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Alt 19.10.2003, 15:45     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Alle Infos zum neuen BMW X3

1.Der neue BMW X3.

2. Das Design.

3. Das neue Allradsystem xDrive.

4. Das Fahrwerk.

5. Die Motoren.

6. Die Sicherheit.

7. Innenraum und Ausstattung.

8. Die Extras.

9. Der Markt für die BMW X-Familie.

10. Die Produktion des X3.

11. Technische Daten.

12. Leistungs- und Drehmoment-Diagramm.

13. Außen- und Innenabmessungen.

14. Preise X3

Der neue BMW X3.Das erste Premium Sports Activity Vehicle in seiner Klasse.
  • Eine neue Fahrzeugkategorie für anspruchsvolle, aktive Menschen.
  • Souveräner dynamischer Auftritt mit unverwechselbarem Design.
  • xDrive: neue intelligente Allradtechnologie für überragende Agilität.
  • 3,0- und 2,5-Liter Reihensechszylinder Benzin- und 3,0-Liter Dieselmotor.
  • Sportlich vielseitig, im Einsatzbereich wie in der Ausstattung.

BMW erweitert die erfolgreiche X-Familie mit einem sehr dynamischen und ebenso vielseitigen Fahrzeug. Der neue BMW X3 vereint die herausragende Agilität eines typischen BMW mit dem breiten Einsatzspektrum eines Sports Activity Vehicles (SAV). Zum ersten Mal kommt mit dem X3 ein Premium Angebot in der Klasse der SAVs unterhalb des X5 auf den Markt und tritt an, um die befestigten und die unbefestigten Wege der Welt zu erobern.

Der X3 verbindet die charakteristischen Proportionen eines Sports Activity Vehicle mit klassischen sowie neuen BMW Designelementen. Die moderne Formensprache im Wechsel von konkaven und konvexen Flächen verleiht dem X3 eine jugendliche und frische Erscheinung. Seine Eigenständigkeit innerhalb der BMW Modellpalette unterstreichen die zahlreichen charakteristischen Details, beispielsweise der neu interpretierte klassische „Hofmeisterknick“ in den hinteren Seitenscheiben, die neu gestaltete Doppelniere oder die Front- und Heckleuchten. Der lange Radstand mit kurzen Überhängen und die nach hinten abfallende Dachlinie betonen bereits im Stand die Dynamik des Sports Activity Vehicles. Kraftvoll ausgestellte Radhäuser und eine markante Frontpartie verleihen dem Neuling einen selbstbewussten Charakter und unterstreichen seinen souveränen Auftritt in jeder Umgebung.

Eine neue Größe im BMW Modellprogramm.

Die vollkommen neue und eigenständige Modellreihe lässt sich schon anhand der Daten erkennen: Mit 4 565 Millimetern ist der X3 um 87 Millimeter länger als ein 3er touring, aber fast 30 Zentimeter kürzer als eine neue 5er Limousine. Auch der X5 mit 4 667 mm von Stoßfänger zu Stoßfänger ist eindeutig der größere Bruder. Vergleichbare Relationen gelten für den Radstand von 2795 Millimetern (3er: 2 725 mm/X5: 2 820 mm). In der Höhe überragt der X3 mit 1674 mm jedoch sowohl 3er touring (1429) als auch 5er Limousine (1468) deutlich und nur der Schatten des 1715 mm hohen X5 fällt auf den Neuen in der Familie. Sitzt nur der Fahrer hinterm Steuer, erlaubt ihm die Bodenfreiheit des X3 von exakt 201 Millimetern Durchkommen auch auf zerklüftetem Untergrund.

Kraftvolle Reihensechszylindermotoren für sportliche Fahrleistungen.

Für dynamische Fortbewegung sorgen die für ihre überragende Laufkultur und Leistung berühmten Reihensechszylindermotoren als Benziner und Diesel. Mit 170 kW (231 PS) erreicht der agile X3 3.0i serienmäßig bis zu 210 km/h, mit der optionalen Hochgeschwindigkeitsabstimmung (im Sportpaket erhältlich) sogar bis zu 224 km/h. Das Triebwerk des X3 2.5i leistet 141 kW (192 PS). Der drehfreudige 3,0-Liter-Sechszylinder erlaubt auch schnelle Spurts aus dem Stand auf 100 km/h: Er benötigt für diese Disziplin gerade mal 7,8 Sekunden. Dezent gibt sich der hochmoderne 3,0-Liter Ottomotor, der die Abgaslimits nach EU 4 unterschreitet, im Kraftstoffverbrauch, 11,4 Liter genehmigt sich der X3 3.0i auf 100 Kilometer.

Freunde des besonders kraftvollen Drehmoments werden vor allem vom X3 3.0d begeistert sein. Der gerade überarbeitete Reihensechszylinder Turbodieselmotor mit Common Rail Direkteinspritzung der zweiten Generation leistet im X3 150 kW (204 PS) und bewegt das Sports Activity Vehicle mit souveränen 410 Nm maximalem Drehmoment. Er ermöglicht ebenfalls serienmäßig eine maximale Geschwindigkeit von 210 km/h, mit Hochgeschwindigkeitsabstimmung sogar bis zu 218 km/h. Auch in der Beschleunigung kann von einem zähen Diesel keinerlei Rede sein, stürmt der Selbstzünder doch in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Und das bei so wenig Kraftstoffverbrauch: Mit nur 8,4 Liter Diesel begnügt sich der X3 3.0d auf 100 Kilometer Fahrstrecke.

Alle drei Motorvarianten sind serienmäßig mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet und werden auf Wunsch auch mit 5-Stufen-Automatik geliefert.

Das neue Allradsystem xDrive.

Ein besonderes Highlight des X3 ist das völlig neu entwickelte intelligente Allradsystem xDrive, das neue Maßstäbe in punkto Agilität von Allradfahrzeugen setzt. xDrive ermöglicht die stufenlose und vollvariable Verteilung der Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse. Das System erkennt sofort, wann eine Veränderung der Kraftverteilung notwendig wird und reagiert in extrem kurzer Zeit, im Onroad-Betrieb in der Regel sogar vor einem eventuellen Haftungsabriss eines Rads. Dadurch kann xDrive beispielsweise beim dynamischen Durchfahren einer Kurve zu jedem Zeitpunkt die optimale Antriebskraft an die jeweilige Achse leiten und minimiert so deutlich Unter- und Übersteuern.

Auf der Straße bietet xDrive damit einen spürbaren Gewinn an Agilität, Fahrfreude und gleichzeitig auch an Sicherheit. Fahrwerksregelsysteme wie DSC müssen erst wesentlich später eingreifen als bei herkömmlichen Allradsystemen. xDrive sorgt darüber hinaus auch für besseres Vorankommen auf unbefestigtem oder glattem Untergrund, da die Kraft in kürzester Zeit an die Räder mit Grip geleitet wird, wenn an einem Rad Durchdrehen und damit Traktionsunterbrechung droht.

Hervorragendes Fahrgefühl durch hohe Sitzposition.

Die Vielseitigkeit des neuen X3 beschränkt sich jedoch bei weitem nicht auf das unterschiedliche Terrain, in dem er sich agil und dynamisch bewegt. Auch sein Innenraum und die umfangreichen Ausstattungsmöglichkeiten machen ihn zum passenden BMW für aktive, vielseitige Menschen. Aus der „Command Position“, der charakteristischen hohen Sitzposition der BMW Sports Activity Vehicles, überblicken die Insassen nicht nur die Umwelt aus einem angenehm übersichtlichen Blickwinkel, sondern auch ein sehr modernes geräumiges Interieur. BMW typische Eleganz und Ästhetik wurden dem Fahrzeugcharakter entsprechend kombiniert mit einem sportlichen Ambiente und vielen praktischen Detaillösungen. Ein breites Angebot von sowohl klassischen, als auch sportlich modernen Materialien und Farben bietet umfangreiche Möglichkeiten, den Fahrzeuginnenraum individuell zu gestalten. Im Cockpit sind die beiden Rundinstrumente BMW typisch in einer eleganten Hutze zusammengefasst. In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich der optionale16:9 Farbmonitor des Navigationssystems, der bei Gebrauch automatisch nach oben klappt.

Viel Platz und hohe Funktionalität.

Ein großzügiges Raumangebot findet sich auch hinter der weit öffnenden Heckklappe, wo allerlei Sportgerät, beispielsweise mehrere Mountainbikes, untergebracht werden kann. Bis zu 1560 Liter Gepäckraum stehen je nach Sitzanordnung zur Verfügung. Zahlreiche Ablagemöglichkeiten runden die hohe Funktionalität des X3 sinnvoll ab. Unabhängig von der Motorisierung kann jeder X3 bis zu 500 Kilo Nutzlast mitnehmen,

die Leergewichte liegen zwischen 1740 kg (X3 2.5i) und 1850 kg (X3 3.0d). Und wer noch größeres Sportgerät mitnehmen möchte, darf an die optionale Anhängerkupplung des X3 2.5 einen 1800 kg schweren Anhänger befestigen, bei den beiden 3-Liter Modellen liegt das Limit für die gebremste Anhängelast sogar bei 2 000 kg. In jedem Fall ermöglicht die einzigartige BMW Anhänger-Stabilisierungskontrolle eine sichere Fahrt beispielsweise mit Bootstrailer oder anderen Anhängern. Diese Erweiterung des Fahrwerks_regelsystems DSC ist ebenso serienmäßig wie die automatische Bergabfahr_kontrolle HDC (Hill Descent Control) für sichere Abfahrten auch auf losem Untergrund.

Bei der Entwicklung des X3 wurden auch im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit hohe Maßstäbe angelegt. Das erfolgreiche Konstruktionsprinzip der BMW Sports Activity Vehicles – die Durchführung der vorderen Antriebswelle durch die Ölwanne – gibt dem X3 einen sehr niedrigen Fahrzeugschwerpunkt und reduziert so die Seitenneigung. xDrive mit seiner intelligenten Kraftverteilung sorgt dafür, dass der X3 auch in schnellen Kurven sehr stabil bleibt. Kritische Situationen werden dadurch häufig gar nicht erst eintreten. Und falls doch, dann greift das serienmäßige Fahrwerksregelsystem DSC stabilisierend ein. Darüber hinaus verfügt der X3 serienmäßig über die Reifen Pannen Anzeige (RPA), die durch ständigen Vergleich der Raddrehzahlen den Luftdruck der Reifen überprüft und den Fahrer bei einem Druckverlust optisch und akustisch warnt.

