Thema: 1er E87 u.a. 1er Cabrio ?
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Alt 21.01.2008, 17:29     #321
neelex   neelex ist offline
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Aktuelles Fahrzeug:
NEU 120d Coupe E82; 330Ci Cabrio
Zitat:
Original geschrieben von Heggi
Neulich habe ich mal ne lustige Berechnung gesehen. Es ging darum, wieviele Monate ein normaler Arbeiter in den 50er Jahren arbeiten mußte um sich einen neuen Käfer zu kaufen.

Im Vergleich dazu muß heutzutage ein Arbeiter extrem viel weniger arbeiten (ich weiß leider nicht mehr wieviel) um sich einen neuen Fox zu kaufen.

Und der hat auch noch ABS und Airbags und eine richtige Heizung!!

Also jetzt heult mal nicht rum, Ihr verdient nicht zu wenig, Eure Ansprüche sind zu hoch!
Wie war die Berechnung denn genau? Wurden da auch Lebenshaltungskosten berücksichtigt (Miete, Lebensmittel, Strom etc.). Vom reinen Nettolohn kommt das schon hin, keine Frage. Ich gehe halt nicht so weit zurück und gerade in den letzten paar Jahren finde ich schon immens wie die Preise für die Nachfolgegenerationen gestiegen sind.
Gerade bei BMW ist noch das Problem, dass der 1er alleine von den Platzverhältnissen überhaupt nicht mit dem E46 mithalten kann. 1er zu klein, Dreier immens teurer geworden. Mir fehlt z.B. ein Nachfolger für den E46 CiC. Der E93 ist (mir) schlichtweg zu teuer (ca. 4000€ mehr mit weniger Leistung und der 1er ist mir zu popelig und dafür irgendwie auch zu teuer. Und nu? Bisher war es meiner Meinung so, dass man seiner Fahrzeugklasse meist treu geblieben ist und die "nach oben Positionierung" mitgemacht hat, weil eben das Gehalt im gleichen Maße gestiegen ist. Seit wenigen Jahren ist das so nicht mehr möglich. In Zeiten in denen ein gut motorisiertes Cabrio der Golf-Klasse schon 50k€ kostet und ein 4Zylinder E93 Cabrio ebenfalls 50k€ wohl kein Wunder.

Irgendwie findet da beim Geld eine Umverteilung statt. Die einen fahren Autos mit 20-25l Verbrauch und werfen auch sonst Energie mit vollen Händen aus dem Fenster raus, die anderen sparen wo es geht und kommen trotzdem auf keinen grünen Zweig mehr. Dazwischen gibt's immer weniger.

Zitat:
Original geschrieben von ThomasCrown
Heggi, Du hast Recht, die Ansprüche sind zu hoch.

Die Leute wollen den Luxus, und damit die Autos mit dieser (teils unnötigen, weil rein Optik) Ausstattung, selber bezahlen, für die Basis (Gesundheit, Rente, Leben) soll möglichst der Staat vorsorgen.
Tja, alle möchten Kapitalismus und wollen doch den Kommunismus. Was denn nun?
Wer das eine will, muss das andere mögen.
Außerdem verdient man heutzutage nicht schlecht. Ja, ich weiss, netto bleibt nicht soviel. Nur, wenn der Staat alles machen soll, wer bezahlt´s?
Dann wiederum steigen die Ansprüche an den Staat - ein Teufelskreis.

Was die Gesundheit angeht, wird´s schlimm. Aber das wäre jetzt abendfüllend.
Alles in allem will ich nur sagen, das Geld ist da. Es wird nur "falsch" ausgegeben, getreu dem Motto "Alles Gute für mich, alles Schlechte für die Gesellschaft!".
Solange das so funktioniert, werden die Preise auch klettern.
Ich für meinen Teil hätte kein Problem damit für meine Rente, Gesundheit usw. selbst aufzukommen, dann aber bitte ohne die massiven Abzüge vom Bruttolohn. Mir wäre es lieber selbst zu entscheiden, welchen Betrag ich für was verwende und dadurch eben eine bessere oder schlechtere Versorgung bekomme. So wird alles vorgegeben und das Geld ich weg. Was wir damit finanzieren sollte ja jeder wissen. Aber darum geht's hier ja gar nicht.

Ich sehe eben, dass die Großkonzerne, auch die Autofirmen, ihre Gewinne immer weiter steigern, indem die Produkte immer teurer werden. Auch von den Gewinnen meines Arbeitgeber sehe ich nichts. Wenn das so weitergeht, wird irgendwann selbst ein 1er für ehemalige 3er-Fahrer unerschwinglich werden...
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Geändert von neelex (21.01.2008 um 17:41 Uhr)
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