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Alt 15.10.2003, 21:00     #1
fuchzger   fuchzger ist offline
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WUG
Rösch&Maurer in An- Brodswinden

Hi Leuts!

von mir ein doppel an BMW Rösch& Maurer. hatten mich trotz vollen Terminkalender letzten Freitag einen Termin gegeben zum wechseln der
Druckstangen. kam um 14 Uhr hin und konnte um 15:30 Uhr wieder mitnehmen.und das beste daran: R&M feiert sein 10 jähriges Jubiläum
und da gibt es 10% Rabatt auf alle Rechnungen und Teile ( insgesamt 20% )
die Aktion geht bis zum 30.11.03 und gilt für alle Fahrzeuge ab 6 Jahre und älter. Zusätzlich bieten sie noch sonderkondtionen zum Kauf eines Pkw´s.
Hinzu kommt noch, daß Jubiläumsangebote für Standheizungen für alle
Auto´s. wär interessant für die Treffler, die aus 50- 70 Km Umkreis von AN
kommen.

grüsse aus Mittelfranken

fuchzger

P.S.: näheres unter www.roesch-maurer.de

Äh sorry. hab grad festgestellt, daß bei R&M auf der Homepage
nix vom Jubiläum drinsteht

Geändert von fuchzger (15.10.2003 um 21:03 Uhr)
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Alt 19.10.2003, 14:54     #2
herby   herby ist offline
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EZ08 BMW 650i Cabrio AUT EZ11 BMW 335i Cabrio DKG EZ14 Golf 7 Highline 5t. SCH

Rhein-Main
Gibts auch 20% auf Neuwagen
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Alt 23.10.2003, 18:02     #3
voodoo69   voodoo69 ist offline
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interessant!

ich kann dieses lob allerdings nicht bedenkenlos auf R&M in Bad Windsheim umlegen.....

gruß
__________________
Am Ende eines Tages hat man Eindrücke gewonnen oder hinterlassen. Im Idealfall beides.
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Alt 14.03.2004, 20:29     #4
fuchzger   fuchzger ist offline
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WUG
Autohaus Rösch& Maurer in An-Brodswinden

Hi Leutz!

muss mal wieder meine Werkstatt loben musste an meinem Bimmer beschädigte Fahrwerksfedern austauschen.

Hatte beim Händler wg. Federspanner gefragt und siehe da, hab ihn auch
ohne Probs. bekommen. und das bei z. Zt. sehr schlechten Wirtschaftslage

Federn gwechselt, bis auf eine bekam den linken hinteren Stoßdämpfer net aus der Achsaufhängung raus.

Naja, wieder alles drangebaut, Federspanner wieder zurückgegeben und einen Termin zum wechsel der letzten Feder ausgemacht.

lt. meinem Servicemann würde es 112€ kosten oder mehr, je nach aufwand.

am nächsten Tag angerufen, ob Bimmer fertig. Ich hab natürlich damit gerechnet, daß es mehr als 112€ kostet.

beim Händler angekommen, kam mir gleich der Servicemann entgegen,
sagte was sie gemacht hatten und zeigt mir die Rechnung.

Ich erst mal den hier gemacht und fragte, ob der Preis stimmt.
62€ und ein paar zerquetschte war alles (ich glaub 30 AW´s) waren´s oder so.

Er sagte grinsend wir sind ja auch eine BMW- Werkstatt und keine Halsabschneider so ähnlich war sein wortlaut.

Ich natürlich breitgrinsend zur Kasse und hab bezahlt.

Nächste positive überraschung, meinen Bimmer hatten sie auch gewaschen
wenn das kein Service is


gruß

fuchzger


P.S.: hab natürlich eine kleine Spende für die Kaffeekasse gegeben, man
muss sich ja seine Quellen für Spezialwerkzeug warm halten
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Alt 12.07.2005, 15:30     #5
Henry   Henry ist offline
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330d touring E46

MR- . . .
Hi,
mein Fahrzeug (330d touring) stand nun auch einige Tage bei Rösch + Maurer in Ansbach-Brodswinden und sogar kurze Zeit in der Filiale in Bad Winsheim.

