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Alt 21.01.2011, 08:13     #12
Martin   Martin ist offline
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BL-
Die Modellgeschichte: Offene Fahrfreude hat Tradition.


• BMW 6er Cabrio: Inbegriff für Ästhetik, Dynamik und Luxus in einem offenen 2+2-Sitzer.

• Authentische Neuinterpretation klassischer BMW Markenwerte.

• Motorsport-Legenden und exklusive Traumwagen prägen die Modellgeschichte.


Zukunftsweisende Technologie prägt das Fahrerlebnis im neuen BMW 6er Cabrio, eine faszinierende Modellhistorie beeinflusst seinen Charakter. Seit mehr als 70 Jahren stehen offene Sportwagen der Marke BMW für herausragende Dynamik und exklusive Fahrfreude. Mit dem neuen BMW 6er Cabrio setzt der weltweit erfolgreichste Hersteller von Premium-Automobilen diese einzigartige Tradition fort. Die außergewöhnliche Modellgeschichte reicht vom legendären BMW 328, der Basis für das Siegerfahrzeug der Mille Miglia 1940 war, über den BMW 507 als Traumwagen der 1950er-Jahre bis zum dynamisch-progressiven Vorgängermodell des neuen BMW 6er Cabrio.

Mit dynamischen Fahreigenschaften, wegweisenden Innovationen und einer hochwertigen Ästhetik bringen Cabrios von BMW seit jeher klassische Werte der Marke zum Ausdruck. Ihre überlegenen Fahrleistungen basieren auf dem im Motorsport gesammelten Knowhow. Neuerungen im Bereich der Fertigungstechnik und einzigartige Ausstattungsmerkmale unterstreichen die Innovationskraft des Unternehmens. Darüber hinaus führt der auch im Design verwirklichte Premium-Charakter eines Cabrios von BMW zu einer unverwechselbaren, Begehrlichkeit weckenden Ausstrahlung. Das neue BMW 6er Cabrio verkörpert die authentische Neuinterpretation dieser unverändert gültigen Markenwerte. Mit seinem glanzvollen Auftritt, beeindruckender Sportlichkeit und einer unübertroffenen Vielfalt von innovativen Ausstattungsmerkmalen wird der offene 2+2-Sitzer zum Inbegriff für Ästhetik, Dynamik und Luxus in seinem Fahrzeugsegment.



Meilensteine des Automobilbaus prägen die Geschichte der Cabrios von BMW.

Das neue BMW 6er Cabrio steht damit in der Tradition ikonenhafter Klassiker, die den Automobilbau nachhaltig beeinflusst und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Seine Ahnenreihe beginnt beim BMW 327 des Jahres 1937, der sowohl als Cabriolet als auch als Sportcoupé mit makelloser Eleganz begeisterte und als exklusivstes Vorkriegsmodell von BMW gilt. Alternativ zu dem für damalige Verhältnisse bereits sehr kraftvollen 55 PS-Antrieb konnten beide Modelle ab 1938 als BMW 327/28 mit dem 80 PS starken Sportmotor aus dem legendären BMW 328 Roadster ausgerüstet werden. Dieser bildete seinerseits die Basis für ein Sportcoupé mit ultraleichter Aluminium-Karosserie, mit dem BMW 1940 die Gesamtwertung des legendären Langstreckenrennens Mille Miglia für sich entscheiden konnte.

Für besonders anspruchsvolle Kunden hatte BMW zu diesem Zeitpunkt noch ein weiteres offenes Modell im Angebot. Der BMW 335, von dem neben einer Limousine auch eine Cabrio-Version gebaut wurde, ermöglichte repräsentative Auftritte und komfortable Reiseerlebnisse. Der Einsatz von Leder, Holz und Chrom verlieh dem Interieur des 1939 vorgestellten offenen Viersitzers ein luxuriöses Ambiente, ein vollsynchronisiertes Getriebe steigerte den Fahrkomfort. Angetrieben wurde der BMW 335 von einem 90 PS starken 3,5 Liter-Reihensechszylinder-Motor, ein anhaltender Erfolg blieb ihm jedoch verwehrt. Kriegsbedingt endete die Produktion des BMW 335 nach nur 410 Fahrzeugen, darunter 158 Cabriolets.


Exklusives Fahrerlebnis: BMW 502 Cabrio mit dem ersten deutschen V8-Motor der Nachkriegszeit.

Die bewährten Sechszylinder-Motoren erlebten zu Beginn der 1950er-Jahre eine bemerkenswerte Renaissance. Eingesetzt wurden sie in dem ab 1952 gebauten Modell BMW 501, das aufgrund des üppigen Schwungs seiner Karosserie mit weit in die Seite hineinragenden Kotflügeln bald den Beinamen „Barockengel" erhielt. In exklusiven Stückzahlen entstanden neben der Limousine ab 1954 auch Coupé- und Cabrio-Varianten des BMW 501.

Mit der Einführung des BMW 502 im Jahre 1954 erhielt auch das Cabrio einen standesgemäßen V8-Motor. Aus einem Hubraum von 2,6 Litern erzeugte das mit einem Kurbelgehäuse und einem Zylinderkopf aus Aluminium ausgestattete Aggregat eine Höchstleistung von 100 PS. Dieser V8 war der erste Achtzylinder-Motor der Nachkriegszeit aus deutscher Produktion und aufgrund seines Leichtbaukonzepts zugleich auch das modernste Triebwerk auf dem Markt.


Stilikonen mit vier und mit zwei Sitzplätzen: BMW 503 Cabrio und BMW 507.

Parallel zur Weiterentwicklung der Modelle 501 und 502 reiften bei BMW frühzeitig Pläne zum Bau eines Sportwagens. Und schon auf der Internationalen Automobilausstellung des Jahres 1955 in Frankfurt präsentierte das Unternehmen gleich zwei spektakuläre Neuerscheinungen: das BMW 503 Coupé und den BMW 507 Roadster. Beide Modelle wurden von dem inzwischen auf 3,2 Liter vergrößerten Achtzylinder-Motor angetrieben, der es im BMW 503 auf 140, im BMW 507 sogar auf 150 PS brachte. Der viersitzige BMW 503 wurde auch als Cabriolet angeboten und erfüllte unter anderem mit Lederpolstern und elektrisch betriebenen Fensterhebern den in der Frühphase des Wirtschaftswunders aufkeimenden Wunsch nach Luxus in Verbindung mit einem außergewöhnlich eleganten Design.

Die Entwürfe für den BMW 503 und den BMW 507 stammten aus der Feder des jungen deutschen Designers Albrecht Graf Goertz. Dem Schüler des berühmten Industriedesigners Raymond Loewy war es gelungen, lang gestreckte Seitenlinien und kraftvoll geschwungene Frontpartien mit einer zuvor nur von italienischen Automobilgestaltern bekannten Eleganz und Leichtigkeit zu verbinden. Diese Kombination gilt bis heute als Musterbeispiel für jene sportliche Eleganz, die auch beim BMW 6er Cabrio zum Ausdruck kommt. Beide Modelle wiesen zudem mit der langen Motorhaube, dem zurückversetzten Fahrgastraum und dem langen Radstand bereits die für BMW typischen Merkmale für Sportlichkeit auf. Beim BMW 507, der in Presseberichten als „Traum von der Isar" tituliert wurde, kamen markante Details wie die breit ausgeführte BMW Niere und die charakteristischen kiemenförmigen Luftaustritte auf den vorderen Seitenwänden hinzu.

Der BMW 503 übernahm auch in technischer Hinsicht eine Vorreiterrolle. Teile seiner Karosserie waren aus Aluminium gefertigt, der Leichtmetall-V8-Motor beschleunigte das Cabrio ebenso wie das Coupé bis auf 190 km/h. Ein Bremskraftverstärker gehörte zur Serienausstattung, ab 1957 wurde das Getriebe direkt an den Motor angeflanscht und erstmals nicht mehr per Lenkradschaltung, sondern über einen Mittelschalthebel bedient. Das BMW 503 Cabrio wurde aus Begeisterung für dynamisches und genussvolles Fahren, für Eleganz und für fortschrittliche Technik erworben. Damit kam ihm bereits in den 1950er-Jahren jener Stellenwert zu, den luxuriöse Cabrios von BMW auch heute noch beanspruchen.


Comeback der exklusiven Fahrfreude: Das BMW 6er Cabrio.

Nach dem Ende des Produktionszyklus für das BMW 503 Cabrio und den BMW 507 konzentrierte sich der Münchner Hersteller seit den 1960er-Jahren bei der Entwicklung von offenen Viersitzern auf kleinere Fahrzeugklassen. Das Einzelstück eines offenen BMW 3200 CS, das 1962 für den Hauptaktionär des Unternehmens, Herbert Quandt, angefertigt wurde und heute bei der BMW Classic zu besichtigen ist, zeigt, dass die Kreativität der Designer und Entwickler durchaus noch weitere Cabrio-Modelle ermöglicht hätte.

Die Marktbedingungen führten jedoch zu einer anderen Strategie. Umso eindrucksvoller gelang im Jahre 2004 die Renaissance des großen BMW Cabrios. Nur wenige Monate nach der Premiere des Coupés kam auch eine Cabrio-Variante der zweiten BMW 6er Reihe auf den Markt. Beide Modelle ließen die aus einer langen Tradition gereifte Faszination sportlicher Zweitürer der Oberklasse wieder aufleben. Das BMW 6er Cabrio verkörperte den Genuss am Reisen in einem offenen Fahrzeug in einer ebenso sportlichen wie eleganten Form. Es etablierte sich als unvergleichlich begehrenswertes Angebot für Individualisten mit Sinn für Dynamik, Exklusivität und innovative Technik. Mit seiner uneingeschränkten Alltags¬und Ganzjahrestauglichkeit bot es die Möglichkeit, exklusive Fahrfreude Tag für Tag zu genießen.

Mit dem 2007 eingeführten BMW 635d Cabrio wurden zudem einzigartige Akzente für Effizienz in diesem Fahrzeugsegment gesetzt. Der mit 210 kW/286 PS weltweit stärkste und sportlichste Sechszylinder-Dieselmotor der Welt bereicherte das Fahrerlebnis in einem Oberklasse-Cabrio durch seine charakteristische Durchzugskraft um eine weitere reizvolle Facette.

Vom BMW 6er Cabrio der ersten Generation wurden in den Jahren 2004 bis 2010 weltweit 49 053 Einheiten verkauft.

Das neue BMW 6er Cabrio bietet ideale Voraussetzungen für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. Es entwickelt die Qualitäten des Vorgängermodells gezielt weiter und greift zugleich die in Jahrzehnten gewachsenen Werte offener Viersitzer von BMW in einer modernen Interpretation auf. Mit unwiderstehlicher Ästhetik, faszinierender Dynamik und innovativem Luxus setzt es Glanzlichter in einem Fahrzeugsegment, in dem anspruchsvolle Automobil-Enthusiasten sowohl traditionell als auch aktuell ihren Traumwagen finden.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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Geändert von Martin (21.01.2011 um 09:28 Uhr)
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