Extra Highlights: Panoramadach und Adaptives Kurvenlicht.

Der BMW X3 wird mit einer sehr großen Palette optionaler Ausstattungs_varianten angeboten. Highlights dabei sind das neue große Panoramadach und das innovative Adaptive Kurvenlicht ALC. Das zweiteilige Panoramadach zieht sich nahezu über das komplette Dach, die Glasfläche misst satte 0,65 Quadratmeter. Auf Knopfdruck kann der Fahrer die Scheibe vollständig öffnen. Das Adaptive Kurvenlicht verbessert die Sicht des Fahrers während der Dunkelheit mittels schwenkbarer Scheinwerfer, die sich kontinuierlich an den Lenkwinkel anpassen. Die beiden Bi-Xenon-Scheinwerfereinheiten werden dabei über Lenkradwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit gesteuert und leuchten so in Kurven den weiteren Straßenverlauf aus.

Für besonders leistungsorientierte X3 Kunden bietet BMW ein Sportpaket an, das dank spezieller Fahrwerksabstimmung gesteigerte Höchstgeschwindig_keiten erlaubt. Das Paket umfasst zudem weiße Blinkleuchten, Shadow Line und Sternspeichen-Leichtmetallräder sowie Sport-Lederlenkrad und Sportsitze für Fahrer und Beifahrer.

Der neue BMW X3 wird ab Anfang 2004 in Europa und Nordamerika erhältlich sein. Weitere Märkte folgen sukzessive.
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Geändert von Hermann (19.10.2003 um 16:30 Uhr)
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Alt 19.10.2003, 15:52     #2
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1. Der neue BMW X3.

BMW erweitert das Marktsegment der Sports Activity Vehicles um eine neue Klasse: Der X3 verbindet die Agilität eines kompakten BMW mit dem souveränen Fahrgefühl des X5. Für die Dynamik sorgen Sechszylinder_motoren, Sechsganggetriebe und der neue, elektronisch geregelte Allradantrieb xDrive; das besondere Fahrgefühl vermitteln die Command Sitzposition, das großzügige Raumgefühl und die moderne Ausstattung des kompakten SAV. Die neue BMW Baureihe kommt Anfang 2004 in drei Modellvarianten auf den Markt, zunächst als X3 3.0i mit 170 kW (231 PS) Benzinmotor und wenig später auch als X3 3.0 d mit 150 kW (204 PS) Dieselmotor, und als X3 2.5i mit 141 kW (192 PS) Ottomotor.

Die vollkommen neue und eigenständige Modellreihe lässt sich schon anhand der Daten erkennen: Mit 4 565 Millimetern ist der X3 um 87 Millimeter länger als ein 3er touring, aber fast 30 Zentimeter kürzer als eine neue 5er Limousine. Auch vom X5 mit 4 667 mm von Stoßfänger zu Stoßfänger unterscheidet sich der neue X3 klar in seinen Aussenmaßen. Vergleichbare Relationen gelten für den Radstand von 2 795 Millimetern (3er: 2 725 mm/X5: 2 820 mm). In der Höhe überragt er mit 1674 mm (inklusive Antenne) jedoch sowohl 3er touring (1429 mm) als auch 5er Limousine (1468 mm) deutlich und nur der X5 ist mit seinen 1715 mm höher als der Neue in der BMW Familie.

Als Sports Activity Vehicle sind dem X3 auch seine Eigenschaften eindeutig vorbestimmt: Sein bevorzugtes Terrain ist die Straße, darüber hinaus glänzt er mit sicheren und weitreichenden Fähigkeiten auf unbefestigten Wegen. Dazu verhilft ihm einerseits xDrive, der neue BMW Allradantrieb. Andererseits sorgen die hohe Bodenfreiheit von 201 Millimetern, die Böschungswinkel von 26,1 Grad vorn und 23,6 Grad hinten sowie der Rampenwinkel von 19 Grad für die erforderlichen Freiheitsgrade. Mit Rampenwinkel wird der maximal mögliche Winkel bezeichnet, die eine Rampe, wie eine Tiefgaragenabfahrt, zwischen den Achsen haben darf, ohne dass das Fahrzeug darauf aufsitzt. Zwei weitere Grenzwerte, die durchaus auch einem ausschließlichen Geländewagen gut zu Papier stünden, sind die 50 Zentimeter Wattiefe und die maximale Anfahrsteigfähigkeit von 33 Prozent.

Aerodynamisches Vorbild: Hoher Fahrspaß, geringer Verbrauch.

Der neue BMW X3 sieht nicht nur besonders gut aus, er hat auch eine besonders gute Aerodynamik: Durch entsprechende Berechnungen in der frühen Entwicklungsphase und intensive Optimierungsarbeit im Windkanal zuerst mit 1:2,5-Modellen, später mit Modellen in Originalgröße entstand ein Um- und Durchströmkonzept mit einem Widerstandsbeiwert von cx = 0,35 für alle Sechszylindermodelle – Benziner und Diesel. Ein derart geringer Luftwiderstandsbeiwert ist einmalig im Wettbewerbsumfeld des neuen BMW X3. Für den Fahrer bedeutet ein niedriger cx-Wert sehr gute Fahrleistungen bei geringem Verbrauch, insbesondere im höheren Geschwindigkeitsbereich.

Die intensive Detailarbeit von Aerodynamikern und Designern im Windkanal führte unter anderem zur Ausbildung eines aerodynamisch optimalen Heckspoilers. Mit der Reduzierung der inneren Widerstände der Kühlluft_führungen verbesserten sich die Kühlluftzu- und Abströmverhältnisse. Auch die Luftführungen zu Vorderachs- und Schaltgetriebe wurden optimiert. Gleichzeitig konstruierten die Ingenieure die Unterboden-Verkleidungsteile so, dass ein möglichst glatter Unterboden entstand.

Auch in fahrdynamischer Hinsicht zeigt die aerodynamische Feinarbeit am BMW X3 beeindruckende Erfolge: Für die Fahrzeugkategorie sehr niedrige Auftriebsbeiwerte an Vorder- und Hinterachse erhalten den Anpressdruck des Fahrzeugs auf die Straße auch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten sowohl geradeaus als auch bei Kurvenfahrt. Dies unterstützt das betont sportliche und agile Fahrverhalten. Darüber hinaus trägt der niedrige Auftrieb zu einem Höchstmaß an aktiver Fahrsicherheit im Hinblick auf Längsstabilität und sicherheitsrelevante Fahrmanöver, wie schnelle Spurwechsel, bei.
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Alt 19.10.2003, 15:54     #3
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2. Das Design.

Der X3 hat die BMW typischen, unverwechselbaren Proportionen: Eine lange und markante Motorhaube, die über eine relativ steile A-Säule mit einem weichen, dynamischen Schwung in das coupéartige, zurückgesetzte „Greenhouse“ – die Fahrgastzelle – übergeht. Kurze Überhänge und ein langer Radstand verleihen dem X3 optisch Dynamik und Stabilität.

Kraftvoll ausgestellte Radhäuser sorgen für ein sportliches Auftreten. Die hohe Bodenfreiheit und schwarze Akzentteile signalisieren Unempfindlichkeit und Robustheit für den Einsatz abseits befestigter Straßen. Die elegante Formgebung lässt jedoch auch bei Auffahrt in edlerem Umfeld keinen Zweifel an den Premium Qualitäten des X3.

Dynamik schafft neben den Proportionen vor allem die Spannung in den Oberflächen: Klare geometrische Linien im Wechselspiel mit gespannten Flächen und markanten Formübergängen erzeugen Dreidimensionalität. Konkave und konvexe Flächen und subtile Licht- und Schattenverläufe auf den Flächen wirken kraftvoll, dynamisch und gleichzeitig leicht.

Charakteristische Front – markante Linien.

Besonders an der Front erkennt man nicht nur den typischen BMW, sondern auch das Mitglied der X-Familie. Doppelscheinwerfer und Niere stehen für die unverwechselbare Markenzugehörigkeit. Der kräftige Stoßfänger betont die robusten Eigenschaften eines SAV. Dieser Charakter findet sich bis ins Detail wieder: So sind beispielsweise die schwarzen Stäbe in den Nieren breit und kantig geformt. Ebenfalls charakteristisch für den X3 sind die fast rechtwinklig um die Motorhaube gezogene Leuchteneinheiten mit seitlich integrierten Blinkern.

Die seitliche Brüstungslinie entspringt optisch dem Blinker und setzt sich über die Motorhaube bis in das Heck fort. Brüstungslinie und Lichtkante sind die zwei markanten Linien der Seitenwand. Durch ihre Parallelität wirken sie klar und geometrisch. Sie stehen im Wechselspiel mit gespannten konvexen und konkaven Flächen. Dabei entstehen subtile Licht- und Schattenverläufe in den Flächen, die Sportlichkeit und Agilität vermitteln.

Präzise Linien und charakteristische Stufen verleihen dem Heck des X3 eine dreidimensionale Erscheinung und einen unverwechselbaren Charakter. Konvex-konkave Formübergänge in den einzelnen Flächen geben ihm Tiefe. Der prägnante Dachspoiler hat nicht nur aerodynamische Gründe, er lässt das Heck zudem markant und kraftvoll gespannt aussehen. Form und Grafik der Rückleuchten zeigen durch eine neue Interpretation der BMW typischen L-förmigen Leuchten die Familienähnlichkeit zum X5 und greifen dabei Linien in den Farbflächen wieder auf.

Interieur spiegelt die Dynamik wider.

Die markante und kraftvolle Skulptur des Exterieurs setzt sich im Interieur fort. Straffe, dynamische Flächen, die bewusst durch Stufen und Kanten unterteilt sind, drücken Variabilität, Sportlichkeit und Agilität aus. Moderne Materialien, hochwertige Narbungen und geschmackvolle Akzentflächen unterstreichen sowohl die elegante als auch die sportliche Facette des X3.