Vor ein paar Wochen fuhr ich am Freitag auf der A7 Richtung Süden. Zwischen Fichtenau und Dinkelsbühl war auf einmal starker Leistungsabfall zu bemerken und ein sägendes, klapperndes Geräusch aus dem Motorraum zu hören. Ein Autobahnrastplatz war zum Glück innerhalb 1 Kilometers eben noch zu erreichen. Ich stellte den Motor aus und rief den BMW-Service an. Innerhalb weniger Minuten kommt der Rückruf des regional zuständigen Service-Mobil-Mechanikers und nach etwa einer dreiviertel Stunde war auch schon das Service-Mobil da. Meine Vermutung, dass der Turbolader defekt sei, bestätigte sich, nachdem der Mechaniker flink die entsprechenden Schläuche und Anbauteile demontierte und am Lader die Welle mit dem Finger frei bewegen konnte.

Nun gut, da war vor Ort nichts mehr zu machen, ein Abschleppwagen kam mit einem E90 / 320d als Ersatzfahrzeug für mich und schleppte mein Fahrzeug zu Rösch + Maurer in Ansbach-Brodswinden. Das Ersatzteil konnte nicht vor kommenden Dienstag da sein, also wurde mir die Fertigstellung für Dienstag avisiert. Ärgerliche Panne aber toller Service! Mit relativ geringer Verzögerung konnte ich weiterfahren.

Dienstag morgen bekam ich den erwarteten Anruf: Mein Fahrzeug sei fertig. Ich fahre los und komme dort gegen 15 Uhr nach 270 km Fahrt an.
Der Empfang war sehr freundlich, auch ein Kaffee wurde mir angeboten (lecker, frisch gemahlen vom Automaten). Ich zahle die Rechnung über Lohn, Kleinteile und Betriebsstoffe. BMW hat die defekten Teile – Lader und Katalysator - auf Kulanz übernommen! Das Ersatzfahrzeug hat mich dank BMW-Mobilitätsgarantie außer Sprit nichts gekostet. Froh gestimmt stieg ich in mein (frisch gewaschenes) Auto.

Aber schon auf den ersten Metern fiel mir ein ungewöhnliches Abgas-Geräusch von vorne auf, so als sei am Krümmer etwas undicht. Dennoch fuhr ich zum Testen noch ca. 1 km weiter auf der Landstraße. Das Auto fuhr lahm wie ein 90 PS Golf Diesel und qualmte beim Beschleunigen wie ein osteuropäischer LKW. Oben rum, so ab 3500 rpm kam dann schlagartig doch noch ein wenig mehr Leistung. Nur unten rum tat sich fast gar nichts.

Also wieder zurück zur Werkstatt. Der Meister fuhr das Fahrzeug Probe, ich saß daneben. Während der Probefahrt wurde die Leistung sogar noch schlechter.

Nun ging es an die Fehlersuche:
Ein Schlauch schien abgerutscht zu sein, der wurde wieder drauf gesteckt, nun sollte ich fahren, der Meister fuhr mit. Aber... der Schlauch war es nicht, die Leistung wurde mit jedem Meter sogar noch schlechter; zum Schluss der Probefahrt, wenige Meter vor dem Betriebsgelände Rösch + Maurer, war von Ladedruck überhaupt nichts mehr zu merken, das Auto kroch die sanfte Steigung zur Werkstatteinfahrt bei Vollgas wie eine lahme Ente hoch.

Nach weiterer Fehlersuche stand dann fest: Der neue Turbolader war defekt, d.h. die Verstell-Mechanik der Leitschaufeln war fest, sie ließ sich nur noch über etwa ein Viertel des Verstellbereiches bewegen.

Die Lieferung eines weiteren Laders für den nächsten Tag war unwahrscheinlich, da in Dingolfing ein neuer Teileversand am Start gewesen sei und dort funktionierte noch nicht alles ganz zuverlässig. Also wird’s wohl Donnerstag, bis mein Auto repariert ist.

Zähneknirschend nahm ich den Leihwagen wieder in Empfang und gab noch den Wechsel des Thermostaten in Auftrag, da ich seit dem letzten Wechsel des Thermostaten vor 2 Monaten (dessen Gehäuse wurde durch ein undichtes AGR-Rohr quasi weg geschmolzen) öfter bei Volllast einen Temperaturanstieg des Kühlwassers habe.

Donnerstag rief ich dann gegen halb zwölf an, erfuhr, dass das Auto fertig sei und fuhr wieder die 270 km dort hin. Den Leihwagen stellte ich mit leerem Tank ab, freundlicherweise hatte Rösch + Maurer mir wegen den Unannehmlichkeiten die Übernahme der Spritkosten angeboten. Mit meinem Auto schien alles o.k. zu sein, ich fuhr also Richtung Heimat.

