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Alt 20.10.2003, 21:03     #7
Hermann   Hermann ist offline
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Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring und Piaggio
8. Die Ausstattung:Assistenzsysteme für Dynamik, Komfort und Sicherheit.

„Das Beste ist gerade gut genug“, gilt besonders für die Ausstattung des BMW 645Ci. Das trifft auf die Features unter dem Blech zu, etwa auf die Fahrwerks-Assistenzsysteme, aber auch auf die sichtbaren und unsichtbaren „Helfer“ im Innenraum.

Das Adaptive Kurvenlicht macht die Nacht zum Tag.

Zum Wohlbefinden und zur Sicherheit der Insassen trägt entscheidend gutes Licht bei – innen wie außen. Das von BMW entwickelte Adaptive Kurvenlicht wird auch im 6er als Sonderausstattung offeriert. Die feststehenden Bi-Xenon-Scheinwerfer sind hingegen bereits Serie.

Die schwenkbaren Scheinwerfer verbessern die Fahrbahnausleuchtung um bis zu 90 Prozent. Damit tragen sie entscheidend zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Gedreht werden die Scheinwerfereinheiten über Lenkradwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit. Sobald sich das Fahrzeug in Bewegung setzt, ist das Kurvenlicht aktiv. Im Stand, bei nach links eingeschlagenen Rädern, müssen aus gesetzlichen Gründen die Scheinwerfer gerade stehen, um den Gegenverkehr nicht zu blenden (spiegelsymmetrisch bei Linksverkehr). Generell ist das Adaptive Kurvenlicht mit einer dynamischen Leuchtweitenregelung ausgestattet, um verschiedene Beladungszustände auszugleichen. Zur Ausstattung gehört zudem eine Scheinwerferreinigungs_anlage.

Dynamische Bremslichtanzeige gegen Auffahrunfälle.

Die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern ebenfalls die Schluss- und die Bremsleuchten in LED-Technologie. Leuchtdioden (LEDs) sind nicht nur heller als konventionelle Glühlampen, sie reagieren auch schneller und sie sind um ein Vielfaches langlebiger. Darüber hinaus ist das Fahrzeug mit dem innovativen Adaptiven Bremslicht (Brake Force Display) ausgerüstet: Abhängig von der Stärke der Bremsung vergrößert sich die Leuchtfläche des Bremslichts. Der nachfolgende Verkehrsteilnehmer sieht also, wie stark sein Vordermann bremst. Dadurch verringert sich die Gefahr von Auffahrunfällen.

Innenraumbeleuchtung: Lichtkonzept für ein gutes Raumgefühl.

Mit einem speziellen Beleuchtungskonzept für den Innenraum verschafft der neue 6er seinen Insassen eine angenehme harmonische Beleuchtung und erhöht so zugleich das Sicherheits- und Raumgefühl bei Nachtfahrten.

Im Vordergrund stand bei diesem Konzept, eine möglichst homogene Innenraumbeleuchtung auf hohem Lichtniveau zu schaffen. Nicht zuletzt sollten dabei alle Lichtelemente ergonomisch bedienbar und der Innenraum blendfrei sein. Freiflächenreflektoren wie beim neuen 7er erzeugen dabei eine sehr homogene Ausleuchtung der Arbeitsbereiche.

Die Basisausstattung des neuen 6ers umfasst diverse Leuchten, darunter eine Innenleseleuchte mit zwei LEDs über dem Bereich der Mittelkonsole. Ihre blendfrei gestalteten Lichtaustritte der Freiflächenreflektoren erzeugen eine homogene, „ambiente“ Raumbeleuchtung. Ergänzt wird sie durch zwei Fußraumleuchten, die die Wertigkeit des Innenlichts erhöhen.

Die zusätzliche Sonderausstattung Lichtpaket umfasst unter anderem LEDs im Zuziehgriff der Türen sowie der Türflächen. Im Zusammenwirken mit der Innenleseleuchte und der Fußraumbeleuchtung erhöhen diese spürbar das Raumgefühl und damit das Wohlbefinden. Optional sind auch beleuchtete Einstiegsleisten erhältlich, die mit ihrem harmonischen Licht die Exklusivität des neuen 6ers perfekt ins Licht rücken.

Ein weiterer Bestandteil dieser Sonderausstattung ist die Vorfeldbeleuchtung, zu der sechs Leuchtdioden im unteren Rand der Außenspiegel gehören. Sobald über die Fernbedienung das Fahrzeug entriegelt wird, beleuchten die LEDs den Einstiegsbereich vor den Türen für etwa 20 Sekunden. Entsprechend kann via Fernbedienung die Vorfeldbeleuchtung auch beim Aussteigen genutzt werden.

iDrive: ein Hoch der Ergonomie.