Die Armaturentafel zeigt eine starke horizontale Ausrichtung und unterstreicht das Gefühl von Souveränität, die sich schon durch die erhöhte Sitzposition im X3 ergibt. Ergänzend dazu stellt die dezente Fahrerorientierung der Mittel_konsole den Lenker in den Mittelpunkt. Auf die robuste Natur des SAV weisen die kräftigen Türgriffe hin, die sich mit der Armauflage kreuzen und bis zur Türunterkante ziehen. Die Eignung des X3 zum aktiven Gebrauch wird zusätzlich durch aufgesetzte Türtaschen mit Netzen und große Ablagefächer in der Mittelkonsole betont.

Der X3 vereint auch im Material- und Farbkonzept zwei Eigenschaften zu einem Konzept: Sportlichkeit und Eleganz: Moderne, sportliche Materialien und Aluminium sind ebenso möglich wie Vollleder- und Holzausstattungen. Besondere Materialien decken ein breites Spektrum ab und lassen gleichzeitig Raum für Individualität. Network ist eine hochwertige Stoffaus_stattung, die in drei Farbvarianten angeboten wird. Die Kunstlederausstattung heißt Sensatec und umfasst zwei Farben. Ambiente ist die Bezeichnung für die Lederausstattung mit fünf Farben. Eine Besonderheit sind dabei reflektierende Keder, die Sitz und Lehne jeweils in der Mitte vertikal teilen und die Linie des Sitzes betonen.
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Alt 19.10.2003, 16:01     #4
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3. Das neue Allradsystem xDrive.

xDrive heißt das neue intelligente Allradantriebskonzept mit aktiver Fahrdynamikregelung von BMW. Es sorgt nicht nur für bestmögliche Traktion bei schwierigen Fahrbahnverhältnissen, sondern durch seine elektronisch geregelte, variable Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse gleichzeitig für mehr Fahrsicherheit und Fahrdynamik.

Der BMW X3 ist als Sports Activity Vehicle (SAV) vor allem für exzellente Eigenschaften auf der Straße entwickelt. Dass bei seiner Entwicklung die vielzitierten hervorragenden Fahreigenschaften aller BMW Automobile als Maßstab galten, ist selbstverständlich. Deshalb ist auch der neue Allradantrieb xDrive in der Lage, die Antriebskraft ja nach Fahrzustand sehr schnell und vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse zu verteilen. Darüber hinaus wird durch die proaktive Kraftverteilung sichergestellt, dass maximale Allradperformance gewährleistet ist, noch bevor ein Rad durchdrehen kann. Eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung mit extrem kurzer Ansprechzeit leitet die Kraft über eine kettengetriebene Gelenkwelle, die links parallel zum Motor nach vorn verläuft, zur Vorderachse. Die Verbindungswelle zum rechten Vorderrad wird – wie beim X5 – durch die Ölwanne geführt. Dieser Kunstgriff ermöglicht unter anderem einen niedrigen Einbau des Motors und damit einen tiefen Schwerpunkt bei gleichzeitig guter Bodenfreiheit. Das kommt erneut der Fahrdynamik zugute, verringert die Seitenneigung bei Kurvenfahrt und ermöglicht gute Schlechtwegeeigenschaften.

Kernstück von xDrive: Elektronisch geregelte Lamellenkupplung.

Im Verteilergetriebe sitzt das Kernelement von xDrive: Die elektronisch geregelte Lamellenkupplung, die den Kraftfluss zur Vorderachse innerhalb von Millisekunden je nach Bedarf regelt. In Extremfällen können Vorder- und Hinterachse dadurch völlig entkoppelt oder starr miteinander verbunden werden. Die starre Verbindung entspricht dabei der Längssperre bei konventionellen Allradantrieben. Die Funktion einer Quersperre, also die zwangsweise Kraftverteilung an beide Vorder- beziehungsweise Hinterräder, stellt das DSC mit Hilfe des elektronischen Bremseneingriffs dar: Dreht ein Rad durch, ohne Kraft zu übertragen, wird es abgebremst. Dadurch verteilt das Differential im Achsgetriebe automatisch mehr Kraft an das Rad auf der anderen Seite der Achse.

Vorteil xDrive: Frühere Information ermöglicht schnellere Reaktion.

Die Regie für die Steuerung übernimmt dabei das neue Allradsystem xDrive. Es ist direkt vernetzt mit dem Stabilitäts-Regelsystem DSC, das mit Hilfe von xDrive seine Aufgaben noch besser erfüllen kann. Diese Partnerschaft beruht auf Gegenseitigkeit, denn auch DSC verhilft xDrive zu wesentlichen Vorteilen. Im Gegensatz zu anderen Allradsystemen zeichnet sich xDrive dadurch aus, dass es proaktiv ist. Während herkömmliche Allradsysteme erst reagieren, wenn Räder durchdrehen, erkennt xDrive – durch Auswertung des Fahrerwunsches wie z. B. Gaspedalstellung – eine Fahrsituation, in der Allradtrieb hilfreich ist. Auf diese Weise wird Allradperformance sichergestellt bevor Schlupf entsteht. Darüber hinaus greift es auf alle Informationen zurück, die das Fahrwerksregelsystem DSC sammelt. So wird beispielsweise über den Gierratensensor die Drehbewegung des Fahrzeugs und über einen Lenkwinkelsensor der Einschlag des Lenkrads ermittelt. Zusammen mit den Informationen über Geschwindigkeit aus den Radsensoren, der Fahrzeugquerbeschleunigung sowie den Motordaten kann xDrive daraus frühzeitig erkennen, in welcher Fahrsituation sich der X3 gerade befindet und kann die Antriebskraft entsprechend optimal zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen. Das Ergebnis ist ein spürbarer Gewinn an Agilität, den man besonders gut auf kurvenreichen Bergstrecken erfahren kann.

In der Praxis ermöglicht xDrive in kürzester Zeit die beliebige Verschiebung der Drehmomente zwischen den Achsen. Der Fahrer profitiert davon permanent, da der Kraftfluss kontinuierlich der jeweiligen Fahrsituation angepasst wird. Ein paar Beispiele:
  • Beim Anfahren unter alltäglichen Bedingungen schließt sich die Lamellen_kupplung nahezu vollständig, bis etwa 20 km/h erreicht sind. Damit wird im Anfahrbereich eine maximale Traktion sichergestellt. Danach verteilt das System die Kraft permanent variabel zwischen Hinter- und Vorderachse je nach Fahrzustand.
  • In Kurven verringert das blitzschnelle Umverteilen des Kraftflusses das Unter- oder Übersteuern. Drängt in der Kurve das Fahrzeugheck nach außen, schließt xDrive die Lamellenkupplung stärker und leitet dadurch immer mehr Kraft auf die Vorderräder. So können die Hinterräder wieder mehr Seitenkraft aufbauen und das Fahrzeug stabilisiert sich. Durch die Kombination mit dem DSC kennt das System die Übersteuertendenz schon zu einem sehr frühen Stadium und greift ein, noch bevor der Fahrer die veränderte Fahrsituation überhaupt bemerkt: Der X3 fährt wie auf den sprichwörtlichen Schienen durch die Kurve. Erst wenn die Gefahr des Übersteuerns durch die variable Kraftverteilung alleine nicht mehr beseitigt werden kann, greift das Fahrwerksregelsystem DSC ein.
  • Strebt das Fahrzeug über die Vorderachse aus der Kurve, wird diese Untersteuertendenz durch die Informationen aus dem DSC System erkannt und durch weniger Kraftanteile für die Vorderachse kompensiert. So kann im Extremfall bis zu 100 Prozent Heckantrieb vorherrschen. Sollte dies nicht ausreichen, tritt auch hier das DSC System in Aktion. Dadurch kann der Fahrer den X3 etwa auf Serpentinenstrecken mit der Agilität eines 3er BMW bewegen. Selbst abrupte Gaswechsel kompensiert xDrive mühelos: Während zwischen dem Druck aufs Gaspedal und dem Aufbau eines Motormoments mindestens 200 Millisekunden vergehen, kann die Lamellenkupplung innerhalb von 100 Millisekunden vollständig geöffnet oder geschlossen werden.
  • Beim Fahren mit großem Lenkwinkel und wenig Gas – die klassische Einparksituation – reduziert sich der Allradantrieb bis zum reinen Heckantrieb. Es gibt weder unangenehme Verspannungen im Antriebsstrang noch Einflüsse auf die Lenkung.
  • An Steigungen mit rutschigem Straßenbelag, beispielsweise auf Schnee, wird durch die Sperrwirkung zwischen Vorder- und Hinterachse das Durchdrehen einzelner Räder verhindert. Dadurch muss DSC erst bei wesentlich schwierigeren Fahrbahnverhältnissen Gas wegnehmen oder Räder abbremsen, um den Kraftfluss anzupassen. Beim Weiterfahren verringert die Sperrwirkung zudem deutlich die Gefahr des Längs- oder Seitenkraftverlustes an einzelnen Rädern. Das vermittelt dem Fahrer ein wesentlich sichereres und agileres Fahrverhalten.
Um gleich lange Antriebswellen verwenden zu können, ist auf der rechten Seite der Ölwanne ein Lagerbock angeflanscht. Der Vorteil: Die Lenkung ist frei von Antriebseinflüssen, da die Beugewinkel der Gelenkwellen rechts und links gleich sind. Außerdem ermöglicht diese Konstruktion maximalen Lenkeinschlag und mit 11,7 Meter einen entscheidend kleineren Wendekreis als bei konventionellen Geländewagen. Das wiederum ist ein wesentlicher Vorteil des X3 im Alltag, etwa beim Wenden oder in engen Parkhäusern.

Auf ein zusätzliches Untersetzungsgetriebe, wie es für extreme Gelände_fahrten zum Einsatz kommt, wurde beim X3 bewusst verzichtet. Zum einen, um bei großzügiger Bodenfreiheit den Schwerpunkt so niedrig wie möglich zu halten. Und zum zweiten, weil es für das Einsatzspektrum eines SAV nicht erforderlich ist und zum dritten, weil die Gewichtseinsparung einen effektiven Kundenvorteil bietet.

Wie bei jedem anderen BMW ist auch im X3 die Stabilitätsregelung DSC abschaltbar, womit betont sportlich orientierte Fahrer die Möglichkeit haben, durch gezieltes Übersteuern die fahrdynamischen Qualitäten des X3 im kontrollierten Drift zu genießen. Der Allradantrieb xDrive ist nicht abschaltbar.

HDC für sichere, kontrollierte Bergabfahrten.

