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Alt 23.05.2001, 10:26     #1
Frittenbude   Frittenbude ist offline
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Rechtsprobleme mit BMW´s Inkasso Dienst

Mein bester Freund hat derzeit ein sehr unerfreuliches Problem mit BMW bzw. deren zuständigem Inkasso Dienst.
Zur Info kopiere ich jetzt einfach mal den Text, den er auch schon in einem Rechts-Forum gepostet hat (natürlich mit seiner Genehmigung):

->
Hallo,
ich habe im März 2000 einen BMW geleast( so sagte man mir zumindest beim BMW-Händler). Es stellte sich heraus das es ein Kaufvertrag war, den ich unterschrieb.
Seltsam ist das ich keine Vertragskopie bekam, sondern nur einen Beleg über die akzeptierte Finanzierung.
Nun ja ich kannte mich in solchen Dingen leider nicht aus.
Nachdem ich dann Arbeitlos wurde und die Raten nicht mehr aufbringen konnte, schrieb ich die Rechnungsstelle von BMW an, ganze 4 mal tat ich dies. Keine Antwort nur immer wieder Mahnungen....Warum ich nicht anrief?...Weil meist in solch grossen Unternehmen der eine nicht weiß was der andere tut.
Nachdem sich ein Inkassodienst eingeschaltet hatte und ich sehr überrascht war, rief ich nun doch bei BMW an und fragte was das sollte. Ein Verkaufsberater sagte mir das ich die Briefe hätte an die BMW Bank schicken müssen und nicht an die Rechnungsstelle. Ich fragte mich ob die es bei BMW nicht nötig haben einen Brief an die richtige Abteilung weiterzuleiten.
Naja dieser vorgespielt nette Verkaufberater rief mich sechs Stunden später zurück und sagte, ich zitiere:\" Legen sie mir 4000 Mark auffen Tisch, dann schauen wir mal was wir tun können.\"
Seltsam.
Eine Woche später bekam ich einen Brif vom Inkassodienst in dem stand, dass das \" vereinbarte Geld in Höhe von 3500 .-- bis spätestens zum....... usw.\"
Ich rief den Inkassodienst an und fragte was ich nun machen soll und wie der weitere Verlauf aussieht.
Man gab mir eine Woche Zeit das Geld zu überweisen oder per Barzahlung, zu entrichten. Der Aufschub galt bis zum 17.05.2001. Ich sollte dann anrufen und durchgeben was ich bezüglich des Geldes erreicht hatte. Das tat ich auch. Ich überwies das Geld am 18.05.2001 . Ich faxte denen, wie aufgetragen den Beleg zu mit Sendebericht.
Ich ging davon aus das der Fahrzeugbrief der beim Inkassodienst lag, auch an das Straßenverkehrsamt losgeschickt wurde.
Gestern am 21.05.2001 kam ein Telegram bei mir an, in dem stand:\" BMW Finanzierung gekündigt. Auto sofort abstellen oder 3500 .-- bezahlen. Sonst Sicherstellungsantrag.\"

Eine absolute Frechheit, den ich habe einen Kontoauszug der Belgt das das Geld weggebucht wurde.
Ich rief wieder dort an und fragte ob das ein Scherz sei.Man wollte mir überhaupt nicht weiterhelfen und man sagte mir ich solle das Geld zurückbuchen und es per Bareinzahlung überweisen. Hä?
Ich sagte das ich das Auto dringend aus Termingründen anmelden müsste. Die Antwort war :\" Hören Sie das ist mir egal, so arbeiten wir nicht und wenn sie etwas erreichen wollen, dannn bla bla bla.\"

Was soll ich denn jetzt noch machen. Ist das legal. Ich versuche schlimmeres abzuwenden und dieser Inkassodienst lässt überhaupt nicht mit sich reden.Meine Befürchtung ist, dass die die Zinsen in Höhe von 4 Mark pro Tag weiter kassieren wollen, solange das nicht geklärt ist.

Ich bitte um rat was ich noch tun kann.
<-

Und das schlimmste daran...Er hat sich natürlich zwischenzeitlich mal an BMW gewandt, aber die interessiert das überhaupt nicht: "Machen sie das mit dem Inkasso Dienst aus.."

Ich hatte immer eine hohe Meinung von der Firma BMW. Aber bei sowas fass ich mir echt an den Kopp. Ich meine, jeder kann doch mal finanzielle Probleme bekommen. Anscheinend behandelt BMW seine Kunden nur solange gut, wie man auch artig und pünktlich zahlt (was ja auch im gewissen Maße vertretbar ist).
Der OBERHAMMER sind natürlich die 4 Mark(!!) Zinsen pro Tag. Hat BMW so etwas nötig?

Gruß,
(der von BMW sehr enttäuschte) Fridde


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.: Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen...außer durch mehr Membranfläche :.
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