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Alt 20.05.2004, 13:09     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Veranstaltungsreihe in der BMWGroupEarth Lounge setzt neue Impulse für Nachhaltigkeit

Mehr als 6.000 Teilnehmer beim Dialogforum der BMW Group

München. Ziel erreicht: Mit diesem Fazit endet nach fünf Wochen das Dialogforum „Sustainability. It can be done.“ Der BMW Group. Seit Mitte April wurden in 43 Veranstaltungen unterschiedlichste Aspekte der Nachhaltigkeit diskutiert und neue Impulse im kontinuierlichen Engagement für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt.

Gesprächspartner der BMW Group waren dabei alle gesellschaftlich relevanten Gruppen. Zu den Dialog-Events in der BMW Group Earth Lounge fanden sich Politik, Industrie, NGOs, Wissenschaft, Kulturvertreter, Investoren und Medien ein. Diskutiert wurden Themen, die von nachhaltiger Kunst über innovative Technologien, Nachhaltigkeitsmanagement und nachhaltiges Investment bis hin zu Entwicklungsfragen der dritten Welt reichten. Vertreten waren u. a. namhafte Ratingagenturen, der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung, und mit Econsense die Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Industrie. Aber auch in der internen Kommunikation wurde der Nachhaltigkeitsgedanke gefördert: Eine Reihe von Events richtete sich an die Mitarbeiter und Führungskräfte der BMW Group.

Damit setzte die BMW Group den 2002 auf dem Rio+10-Gipfel in Johannesburg begonnenen Austausch mit maßgeblichen Anspruchsgruppen fort. Darüber hinaus wurde dieser Dialog auf eine breitere Basis gestellt. Die Münchener Themenausstellung „Sustainability. It can be done.“ präsentierte zum Dialogforum in der Earth Lounge Beispiele das breitangelegte Engagement der BMW Group aus den Bereichen Umweltschonende Produktion, CleanEnergy, Nachhaltige Mobilität, Nachhaltiger Service und Recycling, Sozialverantwortung gegenüber den Mitarbeitern und Corporate Citizenship.

Nachhaltigkeit als Grundlage und Ergebnis wirtschaftlichen Erfolgs

Rund 6.300 Menschen besuchten die 43 Veranstaltungen sowie die begleitende Ausstellung in der eigens errichteten Earth Lounge im Olympiapark. „Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit nur gemeinsam zu erreichen ist. Alle gesellschaftlichen Gruppen müssen miteinander sprechen, um das Richtige zu tun.“, betonte Dr. Norbert Reithofer, Produktionsvorstand der BMW AG.

Im Rahmen eines Gesprächs mit Journalisten aus Wirtschafts-, Umwelt-, Wissenschafts- und Gesellschaftsredaktionen diskutierten Produktionsvorstand Dr. Reithofer und die Verantwortlichen der BMW Group für Umwelt, Verkehr, Personal und Finanzen, wie Nachhaltigkeit in der BMW Group verstanden und konzernweit realisiert wird. Nachhaltigkeit sei eine im Kern betriebswirtschaftliche Fragestellung. Der effiziente und umweltschonende Einsatz der Ressourcen, das Management der Risiken und die Reputation des Unternehmens als Partner und engagierter Bürger: Dies sind Managementaufgaben, die die Mitarbeiter täglich umsetzen. Für die BMW Group sind Verantwortung und nachhaltiges Handeln damit Voraussetzung und Ergebnis ihres Geschäftserfolgs.

Auf die Balance kommt es an: Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft

Diese Sicht bestätigte auch eine Werkstattveranstaltung, zu der die BMW Group die Initiative „econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft“ und den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung erstmals in dieser Form zusammengebracht hat. Das Thema „Sustainability Leadership – Wie steht es um das Engagement für Nachhaltigkeit?“ diskutierten: Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Manfred Heller, Konzernbeauftragter Umweltschutz BMW Group, Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW), und Prof. Dr. Wilhelm Simson, Sprecher des Kuratoriums von econsense. Nach Ansicht der Experten ist dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg nur durch die Balance ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Interessen zu erzielen. Das Engagement für Nachhaltigkeit sei ein bedeutender Faktor für die zukunftsfähige Entwicklung der Gesellschaft ebenso wie der Wirtschaft.

BMW Group als Partner in der Gesellschaft

Ein Beispiel für gesellschaftliches Engagement, das auch dem Unternehmen dient, ist das Projekt „Schulen im gesellschaftlichen Verbund“. Während des Dialogforums wurden in Anwesenheit der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier die Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt, das die BMW Group mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter wissenschaftlicher Begleitung der Freien Universität Berlin 1999 gestartet hatte. Ziel des Projektes war es, den Unterricht durch die Integration schulexterner Fachleute und Lernorte zu optimieren. Der Versuch wurde an vier Hauptschulen durchgeführt. Richard Gaul, Leiter Konzernkommunikation und Politik der BMW Group, stellte fest, dass besonders in Bezug auf die Berufsweltorientierung, die Kooperationsfähigkeit und die Motivation der Schüler positive Resultate erzielt werden konnten.

Weitere Expertenforen in der Earth Lounge beschäftigten sich mit den Auswirkungen nachhaltigen Engagements von Unternehmen auf die Finanz- und Aktienmärkte, mit Partnerschaften zwischen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen, mit den Perspektiven des Verkehrsmanagements sowie Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft. An zwei Tagen gab das Nord Süd Forum München e.V. einen Einblick in das entwicklungspolitische Engagement der dort zusammengeschlossenen Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen.
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Viele Grüße Hermann

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