Die Stabilitätsregelung DSC umfasst wie beim X5 ein zusätzliches Programm, das abseits befestigter Straßen viele Vorteile hat: Die Hill Descent Control HDC, eine intelligente Bergabfahr-Kontrolle für steiles Gefälle. Sie ermöglicht beispielsweise auf lockerem oder rutschigem Untergrund gleichbleibend sicheres Bergabfahren. Ohne dass der Fahrer eingreifen muss, bewegt sich der X3 – ähnlich wie bei einem Reduktionsgetriebe – mit konstanter Geschwindigkeit in gutem Schritttempo vorwärts. Diese automatische Geschwindigkeitsregelung arbeitet als integriertes Teil der DSC mit individuellem Bremseneingriff an allen vier Rädern.

Die HDC-Funktion wird über eine separate Taste ein- und ausgeschaltet. Sie lässt sich bei einer Fahrgeschwindigkeit kleiner 35 km/h aktivieren. Dabei reduziert der X3 seine Geschwindigkeit automatisch mit linearer Verzögerung auf rund 8 km/h und hält sie konstant. Je nach Wunsch kann der Fahrer nun die Geschwindigkeit innerhalb des HDC-Regelbereichs zwischen 6 und 25 km/h einstellen, indem er die „+“ und „–“ Tasten der Geschwindig_keitsregelung am Multifunktionslenkrad bedient. Sollte der Fahrer über das 35 km/h-Limit beschleunigen, geht die HDC in den “Stand-by”-Modus über. Bei Geschwindigkeiten über 60 km/h wird die HDC-Funktion automatisch deaktiviert.

Einzigartig bei BMW: Anhänger-Stabilitätskontrolle.

Durch die innovative Anhänger-Stabilitätskontrolle eignet sich der X3 ideal als komfortable, sichere und traktionsstarke Zugmaschine für Anhänger. Das System bietet zusätzliche Sicherheit gegen gefährliche Instabilitäten, die sich zu unkontrollierbarem Schleudern aufschaukeln und damit zum Unfall führen können. Immerhin kann der X3 2.5i bis zu 1800 kg schwere Anhänger ziehen, die beiden Dreiliter-Varianten sogar bis zu 2 000 kg.

Jedes Fahrzeug mit Anhänger ist fahrdynamisch betrachtet ein relativ schwingungsgefährdetes System, dessen Pendelneigung mit der Geschwindigkeit zunimmt. Bei schweren Anhängern kann es bereits bei relativ geringen Geschwindigkeiten passieren, dass sich ein schlingerndes Gespann nicht mehr beruhigt, wenn nicht sofort eingegriffen wird. Die Anhänger-Stabilisierungskontrolle erkennt gefährliches Pendeln und führt durch schnelles Abbremsen des Zugfahrzeuges (und über die Auflaufbremse auch des Anhängers) das Gespann wieder in den stabilen und sicheren Fahrzustand. Die Anhänger-Stabilisierungskontrolle erkennt einen Anhänger sobald die Stromversorgung des Hängers mit dem Fahrzeug verbunden ist. Sie wird dadurch in Bereitschaft versetzt und kann ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h eingreifen.

Realisiert wird diese Funktion über Beobachtung des Giergeschwindigkeits_signals, das dem DSC-Steuergerät die Rotationsbewegung des Fahrzeugs übermittelt. Der Verlauf dieses Signals wird permanent überwacht. Ein pendelndes Gespann zeigt dabei einen typischen Signalverlauf, der vom Steuergerät erkannt wird. Bei Überschreiten bestimmter Grenzwerte wird an allen vier Rädern ohne Zutun des Fahrers Bremsdruck für eine Verzögerung von 2,5 bis 4 m/s² aufgebaut. Gleichzeitig wird das Motormoment kurzfristig auf ein Minimum reduziert. Durch die rasche Geschwindigkeitsabnahme beruhigt sich das Gespann in kurzer Zeit.

Der Einsatz der Anhänger-Stabilisierungskontrolle wird durch Blinken der DSC/xDrive-Kontrollleuchte angezeigt. Das System ist Bestandteil von DSC. Wird DSC ausgeschaltet, ist auch die Anhänger-Stabilitätskontrolle deaktiviert.
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4. Das Fahrwerk.

Der Grundaufbau des X3 zeigt seine Verwandtschaft zum X5 und damit auch die Nähe zu den BMW Limousinen: Basis ist eine selbsttragende Karosserie und ein Fahrwerk mit einzeln aufgehängten Rädern. Das Fahrwerk des X3 basiert dabei konzeptionell auf zwei vieltausendfach bewährten Achskonstruktionen. Die Vorderachse ist eine komplette, gewichtsoptimierte Neuentwicklung, wobei die Doppelgelenk-Federbeinachse mit Stabilisator und Gasdruckdämpfern aus Stahl besteht und in ihrer Kinematik den Eigenschaften des X3 angepasst ist. Der BMW 3er lieferte die Vorlage für die Hinterachse. Die hintere Zentrallenkerachse mit Zweirohr-Gasdruckdämpfer und Stabilisator zeichnet sich insbesondere durch eine komfortsteigernde doppelelastische Hinterachsgetriebe-Aufhängung aus. Auch hier ist die Kinematik entsprechend dem höheren Schwerpunkt des Sport Activity Vehicles modifiziert.

Servotronic und Sportfahrwerk auf Wunsch.

Auf Kurs gehalten wird der X3 mittels einer Zahnstangen-Servolenkung. Durch die BMW typische Abstimmung vermittelt sie ein sportlich-direktes Lenk- und Fahrgefühl. Als Sonderausstattung ist die Servotronic mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkkraftunterstützung erhältlich. Bei niedriger Geschwindigkeit auf schlechten Wegstrecken, beim Rangieren oder beim Ein- und Ausparken bietet sie eine besonders hohe Servo-Unterstützung.

Auf Wunsch ist der X3 auch mit einem Sportfahrwerk lieferbar, das bei gleich hoher Bodenfreiheit eine straffere Abstimmung von Federn, Dämpfern und Stabilisatoren aufweist. Innerhalb des Sportpakets ist für den X3 3.0i und 3.0d auch eine optionale Hochgeschwindigkeitsabstimmung erhältlich. Dabei kommt anstatt der serienmäßigen All Season Bereifung eine V- bzw. Sommerbereifung mit höherer Geschwindigkeitszulassung auf 18 Zoll Felgen zum Einsatz. Die maximale Geschwindigkeit erhöht sich dadurch für den X3 3.0i auf 224 km/h und für den X3 3.0d auf 218 km/h.

Der kompakte SAV rollt serienmäßig auf 17 Zoll großen Aluminiumrädern mit 235er All Season Reifen. Darüber hinaus sind 18 Zoll Räder in verschiedenen Designs und für mehrere Reifengrößen lieferbar.

Serienmäßig ist der X3 mit der Reifenpannenanzeige RPA ausgestattet, die während der Fahrt auftretenden Druckverlust im Reifen erkennt und per Warnanzeige signalisiert. Um die Mobilität im Fall einer Reifenpanne zu ermöglichen, verfügt der X3 über ein Notrad.
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Alt 19.10.2003, 16:05     #6
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5. Die Motoren.

Der X3 startet mit drei Motoren, für die BMW weltweit bekannt und anerkannt ist: Als Antriebsquelle stehen Reihensechszylinder mit 2,5 und 3,0 Liter Hubraum zur Wahl, die hubraumgrößere Variante auch als Diesel. In der Summe aller relevanten Eigenschaften – geringes Gewicht, geringer Platzbedarf, niedriger Verbrauch und niedrige Abgaswerte – sind die BMW Sechszylinder unübertroffen. Mit einer Gesamtlänge von rund 80 Zentimetern zählen die BMW Reihensechszylinder zu den kompaktesten ihrer Art. Dazu kommt der bekannte Vorteil, dass die Anordnung von sechs Zylindern in Reihe nicht nur völlig unbelastet von freien Massenkräften, sondern auch von Massenmomenten ist. Das Ergebnis ist eine turbinen_gleiche Laufkultur im gesamten Drehzahlbereich.

Zusammen mit den günstigen Gewichtswerten und der sehr guten Aerodynamik des X3 bieten die Motoren Fahrleistungen und Kraftstoffver_bräuche, die vorbildlich sind: Der X3 3.0i spurtet in 7,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, der X3 3.0d gönnt sich gerade mal eine Zehntel_sekunde mehr. Der X3 3.0i benötigt für die Zwischenbeschleunigung von 80 km/h auf 120 km/h im vierten Gang nur 7,7 Sekunden, die Diesel-Variante absolviert den Zwischenspurt sogar noch eine Sekunde schneller. Die Fahrleistungsdaten des X3 2.5i standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest.

Sowohl X3 3.0i als auch X3 3.0d erreichen in serienmäßiger Ausführung 210 km/h Höchstgeschwindigkeit. Als Option ist mit dem Sportpaket für die 3-Liter Motoren auch eine spezielle Hochgeschwindigkeitsabstimmung erhältlich, die aufgrund spezieller, hochgeschwindigkeitsfester Reifen der Kategorie V eine gesteigerte Höchstgeschwindigkeit von 224 km/h mit dem 3,0-Liter Benziner und 218 km/h mit dem Diesel erlaubt. Ein weiterer Pluspunkt der BMW Sechszylinder-Motoren ist bei all ihrer Sportlichkeit und Kraft ihre hohe Wirtschaftlichkeit: Der X3 3.0i verbraucht im Norm ECE Fahrzyklus (ca. ein Drittel Stadt, zwei Drittel Landstraße) mit Schaltgetriebe 11,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, der X3 3.0d nur 8,4 Liter Diesel. Legt man diesen Verbrauch zugrunde, bietet der X3. 3.0d eine Reichweite von 800 Kilometern mit seiner Tankfüllung von 67 Litern.

Ottomotoren mit vorbildlichen Laufeigenschaften.

Die Kenndaten der Ottomotoren sind:

Modell X3 2.5i

Hubraum 2 494 cm³

Motorleistung 141 (192)/6 000 kW (PS)/bei min–1

Drehmoment 245/3 500 Nm/min–1

Modell X3 3.0i

Hubraum 2 979 cm³

Motorleistung 170 (231)/5 900 kW (PS)/bei min–1

Drehmoment 300/3 500 Nm/min–1

Die stufenlose Nockenwellenverstellung Bi-VANOS, Vierventiltechnik, adaptive Klopfregelung und Einzelzündspulen sind das High-Tech-Erbgut, das bei den BMW Sechszylindern bereits seit langem zum Standard gehört. In der Grundauslegung sind beide Hubraumvarianten gleich. Spezielle Turbulenzkanäle für jeden Zylinder verfeinern die Resonanzsauganlage. Sie haben die Aufgabe, die Strömungsgeschwindigkeit des Gemisches im unteren Drehzahl- und Lastbereich zu erhöhen. Dadurch ergibt sich eine bessere Gemischaufbereitung, die optimale Zündwinkel ermöglicht und dadurch Emissionen und Verbrauch verringert. Kombiniert mit den Möglichkeiten der stufenlosen Bi-VANOS ergeben sich weitaus mehr Optionen bedarfsoptimierter Gemischaufbereitung, als konventionelle Anlagen sie bieten. Die motornahen Abgaskatalysatoren mit Metallträgern hoher Zelldichte und geringer Wandstärke ermöglichen die Einhaltung der ULEV- bzw. EU4–Emissionsgrenzwerte. In Deutschland bedeutet das die Zulassung mit einem reduzierten Steuersatz.

Höchstentwickelte Gaswechselsteuerung: Bi-VANOS.

Der Begriff „VANOS“ ist die Kurzform für Variable Nockenwellen-Spreizung. Dieses von BMW entwickelte System erlaubt es gleichzeitig Abgas-, Leistungs- und Drehmomentverhalten, Leerlaufqualität und Verbrauch des Motors zu optimieren. Das Prinzip basiert auf einem Verstellmechanismus, der es erlaubt, die Stellung der Nockenwelle zur Kurbelwelle zu verändern – mit anderen Worten variable Ventilsteuerzeiten. Bi-VANOS bezeichnet eine Ventilsteuerung, bei der sowohl Einlass- als auch Auslassnockenwelle verstellt werden.

Mit dem System wird für jeden einzelnen Betriebspunkt (d.h. jede mögliche Kombination aus Motorlast und Drehzahl) gezielt das Rückströmen von heißem Abgas in die Sauganlage beeinflusst. Man spricht hier von interner Abgasrückführung. Die Menge an rückgeführtem Abgas lässt sich dabei sehr feinfühlig dosieren. Im Warmlauf verbessert VANOS die Gemischbildung und hilft mit, den Katalysator schnell auf Betriebstemperatur zu bringen. Im Leerlauf bewirkt das System durch geringe Abgasrückführraten einen gleichmäßigen Leerlauf. Im Teillastbereich werden hohe Rückführraten

eingestellt. So kann mit einer weiter geöffneten Drosselklappe gefahren werden, wodurch der Kraftstoffverbrauch positiv beeinflusst wird. Bei Vollast schließlich steuert das System niedrige Rückführraten ein, um die Füllung der Zylinder mit einem Maximum an Sauerstoff zu ermöglichen.

Vollelektronische Drosselklappe.

Um einerseits eine feinfühlige Dosierung des Fahrwunsches im Stop-and-Go Betrieb zu ermöglichen und andererseits auch beim Abrufen hoher Motorleistung eine unmittelbare Reaktion des Fahrzeuges zu erreichen, haben die beiden Ottomotoren eine vollelektronische Drosselklappe. Das System erkennt, in welcher Gangstufe das Fahrzeug gerade betrieben wird und kann damit für jede Gangstufe getrennt eine individuell programmierte Drosselklappenkennlinie einsteuern. Gleichzeitig wird mit der elektronischen Drosselklappe erreicht, dass die Übergänge zum Beispiel vom Schub- in den Teillastbetrieb und umgekehrt harmonisch verlaufen.

Niedrige Servicekosten.

Die Reihen-Sechszylindermotoren sind ein überzeugender Beweis dafür, welche Aufmerksamkeit BMW bei der Auslegung des Antriebstranges grundsätzlich dem Kriterium Wirtschaftlichkeit widmet:
  • Der Nockenwellenantrieb mit Kette ist ebenso wie der Antrieb der Nebenaggregate mit Keilrippenriemen wartungsfrei und auf Motorlebensdauer ausgelegt.
  • Das Nachstellen des Ventilspiels entfällt. Es wird durch eine selbstnachstellende Vorrichtung, den sogenannten hydraulischen Ventilspielausgleich, über die gesamte Motorlebensdauer auf konstantem Niveau gehalten.
  • Das Nachstellen der Kupplung entfällt, sie ist selbstnachstellend.
  • Luftfilter und Zündkerzen müssen erst nach 100 000 Kilometern gewechselt werden.
  • Die Ölfüllungen aller Getriebe sind Lebensdauerfüllungen.
  • Es ist kein sogenannter „Einfahr-Service“ nötig.
  • Die weiterentwickelte BMW Service-Intervallanzeige hilft zusätzlich bei der Minimierung der Servicekosten: Sie informiert den Fahrer über die Restwegstrecke bis zum nächsten Motorölwechsel in Kilometern. Ölwechsel werden hierbei nicht nach einer starren Anzahl von Kilometern nötig. Vielmehr wird aufgrund der individuellen Einsatzbedingungen des Fahrzeuges die Ölbelastung ermittelt und daraus ein Servicetermin berechnet. Langstreckenfahrer erreichen so Ölwechselintervalle von bis zu 30 000 km, während dem Kurzstreckenfahrer vielleicht bereits nach 23 000 km ein nötiger Servicetermin angezeigt wird.
  • Der Motor erkennt alle Benzinqualitäten zwischen 91 und 98 Oktan und kann auch bei dauerndem Betrieb mit minderwertigem Treibstoff keinen Schaden nehmen. Eine Klopfregelung passt wie in allen BMW Benzin-Motoren die Betriebsparameter des Motors selbsttätig an alle Kraftstoffqualitäten an.
Dieselmotor mit Common Rail System der zweiten Generation.

Als bärenstarke und wirtschaftliche Alternative zu den agilen Ottomotoren bietet BMW im X3 den DI-Dieselmotor an, der sich in den Limousinen längst den Ruf des Sportdiesels errungen hat.

Die Kenndaten sind für das Modell X3 3.0d:

Hubraum 2 993 cm³

Motorleistung 150 (204)/4 000 kW (PS)/min–1

Drehmoment 410/1500 Nm/min–1


Wesentlich verantwortlich für Kraftentfaltung, Dynamik und Wirtschaftlichkeit ist das Common Rail System der zweiten Generation mit deutlich höherem Einspritzdruck und Mengenregelung: Der maximale Systemdruck stieg von früher 1350 bar auf jetzt 1600 bar. Damit wird der Kraftstoff noch schneller eingespritzt und noch besser zerstäubt, was sich unmittelbar in mehr Leistung und weniger Verbrauch auswirkt. Auch wird nicht immer das gesamte Fördervolumen auf Hochdruck verdichtet, sondern durch die Mengenregelung nur soviel Kraftstoff auf Druck gebracht, wie der Motor gerade braucht. Der dadurch verringerte Energiebedarf der Hochdruckpumpe trägt entscheidend zur Kraftstoffeinsparung bei.

Durch die Möglichkeit bis zu vier Mal je Arbeitstakt Kraftstoff einzuspritzen, wird der Zielkonflikt zwischen Leistung und Akustik gelöst: Doppelpilot-, Haupt- und Nacheinspritzung. Während die zweifache Piloteinspritzung den Brennverlauf noch weicher und harmonischer gestaltet, verbessert die Nacheinspritzung die Partikel-Oxidation und verringert so die Schadstoff_emissionen. Der X3 3.0d unterschreitet die Grenzwerte nach EU 3 mit deutlichem Abstand. Durch eine optimierte Schaufelgeometrie und einen hochfesten Werkstoff verbesserten sich die Turbinen- und Verdichter-Wirkungsgrade des Turboladers nochmals.

Digitale Diesel Elektronik mit Laufruheregelung.

Um die Möglichkeiten, die vor allem die aktuelle Common Rail Generation bietet, optimal nutzen zu können, wurde die Digitale Diesel Elektronik zur Generation DDE5 weiterentwickelt. Sie enthält unter anderem eine Laufruheregelung, die sich auf die Daten eines neuen Kurbelwellensensors mit digitalisierter Signalausgabe stützt, und steuert auch das Schnellglüh_system. Es arbeitet mit elektronisch geregelten 6 Volt Niedervoltglühkerzen, bei denen nur noch die Spitze auf Höchsttemperatur erhitzt wird, und die sich deshalb durch spontane Startbereitschaft, höhere Endtemperaturen, geringeren Strombedarf und kompakteren Aufbau auszeichnen. Bis 5 Grad Celsius ist dadurch ein Spontanstart möglich; bei minus 20 Grad Celsius vergehen gerade mal 2 Sekunden bis zum Start.

Durch erstmalig eingesetzte intelligente Selbstlernfunktionen, werden die Streuungen der Einspritzmengen der einzelnen Zylinder weiter reduziert und somit ein im SAV-Segment hervorragendes Komfortniveau erreicht.

Sechsgang-Schaltgetriebe oder Fünfgang-Automatik.

Serienmäßig sind alle X3 Varianten mit manuellen Sechsganggetrieben ausgerüstet. Ihre prinzipiellen Anlagen erfüllen in hohem Maße genau die Anforderungen, die ein sportliches SAV wie der X3 weckt: kurze Schaltwege, ein leichtgängiger, exakt geführter, kurzer Schalthebel sowie eine optimale Getriebeabstufung. Damit kann der Fahrer zum einen ein hohes Drehmoment bei fast jeder Drehzahl beziehungsweise Geschwindigkeit abrufen, zum anderen lässt sich der X3 auch „schaltfaul“ fahren ohne dabei zu viel an Agilität zu verlieren. Die Getriebe sind mit einer Lifetime-Ölbefüllung versehen. Die Verbindung zwischen Motoren und Schaltgetrieben übernimmt eine selbstnachstellende Kupplung, die für verschleißunabhängig konstante Pedalkräfte konstruiert ist. Sie ist damit über ihre gesamte Lebensdauer wartungsfrei.

