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Alt 09.06.2003, 13:32     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Der erste MINI mit Dieselmotor

Technische Daten MINI One Diesel

Leistung -und Drehmomentdiagramm MINI One Diesel

Aussen -und Innenmaße MINI One Diesel


Erstmals in der Geschichte der Marke gibt es den MINI nun serienmäßig auch mit einem Dieselmotor unter der runden Haube. Mit dem neuen MINI One D müssen auch überzeugte Diesel-Fahrer nicht länger auf die Vorzüge des viersitzigen Sympathieträgers verzichten. Der agile Turbodiesel-Direkteinspritzer verbindet die Wirtschaftlichkeit eines modernen Dieselmotors mit dem unverwechselbar MINI typischen Design und dem Go-Kart-ähnlichen Fahrverhalten.

MINI One, MINI Cooper und MINI Cooper S erfreuen sich bereits großer Beliebtheit. Im Jahr 2002 wurden weltweit über 144 000 MINI Automobile verkauft.

Mit dem MINI One D reagiert MINI auf die besonders in Europa nach wie vor weiter steigende Nachfrage nach Diesel-Automobilen. Das vierte MINI Modell wird vor allem diejenigen ansprechen, die besonders großen Wert auf rationale Vorteile legen, aber keine Abstriche bei den MINI typischen Fahreigenschaften in Kauf nehmen wollen. Damit erschließt der wendige Viersitzer mit dem durchzugsstarken und sehr sparsamen Dieselmotor neue Kundenkreise.

Haupt-Absatzmärkte für den MINI One D sind die traditionellen Diesel-Märkte in West-Europa, insbesondere Italien, Deutschland, Großbritannien und Frankreich.

Sparsames Kraftpaket.

Das kompakte Vierzylinder-Triebwerk, das gemeinsam mit Toyota entwickelt wurde, schöpft aus 1,4 Litern Hubraum 55 kW oder 75 PS. Es sorgt mit einem maximalen Drehmoment von 180 Newtonmetern, das bereits bei 2 000 min–1 erreicht wird, für ordentlichen Schub. Mit diesem Leistungspotenzial ist der MINI One D agil genug, um richtig Spaß zu machen. Die serienmäßige Traktions- und Stabilitätskontrolle ASC+T sorgt dafür, dass der starke Diesel seine Kraft jederzeit sicher auf die Straße bringt. Damit bietet er ein für seine Klasse nicht übliches Feature schon in der Grundausstattung.

Hinter den Leistungsdaten des Diesel-Direkteinspritzers verbirgt sich die Kombination der Common-Rail-Technik der 2. Generation mit einem Abgasturbolader mit Ladeluftkühler. Der leichtgewichtige Vollaluminium-Motor überzeugt gleichermaßen durch seine Laufkultur, das niedrige Geräuschniveau und die günstigen Verbrauchs- und Emissionswerte.

Wirtschaftlich und agil.

Im Verbrauchstest (EU-gesamt) ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von nur 4,8 Litern Dieselkraftstoff pro 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von nur 127 g/km entspricht. Damit ist der MINI One D derzeit das sparsamste Automobil der BMW Group. Bei so geringem Verbrauch kann der spurtstarke MINI One D mit einer Tankfüllung von 50 Litern – je nach Fahrweise – bis zu 1000 Kilometer weit fahren. Dass der erste MINI Diesel die strengen Grenzwerte der EU-3-Abgasnorm zum Teil beträchtlich unterschreitet, ist auf die moderne Einspritztechnologie in Verbindung mit einem Oxidations_katalysator zurückzuführen.

Ein weiteres Plus an Wirtschaftlichkeit ist die Ausweitung der Ölservice-Intervalle gegenüber den MINI Modellen mit Ottomotor auf bis zu 25 000 Kilometer. Erreicht wurde dies durch die Verwendung von Hoch_leistungs-Ölen, die ständige Überwachung des Schmiermittelstands in der Ölwanne mittels Ölniveaugeber sowie den Einsatz eines Öl/Wasser-Wärmetauschers. Wie bei allen MINI Modellen hängt auch beim MINI One D die Länge der Wartungsintervalle von der Fahrweise und Belastung ab.

Das knackige, serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe, das auch im MINI Cooper S eingesetzt wird, sorgt dafür, dass der neue Diesel seine Durch_zugskraft besonders wirkungsvoll ausspielen kann. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der flotte Diesel in nur 13,8 Sekunden, im sechsten Gang erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h. Ist der vierte Gang eingelegt, verstreichen nur 12,3 Sekunden, um von 80 auf 120 km/h zu beschleunigen.

Diesel mit Go-Kart-Feeling.

Durch das nur unwesentlich höhere Gewicht der Antriebskomponenten und die ausgewogene Achslastverteilung konnte das souveräne Fahrwerk des MINI One ohne Modifikationen übernommen werden. Deshalb bietet auch der MINI One D das sprichwörtliche Go-Kart-Feeling. Es ist auf den tiefen Schwerpunkt, den langen Radstand, die breite Spur, die direkte Lenkung und die aufwändige, in diesem Segment einmalige Multilenker-Hinterachse zurückzuführen. Die Lenkunterstützung übernimmt im jüngsten Mitglied der MINI Familie eine hydraulische Servolenkung. Der wendige Brite mit dem direkten Handling neigt selbst im Grenzbereich nur minimal zum Untersteuern und vermittelt den Insassen hautnah, dass die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten eine Kurve ist.

Unverkennbares Design.

Der MINI One D wird höchsten Ansprüchen gerecht und bietet auf rund 3,6 Metern Länge vier Erwachsenen erstaunlich viel Platz. Mit seinem attraktiven Design ist der MINI zum Hingucker geworden. Die Frontpartie mit den runden Scheinwerfern und die gewölbte Motorhaube sind ebenso ein Erkennungsmerkmal wie die extrem kurzen Karosserieüberhänge und die dynamische, nach hinten ansteigende Seitenlinie. Mit seiner breiten Spur und dem bullig wirkenden Heck demonstriert der kompakte Brite Selbstvertrauen und Agilität.

Äußerlich unterscheidet sich der neue Diesel vom MINI One durch den Schriftzug auf der Heckklappe, die vom MINI Cooper S übernommenen Seitenschweller, die Frontverkleidung mit größeren Lufteinlässen für den Ladeluftkühler und das von der Heckschürze verdeckte Auspuffendrohr.

Klassik und Moderne.

Im Interieur sind der Tachometer als Zentralinstrument und der serienmäßige Drehzahlmesser auf der Lenksäule einerseits eine Reminiszenz an den klassischen Vorgänger, andererseits unverkennbar in den neuen MINI übertragene, eigenständige Stilelemente, wie auch das Türdesign und die Gestaltung des Innenraums. Diese Elemente wurden so in das Gesamtkonzept des MINI integriert, dass weder bei Ergonomie, Haptik und Nutzwert noch bei der edlen Anmutung Zugeständnisse notwendig waren. Der MINI One D erhielt zudem eine serienmäßige Außentemperaturanzeige im Drehzahlmesser.

Der MINI One D kann mit insgesamt 430 Kilogramm beladen werden, der Kofferraum fasst 150 Liter Gepäck. Bei umgeklappter Rücksitzlehne (50:50) lässt sich das Volumen sogar auf 670 Liter vergrößern.

Weil der Diesel-Direkteinspritzer so effizient mit dem Kraftstoff umgeht, wird im Normalbetrieb wenig Abwärme an das Kühlwasser abgegeben. Deshalb unterstützt im MINI One D bei winterlichen Temperaturen eine elektrische Zusatzheizung die Fahrzeugheizung und sorgt so rasch für eisfreie Scheiben und angenehme Temperaturen im Innenraum.

Höchste Priorität für Sicherheit.

Vier Scheibenbremsen sowie serienmäßige, elektronische Bremsregel- und Stabilitätssysteme wie Vier-Sensoren-ABS, elektronische Bremskraft_verteilung (EBD), Cornering Brake Control (CBC) und Automatische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (ASC+T) unterstützen den Fahrer, damit er den MINI One D stets ungetrübt genießen kann. Die Assistenzsysteme garantieren auch in extremen Situationen Fahrstabilität und Spurtreue beim Bremsen.

Noch mehr aktive Sicherheit bietet die optionale Dynamische Stabilitäts_kontrolle (DSC), die durch den gezielten Einsatz der einzelnen Radbremsen instabilen Fahrzuständen beim Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren entgegenwirkt.

Durch die widerstandsfähige Fahrgastzelle und das umfangreiche Rückhaltesystem, das unter anderem zwei intelligente Frontairbags und zwei sitzintegrierte Seitenairbags umfasst, repräsentiert der MINI One D ein Spitzenniveau im Insassenschutz. Ein optional lieferbares Kopfairbagsystem schützt bei einem seitlichen Aufprall die Insassen sowohl auf den vorderen wie auf den hinteren Plätzen.

Das Crashverhalten des MINI ist vorbildlich, denn er erfüllt die weltweit strengsten gesetzlichen Crashvorschriften. Vier Sterne in der Bewertung des anspruchsvollen Euro-NCAP-Crashtests unterstreichen dies. Für die sichere Fahrt mit Kindern wird für die Rücksitze das ISOFIX Kindersitzsystem angeboten.

Innovative Elektronik.

Unter der MINI Karosserie verbirgt sich eine bislang in diesem Fahrzeug_segment einmalige Elektronik-Architektur. Bussysteme reduzieren den technischen Aufwand, verbessern die Zuverlässigkeit und ermöglichen außergewöhnliche Ausstattungs-Features. Die Bandbreite reicht von Xenon-Scheinwerfern über ein Navigationssystem mit 16:9-Farbdisplay bis hin zum automatisch abblendbaren Innenspiegel.

Solide Basis und Spielraum für Individualisierung.

Die sehr umfangreiche Grundausstattung des neuen Diesel beinhaltet unter anderem: Je zwei Front- und Seitenairbags, Vier-Sensoren-ABS, elektronische Bremskraftverteilung (EBD), Cornering Brake Control (CBC) und die Traktionskontrolle (ASC+T), Reifenpannenanzeige (RPA), Drehzahlmesser mit Außentemperaturanzeige, elektrische Außenspiegel und Fensterheber, Sechsgang-Schaltgetriebe, Servolenkung, Fahrersitz und Lenksäule höhenverstellbar, Wärmeschutzverglasung sowie Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Komfortöffnung.

Für individuelle Wünsche bietet MINI ein breites Spektrum an Sonder_ausstattungen und Zubehör. Es umfasst unter anderem: Aerodynamik-Paket, Dachträgersysteme, elektrisches Faltdach oder Panorama-Sonnendach, harman/kardon HiFi-Audiosystem, heizbare Frontscheibe, Klimaautomatik, Leichtmetallräder, Multifunktionslenkrad, Park Distance Control (PDC) oder Regensensor.

2. MINI One D – der erste MINI mit Dieselmotor.

Die MINI Modellpalette wächst weiter. Neben den drei Erfolgsmodellen mit Ottomotor wird nun erstmals in der Marken-Geschichte auch ein MINI mit Dieselmotor angeboten. Mit dem MINI One D, der sich optisch nur unwesentlich vom MINI One unterscheidet, müssen überzeugte Diesel-Fahrer nicht länger auf die Vorzüge des attraktiven Kurvenkünstlers aus Oxford verzichten.

Kernstück des vierten MINI Modells ist der kräftige, 75 PS (55 kW) starke 1,4-Liter-Diesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technik der 2. Generation, Turbolader und Ladeluftkühler unter der Haube. Der Neue mit dem unverkennbaren MINI Design verbindet bei maximalem Spaß-Faktor Agilität und Wirtschaftlichkeit mit vorbildlichem Fahrverhalten. Der MINI One D erschließt einen neuen Kundenkreis und dürfte vor allem die Kunden ansprechen, die besonders großen Wert auf rationale Vorteile wie günstige Fix- und Betriebskosten legen, aber nicht auf den MINI typischen Fahrspaß verzichten wollen. Zusammen mit dem neuen MINI One D decken die vier MINI Modelle nun ein Leistungsspektrum von 75 bis 163 PS ab.

Der agile Kurvenkünstler aus Oxford ist ein modernes Automobil, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Der nur 3,6 Meter lange Kompaktwagen bietet vier Erwachsenen erstaunlich viel Platz. Neben einer großen Bandbreite zur Individualisierung repräsentiert er ein vorbildlich hohes Maß an Insassensicherheit. Seine Technik setzt in seinem Marktsegment Maßstäbe, und er bietet einige Features, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind.

Die Serienproduktion des neuen Modells startete Anfang März, die Auslieferung beginnt Ende Mai/Anfang Juni diesen Jahres. Die Haupt-Absatzmärkte sind die klassischen Diesel-Märkte in West-Europa: Neben Deutschland, Italien und Frankreich können sich beispielsweise auch die MINI Freunde in Groß_britannien und Spanien auf den agilen Diesel freuen. Darüber hinaus wird der MINI One D auch in einigen Überseemärkten wie Marokko angeboten.

2.1 Sparsames Kraftpaket.

Der kompakte Vierzylinder-Dieselmotor des MINI One D passt wie angegossen zum MINI typischen Fahrgefühl. Er ist sehr kultiviert, spritzig, reagiert spontan auf den Druck aufs Gaspedal und ist zudem sehr sparsam. Nichtsdestotrotz steht das Fahrvergnügen auch in diesem MINI deutlich im Vordergrund.

Kompaktes Leichtgewicht.

Bei einer Bohrung von 73 Millimetern und einem Kolbenhub von 81,5 Millimetern ergibt sich ein Hubraum von 1363 cm3; die Verdichtung beträgt 18,5:1. Mit Hilfe modernster Einspritz-Technologie sowie des Abgasturboladers mit Ladeluftkühlung leistet das kompakte Kraftpaket 55 kW/75 PS und legt sich mit einem maximalen Drehmoment von 180 Nm ordentlich ins Zeug.

Zylinderkopf und Kurbelgehäuse des modernen Selbstzünders sind aus Aluminium, was sich sehr positiv auf das Motorgewicht auswirkt. Trotz des prinzipbedingten Mehraufwandes für einen Dieselantrieb beträgt das Leergewicht des MINI One D nur 1175 Kilogramm. Die vier Leichtmetall_kolben laufen in verschleißfesten Zylinderbuchsen aus Grauguss. Jeweils zwei Ventile pro Zylinder steuern den Gaswechsel und werden über Schlepphebel von einer obenliegenden Nockenwelle betätigt. Diese wird wiederum von der Kurbelwelle über eine wartungsfreie Steuerkette angetrieben.

Zwei unabhängige Poly-V-Riemen treiben zum einen die Lenkhilfepumpe der hydraulischen Servolenkung, zum anderen die Nebenaggregate wie Generator, Wasserpumpe oder Klimakompressor an. Der Tilger auf der Vorderseite der Kurbelwelle dämpft deren Eigenschwingungen und mindert den Schwingungseintrag in den Riementrieb. Das Zweimassen-Schwungrad dämpft sehr wirkungsvoll Motorschwingungen, die besonders bei dieseltypisch niedrigen Drehzahlen auftreten können, sowie störende Geräusche aus dem Antriebsstrang. Diese aufwändige Technologie findet man sonst nur in Triebwerken höherer Fahrzeugklassen.

Innovative Einspritztechnologie.

