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Alt 17.04.2003, 12:57     #7
Gearhead   Gearhead ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Jan Henning
Hallo
Das (entschuldbare) Hauptmißverständnis ist das Stoßdämpfer Stöße dämpfen. Es sind aber eigentlich nur Schwingungsdämpfer.
Harte Feder, kurzer Federweg: Fahrwerk hart.
Lange Federwege, weiche Feder: Fahrwerk weich.
Die Dämpfer beeinflussen das natürlich auch, aber nicht in gleichem Maße.
Munter bleiben: Jan Henning
Hmmm -
Das die Stoßdämpfer eigentlich Schwingungsdämpfer sind ist mir schon klar. Ich hatte gehofft, daß kommt auch so rüber. Ich bin nur eben folgender Meinung:
Die Federn werden in erster Linie aktiv, wenn sich die Karrosserie bewegt. Also beim Kurven fahren, Beschleunigen, Bremsen...
Aber das passiert ja bei Bodenunebenheiten zuerst mal gar nicht.
Wenn das Rad auf eine Unebenheit trifft, wird sich das Rad innerhalb der Aufhängung nach oben bewegen. Dieser Bewegung setzt der Stoßdämpfer eine gewisse Kraft entgegen, damit das Rad
a) nicht zu schnell nach oben kommt (also springt und somit außer Kontrolle geraten kann) und
b) nicht zu weit nach oben kommt (und an den Begrenzer schlägt).
Er bremst also die Bewegung des Rads durch die Härte der Druckstufe. Ab dem Totpunkt wirkt die Kraft des Dämpfers, mit der er das Rad wieder in Richtung Boden drückt, um zu vermeiden, daß das Rad den Bodenkontakt verliert, also springt.

Es müsste doch eigentlich nun entscheidend sein, wer der Bewegung des Rad's mehr Kraft entgegensetzt. Feder oder Dämpfer...
Ich muß das glaube ich nochmal nachlesen...
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