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Alt 10.06.2009, 13:52     #1
Martin   Martin ist offline
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BMW Group zeigt ihre Sicherheitsphilosophie auf der ESV Konferenz

Gestern, heute, morgen - die BMW Group zeigt ihre Sicherheitsphilosophie auf der ESV Konferenz.


München/Stuttgart. Die ESV-Konferenz (International Technical Conference on the Enhanced Safety of Vehicles) ist der weltweit größte und wichtigste Kongress zum Thema Fahrzeugsicherheit. 2009 findet sie vom 15. bis 18. Juni im neuen Kongresszentrum in Stuttgart unter dem Thema „Reinventing Safety: Putting Advanced Technology to Work“ statt.


Die Zukunft liegt in der Vernetzung: Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation von BMW ConnectedDrive und BMW Motorrad ConnectedRide.

Auf dem Stand der BMW Group können Sie heute bereits einen Blick in die Zukunft werfen. Ein BMW 7er sowie eine BMW K 1300 S wurden als Versuchsträger mit innovativer Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikationstechnologie ausgestattet. Verschiedene Szenarien zur Erhöhung der Verkehrssicherheit können an diesen Prototypen dargestellt werden, darunter Warnungen vor schlechtem Wetter, Hindernissen oder einem nahenden Einsatzfahrzeug, sowie einem Bremsmanöver. Diese Systeme können neben den bereits präsentierten Szenarien Querverkehrs- und Ampelassistenz weltweit erstmalig auch an einem BMW Motorrad erlebt werden.

Die Einsatzfahrzeugwarnung gibt über eine optische Anzeige frühzeitig den Hinweis auf ein nahendes Einsatzfahrzeug und dessen Abstand zum eigenen Auto oder Motorrad. Das Einsatzfahrzeug übermittelt die aktuelle Position, die Route und den Status der Signalleuchten bzw. des Folgetonhorns. So können Fahrer rechtzeitig den Weg für das Einsatzfahrzeug frei machen und kritische Situationen vermeiden.

Die Warnung vor Hindernissen umfasst sowohl liegengebliebene Fahrzeuge und Unfälle auf der eigenen Fahrspur, als auch Baustellen oder ein Stauende. Verschiedene Systeme können diese Hinderniswarnung auslösen: das liegengebliebene Fahrzeug selbst oder mehrere Fahrzeuge am Stauende, durch eine Aktivierung der Warnblinkanlage oder ihr Bremsmanöver.

Bei Glätte können ein Schlechtwetterhinweis oder eine Warnung durch die Eingriffe der Regelsysteme (Dynamische Stabilitäts Control und Co.) ausgelöst werden. Andere Schlechtwetteranzeigen werden aktiviert, wenn mehrere Fahrzeuge beispielsweise ihre Nebelscheinwerfer oder die Scheibenwischer einschalten. Gekoppelt mit der Außentemperatur oder anderen Sensoren (Regensensor, Videokamera, Wetterbericht etc.) wird der Auslösealgorithmus entsprechende Hinweise im Head-Up Display, auf dem Instrumentenkombi oder auch akustisch über das BMW Motorrad Kommunikationssystem ausgeben. Gerade für Motorradfahrer ist eine frühzeitige Information über Nässe ein enormer Sicherheitsfaktor.

Im Kolonnenverkehr kommt es immer wieder zu der Situation, dass die Bremslichter eines Fahrzeugs durch das Folgefahrzeug verdeckt sind. Um die dahinter fahrenden Verkehrsteilnehmer trotzdem frühzeitig über eine starke Bremsung zu informieren, wird diese Information per Kommunikation an die Verkehrsteilnehmer übertragen, so dass nachfolgende Fahrer entsprechend reagieren können. Auch hier erfolgt die Information über optische oder akustische Rückmeldungen.

Alle diese Systeme können an den beiden Fahrzeugen der BMW Group dargestellt werden. Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation wird aber erst dann wirklich interessant, wenn sich möglichst viele Fahrzeughersteller daran beteiligen. Deshalb wird die Kommunikation auf der ESV-Konferenz auch im Zusammenspiel mit zwei Fahrzeugen der Daimler AG präsentiert.


Höchster Anspruch an Sicherheit ist selbstverständlich.

„Höchster Anspruch an Sicherheit ist für einen Premiumhersteller selbstverständlich. Was unsere Fahrzeuge auszeichnet, ist der gesamtheitliche Ansatz unseres Sicherheitskonzepts.“ So erklärt Klaus Kompaß, Leiter der Fahrzeugsicherheit, die Philosophie der BMW Group.