Das Common-Rail-Diesel-Einspritzsystem der 2. Generation arbeitet mit einer intelligenten, computergesteuerten Einspritzung, die den Kraftstoff zum optimalen Zeitpunkt und unter extrem hohem Druck direkt in den Brennraum spritzt. Über eine gemeinsame Leitung (Common-Rail), die gleichzeitig als Druckspeicher dient, werden die Einspritzdüsen mit Kraftstoff versorgt. Eine Hochleistungspumpe sorgt dafür, dass der Kraftstoff im Druckspeicher unter einem hohem Druck von bis zu 1600 bar steht. Durch dieses hohe Druckniveau wird eine extrem feine Zerstäubung und rückstandsfreie Verbrennung des Kraftstoffs erreicht.

Das elektronische Motormanagement steuert Zeitpunkt und Dauer der Pilot- und Haupteinspritzung. Weil durch die Piloteinspritzung ein kleiner Teil des Kraftstoffs vor der eigentlichen Hauptmenge in die Brennräume gelangt, verbrennt das Kraftstoff-Luft-Gemisch weniger heftig als bei herkömmlichen Dieselmotoren. Durch den sanfteren Druckanstieg im Brennraum werden die dieseltypischen Verbrennungsgeräusche auf ein Minimum reduziert. Außerdem verbessert sich bei günstigeren Verbrauchswerten das Emissionsverhalten.

Dank der aufwändigen Einspritztechnologie in Verbindung mit dem integrierten Oxidationskatalysator unterschreitet der MINI One D die Grenzwerte der EU-3-Abgasnorm zum Teil erheblich. Bei Verwendung schwefelfreier Kraftstoffe, wie sie in Deutschland bereits auf dem Markt sind, wird die Bildung von Rußpartikeln noch wirkungsvoller verhindert.

Leistung ist Drucksache.

Durch Verdichten der angesaugten Frischluft kann die Motorleistung deutlich gesteigert werden. Je höher der Überduck, mit dem die Frischluft in die Zylinder gepresst wird, desto höher ist die Leistung, aber auch die thermische und mechanische Beanspruchung des Motors. Der Abgasturbolader des MINI One D repräsentiert das Optimum an Leistung und Lebensdauer.

Das Turbinenrad des Turboladers wird von den Auspuffgasen angetrieben. Mit bis zu 225 000 Umdrehungen pro Minute komprimiert der Verdichter die Frischluft auf einen Überduck von bis zu 1,2 bar. Weil kalte Luft mehr Sauerstoff enthält als heiße, wird die verdichtete Luft in einem Ladeluftkühler abgekühlt, bevor sie in den Brennraum gelangt. Dadurch erhöht sich noch einmal der Füllungsgrad des Motors und damit die Leistung. Der Ladeluftkühler, der neben dem Motorkühler sitzt, wird durch den markanten Kühlergrill mit drei Lamellen mit Frischluft versorgt.

Kraftvoll und spurtstark.

Der Abgasturbolader haucht dem kompakten Triebwerk schon bei niedrigen Drehzahlen Leben ein und aktiviert einen respektablen Schub. Ohne spürbare Verzögerung stellt der Motor bereits bei 1500 Umdrehungen ein Drehmoment von über 120 Nm zur Verfügung. Mit einem Drehmomentmaximum von 180 Nm, das schon bei 2 000 min-1 erreicht wird, lässt sich der MINI One D ebenso sportlich bewegen wie die MINI Modelle mit Ottomotor.

Das spontane Ansprechverhalten des Motors ist unter anderem auf die elektrische Signalübertragung von Gaspedal zum Motor zurückzuführen. Beim Beschleunigen erinnert erst der Blick auf den serienmäßigen Drehzahlmesser auf der Lenksäule daran, dass Dieselmotoren ihre Maximal_drehzahl (MINI One D: 4 400 min–1) deutlich früher erreichen als Benzinmotoren. Der kultivierte Vierzylinder erreicht seine maximale Leistung von 55 kW/75 PS bei 4 000 min –1.

Der neue MINI erreicht beim Spurt aus dem Stand schon nach 13,8 Sekunden die Tempo-100-Marke. Seine Durchzugskraft stellt der Diesel im Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang unter Beweis. Der ist in nur 12,3 Sekunden absolviert.

Um das üppige Drehmoment jederzeit sicher auf die Straße zu bringen, ist der neue Spross der MINI Familie serienmäßig mit der abschaltbaren Stabilitäts- und Traktionskontrolle (ASC+T) ausgestattet. Darüber hinaus wird optional auch die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) angeboten.

Kultivierter Leisetreter.

Akustisch ist der Selbstzünder ein ausgesprochener Leisetreter. Im Innenraum unterscheidet sich das Motorengeräusch kaum hörbar von dem des Ottomotors. Selbst ohne Ausgleichswelle läuft der Vierzylinder rund und arbeitet über den gesamten Drehzahlbereich sehr kultiviert. Wer hören will, dass es sich tatsächlich um einen Diesel handelt, muss die Motorhaube öffnen: Erst dann verrät sich der Selbstzünder. Der dezente Auftritt ist unter anderem auf die Unterteilung in Pilot- und Haupteinspritzung und die dadurch weiche Verbrennung des Kraftstoffs zurückzuführen. Außerdem schirmt die steife Karosserie und die Kapselung des Motorraums Motorgeräusche wirkungsvoll ab.

Ein Öl/Wasser-Wärmetauscher sorgt für einen ausgeglichenen Wärmehaushalt und vermeidet eine vorzeitige Alterung des Motoröls. Darüber hinaus überwacht ein Ölniveaugeber ständig den Schmiermittelstand in der Ölwanne. In Verbindung mit von MINI freigegebenen Hochleistungs-Ölen konnten die Ölservice-Intervalle auf bis zu 25 000 Kilometer ausgedehnt werden. Wie bei allen MINI Modellen hängt aber auch beim MINI One D die Länge der Wartungsintervalle von der Fahrweise und Belastung ab. Die Service-Intervall_anzeige im zentralen Tachometer informiert vor jedem Start darüber, wann die nächste Inspektion fällig ist.

Zahn um Zahn.

Dass sich der MINI One D ebenso sportlich bewegen lässt wie die Modelle mit Ottomotor, liegt neben dem üppigen Drehmoment auch am leichtgängigen Sechsgang-Schaltgetriebe, das auch im Topmodell MINI Cooper S eingesetzt wird.

Wegen der beengten Raumverhältnisse unter dem Motor haben die Ingenieure dem neuen Diesel ein sehr aufwändiges Räderwerk spendiert. Mit dem kompakten Dreiwellen-Getriebe, das zur Serienausstattung gehört, nimmt der MINI One D in seinem Marktsegment eine Sonderstellung ein.

Der günstige Drehmomentverlauf des Dieselmotors erlaubt entspanntes Gleiten – wer aber den wahren Charakter des agilen Selbstzünders erleben möchte, wird mit dem eng abgestuften Getriebe viel Freude haben. Der Schalthebel liegt gut in der Hand, kurze Schaltwege und eine ausgezeichnete Synchronisierung sorgen dafür, dass jeder Gang leicht, schnell und sehr präzise zu schalten ist. Die Schaltbefehle werden über Bowdenzüge ans Getriebe übertragen. Eine wartungsfreie, hydraulisch betätigte Kupplung trennt den Kraftfluss beim Schalten.

Das Getriebe ist für optimale Fahrleistungen und niedrigen Verbrauch speziell an die Charakteristik des Dieselmotors angepasst. Es ist so abgestimmt, dass der MINI One D seine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h im sechsten Gang erreicht.

Viel Kraft trotz geringem Konsum.

Mit einer Tankfüllung von 50 Litern kann der MINI One D – je nach Fahrweise – bis zu 1000 Kilometer weit fahren. Im EU-Testzyklus (EU-gesamt) wurde ein Durchschnittsverbrauch von nur 4,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer ermittelt. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 127 g/km. Im Stadtzyklus liegt der Verbrauch bei 5,8 l/100 km, im außerstädtischen Bereich sogar bei nur 4,3 l/100 km. Mit diesen Verbrauchswerten ist der MINI One D das derzeit sparsamste Automobil der BMW Group.

Allzeit bereit.

Dank einer Schnell-Vorglühanlage tritt der Selbstzünder auch bei frostiger Witterung unverzüglich und bereitwillig seinen Dienst an. Nur bei extrem niedrigen Temperaturen stellt sich ein kurzer Zeitverzug ein.

Weil der Diesel-Direkteinspritzer den Kraftstoff sehr effizient umsetzt, gibt der Motor im Normalbetrieb nur wenig Abwärme an das Kühlwasser ab. Deshalb kann es bei winterlichen Temperaturen vorkommen, dass die Fahrzeugheizung nicht ausreichend mit Wärmeenergie versorgt wird. Der MINI One D hat für diese Fälle eine elektrische Zusatzheizung, die rasch für freie Scheiben und angenehme Temperaturen im Innenraum sorgt. Darüber hinaus erreicht der Motor schneller seine optimale Betriebs_temperatur, wodurch sich das Emissionsverhalten noch einmal verbessert.

Effizientes Teamwork.

Das kompakte Dieseltriebwerk entstand in zwei Jahren Entwicklungszeit in Kooperation mit Toyota und wurde speziell für den Einsatz im MINI modifiziert. Der enge Kontakt und die gute Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren von Toyota und MINI ermöglichten einen straffen und reibungslosen Entwicklungsprozess.

Der Grundmotor wird im Toyota-Motorenwerk im japanischen Kamigo produziert und vor dem Einbau im Werk Oxford mit allen MINI spezifischen Anbauteilen und Nebenaggregaten komplettiert.

2.2 Unverwechselbar MINI – das Exterieur.

Wie jeder MINI ist auch der MINI One D Ausdruck eines betont individuellen Lebensstils. So wie der Mini aus den 60er-Jahren repräsentiert er ein Stück Zeitgeist und Lebenseinstellung. Sowohl im Exterieur als auch im Innenraum haben die MINI Designer klassische Stilelemente so geschickt umgesetzt, dass sich jedes MINI Modell, und sei es noch so individuell ausgestattet, auf den ersten Blick als echter MINI zu erkennen gibt.

Das geniale Fahrzeugkonzept des Klassikers wurde beibehalten, auch wenn der neue MINI erwachsen ist. Der lange Radstand (2 467 mm) und die extrem kurzen Überhänge sind aber zu einem Erkennungsmerkmal für den MINI geworden.

Gute Figur.

Der Sympathieträger mit dem runden Scheinwerfer-Gesicht ist ein Blickfang. Sein selbstbewusstes Auftreten macht deutlich, dass er für den Fahrspaß auf vier Rädern geschaffen ist. Durch die breite Spur und die Radlaufverkleidungen wirkt er besonders von hinten extrem breit, obwohl er in Wirklichkeit nur 1,69 Meter misst. Seine extrem kurzen Überhänge und die steil aufsteigenden Seitenpartien demonstrieren die Agilität des charmanten Briten. Die seitliche Gürtellinie, die nach hinten leicht ansteigt, unterstreicht sein starkes Profil.

Glas wurde als gestalterisches und funktionales Element eingesetzt. So laufen großzügige, grün gefärbte Glasflächen wie ein durchgehendes Band rund um das Fahrzeug und unterstreichen den außergewöhnlichen Auftritt. Die A-Säule verbirgt sich hinter einer schwarzen Kunststoffblende, die B- und C-Säulen liegen hinter Glas. Weil die serienmäßige Tönung aller Fenster die Erwärmung des Innenraumes durch Sonneneinstrahlung in Grenzen hält, konnte auf die Öffnungsmöglichkeit der Fondscheiben verzichtet werden. Dass die hinteren Seitenscheiben eingeklebt sind, kommt der Karosserie_steifigkeit zugute.

Der neue Diesel wird in vier Uni- und sechs Metallic-Lackierungen angeboten. Wie beim MINI One sind das Dach und die für das neue Modell spezifisch geformten Stoßfänger in Wagenfarbe lackiert. Die in die Frontverkleidung integrierten Lufteintritte wurden zur besseren Belüftung des Ladeluftkühlers im Vergleich zum MINI One vergrößert. An die Verkleidung schließen schwarze Schmutzabweiser aus Kunststoff an. Aus aerodynamischen

Gründen wurden die Seitenschweller vom MINI Cooper S übernommen. Chromeinfassungen finden sich an den Scheinwerfern und Heckleuchten sowie am Kühlergrill. Die Gehäuse der elektrisch verstellbaren Außenspiegel, die Lamellen im Kühlergrill und der Heckklappengriff sind schwarz.

Im Gegensatz zum MINI One wird das Auspuffendrohr von der Heckschürze verdeckt. Weil der Selbstzünder unter der Haube so dezent auftritt, weist das D auf dem Schriftzug der Heckklappe darauf hin, dass dieser MINI ganz besonders sparsam, aber nicht minder temperamentvoll ist.

Tür und Tor.

Wie alle MINI Modelle ist auch der neue Diesel nur als Zweitürer zu haben. Die weit öffnenden Türen erleichtern das Ein- und Aussteigen sowie den Zugang zu den Fondsitzplätzen. In seiner Klasse einmalig sind die rahmenlosen Fenster. Beim Öffnen der Türen fahren die Fenster selbsttätig ein kleines Stück nach unten und nach dem Schließen wieder herauf. So ist stets die optimale Dichtheit und Geräuschdämmung des Innenraums gewährleistet.

Die Heckklappe schwingt so weit nach oben, dass sich darunter eine Stehhöhe von 1,85 Metern ergibt. Geöffnet wird die Klappe mit elektrischem Schloss über einen Taster im Griff – eines von zahlreichen Features, die in dieser Fahrzeugklasse unüblich sind. Die heizbare Heckscheibe mit Heckscheibenwischer sorgt für freie Sicht nach hinten, eine beheizbare Frontscheibe wird optional angeboten. In die gewölbte Motorhaube, die in einem Stück bis an die Radhäuser heranreicht, sind im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen dieser Klasse auch die Scheinwerfer integriert. Gasdruckfedern unterstützen das Öffnen der großen Haube.

Als besonderes Extra für Frischluft-Fans ist ein zweiteiliges, großes Panorama-Sonnendach sowie ein Faltdach, beide natürlich elektrisch betätigt, in der Liste der Sonderausstattungen aufgeführt.

2.3 Charmantes Interieur.

Der Innenraum des MINI One D ist so unverwechselbar wie sein Äußeres. Bei seiner Gestaltung wurden einige Mini typische Merkmale in das Ambiente eines modernen Automobils übertragen, ohne bei Funktionalität, Ergonomie und Nutzwert Kompromisse eingehen zu müssen.

Das dominierende Element im Innenraum ist der Tachometer in der Mitte der Instrumententafel – ein Charakteristikum, das aus dem Ur-Mini stammt. In dem Zentralinstrument werden unter anderem die Tankfüllung, Kühlwassertemperatur, der Status der serienmäßigen Reifenpannenanzeige sowie die Reststrecke bis zum nächsten Service angezeigt.

Der serienmäßige Drehzahlmesser mit Außentemperaturanzeige sitzt im Blickfeld des Fahrers auf der Lenksäule. Wird der MINI One D mit dem auf Wunsch lieferbaren Navigationssystem bestellt, nimmt dessen farbiges Anzeigedisplay im Format 16:9 den Platz in der Mitte der Instrumententafel ein. In diesem Fall wandert der Tachometer neben den Drehzahlmesser auf die Lenksäule.

In der Grundausstattung sind die Instrumententafel, Mittelkonsole sowie Teile der Türverkleidungen in Anthrazit ausgeführt. Optional werden aber auch Oberflächen in silber, Aluminium-Look oder Holz-Anmutung angeboten.

Das außergewöhnliche Türdesign ist zu einem wichtigen Erkennungsmerkmal des MINI geworden. Die Armlehnen und Ablageflächen der Türinnenseiten sind farblich so abgesetzt, dass sie mit dem Design der Armaturentafel und Mittelkonsole in anthrazit korrespondieren. Die runden Türöffner und die Türlautsprecher fügen sich harmonisch in das Erscheinungsbild.

Ergonomisch und attraktiv.

Die Bedienelemente mit ausgezeichneter Haptik sind übersichtlich um den Fahrer herum platziert und dem Erscheinungsbild des Interieurs angepasst. Das griffige, 2-Speichen-Lenkrad mit integriertem Fahrerairbag liegt gut in der Hand und betont das souveräne Fahrerlebnis. Optional ist auch ein Multifunktionslenkrad erhältlich. Damit lassen sich über Tasten im Lenkrad das Radio und die Geschwindigkeitsregelung bedienen.

Durch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenksäule finden Fahrer unabhängig von der Statur schnell die optimale Sitzposition. Die straffen Sitze mit integrierten Seitenairbags geben auch bei flotter Kurvenfahrt guten Seitenhalt. Optional zu den Stoffbezügen der Grundausstattung stehen eine Stoff/Lederkombination oder verschiedene Lederausstattungen zur Wahl. In Kombination mit einer Stoff/Leder- oder Lederausstattung sind die Vordersitze mit Lordosenstütze erhältlich, eine zweistufige Sitzheizung und Sportsitze werden optional angeboten.

Auch wenn der MINI One D in der Basisversion bereits viele Ablage_möglichkeiten unter dem Armaturenträger, in den Türverkleidungen und in der Mittelkonsole bietet, kann auf Wunsch auch ein beleuchtetes Handschuhfach geordert werden. Dieses lässt sich in Verbindung mit einer Klimaanlage bei Bedarf sogar kühlen.

Schalt-Pult.

In der Mittelkonsole unter dem Instrumententräger sind neben dem Radio die Bedienelemente für Heizung und Gebläse, Heckscheibenheizung und, falls vorhanden, Klimaanlage sowie beheizbare Frontscheibe untergebracht. Bei der Sonderausstattung „automatische Klimaanlage“ wird das Raumklima über eine zentrale Steuereinheit mit LED-Anzeige reguliert. Der untere Teil der Konsole enthält ein weiteres Stilelement, das an den Ur-Mini erinnert – eine Leiste mit bis zu sechs Kippschaltern. Damit werden unter anderem die elektrischen Fensterheber, die Zentralverriegelung sowie die Nebelleuchten vorne und hinten betätigt.

In der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen befinden sich ein 12 V-Stromanschluss, Cupholder, der Schalter zum Verstellen der elektrischen Außenspiegel und für die optionale Sitzheizung sowie die Reset-Taste der serienmäßigen Reifenpannenanzeige.

In den Dachhimmel ist neben einer Digitaluhr auch eine Xenon-Lampe integriert. Beim Öffnen der Heckklappe wird die Kofferraumbeleuchtung eingeschaltet.

Ein echter Viersitzer.

Trotz seiner Gesamtlänge von 3,6 Metern ist der MINI One D ein vollwertiger Viersitzer, in dem vier Erwachsene bequem Platz finden. Das großzügige Raumgefühl, besonders auf den Vordersitzen, bedingt durch große Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit, wird durch die großen Fensterflächen betont.

Der Zugang zum Fond wird nicht nur durch die weit öffnenden Türen leicht gemacht. Durch Druck auf den Sitzentriegelungshebel klappt die Rückenlehne nach vorne. Gleichzeitig lässt sich der Vordersitz ohne Kraftaufwand nach vorne schieben. Haben die Fondpassagiere Platz genommen, wird der Vordersitz wieder zurückgeschoben und rastet dank der Memory-Funktion wieder in der ursprünglichen Position ein. Danach wird die Lehne in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeklappt.

Die ergonomisch geformten Rücksitze bieten zwei Erwachsenen Platz und sind mit Dreipunktgurten und verstellbaren Kopfstützen ausgestattet. In die Seitenverkleidungen sind Armlehnen integriert; die große Kopf- und Schulterfreiheit unterstreicht das Raumangebot. Die Rückseiten der Vordersitze sind in der Tiefe reduziert und so gestaltet, dass die Beinfreiheit der Fondpassagiere gewährleistet ist.

Für die sichere Fahrt mit Kindern wird für die Rücksitze das ISOFIX Kindersitzsystem angeboten. Die normierten Befestigungen schließen bei Verwendung eines ISOFIX Kindersitzes Fehlbedienungen weitgehend aus.

Die Rücksitzlehne ist 50:50 geteilt und nahezu waagrecht umklappbar. Sie kann mit einem Handgriff vom Kofferraum aus entriegelt werden, eine spezielle Kinematik erleichtert das Klappen der beiden Segmente. Der MINI One D kann mit insgesamt 430 Kilogramm beladen werden, der Kofferraum fasst 150 Liter Gepäck. Bei umgeklappter Rücksitzlehne lässt sich das Volumen sogar auf 670 Liter vergrößern – genug, um selbst so sperrige Dinge wie eine Waschmaschine zu befördern.

Wem dies immer noch nicht reicht, der kann den MINI One D auch mit einer Anhängerkupplung ausstatten lassen. Die ungebremste Anhängelast beträgt 500 Kilogramm. Ein gebremster Anhänger darf sogar 650 Kilogramm schwer sein.

2.4 Diesel mit Go-Kart-Feeling.

Neben dem kraftvollen, aber kultivierten Antrieb und der Wirtschaftlichkeit sind die Agilität und das direkte Handling die großen Stärken des MINI One D. Der tiefe Schwerpunkt, der lange Radstand kombiniert mit der breiten Spur und kurzen Überhängen, die steife Karosserie, die Kinematik der Multilenker-Hinterachse und die direkte Lenkung bestimmen das exzellente Fahrverhalten.

Das Prinzip des klassischen Vorbildes aus den 60er Jahren mit quer eingebautem Motor und darunter liegendem Getriebe ist die Ursache für den sehr niedrigen Schwerpunkt. Um außerdem die gewohnt gleichmäßige Gewichtsverteilung zu bewahren, sitzt die Starterbatterie wie beim MINI Cooper S im Heck.

Fahrwerk für Anspruchsvolle.

Durch das nur geringfügig höhere Gewicht des Dieselantriebs konnten die Ingenieure das Fahrwerk des MINI One ohne Modifikationen verwenden. An der Vorderachse übernehmen McPherson-Federbeine, unterstützt von einem Stabilisator, die Radführung.

Die Charakteristik des Frontantriebs wird von einem zusätzlichen Antriebs_wellenlager verbessert, das direkt am Motorblock verschraubt ist. Weil dadurch beide Antriebswellen gleich lang sind, bleiben unangenehme Rückkopplungen und Lastwechselreaktionen am Lenkrad auch bei flotter Kurvenfahrt aus. Diese Bauweise findet man sonst nur bei Fahrzeugen in höheren Fahrzeugsegmenten.

Die aufwändige Multilenker-Hinterachse des MINI One D ist in seinem Fahrzeugsegment einmalig. Dank ihrer komplexen Kinematik haben die Räder in jeder Fahrsituation unabhängig von der Fahrbahnkrümmung stets optimale Bodenhaftung. Damit trägt die Hinterachse entscheidend zur Wendigkeit und zum vorbildlichen Handling des wendigen Kurvenkünstlers bei. Die platzsparende Achskonstruktion ermöglicht außerdem eine sehr gute Raumausnutzung sowie einen Kofferraum mit niedrigem Boden und großem Abstand zwischen den Stoßdämpfern.

Damit das üppige Drehmoment auch bei schwierigen Straßenverhältnissen stets sicher auf die Straße gebracht wird, unterstützt die serienmäßige Stabilitäts- und Traktionskontrolle ASC+T den Fahrer. Diese kann bei Bedarf ebenso abgeschaltet werden, wie die optional angebotene dynamische Stabilitätskontrolle DSC.

Gut im Griff.

