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Alt 14.04.2008, 12:56     #6
Martin   Martin ist offline
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E89

BL-
Schneller beim Sprint, rasanter in der Kurve, früher im Stand.

Bei der MINI CHALLENGE 2008 steht erstmals der neu aufgebaute und für die Rennstrecke abgestimmte MINI John Cooper Works CHALLENGE am Start. Auf der Grundlage des neuen MINI Cooper S haben die Rennsport-Ingenieure ein Sportgerät entwickelt, das den Piloten der Rennserie ein noch intensiveres Fahrerlebnis bietet. Aber nicht nur die Teilnehmer der MINI CHALLENGE können in den Genuss des MINI John Cooper Works CHALLENGE kommen – das Rennfahrzeug darf erstmals auch von anderen ambitionierten Motor-sportlern frei erworben werden.

Das neue MINI CHALLENGE Einsatzfahrzeug spurtet schneller denn je, erreicht dank einer speziell entwickelten Rennsport-Bremsanlage und einem rennspezifisch abgestimmten ABS aber auch bei der Verzögerung Bestwerte. Der MINI John Cooper Works CHALLENGE ist leichter als sein Vorgänger, liegt aber spürbar satter auf der Straße – er erreicht deutlich höhere Kurven-geschwindigkeiten und bietet zugleich ein noch souveräneres Handling.


Motor.

Dank einer gezielten Leistungssteigerung wurde aus dem ohnehin sehr sportlichen Serienantrieb des MINI Cooper S ein echtes Hochleistungstriebwerk für den Wettkampfeinsatz. Das Kraftpaket unter der Haube des MINI John Cooper Works CHALLENGE ist ein 1,6 Liter großer Vierzylinder- Motor, der mit Twin-Scroll-Turbolader und einer Benzin-Direkteinspritzung ausgestattet ist. Obwohl die Maximalleistung des MINI John Cooper Works CHALLENGE mit 155 kW/211 PS nahezu exakt dem Wert des bisherigen MINI CHALLENGE Rennfahrzeugs entspricht, bietet der neue Motor durch eine optimierte Motorcharakteristik eine noch bessere Performance. Sein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern steht zwischen 1.850 und 5.700 Touren praktisch konstant zur Verfügung. Per Overboost erhöht sich dieser Wert sogar noch auf 280 Newtonmeter (Drehzahlbereich von 2.000–5.000 min–1). Da der Turbolader seine Wirkung bereits bei einer Drehzahl von 1.400 min–1 entfaltet, ist von einem Turboloch nichts zu spüren. Auf jede Pferdestärke des MINI John Cooper Works CHALLENGE entfällt ein Leistungsgewicht von 5,09 kg – ein Wert, der das Fahrzeug deutlich in die Nähe hochkarätiger Sportwagen rückt.



Performance.

Der neue MINI John Cooper Works CHALLENGE beschleunigt in nur 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Im Gegenzug genügen 3,1 Sekunden (31 m), um aus diesem Tempo wieder zum Stehen zu kommen. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht das neue Rennfahrzeug 240 km/h. Darüber hinaus lassen sich faszinierend hohe Kurvengeschwindigkeiten erreichen. Das neue Sperrdifferenzial erleichtert es dem Fahrer, auch ausgangs einer Kurve mit noch höherem Tempo auf der Ideallinie zu bleiben, nahtlos zu beschleunigen und so seinen Speed sehr gut auf die Gerade zu übertragen.


Fahrwerk.

Das Fahrwerk des MINI John Cooper Works CHALLENGE verfügt über verstellbare Stoßdämpfereinheiten (KW Racing), die speziell für den Rennsporteinsatz konzipiert wurden. Bodenfreiheit, Dämpferdruck (Zug-Druckstufe) und Ansprechverhalten lassen sich damit auf die Anforderungen verschiedener Rennstrecken anpassen. Die Kraftübertragung an die Vorder-räder erfolgt über das serienmäßige Sechsgang-Handschaltgetriebe. Das neue Rennfahrzeug ist mit 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen (Borbet) im speziellen MINI CHALLENGE Design und mit neu entwickelten Rennreifen (Dunlop) ausgerüstet. Im Vergleich zum bisherigen MINI CHALLENGE Rennfahrzeug ist der neue MINI John Cooper Works CHALLENGE um 10 Kilogramm leichter – das Minimum-Startgewicht (einschließlich Fahrer) beträgt 1.170 Kilogramm. Dennoch liegt er spürbar satter auf der Straße, was nicht zu letzt einer rundum optimierten Aerodynamik sowie dem modifizierten Fahrwerk zu verdanken ist.


Karosserie.

Sein souveränes Handling verdankt der MINI John Cooper Works CHALLENGE auch einer effektiven Überarbeitung der Karosserie. Sie basiert auf dem John Cooper Works Aerodynamik-Paket und umfasst einen rennsportspezifi-schen Frontspoiler, einen Heckdiffusor und einen verstellbaren Heckflügel. Diese Kombination sorgt dafür, dass nicht nur der Auftrieb eliminiert, sondern bei zunehmender Geschwindigkeit auch entsprechender Abtrieb generiert wird. Die aerodynamischen Maßnahmen wurden so konzipiert, dass der Abtrieb zwischen Vorder- und Hinterachse perfekt ausbalanciert wird. Auch beim Boxenstopp (z. B. während der Qualifikation) ist beim MINI John Cooper Works CHALLENGE für mehr Tempo bei gesteigerter Sicherheit gesorgt. Jedes Rennfahrzeug besitzt eine integrierte Hebevorrichtung. Sie besteht aus vier ausfahrbaren pneumatischen Stempeln am Fahrzeugboden, die durch Pressluftzufuhr aktiviert werden und das Auto blitzschnell anheben. So kann innerhalb kürzester Zeit ein Reifenwechsel absolviert werden.


Sicherheit.

Mit dem neuen Rennfahrzeug wird auch ein höheres Sicherheitsniveau erreicht. Der MINI John Cooper Works CHALLENGE ist mit einem fest mit der Karosserie verschweißten Sicherheitskäfig ausgerüstet. Zur Standard-ausstattung gehört neben dem RECARO Sportschalensitz, der mit einem Sechspunkt-Sicherheitsgurt kombiniert ist, auch das aus der Formel 1 bekannte HANS-System (Head And Neck Support), das einen effektiven Schutz für den Nackenbereich des Fahrers gewährleistet. Ein weiterer Sicherheitsfaktor und einmalig für diese Art Clubsportfahrzeug: Das Bremsen-Antiblockiersystem (ABS) bleibt mit auf die Bedingungen der Rennstrecke angepasster Abstimmung voll funktionsfähig.


Identische Technik.

Chancengleichheit unter allen Teilnehmern und Reduzierung des tech¬nischen Aufwands sind zwei Hauptanliegen des MINI CHALLENGE Reglements. So wurden alle Fahrzeuge zentral im Auftrag von MINI aufgebaut und rennfertig an die Teilnehmer der MINI CHALLENGE ausgeliefert. Wichtige Kompo-nenten wie Motor und Getriebe sind verplombt, da sie von den Teams nicht geändert oder in Eigenregie repariert werden dürfen. Zusätzlich werden die Motorsteuergeräte, die während Training, Qualifying und Rennen verwendet werden müssen, vor jeder Veranstaltung neu unter den Teilnehmern verlost.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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Geändert von Martin (14.04.2008 um 13:35 Uhr)
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