Als Sonderausstattung steht eine Fünfgang-Automatik mit Adaptiver Getriebesteuerung (AGS), geregelter Wandlerkupplung und Steptronic zur Wahl.
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Alt 19.10.2003, 16:07     #7
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6. Die Sicherheit.

Der X3 erfüllt die sehr hohen Sicherheitsstandards von BMW – ohne jede Abstriche. Wie der X5 ist er konsequent darauf konstruiert und basiert auf einer selbsttragenden Karosserie. Das bedeutet neben großen Vorteilen in Komfort und Fahrverhalten auch entscheidende Pluspunkte in der passiven Sicherheit. Die Karosserie des kompakten SAV von BMW ist in der Lage, bereits vor den Rückhaltesystemen wie Gurt und Airbag wesentlich mehr Crashenergie abzufangen und liegt damit auf dem hohen Sicherheitsniveau der BMW Limousinen.

Selbsttragende Ganzstahlkarosserie für optimale Sicherheit und Steifigkeit.

Um die hochgesteckten Ziele in den Bereichen Strukturdynamik, Steifigkeit und Sicherheit zu erreichen, entwarfen die Ingenieure die Rohkarosserie des X3 in selbsttragender Ganzstahlbauweise als funktionalen Leichtbau. Das bedeutete den konsequenten Einsatz höherfester Stähle und die belastungsgerechte Gestaltung der Trägerstruktur mit Sicherheitsreserven über die gesamte Fahrzeuglebenszeit. Dementsprechend wurden unter anderem zu fast 100 Prozent verzinkte Bleche eingesetzt.

Erste Priorität zum Schutz der Insassen ist die Erhaltung des erforderlichen Überlebensraumes, was insbesondere bei schweren Unfällen hohe Anforderungen an Fahrgastzellenstruktur stellt. Zur Energieaufnahme bei einer Frontalkollision ist der Motorträger als Rechtecklängsträger mit verschraubten Deformationselementen versehen und vorn mit einem biegesteifem Stoßfängerquerträger verschraubt. Reicht der Deformationsweg vor dem Vorderachsträger nicht aus, wird die Längsträgerverformung bis zur Stirnwand genutzt.

Türverstärkungen mit Einhak-Effekt: Wirksamer Schutz beim Seitencrash.

Schutz vor seitlichen Kollisionen bieten aus Stahlblech gefertigte Türen mit hochfesten Scharnieren und Türschlössern. Diagonal verlaufende Türverstärkungen aus hochfesten Stahlprofilen berücksichtigen unterschiedlich hohe Stoßfängerhöhen möglicher Unfallpartner. Zusätzlich greifen die Türverstärkungen mittels Haken im Seitenrahmen ein und bilden so einen zusätzlichen Kraftpfad von der Tür zur Karosserie. Im realen Unfallgeschehen reduziert dies die maximale Intrusion und

Intrusionsgeschwindigkeit. Darüber hinaus sorgt eine Vordersitzstruktur mit hochbelastbaren Querstrukturen unter dem hinteren Sitzschalenbereich und in der Lehne für einen möglichst unversehrten Überlebensraum beim Seitencrash.

Der X3 verfügt über bis zu acht Airbags, serienmäßig über Fahrer-, Beifahrer- und Kopfairbags sowie Seitenairbags vorne. Für den Fond sind die seitlichen Prallkissen als Sonderausstattung lieferbar. Die Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite sind in sogenannter SMART-Technik aufgebaut und entfalten sich abgestuft je nach Aufprallschwere. Die Airbags entsprechen den neuesten US-Anforderungen für minimale Gefährdung von Kleinkindern und Insassen in sogenannten „OOP“-Positionen. OOP steht für Out Of Position und bezeichnet Situationen, in denen der Insasse nicht zurückgelehnt in seinem Sitz sitzt, sondern sich beispielsweise nach vorn oder der Seite beugt.

Serienmäßig: Curtain Kopfairbag für alle Seitenscheiben.

Die vier außen sitzenden Insassen werden bei einer seitlichen Kollision serienmäßig von einem Curtain Kopfairbag geschützt. Dieser vorhangähnliche Kopfairbag ist unter der Verkleidung von A-Säule und Himmel versteckt. Durch seine Positionierung seitlich neben dem Kopf von Front- und Fond_passagier deckt er das komplette Seitenfenster ab. Der Airbag hat ein Volumen von rund 29 Litern und misst circa 2 100 mal 400 mm. Im Crashfall reduziert er einerseits gefährliche seitliche Kopfbewegungen, die zur Überdehnung des Halses führen können. Andererseits vermeidet er mögliche Kontakte mit eindringenden Hindernissen und direkte Schlagbelastung auf den Kopf, etwa bei einem seitlichen Aufprall auf einen Baum. Bei einer seitlichen Kollision werden nur die stoßseitigen Seitenairbagsysteme gemeinsam ausgelöst, um gegenüberliegende Airbags für einen möglichen Sekundäraufprall noch nutzen zu können. Diese Strategie reduziert zudem die Reparaturkosten.

Mehr Sicherheit bei Pannen: Die Reifen Pannen Anzeige RPA.

Nach MINI und BMW 5er Limousine verfügt der BMW X3 als drittes Großserienfahrzeug ab Werk über ein Reifendruck-Kontrollsystem. Ein schleichender Druckverlust birgt ein hohes Unfallrisiko, da sich der Reifen beim Fahren überhitzen und schlagartig bersten kann. Die Reifen Pannen Anzeige (RPA) überprüft den Luftdruck der Reifen durch ständigen Vergleich der Raddrehzahlen. Dazu nutzt das System die ABS-Signale. Durch einen Druckabfall auftretende Unregelmäßigkeiten werden dem Fahrer sowohl per Warnleuchte als auch durch einen Signalton gemeldet, unabhängig vom Reifenfabrikat oder ob bei Kurvenfahrt, hohen Geschwindigkeiten oder unterschiedlichen Straßenverhältnissen wie Nässe oder Schnee. Das System warnt ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h und bei mehr als 30% Druckabfall. Das System ist zur Meldung eines plötzlichen und übermäßigen Druckverlustes konzipiert. Doch selbst ein „schleichender Plattfuß“ wird vom System erkannt. Trotzdem muss der Fahrer natürlich regelmäßig den Luftdruck prüfen. Nach jeder Veränderung des Luftdrucks und jedem Reifenwechsel muss das System neu aktiviert werden, um die Sollwerte des Reifenluftdrucks wieder zu speichern.
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Alt 19.10.2003, 16:08     #8
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7. Innenraum und Ausstattung.

Das Erlebnis X3 ist für die Passagiere vor allem auch mit dem einzigartigen Raumgefühl verbunden: Die hohe Sitzposition – im Fachjargon auch Command Position genannt – vermittelt zusammen mit der üppigen Kopf_freiheit einerseits Großzügigkeit; andererseits ist der Innenraum passend wie ein Maßanzug um Fahrer und Passagiere geschnitten, so dass kein Gefühl von Distanz aufkommt. In Zahlen ausgedrückt genießen Fahrer und Beifahrer 1417 mm Schulterraum, das sind beispielsweise 35 Millimeter mehr als in der 3er Limousine, und mit 997 Millimetern 22 Millimeter mehr Kopffreiheit. Auch die Fondpassagiere sind komfortabel untergebracht, bei 59 Zentimetern Kniefreiheit sitzen auch großgewachsene Mitfahrer sehr bequem. Und die Kopffreiheit von 1002 Millimetern übertrifft sogar die im großzügig bemessenen neuen 5er.

Bis zu 1560 Liter Gepäckraum.

Selbst im Gepäckabteil herrscht reichlich Platz: Mit mindestens 480 (bis zur Gepäckraumabdeckung) und bis zu 1560 Litern ist es dem des X5 vergleichbar. Wird die Lehne der asymetrisch geteilten Rücksitzbank zu einer fast ebenen Fläche umgeklappt, passen bis zu drei Mountainbikes in den Laderaum. Auf Wunsch können die Bikes – oder anderes Ladegut – dabei besonders einfach und sicher verstaut werden. Optional werden zwei Befestigungsschienen mit vier verschieb- und arretierbaren Ösen im Ladeboden eingebaut und bieten mit dem erhältlichen Zubehör maßgeschneiderte Transportmöglichkeiten für unterschiedlichste Sport_geräte und andere Transportaufgaben. Durch die weit zu öffnende, einteilige Heckklappe und den niedrigen Ladeboden ist das Verstauen der Zweiräder auch im Handumdrehen erledigt. Kleinteile finden ihren Platz in einem zusätzlichen Staufach hinten rechts. Zur Versorgung elektrischer Geräte wie Kühlboxen befindet sich im Gepäckraum serienmäßig eine 12-Volt Steckdose.

Auch in Griffnähe der Passagiere finden sich dem vielseitigen Anspruch des X3 entsprechend viele praktische Ablagen, Staufächer und Befestigungsmöglichkeiten. Zwei Cupholder vorne in der Mittelkonsole gehören bereits zur Basis-Ausstattungsvariante. In den vorderen Türen nehmen geräumige Kartentaschen mit Netz diverse Utensilien auf, das Handschuhfach fasst 4,5 Liter. Die Armlehne in der Mittelkonsole verbirgt gleich zwei Ablagefächer: ein flacheres oben, in dem bei entsprechender Sonderausstattung das Telefon seinen Platz findet. Und ein großes darunter, in dem ebenfalls auf Wunsch ein 6fach CD-Wechsler plus drei weitere CD’s Platz finden. Den Fondpassagieren stehen neben Türtaschen zwei Cupholder und ein Staufach in der Mittelarmlehne zur Verfügung. Zwei entsprechend genormte Kindersitze können an ISOFIX-Befestigungspunkten im Fond verankert werden. Der auf Wunsch lieferbare Skisack ermöglicht den sauberen und sicheren Transport von bis zu vier Paar Ski bei gleichzeitig bis zu vier Personen im Fahrzeug. Wird der Skisack nicht benötigt, ist er platzsparend und nicht sichtbar hinter der Mittelarmlehne verstaut.

Wer noch mehr Transportaufgaben bewältigen möchte, für den gibt es die Sonderausstattung „Ablagepaket“. Sie umfasst Netze hinter den Vordersitzen, im Beifahrer-Fußraum sowie im Kofferraum hinten links. Außerdem gehört dazu ein weiteres Ablagefach oben mittig in der Instrumententafel. Ist ein BMW Navigationssystem an Bord, ist dort der aufklappbare Farbmonitor untergebracht. Bestandteile des Pakets sind ebenfalls die Befestigungsschienen im Gepäckraum mit den vier variablen Verzurrösen und ein rutschsicherer Wendeboden.

Auf Wunsch sind für Fahrer und Beifahrer Sportsitze lieferbar. Deren stark ausgeformte Seitenführungen an Sitz und Lehne geben Fahrer und Beifahrer optimalen Seitenhalt in jeder Fahrsituation. Die Sitzhöhe, Lehnen- und Sitzneigung, Längsposition sowie Oberschenkelauflage sind elektrisch verstellbar.

Der persönliche X3: Car und Key Memory.

Wie alle neuen BMW verfügt auch der X3 über die Personalisierungs-Funktionen Car Memory und Key Memory. Mit Car Memory lässt sich eine Vielzahl individueller Einstellungen programmieren: Beispielsweise das automatische Einschalten des Fahrlichts beim Start oder die „Follow-me-home“ Funktion nach Abschließen des Fahrzeugs. Manuell betätigt der Fahrer dazu beim Aussteigen die Lichthupe, danach bleibt das Fahrlicht rund 40 Sekunden lang eingeschaltet und erhellt die Fahrzeugumgebung nach Verlassen des Fahrzeugs. Die Key Memory speichert darüber hinaus viele persönliche Einstellungen für jeden einzelnen Fahrer in Verbindung mit dem jeweiligen Fernbedienungs-Schlüssel. Dadurch ist es möglich, beispielsweise die individuelle zuletzt genutzte Klimaeinstellung und bei elektrisch verstellbaren Sitzen auch die persönliche Sitzeinstellung bereits beim Öffnen der Zentralverriegelung abzurufen.

Der X3 verfügt serienmäßig über einen Bordcomputer, der die Funktionen Uhrzeit, Außentemperatur mit akustischer Glatteiswarnung bei unter +3 Grad, Durchschnittsverbrauch, Reichweite und Durchschnittsgeschwindigkeit enthält. Die Funktionen werden dem Fahrer im Primärsichtfeld in der unteren Mitte des Kombiinstrumentes angezeigt. Dies und die einfache Bedienung über einen Taster am Blinkerhebel gewährleisten eine minimale Ablenkung des Fahrers.
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Alt 19.10.2003, 16:10     #9
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8. Die Extras.

Neben der umfangreichen Serienausstattung wird der BMW X3 mit einer sehr großen Palette optionaler Ausstattungen angeboten. Besondere Highlights sind dabei das neue große Panoramadach und das innovative Adaptive Kurvenlicht.

Adaptives Kurvenlicht mit Bi-Xenon-Scheinwerfer.

Mit dem neuen Adaptiven Kurvenlicht bietet BMW ein weiteres vernetztes System der aktiven Sicherheit im X3 an. Das Adaptive Kurvenlicht wurde entwickelt, um die aktive Sicherheit bei Nacht zu erhöhen. Es verbessert die Sicht des Fahrers während der Dunkelheit mittels schwenkbarer Scheinwerfer. Die beiden Bi-Xenon-Scheinwerfereinheiten werden dabei über Lenkradwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit gesteuert und leuchten so in Kurven den weiteren Straßenverlauf aus.

Das Adaptive Kurvenlicht wird durch den Fahrer über die Fahrlichtkontrolle in der Schalter-Stellung „Automatik“ aktiviert. Sobald sich das Fahrzeug in Bewegung setzt ist das Adaptive Kurvenlicht aktiv. Im Stand bei nach links eingeschlagenen Rädern müssen aus gesetzlichen Gründen die Scheinwerfer gerade stehen (entsprechend spiegelsymmetrisch bei Linksverkehr), um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Bei Rückwärtsfahrten bleibt das Kurvenlicht inaktiv.

Basiskomponente des Adaptiven Kurvenlichts ist ein drehbares Scheinwerfermodul mit Bi-Xenonlicht für Abblend- und Fernlicht. Zusätzlich enthält dieses System auch eine dynamische Leuchtweitenregulierung sowie eine Scheinwerferreinigungsanlage.

Panoramadach.

Das zweiteilige Panoramadach zieht sich nahezu über das komplette Dach, die Glasfläche misst satte 0,65 Quadratmeter. Auf Knopfdruck kann der Fahrer die Scheibe vollständig öffnen. Das erzeugt auch in einem SAV schon beinahe ein Cabrio-Feeling. Die vordere Scheibe schiebt sich dabei unter die hintere Scheibe und verschwindet zu einem Großteil zwischen Dach und Innenhimmel. Zum Schutz gegen Aufheizung des Fahrzeuginnenraums sind die Scheiben des Panoramadaches aus venusgrauem Schutzglas ausgeführt. Zusätzlich kann die Glasfläche zum Sonnenschutz mit einem vollautomatisch auf- und zufahrbaren Schwebehimmel abgedeckt werden.

Bi-Xenonlicht.

Bi-Xenonlicht nutzt die hervorragenden Leuchteigenschaften der Xenon-Lampen nicht nur für Abblend-, sondern auch für Fernlicht. Damit steht dem Fahrer die derzeit leuchtstärkste Lichttechnik zur Verfügung. Vor die Xenon-Lampe wird elektromagnetisch eine Blende in den Strahlengang geschwenkt und dadurch die Abblend- bzw. Fernlichtverteilung erzeugt. Um eine Blendung des Gegenverkehrs zu verhindern ist das System mit einer dynamischen Leuchtweitenregulierung kombiniert.

Elektrochromer Innenspiegel.

Der sogenannte elektrochrome Spiegel (EC-Spiegel) besteht aus zwei Glasscheiben, einer klaren und einer Spiegelglasscheibe. Zwischen ihnen befindet sich ein hauchdünner Film eines flüssigen Mediums. Wird dieses Medium unter elektrische Spannung gesetzt, verändert es seine Lichtdurchlässigkeit und der Spiegel dunkelt ab.

Gesteuert wird dieser Vorgang von zwei lichtempfindlichen Sensoren im Innenspiegel, die aus dem Vergleich von Umgebungs- und Spiegelhelligkeit eine Blendwirkung etwa durch die Scheinwerfer nachfolgender Fahrzeuge erkennen können. Je nach Bedarf drosselt das System den Reflexionsgrad des Spiegels stufenlos von 60 bis zehn Prozent.

Klimakomfort-Frontscheibe.

Die Infrarot-reflektierende Frontscheibe reduziert die Aufheizung durch Sonneneinstrahlung nachhaltig. Insbesondere nach längeren Standzeiten im Sommer macht sich das beim Berühren von Innenraumteilen angenehm bemerkbar. Zum Beispiel wird die Oberflächentemperatur an der Instrumententafel nach 90 Minuten Aufheizung in praller Sonne durch die Infrarot-reflektierende Scheibe um rund 10 Grad gesenkt. Beim Fahren steigert die reduzierte Wärmeeinstrahlung nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit, da die Innenraumtemperatur einen wesentlichen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers hat.

Navigationssystem mit DVD.

Als Sonderausstattung ist für den X3 ein DVD gestütztes Navigationssystem in zwei Ausführungen lieferbar. Beim Navigationssystem Professional zeigt ein farbiges, hochauflösendes 16:9-Grafikdisplay in Kartendarstellung die berechnete Route und gibt per Sprachausgabe Navigationshinweise. Das Display ist elektrisch aufklappbar und ergonomisch optimal oben in der Mitte der Armaturentafel untergebracht. Es verfügt über eine optionale TV-Funktion. Alternativ ist das Navigationssystem Business erhältlich, bei dem die Zielführung per Sprache und Pfeilsymbolik im Radio-Display erfolgt.

Beide Systeme berücksichtigen RDS-TMC Verkehrsinformationen, die per digitalem Datenstrom über das Radio empfangen werden. Auf die geplante Route und dessen Verkehrsgeschehen bezogene Meldungen werden angezeigt und auf Fahrerwunsch in die Strecke miteingeplant. Der Fahrer kann aber auch die dynamische Routenplanung wählen, bei der das System automatisch den besten Weg errechnet. Falls dabei auf einem Strecken_abschnitt ein Stau auftritt, wird dieser vom System beurteilt. Stellt sich dabei heraus, dass die Strecke trotz Stau die schnellere ist, plant das System diesen Abschnitt mit ein.

Autotelefon.

X3 Kunden, die in ihrem Fahrzeug telefonieren möchten, bietet BMW je nach Anforderungen mehrere Varianten an: Topausstattung ist das Autotelefon Professional mit Bluetooth-Technologie. Es bietet neben Freisprechanlage und Außenantenne auch ein mobiles Sprechteil, das in der Mittelarmlehne untergebracht ist und von allen Passagieren für individuelle Gespräche benutzt werden kann. Die Verbindung zum eigentlichen Mobiltelefon erfolgt mittels zukunftsweisender Bluetooth-Technologie. Die Bedienung des Telefons erfolgt wahlweise über das Mobilteil oder über den Bordmonitor. Diese Anlage ist als Dualband-Ausführung sowohl für D- als auch E-Netz geeignet und umfasst außerdem im Multifunktionslenkrad integrierte Bedientasten für das Telefon.

Alternativ dazu ist die Handy Vorbereitung mit Bluetooth Schnittstelle inklusive Freisprecheinrichtung, Anschluss für Lademöglichkeit und Außenantenne wählbar. Ein Bluetooth-fähiges Handy muss dabei nicht einmal aus der Tasche genommen oder in eine Halterung gesteckt werden, es verbindet sich automatisch mit der im Fahrzeug integrierten Basisstation, sobald es sich in der Reichweite zum Fahrzeug befindet. Durch verschiedene separat erhältliche Snap-in-Adapter können damit unterschiedlichste Bluetooth-fähige Mobiltelefon angeschlossen werden, die sich dann auch via Bordmonitor bedienen lassen. Als dritte Variante wird die konventionelle Telefon-Vorbereitung mit Freisprecheinrichtung angeboten.

Audioanlagen.

