließend habe ich hinter Villeneuve festgehangen, der leider später als ich zum Tanken fuhr. Nach meinem Stopp musste ich mit dem vollgetankten Auto sehr hart fahren, und später bin ich doch wieder im Verkehr stecken geblieben. Naja, man kann auch nicht allzu viel erwarten, wenn man fast als Letzter starten muss.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Mit Marks Auto hatten wir uns ein besseres Ergebnis erhofft. Nachdem er im ersten Qualifying Fünfter gewesen war, hatten wir uns entschlossen, bei der Rennstrategie etwas zu pokern und ihn mit wenig Kraftstoff in einen kurzen ersten Stint zu schicken. Aber der Start war zu schlecht, so konnte der Plan nicht aufgehen. Beim ersten Stopp nach 18 Runden haben wir die Rennstrategie für ihn geändert. Bei Nicks Auto ließ sich der Nachteil, von ganz hinten zu starten, nicht wettmachen. Er steckte ständig im Verkehr. Technisch liefen beide Autos problemlos.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Nach dem Qualifying hatten wir ein stärkeres Rennergebnis erwartet. Mark hatte einen sehr schlechten Start. Er kam damit nicht in die Position, seine Strategie mit einer kurzen ersten Phase bis zum ersten Stopp umzusetzen. Nick ist vom Ende des Feldes auf Platz zehn gefahren. Er war gut unterwegs, wenn er freie Fahrt hatte, das war allerdings selten der Fall. Die über Nacht in München aufgebauten Motoren haben einwandfrei funktioniert.

Test in Vallelunga, 10.-12. Mai:
10.05. Andy Priaulx, 11./12.05. Mark Webber, 10./11./12. Antonio Pizzonia
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Alt 13.05.2005, 14:33     #28
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GP Monaco - Vorschau

Das Kronjuwel des Formel-1-Kalenders steht vor der Tür: Am 22. Mai startet der Große Preis von Monaco. Im glamourösen Fürstentum wird der sechste von 19 Läufen zur WM 2005 ausgetragen, in der das BMW WilliamsF1 Team seine Ziele bisher nicht erreicht hat.

Gegenwärtig auf Platz vier in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure, hofft das Team in Monaco von weiteren Aerodynamikentwicklungen für den FW27 und erfolgreichen Testtagen in Vallelunga profitieren zu können. Die italienische Rennstrecke weist bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit dem eng gewundenen Stadtkurs von Monte Carlo auf.

Der berühmteste ist gleichzeitig einer der schwierigsten aller Grands Prix. Überholmöglichkeiten gibt es kaum, deshalb sind gutes Abschneiden im Qualifying und eine gute Rennstrategie entscheidend. Dabei verzeiht der Leitplankenkanal nicht den kleinsten Fahrfehler. Mit drei Monaco-Siegen in der Teamgeschichte, den jüngsten hatte Juan Pablo Montoya 2003 erzielt, hofft das BMW WilliamsF1 Team auf ein gutes Resultat beim Großen Preis von Monaco 2005.

Mark Webber:

"Der Monaco Grand Prix ist mit nichts zu vergleichen, viele verschiedene Aspekte machen diesen Event einzigartig. Das Rennen ist eine Ikone in der Motorsport-Geschichte, deshalb ist es immer ein besonderes Gefühl, dort anzutreten. Es gab dort großartige Rennen, und dort entstanden auch viele Rennsportlegenden. Für die Fahrer ist dieser Kurs eine der größten Herausforderungen der Saison. Obwohl die Geschwindigkeiten in Monte Carlo vergleichsweise gering sind, stellt die Strecke höchste Anforderungen an Konzentration und Fitness. Es ist mental anstrengend, dort zu fahren, weil es kaum Spielraum für Fehler gibt. Die vielen Leitplanken scheinen auf jeden Schnitzer zu warten - und die gehen selten mit kleinen Unfälle aus. Weil der Grand Prix so berühmt ist und der Kurs eine echte Fahrerstrecke darstellt, will dort jeder unbedingt ein gutes Ergebnis.

Auch die Teams sind extrem gefordert, weil sich die Streckenbedingungen im Laufe des Wochenendes erheblich verändern. Man muss das Auto so komfortabel wie möglich abstimmen, weil der Kurs viele Hügel und Bodenwellen hat. Andererseits ist das komfortabelste Auto nicht immer das schnellste. Hier den richtigen Kompromiss zu finden, ist ein entscheidender Punkt."

Nick Heidfeld:
"Monaco ist auf jeden Fall einer der schwierigsten Kurse der gesamten Saison. Ich mag die Strecke sehr und freue mich entsprechend auf das Rennen. Durch die Innenstadt von Monte Carlo zu fahren, ist etwas wirklich Besonderes, ein absoluter Hochgenuss. Ich bin froh, dass dieses Rennen bis heute im Kalender überdauert hat und hoffe, dass das noch lange so bleibt, obwohl es immer wieder kritische Stimmen gibt.

Ich habe ein paar Jahre in Monaco gelebt, auch von daher finde ich es immer wieder schön, zurückzukehren. Zudem habe ich sportlich sehr gute Erinnerungen an Monte Carlo: Ich habe dort sowohl im Formel 3 als auch im Formel 3000 gewonnen."

Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):
"Zur Vorbereitung auf den Monaco Grand Prix waren wir in der vergangenen Woche zum Test auf dem Kurs von Vallelunga in Italien. Das Team hat in erster Linie mit Michelin Reifentests durchgeführt, außerdem haben wir an der Abstimmung gearbeitet, die Kühlung überprüft und Starts geübt.

Auf dem engen Straßenkurs von Monaco steigt das Grip-Niveau im Laufe des Wochenendes beträchtlich. Das liegt in erster Linie an weichen Reifenmischungen, die viel Abrieb auf dem Asphalt hinterlassen. 2005 könnte dieser Faktor etwas geringer ausfallen, weil wir ja nun Reifen verwenden, die viel länger halten müssen. Überholen ist in Monaco praktisch unmöglich, von daher ist die Rennstrategie besonders wichtig.

Wir haben wiederum neue Aerodynamik-Teile für den FW27 vorbereitet. Diese Verbesserungen sind das Resultat eines intensiven Weiterentwicklungsprogramms in der Fabrik von WilliamsF1 und der großen Entschlossenheit aller Beteiligten zu verdanken."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
"Neben einem guten Qualifying-Ergebnis ist ein guter Start in Monaco wichtig. Weil die Grip-Verhältnisse auf den sonst öffentlichen Straßen sehr unterschiedlich sind, ist die richtige Dosis Schlupf dort besonders schwer zu treffen. Beim Test in Vallelunga haben wir erneut großen Wert auf Startübungen gelegt. Dabei geht es um schnelle Reaktion des Fahrers, präzisen Eingriff der Kupplung und optimal von der Traktionskontrolle geregelte Beschleunigung.

Auf Monacos Straßen lässt sich mit Motorleistung allein nichts gewinnen, aber eine gute Fahrbarkeit des Motors bei relativ niedrigen Drehzahlen zahlt sich aus. Die Rascasse-Kurve am Hafen ist seit dem Umbau nicht mehr ganz so eng wie früher. In der vergangenen Saison war die Loews-Haarnadel die einzige F1-Kurve, in der die Drehzahl im ersten Gang in den Bereich von 5000 U/min fiel. Übrigens wird man 2006 auf derartigen Strecken, die das Fahren in ungewöhnlichen Drehzahlbereichen erfordern, wohl den variablen Ansaugrohren nachtrauern. Durch Anpassen der Saugrohrlänge erreichen wir heute einen fülligeren Drehmomentverlauf. Bei den zukünftigen V8-Motoren ist diese Technik nicht mehr zulässig.

Der Große Preis von Monaco und das anschließende Rennen auf dem Nürburgring bilden das erste Doppelpack der Saison. Insgesamt sechs Mal stehen 2005 zwei Grands Prix innerhalb von acht Tagen im Kalender. In den zehn Wochen ab dem Monaco-Rennen finden acht Grands Prix statt. Das bedeutet für die Teams und Logistiker Arbeit am Drehzahlbegrenzer."


