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Alt 14.03.2007, 18:35     #10
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Sportengagement

Motorsport


Innovative Technik für sportliche Wettbewerbe und Rekordjagden gehören seit den frühen Tagen des Unternehmens zum Selbstverständnis von BMW. Das Unternehmen erzielte Motorsport-Erfolge mit Motorrädern, Tourenwagen, Sportwagen und in der Formel 1. Gerade die Formel 1 unterstreicht die technologische und sportliche Kernkompetenz der Marke BMW. Der Weltmeistertitel von Nelson Piquet im Jahre 1983, nur ein Jahr nach dem Einstieg von BMW in die Königsklasse des Motorsports, ist eine eindrucksvolle Referenz für die traditionsreiche Motorenkompetenz von BMW. Im Jahr 2000 stieg BMW nach zwölf Jahren Pause zusammen mit dem Partner WilliamsF1 wieder in die Formel 1 ein. Das BMW WilliamsF1 Team belegte auf Anhieb Rang drei in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure – das erfolgreichste Formel-1- Debüt eines Motorenherstellers seit 33 Jahren. 2001 folgten die ersten Grand Prix Siege. 2002 und 2003 konnten jeweils Platz zwei in der Konstrukteurs-WM errungen werden.

Das Jahr 2006 markierte einen Meilenstein in der Formel-1-Geschichte von BMW. Erstmals ging ein BMW geführtes Team in der Formel 1 an den Start. Bereits in seinem Debütjahr erreichte das BMW Sauber F1 Team Rang fünf in der Konstrukteurswertung und übertraf die eigenen Erwartungen. Die Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica sicherten dem BMW Sauber F1 Team in Budapest und Monza jeweils als Dritte zwei Podestplätze.

Neben der Formel 1 engagiert sich BMW in der Tourenwagen- Weltmeisterschaft (FIA WTCC) und in der Formel BMW. In den beiden vergangenen Jahren gewann BMW sowohl den Hersteller- als auch den Fahrertitel in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Auch die Formel BMW ist eine globale Erfolgsgeschichte: In vier Serien in Deutschland, Asien, Nordamerika und Großbritannien machen teilweise erst 15 Jahre alte Piloten ihre ersten Schritte in den professionellen Formelsport.

Höhepunkt ist das Formel BMW Weltfinale: Der Sieger erhält eine Testfahrt mit dem BMW Sauber F1 Team.

Golfsport

Seit 1982 trägt BMW als Ausrichter von Amateur- und Profi-Golfturnieren der wachsenden Bedeutung des Golfsports für seine Zielgruppen Rechnung. Mit der BMW Championship (Cog Hill) in Chicago dehnt BMW sein Golf-Engagement auch auf die USA aus.

Die BMW Championship wird gemeinsam mit der Western Golf Association und der US PGA TOUR ausgerichtet und findet in diesem Jahr erstmalig vom 06. bis zum 09. September 2007 im Cog Hill Golf & Country Club in Chicago statt. Das neue BMW Engagement ist das dritte Turnier der aktuellen „US PGA Tour Championship Series“. Die BMW Championship wird auf den führenden US Golfplätzen im mittleren Westen der USA ausgetragen und alle zwei Jahre nach Chicago zurückkehren. Zudem ist BMW in 2007 auch Offical Car bei zwei weiteren Turnieren der „Championship Series“, den Barclays Classic und The TOUR Championship.

Erstmals in diesem Jahr engagiert sich BMW Canada als Platin Sponsor bei den Canadian Open, dem weltweit drittältesten und bedeutendsten Golfturnier in Kanada. Während des Turniers wird BMW als „Official Car“ präsent sein. Die Canadian Open 2007 werden vom 26. bis 29. Juli im Angus Glen Golf Club in Markham, Ontario, ausgetragen. Das neue BMW Golfengagement wurde zwischen der Royal Canadian Golf Association und BMW Canada für drei Jahre vereinbart.

Etabliert bei der Weltelite haben sich am Unternehmensstandort München die BMW International Open, eines der bedeutendsten Golf-Turniere auf der European Tour. Vom 31. August bis 03. September 2006 trafen sich die besten europäischen Golf-Profis aus 24 Nationen bereits zur 18. Auflage des Turniers. Erst im Stechen fiel die Entscheidung zwischen dem zweifachen US Open- Champion und Weltranglisten-Achten * Retief Goosen (Südafrika), sowie den beiden europäischen Ryder Cup 2006-Spielern Henrik Stenson (Schweden) und Padraig Harrington (Irland).

Vor 15.000 begeisterten Zuschauern konnte sich Stenson mit einem Eagle am ersten Loch des Play-Off durchsetzen. Mit insgesamt 68.500 Besuchern während der sechstägigen Turnierwoche wurde zudem ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt. Im kommenden Jahr wird die BMW International Open zu einem neuen Termin, vom 21. bis 24. Juni 2007, im Golfclub München Nord-Eichenried ausgetragen.

Mit der BMW Asian Open führt das Münchener Unternehmen im Frühjahr 2007 zum sechsten Mal eines der höchstdotierten Golf-Turniere in China durch. Schauplatz des Turniers ist vom 19. bis 22. April 2007 der Tomson Golf Club in Shanghai Pudong, der auch in diesem Jahr wieder die Welt-Elite des Golfsports in die chinesische Metropole lockt. Der strahlende Sieger 2006 hieß Gonzalo Fernández-Castaño.

Neben der BMW International Open und der BMW Asian Open richtet der Automobilkonzern gemeinsam mit der PGA European Tour das hochkarätigste Turnier auf der European Tour aus: die BMW PGA Championship in Wentworth. BMW ist Partner und Namensgeber einer der traditionsreichsten Veranstaltungen des europäischen Golfsports. BMW war erstmals im Mai 2005 Namensgeber des Klassikers im englischen Wentworth Club in Surrey. Vom 25. bis 28. Mai 2006 hieß es zum zweiten Mal: Tee-off. Mit fünf Schlägen Vorsprung konnte sich der Engländer David Howell auf beeindruckende Weise gegen die starke internationale Konkurrenz durchsetzen. In diesem Jahr wird das Turnier vom 24. bis 27. Mai 2007 ausgetragen.

Wenn beim Ryder Cup Europas Golfstars gegen die besten Profis aus den USA aufeinander treffen, ist auch BMW am Ball – als „Official Car“. In 2006 siegte die europäische Golfelite mit 18,5:9,5 Punkten zum dritten Mal in Folge über die amerikanischen Gegner. Vom 22. bis 24. September 2006 erlebten mehr als 140.000 Zuschauer die spannenden Matches vor Ort im K Club, Straffan, Irland.

Über das Engagement im professionellen Golfsport hinaus ist BMW Ausrichter der weltweit größten Turnierserie für Amateure. Beim BMW Golf Cup International 2006 versuchten mehr als 100.000 ambitionierte Golfamateure aus 50 Nationen auf etwa 1.000 Turnieren rund um den Globus, sich für das abschließende Weltfinale zu qualifizieren. Erstmalig waren u. a. Amateure aus den Ländern Senegal, Mauritius und Nigeria mit dabei. In diesem Jahr findet das Weltfinale vom 03. bis 08. Dezember in Sydneys New South Wales Golf Club (Australien) statt.

*Official World Ranking, Stand 27. Februar 2007

Yachtsport

Bereits zum zweiten Mal nimmt BMW Kurs auf den America’s Cup. Nach Abschluss der Saison 2006 liegt die Crew im Louis Vuitton Ranking derzeit auf Rang zwei. Der zweite Platz war es auch, mit dem BMW gemeinsam mit Oracle Racing beim Debüt im internationalen Segelrennsport im Louis Vuitton Cup, der Vorausscheidung zum America’s Cup 2002/2003 in Auckland die Segelsport- welt überraschte. Trotz der Niederlage im Finale gegen den späteren America’s Cup Sieger Alinghi bescheinigten die Experten dem Newcomer in Neuseeland eine starke Leistung. Wenn ab April in Valencia der Herausforderer für den Titelverteidiger aus der Schweiz ermittelt wird, sind die neuen Yachten USA 87 und USA 98 unter maßgeblicher Beteiligung von BMW entwickelt worden. Denn neben der finanziellen Unterstützung und der Vermarktung des Teams leistet der Automobilkonzern mit seiner Technologie-Kompetenz insbesondere aus dem Bereich des intelligenten Leichtbaus einen wertvollen Beitrag. Unter der Leitung von Professor Dr. Raymond Freymann sind BMW Ingenieure in das Design-Team von BMW ORACLE Racing integriert, um die Hightech-Yachten für die Crew weiter zu optimieren. Der America’s Cup, das Duell um die älteste Sporttrophäe und prestigeträchtigste Segelveranstaltung der Welt: Für BMW eine ideale Bühne, um die Marke in einem wettbewerbsorientierten, technologisch anspruchsvollen Sport zu präsentieren. Schließlich steht der Wettbewerb für Herausforderung, Hightech, Teamwork, Taktik und Eleganz. Attribute, die auch für die Philosophie von BMW stehen. Neben dem Engagement im America’s Cup ist BMW bei weiteren erstklassigen internationalen Segel-Events präsent: als Partner und „Official Car“ der World Match Racing Tour, der bedeutendsten Match Race Serie der Welt, und als „Presenting Partner“ der Kieler Woche, der größten Segelveranstaltung weltweit. Zudem ist der Automobilkonzern Titelsponsor beim BMW Round Ireland Yacht Race. Ein weiteres Highlight im Segelsport 2007: das Co-Sponsoring von BMW bei der wichtigsten Regatta Spaniens, der Copa del Rey. Neben dem Engagement im Profisport ist BMW auch im Amateurbereich aktiv: So wurde 2006 eine neue Amateurserie für Segelbegeisterte ins Leben gerufen – der BMW Sailing Cup, bei dem sich Freizeitsegler auf lokaler bis internationaler Ebene messen können.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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