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Alt 22.01.2003, 22:02     #1
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Group präsentiert Mobilitätskonzept ConnectedDrive der Bayerischen Landespolitik

München. Die BMW Group präsentiert heute Mitgliedern der Bayerischen Staatsregierung und des Landtagspräsidiums das Mobilitätskonzept ConnectedDrive. Unter dem Dach von ConnectedDrive sorgen innovative Telematik- und Online-Dienste sowie Fahrerassistenzsysteme für mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort im Straßenverkehr. ConnectedDrive bildet somit die Grundlage für die Vision der BMW Group vom Staufreien Fahren. Spezialisten der BMW Group erläutern das Konzept den Vertretern der Landespolitik im Rahmen der ConnectedDrive Ausstellung im BMW Group Pavillon am Münchner Lehnbachplatz. „Die Politik braucht die Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie - alleine wäre sie nicht in der Lage, Rahmenbedingen für vernünftige Mobilitätskonzepte zu erarbeiten. Das Projekt ConnectedDrive der BMW Group zeigt intelligente Lösungsansätze, um die Herausforderung Verkehr meistern zu können“, so Johann Böhm, Präsident des Bayerischen Landtages.

ConnectedDrive: Wie ein virtueller Beifahrer.

ConnectedDrive verfolgt eine sinnvolle, zielgerichtete Aufgabenteilung durch die Verknüpfung der jeweiligen Stärken von Fahrer und Fahrzeug. Damit wird der Mensch am Steuer nach dem Assistenz-System entlastet, in seiner Verantwortung unterstützt und damit die Sicherheit und der Komfort erhöht. Gleichzeitig bleibt der Fahrer stets im Mittelpunkt allen Handelns. Mit einem klaren Votum gegen einzelne politische Bestrebungen, den Fahrer aus der Verantwortung zu nehmen, richtet sich Dr. Burkhard Göschel, BMW Vorstand für Entwicklung und Einkauf, an die Politik: “Wir halten Zwangsysteme für unangemessen und unpassend, da sie zusätzliche Risiken im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und in Haftungsfragen schaffen sowie die Gefahr von Missbrauch bergen. Fahrerassistenzsysteme sind die bessere Lösung.“ ConnectedDrive ist somit wie ein virtueller Copilot, der den Fahrer jederzeit situationsangepasst unterstützt, ohne ihn zu bevormunden.

Mehr Sicherheit: Fahrerassistenzsysteme reduzieren Unfallzahlen

Der Einsatz bewährter Fahrerassistenzsysteme wie dem Anti-Blockier-System (ABS) und der Dynamischen Stabilitätskontrolle (DSC) im Fahrzeug hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt: Während die zurückgelegte Kilometerzahl pro Jahr auf deutschen Straßen seit 1953 um mehr als das Zehnfache angestiegen ist, hat sich laut Statistischem Bundesamt die Zahl der Verkehrsunfälle nur um etwa das Dreifache erhöht. Die Entwicklung ist jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen. Mit der Integration zukünftiger intelligenter Fahrerassistenzsysteme forciert die BMW Group die Entwicklung hin zu noch mehr aktiver Sicherheit. Im Rahmen des ConnectedDrive Projektes steht so zum Beispiel das Adaptive Kurvenlicht kurz vor der Serienreife. Das innovative Licht richtet zwei mitlenkende Scheinwerfer auf den Straßenverlauf aus. Somit kann der Fahrer vor und in Kurven den vor ihm liegenden Fahrbahnabschnitt besser und sicherer überblicken.

Mehr Effizienz: Entlastung des Gesamtsystems Verkehr

Ein für das Zusammenspiel von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt wesentlicher Bestandteil von ConnectedDrive sind die Telematik- und Online-Dienste. Ob automatischer Notruf bei schweren Unfällen mit Fahrzeugortung, ortsbezogener Bereitschaftsdienst, aktuelle Verkehrsinformationen oder Online-Adress- und Branchenbücher – bei jeder Fahrt stehen die nötigen Informationen zur Verfügung. Im Zusammenspiel mit einer optimierten Infrastruktur sorgen diese Dienste für eine effiziente Mobilität und eine Entlastung des Gesamtsystems Verkehr. Der internetbasierte Dienst BMW Online zum Beispiel versorgt den Fahrer schon heute im 7er BMW mit aktuellen Parkrauminformationen in Ballungsräumen, um unnötigen Parkplatzsuchverkehr zu vermeiden. Diese „Parkinfo“ ist zudem frei im Internet verfügbar unter www.parkinfo.com.

Agieren statt Reagieren: Die Zukunft der Mobilität

Die Weitsicht der verschiedenen Mobilitätskonzepte der BMW Group kennt keine Grenzen. Unter der Leitung des Instituts für Mobilitätsforschung (ifmo), einer Forschungseinrichtung der BMW Group, entwerfen die Deutsche Lufthansa, die Deutsche Bahn und die BMW Group Szenarien für die "Zukunft der Mobilität" im Jahr 2020. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert dieses Forschungsprojekt, das unter der Leitidee „Agieren statt Reagieren“ steht.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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