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Alt 28.11.2007, 19:20     #3
Martin   Martin ist offline
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Herausforderungen auf dem Weg zum BMW Golf Cup International Weltfinale

Amateure aus 43 Nationen erleben den Höhepunkt ihrer Golfkarriere

Sydney, Australien. Für viele der Amateurgolfer, die das Weltfinale des BMW Golf Cup International erreicht haben, markiert die Qualifikation einen Höhepunkt in ihrer Karriere - und eine Chance in einem globalen Wettbewerb zu glänzen, der äußerlich von einem PGA TOUR Turnier nicht zu unterscheiden ist.


Inspiriert vom Erfolg des Ehemanns:

Alle Weltfinalisten verdanken die Qualifikation dem Gewinn von regionalen und nationalen Qualifikationsturnieren in ihren Heimatländern, die die BMW Händler organisiert haben. Carol Jones begleitete ihren Mann Ralph, als sich dieser für das Weltfinale im Jahr 1994 in Monaco qualifiziert hatte. Nun tauschten die beiden die Rollen, und Ralph wird im Dezember 2007 Carols Begleiter in Sydney sein. Gleichzeitig wird es der erste Aufenthalt des Ehepaars in Australien sein. Carol ist Mitglied im Kedleston Park Golf Club in Derbyshire und hat ein Handicap von 27. „Ich bin offensichtlich eine durchschnittliche Golferin, die manchmal einen richtig guten Tag hat", sagt sie. Dass sie das britische Team in Sydney repräsentiert, kommentiert sie so: „Es war ein guter Zeitpunkt für einen guten Tag." Zu der Zeit, als ihr Mann Ralph (Handicap 7) sich 1994 für das Weltfinale qualifizierte, hatte Carol noch nicht einmal mit dem Golfsport begonnen. „Als ich meinen Mann nach Monaco begleitete merkte ich, was für eine wundervolle Veranstaltung das ist. Und so freue ich mich wahnsinnig darüber, 13 Jahre später selbst mitzuspielen." Ralph hatte seiner Frau für die Qualifikationsturniere den Rat mit auf den Weg gegeben, sich einen Caddie zu nehmen und auf dessen Rat zu hören. „Das war ein grandioser Tipp", sagt Carol. "Mein Caddie war ein junger Mann namens Stephen. Er war schlichtweg der Beste."


Dem Caddie vertrauen:

Auch Richard Wileman gehört dem britischen Team an - und er bedauert es, bei der Finalrunde in Turnberry nicht besser auf seinen Caddie gehört zu haben. Richards Geschäftspartner Mike Manners hatte im Jahr 2004 das Weltfinale des BMW Golf Cup International gewonnen, das auch damals in Sydney ausgetragen wurde. „Er hatte damals eine großartige Zeit mit BMW", weiß Richard, der seither zweimal versucht hat, sich zu qualifizieren. Richard hat Handicap 5 und hält mit 67 Schlägen den Platzrekord im Burton on Trent Golf Club. Über seine Erfahrung in Turnberry sagt er: „Abgesehen davon, dass ich sehr viel Glück bei der Wahl meines Caddies hatte, war mein persönliches Highlight ein Eagle an der 17." Am 18. Abschlag riet Richards Caddie zu einer konservativen Strategie mit einem 3er-Holz, aber Richard entschied sich für den Driver. „So musste ich ein Doppel-Bogey notieren", erzählt Richard reuevoll. „Nach dieser Spielbahn war die Konversation sehr sparsam." Aber Richard hat seine Lektion gelernt. „Lege dich in Turnberry nicht mit einem Caddie an – sie wissen es am besten." Nach Australien wird Richard in Begleitung seiner Ehefrau Sally reisen.


Back to the Roots:

Für John Stuart Williamson, der sich im Landesfinale in Italien qualifiziert hat, stellt das Weltfinale die erste Möglichkeit nach 14 Jahren dar, zu seinen australischen Wurzeln zurückzukehren. John lebt in Perugia, hat mit dem Golfsport aber als Kind in Australien begonnen. Der 44Jährige siedelte vor 14 Jahren von Australien nach Italien über. Nach einer langen Golf-Pause begleitete er seinen Chef während einer geschäftlichen Konferenz zu einer 9-Loch-Runde auf dem reizvollen Palazzo Arzaga, einem Golf Resort am Gardasee. John war so angetan, dass er sofort wieder mit dem Golfsport begann. Im Juni, erst einen Tag vor dem lokalen Qualifikationsturnier, bekam er offiziell sein Handicap. 24 Stunden später hatte er das Turnier gewonnen. John arbeitete hart an sich, hat nun bereits ein Handicap von 21 und freut sich auf die Rückkehr nach Australien.


Was lange währt…:

Der Belgier Serge Delacroix begann im Alter von 40 Jahren mit dem Golfsport - und hat einige Anläufe hinter sich, um sich für das BMW Golf Cup International Weltfinale zu qualifizieren. Im Jahr 2003 hatte er zwar eine wertvolle Uhr gewonnen, die Teilnahme am Weltfinale blieb ihm allerdings verwehrt. Doch in diesem Jahr zahlte sich seine Hartnäckigkeit endlich aus. Diesmal war Serge nicht zu schlagen und er gehört nun im Dezember zu den glücklichen Teilnehmern in
Sydney.
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