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Alt 27.05.2006, 18:14     #27
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Sauber F1 Team - GP Monaco - Training

Wetter: sonnig und trocken, 22-23°C Luft, 45-47°C Asphalt

Monaco. Die Piloten des BMW Sauber F1 Teams zeigten sich zwar mit der Balance ihrer BMW Sauber F1.06 zufrieden, konnten das vorgesehene Trainingsprogramm aber nicht komplettieren. Das Team wollte erst einen Elektronikdefekt analysieren, der dazu geführt hatte, dass Test- und Ersatzfahrer Robert Kubica im zweiten Training an die Leitplanken der Rascasse-Kurve anschlug.

Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-03/BMW P86
1. Training: 17., 1.19,246 min / 2. Training: 20., 1.17,874 min

Das Auto hat einen guten Eindruck gemacht, es sollte hier wettbewerbsfähig sein. Aber nach dem Problem, das Robert hatte, mussten wir vorzeitig aufhören. Deshalb wissen wir noch nicht wirklich, wo wir stehen. Wir haben noch einiges zu tun.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-02/BMW P86
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 22., 1.18,257 min

Ich war mit der Balance des Autos insgesamt sehr zufrieden. Es ist schade, dass ich nur zehn Runden fahren konnte. Gerade hier ist es wichtig, im Training viel zu fahren. Aber wir haben heute doch einiges an Daten gesammelt und auch ein paar Starts probiert.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.06-05/BMW P86
1. Training: 6., 1.17,869 min / 2. Training: 26., 1.19,273 min

Ich bin ein Fan von Stadtkursen, es war eine tolle Erfahrung, hier erstmals mit einem F1-Auto zu fahren. Ich denke, meine Rundenzeiten waren von Anfang an okay. Leider konnten wir weder im ersten noch im zweiten Training unser komplettes Programm abarbeiten. Es gab bei den Long-Runs Unterbrechungen durch rote Flaggen. Dann bin ich wegen des Elektronikproblems an der Leitplanke gelandet. Damit war das Training für uns gelaufen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Der Dreher von Robert war nicht auf einen Fahrfehler, sondern auf ein Elektronikproblem zurückzuführen - ebenso wie sein Stopp im ersten Training. Wir sind derzeit dabei, die Ursache zu analysieren und haben deshalb die Autos sicherheitshalber in der Box gelassen. Wir konnten aus diesem Grund nicht das gesamte Programm absolvieren, haben aber dennoch genügend Daten gesammelt, um die Reifenauswahl treffen zu können.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Wir haben die Abstimmung basierend auf den beim Test in Paul Ricard gesammelten Daten vorgenommen. Die Fahrer waren mit den Fortschritten, die wir hier gemacht haben, sehr zufrieden. Hier ist es wichtig, ein sehr lenkpräzises Fahrzeug zu haben, weil die Strecke keinen Fehler erlaubt. Leider konnten wir das vorgesehene Programm wegen eines Elektronikproblems nicht komplett abarbeiten. Doch wir sind zuversichtlich, ausreichend Daten gesammelt zu haben.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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