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Alt 15.06.2003, 10:59     #31
Hermann   Hermann ist offline
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Großer Preis von Kanada – 1. Qualifikation 13. Juni 2003

Wetter: Regen, nasse Strecke, 16°Luft, 16°C Asphalt

Montreal (CDN). Im ersten völlig verregneten Einzelzeitfahren der Saison landeten Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher am Freitag auf den Plätzen zwölf und 15. Damit werden sie am Samstag zum Abschlussqualifying für den Großen Preis von Kanada in Montreal als Sechster und Neunter auf die Strecke gehen.

Juan Pablo Montoya: 12.

Chassis: FW25 06 (Ersatzchassis FW25 04)

Schnellste Runde: 1.37,479 min


Das waren wirklich keine idealen Qualifying-Bedingungen heute. Wir haben uns in letzter Minute für Regenreifen, für „full wets“, entschieden, nachdem wir gesehen hatten, wie die anderen Michelin-Fahrer mit den „shallow wets“ für leichteren Regen strauchelten. Aber auch das hat bei diesem Guss nicht wirklich viel geholfen. Ich hatte kaum Grip, und das Handling des Autos war problematisch. Wir können daran arbeiten und unser Auto für Samstag verbessern, allerdings herrschen dann vielleicht völlig andere Bedingungen.

Ralf Schumacher: 15.

Chassis: FW25 05

Schnellste Runde: 1.38,210 min


Bei meiner Runde war sehr viel Pech im Spiel, da es kurz zuvor noch stärker zu regnen begonnen hatte. Wenn man den direkten Vergleich zu Jarno Trulli heranzieht, der direkt nach mir noch um drei Sekunden langsamer war, dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie schwierig es war, das Auto in dieser Phase überhaupt auf der Straße zu halten. Im freien Training am Vormittag war ich zu dem Zeitpunkt, als es am heftigsten regnete, einer der Schnellsten. Das zeigt: Grundsätzlich sollten wir auch so einem Wetter gewachsen sein, auch wenn es im heutigen Qualifying nicht danach ausgesehen hat.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Die Bedingungen waren schwierig. Juan hat auf seiner Qualifyingrunde vor Kurve sieben einmal die Räder blockiert, das hat ihn eine bis anderthalb Sekunden gekostet. Als Ralf fuhr, war der Regen wohl etwas heftiger. So oder so: Dies könnten die Bedingungen sein, mit denen wir für den Rest des Wochenendes leben müssen. Und wir haben noch ordentlich Arbeit vor uns, um die Autos für morgen abzustimmen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Prägende Faktoren dieses Qualifyings waren das Wetter, die geringe Zeit, die zur Verfügung stand, um die Autos für diese Situation abzustimmen, und natürlich die Reifen. Unsere beiden Fahrer haben unterschiedliche Reifen verwendet, aber das Ergebnis war ähnlich. Ralf fuhr „shallow wets“, Juan „full wets“. Beide waren nicht zufrieden.
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Viele Grüße Hermann

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