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Alt 03.09.2007, 18:41     #4
Martin   Martin ist offline
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Wie Luke Donald sich gezielt auf die BMW Championship vorbereitet Der Engländer möchte unbedingt in seiner Wahlheimat Chicago siegen

Chicago. In der Saison 2007 konnte Luke Donald auf der PGA TOUR zwei zweite Plätze, aber noch keinen Turniersieg verbuchen. Umso mehr würde dem in Chicago lebenden Engländer ein Sieg bei seinem Heimturnier, der BMW Championship, bedeuten. Angesichts der beiden zweiten Plätze ließe sich seine bisherige Saison so beschreiben: "Knapp daneben ist auch vorbei."
Dennoch: „Es gibt nichts, wovon ich sagen könnte: Deswegen habe ich in dieser Saison noch nicht gewonnen", sagt Donald. „Ich finde in meinem Privatleben oder in meinem Spiel nichts, was ich dafür verantwortlich machen könnte. Es ist einfach noch nicht geschehen. In den meisten Wochen fühle ich mich gut und siegfähig. Wenn ich herausfinden könnte, woran es liegt, würde ich viel mehr Turniere gewinnen, denke ich."

Am Saisonende gilt Donalds Konzentration voll und ganz dem FedEx-Cup, in dessen Rahmen die BMW Championship das dritte von vier Turnieren ist. Zu Beginn der Playoffs lag er auf dem 23. Rang. Donald glaubt, dass er bei seinen Chips und Putts noch Raum für Verbesserungen hat.

Der 6702 Meter lange Par-71-Kurs No.4 in Cog Hill befindet sich in Donalds Heimatstadt Chicago und ist nicht nur bekannt für sein anspruchsvolles Layout, sondern auch für seine Schönheit. Enge Landezonen, kombiniert mit welligen, von tiefen Bunkern gesäumten Grüns, machen Dubsdread zu einer Herausforderung für die besten Spieler der Welt. Da es deshalb vor allem auf Präzision ankommt, liegt Donald der Kurs. Zwar gilt er nicht als der Pro mit dem weitesten Abschlag, aber er ist einer der Besten, wenn es darum geht, Fairways und Grüns „in regulation" zu treffen – präzise Schläge sind für ihn wichtige Waffen, wenn er in Cog Hill antritt.

In seiner Vorbereitung konzentriert er sich darauf, seine Präzision weiter zu verfeinern. Auch am Putten, wo er sich nach eigenen Angaben noch am meisten verbessern kann, will er feilen. "Wenn man ein sehr, sehr erfolgreicher Golfer sein will, muss man ein großartiger Putter sein", sagt er.

Mit vielen Spielern teilt Donald die Auffassung, dass der dicht gedrängte Zeitplan des FedEx-Cup physisch sehr anspruchsvoll ist und viel Fitness verlangt. „Die Turniere kommen im August und September sehr geballt, und das verlangt dir natürlich sehr viel ab", sagt er. „Du musst die nötigen Pausen einlegen, um vorbereitet zu sein. Für mich bedeutet dies, ein oder zwei Events in Europa auszulassen. Ich bedauere das, denn ich würde gerne so viele Turniere in Europa spielen, wie im vergangenen Jahr."

Das Programm von Globetrotter Donald, der zwischen der US PGA Tour und der European Tour hin-und herpendelt, verlangt ein ausgeklügeltes Zeitmanagement und eine exzellente Vorbereitung auf die Turniere. Mit dem Druck seines Programms umzugehen, erfordert Disziplin und Vorbereitung: Wie die meisten modernen Pros hält Donald ein gesundes Level an körperlicher Fitness aufrecht, das ihm dabei hilft, die Folgen des Jetlags zu minimieren. „Etwas Sport und frische Luft, gepaart mit guten Übungen im Fitnessstudio und auf der Driving Range, wirken Wunder“, sagt er.

Die mentale Vorbereitung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, und Donald arbeitet hinsichtlich seiner geistigen Fitness eng mit Jim Fannin zusammen. „Ich denke, je besser man wird, desto wichtiger wird die mentale Seite des Sports“, sagt er. „Bei meiner Arbeit mit Jim geht es darum, eine positive Grundstimmung zu erhalten, mir selbst zu vertrauen und davon überzeugt zu sein, dass ich in diesem Spiel der Beste sein kann. Dies soll sich in meiner Erwartungshaltung widerspiegeln. Ich erwarte von mir so viel. Wenn ich nur ein wenig daneben liege, macht mir das mental mehr zu schaffen als alles andere. Mit meinem physischen Spiel liege ich nie so weit daneben.“
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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