Mit iDrive hat BMW eine Bedienphilosophie begründet, die einen Quantensprung im Bereich der Ergonomie im Auto darstellt. Im Kern erlaubt sie die intuitive Bedienung vieler Sekundärfunktionen mit nur geringer Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen.

Die meisten für das Fahren wesentlichen Funktionen sind im unmittelbaren Bereich des Lenkrades bedienbar, fast alle Komfort-Grundfunktionen in der Mittelkonsole. Alle übrigen Einstellungen und Dienste nutzen Fahrer und Beifahrer über den ohne Blickzuwendung intuitiv bedienbaren Controller sowie das Control-Display, bei dem es sich serienmäßig um ein 6,5 Zoll-Farbdisplay mit 8 Bit Farbauflösung handelt. Das Control Center als ganzes integriert also eine Vielzahl von Funktionen und vermeidet dadurch eine große Anzahl einzelner Schalter und Bedienelemente.

Control Display: immer brillantes Bild durch Transflektiv-Technik.

Diese neue Displaygeneration ist mit der Transflektiv-Technik ausgestattet. Dabei wird das einstrahlende Tageslicht, das bei anderen Displays die Oberfläche unleserlich macht, an der Rückseite des Displays reflektiert. Durch diese passive Reflexion (das Tageslicht wird miteinbezogen) gewinnt die Darstellung an Brillanz. Bei schlechten Lichtbedingungen oder bei Dunkelheit wird die Ablesbarkeit durch eine transmissive Hintergrund_beleuchtung gewährleistet, deren Helligkeit über einen Sensor den Lichtverhältnissen angepasst wird. Darüber hinaus können Fahrer oder Beifahrer die Helligkeit selbst einstellen. Zusätzlich ist das Display mit einer Heizung versehen, um auch bei extremen Außentemperaturen möglichst schnell die optimale Betriebstemperatur zu erreichen.

Das auf dem Display dargestellte Hauptmenü ist in die vier Bereiche Kommunikation, Navigation oder Bordinfo, Entertainment und Klima unterteilt. In einen fünften Bereich, den Menüpunkt-Information, kommt man durch Drücken im Hauptmenü. Hier sind Klang- und Anzeigeeinstellungen, Fahrzeugeinstellungen und Wartungsanzeigen konzentriert.

Controller: viele Funktionen in einer Hand.

Innerhalb der Bereiche können die zugeordneten Funktionen in verschiedenen Ebenen bedient werden. Dazu dient der Controller. Weil er in Verlängerung der Armlehne positioniert ist, kann der Arm ruhig aufliegen, während die Finger den Multifunktionsknopf bedienen. Durch Schieben in die vier Himmels_richtungen (Low Controller mit 24 Raststufen) wird zwischen den Bereichen gewechselt beziehungsweise der Fokus innerhalb eines Menüs verändert. Durch Drehen wird innerhalb eines Menüs navigiert, durch Drücken des Controllers wird derjenige Menüpunkt, an dem der Cursor steht, ausgewählt und bestätigt. Mit einer Taste hinter dem Controller läßt sich das Hauptmenü direkt anwählen.

Als Sonderausstattung wird ein Controller mit variabler Haptik und acht Schieberichtungen angeboten. Die variable Haptik nutzt noch stärker den Tastsinn des Bedieners. Er verfügt hierzu über einen Elektromotor, mit dem das Drehmoment erzeugt wird. Die Drehbewegung des Controllers wird über einen optischen Sensor detektiert. Dabei berechnet die Software bei kleinsten Winkeländerungen des Controllers dynamisch das neu einzustellende Drehmoment für den Motor. Die zusätzlichen diagonalen Schieberichtungen dienen hier der Navigation in der Karte des Navigations_systems Professional. Über eine Taste am Controller kann zudem die integrierte Spracheingabe aktiviert werden. Kombiniert ist der High Controller mit einem 8,8 Zoll großen Farbdisplay mit 256 Farben, 16 Bit Farbauflösung und einer Auflösung von 640 mal 240 Pixel.

Klare Ansage: Neue Spracheingabe erleichtert Bedienung.

