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Alt 23.06.2003, 15:32     #23
faxe318   faxe318 ist offline
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M-
richtig ist natürlich, dass bmw das werk in leipzig nicht mehr stoppen kann. um die eu-beihilfen zu bekommen, musste bmw auch eine bestimmte zahl von arbeitsplätzen in leipzig zusichern. aber: dabei handelt es sich nicht um die vollen 5500 jobs, die dort bisher geplant waren. hier hat bmw luft, abzuspecken. siehe auch:

Auto/Tarife/Metall/
(Zusammenfassung 1130)
Experte: Metallstreik könnte 1000 BMW-Arbeitsplätze im Osten kosten=

___München (dpa) - Die Metaller-Streiks könnten langfristig nach
Einschätzung des Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer allein bei BMW
1000 Arbeitsplätze im Osten kosten. Bei den Zulieferern des neuen
BMW-Werks in Leipzig könnten noch einmal 2000 Stellen weniger
entstehen, als bisher geplant, sagte der Professor für
Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen am Montag.
«Die Arbeitsplätze wandern aus - nach Ost-Europa.»

___BMW, Siemens und andere große Konzerne hatten angekündigt, wegen
der Streiks für die 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland ihr Engagement
in den neuen Bundesländern zu überprüfen und neu zu kalkulieren.
«Gemeint sind damit Ausbaustufen der Werke, die unter den neuen IG-
Metall-Konditionen sich wirtschaftlich nicht mehr rechnen», sagte
Dudenhöffer. Bei BMW bedeutet dies nach seinen Berechnungen, dass im
neuen Leipziger Werk statt der bisher geplanten 5500 Arbeitsplätze
nur 4500 geschaffen werden könnten. Mit einer ähnlichen Relation
rechne er bei den direkten Zulieferern und Dienstleistern rund um das
neue Werk, wo bisher neue 10 000 Arbeitsplätze erwartet worden waren.

___Der Osten verliere derzeit teilweise seine Standortvorteile, sagte
Dudenhöffer. Der Subventionsvorteil werde in den nächsten Jahren
durch Neuordnung der EU-Fördergebiete geringer werden. Bei einer 35-
Stunden-Woche würden nun auch noch die Arbeitskosten um neun Prozent
steigen.

___Das BMW-Werk in Leipzig wird nach Einschätzung Dudenhöffers nun in
Zukunft stärker aus Westdeutschland und Ost-Europa beliefert. Die
Autofirmen müssten ihre Risiken streuen. Damit werde die Chance
verspielt, eine Wachstumsindustrie für die neuen Länder zu gewinnen.
«Die IG Metall geht mit der Zukunft der neuen Länder sehr
leichtfertig um.»
dpa ax yyby kf
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schönen gruß, faxe318
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