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Alt 09.09.2003, 19:38     #1
Albert   Albert ist offline
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Mit vereinten Kräften gegen HIV und AIDS

Die BMW Group hat im Kampf gegen HIV/AIDS in Südafrika einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit einer Rekordzahl von 2.300 Freiwilligen beteiligten sich über zwei Drittel der Belegschaft von BMW Südafrika in 16 Monaten an der Anti-HIV/AIDS-Kampagne des Unternehmens. Die Mitarbeiter unterzogen sich einem HIV-Test und nahmen an eingehenden Beratungsgesprächen teil. Gemäß einer Studie der "World Economic Forum's Global Health Initiative" ist dies die höchste Quote an freiwillig Getesteten unter allen Konzernen weltweit.

Die Studie bestätigt die Auszeichnung der "Global Business Coalition on HIV and AIDS" (GBC) -einer weltweiten Unternehmenskoalition gegen HIV und AIDS-, die das Programm von BMW Südafrika als "Best Practice"-Beispiel auswählte. Die Kampagne des Unternehmens wurde u.a. prämiert, weil es dazu beiträgt, das Thema HIV/AIDS stärker ins Bewusstsein der Allgemeinheit zu rücken und besonderen Wert auf Prävention, Betreuung und Behandlung von Mitarbeitern und Gemeindemitgliedern legt.
Die BMW Group beschloss im Jahr 2001 als erstes Unternehmen in Südafrika überhaupt, bei seiner Belegschaft - anstelle der üblicherweise praktizierten anonymen, nicht zuordnungsfähigen Tests - eingehende Blutuntersuchungen vorzunehmen, die ausführliche und individuelle Beratungsgespräche vor und nach dem Test einschließen. Damit ist das Unternehmen in der Lage, seinen Mitarbeitern eine individuelle ganzheitliche Pflege und Unterstützung anzubieten. HIV-infizierte Mitarbeiter erhalten nicht nur umfassende Beratung und Hinweise für ihr körperliches Wohlfinden, sondern auch Zugang zu einem kompletten Spektrum von kostenfreien Behandlungsmethoden inklusive Antiretro-Virus-Medikamenten.

"Unser Programm setzt auf die Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters", so Dr. Natalie Mayet, medizinische Leiterin des HIV/AIDS-Programms von BMW Südafrika. "Voraussetzung einer Behandlung ist, dass man seinen Infektionsstatus kennt. Deshalb ist dieses Testprogramm ein so wichtiger Bestandteil unserer Kampagne." Und sie fügt hinzu: "Die Mitarbeiter haben einen großen Anteil an unserem Kampf gegen HIV/AIDS. Jeder Einzelne, der getestet wurde, geht mit gutem Beispiel voran und motiviert seine Kollegen."

Ein weiterer wesentlicher Faktor der Kampagne bei BMW Südafrika ist es, eine Kultur des Vertrauens innerhalb der Belegschaft zu schaffen. "Jeder Mitarbeiter weiß, dass eine mögliche Infektion keine diskriminierenden Folgen für ihn bzw. seine Familie haben wird", so Ian Robertson, Präsident von BMW Südafrika. "Vertrauen zwischen unseren Mitarbeitern, dem medizinischen Personal und den leitenden Angestellten des Unternehmens ist für den Erfolg des Testprogramms von entscheidender Bedeutung."
"Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement sich die Belegschaft für unsere Kampagne einsetzt", betont Robertson weiter. "Insofern sind wir überzeugt, die richtigen Schritte eingeleitet zu haben, um die Risiken von HIV/AIDS bei BMW Südafrika in den Griff zu bekommen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter und ihrer Familien sicherzustellen."

Die Mitarbeiter von BMW Südafrika waren von Anfang an in die vom Unternehmen formulierte HIV/AIDS-Strategie involviert und haben damit ein Programm auf den Weg gebracht, das sich zu gleichen Teilen auf Aufklärungs-, Präventions- und Behandlungsmaßnahmen konzentriert.
Teil der Strategie des nachhaltigen HIV/AIDS-Programms von BMW Südafrika ist außerdem dessen Ausweitung auf Händler und Lieferanten.
In der Nachbarschaft des BMW Standortes wird eine medizinische Versorgung durch Seminare für niedergelassene Ärzte gewährleistet. Zudem wurde Kontakt zu den traditionellen Heilern, den Medizinmännern, in den Gemeinden aufgenommen.

Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit SEQUA, einer Organisation des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Errichtung eines Gemeinde- und Gesundheitszentrums (Multi-Purpose-Center) in Soshanguve, in der Nähe von Pretoria.

Andere neue Initiativen innerhalb des Unternehmens beinhalten Training für Führungskräfte hinsichtlich gerichtlicher Aspekte von HIV/AIDS sowie die Bewältigung von Tod und Sterbebegleitung. Eine HIV/AIDS-Fortbildungssitzung gehört zum Einstiegsprogramm des Unternehmens für alle neue Mitarbeiter.
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