Die als Sonderausstattung für den 6er erhältliche Spracheingabe eröffnet dem iDrive-Bedienkonzept eine völlig neue Dimension – die der Sprache. Diese Technologie ist deshalb kaum noch vergleichbar mit früheren Spracheingabesystemen.

Die Spracheingabe zeichnet sich durch eine deutlich sprecherorientierte Benutzer-Schnittstelle (User Interface, UI) aus, bietet einen erheblich verbesserten Sprachdialog und stark erweiterte Funktionalitäten. So kann die neue Funktion „text to speech engine“ dem Fahrer Texte – zum Beispiel E-Mails, SMS-Nachrichten oder Radiosendernamen – vorlesen. Neu ist auch das Zusammenwirken von Grafik und Sprache: Bisher funktionierte das nur unabhängig voneinander; jetzt zeigt das Display gleichzeitig die via Spracheingabe gewählte Funktion an.

Auch das Navigationssystem folgt den Sprachbefehlen.

Umgekehrt kann alles, was am Display angeboten wird, über die Spracheingabe aktiviert werden. „You can speak what you see“ nennt sich diese Funktion, die dem Nutzer zusätzlich mittels „short cut“-Begriffen erlaubt, noch tiefer in das ausgewählte oder in andere Menüs „einzusteigen“. Bisher musste dies von Hand mit dem Controller gemacht werden. Auch die Telefonbedienung ist wesentlich vereinfacht: Ist das Telefonmenü aktiviert, genügt es, den Namen des gewünschten Gesprächspartners zu nennen und schon wird dessen Nummer automatisch angewählt.

Mit der neuen Sprachein- und -ausgabe können nahezu alle Bedienelemente der Bedienoberfläche des Control Display gesteuert werden: die Funktionen Telefon, Telefonbuch, Adressdatenbank, SMS, BMW Assist, BMW Online, Navigation, Notizbuch, Radio, CD/DVD/MP3 sowie Klimaautomatik. Die umfangreiche und zugleich einfach zu bedienende Technologie unterstützt den Fahrer, ohne diesen vom Verkehrsgeschehen abzulenken.

Head-Up Display erweitert iDrive-Konzept.

Das innovative Head-Up-Display, eine andere wichtige Erweiterung des iDrive-Konzepts, leistet einen ebenfalls bedeutenden Beitrag zur aktiven Sicherheit und zum Komfort, indem es wichtige Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers anzeigt. Der Fahrer kann diese Informationen aufnehmen, ohne den Blick von der Straße zu wenden. Die einzublendenden Informationen werden über das Control Display via Controller aus einer Liste ausgewählt und können den individuellen Bedürfnissen entsprechend dargestellt werden. Persönliche Einstellungen, beispielsweise die Helligkeit, werden via Key Memory gespeichert. Anzeigbar sind etwa Hinweise zur Navigation und zur aktiven Geschwindigkeitsregelung, Warnmeldungen der CheckControl sowie die aktuelle Geschwindigkeit. Sie wird im aktivierten Head-Up Display als einzige Information permanent angezeigt.

Wichtige Informationen immer im Blick.

Erzeugt wird das virtuelle Bild in einer Projektionseinheit, die in die Instrumententafel integriert ist und das Bild in eine spezielle Frontscheibe überträgt. Für den Fahrer scheint das virtuelle Bild in etwa am Ende der Motorhaube zu entstehen. Durch diese ergonomisch sehr günstige Platzierung kann der Fahrer auf den Straßenverkehr konzentriert bleiben, sein Blick schweift weniger oft ab zum Cockpit und es gibt auch keine Anpassungsprobleme des Auges wie beim Blickwechsel von der Fahrbahn auf die Instrumente. Um auch bei wechselnden Lichtverhältnissen immer ein gut lesbares Bild zu erzeugen, regelt der Regen-Licht-Sensor die Helligkeit. Eine nasse Fahrbahn oder Dunkelheit führen ebenfalls nicht zu einer schlechteren Darstellung, weil sich die Anzeige der Umgebung anpasst. Eingeschaltet wird das Head-Up Display im Lichtschaltzentrum.

Sport-Lederlenkrad mit Multifunktionstasten.

Passend zur sportlichen Ausrichtung des großen Coupés gehört das Sport-Lederlenkrad bereits zur Basisausstattung. Es gewährleistet dem Fahrer nicht nur ein allzeit gutes Handling, sondern bietet mit seinen integrierten Funktionstasten auch ein Höchstmaß an Sicherheit, da viele Funktionen vom Fahrer bedient werden können, ohne dass dieser die Hände vom Steuer nehmen muss. Weil auch die Schaltwippen für das optionale sequenzielle Getriebe (bei der Sonderausstattung SMG) bereits integriert sind, kann er sogar den schnellen Gangwechsel per Fingerdruck erledigen.

