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Alt 29.10.2008, 10:31     #5
Bolygo   Bolygo ist offline
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M-DK-XXXX
Zitat:
Original geschrieben von Harlekin256
Man hat scheinbar nicht begriffen, womit man heute Kunden gewinnt. In Zeiten rapide steigender Lebenskosten kann man eben keine Autos zum Basispreis von knapp 30.000 EUR verkaufen. Wenn ich mir überlege, was mein Wagen in den USA kostet, komme ich mir mehr als ********* vor. Scheinbar zahlen die dummen Deutschen die Rabatte der Amerikaner...
Die erheblichen Differenzen sind Wechselkurs-bedingt. Vor wenigen Jahren bekam man für 1,00 EUR genau 0,87$. Vor einem Jahr 1,40$. Heute 1,25$.

Speziell Dein (meins auch) Auto ist in Amerika praktisch unverkäuflich. Da setzt man halt einen niedrigen Preis an, um zu schauen, ob die Kunden darauf reagieren.

Was auf jeden Fall richtig ist: die Produktion für den $-Markt im $-Raum zu haben. Was sicher weh tut, ist die Produktion des 7er in Deutschland, das alte Bangle-Monster wurde haupts. in USA und Asien verkauft.

Aber ihr habt schon recht: beflügelt von Aussichten auf den "unendlich wachsenden" asiatischen Markt ist die Vertriebssteuerung völlig abgehoben. Die Preise für den "Volkswagen" 3er und den "Dienstwagen" 5er sind - insbesondere bei den Extras - utopisch hoch.

Ich bin aber Optimist und hoffe das BMW noch die Kurve kriegt ...

Gruß
Robert

PS. hätte ich bei BMW was zu sagen, würde ich auch allererst den ganzen Vertriebsbereich zurechtstutzen. Der Kunde braucht ein gutes Produkt und zuverlässigen Service. Der Rest ist Mumpitz.
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"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" - Helmut Schmidt
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