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Alt 23.10.2007, 17:09     #1
Martin   Martin ist offline
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Eröffnungsfilm der Internationalen Hofer Filmtage von der BMW Group unterstützt

Talentschau des deutschen Films für ein internationales Publikum vom 23.-28. Oktober 2007


München/Hof. Ein Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit der BMW Group liegt in der Unterstützung des filmischen Nachwuchses. Bei der Auswahl spielt die Qualität der angefragten Projekte eine herausragende Rolle, nach Kriterien, die sich im Programm der 41. Internationale Hofer Filmtage 2007 widerspiegeln.
Gleich als Eröffnungsfilm wird "Mondkalb" von Sylke Enders gezeigt. Außerdem haben es die von der BMW Group unterstützten Filme "Ohne Halt" von Eva Maschke, "Zeit der Fische" von Heiko Aufdermauer, "Meer is nich" von Hagen Keller, "Der blaue Affe" von Carsten Unger und "Einsame Insel" von Stanislav Güntner in das diesjährige Programm geschafft. Die Hofer Filmtage, die in diesem Jahr vom 23. bis 28. Oktober stattfinden, gelten mit der Berlinale und dem Max Ophüls Festival als die ausschlaggebende Talentschau des deutschen Films. Ihr Leiter Heinz Badewitz und sein Team genießen wegen ihres Gespürs für filmische Begabung internationale Anerkennung.

Internationale Hofer Filmtage 2007
Von der BMW Group unterstützte Filme:


Eröffnungsfilm „Mondkalb“ von Sylke Enders.

Sylke Enders, Jahrgang 1965, die mit ihrem Kinodebüt „Kroko“ 2004 den Deutschen Filmpreis in Silber erhielt, legt auch mit ihrem vierten Spielfilm „Mondkalb“ eine Parabel auf das Gefangensein in gewalttätigen Reaktionsmustern vor: Die 39-jährige Laborantin Alex Niemann versucht nach ihrem Gefängnisaufenthalt wegen eines körperlichen Übergriffs auf ihren Mann einen Neuanfang in Ostdeutschland. Sie lernt den neunjährigen, verhaltensgestörten Jungen Tom kennen, der von seinem Vater Piet Hatzky allein aufgezogen wird, nachdem seine Mutter sich erhängt hat. Piet macht Alex den Hof, doch sie muss erkennen, dass Piet bei der Erziehung seines schwierigen Sohnes auf Gewalt nicht verzichtet.

Ein psychologisches Drama mit der aus „Aimée und Jaguar“ bekannten Schauspielerin Juliane Köhler als Alex Niemann und Axel Prahl („Halbe Treppe“, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“) als Piet Hatzky.


„Ohne Halt“ von Eva Maschke.

Im Zeitalter erneut zunehmender Infektionszahlen beschäftigt sich der Diplom-Dokumentarfilm von Eva Maschke (Filmakademie Baden-Württemberg) mit „Barebacking“ - bewusst ohne Kondom ausgeübtem Sex mit dem Risiko, sich mit der unheilbaren Krankheit HIV/AIDS zu infizieren. Regisseurin und Kamerafrau Maschke, Jahrgang 1976, recherchierte für ihren Episodenfilm in der Kölner Schwulenszene und zeigt dieses Phänomen als ultimativen Kick im Zwiespalt von Lust und Verantwortung. 2007 erhielt sie bereits den Deutschen Kamerapreis für ihre Arbeit an der Mini-DV-Kamera bei Brigitte Berteles Dokumentarfilm "Roaming around" über den grausamen Lebensalltag der Straßenkinder Ghanas. Die Jury überzeugte sie „durch die Qualität der Beobachtung und die Nähe, die sie zu den Protagonisten herstellt. Unter widrigsten Bedingungen sucht sie in Situationen, die wir alltäglich sehen und schon zu kennen glauben, neue, andere Bilder – und findet sie.“


„Zeit der Fische“ von Heiko Aufdermauer.

Das Sozialdrama nach einem Buch von Dirk Laucke und Heiko Aufdermauer beschäftigt sich mit der Lage der Menschen in Ostdeutschland.

Der 19-jährige Robert findet in Halle-Neustadt genauso wenig eine angemessene Arbeit wie seine 42-jährige nette Mutter Susanne. Er sehnt sich weg. Eines Tages lernt er die 19-jährige Jana kennen, die sich um ihren heruntergekommenen, alkoholabhängigen Bruder Clemens kümmert. Durch die Obdachlosigkeit von Jana und Clemens gerät Robert selbst mehr und mehr in prekäre Situationen. Schließlich scheint der Diebstahl eines Autos den Weg in eine Zukunft zu eröffnen. Dirk Laucke, 1986 geboren, gewann 2006 den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker für sein Stück "alter ford escort dunkelblau". Heiko Aufdermauer, Jahrgang 1976, ist Absolvent der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg, Steffi Kühnert spielt die Rolle der Mutter.


„Meer is nich“ von Hagen Keller.

Die 17-jährige Lena steht kurz vor dem Schulabschluss. Mit ihren Freundinnen spielt sie seit ihrem vierzehnten Lebensjahr in einer Mädchenband. Nun stellt sich die Frage, was sie eigentlich mit ihrem Leben anfangen soll. Die vom Vater arrangierte Lehre will sie nicht und so beginnt Lena, allen Widerständen zum Trotz, für eine Karriere als Musikerin zu kämpfen. Autor und Regisseur Hagen Keller (Fotograf und Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München) legt mit seinem Kino-Debüt ein ambitioniertes Entwicklungsdrama mit viel Musik vor. Hauptthema des Films sind die Träume von Jugendlichen, für die man gegen jeden Pessimismus kämpfen muss. Als Lenas Eltern sind Ulrike Krumbiegel und Thorsten Merten zu sehen.


„Der blaue Affe“ von Carsten Unger.

Am Schwarzen Freitag des Jahres 1929, als in New York die Börse zusammenbricht und damit die Depression einläutet, treffen in der Berliner Bar „Blauer Affe“ vier unterschiedliche Charaktere zusammen: die sinnliche Tänzerin Marie, der asketische Maler und NSDAP-Anhänger Laurin, die ältere Bar-Inhaberin Madame Tibou und ein von ihr begehrter, vom Krieg körperlich unversehrter U-Boot-Kapitän. In diesem ungewöhnlichen Setting beginnt ein Spiel um die Befriedigung von Bedürfnissen, das an Federico Fellini erinnert. Carsten Unger zeigt in seinem 48-minütigen Diplom-Film an der Filmakademie Baden-Württemberg Esther Zimmering, Matthias Schweighöfer, Ingeborg Westphal und Wolfgang Packhäuser in den Hauptrollen.


„Einsame Insel“ von Stanislav Güntner.

Stanislav Güntner wurde 1977 in Russland geboren und hält in diesem Film ein Plädoyer für die Liebe. Und dass es sich lohnt, für sie zu kämpfen. „Einsame Insel“ ist sein Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München und entstand als Produktion der Münchner Filmwerkstatt. Der 23-minütige Kurzfilm erhielt von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat "wertvoll".

Informationen zu weiteren von der BMW Group unterstützten Filmen finden Sie auf www.press.bmwgroup.com.
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