Sehr schnell gewöhnt sich jeder BMW Fahrer daran, vom Lenkrad aus unter anderem Radio oder CD einzustellen, den Telefonanruf anzunehmen oder die Spracheingabe für die iDrive Funktionen zu regeln. Zwei weitere Tasten können vom Fahrer individuell mit einer weiteren Funktion belegt werden, etwa mit der permanenten Aktivierung der Umluftschaltung.

Die Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC.

Die als Sonderausstattung erhältliche Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC unterstützt den Fahrer dabei, situationsgerecht Abstände und Geschwindig_keiten einzuhalten. Das System hält dabei nicht nur eine vorgegebene Wunschgeschwindigkeit, sondern passt auch den Abstand zum Vordermann der aktuellen Situation an.

Fährt beispielsweise ein Fahrzeug mit niedrigerer Geschwindigkeit voraus, so erkennt ACC mit seinem Radar-Abstandssensor witterungsunabhängig auf 120 Meter Abstand das vorausfahrende Fahrzeug und passt die eigene Geschwindigkeit diesem an. ACC bremst hierzu komfortorientiert leicht ab, dann hält es konstant einen von vier individuell einstellbaren Folgeabständen ein. Der Fahrer kann jederzeit durch Gasgeben oder Bremsen in die Regelung eingreifen, bleibt er doch weiterhin allein für die Fahrt verantwortlich. Deshalb warnt ACC den Fahrer auch sofort optisch und akustisch, wenn in bestimmten Situationen stärker gebremst werden muss.

ACC funktioniert zwischen 30 km/h und 180 km/h und kann vom Fahrer in komfortablen 10 km/h-Schritten individuell eingestellt werden. Die Wunschgeschwindigkeit wird im Tachometer durch eine Markierung angezeigt und konstant eingeregelt, solange kein vorausfahrendes Fahrzeug zur Reduzierung der Geschwindigkeit veranlasst. Für den Fahrer bedeutet dies eine Entlastung von der permanenten monotonen Feinregulierung von Abstand und Geschwindigkeit. Praktisch ist dies vor allem bei dichtem Verkehr auf Autobahnen und Schnellstraßen mit sich ständig verändernden Geschwindigkeiten, wo ein konventioneller Tempomat häufig überfordert ist. Mit ACC kann sich der Fahrer nun auch in solchen Situationen souverän und entspannt im Verkehrsfluss mitbewegen.

Parken mit Ultraschall.

Die Sonderausstattung Park Distance Control (PDC) erleichtert dem 6er-Fahrer das Ein- und Ausparken durch Ultraschall-Abstandsmessungen. Es warnt den Fahrer – zunächst grafisch, dann zusätzlich akustisch – vor Hindernissen, und zwar beginnend, wenn das Hindernis noch 1,5 Meter im Front- und bis zwei Meter im Heckbereich entfernt ist. Die grafische Anzeige zeigt das Fahrzeug in Draufsicht, erkannte Hindernisse werden durch farbliches Ausfüllen von Flächen innerhalb des überwachten Bereichs angezeigt. Dadurch kann der Fahrer das Hindernis genau und bequem orten.

Serienmäßige Klimaautomatik setzt Maßstäbe.

Das Wohlbefinden im Auto hängt stark vom Raumklima ab. Beim 6er finden die Klimabelange der Insassen deshalb ganz besondere Aufmerksamkeit. Die für den 6er entwickelte Klimaautomatik setzt in punkto Leistungsfähigkeit und individueller Regelung den neuen Maßstab in der Coupé-Klasse. Konkret zeichnet sich die Klimaautomatik gegenüber konventionellen Klimaanlagen durch eine schnellere Aufheiz- und Abkühlleistung aus, durch ein individuelles Einstellen der Luftverteilung, eine adaptive Verdampfungstemperatur, die ein Unterkühlen ebenso verhindert wie ein Austrocknen der Schleimhäute sowie durch eine Reduzierung auf wesentliche Bedienelemente.