Immerhin ca. 80 km weit kam ich. Auf einmal wieder massiver Leistungsabfall, schwarzer Rauch kam aus dem Auspuff und ein röchelndes, saugendes Ansauggeräusch aus der Gegend des Laders. Das hörte sich eigentlich richtig kernig gut an, wenn denn auch noch Leistung da gewesen wäre. Wohl ein Druckschlauch abgerutscht, dachte ich... Ich schlich noch bis zur nächsten Ausfahrt und kam auf einem Autohof bei Gollhofen zum Stehen.

Wieder rief ich den BMW-Service an, kurze Zeit später kam der Anruf des Mechanikers des BMW-Servicemobils. Den kannte ich schon, ich hatte ja erst letzte Woche das Vergnügen, seine Bekanntschaft zu machen. Zwischenzeitlich hatte ich den Schaden schon lokalisiert. Der auslassseitige Druckschlauch war undicht. Eingerissen! Ich beschrieb ihm das Problem.

Das sei vor Ort nicht zu machen, da ein Ersatzteil nicht verfügbar wäre, teilte er mir mit. Ein Abschleppwagen wurde bestellt und mein Fahrzeug nebst mir zur Filiale von Rösch + Maurer in Bad Winsheim verbracht.

Dort wartete der Mechaniker des Service-Mobils bereits. Flugs wurde der Schlauch demontiert und dabei stellten wir fest, dass am oberhalb des Schlauches befindlichen Hitzeschutzbleches ein Falz aufgebogen worden war und das hervorstehende scharfkantige Blech den Schlauch durchgescheuert hatte. Mit einer Zange wurde das Blech wieder zurecht gebogen. Daraufhin wurde aus einem zum Verkauf stehenden gebrauchten 330d der passende Schlauch ausgebaut und in mein Fahrzeug eingebaut. Auf Lager war dort dieser Schlauch nicht, der gebrauchte tat es aber auch erstmal, es war ja schon nach 20 Uhr und ich wollte endlich nach Hause.

Bis jetzt läuft das Auto einwandfrei. Ich hoffe es bleibt so.

Resümee:

Der Mechaniker, der das Servicemobil fuhr, ist klasse. Zielstrebiges Vorgehen, kein Gebastel, sichere Handgriffe. Der hat es drauf und kennt BMW´s aus dem FF! Er arbeitet, wenn er das Service-Mobil nicht fährt, in der Filiale in Bad Winsheim.

Der Service-Leiter der Werkstatt in Ansbach - Brodswinden ist kompetent und freundlich. Auf spezielle technische Fragen hat er sofort die richtige, passende (von mir teilw. im Nachhinein verifizierte) Antwort. Auch der Werkstattmeister ist ein ganz netter und einer vom alten Schlage. Die Fehlersuche erfolgte dementsprechend strukturiert und zügig.

Aber am Dienstag hätte, zumindest auf den letzten Kilometern der Probefahrt, demjenigen, der die Probefahrt durchführte, schon der Leistungsabfall auffallen müssen. Wenn ich wenige Meter nach dem Losfahren merke, dass da etwas gravierend nicht stimmt, hätte dies auch schon vorher auffallen müssen und ich hätte mir über 500 km sinnlose Fahrt gespart. Ärgerlich war auch die mangelnde Sorgfalt bei der Montage des zweiten Laders bzw. dessen Anbauteilen, d.h. des Schlauches. Das Aufbiegen des Falzes hätte bei sorgsamer Montage nicht geschehen dürfen bzw. bei der Endkontrolle auffallen sollen.

Positiv zu vermerken ist, dass die Spritkosten des Leihwagens für die unnötigen mehr als 500 Kilometer von Rösch + Maurer übernommen wurden und wegen der erneuten Panne am Donnerstag mir der Austausch des Thermostaten (für den ich auch bei Kulanzübernahme seitens BMW mindestens Lohn und Kosten für Kühlwasser hätte übernehmen müssen) nicht in Rechnung gestellt wurde.

Gruß
Henry
__________________
Manchmal ist es besser, durch Schweigen den Eindruck von Inkompetenz zu erwecken,
als durch Reden letzte Zweifel daran endgültig auszuräumen.

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Alt 27.07.2005, 05:47     #6
Henry   Henry ist offline
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330d touring E46

MR- . . .
Hi,
es geht leider noch wesentlich unerfreulicher weiter...