Die Zahnstangenlenkung ist so dimensioniert, dass zwischen dem linken und rechten Anschlag nur 2,5 Lenkradumdrehungen liegen. Dadurch reagiert das Fahrzeug auch auf geringe Lenkbewegungen sehr spontan und vermittelt dem Fahrer ein ausgezeichnetes Lenkgefühl und nicht zuletzt den Go-Kart-ähnlichen Fahrspaß, den MINI Freunde so schätzen. Die Lenkunterstützung übernimmt eine hydraulische Servolenkung, deren Lenkhilfepumpe über einen Poly-V-Riemen vom Motor angetrieben wird.

Geniales Antriebskonzept.

In der tiefen Schwerpunktlage und der günstigen Gewichtsverteilung begründet sich die ausgezeichnete Traktion und das Go-Kart-ähnliche Handling des MINI One D. Der wendige Kompaktwagen aus Oxford neigt selbst im Grenzbereich nur minimal zum Untersteuern und lässt die Insassen hautnah erleben, dass die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten eine Kurve ist.

2.5 Sicher ist sicher.

Der MINI One D überzeugt nicht nur durch seine Agilität, Fahrleistungen und die Wirtschaftlichkeit, sondern auch durch ein hohes Maß an aktiver und passiver Sicherheit.

Aktive Sicherheit.

Der flotte Diesel von MINI kann nicht nur schnell fahren, sondern auch sehr wirkungsvoll bremsen. Die standfeste Bremsanlage gewährleistet unter allen Bedingungen eine hervorragende Bremsleistung. An der Vorderachse verzögern innenbelüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 276 Millimetern, an der Hinterachse Vollscheiben mit 259 Millimetern Durchmesser den flinken Diesel.

Unsichtbare Helfer.

Elektronische Bremsregel- und Stabilitätssysteme helfen dem Fahrer, den MINI One D stets ungetrübt zu genießen. Sie garantieren auch in extremen Situationen Fahrstabilität und Spurtreue beim Bremsen sowie kurze Bremswege. Das neueste Modell aus Oxford ist serienmäßig mit Vier-Sensoren-ABS, elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), Cornering Brake Control (CBC) und Automatischer Stabilitäts- und Traktionskontrolle (ASC+T) ausgerüstet.

Die ASC+T-Funktion trägt dem hohen Motordrehmoment Rechnung indem sie ein Durchdrehen (oder auch Blockieren) der Vorderräder auf niedrigem Reibwert verhindert und für beste Traktion unter widrigen Verhältnissen sorgt. Der agile Selbstzünder bleibt so auch bei unterschiedlicher Bodenhaftung der Räder stets beherrschbar. Das serienmäßige Angebot des auch abschaltbaren ASC+T macht den MINI One D wieder einmal in seinem Segment einzigartig.

Die elektronische Bremskraftverteilung (EBD) regelt die Verteilung der Bremskraft zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Dadurch wird unabhängig von der Beladung auch an der Hinterachse die optimale Verzögerung sichergestellt. Die EBD wird automatisch aktiviert und ist nicht abschaltbar.

Damit das Fahrzeug beim Bremsen in der Kurve durch die Verlagerung der Radlasten nicht instabil wird, schafft die Cornering Brake Control (CBC) durch unterschiedlich hohe Bremsdrücke rechts und links stabilisierende Gegenmomente. Bremst ein Fahrer beispielsweise in einer schnellen Kurve, kann das Fahrzeug übersteuern. Das bedeutet, das Heck schiebt zum Kurvenausgang. Mit Hilfe einer Rechensimulation kann die CBC aus den Signalen der ABS-Sensoren die Querbeschleunigung ermitteln. Die CBC veranlasst, dass die Bremskraft am kurvenäußeren Vorderrad schneller aufgebaut wird als an den anderen Rädern und wirkt so dem Übersteuern entgegen.

Den Kurs halten.

Noch mehr aktive Sicherheit bietet die auf Wunsch lieferbare Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Sie steuert durch den gezielten Einsatz der einzelnen Radbremsen und den Eingriff in die Antriebssteuerung instabilen Fahrzuständen beim Beschleunigen, Bremsen, Kurvenfahren oder bei unvermittelten Lastveränderungen entgegen.

Zusätzlich zu den ABS-Sensoren überwacht die DSC den Bremsdruck, den Lenkradeinschlag und die auf das Fahrzeug wirkenden Querbeschleunigungen. So kann die DSC ermitteln, ob das Fahrzeug von der vorgesehenen Spur im kritischen Maß abweicht. Ist dies der Fall, wird ohne Zutun des Fahrers die Bremskraft an den einzelnen Rädern angepasst und vom Motorsteuergerät das Motordrehmoment verändert. Das System wirkt so instabilen Fahrzuständen entgegen.

Wenn ein Fahrzeug übersteuert, also mit dem Heck zum Kurvenausgang drängt, greift die DSC ein, indem sie das kurvenäußere Vorderrad abbremst. Bremst der Fahrer bereits, erhöht der DSC-Rechner den Bremsdruck auf dieses Rad und verringert den Druck an den Rädern der Kurveninnenseite.

Beim Untersteuern, wenn das Fahrzeug über die Vorderräder zum Kurven_ausgang schiebt, bremst die DSC das kurveninnere Hinterrad ab. Sollte der Bremsvorgang schon eingeleitet sein, wird hier der Bremsdruck auf das kurveninnere Rad erhöht, während er bei den kurvenäußeren Rädern zurückgenommen wird.

Reifenpanne? – Kein Problem.

Als erstes Fahrzeug in seinem Segment ist der MINI serienmäßig mit einer Reifenpannenanzeige (RPA) ausgerüstet. Sollte die Warnlampe im Tachometer bei einem Druckverlust aufleuchten, kann der Fahrer reagieren, bevor der Reifen beschädigt wird oder es zu einer Gefahrensituation kommt.

Die RPA funktioniert folgendermaßen: Bei Luftdruckverlust verringert sich der Abrollradius des Reifens und damit auch sein Umfang. Dadurch erhöht sich die Rotationsgeschwindigkeit dieses Rades. Nun werden wieder die Signale der ABS-Sensoren herangezogen, um die Raddrehzahlen zu ermitteln. Das System vergleicht die Durchschnittsgeschwindigkeit der diagonal zueinander angeordneten Räder und erkennt bei Abweichungen einen Druckverlust in einem Reifen.

Weil sich durch die Reifenpannenanzeige größere Schäden bereits im Vorfeld vermeiden lassen, hat der MINI One D anstatt eines Reserverades das MINI Mobility System an Bord. Mit dem Set aus Dichtmittel und elektrischem Kompressor kann in den meisten Fällen auch ohne Reifenwechsel die nächste Werkstatt erreicht werden.

Der MINI One D ist serienmäßig mit 15´´-Stahlfelgen bestückt, auf die Energiesparreifen der Dimension 175/65 R 15 montiert sind. Wer das neue Modell mit 16´´- oder 17´´-Rädern bestellt, kann auch Reifen mit Notlaufeigenschaften ordern. Diese erlauben im Falle einer Reifenpanne die Weiterfahrt zur nächsten Werkstatt – ein Radwechsel vor Ort wird überflüssig.Versteifungen in der Seitenwand und hitzebeständige Gummimischungen verhindern, dass der drucklose Pneu von der Felge springt oder sich bis zum Reifenbrand erhitzt. Bei moderater Fahrweise und Geschwindigkeiten bis maximal 80 km/h kann selbst bei komplettem Druckverlust an allen vier Reifen noch bis zu 150 Kilometer weit gefahren werden. ABS, ASC+T und DSC arbeiten auch bei starkem Druckabfall in den Reifen ohne Einschränkungen.

Passive Sicherheit.