Entsprechend der iDrive-Bedienphilosophie sind die Grundfunktionen der Klimaautomatik – Belüftung, Heizung und Kühlung, Temperatur links/rechts – direkt über Taster und Schalter in der Instrumententafel zu bedienen. Detaileinstellungen erfolgen dann über das Control Display. Die Klimaautomatik regelt selbsttätig Temperatur, Luftmenge und -verteilung jeweils getrennt nach links und rechts. Die Temperaturschichtung, wichtig für die individuelle Einstellung der Oberkörpertemperatur, sowie Temperatur und Luftmenge des Mittenausströmers in der Instrumententafel können über Controller und Control Display stufenlos verändert werden. Ein bidirektionaler Solarsensor misst dabei die Einstrahlung der Sonne von jeder Seite und regelt die Zufuhr der Kühlluft entsprechend.

Damit die Scheiben nicht beschlagen, überwacht ein Beschlagsensor Scheiben- und Lufttemperatur. Er wird gegebenenfalls in mehreren Stufen aktiv, ohne dabei in den ersten Stufen das Innenraumklima zu verschlechtern: So schaltet er beispielsweise von Umluft auf Außenluft, erhöht die Luftmenge und kühlt erst dann die Luft stärker ab, um sie zu entfeuchten.

Geregelte Luftfeuchtigkeit schafft besseres Klima.

Besonders angenehm für die Insassen ist die Regelung der Verdampfer_temperatur. Dadurch können Auskühlen und Austrocknen der Schleimhäute vermieden werden: Bisher wurde die zu kühlende Luft immer auf rund 1° bis 3 °C gekühlt und ihr somit sehr viel Feuchtigkeit entzogen. Erst dann wurde diese extrem trockene Luft auf die gewünschte Temperatur aufgewärmt. Im BMW Coupé überwacht nun ein Sensor die Lufttemperatur und kühlt nur soweit als nötig ab. Die Erweiterung des Kühlbereiches auf 1° bis 10 °C bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit höher bleibt, was für die Schleimhäute angenehmer ist. Einher geht diese Komfortverbesserung mit einer nicht unerheblichen Kraftstoffeinsparung.

Eine Restwärmefunktion, mit der auch bei stehendem Motor Kühlwasser durch den Wärmetauscher gepumpt wird, versorgt den Innenraum mit warmer Luft. Die Standlüftung schließlich versorgt das Coupé ebenfalls ohne laufenden Motor über die Klimaautomatik mit Außenluft. Die Luft wird dabei von einem Aktivkohlefilter gereinigt, der Staub und Schadstoffe weitestgehend bindet. Registrieren die Gassensoren eine hohe Schadstoff_konzentration in der Außenluft, schaltet die Automatische Umluft Control (AUC) auf Umluft.

Klimakomfort-Verglasung „kühlt“ ohne Energieaufwand.

Als sinnvolle Ergänzung der Klimaautomatik erweist sich die als Sonderaus_stattung erhältliche Klimakomfort-Verglasung. Diese Infrarot-Reflektierende Verglasung (IR) hält bei einem geparkten Auto im Vergleich zu einem Fahrzeug mit konventionellen Scheiben die Innenraumluft um rund 5 °C, die Oberflächen sogar um rund 10 °C niedriger. Die von der Haut empfundene Strahlenwärme ist ebenfalls niedriger. In der Folge kann die Klimaautomatik schon zu Fahrtbeginn mit weniger Leistung kühlen, das Gebläse läuft auf einer niedrigeren Stufe, was weniger Luftströmung und Geräusche sowie einen geringeren Kraftstoffverbrauch verursacht. Weil die Infrarot-Reflektierende Verglasung als Verbundsicherheitsglas aufgebaut ist, wirkt sie zudem (eingeschränkt) einbruchhemmend und ist auch im Falle eines Unfalls bruchsicherer.

Vordersitze mit Memory-Funktion serienmäßig.

Fahrer- und Beifahrersitz sind mit Memory-Funktion für drei Speicher_möglichkeiten ausgestattet. Elektrisch lassen sich Fahrer- und Beifahrersitz in der Länge, Höhe, Sitzneigung und Lehnenneigung verstellen. Zusätzlich manuell eingestellt werden können Höhe und Neigung der Kopfstützen. Schon die Basissitze sind mit hochwertigem Dakota-Leder bezogen, ein Leder, das mit seiner natürlichen Narbung hervorragend dem seriösen Anspruch des 6ers gerecht wird. Es ist in den Farben Schwarz, Cremebeige und Chateau erhältlich.