Also nun der Nachtrag dazu:

Wie hier schon berichtet musste bei mir der Kühler ausgebaut und gereinigt werden. Das geschah ziemlich genau 4 Wochen nach dem Erlebnis mit Rösch + Maurer.

Wie oben zu lesen hab ich die dort erlittenen Unannehmlichkeiten noch verzeihen können und war letztendlich froh, dass trotz einiger Schlampereien nun wieder alles o.k. ist.

Als nun der Kühler ausgebaut wurde – ich stand daneben – fiel der Blick des Mechanikers auf den Ladeluftkühler, der starke Ölverschmutzungen zeigte. „Was ist denn hier los“ sagte er etwas entgeistert „Turbolader oder Motorentlüftungsventil defekt?“ äußerte er als erste Vermutung.

Ich klärte ihn darüber auf, dass der Turbolader neu sei, weil der alte erst vor 4 Wochen das zeitliche gesegnet hätte, und auch das Motorentlüftungsventil noch keine 30.000 km alt sei.

Nun denn, der Ladeluftkühler wurde ausgebaut und als erstes wurde geprüft, ob der auslaßseitige Schlauch, der vom Turbolader zum Ladeluftkühler führt, trocken ist. Er war trocken ! Von dort kam also aktuell kein Öl und somit bestand kein Grund zur Sorge, dass etwas außer dem Ladeluftkühler defekt sei.

Bei näherer Betrachtung fiel auf, dass der am Ladeluftkühler anhaftende Dreck sehr alt, keinesfalls aber nur 4 Wochen alt, ist, wie er bei Reinigung des Ladeluftkühler hätte sein dürfen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich die vor nicht allzu langer Zeit bezahlte Rechnung über „Ladeluftkühler aus- einbauen“ und „Ladeluftkühler reinigen“ des Autohauses Rösch + Maurer“. So so, der soll also gereinigt worden sein ? Augenscheinlich ist er das sicher nicht, so auch die Meinung des Mechanikers.

Gut, ich geh aus der Werkstatt raus und rufe übers Handy den Service-Meister von Rösch + Maurer an. Als ich ihm erzähle, dass ich in der Werkstatt stehe, der Ladeluftkühler ausgebaut worden sei, dieser sicherlich nicht in deren Hause gereinigt worden sei und nachfrage, ob sie die Kosten anstandslos rückerstatten oder ich dies zum Beweis dokumentieren müsse, sagt er immerhin ohne weitere Prüfung sofort zu, diese berechneten Arbeitspositionen zu erstatten.

Obwohl das schlechte Gewissen aus den vorangegangenen Schlampereien dafür ausschlaggebend hätte sein können war mir das aber zu billig, bereitwillig und allzu auffällig. Ich frage also – ganz arglos scheinend – nach, wie solch eine Berechnung, wenn die Arbeiten doch gar nicht ausgeführt worden sind, überhaupt passieren kann. Er sagt, dass er nachschauen wolle, ich höre für 1 Minute nichts, dann kommt seine Aussage „der Ladeluftkühler sei gereinigt worden“.

Innerlich platzt mir ob dieser Aussage, wo ich doch den Gegenbeweis eben gesehen habe, der Kragen. Ich frage dennoch höflich nach seiner Email-Adresse und avisiere meine Forderung per Email. Ende des Telefonates.

Zurück in der Werkstatt angekommen eröffnet mir der Mechaniker – er hatte zwischenzeitlich wohl auch mit dem Werkstattmeister Rücksprache gehalten - dass der Ladeluftkühler in Folge des Turboladerschaden durch Hitzeeinwirkung undicht geworden sei und ersetzt werden müsse. Ich schau mir das auch noch mal genau an und finde seine Angaben bestätigt. Das hätte auch, wenn der Ladeluftkühler bei Rösch + Maurer ausgebaut worden wäre, auffallen müssen.

Was nun? Ich muss irgendwie dort wegkommen, brauche ein Auto. Den alten LLK einbauen macht keinen Sinn, insbesondere, weil durch das evtl. darin vorhandene Öl noch ein weiterer Folgeschaden entstehen könnte. Ein neuer ist nicht auf Lager, der muss bestellt werden.

Gut, ich bekomme einen Werkstattersatzwagen und fahre weg. Am nächsten Tag hole ich mein Fahrzeug repariert wieder ab.

2 Tage später bekomme ich die Rechnung vom Autohaus Bösser in Marburg, bei dem ich nun seit rd. 10 Jahren meine Fahrzeuge ohne die geringsten Probleme warten und reparieren lasse. Darin enthalten u.a. die Kosten für das notwendige Fehlerspeicher auslesen und den Werkstattersatzwagen.

Folgende Email geht dann an den Service-Meister von Rösch und Maurer
Zitat:
Sehr geehrter Herr XXXXXXX,

bezugnehmend auf unser Telefonat am 18.7.2005 sende ich Ihnen nun die avisierte Email. Bitte bestätigen Sie mir umgehend deren Erhalt.

Wie auf den beigefügten, vom Autohaus Bösser in Marburg gefertigten, Bildern zu sehen, ist der Ladeluftkühler stark verschmutzt. Der anhaftende Dreck ist sehr alt, keinesfalls aber nur 4 Wochen. Abgesehen davon sehen Sie dort deutlich starke Ölverschmutzungen. Allein dies zeigt eindeutig, dass der LLK durch Ihr Haus nicht gereinigt wurde. Andere Ursachen, dass Öl nach Montage des Laders sowie angeblichem Reinigen des LLK am 21.6.2005 dorthin gelangt sein könnte, können ausgeschlossen werden, da der von Ihrem Herrn XXXXXX am 23.6.2005 in Bad Wiessee eingebaute auslaßseitige Druckschlauch (Lader -> LLK) trocken ist.

Weiterhin hätte, wenn der LLK tatsächlich in Ihrem Hause ausgebaut worden wäre, auffallen müssen, dass durch Hitzeeinwirkung als Folge des Turboladerschadens der LLK undicht geworden ist. Dieser musste deshalb nun ersetzt werden. BMW hat auch hier kulanzhalber die Kosten übernommen. Um evtl. eingetretene Folgeschäden durch in den Ansaugbereich eingetretenes Öl auszuschließen wurde eine Fehlerabfrage durchgeführt.

Durch die (betrügerische ? ) Rechnungsstellung Ihres Hauses über die Arbeitspositionen "Ladeluftkühler aus-u.einbauen o.ers." sowie "Ladeluftkühler reinigen" befand ich mich zudem in gutem Glauben, dass diese Arbeiten auch tatsächlich ausgeführt worden seien und ich - nach Beseitigung der auf die Reparaturen Ihnen bekannten folgenden Schäden - nun ein sachgerecht repariertes Fahrzeug fahre.

Der alte LLK wurde im Lager des Autohauses Bösser eingelagert. Gleichfalls bietet das Autohaus an, dass Sie telefonische Rückfrage zur Bestätigung meiner Angaben dort halten können. Ansprechpartner: Herr XXXXXXXXXXX, Herr XXXXXXXX. Tel. 06421-94680

Da nach Demontage des LLK ein Neuteil erst bestellt werden musste, entstanden mir zusätzliche Kosten durch einen Werkstattersatzwagen, Telefonkosten und zusätzlichen Zeitaufwand wegen erneutem Abholen des Fahrzeuges am darauffolgenden Tag.

Ich fordere Sie daher auf, mir die zu Unrecht berechneten Arbeitskosten sowie meine zusätzlichen Aufwendungen wie folgt zu erstatten.

Fehlerabfrage 25,60 Euro
Ladeluftkühler aus-u.einbauen o.ers. 28,00 Euro
Ladeluftkühler reinigen 11,20 Euro
Werkstattersatzwagen 32,20 Euro
Zw.-Summe 97,00 Euro
16% MwSt. 15,52 Euro
Summe 112,52 Euro

Kostenpauschale 80,00 Euro

Summe 192,52 Euro

Bitte überweisen Sie bis spätestens 27.7.2005 den Betrag von 192,52 Euro auf mein Konto Nr. XXXXXXXXXX.


Mit freundlichen Grüßen


2 Tage später wurde mir dann ein Schreiben von Rösch + Maurer zugesandt, das wie folgt lautet
Zitat:
Sehr geehrter Herr ,

Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns vielmals. Bei der Rechnungsstellung haben wir uns leider auf die Aussage unseres Mechanikers verlassen, der uns versicherte, den Ladeluftkühler ausgebaut und gereinigt zu haben.

Selbstverständlich werden wir Ihnen die dafür in Rechnung gestellten Kosten sowie die Unkostenpauschale von 80,00 € gutschreiben und Ihnen den Betrag von 192,52 auf Ihr Konto XXXXXXXXXXX überweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Das war ja wohl das mindeste, dass meiner Forderung umgehend entsprochen wurde! Andernfalls wäre die Forderung sofort nach Fristablauf beim Anwalt gelandet.