Auch hier setzt der MINI Maßstäbe in seinem Segment. Dank eines umfangreichen Maßnahmenpakets erfüllt der MINI One D die weltweit strengsten gesetzlichen Crashvorschriften. Alle Maßnahmen für optimalen Insassenschutz wurden in zahlreichen virtuellen und realen Crashversuchen abgesichert. Das Resultat ist das vorbildliche Crashverhalten des MINI. Vier Sterne in der Bewertung der anspruchsvollen Crashtests Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) sowie der US-amerikanischen NHTSA (National Highway Safety Administration) belegen dies.

Ein Teil des Sicherheitskonzepts ist die Karosseriestruktur des MINI, die einerseits sehr steif ist, andererseits sehr viel Energie absorbieren kann. Die Steifigkeit der MINI Karosserie ist zwei- bis dreimal höher als die vergleichbarer Mitbewerber. Dadurch ist die Fahrgastzelle extrem widerstandsfähig – eine wichtige Voraussetzung für wirkungsvollen Insassenschutz. Weil die Karosserie zudem sehr verwindungssteif ist, bleibt das ausgezeichnete Handling selbst bei sportlicher Fahrweise auf schlechter Fahrbahn erhalten.

Alle energieabsorbierenden Karosserieteile wurden nach den strengen Standards der BMW Group entwickelt. Werkstoffe und Verbindungen sowie die Lage der Aggregate wurden in zahlreichen Crashversuchen überprüft und optimiert. So trägt der quer eingebaute Frontmotor ebenso zur optimalen Crashperformance bei wie die Vorderachse, die Energie über die Bodengruppe ableitet. Breite, energieabsorbierende Zonen verhindern, dass Gegenstände in den Fußraum eindringen.

Optimales Timing.

Der MINI One D ist serienmäßig mit vier Airbags ausgestattet. Neben den beiden intelligenten Frontairbags sind in den Außenpolstern der vorderen Sitzlehnen Seitenairbags verborgen, die die Passagiere vorne bei einem seitlichen Aufprall vor Thoraxverletzungen schützen. Auf allen vier Plätzen geben automatische Dreipunkt-Sicherheitsgurte (vorne höhenverstellbar) den nötigen Rückhalt. Die Vordersitze sind mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern bestückt.

Eine bedeutende Rolle für den wirkungsvollen Insassenschutz spielt die zeitlich exakt aufeinander abgestimmte Aktivierung von Gurt und Airbag. Die Entfaltungsgeschwindigkeit der beiden Frontairbags hängt von der Unfallschwere ab und ist so mit der Wirkung der pyrotechnischen Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer abgestimmt, dass die Belastung für den Körper und damit das Verletzungsrisiko so gering wie möglich ist. Gesteuert werden die verschiedenen Rückhaltesysteme von gemeinsamen Crashsensoren.

Kopf-Schutz.

Zusätzlichen Schutz bei seitlichen Kollisionen bietet das auf Wunsch lieferbare Kopfairbagsystem (AHPS = Advanced Head Protection System). Diese Airbags sind im Dachhimmel entlang des Seitenrahmens verborgen und bieten Front- und Fondpassagieren gleichermaßen Schutz vor Kopfverletzungen. Bei einem Aufprall entfaltet sich die Airbagstruktur in Sekundenbruchteilen von der A- bis zur C-Säule vor den Seitenscheiben. Der Gewebeschlauch, der zusätzlich von einem Segel umspannt wird, schützt den Kopf vor seitlich einwirkenden Kräften sowie eindringenden Glassplittern. Darüber hinaus ist die Starterbatterie im Heck mit einer pyrotechnischen Sicherheitsklemme versehen, die bei einem heftigen Aufprall die Stromleitungen zwischen Anlasser, beziehungsweise Generator und Batterie unterbricht.

2.6 Elektronik macht’s möglich.

Unter der attraktiven Karosserie des MINI One D verbirgt sich eine bislang in diesem Fahrzeugsegment einmalige Elektronik-Architektur. Daten-Bussysteme reduzieren den technischen Aufwand und sind zuverlässiger. Außergewöhnliche Elektronik-Anwendungen steigern Komfort und Sicherheit. Durch die Ausnutzung von Synergien sind selbst in einem Fahrzeug vom Format des MINI Features möglich, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind. Die Bandbreite reicht vom automatisch abblendbaren Innenspiegel bis zu Xenon-Scheinwerfern.

Netzwerk und Datenautobahn.

Bussysteme reduzieren die Zahl der Kabel und Stecker ganz erheblich, indem Leitungen gleichzeitig für verschiedene Funktionen verwendet werden. Die Elektronik-Architektur im MINI One D ist in zwei Hauptsysteme unterteilt: Der CAN-Bus verbindet Motormanagement, Bremsen, Getriebe und Instrumente, der K-Bus ist für die Karosserieelektronik wie Innenbeleuchtung, Klimaanlage, Türen und Fenster zuständig.

Durch die Integration der Untersysteme und den Datenaustausch zwischen den Systemen werden deutlich weniger Anschlüsse benötigt und die Zuverlässigkeit steigt. Außerdem wird der Aufwand in der Fahrzeugmontage reduziert, es wird Gewicht gespart und Zusatzfunktionen, wie beispielsweise der Regensensor, lassen sich leichter integrieren.

Das Herzstück der Bordelektronik, die Steuereinheit, verbirgt sich im Instrumententräger. Sie kommuniziert unter anderem mit Motorsteuerung, Zentralverriegelung, Wegfahrsperre, Alarmanlage und Beleuchtung. Außerdem koordiniert sie den Datenaustausch zwischen den Steuergeräten der einzelnen Systeme. So gehen zum Beispiel über den CAN-Bus Daten der Schlupfregelung ASC+T als Einflussgrößen in die Motorsteuerung ein.

Keine Chance für Diebe.

Die Zentralverriegelung mit Fernbedienung im Schlüssel verschließt oder öffnet Türen, Heckklappe und Tankdeckel aus bis zu 15 Metern Entfernung. Gleichzeitig wird beim Öffnen die Innenbeleuchtung eingeschaltet. Eine Wegfahrsperre, die über einen Transponder im Fahrzeugschlüssel aktiviert wird, gehört zur Grundausstattung.

Wie die Wegfahrsperre verdirbt auch die auf Wunsch lieferbare Alarmanlage Langfingern die Lust am neuen MINI. Sie hat eine autarke Stromversorgung und schlägt Alarm, wenn Diebe versuchen, über die Türen oder Fenster in den Wagen einzudringen, das Fahrzeug anheben oder verschieben. Wird Alarm ausgelöst, macht der MINI One D für 30 Sekunden mit Warnblinkanlage und Hupe auf sich aufmerksam. Sollte der Fahrer erst nach dieser Zeit zu seinem Fahrzeug zurückkehren, zeigt ihm ein blinkendes Lichtsignal, dass der Alarm aktiviert ist.

Konzertsaal im MINI Format.

Das ICE-System (In-Car Entertainment-System), das für höchsten Hörgenuss sorgt, ist eigens auf die Akustikeigenschaften und Raumverhältnisse des MINI abgestimmt. Schon die Basisversion des Audiosystems umfasst sechs Lautsprecher, von denen vier in den Türen und zwei in den Seitenwänden im Fond untergebracht sind.

Für gehobene Ansprüche ist optional ein harman/kardon HiFi-System mit acht speziell entworfenen Lautsprechern und einem digitalen Verstärker lieferbar. Der Verstärker mit integriertem Digital-Sound-Prozessor kann verschiedene Klangbilder erzeugen und sorgt auf allen Plätzen für maximalen Hörgenuss.

Zahlreiche Einzelkomponenten und Systembausteine lassen sich darüber hinaus zu einem kompletten Sound-Gesamtsystem zusammenstellen, das dem individuellen Hörwunsch in jeder Hinsicht gerecht wird. Auch ein CD-Wechsler für sechs CDs ist in Verbindung mit verschiedenen Radiotypen erhältlich und wird im Kofferraum platziert. Vergleichbare Soundsysteme sind sonst Fahrzeugen höherer Klassen vorbehalten, womit MINI einmal mehr seinen Sonderstatus unter Beweis stellt.

