Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 09.03.2003, 13:30     #4
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.177

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Australien – 2. QUALIFYING 8. März 2003

Wetter: trocken, Asphalt-/Lufttemperatur: 27/18°C (Schumacher), 30/19°C (Montoya)

Melbourne (AUS). Juan Pablo Montoya setzte das erste als Einzelzeitfahren ausgetragene Qualifying in einen dritten Startplatz für das BMW WilliamsF1 Team um. Teamkollege Ralf Schumacher musste gemäß der neuen Regularien erheblich früher auf die Strecke gehen und sich am Ende mit Startplatz neun begnügen.

Juan Pablo Montoya: 3.

Chassis: FW25 04

Schnellste Runde: 1.28,101 min


Es ist ganz gut gelaufen. Im Warm-up bin ich nur ein paar Runden gefahren, aber drei Mal an der selben Stelle ausgerutscht. Das Auto war sehr schwierig zu fahren, nachdem wir einiges an der Abstimmung geändert hatten. Zunächst war ich über diese Änderungen richtig sauer, aber schließlich waren sie doch nicht so schlecht. Das Auto war berechenbar und ließ sich gut handeln. Ich habe im ersten Sektor etwas Zeit verloren, weil ich dort nach meinen Erfahrungen aus dem Warm-up vorsichtig war, um nicht noch einmal im Gras zu landen. Ich denke, alles in allem habe ich einen guten Job gemacht.

Ralf Schumacher: 9.

Chassis: FW25 03

Ersatzchassis: FW25 02

Schnellste Runde: 1.28,830 min


Ich habe einen Fehler im ersten Sektor gemacht, der hat mich ein paar Zehntelsekunden gekostet. Heute habe ich für meine Leistung vom Freitag bezahlen müssen, weil ich als einer der Ersten fahren musste, die Streckenbedingungen aber naturgemäß im Laufe des Qualifyings immer besser werden. Über die beiden Sauber-Fahrer vor mir mache ich mir wenig Gedanken. Ich gehe davon aus, dass sich das im Rennen regulieren wird.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Es hätte heute viel schlechter für uns laufen können. Allerdings ist sehr schwer abzuschätzen, wo man wirklich steht, weil man ja nicht weiß, wer im Qualifying mit welcher Spritmenge gefahren ist. Ich denke, morgen im Rennen wird sich zeigen, dass wir ähnlich viel Benzin an Bord hatten wie die Ferrari. Ganz offensichtlich sind wir noch ein ganzes Stück weg von ihnen. Wir setzen alles daran, uns weiter zu verbessern.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Der heutige Samstag ist für unser Team deutlich besser verlaufen als das erste Qualifying. Es ist uns bereits im freien Training gelungen, das Auto viel besser abzustimmen als gestern. Juan Pablo hat dies optimal umsetzen können, bei Ralf hat es leider nicht ganz so gepasst. Für das Rennen sind wir gut gerüstet. Dennoch müssen wir abwarten, wie schwer oder leicht die Konkurrenz unterwegs war. Aber dieses Rätsel wird erst im Rennen gelöst. Ich denke, wir können uns auf einige Überraschungen freuen. Das Einzelzeitfahren an sich ist ein absoluter Gewinn, das Nachtankverbot führt jedoch zu einem verzerrten Bild.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten