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Alt 25.11.2002, 13:18     #4
Carsten   Carsten ist offline
BMW-Treff Team
 

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Großer Preis von Österreich - Rennen 12. Mai 2002

Wetter: trocken und sonnig, 21°C Luft, 27°C Strecke

Beim Großen Preis von Österreich, der nachhaltig von Safety-Car-Phasen geprägt wurde, haben Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher mit den Plätzen drei und vier sieben weitere WM-Punkte für das BMW WilliamsF1 Team gesammelt.

Juan Pablo Montoya: 3.
Chassis: FW24 05
Schnellste Runde: 1.09,853 min in Rd. 70 (drittschnellste insgesamt)
Die Safety-Car-Phasen haben heute das Rennen entschieden und mir geholfen. Ich habe beim Start etwas Zeit verloren, weil ich viel Benzin im Tank und folglich ein schweres Auto hatte. Aber ich hatte mich entschieden, meinen Boxenstopp so spät wie möglich zu machen, und das hat sich ausgezahlt. Auch die Entscheidung für die härteren Reifen war richtig. Sie waren sehr konstant, ich konnte das komplette Rennen mit einem Satz fahren. Bei dem Unfall zwischen Heidfeld und Sato hatte ich mächtig Glück, mein Auto wurde ganz knapp verfehlt. Ich fuhr neben Sato auf der Innenbahn als ich einen fürchterlichen Schlag hörte. Ich konnte nicht einmal sehen, was passiert war.

Ralf Schumacher: 4.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.09,862 min in Rd. 66 (viertschnellste insgesamt)
Es war eigentlich alles perfekt: das Auto, der Motor, die Reifen und der Boxenstopp. Von dieser Seite her kann ich mich nicht beschweren. Allerdings glaube ich, dass ich ohne die Safety-Car-Phasen hätte Dritter werden können. Durch das turbulente Rennen und die verschiedenen Strategien ist es schwer einzuschätzen, wie groß der Vorsprung von Ferrari hier letztlich war. Feststeht, wir müssen weiter hart arbeiten.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Zunächst einmal hoffe ich, dass Takuma Sato okay ist. Bei uns waren sowohl Juan Pablo als auch Ralf sehr stark. Ich denke, unsere Strategie mit je einem Boxenstopp war auch richtig, wobei wir die zwei Safety-Car-Phasen natürlich nicht einplanen konnten. Bei der zweiten Safety-Car-Phase hätten wir die Möglichkeit gehabt, unseren Zeitplan noch etwas zu verändern und Ralf früher zur Box zu holen. Aber dann mussten wir die Boxengasse freihalten, weil es schien, als sei Juans Frontflügel bei dem Unfall von Heidfeld und Sato beschädigt worden. Unterm Strich hatten unsere beiden Fahrer ein gutes Rennen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Für uns war es heute ein einwandfreies Rennen. Diese Strecke ist extrem anspruchsvoll für die Motoren, das haben wir vorher gewusst, und das hat sich im Rennen auch an einigen Beispielen gezeigt. Wir haben beide Autos sicher ins Ziel gebracht, und beide Fahrer sind fehlerlos gefahren. Durch die unterschiedlichen Strategien - je einen Stopp bei unseren Fahrern, je zwei bei Ferrari - war das Bild zwar etwas verzerrt, aber uns ist schon bewusst, dass wir noch einen großen Schritt von den Roten entfernt sind.

Test in Valencia: 14.-18. Mai Marc Gené, 14.-15. Antonio Pizzonia, 16.-18. Schumacher
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