Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 21.09.2008, 10:47     #9
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.728

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Karosserie und Sicherheit: Reduziertes Gewicht, optimierter Schutz.

• Karosseriefestigkeit um 60 Prozent, Torsionssteifigkeit um 20 Prozent gesteigert.

• Maximaler Insassenschutz durch zentrale Sicherheitselektronik, sechs Airbags und crashaktive Kopfstützen.

• Erstes BMW Großserienfahrzeug mit Aluminiumtüren und -dach.

Modernste Fahrerassistenz- und Fahrstabilitätssysteme, eine extrem präzise Lenkung und hochwirksame Bremsen unterstützen den Fahrer des neuen BMW 7er bei der Vermeidung von Unfällen. Für Situationen, in denen eine Kollision nicht zu verhindern ist, bildet die intelligent konzipierte Karosseriestruktur in Kombination mit zahlreichen Sicherheitskomponenten ein perfekt abgestimmtes System zur Optimierung des Insassenschutzes. Der neue BMW 7er ist darauf ausgerichtet, die eventuellen Folgen von Unfällen unterschiedlichster Art sowohl für den Fahrer als auch für die Mitreisenden auf ein Minimum zu reduzieren. Zuverlässiger Schutz in allen denkbaren Crashsituationen gehört zu den maßgeblichen Qualitätsmerkmalen der Limousine. Damit erfüllt der neue BMW 7er auch die Voraussetzungen für ein hervorragendes Abschneiden bei allen weltweit relevanten Crashtests.

Der BMW 7er verfügt über eine Karosserie, bei der die Faktoren Gewichtsoptimierung und Solidität in einem außergewöhnlich günstigen Verhältnis zueinander stehen. Durch den gezielten Einsatz von höher- und höchstfesten Stählen sowie durch eine hohe Anzahl von Aluminium-Bauteilen - unter anderem die Türen und das Dach -wird die hohe Karosseriefestigkeit bei vergleichsweise geringem Gewicht realisiert. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wurde im Vergleich zum Vorgängermodell um 35, ausstattungsbereinigt sogar um 55 Kilogramm reduziert. Darüber hinaus leistet die herausragende Torsionsstei figkeit der Karosserie ebenso wie die Gewichtsoptimierung einen zusätzlichen Beitrag zur Fahrdynamik der Limousine.


Maximale Agilität, Effizienz und Solidität durch intelligenten Werkstoff-Leichtbau.

Der Anteil an Mehrphasenstählen und warmumgeformten Stählen ist mit 18, beziehungsweise 16 Prozent der gesamten Karosseriewerkstoffe außergewöhnlich hoch. Durch eine intelligente Mischung unterschiedlich harter Gefügebestandteile ermöglichen die Mehrphasenstähle bei geringem Gewicht eine besonders hohe Energieabsorption. Warm umgeformt verändern sich die Materialeigenschaften von Stahl, der dadurch höchste Festigkeit erlangt und besonders resistent wird gegen Umwelteinflüsse. Eine zusätzliche Beschichtung für den Korrosionsschutz wird bei der im neuen 7er eingesetzten Generation von warmumgeformten Stählen überflüssig.

Durch den Hightech-Materialmix der Werkstoffe konnte die Festigkeit der Karosserie im Vergleich zum Vorgängermodell insgesamt um rund 60 Prozent gesteigert werden. Zugleich weist die Karosserie des neuen BMW 7er eine um rund 20 Prozent höhere Torsionssteifigkeit auf und bietet so auch die Basis für überragende fahrdynamische Eigenschaften. Darüber hinaus wurde die so genannte Leichtbaugüte, die den Torsions-steifigkeitswert im Verhältnis zur Auflagefläche und zum Gewicht des Fahrzeugs beschreibt, nochmals deutlich verbessert.


Leichtbaudach und Aluminiumtüren.

Einzigartig im Segment des BMW 7er ist die Kombination eines Aluminiumdachs mit einer Stahlkarosserie. Der Gewichtsvorteil dieser Lösung gegenüber einem konventionellen Stahldach beläuft sich auf rund 7 Kilogramm. Die damit einhergehende Verlagerung des Schwerpunktes nach unten leistet einen wertvollen Beitrag zur Agilität des Fahrzeugs. Erstmalig in dieser Klasse wurde für den optimalen Korrosionsschutz das Aluminiumdach vollständig mit einem neu entwickelten Klebstoff fixiert. Lediglich bei den mit einem optionalen Schiebehubdach ausgestatteten Fahrzeugen wird das Rahmenoberteil genietet. Die neue, patentierte Klebstoffgeneration zeichnet sich durch höchste Festigkeit und zusätzlich durch eine hohe Flexibilität bei Wärmedehnungen aus.

Außerdem bestehen die Motorhaube, die Türen, die vorderen Seitenwände sowie die vorderen Federstützen an der Karosserie aus Aluminium. Allein mit der Verwendung von Aluminiumtüren kann das Gewicht um weitere 22 Kilogramm reduziert werden. Erstmals werden bei einem Großserienfahrzeug von BMW auch die Türen aus diesem Material gefertigt.

Im Herstellungsprozess stellt Aluminium aufgrund seiner besonderen Verformungseigenschaften im Vergleich zu Stahl deutlich höhere Anforderungen an die Fertigungstechnik. Durch die Entwicklung eines neuen Strukturkonzepts konnte dennoch an der bewährten Blechschalenbauweise festgehalten werden. Auch im Bereich der Fensterrahmen erfüllt die Kraft übertragende Schalenkonstruktion der Türkörper durch das aus nur zwei Blechteilen bestehende Profil höchste Steifigkeitsanforderungen. Dabei lässt sich dank dieser Bauweise das anspruchsvolle, BMW typische Design auch bei Verwendung von Aluminium realisieren. Trotz ihrer Formstabilität wirken die Fensterrahmen nicht nur filigran, sie erhöhen zudem den Lichteinfall im Innenraum.


Vorbildlicher Schutz für die Insassen auf allen Plätzen.

Hoch belastbare Trägerstrukturen, großzügige und exakt definierte Deformationszonen sowie hocheffiziente Rückhaltesysteme, die von einer leistungsfähigen Steuerungselektronik koordiniert werden, bilden die Basis für das hohe Maß an passiver Sicherheit im neuen BMW 7er.

Die bei einem Frontalaufprall einwirkenden Kräfte werden über mehrere Lastpfade in der Bodengruppe, im Seitenrahmen, in der Stirnwand sowie im Dach abgeleitet, in den Deformationszonen absorbiert und somit von der Fahrgastzelle ferngehalten. Bei den für die Lastpfade relevanten Trägerstrukturen kommen in hohem Maße Mehrphasenstähle und warmumgeformte Stähle zum Einsatz.

Vorne verfügt der BMW 7er auf Höhe der Achse über ein zweites Stoßfängersystem, das die Aufprallkräfte bei einer Frontalkollision im Vorderbau noch besser verteilt. Im Falle eines Seitenaufpralls werden Deformationstiefen und Intrusionsge-schwindigkeiten durch verstärkte Strukturen in der B-Säule und an den Schwellern, hochfeste Türverstärkungen sowie durch stabile Sitzquerträger effizient verringert.


Hocheffektive Rückhaltesysteme.

Im Interieur gehören neben Front- und Becken-Thorax-Airbags die seitlichen Curtain-Kopfairbags für beide Sitzreihen zur Serienausstattung. Eine integrierte Sicherheitselektronik steuert je nach Crashart und -schwere die Rückhaltewirkung und den Auslösezeitpunkt. Das bedeutet unter anderem, dass nicht benötigte Airbags auch nicht ausgelöst werden. Für eine eventuelle Sekundärkollision stehen sie dennoch weiterhin zur Verfügung. Die Frontairbags sind mit einem zweistufig auslösenden Gasgenerator versehen und können je nach Unfallschwere mit unterschiedlicher Intensität ausgelöst werden.

Alle Sitze der Limousine sind mit Dreipunkt-Automatikgurten ausgestattet. Die Rückhaltesysteme verfügen überGurtkraftbegrenzer, auf den vorderen Plätzen zusätzlich auch über eine Gurtstrammerfunktion. Zum Schutz vor Halswirbelverletzungen im Falle eines Heckaufpralls sind die vorderen Sitze serienmäßig mit crashaktiven Kopfstützen versehen. Das von der Sicherheitselektronik des Fahrzeugs gesteuerte System sorgt im Fall einer Kollision dafür, dass innerhalb kürzester Zeit das Vorderteil der Kopfstütze um bis zu 60 Millimeter nach vorn und bis zu 40 Millimeter nach oben bewegt wird.

Damit verringert sich der Abstand zum Kopf, noch bevor dieser durch die auf das Fahrzeug einwirkenden Kräfte nach hinten geschleudert wird. Auf diese Weise wird die stabilisierende und sichernde Funktion der Kopfstütze erhöht und das Risiko einer Verletzung oder Überdehnung im Halswirbelsäulenbereich der Fahrzeuginsassen gemindert.

Darüber hinaus sind ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den Fondsitzen serienmäßig vorhanden. Sämtliche Rückhaltesysteme werden von einer zentralen Sicherheitselektronik gesteuert. Die Sicherheitslenksäule des neuen BMW 7er verfügt über ein lastabhängiges Deformationselement sowie ein groß dimensioniertes Verschiebestück und ist daher in der Lage den Fahrer zusätzlich vor einwirkenden Kollisionskräften aus dem Motorraum abzuschirmen.


Für den Fall der Fälle: Notruf mit automatischer Ortung.

Als Bestandteil des optional verfügbaren Telematikdienstes BMW Assist schafft der Erweiterte Notruf von BMW ConnectedDrive die Voraussetzungen dafür, dass im Fall einer Kollision die Rettungskräfte bereits vordem Eintreffen am Unfallort detailliert über die Art der Kollision und das Verletzungsrisiko informiert werden. So können sie bereits frühzeitig eine adäquate medizinische Versorgung der Unfallbeteiligten vorbereiten.

Die über den Erweiterten Notruf mit automatischer Ortung an das BMW Call Center übermittelten Informationen umfassen neben der genauen Position des Fahrzeugs sowie Mobilfunknummer, Fahrgestellnummer, Fahrzeugtyp und Fahrzeugfarbe auch die von Sensoren im Fahrzeug gesammelten Daten, die Aufschluss über Art und Intensität der Kollision liefern. Registriert werden die Auslösung beziehungsweise Nichtauslösung sämtlicher im Fahrzeug vorhandenen Rückhaltesysteme sowie die Belegung und der Gurtstatus der Frontsitze. Darüber hinaus lassen sich Frontal-, Heck-, Seiten- oder auch Mehrfachkollisionen erkennen und voneinander unterscheiden. Auch ein eventuell erfolgter Überschlag des Fahrzeugs kann festgestellt und gemeldet werden. Neben der automatischen Auslösung ermöglicht das System auch die manuelle Aktivierung des Notrufs durch den Fahrer oder Beifahrer, der dann sofort mit dem BMW Call Center verbunden wird.


Weiterentwickelt: Das adaptive Bremslicht.

Zur Vermeidung von Auffahrunfällen ist auch der neue BMW 7er mit einem Warnsystem für nachfolgende Verkehrsteilnehmer ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des von BMW als weltweit erstem Hersteller eingeführten adaptiven Bremslichts.

