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Alt 03.07.2002, 10:31     #1
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Aktuelles Fahrzeug:
BMW
BMW steigert Umsatz in USA

Quelle: n-tv
http://www.n-tv.de/3047517.html

Mittwoch, 3. Juli 2002
BMW weit vorn
US-Autoverkäufe uneinheitlich

Die deutschen Autohersteller haben im Juni für die USA unterschiedliche Absatzergebnisse vorgelegt. Die Verkaufszahlen von VW, Audi und Mercedes-Benz sanken. Auf der anderen Seite verzeichnete Porsche erstmals seit Monaten wieder mehr Käufer. Deutlich steigern konnten sich BMW.

Volkswagen setzte im Juni 32.659 Fahrzeuge ab. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahresmonat ein Minus von fünf Prozent. Im ersten Halbjahr des Jahres 2002 verkaufte der Wolfsburger Konzern am US-Markt insgesamt 170.019 Fahrzeuge im Vergleich zu 173.026 Wagen im Vorjahreszeitraum.

Die VW-Tochter Audi konnte im Juni ebenfalls nur weniger Autos an US-Kunden absetzen als zwölf Monate zuvor. Audi teilte mit, im Juni seien in den USA 7299 Wagen verkauft worden. Im Juni 2001 hatte Audi mit 9317 verkauften Fahrzeugen seinen bisherigen Monatsrekord aufgestellt. In den Monaten von Januar bis Juni entschieden sich 42.195 US-Kunden für einen Audi nach 43.300 im ersten Halbjahr 2001.

DaimlerChrysler hat im Juni in den USA weniger Käufer für einen Mercedes-Benz gefunden als vor einem Jahr. Der Absatz sei um 3,1 Prozent auf 16.159 Autos gefallen, erklärte das Unternehmen. Im ersten Halbjahr seien hingegen mit 102,927 Autos 3,4 Prozent mehr Fahrzeuge als vor Jahresfrist verkauft worden.

BMW steigert Absatz deutlich, Porsche legt wieder zu

Der Münchener Autokonzern BMW hat im Juni eine zweistellige Steigerung seines Absatzes in den USA vermelden können. Die Verkaufszahlen stiegen zum Juni des Vorjahres um 15,2 Prozent. In den ersten sechs Monaten erhöhte sich die Zahl der verkauften Autos gegenüber dem ersten Halbjahr 2001 um 16,8 Prozent, so BMW am Dienstag in Detroit. Im Juni belief sich der Absatz auf 22.465 und damit mehr als zehn Prozent über dem Vorjahresstand von 20.250 Fahrzeugen. Im ersten Halbjahr verließen 124.475 Fahrzeuge die Verkaufsräume, nachdem sich im Vorjahreszeitraum 107.257 Käufer für einen BMW entschieden hatten.

Der Sportwagenhersteller Porsche hat in seinem wichtigsten Markt im Juni erstmals seit Monaten wieder mehr Käufer gefunden als in der Vorjahreszeit. Mit 2134 Wagen wurden im Juni 14,6 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahr. In der Sechs-Monats-Periode Januar bis Juni fanden sich allerdings zwölf Prozent weniger Käufer für einen Porsche. Der Absatz fiel in diesem Zeitraum auf 11.427 von 13.074 Fahrzeugen im Vorjahr.

US-Konzerne kämpfen gegen Absatzeinbruch

Die führenden US-Autokonzerne hatten zu Wochenbeginn neue Kaufanreize in Aussicht gestellt, um ihre Absätze zu steigern. Branchenführer General Motors hat zwar eigenen Angaben zufolge sein Juniergebnis mit 451.647 gegenüber dem Vorjahr mit 449.136 verkauften Autos um 4,4 Prozent gesteigert. Im Halbjahresvergleich liegen die Ergebnisse 2001 2.373.482 (2.431.127) gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent zurück.

Noch deutlicher unterscheiden sich die Zahlen des Branchenzweiten Ford von denen die Vorjahres. Im Juni fanden sich Käufer für 316.396 Ford-Modelle. Im Vorjahresmonat waren mit 370.497 Autos noch 11,3 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft worden. In den ersten sechs Monaten fand Ford mit 1.695.135 (1.930.695) verkauften Autos 11,6 Prozent weniger Kunden.

DaimlerChrysler verkaufte von seiner US-Marke Chrysler mit 202.822 Fahrzeugen im Juni 3,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im ersten Halbjahr seien mit 1,162 Millionen Fahrzeugen 3,3 Prozent weniger Chrysler-Fahrzeuge als vor Jahresfrist verkauft worden.
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