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum:
Circuit de Monaco/22. Mai 2005

Startzeit (lokal/GMT):
14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz:
3,340 km/260,520 km (78 Runden)

Sieger 2004:
Jarno Trulli (Mild Seven Renault F1 Team)

Pole 2004:
Jarno Trulli, 1.13,985 min

Rundenrekord:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.14,439 min (2004)

F1-Statistik:
BMW WilliamsF1 Team - 90 Starts, 10 Siege, 16 Polepositions
WilliamsF1 vor 2000 - 356 Starts, 103 Siege, 108 Polepositions
BMW vor 2000 - 97 Starts, 9 Siege, 15 Polepositions


Historie und Hintergrund:

Seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1, seit 1950, wurden in Monaco 51 Grands Prix ausgetragen. Den ersten gewann Juan Manuel Fangio auf Alfa Romeo. Damals betrug die Renndistanz 100 Runden bzw. 318 Kilometer.

WilliamsF1 feierte bisher drei Siege in Monaco: 1980 siegte Carlos Reutemann, 1983 Keke Rosberg, 2003 gewann Juan Pablo Montoya für das BMW WilliamsF1 Team.

Erst seit 2004 gibt es in Monaco entlang der Boxengasse auch Garagen für die Fahrzeuge. Bis dahin hatten die Teams die Autos zwischen den Trainings und Qualifyings sowie zum Rennen stets zwischen den provisorischen Werkstätten im Fahrerlager und der Boxengasse hin- und herschaffen müssen. Das alte Gebäude hatte im Wesentlichen als Unterstand für die Tankanlage, Ersatzteile und Computer gedient.

Der Kurs in Monaco ist die kürzeste GP-Strecke (3,340 Kilometer). Nirgendwo werden im Rennen mehr Runden gefahren (78). Dennoch bedeuten 260,520 Kilometer die kürzeste Renndistanz der Saison.

Freitags herrscht für die Formel 1 in Monaco stets Motorenruhe. Die ersten beiden freien Trainings werden daher bereits am Donnerstag ausgetragen.

Der Große Preis von Monaco ist auch das Party- und Prominenten-Highlight der Formel-1-Saison. BMW Gast im Fahrerlager wird unter anderen Eva Padberg sein. Das Top-Model hatte im Februar in München die aktuelle Merchandising-Kollektion des Teams vorgestellt.

Monaco ist mit einer Fläche von 1,95 Quadratkilometern nach dem Vatikan der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt. Er besteht aus den Vierteln Fontvieille, La Condamine, Monaco Ville und Monte Carlo. Insgesamt leben rund 32.400 Einwohner in dem als Spieler- und Steuerparadies bekannten Land, von ihnen sind lediglich 16 Prozent echte Monegassen.

Nach der Verfassung von 1962 ist Monaco eine konstitutionelle Erbmonarchie. Staatsoberhaupt ist seit dem 6. April 2005 Prinz Albert II. 1419 wurde Monaco mit Beginn der Herrschaft der Grimaldi-Familie ein unabhängiger Staat.
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Alt 20.05.2005, 08:23     #29
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GP Monaco - FREIES TRAINING (19.05.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 23-26°C Luft, 31-47°C Asphalt
Monaco. Solider Start ins Wochenende: Die BMW WilliamsF1 Team Piloten Mark Webber und Nick Heidfeld erledigten in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Monaco die üblichen Rennvorbereitungen.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 engine: 2. GP
1. Training: 7. (1.18,244 min)
2. Training: 12. (1.17,422 min)
Der Tag lief gut. Wir haben uns um alles gekümmert, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind mit beiden Autos relativ viele Runden gefahren, und das ist gut so. Morgen haben wir, wie immer freitags in Monaco, einen freien Tag. Das heißt, wir haben auch mehr Zeit, um uns mit den Daten zu befassen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Vor allem bezüglich der Michelin-Reifenmischung. Insgesamt fühlt sich das Auto gut an, wir müssen aber noch ein bisschen schneller werden.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 engine: 2. GP
1. Training: 11. (1.18,859 min)
2. Training: 16. (1.17,667 min)
Es war ein guter erster Trainingstag hier. Wir hatten keine technischen Probleme, und es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, auf dieser ganz speziellen Strecke zu fahren. Im zweiten freien Training habe ich leider am Ende wegen diverser gelber Flaggen keine freie Runde erwischt. Aber viel wichtiger ist, dass wir unsere Arbeit komplett erledigt haben und viele Runden gefahren sind. So sollten wir in der Lage sein, die richtige Reifenwahl zu treffen.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Wir haben heute unsere üblichen Hausaufgaben zur Rennvorbereitung erledigt: die zwei Reifenmischungen miteinander verglichen und die Temperatur bzw. die Kühlung für die Bremsen und den Motor überprüft. Wir haben während der beiden Trainings ein paar Abstimmungsänderungen vorgenommen. Sie brachten bereits Verbesserungen, und wir wollen uns weiter steigern. Die neuen Aerodynamikteile, die wir mit hierher gebracht haben, funktionieren gut.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Beide Fahrer haben sich auf die Reifenauswahl konzentriert und sind zu diesem Vergleich je sechs bzw. zehn Zeitrunden am Stück unter Rennbedingungen gefahren. Außerdem ging es darum, die Traktionskontrolle im unteren Drehzahlbereich anzupassen. In den engen Kurven von Monaco werden so niedrige Motordrehzahlen gefahren wie auf keinem anderen GP-Kurs. Der dritte Aspekt war die Temperatursituation. Wir erreichen in Monaco aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten deutlich höhere Wassertemperaturen als auf schnellen Strecken.
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Alt 23.05.2005, 07:32     #30
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GP Monaco - Qualifying Samstag (21.05.2005)