Der als Sonderausstattung erhältliche und ebenfalls elektrisch verstellbare Sportsitz ist sportlich-straffer gepolstert und bietet vor allem im fahrdynamischen Bereich eine noch bessere Körperabstützung. Die für den Basissitz als Sonderausstattung erhältliche elektrische Lordosenstütze ist im Umfang des Sportsitzes bereits enthalten. Ihr stufenlos regulierbares Luftkammernsystem hilft dem jeweiligen Passagier, eine orthopädisch einwandfreie Sitzhaltung einzunehmen, so dass dessen Rückenmuskulatur unterstützt und die Wirbelsäule entlastet werden. Über die Ausstattung des Basissitzes hinaus ist beim Sportsitz die Oberschenkelauflage mechanisch verstellbar.

Eine dreistufige Sitzheizung ist im Basis- wie im Sportsitz enthalten. Sie erwärmt innerhalb kürzester Zeit die komplette Körperauflagefläche von Sitz und Lehne inklusive der Wulstbereiche.

Ein vollwertiges 2+2 Coupé.

Für Coupé-Verhältnisse sitzen auch die hinten Mitfahrenden in der „ersten Reihe“. Denn obwohl Coupés typischerweise eine flachere Dachlinie aufweisen als Limousinen, finden auch Erwachsene im Fond des neuen 6ers ausreichende Platzverhältnisse für kürzere Strecken vor. In den beiden tief ausgeformten Ledersitzen, die durch ein Sitzkissen voneinander getrennt sind und den ebenfalls ausgeformten Lehnen finden sie einen guten Seitenhalt. Beide Fondsitzplätze sind dank der komfortablen Einstieghilfe an Fahrer- und Beifahrersitz leicht und ohne Verrenkungen zu erreichen. Auch dadurch beweist sich der neue 6er als ein vollwertiges 2+2-Coupe für alle Gelegen_heiten.

Eine weitere praktische Seite des 645Ci ist das beachtliche Gepäckraum_volumen von 450 Litern: Ein Set aus je einem großen, mittleren und kleinen Hartschalenkoffer oder ein großer Koffer und zwei 46-Zoll-Golfbags passen in den Kofferraum. Für Wintersportler ermöglicht der Skisack im Mittelteil der Fondrücksitzlehne die Mitnahme von zwei Paar Ski oder einem Snowboard. Das Handschuhfach hat ein Volumen von 4,8 Litern. Mit Fächern in den Türen, Netzen an den Sitzen und weiteren Ablagen und Staumöglichkeiten bietet der 6er ein vielfältiges und praktisch nutzbares Stauraumangebot. Dies gilt erst recht für das zweigeteilte und abschließbare Ablagefach unter der Mittelarmlehne, in das auch das Telefon griffgünstig und bei Bedarf sicher verwahrt werden kann.

Car & Key Memory: Diener mehrerer Herren und Damen.

Wie stark Details den praktischen Alltag mit dem neuen großen Coupé erleichtern, zeigt die Funktion Car&Key Memory (CKM). Dieses serienmäßige Feature ermöglicht dem einzelnen Fahrzeugnutzer, elektronisch gesteuerte Fahrzeug-Funktionsabläufe an seine individuellen Wünsche, Bedürfnisse und Gewohnheiten anzupassen. Dabei erkennt das System selbstständig einen Nutzerwechsel und stellt die programmierten Funktionen entsprechend ein. Verändert werden können Sitze und Spiegel, Alarmanlage und Zentralverriegelung, die Spracheingabe sowie Teile des Beleuchtungssystems.

Geteilt ist das CKM-Konzept in fahrzeugspezifische (Car Memory) und fahrerindividuelle Einstellungen (Key Memory). Fahrzeugspezifische Veränderungen betreffen fahrzeugbezogene Grundeinstellungen. Beim Car Memory spielt es also keine Rolle, wer das Fahrzeug fahren möchte, da die gewählten Einstellungen für alle Nutzer gleich sind.

Personenbezogene Einstellungen: Das große Coupé denkt mit.

Key Memory hingegen umfasst personenbezogene Umfänge. Bis zu vier verschiedene Nutzer können die entsprechenden Funktionen ganz individuell auf sich konfigurieren. Erkennt das System den jeweiligen Nutzer anhand dessen mit einem Fernübertragungssystem ausgestatteten Fahrzeugschlüssel, so werden automatisch die individuellen Vorgaben abgerufen und gegebenenfalls eingestellt. Für den Nutzer wirkt der 6er damit so, als würde er „mitdenken“, den Fahrer erkennen und sich an dessen persönliche Vorlieben „erinnern“. Von großem Vorteil ist, dass viele der persönlichen Einstellungen von den Nutzern selbst konfiguriert werden können.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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