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Alt 04.09.2004, 21:49     #34
ollly   ollly ist offline
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HH- und so
BMW-Daumen nach oben!

Ich denke, dass BMW den 1er als logischen Nachfolger des relativ schleppend verkauften 'Compact' innerhalb der bereits lancierten Produktpalette sozusagen bringen 'mußte', also lautet die platte Version der Antwort auf die gestellte Frage 'Ja, war richtig!'.

Warum der 'Kleine'?

Ich denke, weil der Markt einfach einmal interessant ist, deshalb. Wir befinden uns zur Zeit bekanntermassen in einer Phase, wo der BMW-Käufer eben nicht mehr nur Kompfort und Reputation sucht, sondern durchaus auch ein kritischer Rechner geworden ist, was auch die Verkaufszahlen der aktuellen Modelle deutlich reflektieren:

- Viele Dieselmotoren (und wenige der großen Diesel, eher 2,0 und 2,5 ltr.-Maschinen)

- Fast gar keine großen 8- und 12-Zylinder

- ... und wenn große Autos gekauft werden (zB 7er und X5), dann meistens mit dem 4,0 (7er) und 3,0 (X5) -ltr.-Diesel

Also war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das Marketing von BMW mit dem riesigen Markt der gehobenen Kleinwagen beschäftigt, der erstens gute Margen, und zweitens ein stabiles Käuferfeld repräsentiert.

Die Frage war nur, wie man das angeht. Glücklicherweise haben die BMW'ler aus dem relativen Fiasko mit dem 'Compact' gelernt, und keinen 'kurzen Dreier' wiederholt, sondern ein komplett eigenes Kfz entwicklelt, was es so voher weder optisch, noch von der Typklasse her bei BMW gab: Eben ein eigenes Wägelchen, und keinen Abklatsch eines bereits etablierten Modells.

Was erreiche ich damit?

Ich erschließe mir masisvst neue Käufer, die eben KEINEN Dreier fahren wollen, sondern einen EINSER.

Ich spreche junge Menschen an, die sich im Bereich von 20-27 befinden, und sich einen Dreier nicht leisten können (oder wollen), aber permanent Golf's (und Konsorten) für Einstigespreise um die 20.000,00 EUR konsumieren.

Ich habe zwar ein Konkurrenzprodukt zur eigenen Marke geschaffen (ich meine den Mini), aber alleine der optische Unterschied zwischen diesen beiden Auto's ist dermaßen frappierend, dass derjenige, der den Mini nicht mag, ganz entspannt und wunderbar auf den Einser abfahren kann (denn der Kleine ist wirklich ein ganz ein hübscher!).

Es wurde ein wirklich sparsamer Stadtflitzer konzipiert (sparsam im Sinne von: 'Was gab es vorher vergleichbares in der Modellpalette von BMW?' Eigentlich nichts.') der sich auch hervorragend als Zweitwagen für den Dick-BMW-Volanteigner platzieren kann.

Man kann sich hier jetzt noch weiter zu Tode schreiben, es bleibt bei der Aussage, dass ich die Entscheidung von BMW FÜR den Einser als eine wirklich gute, und eigentlich überfällige halte, denn der kleine BMW war früher schon einmal besser platziert vorhanden, und exakt dieser Markt ist ein wirklich interessanter, und wichtiger.

-olly
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