Weitere in diesem Segment ungewöhnliche elektronische High-Tech-Features sind zum Beispiel das Xenon-Licht, das Navigationssystem mit 16:9-Farbdisplay, die Ultraschall-gesteuerte Park Distance Control (PDC) oder das Multifunktionslenkrad.

2.7 MINI nach Maß.

Zur umfangreichen Serienausstattung des MINI One D gehören unter anderem:vier Scheibenbremsen mit ABS (Anti Blockier System) Elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und Cornering Brake Control (CBC)Traktionskontrolle (ASC+T)
  • jeweils 2 Front- und Seitenairbags
  • Drehzahlmesser mit Außentemperaturanzeige
  • Digitaluhr im Dachhimmel
  • elektrisch verstellbare Außenspiegel
  • elektrische Fensterheber
  • geteilt umklappbare Rücksitzlehne (50:50)
  • heizbare Heckscheibe mit Heckscheibenwischer
  • höhenverstellbarer Fahrersitz
  • höhenverstellbare Lenksäule
  • Reifenpannenanzeige (RPA)
  • Sechsgang-Schaltgetriebe
  • Service-Intervallanzeige
  • Servolenkung
  • Wärmeschutzverglasung
  • Wegfahrsperre
  • Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Komfortöffnung.
Das Ausstattungspaket „Salt“, dessen Umfang je nach Markt variiert, bietet zusätzliche Ausstattungen zu attraktiven Preisen.

Spielraum für individuelle Wünsche.

Weil viele MINI Fahrer großen Wert auf Individualität legen, ist die Auswahl an Sonderausstattungen und speziell auf den kompakten Briten zugeschnittenem Zubehörs groß. Damit wird jeder MINI zu einem Unikat.

Das Spektrum an Sonderausstattungen für den MINI One D umfasst zum Beispiel: Aerodynamik-Paket, automatisch abblendender Innenspiegel, Dachträgersysteme, elektrisches Faltdach oder Panorama-Sonnendach, harman/kardon HiFi-Audiosystem, heizbare Frontscheibe, ISOFIX Kindersitze, Klimaautomatik, Kopfairbags, Leichtmetallräder, Multifunktionslenkrad, Park Distance Control PDC, Regensensor, Navigationssystem mit 16:9-Farb_display, Xenonscheinwerfer und Zusatzscheinwerfer. Außerdem lassen sich zahlreiche Materialien sowie Exterieur- und Interieur-Applikationen dem persönlichen Geschmack entsprechend zusammenstellen.

3. MINI Werk Oxford.

Alle vier MINI Modelle, die weltweit derzeit in über 60 Märkten vertrieben werden, stammen aus Großbritannien. Das Werk Oxford produzierte im Jahr 2002 über 160 000 Automobile der Marke MINI. Derzeit fertigen rund 4 500 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb pro Tag rund 600 Fahrzeuge.

Einheitlicher Standard.

Ausgebildete Fachkräfte produzieren den MINI One D in ausgereiften Prozessen und mit modernster Anlagentechnik. Hierbei kommt dem Werk Oxford das Wissen des weltweiten Produktions- und Entwicklungsnetzwerks der BMW Group zu Gute. Als fester Bestandteil dieses Netzwerks wendet das Werk Oxford dieselben strengen Standards bei Qualität und Arbeitsprozessen an, wie alle anderen Standorte des Verbunds. Weil kein MINI dem anderen gleicht und jedes Fahrzeug ein Unikat ist, erfordert die Individualisierung von den Mitarbeitern ein besonders hohes Maß an Flexibilität und Aufmerksamkeit.

Vom Stahlblech zum MINI.

Im Karosserierohbau entstehen in einem nahezu vollautomatisierten Produktionsprozess aus hochfesten Stählen die Fahrzeugkarosserien für die verschiedenen MINI Modellvarianten. Zur Herstellung der insgesamt zwölf Karosserievarianten werden 229 Industrie_roboter eingesetzt. Das Punkt_schweißen erfolgt zu 100 Prozent automatisiert. Für die selbsttragende Stahlkarosserie in Blechschalenbauweise wird aus Front- und Heckpartie sowie dem Bodenblech zunächst die Bodengruppe gefertigt, an die sodann die Seitenstrukturen gefügt werden. Es folgen Dach, Türen und Motorhaube. Die lasergeschweißten Stahlpressteile setzen sich aus unterschiedlichen Blechstärken zusammen. Dadurch entstehen besonders stabile Zonen, die zum Beispiel bei einem Aufprall die Kräfte gezielt über die Karosserie verteilen.

Dauerhafter Glanz.

In der Lackiererei läuft das Auftragen von Schutzversiegelungen und wasserbasierten Lacken in einem mehrstufigen Prozess ab. Auf die gereinigte Rohkarosserie wird in einem Tauchverfahren eine Zinkphosphatschicht aufgebracht. Zusammen mit der zweiten Funktionsschicht, einer Lackschicht, die unter Gleichstrom in der kathodischen Tauchlackierung appliziert wird, entsteht die Basis für dauerhaften Korrosionsschutz.

Dann folgt der sogenannte Füllerauftrag mit anschließender farbgebender Decklackierung. Schließlich wird Zwei-Komponenten-Klarlack aufgetragen, der dem MINI seinen Glanz verleiht und die Karosserie dauerhaft vor Umwelteinflüssen schützt. Bei einer Auslastung im Zweischichtsystem und mit einer Wochenendschicht hat die Lackiererei in Oxford eine Kapazität von über 160 000 Fahrzeugen pro Jahr. Der mehrere Stufen umfassende Lackierprozess dauert mit den Trocknungsphasen insgesamt knapp zehn Stunden.

Komplexe Prozesse.

In der Endmontagelinie des MINI werden, je nach Ausstattung, über 2 400 verschiedene Teile und vormontierte Komponenten verbaut. Modernste Anlagentechnik, wie zum Beispiel ergonomische Schwenkgehänge, erlauben es, das Fahrzeug zentimetergenau anzuheben, abzusenken und um bis zu 90 Grad zu drehen.

Die Instrumententafel mit dem Cockpit ist ein sehr komplexes Modul. Es umfasst die Instrumententafel, das Lenkrad und die Lenksäule, das Kombiinstrument, die Heizung, das Schalterpaket, die Lenksäulenhebel sowie den Kabelbaum. Das gesamte Modul wird als vormontierte Einheit direkt ans Band geliefert. Die Front-, Heck- und Seitenscheiben werden in einer vollautomatisierten Anlage im Fahrzeug verklebt. Bei der „Hochzeit“, dem Einbau des Antriebsstrangs, werden die Fahrzeuge mit Motoren entsprechend des Kundenauftrags ausgerüstet. Der Grundmotor des MINI One D wird im Toyota-Motorenwerk im japanischen Kamigo produziert. Vor dem Einbau wird er in mehreren Vormontagebereichen mit allen MINI spezifischen Anbauteilen und Nebenaggregaten sowie der Kupplung und dem Getriebe komplettiert.

Qualitätssicherung durch Systemtechnik.

Sämtliche Abläufe im Werk basieren auf dem computergestützten Informations- und Qualitätssicherungssystem KISS (Kernfertigungs-integrierendes Steuerungs-System). KISS ist ein von der BMW Group entwickeltes IT-System, das die Kommunikation im Produktionsprozess vollständig automatisiert und eine elektronische Dokumentation für jedes einzelne produzierte Fahrzeug anlegt. Dabei wird die gesamte Produktion von der Rohkarosserie bis zur Endmontage geplant. So ist sichergestellt, dass jedes Fahrzeug den hohen Qualitätsstandards der BMW Group entspricht. Alle Fahrzeuge sind mit einem Strichcode versehen, der auf jeder Stufe der Produktion eingelesen wird, um zur Qualitätssicherung die individuellen Fahrzeugspezifikationen einzusteuern.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist

Geändert von Hermann (09.06.2003 um 13:35 Uhr)
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