Wetter: trocken, zeitweise bewölkt, 21-22°C Luft, 35-42°C Asphalt
Monte Carlo (MCO). Mark Webber und Nick Heidfeld belegten im ersten Qualifying zum Großen Preis von Monaco die Plätze drei und sechs für das BMW WilliamsF1 Team. Schnellster im ersten Einzelzeitfahren war Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) vor dem WM-Führenden Fernando Alonso (Renault).

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 Motor: 2. GP
3. (1.14,584 min)
Ich bin auf jeden Fall froh über diese Rundenzeit und meinen dritten Platz, wenngleich der Rückstand auf Kimi wirklich groß ist. Im freien Training heute Morgen war ich Viertschnellster und unsicher, ob ich meine Rundenzeit im Qualifying wiederholen könnte, weil sich die Streckenbedingungen doch etwas verschlechtert haben. Trotzdem hat alles gepasst. Dieses gute Abschneiden ist in erster Linie den Leuten in den Fabriken in Grove und in München zu verdanken. Dort wurde sehr hart gearbeitet, um unseren Rückstand aufzuholen. Wenn man sich hier die Spitzenpositionen anschaut, dann wird außerdem klar, dass Michelin hier all seine Kunden mit großartigen Reifen ausstattet.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 2. GP
6. (1.15,128 min)
Obwohl die Streckenbedingungen etwas schlechter waren als am Vormittag und ich relativ früh an der Reihe war, konnte ich eine bessere Rundenzeit einfahren. Im ersten Sektor hatte ich etwas zu wenig Grip, aber das war anschließend okay. Auch die Abstimmung meines Autos ist gut. Monaco ist nach Suzuka meine zweitliebste Rennstrecke. Ich denke, wir können hier einiges erreichen.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Beide Fahrer sind unter den ersten Sechs, wir können mit dem ersten Qualifying ganz zufrieden sein, wobei die zweite und entscheidende Qualifikation natürlich noch aussteht. Die Autos funktionieren auf dieser Strecke gut, und ich bin überzeugt, dass wir auch eine gute Rennabstimmung haben. Die Einstellungen für die Motor- und Bremsen-Kühlung passen ebenfalls. Wir rechnen am Sonntag mit ähnlichen Außentemperaturen wie heute.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Für unser Team war das ein sehr gutes Ergebnis mit leeren Tanks im ersten Qualifying. Vor allem Mark hat eine starke Runde hingelegt. Beide Fahrer haben gute Ausgangspositionen für das morgige Abschlussqualifying. Bei dem Unfall von Ralf Schumacher hat man wieder einmal gesehen, dass in Monaco Glück und Pech oft nur wenige Zentimeter auseinander liegen.
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