Für gute Unterhaltung im X3 sorgt das Angebot hochwertiger Audioanlagen und Lautsprechersysteme, aus denen der Kunde seine individuelle Ausstattung wählen kann. Die Basis bildet eine hochwertige Stereoanlage mit CD-Laufwerk. Sie ist in Deutschland serienmäßig. Darüber hinaus ist auf Wunsch das HiFi System BMW Business CD lieferbar, das für höchste Hörgenüsse sorgt. Diese Audioanlage verfügt über Antennen-Diversity, integriertes CD Laufwerk mit Komfortfunktionen sowie über die Anschlussmöglichkeit für einen CD Wechsler. Integriert in das Navigationssystem Professional kann BMW Business auch mit Minidisc-

Player anstelle des integrierten CD-Laufwerks bestellt werden. Der optionale CD-Wechsler für sechs CDs ist praktisch und leicht zugänglich in der Mittelkonsole untergebracht. Das Audiosystem BMW Business ist auch Bestandteil der Navigationssysteme.

Alle Soundsysteme verfügen über zwei Zentralbässe für besonders ausgewogene Tiefen. Auf Wunsch ist außerdem ein HiFi-Lautsprecher_system mit acht Lautsprechern und eigenem Verstärker mit 160 Watt Ausgangs_leistung lieferbar. Als Top-Variante bietet das HiFi-System Professional mit zehn Lautsprechern, 500 Watt Leistung und dem Digital Sound Processor DSP mit grafischem 7 Band Equalizer die Möglichkeit, unterschiedlichste Raumklänge für verschiedene Musikrichtungen einzustellen.

In den USA wird außerdem ein spezielles Satellitenradio für den dort schon praktisch flächendeckend empfangbaren Satellitenrundfunk als Sonderzubehör angeboten.

Park Distance Control PDC.

Einparken wird zum Kinderspiel, denn mit der von BMW erstmals auf den Markt gebrachten Park Distance Control PDC lernen Autofahrer-Ohren ganz einfach sehen: Je näher der Wagen an ein Hindernis fährt, desto schneller wird die Tonfolge, mit der das System den Abstand zu einem Hindernis anzeigt. Das Steuergerät misst dabei mittels Ultraschall nach dem Echolot-Prinzip zyklisch die Distanz von Front- und Heckstoßfängern zum nächsten Hindernis. Die Sensoren haben eine Erkennungsreichweite von ca. 1,5 Metern, ab etwa 1,2 Metern Distanz wird der erste Warnton generiert. Geht das immer schneller werdende Stakkato in einen Dauerton über, ist der Mindestabstand von 20 Zentimeter unterschritten.

Regensensor steuert Wischer und Fahrlicht.

Besonders feinfühlig und bedarfsorientiert säubert die Automatische Intervall Control AIC mit Regensensor die Windschutzscheibe, die in Verbindung mit der Scheinwerferreinigung lieferbar ist. Sie steuert das Wischintervall abhängig von der Scheibenbenetzung stufenlos zwischen Dauerbetrieb und Stillstand. Dazu misst der Regensensor anhand der Reflexion von Infrarotlicht aus einer Leuchtdiode die Lichtdurchlässigkeit der Frontscheibe: Eine trockene Scheibe reflektiert das Infrarotlicht komplett, eine feuchte nur teilweise. Dadurch ist bei jeder Regenstärke eine optimale und bedarfsgerechte Wischfrequenz gesichert. Der Regensensor dient darüber hinaus zur Steuerung des Fahrlichtes. Dreht der Fahrer den Lichtschalter in die Position Automatik, werden beim Unterschreiten eines bestimmten Lichtwertes automatisch die Scheinwerfer eingeschaltet. Bei der Fahrt über tunnelreiche Gebirgsstrecken beispielsweise erhöht dies sowohl Fahrkomfort als auch Sicherheit.

Sportpaket.

Das Sportpaket betont auf Wunsch den von Haus aus schon sehr dynamischen Auftritt des X3 noch mehr. Außen sorgen unter anderem weiße Blinkleuchten, Applikationen in „Shadow Line“ hochglänzend und Leichtmetallräder im Sternspeichen-Design für kraftvolle Optik. Bei Shadow Line hochglänzend sind die Einfassungen der Seitenscheiben und der Fensterschachtabdeckungen sowie der Spiegelfuß hochglänzend in schwarz lackiert. Dem Innenraum verleihen Sport-Lederlenkrad, Sportsitze für Fahrer und Beifahrer sowie der Dachhimmel in Anthrazit einen ganz besonders sportlichen Charakter.
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Alt 19.10.2003, 16:10     #10
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9. Der Markt für die BMW X-Familie.

Der neue BMW X3 eröffnet ein neues Segment im jungen Markt der Sports Activity Vehicles (SAV). Ur-Modell der Sports Activity Vehicles war und ist der BMW X5: Sein Refinement, ein Oberbegriff für Sportlichkeit, Eleganz, Finish, Design und Charakter, verlieh dem X5 bei seinem Debüt eine Eigenstellung im Gesamtmarkt.

Der X3 greift diese besonderen Eigenschaften eines BMW SAV ohne Kompromisse auf und interpretiert sie als Pionier in seiner Größenklasse mit einem eigenständigen, jugendlichen und frischen Charakter. Damit erzielt der X3 exakt auf die Bedürfnisse des Marktes in dieser Klasse, in der es für die Kunden bislang kein Premium-Angebot vom Charakter eines SAV gegeben hat.

Unverwechselbarer Stil der BMW X-Modelle.

Insbesondere frühere Generationen von Sports Utility Vehicles stellten im Design eine Mischung von Raumkonzepten und traditionellen Geländewagen dar und betonten so in ihrer Formgebung primär Praktikabilität und Robustheit.

Die X-Modellreihe greift diese Aspekte mit dem „2-box Design“ sowie der charakteristischen hohe Sitzposition auf und interpretiert sie BMW typisch mit zurückversetztem Greenhouse und kurzen Überhängen. Im Gegensatz zu den SUV’s vermitteln dabei die BMW SAV’s eine eindeutig emotionale und moderne Formensprache und sind mit ihren muskulösen, athletischen Flanken durchgehend dynamisch gezeichnet. Bereits die sportlich ansteigende Fronthaube unterscheidet das dynamische Design der BMW Sports Activity Vehicles von einem klassischen Geländewagen. Ein Design, das nebenbei auch praktische Vorteile bietet: Der Luftwiderstandsbeiwert (cx-Wert) von 0,35 beim X3 und 0,36 beim X5 ist mit deutlichem Abstand besser als der der meisten SUV’s, was sich in niedrigerem Treibstoffverbrauch insbesondere bei höheren Reisegeschwindigkeiten auszahlt. Und in diesem Bereich werden SAVs in der Praxis häufig bewegt, dienen sie den Kunden doch auch als ideale Fahrzeuge für Freizeit- und Wochenendaktivitäten außerhalb der Stadt.

BMW X-Modelle – Fahrfreude in einem breiten Einsatzspektrum.

Vergleichbar mit den veränderten Kundenanforderungen an das Design, sind im SUV-Markt seit einigen Jahren auch deutlich gestiegene Erwartungen in Richtung PKW-ähnlicher Eigenschaften erkennbar. Dieser Anspruch wird im Markt vielfach durch eine äußerst komfortable Auslegung zu Lasten der Fahreigenschaften umgesetzt. Demgegenüber wurde bei der Entwicklung der

BMW X-Modelle besonderes Augenmerk gerichtet auf eine optimale Synthese zwischen Komfort und einer herausragenden Fahrdynamik und Fahrsicherheit. So gleicht das Fahrerlebnis – abgesehen von Bodenfreiheit und Sitzposition – dem einer BMW Limousine und sorgt damit für souveränen Fahrspaß in allen Disziplinen, auf oder abseits befestigter Straßen. Dabei reduziert zum Beispiel der niedrige Fahrzeugschwerpunkt im X3 auch die Seitenneigung und steigert so in Verbindung mit dem vergleichsweise geringen Leergewicht von 1760 kg (X3.0i/EU) und dem neuen Allradsystem xDrive die Agilität und das Handling eines allradgetriebenen Fahrzeugs in einer bislang nicht gekannten Perfektion.

Unverwechselbarer Stil und Fahrspaß überzeugen die Kunden.

Entsprechend der marktgerechten Konzeption der BMW X-Modelle sind Stil und Fahrverhalten auch bei Kundenbefragungen in Europa die beiden meistgenannten Gründe, die zum Kauf eines solchen Fahrzeugs von BMW führen, gefolgt von Sicherheit und Fahrleistungen. Der Aspekt, mit dem SAV abseits befestigter Straßen zu fahren, ist wichtig, spielt aber nicht die primäre Rolle: Die meisten Kunden benötigen etwa nur einmal im Jahr die Offroad-Fähigkeiten ihres Autos, rund jeder fünfte einmal im Monat. Auch in den USA schätzen die Käufer am meisten das „hervorragend gemachte Fahrzeug“, danach folgen Sicherheitsfeatures und Fahrspaß.

Weiterhin hohe Dynamik in der Marktentwicklung.

Konstant wachsende Verkaufszahlen auf allen Märkten untermauern die erfolgreiche Philosophie der BMW X-Familie. Über 100 000 verkaufte X5 im Jahr 2002, davon 39 500 in Westeuropa und 42 700 in den USA sprechen eine deutliche Sprache. Vor allem der Erfolg in Europa beeindruckt, denn hier reichen die Marktanteile für SUVs insgesamt nicht annähernd an die der USA heran: Von den 6,34 Millionen weltweit verkauften SUV’s des Jahres 2002 kamen etwa 4 Millionen in Amerika auf die Straße und nur 700 000 in Europa.

Das Segment der SUV’s und SAV’s ist und bleibt das am schnellsten wachsende des gesamten weltweiten Automobilmarktes. Für die nächsten zehn Jahre gehen Experten von einem weiteren Wachstum des SUV Gesamtmarktes von rund 50 Prozent aus. Die prognostizierten Entwicklungen für das Segment des X3 übersteigen diesen Wert noch um ein Vielfaches.

Die Erwartungen der Käufer werden dabei immer anspruchsvoller und gehen vermehrt in den Premium-Bereich, unabhängig von der Fahrzeuggröße. Genau dahin zielt BMW mit dem neuen X3: Ein Sports Activity Vehicle mit 4 565 Millimetern Länge, das auch sehr hohe Erwartungen erfüllt – und das als Pionier in seiner Klasse noch keine direkten Wettbewerber hat.
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