Bei besonders intensiven Verzögerungen und beim Eingreifen der ABS-Regelung werden nachfolgende Fahrer durch eine Erhöhung der Signalstärke am Heck des BMW dazu animiert, ebenfalls möglichst stark zu bremsen. Vergleichbare Systeme wurden inzwischen auch von anderen Herstellern eingeführt. In der Folge wurden gesetzliche Regelungen für die Ausgestaltung des adaptiven Bremslichts erlassen. Diesen Regelungen entsprechend wird das verstärkte Signal beim neuen BMW 7er durch ein auffälliges Blinken der Bremsleuchten ausgesendet. Nach einer besonders starken Verzögerung wird beim Stillstand des Fahrzeugs automatisch die Warnblinkanlage aktiviert.


Optimale Sicht: Bi-Xenon-Scheinwerfer serienmäßig.

Die Bi-Xenon-Doppelscheinwerfer des BMW 7er sorgen serienmäßig nicht nur für eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn bei Dunkelheit, sondern bieten mit ihren Coronaringen auch eine attraktive Möglichkeit zur Nutzung des Tagfahrlichts. Auf diese Weise wird die Erkennbarkeit des Fahrzeugs auch aus größerer Distanz erhöht.

Außerdem gehört im neuen BMW 7er zum Serienumfang ein Lichtsensor, der in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit für die automatische Aktivierung des Abblendlichts sorgt. Ebenfalls serienmäßig an Bord: ein Regensensor, der die Intensität von Niederschlägen registriert und damit eine automatische Anpassung des Scheibenwischerbetriebs ermöglicht.

Serienmäßig ist der neue BMW 7er mit Nebelscheinwerfern ausgestattet. Für zusätzlichen Komfort auf Nachtfahrten sorgt der optionale Fernlichtassistent. Das System schaltet abhängig von der Distanz zu entgegenkommenden und vorausfahrenden Fahrzeugen sowie von der Umgebungshelligkeit selbsttätig das Fernlicht ein und aus.

Das ebenfalls auf Wunsch erhältliche adaptive Kurvenlicht gewährleistet eine dem Kurvenverlauf entsprechende Ausleuchtung der Fahrbahn. Die Schwenkrichtung der Scheinwerfer orientiert sich dabei jeweils am Lenkeinschlag, an der Gierrate und an der Geschwindigkeit des Fahrzeugs. In die Scheinwerfer inte-griert wurde die Funktion des Abbiegelichts. Bei jedem Abbiegevorgang wird ein zusätzlicher Lichtkegel eingeschaltet, um die Fahrbahn in der eingeschlagenen Richtung auszuleuchten. Durch die erstmals im neuen BMW 7er präsentierte adaptive Leuchtweitenregulierung wird auch die vertikale Fahrbahnkontur berücksichtigt. Beim Fahren über Kuppen, durch Tunnel oder auf steilen Rampen wird der Lichtkegel bedarfsgerecht abgesenkt beziehungsweise angehoben, um die Fahrbahn optimal auszuleuchten, ohne dass der Gegenverkehr geblendet wird.

Ein weiterer Bestandteil des adaptiven Kurvenlichts ist die variable Lichtverteilung, die auch auf gerader Strecke für eine situationsgerecht optimierte Ausleuchtung der Fahrbahn sorgt. Die innovative Steuerung bewirkt in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit automatisch eine Vergrößerung des Sichtfeldes durch eine gezielte Erweiterung des Lichtkegels. So wird etwa im Stadtlichtmodus bei Geschwindigkeiten unterhalb von 50 km/h mit einer breiteren Lichtverteilung das Erkennen von Objekten im linken Fahrbahnbereich erleichtert. Im Autobahnlicht-Modus wird das Sichtfeld durch eine Erhöhung der Leuchtweite und eine intensivere Ausleuchtung im linken Bereich erweitert. Sobald der Fahrer zusätzlich die Nebelscheinwerfer aktiviert, bewirkt die variable Lichtverteilung im Geschwindigkeitsbereich bis 70 km/h eine breitere Lichtverteilung und eine Aufhellung des Nahbereichs. Bei höherem Tempo wird zusätzlich zur breiteren Lichtverteilung auch die Reichweite erhöht.
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten