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Alt 25.11.2002, 00:50     #3
Carsten   Carsten ist offline
BMW-Treff Team
 

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BMW

S-
Großer Preis von San Marino - Qualifikation

Wetter: trocken, Ø 18°C Luft, 25°C Asphalt

Gute Ausgangspositionen für das BMW WilliamsF1 Team: Nachdem der Kurs in Imola am Samstag abtrocknete, qualifizierten sich Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya für die Startplätze drei und vier beim Großen Preis von San Marino.

Ralf Schumacher: 3.
Chassis: FW24 05 (T-Car FW24 02)
Schnellste Runde: 1.21.473
Ich glaube, dass wir recht zufrieden sein können. Wir sind nicht allzu weit weg von den Ferrari. Mir ist am Ende des Qualifyings ein Fehler unterlaufen, deshalb konnte ich mich nicht mehr verbessern. Startplatz drei ist nicht schlecht, von dort aus habe ich hier im vergangenen Jahr immerhin meinen ersten Formel-1-Grand-Prix gewonnen. In einem Rennen kann immer viel passieren, da kann es auch unerwartete Schützenhilfe geben. Außerdem ist mit einer guten Strategie alles möglich. Jedenfalls sollten wir morgen wieder Punkte sammeln.

Juan Pablo Montoya: 4.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.21.605
Das Qualifying lief recht gut für mich, obwohl wir noch an der Balance des Autos gearbeitet haben. Wenn man bedenkt, dass es gestern geregnet hat und wir auch im vergangenen Jahr wetterbedingt nicht das gesamte freie Training zur Arbeit an der Trockenabstimmung nutzen konnten, haben wir ein recht gutes Set-up hinbekommen. Wir haben alle Chancen auf einen Podiumsplatz.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Wir sind sehr froh, dass sich das Wetter zu unseren Gunsten gewandelt hat. Unser Rückstand auf Ferrari zeigt, dass wir noch ein paar Hausaufgaben zu machen haben. Das gilt in erster Linie für das morgige Rennen, aber auch für die kommenden Grands Prix. Beide Fahrer haben heute das Maximum aus ihren Autos herausgeholt. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Rennvorbereitungen, ob uns das Wetter nun wohlgesonnen bleibt oder nicht. Wir müssen die richtige Strategie haben.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Dass die Rundenzeiten von Ralf und Juan so dicht beieinander liegen zeigt mir, dass beide unter den gegebenen Umständen das Beste aus den Möglichkeiten gemacht haben. Ferrari hat eine einwandfreie Leistung gezeigt, aber wir sind relativ dicht dran. Unsere Ausgangssituation für morgen ist gut, und ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Trainingspositionen im Rennen verteidigen können.
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