Mit dem aktuellen BMW 7er, der einerseits als Prototyp für Car2Car-Kommunikation fungiert, stellt die BMW Group diesen Anspruch in einem Serienfahrzeug unter Beweis. Außergewöhnlich ist dabei der integrale Ansatz, der aus präziser Fahrdynamik, gezielter Fahrerunterstützung und optimalem Insassenschutz ein Gesamtpaket schnürt mit einem sehr ehrgeizigen Ziel: ein Maximum an Sicherheit. In diesem Fahrzeug unterstützen modernste Fahrerassistenz- und Fahrstabilitätssysteme, eine extrem präzise Lenkung und hochwirksame Bremsen den Fahrer bei der Vermeidung von Unfällen. Zur Ausstattung der Passiven Sicherheit gehören neben Front- und Becken-Thorax-Airbags die seitlichen Curtain-Kopfairbags für beide Sitzreihen zur Serienausstattung. Dreipunkt-Automatikgurte mit Gurtkraftbegrenzern, auf den vorderen Sitzen ergänzt durch eine Gurtstrammerfunktion und crashaktive Kopfstützen vervollständigen das Sicherheitspaket, das von einer zentralen Sicherheitselektronik gesteuert wird.


Zu den Highlights der Aktiven Sicherheit gehören unter anderem:

• Die Spurwechselwarnung, die optisch und haptisch vor Fahrzeugen im toten Winkel warnt.
• Die weltweit erstmalig im BMW 7er eingeführte Speed-Limit-Anzeige, die jederzeit und aktuell über die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der aktuell befahrenen Strecke informiert.
• Das neue BMW Night Vision mit Personenerkennung, das präventiven Fußgängerschutz bietet, indem es auf bis zu 300 Meter Entfernung Menschen erkennt und den Fahrer vor gefährlichen Situationen warnt.
• Side View, das ein Erkennen des Querverkehrs an unübersichtlichen Einmündungen ermöglicht.

In den wenigen Sekunden kurz vor einem unvermeidlichen Zusammenstoß greifen die Bereiche der Aktiven und der Passiven Sicherheit ineinander. Assistenzsysteme, die den Fahrer informieren und warnen, veranlassen zum richtigen Handeln, z. B. fordert die Auffahrwarnung zum Bremsen auf. Gleichzeitig wird die dynamische Brems-Control aktiv. Fahrwerksregelsysteme stabilisieren das Fahrzeug und können gefährliche Überschläge verhindern. Die Sensoren liefern wertvolle Informationen, um die passiven Sicherheitssysteme vorzukonditionieren. So strafft beispielsweise der elektromotorische Aufroller den Gurt und sorgt schon zu diesem Zeitpunkt für optimalen Rückhalt. In der perfekten Abstimmung dieser Abläufe liegt die hohe Kunst der Sicherheitsexperten der BMW Group. Denn hierdurch werden die entscheidenden Millisekunden gewonnen. Ziel aller dieser Maßnahmen: die Unfallschwere – wenn der Unfall schon nicht zu verhindern war – soweit wie möglich zu verringern.

Und auch nach einem unvermeidbaren Unfall kümmert sich die BMW Group um die Sicherheit. Warnblinkanlage und Innenbeleuchtung werden aktiviert, die Sicherheitsbatterieklemme ausgelöst und mit dem erweiterten Notruf von BMW ConnectedDrive werden nicht nur die Rettungskräfte schnell und zuverlässig alarmiert, sondern sie erhalten zusätzlich Informationen über Position, Typ und Farbe des Unfallfahrzeugs und die Verletzungsschwere der Insassen. Letztere wird aus den Sensordaten der passiven Sicherheit errechnet.


Ein gesamtheitliches Sicherheitskonzept und seine Wurzeln – der BMW Turbo von 1972.

Schon 1972 begründete BMW mit der Designstudie BMW Turbo den Anspruch auf ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Die Styling-Studie gab bereits einen Ausblick auf den kommenden Sportwagen BMW M1. Aber schon beim Design lag der Fokus auf der Sicherheit: Gute Rundumsicht, niedriger Schwerpunkt, ausgeglichene Achslastverteilung und eine Lackierung in knalliger Signalfarbe unterstreichen dies.

Aber das war natürlich nur ein Aspekt im „ersten Sicherheitssportwagen der Welt“. Beide Fahrzeuge – das 1972 vorgestellte Konzept und das geringfügig veränderte zweite Exemplar von 1973 – waren als Forschungslabors auf Rädern gedacht. So gehörten schon damals ABS, Radar-Abstands-Warngerät und Querbeschleunigungsmesser in das Aktive Sicherheitspaket des Autos. Im umfassenden passiven Sicherheitspaket stecken Sicherheitsgurte, die den Stromkreis für das Zündschloss schließen, eine Sicherheitslenksäule mit drei Kardan-Gelenken, in das Dach fortgesetzte Türpfosten, die einen Überrollbügel darstellen sowie Sicherheitsknautschzonen mit hydraulischen Stoßdämpfern an Front und Heck.

Der BMW Turbo – Fakten und Zahlen:

• Reihen-Vierzylindermotor mit Benzineinspritzung und Abgasturbolader
• Maximale Leistung: 200 DIN PS (steigerungsfähig auf 280 PS)
• Hubraum 1990 ccm
• Einscheiben-Trockenkupplung
• Vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe
• Gewicht: 980 kg
• Leistungsgewicht: 4,9 kg/PS
• Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
• Beschleunigung: 0 – 100 km/h in 6,6 sec
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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