Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 07.03.2004, 13:15     #5
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.175

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring und Piaggio
Großer Preis von Australien – RENNEN 7. März 2004

Wetter: trocken, bewölkt, 18-19°C Luft, 23-25°C Asphalt

Melbourne (AUS). Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya kamen beim ersten Grand Prix der Formel-1-Saison im australischen Melbourne auf den Plätzen vier und fünf ins Ziel. Das BMW WilliamsF1 Team belegt nach dem ersten von 18 Saisonrennen mit neun Punkten hinter Ferrari Rang zwei in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.

Ralf Schumacher: 4.

Chassis: FW26 03

Schnellste Runde: 1.25,824 min in Rd. 11 (fünftschnellste insg.)


Natürlich kann ich mit dem heutigen Ergebnis nicht zufrieden sein, obwohl ich auch sehe: Gemessen an meinem Startplatz habe ich vier Plätze gut gemacht, und ich habe fünf Punkte geholt. Wir hatten eine gute Strategie, und das Team hat bei den Boxenstopps exzellente Arbeit geleistet. Besorgnis erregend ist, dass wir eine Sekunde Rückstand auf Ferrari hatten. Das hatte ich nicht erwartet. Ich denke, es lag sowohl am Chassis als auch daran, dass die Reifen körnten. Beides müssen wir angehen. Wir müssen unser gesamtes Paket noch etwas verbessern. Das kann ein paar Rennen dauern, aber wir werden das hinkriegen.

Juan Pablo Montoya: 5.

Chassis: FW26 05

Schnellste Runde: 1.25,286 min in Rd. 42 (viertschnellste insg.)


Ich habe aus meinem dritten Startplatz nichts gemacht. Direkt nach dem Start wollte ich meine Position gegen Alonso verteidigen, bin dabei in der ersten Kurve neben der Strecke gelandet und habe vier Plätze verloren. Anschließend habe ich mich darauf konzentriert, den jeweils richtigen Moment zum Überholen einiger Konkurrenten zu erwischen. Die Angriffe waren nicht einfach. Die Balance meines Autos war nicht ideal, außerdem haben meine Reifen phasenweise stark gekörnt. Ein klemmendes Rad hinten rechts hat bei meinem dritten und letzten Boxenstopp obendrein noch etwas Zeit gekostet.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Juan hat bei einem Ausrutscher in der ersten Kurve einige Plätze verloren und dann wieder aufgeholt. Ralf hat sich beim Start um zwei Plätze verbessert. Insgesamt war unsere Vorstellung im Vergleich zu Ferrari und Renault nicht gut genug, aber wirklich schlecht ist das Ergebnis letztlich auch nicht. Beide Fahrer haben Punkte geholt, und wir liegen nach dem ersten GP auf Platz zwei der Konstrukteurs-WM. Als nächstes stehen in Malaysia und Bahrain zwei Hitzerennen auf dem Programm, darauf freuen wir uns.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Das Ergebnis entspricht nicht ganz unseren Erwartungen, insbesondere nicht der Rückstand auf Ferrari. Das Ferrari-Team hat gezeigt, dass es nach wie vor der Maßstab in der Formel 1 ist. Wir werden wie im vergangenen Jahr sehr intensiv an der Weiterentwicklung arbeiten. Beide BMW P84 Motoren haben ihre Feuertaufe nach dem neuen Reglement mit Bravour bestanden. Wir haben uns bereits im freien Training keine Kilometerbegrenzung auferlegt und sind damit am kompletten Rennwochenende auf 1294 Kilometer gekommen. Im Qualifying und im Rennen sind wir durchgehend mit voller Drehzahl gefahren. Es gab keinerlei technische Probleme.

Test in Valencia: 10./11.03. Marc Gené, 12.03. Antonio Pizzonia
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten