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Alt 12.10.2006, 11:51     #2
Hermann   Hermann ist offline
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Alles neu – alles typisch MINI. Das Exterieurdesign.

Der neue MINI präsentiert sich rundherum umfassend modernisiert – und bleibt sich dennoch treu. Die Karosseriedesigner haben die traditionelle Bauart und die unverwechselbare Formgebung neu interpretiert. Auf diese Weise entstand ein authentisches Design, in dem sich der Charakter des klassischen MINI ebenso widerspiegelt wie die zeitgemäße Attraktivität des Vorgängermodells. Kein einziges Karosseriebauteil blieb von der Neugestaltung unberührt. Dennoch ist der kompakte Zweitürer auch in seiner neuen Ausführung aus jedem Blickwinkel sofort als MINI zu erkennen. Seine Optik erscheint noch edler und konsequenter als beim Vorgängermodell.

So wird nicht nur die Individualität des MINI betont, sondern auch der hohe Anspruch der Kunden an ein Premium-Fahrzeug berücksichtigt. Darüber hinaus lieferten höhere Fahrleistungen und verschärfte Sicherheitsanforderungen zusätzliche Motive für eine gezielte Neuinterpretation der Karosserieformen. Der neue MINI ist rund 60 Millimeter länger als sein Vorgänger. Weil dabei die Proportionen gewahrt blieben, ist der optische Auftritt nach wie vor unverwechselbar und typisch MINI.

Authentisches Design: MINI bleibt MINI.

„Vom Original zum Original“ – so lautete der Grundsatz bei der Gestaltung des Exterieurs. Getreu diesem Motto wurde ein wichtiger Entwicklungsschritt auf einem klar definierten Weg vollzogen. „Beim Außendesign ist der neue MINI eine Evolution seines Vorgängers“, erläutert MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Ziel war es, all jene Erkennungsmerkmale, die nicht nur klassisch, sondern auch typisch für den modernen MINI sind, noch intensiver zur Geltung zu bringen. Schon mit der ersten Generation des modernen MINI war es gelungen, das Konzept des klassischen MINI aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Mit der neuen Modellgeneration wird das Konzept der Kontinuität fortgeführt.

Die sorgsam gepflegte Konstanz in der Formgebung und das konsequente Festhalten an traditionellen Ikonen des Designs verhelfen dem neuen MINI zu seiner einzigartigen optischen Authentizität. Seine individuelle und emotionale Designsprache orientiert sich an vielen elementaren Symbolen aus der Anatomie und Mimik des menschlichen Körpers. Beim neuen MINI treffen diese Symbole in perfekter Harmonie zusammen. Der offene und hellwache Blick prägt die Frontpartie des Fahrzeuges. Kräftige Schultern kennzeichnen die Seitenansicht. Ausgewogen weiche Konturen dominieren unter anderem die Motorhaube.

Die großen Räder und die erhöhte Brüstungslinie lassen die Seitenansicht des neuen MINI straffer und kraftvoller erscheinen. Diese bringt zugleich den maskulinen und gereiften Charakter des neuen MINI zum Ausdruck gebracht. Die dezente seitliche Keilform und die leicht ansteigende Brüstungslinie zeugen von gesteigerter Fahrdynamik.

Traditionelle Designelemente, kraftvoller Auftritt.

Die Frontpartie des neuen MINI ist gegenüber dem Vorgängermodell um 38 Millimeter gewachsen. Größer dimensionierte Motoren brauchen mehr Platz und neue gesetzliche Bestimmungen zum Schutz von Fußgängern erfordern einen größeren Abstand zwischen Motorhaube und der darunter liegenden Technik. Das Gesicht des MINI bleibt dennoch unverwechselbar. Drei Elemente sind dafür ausschlaggebend: die großen Frontleuchten, die in die Schürze eingelassenen Positionsleuchten und der sechseckige Kühlergrill. Die runden Klarglas-Hauptscheinwerfer wurden leicht nach außen gedreht. So bleiben die gewohnten Proportionen der Frontansicht erhalten. In die Scheinwerfereinheiten integriert sind jetzt die zuvor eigenständig positionierten Blinkleuchten. Als einziges so genanntes Inselelement übernehmen nun die Positionsleuchten-Einheiten die Rolle der „Beauty Spots“ im Gesicht des neuen MINI. In den Positionsleuchten sind auch die optionalen Nebelscheinwerfer untergebracht.

Besonders auffällig ist der neue Kühlergrill gestaltet. Er besteht nun aus einem geschlossenen Element. Die bisherige Aufteilung des Grills auf Motorhaube und Frontend entfällt. Der modifizierte Hexagon-Kühlergrill erinnert durch seine Form noch stärker an den Lufteinlass des klassischen MINI. So wird dieses Designmerkmal noch verstärkt. Der horizontal ausgerichtete Kühlergrill betont die Breite der Karosserie. Dadurch erscheint der neue MINI maskuliner.

Eigenständige Optik: Markanter Look für jede Modellvariante.

Die Frontpartien von MINI Cooper und MINI Cooper S unterscheiden sich in Details, deren optische Wirkung beiden Modellvarianten zu einer jeweils eigenständigen Erscheinung verhilft. Beim MINI Cooper zeigen die Ränder des unteren Lufteinlasses einen leichten Aufwärtsschwung. So entsteht der Eindruck, als ziehe der MINI Cooper die Mundwinkel lächelnd nach oben. Der Kühlergrill wird von drei quer verlaufenden verchromten Rippen und einem darunter liegenden Kunststoffgitter gebildet. Die Frontpartie gewinnt damit eine elegante und sympathische Ausstrahlung.

Sportlicher und dominanter wirkt die Front des MINI Cooper S. Die Motorhaube wölbt sich um rund 20 Millimeter stärker in die Höhe. Dies trägt dem zusätzlichen Platzbedarf des Turbomotors Rechnung. „Und es ist ein Beispiel für klassisches „Form-follows-Function-Arbeit“ und typisch für MINI“, erklärt Exterieurdesigner Marcus Syring. „Authentisches Design zeigt, was in ihm steckt. Deshalb haben wir dem MINI Cooper S bewusst eine etwas kräftigere Front verliehen.“

Das Kunststoffgitter des chromeingefassten Kühlergrills betont dessen Größe. Das wabenförmige Gittermuster greift das Hexagon-Motiv des Kühlergrills auf und findet sich auch im unteren Lufteinlass wieder. Beide Lufteinlässe visualisieren die Kraft des dahinter liegenden Turbotriebwerks. Zusätzlich wird auch der neue MINI Cooper S durch die stilisierte Öffnung in der Motorhaube gekennzeichnet.

Die Seitenlinie: Große Räder, kleine Überhänge.

Die präsente Frontpartie setzt sich harmonisch in den Flanken des neuen MINI fort. Er wirkt in der Seitenansicht besonders straff und markant. Große Räder und minimale Karosserieüberhänge im Front- und Heckbereich vermitteln den Eindruck, als würde sich das Fahrzeug auf den Rädern abstützen. Dieser „Stance on the Wheels“-Charakter ist ein seit Jahrzehnten typisches Merkmal – einst schon für den Klassiker und nun erst recht für den modernen MINI.

Ebenfalls eine Reminiszenz an den vor beinahe 50 Jahren präsentierten Urvater des Modells ist die diagonal verlaufende Karosseriefuge zwischen Motorhaube und Seitenblinker – beim klassischen MINI verlief an dieser Stelle eine deutlich sichtbare Schweißnaht. Zu den Design-Ikonen gehören auch die verchromten Türgriffe und die in den vorderen Seitenwänden platzierten Blinkleuchten.

Ein Charakteristikum des modernen MINI ist dagegen der verglaste Teil der Fahrgastzelle, das so genannte Greenhouse. Es wirkt auch beim neuen MINI wie ein dunkles, umlaufendes Band. Weil es die Karosseriesäulen verdeckt, entsteht zugleich der Eindruck als schwebe das Dach frei im Raum. Die sanft ansteigende Gürtellinie verläuft höher als beim Vorgängermodell – im Bereich der B-Säule beträgt der Unterschied 18 Millimeter – und betont auf diese Weise die kraftvolle Statur der Karosserie. Diese ausgeprägte Schulterlinie unterstreicht den dynamischen Charakter des neuen MINI.

Das Heck: Betonung der horizontalen Linien.

Die MINI Designer haben das Wachstum im Bereich der Frontpartie mit einer entsprechend markanten Schulterpartie im Heck ausbalanciert. So konnten sie die unverwechselbaren Proportionen der Karosserie erhalten. Verglichen mit dem Vorgängermodell haben sie dem Heck auch rundere Konturen verliehen. In diesem bereich wird das Fahrzeug von parallel verlaufenden horizontalen Linien gegliedert. Die so entstandenen Segmente bauen aufeinander auf und geben sich gegenseitig Halt. Sie bilden eine sanft fließende Stufenkontur, das charakteristische „Cascading“, das dem neuen MINI auch aus der Rückansicht einen stabilen Stand verleiht.

Als Design-Ikonen blieben die aufrecht stehenden Rückleuchten nahezu unverändert. Sie sind geringfügig größer als beim Vorgängermodell und werden nun von abgesetzten und daher noch kräftiger und hochwertiger wirkenden Chromrahmen eingefasst. Der Abstand der Rückleuchten zum leicht verbreiterten Black Band – der dunklen unteren Umrandung der gesamten Karosserie – wurde dagegen konstant gehalten. Dies verleiht dem Heck des neuen MINI trotz Größenzuwachs ein kompaktes Erscheinungsbild.

Eine zusätzliche Blende im Bereich der C-Säule trägt als vertikale Abrisskante zur Optimierung der Luftströmung am Heck des neuen MINI bei. Der MINI Cooper verfügt darüber hinaus über eine kleine Abrisskante am hinteren Dachende. Sie trägt erheblich dazu bei, die Aerodynamik der Karosserie zu verbessern: Der Luftwiderstandsbeiwert des MINI Cooper beträgt nun 0,33.

Deutlich größer fällt dieser Dachspoiler beim neuen MINI Cooper S aus. So wird ergänzend zum optimierten Strömungsabriss auch der Abtrieb an der Hinterachse gesteigert. Optisch angelehnt an den Rennsport sind auch der mittig platzierte Doppelrohrauspuff, ein großer Luftauslass in der Heckschürze und die zweigeteilte Nebelschlussleuchte. Mit diesen Designdetails signalisiert der starke MINI Cooper S aus jedem Blickwinkel Dynamik pur.

Die Karosseriefarben: Edle Töne für den MINI.

Für den neuen MINI werden 12 Karosseriefarben zur Auswahl stehen. Acht davon sind Metallic-Lacke. Völlig neu im Programm: Die Farbtöne Mellow Yellow und Oxygen Blue. Chili Red und Pepper White gab es als Farben bereits für das Vorgängermodell. In die Metallic-Kategorie fallen die Lackierungen British Racing Green, Pure Silver, Astro Black sowie die neuen Farbtöne Sparkling Silver, Lightning Blue und Nightfire Red.

Exklusiv für den MINI Cooper S haben die Designer die Metallic-Töne Dark Silver und Laser Blue kreiert. Mit der Wahl der Dachlackierung lässt sich die Farbvielfalt zusätzlich erweitern. Alternativ zur Lackierung in der jeweiligen Wagenfarbe können MINI Fans für das Dach auch eine schwarze oder weiße Lackierung bestellen.

Als weiteres Individualisierungsangebot steht optional eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst beim MINI Cooper verchromte Einfassungen und eine Querspange für den unteren Lufteinlass, die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte. Beim MINI Cooper S sind der untere Lufteinlass, die Nebelscheinwerfer, der Luftauslass in der Heckschürze sowie der Griff der Heckklappe in Chrom eingefasst.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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