Ich fasse noch mal zusammen:

21.6.05: Neuer Turbolader und Katalysator eingebaut. Ladeluftkühler nicht gereinigt, obgleich in Rechnung gestellt. Unaufmerksame Probefahrt, die gravierende Minderleistung hätte auffallen müssen. Trotzdem wurde mir mitgeteilt, dass das Fahrzeug repariert sei.

23.6.05: Ein weiterer Turbolader wurde verbaut. Nach dem Ladeluftkühler wurde wiederum nicht geschaut. Es wurde geschlampt, so dass ich 80 km später am selben Tag erneut liegen blieb.

18.7.05: Es wird entdeckt, dass der Ladeluftkühler doch nicht gereinigt wurde und vom Service-Meister von Rösch + Maurer dennoch behauptet, dass er ausgebaut und gereinigt wurde.


Und hier noch die mit der Mail versandten Fotos:

klick 1
klick 2
klick 3
klick 4



Was soll man davon halten?

Ist es das:
Bei 10 Kunden geht’s gut, die merken nicht, dass geschlampt wurde. Und dem einen, der es merkt, kann man ja problemlos die Kosten erstatten? Das kann und darf doch wohl nicht wahr sein


Obwohl der Betrieb seitens der Service-Annahme und kaufmännischen Abwicklung scheinbar gut geführt wird, wie die Reaktionen auf meine Beschwerden zeigen, krankt es dort wohl in der Werkstatt. Oder doch bei beiden Stellen?

Da ich den Betrieb nicht kannte und die mich auch nicht muss ich also entweder von einer generellen Unfähigkeit der Werkstatt oder einer überzogen ignoranten, arroganten Haltung gegenüber Fremdkunden – ich komm da vermutlich ja nie wieder hin, die sind ja rd. 250 km von meinem Wohnort entfernt – ausgehen.

Und das nennt sich BMW-Vertragshändler „Rösch + Maurer“ – erstklassig in allen Klassen, die auf dem Briefbogen sogar noch mit „Wir sind ausgezeichnet mit der BMW Quality Trophy“ werben.

Wie ihr sicherlich merkt, bin ich ziemlich sauer.

Fehler können überall passieren und sind in gewissem Rahmen auch verzeihlich, dafür arbeiten ja Menschen an den Autos. So ist auch mein obiger, erster Beitrag verfasst worden.

Aber diese Häufung von Schlampereien schlägt dem Fass den Boden aus.

Eine Mitteilung geht in diesem Fall auch an die Kundenbetreuung der BMW AG. Hoffentlich hat es zur Folge, dass die AG denen ein wenig mehr auf die Finger guckt und zukünftig andere BMW´s und deren Fahrer nicht mehr so behandelt werden.

Gruß
Henry
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Geändert von Henry (16.07.2014 um 17:39 Uhr)
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Alt 29.07.2005, 08:36     #7
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Beiträge: 751

Aktuelles Fahrzeug:
Z1, K1, E30 Cab., E36 Cab., E39 Touring, Pininfarina Spidereuopa VX, Lancia Gamma Coupé

NR-DR xxx
Dasdeckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich habe mir in Ansbach eine gebrauchte BMW K1 gekauft. Im Vertrag steht drin: neuer TÜV,kompletter Service etc. Bei der Übernahme wurde mir als "Beweis" für die Arbeiten eine interne Rechnung vom KD an den Gebrachtverkauf gezeigt, die viele Maßnahmen dokumentiert.
Da ich ab und an mal arbeiten muss, habe ich das Motorrad erst einmal über 50km einem Funktionstest unterzogen und es dann in die Ecke gestellt. Nachdem ich es einige Wochen später wieder in Betrieb nehmen wollte, war die Batterie ohne Spannung. Grund: fast trocken. Die hat niemand auch nur einem kurzen Check unterzogen. Nachfüllen hat nichts gebracht, das Ding war hin, seit dem Austausch gegen eine neue gibt es keine Probleme mehr (auf eigene Kosten, da ich nicht für einen Ersatzbatterie 600km fahren kann). Wer kann es mir verdenken, daß ich nun nicht sicher bin, ob die nicht einfach nur das Serviceheft abgestempelt haben?
Da bin ich von meiner kleinen freien Werkstatt besseres gewohnt.

Gruß

Dieter
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