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Alt 12.06.2004, 15:09     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Alles zum BMW Motorrad BoxerCup 2004 - Motorrad Rennsport der Extraklasse

Eröffnungsrennen in den USA – Daytona Beach am 6. März.

Sieben Rennen in Europa – Termine und Rennstrecken

Fahrerfeld und Teams

BMW R 1100 S Rennmaschine und technisches Reglement

Wertung der Rennläufe, Preisgeld und Preise

BMW R 1100 S BoxerCup Replika - Die Straßenversion der Rennmaschine

Rückblick und Höhepunkte der Saison 2003

Beste Fahrer und einige Fahrerportraits

BMW Motorrad BoxerCup 2004: Fortsetzung von über 80 Jahren Rennsport-Tradition mit dem Sport-Boxer.

Rennsport und Rennerfolge sind untrennbar mit den Motorrädern von BMW verknüpft. Sie begleiten die Marke vom ersten Tag an, haben sie weltberühmt gemacht und wesentlich zu dem Ruf von Überlegenheit und Zuverlässigkeit der BMW Serien-Motorräder beigetragen.

Spannung im Motorrad-Rennsport garantiert auch 2004 wieder der BMW Motorrad BoxerCup!

„Nachwuchsförderung“: mit dem Auftakt in Daytona wird die neue „YoungStar“ Wertung eingeführt.

Seit fünf Jahren begeistern die Rennen mit den großvolumigen seriennahen Boxern auf Basis der R 1100 S die Fans der Marke: 1999 und 2000 wurden sie als nationale Veranstaltungen in Belgien und Frankreich durchgeführt. Seit 2001 ist die Rennserie international und erfreut sich wachsender Aufmerksamkeit beim Rennsportpublikum.

Mit dem Cup-Auftakt am 6. März 2004 in Daytona wird eine neue Wertung eingeführt: Die „YoungStar“-Wertung eröffnet Fahrern unter 21 die Chance auf einen Extrapreis. Der Sieger erhält am Ende der Saison einen MINI Cooper.

Boxer-Sound und packende Positionskämpfe internationaler Spitzenfahrer werden die Zuschauer auch 2004 wieder in ihren Bann schlagen. Das erste Rennen des Markenpokals wird auch in diesem Jahr im Rahmen der Bikeweek in Daytona/Florida ausgetragen. Es findet im Vorfeld des berühmten 200 Meilen-Rennens vor der beeindruckenden Zuschauerkulisse im Betonoval von Daytona Beach mit seiner einmaligen Atmosphäre statt.

Internationales Fahrerfeld – attraktive Preise.

Die weiteren sieben Rennen werden in Europa im Rahmen von MotoGP-Rennen ausgetragen. Es gibt bis zu 36 Startplätze, und die 18 Teams kommen aus zehn Nationen. Renommierte Rennfahrer werden sich spannende Duelle um die attraktiven Preise liefern. Neben Preisgeldern von insgesamt über 90 000 Euro gibt es am Ende der Saison für die Plätze eins bis drei in der Gesamtwertung jeweils Fahrzeuge im Wert von rund 122 000 Euro als Preise. Neu eingeführt wurde 2004 die „YoungStar“-Wertung für junge Fahrer bis 21 Jahre. Der Sieger dieser Wertung erhält ebenfalls ein Fahrzeug. Damit ist der BMW Motorrad BoxerCup der höchstdotierte Motorrad-Markenpokal der Welt.

Auch in diesem Jahr können sich die Fans des BMW Motorrad BoxerCup auf ein Wiedersehen mit den Spitzenfahrern freuen, die sich bereits in den Vorjahren gegenseitig das Leben auf dem Rundkurs schwer gemacht haben. Spannung garantiert Stéphane Mertens, zweimaliger BoxerCup-Sieger, der nach einer Pause im letzten Jahr 2004 wieder dabei ist.

Beim Auftaktrennen in Daytona gehen über 40 Fahrer an den Start, darunter 27 Stammfahrer. Mit dabei: Katja Poensgen aus Deutschland und zahlreiche Einzelfahrer aus den USA. Über die gesamte Rennserie sind die Vereinigten Staaten durch das Team San José BMW mit dem Spitzenfahrer Brian Parriot vertreten, der schon im letzten Jahr für spektakuläre Szenen sorgte.

Seit über 80 Jahren Straßenrennen mit BMW Motorrädern.

Seit 80 Jahren schreiben Boxer-Motorräder mit dem weiß-blauen Markenemblem Renngeschichte. Bereits das erste BMW Motorrad, die R 32, absolvierte im Jahr ihrer Vorstellung 1923 die „Fahrt durch Bayerns Berge“, eine der für die damalige Zeit typischen Zuverlässigkeitsveranstaltungen auf öffentlicher Straße, strafpunktfrei und völlig problemlos. Das Fahrzeug, von seinem Entwicklungsingenieur Max Friz selbst gefahren, stellte damit auf Anhieb die überlegene Zuverlässigkeit seiner Konstruktion unter Beweis.

Es folgten bis heute unzählige weitere sportliche Erfolge. Unvergessen das Rennen von Georg („Schorsch“) Meier, der 1938 mit der Kompressor BMW die bis dato dominierenden Nortons auf der Isle of Man besiegte. Oder die Geschwindigkeitsweltrekorde von Ernst Henne 1929 (216,75 km/h) und 1937 (279,5 km/h), wobei der letztere fast 14 Jahre Bestand haben sollte. Später errangen Solo-Rennmaschinen und Seitenwagen-Renngespanne mit den „RS-Motoren“ – Zweizylinder-Boxer in Rennausführung mit obenliegenden, über Königswellen angetriebenen Nockenwellen – unzählige nationale und internationale Siege. Als unschlagbar galt BMW in der Gespann-Weltmeisterschaft. Bis 1974 wurde BMW mit diesem Motor insgesamt 19-facher Marken-Weltmeister.

