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Alt 14.03.2003, 08:34     #1
Chaplin   Chaplin ist offline
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BMW schielt auf den chinesischen Markt

Zitat:
BMW schielt auf den chinesischen Markt

Nach guten Verkaufszahlen in Asien will der Autobauer BMW seinen Absatz in der Region mittelfristig verdoppeln. Vor
allem in China sieht der Konzern einen Wachstumsmarkt für seine Marken.


In fünf Jahren solle der Absatz in der Wachstumsregion bei etwa 150.000 verkauften Autos liegen, sagte Vertriebsvorstand Michael
Ganal am Donnerstag in Singapur. Besonderes Augenmerk gelte dabei China. Im vergangenen Jahr setzte die Gruppe rund 78.500
Fahrzeuge der Marken BMW und Mini in Asien ab, 28 Prozent mehr als 2001.

Auch ohne den neu eingeführten Mini verkaufte der Konzern den Angaben zufolge im vergangenen Jahr in Asien rund 67.900
Fahrzeugen (plus 11 Prozent) seiner Kernmarke BMW, so viele wie noch nie. Der Mini verkaufte sich mehr als 10.600 Mal. Größter Markt
in Fernost ist nach wie vor Japan, wo der Gesamtabsatz um 26 Prozent auf 45.300 Wagen stieg. Allerdings stagnierte dort im
vergangenen Jahr der Verkauf der Stammmarke, während der Mini fast 10.000 Käufer fand.

Produktion in China

Auf dem chinesischen Festland setzte der weiß-blaue Autobauer rund 6700 Wagen ab, 62 Prozent mehr als 2001. "Wir müssen diesen
wichtigen Markt im Fokus unserer Aktivitäten behalten", sagte Ganal. Man sei zuversichtlich, dass BMW über das Joint Venture mit dem
chinesischen Minibus-Hersteller Brilliance China Automotive bis zum Ende diesen Jahres mit der Produktion in der Volksrepublik
beginnen könne. Gefertigt werden sollen jährlich rund 30.000 Autos der 3er- und 5er- Reihe. Das Werk soll in Shenyang liegen, als
Hauptstadt der Provinz Liaoning eines der größeren Industriezentren Chinas. Über die Höhe der geplanten Investitionen wurden keine
Angaben gemacht.

Überlegungen aus Branchenkreisen, BMW könnte sich dem chinesischem Markt möglicherweise zu zögerlich zugewandt haben, wies
Ganal zurück. "Wir sind nicht zu spät", sagte er. Für Fahrzeuge wie die von BMW brauche der Markt "einen gewissen Grad von Reife".

Die Münchner Autobauer hatte im vergangenen Jahr weltweit fast 1,1 Millionen Autos der Marken BMW und Mini verkauft, ein Plus von
fast 17 Prozent. Trotz eines durchwachsenen Starts in diesem Jahr peilt der Konzern für 2003 einen neuen Rekord beim Gesamtabsatz
an.


© dpa
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