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Alt 13.06.2004, 17:16     #6
Hermann   Hermann ist offline
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Team BMW Motorsport vor dem Endspurt weiterhin an der Spitze.

Nürburg, 13. Juni 2004. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geht in seine letzte und entscheidende Phase. Nach über 20 weitestgehend problemlosen Stunden und 119 gefahrenen Runden auf der Eifel-Strecke führt der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 das Klassement vor der Startnummer 43 weiter an. Eine Runde hinter dem Auto der drei deutschen Piloten Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck fährt das zweite von Schnitzer Motorsport betreute GT-Coupé mit Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD) und Boris Said (USA) auf der zweiten Position.

Stuck fuhr in den frühen Morgenstunden elf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Strecke. Heftiger Regen und zum Teil dichter Nebel behinderten die Fahrer, viele Piloten waren in Unfälle verwickelt oder leisteten sich zum Teil folgenschwere Ausrutscher.

Davon blieben die Fahrer des Team BMW Motorsport verschont. Jörg Müller übernahm das Steuer des Autos mit der Startnummer 42 in der 94. Runde von Stuck. Der 34-Jährige fuhr seine zehn Runden auf Regenreifen, während Teamkollege Dirk Müller nach dem planmäßigen Wechsel im 104. Umlauf mit Intermediates auf die Strecke ging. „Zu Beginn meines Turns war es auf dem Grand-Prix-Kurs nass, im hinteren Streckenteil hingegen trocken. Am Ende war es genau andersherum“, beschreibt Dirk Müller die schwierigen Bedingungen.

Auch beim nächsten Fahrerwechsel, bei dem Stuck in Runde 115 ins Cockpit des BMW M3 GTR zurückkehrte, wurden Intermediates aufgezogen, um den ständig wechselnden Streckenverhältnissen Rechnung zu tragen.

Das Auto mit der Startnummer 43 fährt seit einem Boxenstopp in der 104. Runde ebenfalls auf geschnittenen Slicks. Im 88. Umlauf hatte Huisman den BMW M3 GTR an Said übergeben. Said tauschte das Cockpit seinerseits mit Lamy in der 98. Runde.

Knapp vier Stunden vor dem Ende des 24-Stunden-Klassikers in der Eifel ist es Huisman, der den an zweiter Position fahrenden BMW M3 GTR pilotiert. Stuck versucht indes im führenden Auto mit der Startnummer 42, den Vorsprung auf den teaminternen Konkurrenten auszubauen.
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Viele Grüße Hermann

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