Seit 1926 bei den härtesten Geländerennen der Welt dabei.

Beeindruckende Erfolge wurden von BMW in kaum unterbrochener Folge seit 1926 im Geländesport erzielt. Stellte früher die Sechs-Tage-Fahrt, bei der BMW mehrfach erste Plätze einfuhr, die härtesten Anforderungen an Fahrer und Maschinen, so waren es seit Ende der 70er Jahre die Wüstenrallyes. Seit mehr als 20 Jahren nehmen BMW Motorräder daran teil. Mit vier grandiosen Siegen der Zweizylinder-Boxer bei der Paris–Dakar in den Jahren 1981, 1983, 1984 und 1985 ist der Name BMW untrennbar mit dieser legendären Rallye verbunden. 1999 siegte BMW abermals und im Jahr 2000 haben BMW Motorräder mit einem vierfachen Sieg nochmals ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Die neue Aufgabe hieß danach BMW Motorrad BoxerCup.

Seit fünf Jahren BMW Motorrad BoxerCup.

Der BoxerCup wurde 1999 aus der Taufe gehoben und war ursprünglich die Idee der BMW Vertriebsorganisation in Belgien und Frankreich. Zwei Jahre wurden die Rennen in diesen beiden Ländern als rein nationale Veranstaltungen durchgeführt. Nach der großen Begeisterung, die die Rennen hervorriefen, wurde diese Rennserie zu einem Markenpokal mit internationalem Status und Beteiligung anderer europäischer Länder weiterentwickelt. BMW Motorrad übernahm 2001 mit Unterstützung der BMW Group die zentrale Leitung und Organisation aller Rennen. Die Rennserie bekam den offiziellen Namen BMW Motorrad BoxerCup.

Das Fahrerfeld ist seitdem bunt gemischt und hochkarätig besetzt. International renommierte Rennfahrer, aber zunehmend auch junge Talente interessieren sich für eine Teilnahme. Als Gastfahrer konnten im Laufe der bisherigen Rennserie unter anderem Stars der Rennszene wie Luca Cadalora, Kevin Schwantz und Jorge Martinez gewonnen werden. Auch der ehemalige deutsche Grand Prix Rennfahrer Jürgen Fuchs fuhr mehrfach mit. Der Endurance Weltmeister Stéphane Mertens holte 2001 und 2002 jeweils den Gesamtsieg. Der vierfache Grand Prix Vize-Weltmeister und Driftkünstler Randy Mamola fungiert als Botschafter des Cups.

Eingebettet in das Programm von Weltmeisterschaftsläufen des MotoGP beziehungsweise internationalen Endurance- und Superbike-Meisterschaften fanden und finden die Rennen europaweit hohe Beachtung. Besonders bei den Klassikern unter den Grand Prix Rennen, wie zum Beispiel der legendären Dutch TT in Assen/Niederlande, finden die Rennen vor einer imposanten Kulisse mit bis zu 100 000 Zuschauern statt. Auch der deutsche Grand Prix am Sachsenring, einer traditionell besonders motorradbegeisterten Region, lockt die Zuschauermassen. Erstmals seit Jahrzehnten kann man wieder Rennmotorräder von BMW bei Straßenrennen bewundern.

Fernsehübertragungen, namentlich von Eurosport, aber auch von anderen überregionalen TV-Sendern, erreichen interessierte Fernsehzuschauer in ganz Europa. Seit 2002 hat die Rennserie auch den offiziellen Status des europäischen Motorsportverbandes UEM (Union Européenne de Motocyclisme). 2003 gelang der Sprung „über den großen Teich“. Der BMW Motorrad BoxerCup wurde erstmals in Amerika ausgetragen.

Das Eröffnungsrennen der neuen Saison fand im März in Daytona Beach/ Florida im Rahmen der Bikeweek statt. Damit ist der BMW Motorrad BoxerCup der erste Markenpokal, der auf zwei Kontinenten ausgetragen wird. Durch die Sicherung der Fernsehreportage im populären „speed-channel“ kann ein Millionenpublikum in den USA am Rennen teilhaben.

Die Attraktivität der BoxerCup Rennen liegt darin, dass mit absolut gleichem Maschinenmaterial gefahren wird. Das Reglement lässt keinerlei Spielraum für technische Veränderungen an den ausschließlich zugelassenen BMW R 1100 S zu, die Motor- und Fahrleistungen verbessern könnten. Es entscheiden also allein das fahrerische Können, der Mut und das taktische Geschick beim Rennen über die Platzierung. Das sichert ein faszinierendes Renngeschehen, packende Überholmanöver und harte Kämpfe um die Positionen bis zur letzten Sekunde.

In der Saison 2003 gab es in neun Rennen sechs Sieger aus fünf verschiedenen Nationen, und der Gesamtgewinner stand erst nach dem letzten, unglaublich spannenden Rennen fest.

Für die Zuschauer und Fans der Marke ist besonders die Identifikation mit den Motorrädern reizvoll. Die R 1100 S auf der Rennstrecke entsprechen im Kern der Serie. Aber mit Profis im Sattel entfalten sie ein Leistungspotenzial, das geradezu unglaublich erscheint.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist

Geändert von Hermann (12.06.2004 um 16:10 Uhr)
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